Gefährten

War Horse (2011), US Laufzeit 146 Minuten, FSK 12, Drama, Kinostart 16.02.2012


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5.8
Kritiker
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6.4
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148 Kommentare
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von Steven Spielberg, mit Jeremy Irvine und Tom Hiddleston

Ein Gefährte ist für gewöhnlich jemand, mit dem man gemeinsam eine längere Reise bzw. Fahrt unternimmt. Weniger verbürgt ist, dass der Ursprung des Wortes auf der ‘Gefahr’ beruht. Dennoch treffen beide Bedeutungen auf Gefährten zu, die Geschichte zweier Freunde vor dem epischen Hintergrund des Ersten Weltkrieges.
Im Falle von Albert Narracott (Jeremy Irvine) ist nicht der Hund des besten Freund, sondern ein Pferd, das auf den Namen Joey hört. Die beiden sind unzertrennlich. Doch als der Krieg ausbricht und jeder seinen Beitrag leisten muss, wird Joey an die Kavallerie verkauft und aufs Festland für den Kriegseinsatz verschifft. Albert ist untröstlich und setzt alles daran, Joey wiederzufinden. Für beide Gefährten bricht eine entbehrungsreiche Odyssee an, die sie auf unterschiedlichen Wegen durch die Kriegswirren führt.

Hintergrund & Infos zu Gefährten
Gefährten (OT: War Horse) ist die Effekt geladene und gleichsam gefühlvolle Verfilmung des gleichnamigen Kinderbuches von Michael Morpurgo aus dem Jahre 1982 (2007 auch als Bühnenstück adaptiert), welche eindeutig die Handschrift des ewigen Wunderkindes Steven Spielberg trägt. Mit Gefährten wird einem Geschöpf die Ehre erwiesen, die ihm im Kriegseinsatz so häufig verwehrt blieb: dem Pferd. Tatsächlich ist die Geschichte der klassischen Kriegsführung untrennbar mit dem Einsatz des Pferdes verbunden und im Falle der Kavallerie namengebend (vgl. frz. cheval = Pferd). Die Tierschützer seien allerdings beruhigt: In gefährlichen Szenen von Gefährten wurden keine echten Pferde verwendet, sondern in aufwendigen Arrangements kraft CGI zum Leben erweckt. Gefährten ist nicht der erste Film, in dem ein Pferd der eigentliche Star ist. Zu erinnern sei auch zum Beispiel an Der schwarze Hengst oder Seabiscuit – Mit dem Willen zum Erfolg.
Zu ersten Kriegsehren kam dann aber doch der weiterhin führende beste Freund des Menschen: Lassie in Lassie – Held auf vier Pfoten. (EM)

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Cast & Crew

Regie
Schauspieler
Drehbuch
Filmdetails Gefährten
Genre
Anti-Kriegsfilm, Buddy-Film, Drama, Kriegsfilm, Pferdefilm
Zeit
Erster Weltkrieg
Ort
Frankreich
Handlung
Abenteuer, Alte Freunde, Angriff, Armee, Beste Freunde, Britische Armee, Deutscher Soldat, Einsamkeit, Erwachsenwerden, Freundschaft, Front, Gasmaske, Gefahr, Jugend, Jugendlicher, Kampf, Kampfeinsatz, Kavallerie, Krieg, Militär, Militärische Ausbildung, Neue Freunde, Odyssee, Offizier, Pferd, Rekrut, Schlacht, Schützengraben, Sergeant, Soldat, Suche, Truppen, Verkaufen, Verletzung, Wahre Freundschaft, ungleiche Freunde, Überlebenskampf
Stimmung
Berührend, Ernst, Spannend
Verleiher
Walt Disney Studios Motion Pictures Germany GmbH
Produktionsfirma
Amblin Entertainment, The Kennedy/Marshall Company

