Gefährten
War Horse (2011), US Laufzeit 146 Minuten, FSK 12, Historienfilm, Drama, Kinostart 16.02.2012
32 Bewertungen
Skala 0 bis 10
1071 Bewertungen
129 Kommentare
Keine
von Steven Spielberg, mit Jeremy Irvine und Tom Hiddleston
Ein Gefährte ist für gewöhnlich jemand, mit dem man gemeinsam eine längere Reise bzw. Fahrt unternimmt. Weniger verbürgt ist, dass der Ursprung des Wortes auf der ‘Gefahr’ beruht. Dennoch treffen beide Bedeutungen auf Gefährten zu, die Geschichte zweier Freunde vor dem epischen Hintergrund des Ersten Weltkrieges.
Im Falle von Albert Narracott (Jeremy Irvine) ist nicht der Hund des besten Freund, sondern ein Pferd, das auf den Namen Joey hört. Die beiden sind unzertrennlich. Doch als der Krieg ausbricht und jeder seinen Beitrag leisten muss, wird Joey an die Kavallerie verkauft und aufs Festland für den Kriegseinsatz verschifft. Albert ist untröstlich und setzt alles daran, Joey wiederzufinden. Für beide Gefährten bricht eine entbehrungsreiche Odyssee an, die sie auf unterschiedlichen Wegen durch die Kriegswirren führt.
Hintergrund & Infos zu Gefährten
Gefährten (OT: War Horse) ist die Effekt geladene und gleichsam gefühlvolle Verfilmung des gleichnamigen Kinderbuches von Michael Morpurgo aus dem Jahre 1982 (2007 auch als Bühnenstück adaptiert), welche eindeutig die Handschrift des ewigen Wunderkindes Steven Spielberg trägt. Mit Gefährten wird einem Geschöpf die Ehre erwiesen, die ihm im Kriegseinsatz so häufig verwehrt blieb: dem Pferd. Tatsächlich ist die Geschichte der klassischen Kriegsführung untrennbar mit dem Einsatz des Pferdes verbunden und im Falle der Kavallerie namengebend (vgl. frz. cheval = Pferd). Die Tierschützer seien allerdings beruhigt: In gefährlichen Szenen von Gefährten wurden keine echten Pferde verwendet, sondern in aufwendigen Arrangements kraft CGI zum Leben erweckt. Gefährten ist nicht der erste Film, in dem ein Pferd der eigentliche Star ist. Zu erinnern sei auch zum Beispiel an Der schwarze Hengst oder Seabiscuit – Mit dem Willen zum Erfolg.
Zu ersten Kriegsehren kam dann aber doch der weiterhin führende beste Freund des Menschen: Lassie in Lassie – Held auf vier Pfoten. (EM)
Mehr Bilder (37) und Videos (12) zu Gefährten
Cast & Crew
- Genre
- Anti-Kriegsfilm, Buddy-Film, Drama, Kriegsfilm
- Zeit
- Erster Weltkrieg
- Ort
- Frankreich
- Handlung
- Abenteuer, Alte Freunde, Angriff, Armee, Beste Freunde, Britische Armee, Deutscher Soldat, Einsamkeit, Erwachsenwerden, Freundschaft, Front, Gasmaske, Gefahr, Jugend, Jugendlicher, Kampf, Kampfeinsatz, Kavallerie, Krieg, Militär, Militärische Ausbildung, Neue Freunde, Odyssee, Offizier, Pferd, Rekrut, Schlacht, Schützengraben, Sergeant, Soldat, Suche, Truppen, Verkaufen, Verletzung, Wahre Freundschaft, ungleiche Freunde, Überlebenskampf
- Stimmung
- Berührend, Ernst, Spannend
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Kritiken (24) — Film: Gefährten
sushi25: movie-fan.de
Kommentar löschenAuch Steven Spielberg hat offensichtlich mal Rohrkrepierer. War Horse ist ja von der Idee ganz nett. Aber die Episodenhafte, nicht wirklich gelungen verzahnte Erzählweise macht den Film zäh und etwas langwierig. Die Ausstattung und Inszenierung vermögen dem Pathos nicht paroli zu bieten. Jede Episode trieft mehr, die beleuteten Einzelschicksale geraten zur Nebensächlichkeit und verblassen vor den Farben und der aufgefahrenen Bilderflut. Das ist angesichts des Themas und der Fähigkeiten von Spielberg bedauerlich.
