Evil
Ondskan (2003), SE Laufzeit 113 Minuten, FSK 12, Drama, Kinostart 14.10.2004
8 Bewertungen
Skala 0 bis 10
412 Bewertungen
15 Kommentare
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von Mikael Håfström, mit Marie Richardson und Johan Rabaeus
Schweden der 50er Jahre: Der rebellische 16-jährige Erik wird von seiner Mutter auf das private Elite-Internat Stjärnsberg geschickt und erhält hier seine letzte Chance auf einen Schulabschluss. Hinter der feinen Fassade verbirgt sich jedoch ein perfides System von Demütigungen und Gewalt – ausgeübt von den älteren Schülern gegenüber den Jüngeren. Erik versucht sich der Hackordnung unterzuordnen, obwohl er seinen Mitschülern körperlich überlegen ist. Aber wenn er zurückschlägt, fliegt er von der Schule.
Cast & Crew
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Mikael Håfström
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Marie Richardson
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Johan Rabaeus
Fan werden!Du bist Fan! (löschen) Stiefvater
-
Jesper Salén
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Andreas Wilson
Fan werden!Du bist Fan! (löschen) Erik Ponti
-
Henrik Lundström
Fan werden!Du bist Fan! (löschen) Pierre Tanguy
-
Gustaf Skarsgård
Fan werden!Du bist Fan! (löschen) Otto Silverhielm
Regie
Schauspieler
-
Linda Gyllenberg
-
Klas Östergren
-
Hans Gunnarsson
-
Mikael Håfström
- Genre
- Sozialdrama
- Zeit
- 1959
- Ort
- Schule, Schweden
- Handlung
- Diebstahl, Disziplin, Gegenwehr, Gewalt, Jugendgang, Privatschule, Repression, Sadismus, Schlägerei, Schutzgeld, Schüler, Stiefvater
- Stimmung
- Ernst, Hart, Spannend, Verstörend
- Mitmachen
- Wie gut passen diese Schlagworte? Stimm ab und hilf uns sie neu zu gewichten!
Drehbuch
Filmdetails Evil
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Kritiken (2) — Film: Evil
Hisayasu S: DAS MANIFEST.COM
Kommentar löschenEVIL ist ein von der ersten bis zur letzten Minute packendes Drama, welches durch eine philosophisch angehauchte Geschichte besticht und nebenbei auch äußerst gekonnt die Strukturen des Faschismus durchleuchtet.
Kritik im Original 2 Mitgliedern gefällt das Kommentar gefällt mir Kommentar gefällt mir doch nicht Antworten
alviesinger: bummelkino
Kommentar löschenEin schwedischer James Dean kämpft gegen Konformität und Autorität in einem schwedischen Internat, in dem die Oberstufenschüler bestimmen. Leidlich spannend mit teils schlechten Jungschauspielern. Zum Schluss schlägt dann neben den vielen Fäusten auch nochmal die Moralkeule belehrend zu.
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Kommentare (13) — Film: Evil
Kommentar schreibenPinkLady 2012/01/20 20:59:40
Kommentar löschenEin Film über Tapferkeit, Willenskraft und Gerechtigkeit...und das alles für Mutti!
Und mit dem perfekten i-Tüpfelchen zum Ende hin.
Wirklich empfehlenswert!
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Der Bastard 2011/03/23 20:53:02
Kommentar löschenGestern hab ich mich noch um 1 uhr vorm Fernseher gehockt siehe da, da hat gerade dieser Film begonnen. Wollt ihn mir am Angang garnicht anschaun doch dann hat er mich in meinen Bann gezogen wie selten ein Film zuvor.
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ihre-herrlichkeit 2011/01/20 16:16:57
Kommentar löschenEin feinstrukturierter Einblick in die Abgründe menschlicher Gruppenstrukturen und die raffinierte Meisterung dieser.
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Janus Winter 2010/10/22 17:45:19
Kommentar löschenUnpassender Titel, unglaubwürdig überspannt, entsetzlich in die Länge gezogene Handlung. Allein die schauspielerische Leistung und die Bilder retten den Film.
Und die Moviepilot-Schätzung lag diesmal komplett daneben.