Kommentare (123) — Film: Gefährten


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ProfessorAbronsius

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Bewertung9.0Herausragend

Entgegen sämtlicher Prognosen war WAR HORSE der absolute Renner an meinem letzten Kumpelsabend. Vier gestandene Kerle, die bei diesem epischen/ gefühlvollen/ kitschigen Pferdeabenteuer mehrfach ganz tief durchatmen mussten.
Spielberg beweist hier einmal mehr, dass Tierliebe des Mannes Kryptonit ist. Ich kann bestens nachvollziehen, dass WAR HORSE dem ein oder anderen zu sehr auf der Gefühlsklaviatur spielt. Mich hingegen hat dieser Film zutiefst bewegt und mehr kann ich als Zuschauer doch auch nicht verlangen.
Hier geht's um wahre Freundschaft (insbesondere zwischen Mensch und Tier), die durch nichts auf der Welt aufzuhalten ist.
Die episodenhafte Erzählform inmitten der Wirren des 1. Weltkrieges hat für Kurzweil gesorgt und mich sehr angesprochen.
Solche Filme verdienen für mich die Bezeichnung "Großes Kino".
Und auch wenn ich bisher nicht ihr größter Fan war:
Danke für diese wundervolle Reise, Mr. Spielberg!

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BenAffenleck

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Da meine Erwartungen auch irgendwo bei einer 5,0 verweilen, ist das eigentlich eine hervorragende Ausgangssituation. Pilsbier, n Pferdefilm und ne Pizza mit doppelt Salami. Das ist Punkrock.


ProfessorAbronsius

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Das is sowas von Punkrock. :D Schade, dass man nicht die Kommentare unter den Kommentaren liken kann^^


LeMarin

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Bewertung3.0Schwach

Drecksfilm!!!

Steven Spielberg at his worst: Schmalziges, selbstverliebtes, gestriges Popcorn-Kino, das die Achtziger wiederbeleben will und bei dessen Anschauen - hey, ich war guter Dinge! Starker Cast, berühmter Regisseur, 6 Oscar Nominierungen - mir so manches Mal der Mund vor Entsetzen offen stand. Eine Punkt-für-Punkt-Analyse, beginnend mit 3 positiven Pünktchen:

1. Die Optik. Das kann man "Gefährten" nicht absprechen: Der Film sieht super aus. Das Spiel mit Licht und Farben ist meisterlich, die Landschaftsaufnahmen sehr schön. Und kitschig. Dazu später mehr.

2. Das Storytelling. Steven Spielberg ist ja bekannt als Meister des Geschichtenerzählens, und dies ist eines der wenigen Dinge, die in dem Film mehr oder weniger funktionieren: Er erzählt eine Geschichte. Diese Geschichte vereinfacht eine komplexe Sachlage extrem, wird nicht konsequent erzählt, macht häufig wenig nachvollziehbare Sprünge, aber, immerhin: Obwohl ich beim Film so manches Mal den Würgreiz unterdrückte, wollte ich doch irgendwie wissen, ob Pferdchen und Reiterchen wieder zusammenfinden.

3. Pferde. Wer Pferde mag, bekommt im Film schöne Pferde zu sehen. Ich persönlich finde Pferde so la la: großer Kopf, dicker Bauch, gütige Augen. Aber, wie gesagt... alle Wendy-Leserinnen werden sich freuen.

Damit genug des Lobes, kommen wir zu dem, was den Film wirklich ausmacht: die dampfende Scheiße.

1. Der Schmalz. MEIN GOTT ist dieser Film kitschig. Ich hätte doch geglaubt, dass späte Neunziger-Epen wie "Titanic" und "Pearl Harbor" es geschafft hätten, uns den Schmalz im Kino endgültig zu vermiesen, aber da kommt, im Jahre 201 (!) auf einmal Opi Spielberg daher und serviert uns Wiedervereinigungsszenen vor rosaroten Sonnenuntergängen, junge schöne Männer, die Pferden unter Tränen ihre ewige Liebe gestehen, weise Märchenonkel, die mit verheulten alten blauen Augen aus ihrer Vergangenheit erzählen. Und das schlimmste: Mich hat NICHT EINE Szene in diesem 146 Minuten langen, nur auf die Tränendrüse drückenden Schmachtfetzen berührt. Nicht eine.

