Evil

Ondskan (2003), SE
Laufzeit 113 Minuten, FSK 12, Drama, Kinostart 14.10.2004

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7.2 Kritiker
9 Bewertungen
Skala 0 bis 10
7.4 Community
451 Bewertungen
17 Kommentare
Evil - Bild 14522
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von Mikael Håfström, mit Marie Richardson und Jesper Salén

Schweden der 50er Jahre: Der rebellische 16-jährige Erik wird von seiner Mutter auf das private Elite-Internat Stjärnsberg geschickt und erhält hier seine letzte Chance auf einen Schulabschluss. Hinter der feinen Fassade verbirgt sich jedoch ein perfides System von Demütigungen und Gewalt – ausgeübt von den älteren Schülern gegenüber den Jüngeren. Erik versucht sich der Hackordnung unterzuordnen, obwohl er seinen Mitschülern körperlich überlegen ist. Aber wenn er zurückschlägt, fliegt er von der Schule.

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Kritiken (2) — Film: Evil

Hisayasu S: DAS MANIFEST.COM

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8.0Ausgezeichnet

EVIL ist ein von der ersten bis zur letzten Minute packendes Drama, welches durch eine philosophisch angehauchte Geschichte besticht und nebenbei auch äußerst gekonnt die Strukturen des Faschismus durchleuchtet.

Kritik im Original 2 Mitgliedern gefällt das Kommentar gefällt mir Kommentar gefällt mir doch nicht Antworten

alviesinger: bummelkino

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5.0Geht so

Ein schwedischer James Dean kämpft gegen Konformität und Autorität in einem schwedischen Internat, in dem die Oberstufenschüler bestimmen. Leidlich spannend mit teils schlechten Jungschauspielern. Zum Schluss schlägt dann neben den vielen Fäusten auch nochmal die Moralkeule belehrend zu.

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Kommentare (15) — Film: Evil

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*frenzy_punk<3

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Bewertung4.0Uninteressant

"Evil", knackiges Thema performt von einem guten Ensemble, jedoch verpackt in einer langweiligen Hülle.

"Evil" rennt mit einem starken Thema, ja sogar einem sehr wichtigen Thema an den Start, läuft leider aber als letztes ins Ziel. Das Darstellerensemble ist hervorragend, besonders Andreas Wilson (Kill Your Darlings) kann sich sehen lassen. Auch ist die Musik klasse in die Szenen eingebaut unterstreicht die Thematik, scheitert aber dennoch daran, das richtige Gefühl aufkommen zu lassen.
"Evil" wirkt auf dauer zu langgestreckt, ist langweilig. Trotz des interessanten Themas kann der Film niemals richtig greifen, bewegen oder den Zuschauer einfach fesseln.
Auch sind einige Passagen zu vorhersehbar.

"Evil, hätte man mehr daraus machen können.

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styx.canomo

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naja, die bewertung sieht ja eigentlich vertrauenserweckend aus...


SoulReaver

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Der Film ist fantastisch!


dergerät

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Bewertung7.5Sehenswert

Das Buch fand ich war besser... und nur wegen dem Buch kriegt er auch so viel Punkte...

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PinkLady

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Bewertung9.0Herausragend

Ein Film über Tapferkeit, Willenskraft und Gerechtigkeit...und das alles für Mutti!
Und mit dem perfekten i-Tüpfelchen zum Ende hin.
Wirklich empfehlenswert!

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Der Bastard

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Bewertung10.0Lieblingsfilm

Gestern hab ich mich noch um 1 uhr vorm Fernseher gehockt siehe da, da hat gerade dieser Film begonnen. Wollt ihn mir am Angang garnicht anschaun doch dann hat er mich in meinen Bann gezogen wie selten ein Film zuvor.

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ihre-herrlichkeit

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Bewertung9.0Herausragend

Ein feinstrukturierter Einblick in die Abgründe menschlicher Gruppenstrukturen und die raffinierte Meisterung dieser.

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Janus Winter

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Bewertung3.0Schwach

Unpassender Titel, unglaubwürdig überspannt, entsetzlich in die Länge gezogene Handlung. Allein die schauspielerische Leistung und die Bilder retten den Film.

Und die Moviepilot-Schätzung lag diesmal komplett daneben.

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SgoTscH

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Bewertung8.0Ausgezeichnet

Einerseits steht die Kritik, die Kaiser1337 so unumstößlich vorbringt.