Gefährten hätte bei mehr Fokus auf die Figuren und bessere Vernetzung der Abschnitte etwas vergleichbar Großes, wie das Theaterstück werden können.
Pferdefans werden den Film lieben. Freunde des Kriegsfilmgenres werden eher entäuscht sein.
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Batzman: moviepilot / Fünf Filmfreunde
Kommentar löschenSelbst ein besserer Regisseur als Steven Spielberg hätte wohl seine Schwierigkeiten aus diesem Kinderbuch, diesem Wendy-with-Weapons-Abenteuer etwas ansehbares zu machen. Und über Spielberg wird die Luft ja, trotz Ausfällen, immer noch ziemlich dünn. Was ihn geritten haben mag diese Story zu verfilmen weiß ich trotz diverser Making-Of-Interviews nicht, noch was der Appeal der Geschichte sein soll. Vielleicht funktioniert es stilisiert auf der Bühne ja besser und vielleicht sieht Spielbergs Film deswegen auch aus wie eine Mischung aus Bauerntheater, Titanic - quasi Von der Wunde verweht. Aber der Film ist wirklich ganz gruselig fade. Der Hauptdarsteller Albert (Jeremy Irving), ein Kritikerkollege nannte ihn verdient den ältesten Teenager der Welt, ist derart charismalos und austauschbarer Hunk, dass es schwer fällt ihn auch nur auf der Leinwand zu bemerken - und das in einem Spielbergfilm, der bislang immer ein Händchen dafür hatte gute Kinderdarsteller zu casten. Das Pferd... ist nunja…
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Christoph Huber: Die Presse Christoph Huber: Die Presse
Kommentar löschenDennoch scheint es Spielberg um [...] das Grauen moderner Kriegsführung zu gehen. Zugleich führt er den Ansatz ad absurdum, weil er nur in den Maßstäben des Überwältigungskinos denkt.
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Patrick Wurster: www.indiskretion-ehrensache...
Kommentar löschenSteven Spielberg setzt auf alte Schule und sein Stammpersonal: Komponist John Williams sorgt für orchestrale Dramatik, Kameramann Janusz Kaminiski dreht Bilder in Technicolor-Ästhetik, die hier einem John Ford, dort „Vom Winde verweht“ schmeicheln. Und die Antwort auf die rhetorische Frage von „Spiegel Online“, was den Regisseur bloß geritten haben mag, Weltkriegshorror mit „Wendy“-Kitsch zu kombinieren, ist eigentlich ziemlich offensichtlich: das ganz große Gefühlskino.
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Günter H. Jekubzik: Filmtabs.de Günter H. Jekubzik: Filmtabs.de
Kommentar löschenDass Spielberg dieses lauwarme Hufeisen angefasst hat, kann man sich nur erklären, weil dieser Gaul irgendwie wie E.T. ist: Nach Hause galoppieren…
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P. Wellinski: Filmszene.de P. Wellinski: Filmszene.de
Kommentar löschenMit einem Budget von 66 Millionen Dollar gibt uns Spielberg noch einmal Kino, wie er es am besten kann, noch einmal ist alles „bigger than life“.
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Michael Ranze: film-dienst Michael Ranze: film-dienst
Kommentar löschenSpielberg hat ein Epos inszeniert, wie es sie eigentlich gar nicht mehr gibt. Und das macht seinen neuen Film so besonders.
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Kai Mihm: epd Film Kai Mihm: epd Film
Kommentar löschenAnders als bei den eingangs genannten Filmen wird das nostalgische Moment in War Horse nicht reflektiert, es bleibt bei einer reinen Reproduktion klassischer Vorbilder. Dadurch schrumpft das »Epische« zu einer bei Spielberg ungewohnten Biederkeit zusammen.
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H.-U. Pönack: Deutschlandradio H.-U. Pönack: Deutschlandradio
Kommentar löschenDie gedankliche wie emotionale Wirkung ist enorm. "Gefährten" ist ein Film der emotionalen Superlative: "Ziemlich beste Freunde" "auf Spielbergsch" - großartig.
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Walli Müller: br-online, NDR Walli Müller: br-online, NDR
Kommentar löschenErst Pferdefilm, dann heftiges Kriegsdrama. Stellenweise ist diese Kombi sehr bewegend, gelegentlich aber auch pathetisch bis zum Kitsch.