2. Die Charaktere. Flacher gehts nicht. Wir haben den hoffnungsvollen, mutigen, blauäugigen Farmer-Boy. Die weise Bauerfrau, die brav zuhause bleibt und kluge Sätze sagt, während sie am Fenster steht und wissend in die Ferne blickt. Den kauzigen Vater mit Hinkebein und Alkoholproblem, der natürlich, surprise surprise, ebenfalls ein Kriegsheld war und schlimme schlimme Erinnerungen hegt. Den bösen Geschäftsmann und Pächter. Den zynischen deutschen Militär-Schurken. Die süße kleine Französin. Und so weiter und so weiter und so weiter. Die Charaktere sind ALLE papierdünn und so schon tausendmal in anderen Filmen gesehen, in den meisten Szenen konnte ich regelrecht hellsehen, was XY als nächstes sagen oder tun wird, und siehe da: Es geschah. Aber ein toller Cast kann doch auch aus uninteressanten Charakteren etwas herausholen, oder... ?

3. Die Schauspieler. Nein, kann er leider nicht. Und so toll ist der Cast nun auch nicht für ein Spielberg-Epos: Tom Hiddleston und Benedict Cumberbatch sind die beiden einzigen großen Namen. Sie stellen zwei smarte Englishmen dar (was auch sonst), und verleihen ihren Rollen wenigstens Charisma (aber keine Tiefe). Der Rest: Forget it. Mit Entsetzen habe ich gelesen, dass die Leistung von Hauptdarsteller Jeremy Irvine mit Lob bedacht wurde. Irvine ist schön, guckt mit großen blauen Augen und ewig offenem Mund (Gott, ich glaube, das Bild von Irvines Zähnen wird mich noch in meinem Schlaf verfolgen!) in englische Hügellandschaften, spricht mit Pferden wie mit Menschen, rennt viel durch die Gegend und versprüht NULL Charisma. Mann, was habe ich diesen hohlen Typen gehasst. Emily Watson als brave Hausfrau und Mutter. David Cross als netter deutscher Soldat, der tut, was ein netter deutscher Soldat in einem solchen Fetzen tun muss: Er desertiert. Niels Arestrup als französischer Landgutbesitzer, komplett mit weißer Freigest-Frisur. Diese ganze Gurkentruppe gehört in die Tonne, wird aber von Spielberg immer wieder pathetisch erhöht und als eine Art "Repräsentant" für die jeweilige Bevölkerungsgruppe genutzt.

4. Die Darstellung der verschiedenen Nationalitäten. In diesem Film sind englische Landbewohner ulkige, schrullige Typen, die lustige Tweedanzüge tragen. Geschäftsmänner reiten nicht, sondern fahren Auto, und sind reich und deshalb böse. Englische Offiziere sind smart und schick. Deutsche Offiziere sind schmutzig und (meist) böse. Der französische Opi kocht den ganzen Tag, während seine - natürlich hübsche - Enkelin mit Baguettes unterm Arm herumläuft und keck von Liebe redet. Deutsche sprechen in diesem Film Englisch mit deutschem Akzent, Franzosen sprechen Englisch mit starken französischem Akzent. Leute, sind wir in den 40ern?

5. Die Dialoge. Da kann man nur sagen: Schlimmer gehts nimmer. Speziell die angesprochenen nicht-englischen Figuren geben teilweise Perlen von sich, die mit ihrem Fremdschäm-Potential ans Idiotische grenzen.

6. Der fehlende Realismus. Wenn unser zentraler Bauern-Boy mit seinem Pferdchen krude Gespräche führt, hat niemand etwas anderes zu tun, als sich an einen Zaun zu lehnen und gebannt mit staunenden Augen zuzuschauen und zuzuhören. Ob nun im englischen Heimatdorf oder im Feldlazarett. Tränenreich wird mitten im Krieg über das Schicksal eines beliebigen Pferdes diskutiert. Da es leider im Ersten Weltkrieg noch keinen Holocaust gab, der dargestellt werden könnte, werden die Deutschen als Früh-Nazis präsentiert, die ihre Grausamkeit diesmal nicht an Juden, sondern an Pferden ausüben... komplett mit zynischem, Zigarre rauchenden Oberschurken.

