Fahr zur Hölle Hollywood

An Alan Smithee Film: Burn Hollywood Burn (1998), US
Laufzeit 86 Minuten, FSK 12, Komödie, Kinostart 11.06.1998

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5.5 Kritiker
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von Alan Smithee und Arthur Hiller, mit Ryan O'Neal und Coolio

Für den gefeierten Drehbuchautor Alan Smithee geht ein Traum in Erfüllung, als ihm von Challenger Films ein Vertrag als Regisseur eines Actionfilms angeboten wird. Der neue Filmemacher ergreift die Chance, mit Whoopi Goldberg, Jackie Chan und Sylvester Stallone drehen zu können. Nur langsam bemerkt er, daß er nur eine Puppe ist. Von der ersten Klappe bis zum letzten Schintt halten ihn die hohen Studiotiere an der Leine, und zu seinem Entsetzen muß Smithee feststellen, daß sie seinem Namen ein schlechtes Machwerk anhängen. Dazu kommt noch, daß er sich nicht einmal hinter einem Pseudonym verstecken kann, denn er heißt schließlich wirklich Alan Smithee. Diesen Namen benutzen verärgerte Filmemacher, um ihren guten Ruf nicht mit üblen Filme zu beschmutzen. In seiner Verzweiflung stiehlt er die Masterbänder un taucht unter. Mit Hilfe der “Brothers Brothers”, schwarzer Produzenten mit reichlich roten Zahlen aber guten Kontakten zu den Major-Studios, sieht er seine Chance: Entweder er handelt einen Deal aus, um seinen Film nach seinen Wünschen umzuschneiden, oder er verbennt die Rollen und seine Karriere gleich mit.


Cast & Crew


Kritiken (1) — Film: Fahr zur Hölle Hollywood

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2.0Ärgerlich

Die Witze verlangen nicht nur Insiderkenntnisse, sie sind vor allem schlecht, und Joe Eszterhas, Drehbuchautor von - unter anderem - FLASHDANCE, BASIC INSTINCT und SHOWGIRLS, ist einfach ein unerträglicher, derber Unsympath. [...] BURN, HOLLYWOOD BURN, eine Komödie über die Filmindustrie, ist sehenswert für diejenigen, die oben genannten Narzißmen etwas abgewinnen können, und die Evans bzw. O'Neal angucken wollen. Die sind die Kinokarte wert. Mehr darf man nicht erwarten.

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Kommentare (3) — Film: Fahr zur Hölle Hollywood

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mikkean

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Bewertung2.0Ärgerlich

"An Alan Smithee Film", was für ein Konzept dieser Film doch hat - und wie miserabel er doch letztlich geworden ist. Kaum zu glauben, dass sich hier einige große Namen (lustlos) verhunzen ließen. Die Satire ist nur im Ansatz vorhanden und wird von dämlichen Gags plattgetreten. Da helfen auch die Insideranspielungen nichts, denn sie crashen gegen die Wand. Joe Eszterhas rührt keinen Finger, um seine vermurkste Story irgendwann auf eine festgelegte und halbwegs verständliche Bann zu lotsen. Stattdessen poliert er sich lieber selbst bei einem unnötigen Cameo die eigene Schreibmaschine. Kaum zu glauben, dass dieser Mann mit Filmen wie "Basic Instinct" das Publikum zu packen verstand. Schon ironisch, dass ein Streifen über den fiktiven Mann, der Katastrophen zu verantworten hat, selbst ein filmisches Trümmerfeld geworden ist. Lieber nochmal "The Player" anschauen, da wurde die Traumfabrik wesentlich bissiger und fokussierter vorgeführt. Hier kann es, gemäß dem Titel, nur heißen: BURN,HOLLYWOOD BURN - BUT BURN THIS FILM FIRST!

bedenklich? 1 Mitglied gefällt das Kommentar gefällt mir Kommentar gefällt mir doch nicht 2 Antworten

stuforcedyou

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Das selbst der Regisseur später seinen Namen in Alan Smithee umwandeln ließ, lässt diesen Murks, der doch das Zeug zum Knaller gehabt hätte, zur Real-Satire verkommen.


mikkean

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Ich hielt das zunächst sogar für einen Gag. Dann sah ich den Film und dachte nur: Das können die doch nicht ernst gemeint haben. Vielleicht hätte Charlie Kaufman das Skript schreiben sollen.


FordFairlane

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Bewertung2.0Ärgerlich

Die Weltstars geben Kommentare zur Schauspielerrei in Hollywood ab kein Meilenstein und nicht gerade unterhaltsam!!

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donfelipe

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Bewertung5.5Geht so

Ein Film, von dem man sich wünscht, Woody Allen hätte ihn gemacht.

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