Andererseits sind Menschen ist menschliches Verhalten nunmal nicht rational zu erklären, vor allem in einer derart Zwängen unterworfenen Umgebung. Hinzu kommt die inszenierte Überspitzung durch die Fokussierung des Films auf einzelne Merkmale.

Jedoch spätestens bei den blökenden Kriech! Kriech! Kriech! Kriech! Kriech! Rufen sollte sich ein jedem der Magen umdrehen.

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pickpark

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Bewertung8.0Ausgezeichnet

Komme nicht umher mir in Gedanken auszumalen, was ich in den Situationen von Erik gemacht hätte. Die Charaktere überzeugen. Der arme Darsteller von Otto Silverhielm: Er machte das so gut, er wird bestimmt auch privat nicht mehr gemocht. Man fühlt sich stellenweise an die eigene Schulzeit erinnert. Ein schwedisches Drama vom Feinsten und in jedem Fall sehenswert.

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Kaiser1337

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Bewertung5.0Geht so

Der Film hat bei mir ein Trauma hinterlassen. Mich hat eines an dem Film gewissermaßen schockier: die gleichmäßig auf alle verteilte Irrationalität. Der Protagonist sowie alle um ihn herum bilden eine nahezu unglaubwürdige irrationale Synergie und versetzen so den Film in einen dystropischen Zustand.
Man kann das gut finden oder nicht. Mir gefällt der Film vom Inhalt überhaupt nicht.
Der ganze Film trieft vor Machogehabe und sich-etwas-beweisen-zu-wollen. Er stellt willkürlich gesetzte Regeln oder Traditionen vor Moral, Recht und Gesetz

'Evil' setzt für mich eine falsche Botschaft. Nämlich, dass man sich rächen und wehren soll und in diesem Falle dann auch mit Gewalt. Geredet wird in dem Film sowieso nicht viel. Obwohl alle hochgradig Intellektuell sind und sich gut ausdrücken können.

Ansonsten top schauspielerische Leistung und 1a deutsche Synchronisation! Es lohnt sich alleine deshalb schon, den Film zu gucken.

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xsite

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Ein harter Film, dem Stimme ich zu, aber in meinen Augen weder "machomäsig" aufgezogen, noch mit einer so simplen Botschaft zufrieden. Für mich geht es in diesem Film eher darum, wie Menschen über ihren Grenzen treten wenn sie es nur können. (oder wenn sie nicht anders können?) Das gilt in diesem Fall für solche, die in der Lage sind kultiviert zu sprechen, aber nicht miteinander zu reden oder umzugehen. Auch der Protagonist kommt aus einer ähnlichen Situation. Nur sieht er die Unterdrückung im neuen Umfeld von außen, und erkennt überraschenderweise selbst darin wieder.

Kurzum: Er ist hier der einzige Mensch der sich wandelt, und während dieser Phase das ganze Ausmaß des Geschehens überblicken kann, da er auf beiden Seiten steht. Die gezeigte Parralellgesellschaft ist für ALLE anderen nicht greifbar, sogar für die direkt Beteiligten. Gut auch zu sehen in der letzten Szene mit Silverhielm. Dieser fühlte offenbar die ganze Zeit seinerseits bedroht und war so ebenfalls ein Rad in der Maschinerie, nicht ein souveräner Führer.

So etwas, gibt es - denke ich - in solcher oder ähnlicher Form fast überall: Schule, Politik, Firmenleitung... In dem Moment, wo eine solche Struktur sich selbst erhält, kann sie nur von außen aufgebrochen werden. Ob mit oder ohne Gewalt, dass ist aus meiner Sicht eine andere Frage. Das spätere Ende ist wohl eher dem Zuschauer/Drama geschuldet als der Filmidee.


Monkel

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Bewertung8.5Ausgezeichnet

Eine Buchverfilmung die hier und da den Handlungsstrang des Buches durch einander bringt, aber dadurch eine viel klarere Aussage als das Buch schafft.
Denoch gilt Buch > Film.
Die Situation kommt leider nicht so bedrückend rüber wie im Buch.
Es ist trotzdem ein Have-to für Fans des Buches.
Allen in Allem eine soldie skandinavische Leistung, mit guten Schauspielern.