7. Die Darstellung des Krieges. Ich glaube, so "clean" wurde Krieg noch nie gezeigt. Und schon gar nicht der Erste Weltkrieg in Frankreich und Belgien, der eine der bestialischsten Schlachten der Menschheitsgeschichte darstellt. Wenn die Kavallerie von den MGs niedergemäht wird, fließt auch nicht ein Tröpfchen Blut. Im Kriegsjahr 1918, nach vier Jahren Grabenkampf und Stellungskrieg, blicken uns die englischen Soldaten wohlgenährt aus strahlenden blauen Augen an. Im Kriegslazarett ist das schlimmste ein Soldat mit blütenweißen Verband und leicht unfrohem Gesichtsausdruck.

Also, mit Mühe und Not 3 Pünktchen für schöne Bilder mit Pferden... aber dennoch: Hilfe, wo sind die zweieinhalb Stunden meines Lebens geblieben???

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JaniDarmi

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Bewertung10.0Lieblingsfilm

Toll gemacht und klasse Story!
Unbedingt ansehen:)

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sven.etan.binkert

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Bewertung8.5Ausgezeichnet

Episch, fesselnd, perfekt besetzt. Steven Spielberg in Bestform. Eine Reise, die unvergessen bleibt. Das Schlussbild alleine ist schon ein Meisterwerk. Und der Weg dahin: Intensiv, hochspannend und von einzigartiger Wucht.

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sylv.merci

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Bewertung7.0Sehenswert

Teilweise SEHR kitschig und das Benehmen des Pferdes ist teilweise unglaubwürdig, allerdings gefielen mir die Analogien wirklich gut und auch die Story war recht nett.
Hauptsächlich gibt es Punkte für die Darsteller, ich fand diese wirklich glaubwürdig.
Eine nette Odyssee eines Jungen und sein Pferd.
Der Fokus liegt dabei auf dem Krieg "der sich alles nimmt". Der Film erinnerte mich auch an eine Geschichte meiner Oma, aber das ist wieder eine andere Geschichte ;)

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Jason Born

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Ist schon über 1,5 Jahre her und an die Taube kann ich mich nicht erinnern. Bei Gelegenheit, also wenn der im TV läuft, dann schaue ich War Horse gerne wieder an. Also nicht verraten.
Meine mich zu erinnern, dass Pferdi von den Deutschen gut behandelt wurde.


sylv.merci

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Ja einer war ein Pferdeliebhaber und dem Taten die Pferde leid, aber von den anderen wurden die Pferde instrumentalisiert um die Geschosse zu ziehen und wenn eins starb, dann kam das nächste dran.
Also doch böse Deutsch :P


sandrapfel

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Bewertung8.5Ausgezeichnet

Schon recht lang der Film, aber absolut sehenswert! Die Zeit verflog förmlich! Ein Tränchen ist wohl auch mal geflossen ;) Sehr gut gemachter Film!

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Moonwolf2000

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Bewertung7.5Sehenswert

Der Film ist ok, meiner Meinung nach aber nichts Besonderes. Da er nicht auf dem Buch, sondern auf dem Musical basiert, weicht das Ganze ziemlich weit davon ab und das finde ich schade, da das Pferd im Buch zwar sehr vermenschlicht wurde, aber viele Szenen meiner Meinung nach besser wären wenn der Film auf dem Buch basiert hätte.

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Baumkopf Holzfaust

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Bewertung7.0Sehenswert

***Spoileralarm***

Da schau her. Die "Deutschen" sind also doch nicht so böse, wie Herr Spielberg es jahrzehntelang zelibriert hat. Dafür sind die Engländer von so stolzer Arroganz besessen, dass sie ihren Kavallerieangriff mitten in eine MG-Stellung starten. Und die Franzosen...du meine Güte, da hat aber mal jemand ordentlich Prügel bekommen: Häßlich, rücksichtlos, diebisch, habgierig, bösartig, selbst gegenüber der eigenen Bevölkerung, meine Güte, das nenne ich ja mal einen Twist. Dagegen der Deutsche: Fair und Wütend, wenn sinnlos Mensch und Tier den eigenen MGs zum Fraß vorgeworfen werden. Tja. Sehr Schmeichelhaft. Anscheinend will Herr Spielberg wieder etwas gut machen. Um ehrlich zu sein...langsam wird´s auch Zeit.