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SgoTscH 2010/09/14 01:40:55
Kommentar löschenEinerseits steht die Kritik, die Kaiser1337 so unumstößlich vorbringt.
Andererseits sind Menschen ist menschliches Verhalten nunmal nicht rational zu erklären, vor allem in einer derart Zwängen unterworfenen Umgebung. Hinzu kommt die inszenierte Überspitzung durch die Fokussierung des Films auf einzelne Merkmale.
Jedoch spätestens bei den blökenden Kriech! Kriech! Kriech! Kriech! Kriech! Rufen sollte sich ein jedem der Magen umdrehen.
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pickpark 2010/09/11 09:30:49
Kommentar löschenKomme nicht umher mir in Gedanken auszumalen, was ich in den Situationen von Erik gemacht hätte. Die Charaktere überzeugen. Der arme Darsteller von Otto Silverhielm: Er machte das so gut, er wird bestimmt auch privat nicht mehr gemocht. Man fühlt sich stellenweise an die eigene Schulzeit erinnert. Ein schwedisches Drama vom Feinsten und in jedem Fall sehenswert.
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Kaiser1337 2010/08/28 06:01:18
Kommentar löschenDer Film hat bei mir ein Trauma hinterlassen. Mich hat eines an dem Film erschrocken: die gleichmäßig auf alle verteilte Irrationalität. Der Protagonist, sowie alle um ihn herum, bilden eine nahezu unglaubwürde irrationale Synergie und versetzen so den Film in einen dystropischen Zustand.
Man kann das gut finden oder nicht. Mir gefällt der Film vom Inhalt überhaupt nicht.
Der ganze Film trieft vor Machogehabe und sich etwas beweisen zu wollen. Er stellt willkürlich gesetzte Regeln oder Traditionen vor Moral, Recht und auch Gesetz
'Evil' setzt für mich eine falsche Botschaft. Nämlich, dass man sich wehren soll und wenn, dann auch mit Gewalt. Geredet wird in dem Film sowieso nicht viel. Obwohl alle hochgradig Intellektuell sind und sich gut ausdrücken können.
Ansonsten top schauspielerische Leistung und 1a deutsche Synchronisation!
.
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Monkel 2010/08/15 21:21:18
Kommentar löschenEine Buchverfilmung die hier und da den Handlungsstrang des Buches durch einander bringt, aber dadurch eine viel klarere Aussage als das Buch schafft.
Denoch gilt Buch > Film.
Die Situation kommt leider nicht so bedrückend rüber wie im Buch.
Es ist trotzdem ein Have-to für Fans des Buches.
Allen in Allem eine soldie skandinavische Leistung, mit guten Schauspielern.
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philopee 2010/08/18 23:08:10
Antwort löschenVon wem ist denn das Buch?
Monkel 2010/08/18 23:15:42
Antwort löschenJan Guillou
mein Exemplar ist bei Hanser erschienen.
ISBN müsst ich jetzt das Buch suchen.
philopee 2010/08/18 23:18:16
Antwort löschenAh ok, weil ich den Film echt gut fande (siehe unten) aber ich glaube ein Buch würde ich zu dem Thema nicht durchdrücken.
Ist das Buch dick?
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Monkel 2010/08/18 23:21:00
Antwort löschennormale Taschenbuchgröße, das Buch hat ein extremes Tempo, dadurch ist es in min. einer Woche niedergelesen.
Pi mal Daumen 350 Seiten.
philopee 2010/08/18 23:22:06
Antwort löschenja das geht ja noch...
Stephen King-Formate würde ich zu diesem Thema aber nicht durchbringen glaube ich :D
philopee 2010/08/15 12:23:30
Kommentar löschenEine kleine Privatschule in Schweden während der 50er-Jahre. Idyllisch gelegen, alle Schüler laufen fein angezogen herum, die Regeln sind hart aber gerecht. In der ersten Viertelstunde fragt man sich noch wo hier eigentlich eine Problemsituation entstehen kann, wo doch alle so nett und offenherzig sind. Doch bald wird klar, dass dieser elitäre Haufen weder nett, noch offenherzig, noch gerecht ist. Die Unter- und Mittelstufe wird von den Schülern des Schulrates, die ihre Position nur durch ihren Stammbaum erlangt haben, andauernd unterdrückt, sei es verbal oder mit Gewalt. Keiner der unteren Schüler hat viel Lust in ihr Fadenkreuz zu geraten.