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Monkel

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normale Taschenbuchgröße, das Buch hat ein extremes Tempo, dadurch ist es in min. einer Woche niedergelesen.
Pi mal Daumen 350 Seiten.


philopee

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ja das geht ja noch...

Stephen King-Formate würde ich zu diesem Thema aber nicht durchbringen glaube ich :D


philopee

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Bewertung7.5Sehenswert

Eine kleine Privatschule in Schweden während der 50er-Jahre. Idyllisch gelegen, alle Schüler laufen fein angezogen herum, die Regeln sind hart aber gerecht. In der ersten Viertelstunde fragt man sich noch wo hier eigentlich eine Problemsituation entstehen kann, wo doch alle so nett und offenherzig sind. Doch bald wird klar, dass dieser elitäre Haufen weder nett, noch offenherzig, noch gerecht ist. Die Unter- und Mittelstufe wird von den Schülern des Schulrates, die ihre Position nur durch ihren Stammbaum erlangt haben, andauernd unterdrückt, sei es verbal oder mit Gewalt. Keiner der unteren Schüler hat viel Lust in ihr Fadenkreuz zu geraten.
Erik, der weder aus einer Adelsfamilie noch aus einer reichen Familie stammt, somit also gar nicht ins Muster der Schule passt, widersetzt sich den ungeschriebenen Gesetzen des Internats und wird somit immer mehr in die Mangel genommen. Das schlägt um sich und betrifft bald nicht nur sich sondern auch seine besten Freunde.

Der Streifen ist typisch schwedisch. Erstklassige Charaktere in der Story doch eine in Szenesetzung die einfach nicht in Fahrt kommt. Die Message des Films wird sehr deutlich und die Schauspieler machen auch ihren Job. Daher ist dieser Film durchaus "sehenswert".

Der Film zeigt ganz deutlich auf wie eine relativ gesetzlose Gesellschaft endet, deren Führungspersonen zu viel Macht haben, und diese auch für ihre Zwecke ausnützen. Was wir daraus lernen: Am Ende siegt die Gerechtigkeit.

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philopee

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Ich verweise dort auf das Ende (ich hoffe ich weiß das noch richtig, immerhin schon fast ein halbes jahr her): Er zieht sich nur aus der "Scheisse" wie du es sagst, indem er sich auf ein Bürgerrecht beruft. Dass es dieses Gesetz gibt hat er nicht selbst zu verantworten.
Ich denke die Situation soll eher zeigen, dass man auch immer Hilfe von außerhalb bekommt.


ihre-herrlichkeit

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Ja, das stimmt. Aber das Prinzip, was er aufgebaut hat, um gegen diese Gruppenaggressionen anzugehen, war ja eigens von ihm konstruiert. So kann man sich nicht einzig auf die Gerechtigkeit beziehen.


hulk 75

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Bewertung8.5Ausgezeichnet

Eine kleine Perle aus Skandinavien. Bitte mehr davon.

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strangelet

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Bewertung9.0Herausragend

Dass es sich hier eigentlich um eine Art jugendliche Allmachtsfantasie handelt und das Happy End nur noch durch Anwendung der gerechten Gesetze Schwedens zustande kommen kann ist natürlich etwas unbefriedigend, aber diese kleinen Schönheitsfehler muss man wahrscheinlich schon der literarischen Vorlage anlasten. Davon abgesehen habe ich in letzter Zeit keinen fesselnderen Film gesehen. Unbedingt empfehlenswert!

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Kara

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Bewertung8.0Ausgezeichnet

Diesen Film haben wir um Religions Unterricht gesehen und mir hat er sehr gefallen.
Erik lässt soviel über sich ergehen und dann schlägt er zurück. Ich finde es mutig und tapfer.

@minifuzzi: am schluss prügelt er seinen Stiefvater. Mann kanns zwar nicht sehn, aber er meinte zu seiner mutter das es jetzt ein ende haben muss und geht mit seinen stiefvater in das zimmer wo er ihn ansonsten immer geprügelt hattte.

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minifuzzi

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Bewertung9.0Herausragend

Mir hat der Film sehr gefallen.....etwas bitter, aber so schmeckt manchmal die Wahrheit! Das Gefühl der Unterdrückung fühlt man im Film sehr "schön".

Ich habe letztens mit jemandem über den film geredet und festgestellt, dass wir das ende unterschiedlich verstanden haben. Ganz am ende lässt er sich da verprügeln oder prügelt er dann???

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