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jorg.hoffmann.9849

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Bewertung9.0Herausragend

Als der erste Weltkrieg ausbricht,wird das Pferd Joey an die Armee verkauft.Der Junge,der Joey aufgezogen hat,zieht danach selber in den Krieg.Beide erleben nun viele Abenteuer und müssen viel Leid ertragen.
Spielbergs ruhige Erzählweise ist es zu verdanken,daß ein wunderbarer, herzerwärmender Film über die Liebe zwischen Tier und Mensch herausgekommen ist.Emotional ist das unglaublich bewegend und wie Joey immer wieder neue Menschen kennenlernt und am Ende wieder zurückkehrt,ist tiefst bewegend und Steven Spielberg erreicht mit Gefährten,daß was in der heutigen, hektischen und schnelllebigen Zeit kaum ein anderer Film erreicht,ein Film ohne jegliche Effekte,aber mit einer emotionalen Wucht,der man sich nicht entziehen kann.

Herausgekommen ist ein wunderschöner und emotional sehr bewegender Film über die Freundschaft zwischen Mensch und Tier.

Für mich nah an der Höchstwertung 9/10 für Gefährten

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Junoreaktor-7

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Bewertung1.5Ärgerlich

Beim Trailer erwachten große Erwartungen und ich ging davon aus, seit langem mal wieder etwas Sehenswertes serviert zu bekommen und ins Kino zu gehen.
Nach der Hälfte des Films hätte ich am liebsten den Kinosaal verlassen.....
Ein derart kitschiges, auf Gefühlsduselei getrimmtes, mit abtstrakter Story bei der das Happy-End vorprogrammiert - vorhersehbar - und daher langweilig wirkendes Machwerk hatte ich nicht erwartet !! :(
(Was mir am ganzen Konzept schon vorher missfiel war die 'ewige' Konstellation zwischen "Spielberg" und (dem völlig überbewerteten) "John Williams".)
Überhaupt gefallen mir die "Saubermann"-Bilder nicht. Es ist alles irgendwie zu bunt, zu prächtig, zu sauber & adrett, was auf Kosten des Realitätsbezugs und der Identifizierung mit dem Film geht. - Wäre alles trister, dreckiger und mit weniger "schöne Welt-Atmosphäre" dargestellt worden, wäre er zumindest optisch ansprechend, glaubhaft & authentisch.

Dieser Film ist mein persönlicher Maßstab für Fehleinschätzung & falscher Hoffnung !!!
ENTTÄUSCHUNG PUR

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The Chief

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Bewertung9.0Herausragend

Meiner Meinung nach ist Spielberg auch mit diesem Film wieder etwas gelungen, was viele andere eben nicht schaffen. Der Film hat Herz, Verstand und eine subtile Botschaft, die in der heutigen Zeit wie auch schon damals häufig vernachlässigt wird.
Natürlich leidet unter der Story die Logik und es wird ordentlich auf die Tränendrüse gedrückt, aber ich finde, dass dies hier auch mal sein darf.
Es werden schöne Momente geschaffen und das trotz des schrecklichen Hintergrundes der Zeit, in der der Film spielt.
Insgesamt ein Film, der unter die Haut geht.

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KimSkyy1

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Bewertung10.0Lieblingsfilm

Einfach nur ein wundervoller film.
Ist einer meiner lieblingsfilme geworden. Meiner Meinung Nach sollten alle die Pferde mögen diesen Film gesehen haben.
Wer den Film nicht mag versteht die aussgae nicht.
Jeder film Hat eine Aussage und in diesem Film geht es nicht nur einfach um Ein "ganz besonderes" Pferd, sondern um Hoffnung.
Der Film zeigt Das eine Freundschaft Isn eine tiefe Verbindung einen ganzen Krieg überstehen Kann und Das der Mut und der Wille zu überleben einen zurück nachhause bringen kann.
Mich hat dieser film einfach nur begeistert Ich habe nichts daran auszusetzten. Ich Kann den Film immer wieder gucken und es fängt mich immer wieder.
Die Länge des Films finde Ich für mich perfekt.