Erik, der weder aus einer Adelsfamilie noch aus einer reichen Familie stammt, somit also gar nicht ins Muster der Schule passt, widersetzt sich den ungeschriebenen Gesetzen des Internats und wird somit immer mehr in die Mangel genommen. Das schlägt um sich und betrifft bald nicht nur sich sondern auch seine besten Freunde.
Der Streifen ist typisch schwedisch. Erstklassige Charaktere in der Story doch eine in Szenesetzung die einfach nicht in Fahrt kommt. Die Message des Films wird sehr deutlich und die Schauspieler machen auch ihren Job. Daher ist dieser Film durchaus "sehenswert".
Der Film zeigt ganz deutlich auf wie eine relativ gesetzlose Gesellschaft endet, deren Führungspersonen zu viel Macht haben, und diese auch für ihre Zwecke ausnützen. Was wir daraus lernen: Am Ende siegt die Gerechtigkeit.
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ihre-herrlichkeit 2011/01/20 16:20:52
Antwort löschenGanz so würde ich das nicht behaupten. Es geht weniger um die Gerechtigkeit, sondern vielmehr darum, wie man sich selbst aus der Scheiße rausholt. Klar war auch ein wenig Glück dabei, aber vieles hat Erik sich selbst verdient.
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philopee 2011/01/23 13:44:05
Antwort löschenIch verweise dort auf das Ende (ich hoffe ich weiß das noch richtig, immerhin schon fast ein halbes jahr her): Er zieht sich nur aus der "Scheisse" wie du es sagst, indem er sich auf ein Bürgerrecht beruft. Dass es dieses Gesetz gibt hat er nicht selbst zu verantworten.
Ich denke die Situation soll eher zeigen, dass man auch immer Hilfe von außerhalb bekommt.
ihre-herrlichkeit 2011/01/23 18:07:48
Antwort löschenJa, das stimmt. Aber das Prinzip, was er aufgebaut hat, um gegen diese Gruppenaggressionen anzugehen, war ja eigens von ihm konstruiert. So kann man sich nicht einzig auf die Gerechtigkeit beziehen.
hulk 75 2009/06/09 14:34:24
Kommentar löschenEine kleine Perle aus Skandinavien. Bitte mehr davon.
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strangelet 2008/08/13 23:32:34
Kommentar löschenDass es sich hier eigentlich um eine Art jugendliche Allmachtsfantasie handelt und das Happy End nur noch durch Anwendung der gerechten Gesetze Schwedens zustande kommen kann ist natürlich etwas unbefriedigend, aber diese kleinen Schönheitsfehler muss man wahrscheinlich schon der literarischen Vorlage anlasten. Davon abgesehen habe ich in letzter Zeit keinen fesselnderen Film gesehen. Unbedingt empfehlenswert!
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Kara 2008/05/16 21:30:26
Kommentar löschenDiesen Film haben wir um Religions Unterricht gesehen und mir hat er sehr gefallen.
Erik lässt soviel über sich ergehen und dann schlägt er zurück. Ich finde es mutig und tapfer.
@minifuzzi: am schluss prügelt er seinen Stiefvater. Mann kanns zwar nicht sehn, aber er meinte zu seiner mutter das es jetzt ein ende haben muss und geht mit seinen stiefvater in das zimmer wo er ihn ansonsten immer geprügelt hattte.
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minifuzzi 2008/02/14 22:03:16
Kommentar löschenMir hat der Film sehr gefallen.....etwas bitter, aber so schmeckt manchmal die Wahrheit! Das Gefühl der Unterdrückung fühlt man im Film sehr "schön".
Ich habe letztens mit jemandem über den film geredet und festgestellt, dass wir das ende unterschiedlich verstanden haben. Ganz am ende lässt er sich da verprügeln oder prügelt er dann???
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