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Simon Rothöhler: Der Freitag, taz Simon Rothöhler: Der Freitag, taz
Kommentar löschenSpielberg fährt denn auch alles auf, was ihm an Anthropomorphisierung so in den Sinn kommt - nicht viel: vor allem Großaufnahmen pechschwarzer Pferdeaugen, weit geöffnete Fenster einer tiefgründig-verständigen Seele.
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David Kleingers: Spiegel Online David Kleingers: Spiegel Online
Kommentar löschenHeute wirken die einfachen Antworten eines Films, der "Wendy, das Pferdemagazin" mit Weltkriegshorror vermählt, naiv, schlimmstenfalls verlogen.
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Stefan_R.: Mann beisst Film
Kommentar löschen- "Der Krieg hat allen alles weggenommen." - Rund um diese Aussage zäumt Altmeister Spielberg seine sehr aufwendige Kinoversion der von Michael Morpurgo verfassten Jugendbuchvorlage als bildgewaltig inszeniertes und von Hofkomponist John Williams pompös orchestriertes Epos auf. Jede Facette, jede Sekunde des Zweieinhalb-Stunden-Werkes ist bis ins Kleinste durchkomponiert, um auch ja alle Zuschauer auf emotionaler Ebene für sich zu gewinnen. Scheinbar soll nichts dem Zufall überlassen werden, wenn sich ein solch dramatischer Stoff, wie er aus dem Jugendbuch destilliert wurde, anschickt, den Begriff der Kinomagie gänzlich neu zu definieren. Ein großes Vorhaben, das sich zumindest in den ersten Minuten noch auf dem richtigen Pfad zu befinden scheint. Doch schon bald offenbart "GEFÄHRTEN", was leider auch seine fortdauernd schönen Bilder nicht verbergen können, sondern im Gegenteil nur noch deutlicher hervortreten lassen: Wirklich echte Gefühle sind, man höre und staune, Mangelware in diesem Tränendrüsen-Epos, sieht man von einigen wenigen Ausnahmen ab. Dabei bemüht sich Spielberg nach Leibeskräften, die vorrangig thematisierte Freundschaft zwischen Mensch und Tier und ihre Bedeutung in krisengeschüttelten Zeiten eindringlich einzufangen. Das Problem hierbei: Er meint es zu gut. Denn eigentlich sollte doch die Geschichte selbst Katalysator für Publikumsemotionen sein; stattdessen verlässt sich der Meisterregisseur aber fast ausschließlich auf seine kunstvoll gestalteten Bilder, was durchaus seine Momente hat, abseits davon jedoch schnell zum reinen Selbstzweck gerät.
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_Garfield Wed, 15 Feb 2012 14:56:11 -0000
Antwort löschenSchön auf den Punkt gebracht, werde ich wohl meiden. :)
Übrigens bei den Punkten für "District 9" warst du aber ein wenig sparsam ^^.
Stefan_R. Wed, 15 Feb 2012 15:21:11 -0000
Antwort löschenDanke. Bei "District 9" dachte ich eigentlich, ich sei zu großzügig ^^
Filmkenner77 Wed, 15 Feb 2012 15:24:11 -0000
Antwort löschenSehr interessant. Werde mir wohl andere Filme für meine in letzter Zeit raren Kinoausflüge aussuchen.;-)
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stuforcedyou Wed, 15 Feb 2012 16:04:48 -0000
Antwort löschenErster Weltkrieg, was waren das noch für Zeiten, nicht wahr Herr R? ;) Schöne Kritik und bei "District 9" kann mit dem Punkten nicht großzügig genug sein.
Benjamin W. Wed, 15 Feb 2012 17:24:48 -0000
Antwort löschenInteressante und wohl leider auch zutreffende Kritik, wie ich befürchte. Werde ihn mir aber trotzdem anschauen.
Kirsten Liese: BR Online, WDR3, Darmstädte... Kirsten Liese: BR Online, WDR3, Darmstädte...
Kommentar löschenEs ist einer der grausamsten aber auch schönsten Tierfilme, ein längst überfälliges Denkmal an die armen Kriegspferde, ein wunderbares Mahnmal gegen die Ausbeutung von Tieren!