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geeki2805

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Bewertung8.5Ausgezeichnet

Wow, ich kann es noch gar nicht so ganz fassen. Dieser Film hat mich zum Weinen gebracht und zwar nicht, weil etwas mit einem Menschen gewesen ist. Die Geschichte des Pferdes Joey berührt zutiefst.
Eigentlich wollte ich diesen Film bloß wegen Tom Hiddleston sehen, der natürlich auch in diesem Epos hervorragend schauspielert :p aber dann wurde ich von der Geschichte rund um die Freundschaft von Albert und Joey gefangen genommen. Es ist so berührend und obwohl niemand in den Kopf des Pferdes gucken kann, wird trotzdem deutlich, wie es gerade fühlen muss.
Es sind keine 10 Punkte geworden, weil ich zwei kleine Kritikpunkte anzubringen habe. Zunächst einmal starb Captain Nicholls (Tom Hiddleston) für meinen Geschmack viel zu schnell. Es waren bloß 30 Minuten, in denen ich seinen Anblick genießen konnte (aber besser als gar nichts).
Mein zweiter Kritikpunkt betrifft die Länge des Filmes. Obwohl er so gefühlvoll gemacht worden ist, spürt man schon die Ausmaßen des Filmes. Mit 146 Minuten dauert er um einiges länger als ein Durchschnittfilm von 90 Minuten.
Aber hey, es lohnt sich. Er ist auf jeden Fall sehenswert. Die Schauspieler demonstrieren sehr überzeugend ihre Rollen.

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Sommergirl

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Genau wegen dieser traurigen Geschichte des Pferdes sehe ich ihn mir nicht an, ich bin zu nahe am Wasser gebaut und nur schon die Trailer haben mich zum Heulen gebracht, Tierschicksale berühren mich immer extrem tief... auch wenn mein Schatzi Cumberbatch mitspielt wird das ein Film sein den ich nicht schauen werde.....


Line3105

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Bewertung8.5Ausgezeichnet

Endlich wieder etwas Monumentales von Steven Spielberg. Auch wenn viele Leute der Meinung sind, dass er in den letzten Jahren nichts gutes mehr zustande gebracht hat, muss ich ehrlich zugeben, dass mir seine Filme noch immer gefallen. In “Gefährten” geht es hauptsächlich um den Rassehengst Joey, der in seinem Pferdeleben einiges durch machen muss. Joey’s bester Freund ist Albert, der Sohn einer Farmerfamilie. Die beiden sind unzertrennlich. Bis eines Tages Soldaten bei der Familie vor der Tür stehen und den Hengst mitnehmen – denn sie bräuchten ihn für den Krieg als Lastpferd. Ein harter Kampf beginnt… Die Arbeit ist schwer, fast unerträglich, und niemand behandelt das Halbblut liebevoll.

Diese Szenen sind wirklich grauenvoll für alle Pferdeliebhaber. Am liebsten möchten man in den Fernseher springen und die armen Tiere, die voller Erschöpfung, vor sich hin vegetieren, retten.

Dieser Film ist sehr herzzerreißend und schön, wenn auch zugleich etwas traurig und nachdenklich stimmend. Das Einzige Manko: Die Spielzeit von 146 Minuten. Irgendwie kommt dem Zuschauer das wie eine halbe Ewigkeit vor. Lohnt sich dennoch anzuschauen!!!

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Copacabanasun

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Bewertung0.0Hassfilm

Lieber Steven Spielberg. Mit "Gefährten" haben sie ein glanzloses Dreckswerk geschaffen, das vor unglaubwürdigen Momenten nur so strotzt und je länger der Film läuft desto schlimmer wird es. - Mir ist echt übel dabei geworden. Was haben sie sich dabei nur gedacht? Wollten sie das sich die Leute reihenweise im Kino die Seele aus dem Leib kotzen!? - Für "Gefährten" sollten sich alle Beteiligten schämen und vor allem sie lieber Steven Spielberg.

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vega_vincent

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Meine Fresse! Ich habe eine Vorhersage von 8,0! o_O Immerhin steht darunter: «Wir sind uns unsicher» ^^


Copacabanasun

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lol


Kara92

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Bewertung8.5Ausgezeichnet

So grandios wie er angepriesen wurde, war Gefährten nun nicht, aber dennoch voller Gefühl und Spannung. Nicht nur für Pferdemenschen ein bewegender Film, sondern für alle, die wissen wie besonders eine Freundschaft zwischen Tier und Mensch sein kann, denn wer sowas noch nie erlebt hat, oder dafür nicht mal Verständnis hat, der braucht bei dem Film gar nicht erst versuchen, irgendwelche Emotionen zu bekommen.
Mich hat der Film ordentlich mitgenommen und zu Tränen gerührt, und genau das, sollte er schließlich auch erreichen.