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José Garcia: Textezumfilm
Kommentar löschenJanusz Kaminskis Kamera gelingen atemberaubende Bilder des Hengstes Joey, der dadurch trotz bekannter Schauspieler entsprechend dem Originaltitel „War Horse“ zum wirklichen Protagonisten von Spielbergs Film wird. Insbesondere die Sequenzen mit Joeys Flucht mitten in einer Schlacht bestechen durch einen Realismus, der dem Film trotz des wie immer bei Spielberg bis etwa in die echt aussehenden Stoffe ausgesuchten Produktionsdesigns sonst weitgehend abgeht. Denn über weite Strecken sehen die Landschaften, nicht nur in den in Südengland angesiedelten Anfangsszenen, sondern auch im Krieg idealisiert, ja gekünstelt aus. Dies korrespondiert mit einem Pathos, das der Geschichte durchaus innewohnt, dem sich Steven Spielberg jedenfalls kaum entzieht. Hinzu kommt eine auf Rührseligkeit hinzielende Dramaturgie, die von John Williams' heroisierender Musik noch verstärkt wird. Lediglich die in den Schützengräben spielenden Szenen spiegeln die Realität des Krieges wider. Darin kann der Zuschauer die Enge des Schützengrabes, den allgegenwärtigen Schlamm und die Nähe des Todes regelrecht spüren.
Ähnlich seinem Welterfolg „E.T. – Der Außerirdische“ (1982) gelingt Steven Spielberg wieder eine Lobeshymne auf die wunderbare Freundschaft über alle Unterschiede hinweg. Denn „Gefährten“ ist trotz seiner Schwächen vor allem ein Familienfilm über Freundschaft und Loyalität, der die Grausamkeit des Krieges weitgehend in Totalen zeigt, sodass der Film in Deutschland ab 12 Jahren freigegeben wurde. Die episch ausgebreitete Freundschafts- und Heldengeschichte scheint auch den Geschmack der amerikanischen Oscar-Akademie getroffen zu haben. Denn Steven Spielbergs „Gefährten“ erhielt für den diesjährigen Oscar sechs Nominierungen (darunter „Beste Kamera“, „Bestes Szenenbild“, aber auch „Bester Film“).
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Petra Schrackmann: Outnow.ch Petra Schrackmann: Outnow.ch
Kommentar löschenWar Horse ist emotionsgeladenen, häufig tragisch und weiss zumindest in den Kriegsszenen fast immer zu überzeugen. Manchmal wird's aber etwas gar rührselig, wobei der gefühlsschwangere Soundtrack seinen Teil zum Kitschfaktor beisteuert.
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Mr Vincent Vega: Die 5 Filmfreunde, gamona, ...
Kommentar löschenEin schönes Pferd, ein aufrechter Junge, ein schlimmer Krieg. Steven Spielberg verbindet einmal mehr Allgemeinplätze und fährt vor historischem Setting die ganz dicken Gefühle auf. Während John Williams majestätisch eine seiner stärksten Musiken seit Jahren orchestriert, galoppieren und rennen wir mit dem wunderbaren Ross durch die Schrecken des Ersten Weltkrieges, die unter der Suche nach wahrer Freundschaft zum gemütlichen Hintergrunddekor umorganisiert werden. Über Gebühr banal und arm an Zwischentönen und Subtilität, erweist sich der das alte große Epos anklingende "Gefährten" leider als einer der bisher schwächsten Spielberg-Filme. [...]
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der cineast Wed, 25 Jan 2012 17:10:53 -0000
Antwort löschenKlingt wie patriotischer Hühnermist.
Oceanic6 Wed, 25 Jan 2012 17:17:55 -0000
Antwort löschenEin riesen Haufen Mist, ja das ist "Gefährten" !!
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Schlegel Wed, 25 Jan 2012 23:31:29 -0000
Antwort löschenWilliams reicht mir, um ins Kino zu gehen. Muss man ja ausnutzen, dass der Mann noch lebt.
Mr Vincent Vega Thu, 26 Jan 2012 00:04:13 -0000
Antwort löschenDer Abspann war wirklich sehr schön.
Oceanic6: CinemaForever
Kommentar löschen[...] Die finale Erkenntnis: "The war has taken everything from everyone." Vielen Dank, Mr. Spielberg, aber dass der Krieg Opfer jeglicher Art fordert, ist wohl kaum etwas Neues. Dass diese unfassbare Erkenntnis dann als billige "Lassie" meets "Der Soldat James Ryan"-Odyssee verkauft wird, ist beleidigend. Selten hat man so viel Pferdemist auf einem Haufen gesehen, in der selbst die starken Kameraeinstellungen, die Spielbergs Filme normalerweise auszeichnen, zu keinem Zeitpunkt präsent sind.