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Frankie Dunn

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Bewertung6.0Ganz gut

hahaha Nicht nur stellenweise (freiwillig?) komisch, aber trotzdem (oder gerade deswegen) ist das bislang mein Lieblings-Spielberg. Bislang. Der Weiße Hai, Indiana Jones und einige andere Filme fehlen. Vielleicht kommt ja noch etwas besseres. Mir hat War Horse gut gefallen, auch inhaltlich. Vor allem aufgrund der Idee dem Pferd auf seinem langen Weg zu folgen. Wer den Film nicht mochte, dem sei gesagt: Wenigstens hat er hier nicht auch noch den Holocaust mit reingezogen. War Horse ist ebenso wenig ein nationalistischer Kriegsfilm. Kompliment dafür, Herr Spielberg. Während bei Schindlers Liste und Spielbergs anderen Filmen alberne Kitschorgien unangebracht waren, bieten sie hier ordentliche Unterhaltung, wenn man sich darauf einstellt. Man muss natürlich schon sehr geringe Erwartungen in Sachen Ernsthaftigkeit mitbringen. Ich befürchte Spielberg meint vieles in seinen Filmen ernster, als ich es gerne nehmen möchte, aber was solls. Wenigstens waren hier beide Seiten tierfreundlich. Ich hatte befürchtet Spielberg zaubert auch dieses Mal wieder so ne "Die Deutschen zerstampfen das Pferd zu Lasagne und dafür müssen sie jetzt abgeschlachtet werden" Nummer daher. Inklusive nationalistischer Pferdekriegsheldengrabszenen am Schluss. Gut, dass ich mich geirrt habe.

Die Story ging in Ordnung. Das Pferd war süß (bin kein Fan dieser Tiere), die Landschaften schön und der Score war großteils auch vollkommen in Ordnung. Die Darsteller und ihre Figuren fand ich ebenfalls ordentlich. War Horse ist ein ziemlich guter Film mit einigen gelungenen (zum Teil sogar gewollt) urkomischen Momenten. Zum ersten Mal habe ich Verständnis dafür, dass Spielbergs Filme beliebt sind. Ironischerweise beim ersten unbeliebten Film von Spielberg, den ich mir angesehen habe :P Hätte ich niemals gemacht, wenn War Horse nicht eine der Empfehlungen einer Freundin gewesen wäre. Spielbergs mit Abstand bester Kriegsfilm und nicht nur für Spielberg ein guter Film, sondern generell ein mehr als nur sehenswerter Film. Ich wurde gut unterhalten und sogar das Ende gefiel mir.

7.5 - diiiiiiese Augen!! :D

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Frankie Dunn

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Mein bisheriger Hassregisseur. Die beiden habe ich noch nicht gesehen. Bei E.T. ist meine Befürchtung "belangloser Kitsch", denn ich mag diese kommerziell erfolgreichen Filme häufig nicht. Ist nur ein Gefühl. Ich platzier den in dieser Jurassic Park, Forrest Gump, Fluch der Karibik Ecke. Jurassic Park gefiel mir null. Bei München habe ich die Befürchtung, dass Spielberg politisch wieder daneben greift (Schindlers Liste, James Ryan gefielen mir ebenfalls nicht). Aber ich werde sie mir ansehen. Minority Report auch. Da hoffe ich auf solide Unterhaltung. Wenn mir mehrere Filme gefallen, schaue ich mir auch Jurassic Park noch mal an. Der hat mich nur gelangweilt, nicht geärgert (wie Schindler, Ryan, Terminal), und mit mehr Aufmerksamkeit gefällt der mir vielleicht besser. Aber meinem Stil entsprechen Spielbergs Filme definitiv nicht. Mann, Cronenberg, Nolan, Fincher, Scorsese etc. Ich mag sie fast alle, die beliebten Regisseure. Spielberg ist und bleibt die große Ausnahme. Tom Hanks ist das entsprechende Pendant bei den Schauspielern :D


Frankie Dunn

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Achja. Catch Me If You Can habe ich auch noch gesehen. Über weite Strecken ganz amüsant (5-7), aber gegen Ende fand ich ihn immer schlechter. 4.5 ist es geworden, gerade so lohnenswert anzuschauen. Gegen Happy Ends habe ich allerdings überhaupt nichts. Gegen Kitsch auch nicht unbedingt. Ist immer die Frage wie bzw. welche Art von Kitsch und Ende.