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SoulReaver Fri, 13 Jan 2012 20:22:44 -0000
Antwort löschenOh, das hat gesessen.
Azazil Fri, 13 Jan 2012 20:35:38 -0000
Antwort löschenDa kann man den Hass richtig rauslesen :)
Joeyjoejoe17 Fri, 13 Jan 2012 21:08:07 -0000
Antwort löschenTim und Struppi war doch nicht schwach :o
Oceanic6 Fri, 13 Jan 2012 21:26:06 -0000
Antwort löschenUnd wie :P Zumindest wenn man die Comics kennt einfach nur enttäuschend.
Oceanic6 Fri, 13 Jan 2012 21:27:16 -0000
Antwort löschen@SoulReaver und Azazil: Möchte euch nur vor diesem Schund bewahren. ;)
mitcharts Fri, 13 Jan 2012 21:39:03 -0000
Antwort löschen@Oceanic6
Ich kenne Leute, die mit den Comics aufgewachsen sind und TINTIN auch wirklich gut fanden. Kurios ist das ja schon. ^^
Aber hübscher Verriss von Spielberg's neustem "Schaffen". Senile Bettflucht ist bei ihm wohl an der Tagesordnung mittlerweile.
Benjamin Barker Fri, 13 Jan 2012 21:54:20 -0000
Antwort löschenSchon bei "Freundschaft zwischen Jungen und Pferd" war der "Kein Interesse"-Button ganz schnell gedrückt. Hört sich exakt so schmerzhaft an, wie ich befürchtet habe. Mein Beileid. ;)
Le Samourai Fri, 13 Jan 2012 21:55:32 -0000
Antwort löschenOuch...
Mr Vincent Vega Fri, 13 Jan 2012 22:34:46 -0000
Antwort löschenNa ja, so schlecht ist er nun gewiss nicht, totale Übertreibung - vor allem von einem, der sinnfreien Kitschquatsch wie THE ARTIST abfeiert. ;)
Le Samourai Fri, 13 Jan 2012 22:35:44 -0000
Antwort löschenhehe
Oceanic6 Fri, 13 Jan 2012 22:42:20 -0000
Antwort löschen@Mr Vincent Vega: Dazu sag ich jetzt mal nichts. ;)
Mr Vincent Vega Fri, 13 Jan 2012 23:03:45 -0000
Antwort löschenIch hab beiden 4/10 gegeben, sprich: sind beide ganz okay. :D
nameless Sat, 14 Jan 2012 00:32:06 -0000
Antwort löschenAlso ich mochte ja schon den Trailer zu Spielbergs neuem Film sehr und denke, dass ich bei diesem Film vollkommen anderer Meinung sein werde. 1/10...also bitte...
Oceanic6 Sat, 14 Jan 2012 08:47:48 -0000
Antwort löschenIch hab definitiv nicht übertrieben, denn so wenig Punkte gebe ich selten, das hat dann schon seinen Grund.
@Mr Vincent Vega: Ich seh da leider die Relation nicht, wenn du beiden 4/10 gibst, weil Gefährten einfach Kitschquatsch (schönes Wort btw^^) ist, ohne ansatzweise etwas anderes zu bieten. The Artist hingegen hat fantastische Darsteller und ist eine tolle Hommage, die ebenso altmodisch wie innovativ ist und so das damalige Kino mit der Moderne verbindet. Dass auch der eine Standardstory aufweist, dafür habe ich ja einen Punkt abgezogen, ansonsten ist der aber ein vollkommen anderes Kaliber.
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christoph-m Mon, 30 Jan 2012 21:09:50 -0000
Antwort löschenDas ist aber nicht das erste Mal. Spielberg hat aber schon vieeel Mist gemacht.
Oceanic6 Tue, 31 Jan 2012 10:11:28 -0000
Antwort löschen@christoph-m: Das stimmt, Spielberg hat schon einigen Mist abgeliefert, aber noch keinen Film, der so schlecht war wie "Gefährten".