IriasYrenee

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Bewertung3.0Schwach

Mir fielen bei der letzten Einstellung nur folgende Worte ein: Ach - du - Scheiße.
Wie schmallzig! Kein Film für mich. Als Kind hätte ich ihn vielleicht noch okay gefunden, da hätte ich dem Pferd seine menschlichen Züge noch geglaubt, aber jetzt - nein danke.

Es war alles so übertrieben, so unrealistisch, so oberflächlich. Man kommt gar nicht dazu sich emotional an das Pferd oder an einen seiner Besitzer zu binden, weil man nichts über sie erfährt, als wären sie nur Statisten.

Den 1 Punkt gab's von mir nur für Tom Hiddleston, mit dem konnte ich was anfangen, dem habe ich seine Beweggründe noch halbwegs abgekauft.

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heiko.buschhaus

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Bewertung7.0Sehenswert

Dieser Film reißt mich wie fast kein zweiter hin und her. Denn in meinen Augen hat der Film in seiner ersten und in seiner zweiten Hälfte einen starken Qualitätsunterschied. In der ersten Hälfte ist der Film so grundkitschig und schmalzig, dass ich Spielberg am liebsten selbst nocheinmal beigebracht hätte, wie man Kino macht. Jeder Depp hätte das so inszenieren können, das haben wir schon tausendmal gleichwertig oder besser gesehen (ja, auch schon schlechter)! Doch in der zweiten Hälfte, ab da, wo die Pferde in die Hände der Deutschen fallen, gewinnt der Film ordentlich an Reife und Ernsthaftigkeit, bleibt zwar immernoch grundkitschig, dies wird aber perfekt mit einem kräftigem Drücken auf die Tränendrüse überspielt, das selbst vor mir nicht Halt gemacht hat; das Ende ist zwar so weit hergeholt, das Speilberg dafür wahrscheinlich nach China gefahren ist, und trotzdem ist es genau das, was der Zuschauer sehen will, und was er sich nach all den bitteren Ereignissen erhofft hatte. Da beweist Spielberg einmal mehr, dass er doch nicht der 08/15-Regisseur ist, den er sonst viel zu oft miemt, sondern dass er kann, wenn er will; und er beweist, dass die Magie eines wahren Kinomärchens trotz allen Kitsches am Ende siegt!

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RoosterCogburn

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Bewertung8.0Ausgezeichnet

Im Mittelpunkt der Romanverfilmung geht es darum, wie verschiedene Menschen durch die Begegnung mit dem Pferd Joey verändert werden.
War Horse setzt auf die Macht malerischer Bilder um Emotionen zu übertragen. Die epische Geschichte kommt dabei nur langsam ins Rollen, hat bei mir jedoch letztendlich funktioniert. Aufgrund der Handlung macht das Pferd, wie auch sein Besitzer, eine Reise durch. Handwerklich 1a und in tadellosen Bildern umgesetzt, gliedert sich die Story in verschiedene Abschnitte, die doch nur bedingt zusammenhängen. Dabei reicht die Verweildauer des Pferdes beim jeweiligen Besitzer nie, um eine tiefgreifende Figurenzeichnung vor zu nehmen. Doch das will man auch gar nicht. Das Pferd Joey dient als Symbolträger und steht für Hoffnung in schier unauswegbaren Situationen.

Ausgezeichnetes, berührendes, farbenfrohes Abenteuerdrama um die Freundschaft zwischen Mensch und Tier. Wer Filme mag wie Der schwarze Hengst, Sein Freund Jello oder Hidalgo, dem könnte auch dieser gefallen.

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