Filmering: Filmering.at
Kommentar löschenGefährten ist der vielleicht mutigste und schönste Hollywoodfilm des Jahres. Steven Spielberg inszeniert ohne Kompromisse ein reines, herzerwärmendes Abenteuer, das es schafft seinen Stil punktgenau auf die Leinwand zu bündeln. Gefährten ist dabei ein Film, dem (speziell vor dem Ansehen) heftige Skepsis entgegen kommen wird - aber man sollte sich davon nicht abhalten lassen sich eine eigene Meinung zu bilden. Denn Spielbergs Film versteht sich vor allem als Parabel, die auf märchenhafte Weise eine Geschichte über Freundschaft und das Leben selbst erzählt. Ich selbst war im Vorfeld äußerst kritisch (vor allem, da Spielberg nun schon seit einiger Zeit wieder ein Meisterwerk schuldig ist) - aber Gefährten gelingt das Kunststück auch die Skeptiker um den Finger zu wickeln. Der Film sorgt für große Emotionen und dank der unglaublich mutigen Herangehensweise von Spielberg ist es sein bester Film seit Minority Report.
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Schlegel Thu, 26 Jan 2012 00:27:58 -0000
Antwort löschenMutig? Unglaublich mutig? Also ich weiss nicht...
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Filmering Thu, 26 Jan 2012 00:29:19 -0000
Antwort löschenIch finde es schon sehr mutig wie konsequent Spielberg hier ein Thema durchzieht, das viele Filmfans wohl erst einmal belächeln werden.
aggrotainment Sun, 26 Feb 2012 09:31:58 -0000
Antwort löschenkann man so gelten lassen, wobei ich mir ernsthaft nicht sicher bin ob sich ein spielberg um sowas überhaupt noch schert. und dann wäre im endeffekt nicht mutig sondern ignorant :D
Rene Rodriguez: The Miami Herald Rene Rodriguez: The Miami Herald
Kommentar löschenIn Gefährten gibt es wirklich keinen Moment, wo man nicht die Leidenschaft von Spielberg fühlt, und dieses Mal ist der Film seinen Enthusiasmus wert. Gefährten ist eine Wucht!
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Alle Kritiken (24)
Kommentare (105) — Film: Gefährten
mondauge Thu, 16 May 2013 01:37:44 -0000
Kommentar löschenLeider wird durch die übertrieben rührsehlige Entwicklung ab der Lazarettszene gegen Ende der ansonsten schöne und abenteuerliche Film ins Unerträgliche gezogen, so dass selbst ich als pathetisch gesinnter Mensch den Kitsch kaum mehr ertragen konnte.
Wenn die Auflösung nicht so schnell vonstatten gegangen und der Kitsch zu dick aufgetragen worden wäre, dann hätte ich sicherlich 8 Punkte gegeben.
Vielleicht kommt der Kitsch ja bei kleinen barbiespielenden Mädchen gut an.
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Martin Jurgeluks Wed, 10 Apr 2013 10:16:25 -0000
Kommentar löschenSehr ergreifend.
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LivingDead Tue, 09 Apr 2013 22:27:01 -0000
Kommentar löschenKonsequent klassisch gehalten, vor allem was die unbefangene Emotionalität anbelangt, die den Film in vielen Momenten - und das ist positiv gemeint - geradezu antiquiert wirken lässt. Das Pferd dient hier als Bindeglied zwischen den Gräueltaten des Ersten Weltkrieges und der immer wieder aufkeimenden Hoffnung. Spielberg verwebt dies in viele kleinere Episoden, die alle für sich eine ungewöhnliche emotionale Sogwirkung entfalten. Trotz der (unausweichlichen) Vermenschlichung des Hauptdarstellers (das Pferd), bleibt der Film im Kern ehrlich und schafft die Gratwanderung zwischen Familienkino und glaubhaftem Kriegsdrama.
Auf jeden Fall sehenswert.
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graveyardstory Fri, 22 Mar 2013 18:28:45 -0000
Kommentar löschenÖde und übertrieben rührselig, hab mir doch deutlich mehr davon erhofft. Und dann geht das Ganze auch noch über 140 min… Die Kameraführung ist gewohnt gut und es wurden einige wirklich schöne Bilder eingefangen aber der Zirkus der um dieses „ganz besondere“ Pferd veranstaltet wurde war echt absurd, genau wie die Story selbst.
Ganz schwache Leistung.
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pischti Fri, 22 Mar 2013 20:45:42 -0000
Antwort löschenIch glaube Deine Bewertung von dreieinhalb Lasagnen ist angemessen.
graveyardstory Sat, 23 Mar 2013 05:50:24 -0000
Antwort löschenLasagnen... ^^
Also mir sind Pferde außerhalb von Lebensmitteln dann doch lieber und auch gerne gesehen in Filmen wenn eine gut erzählte Geschichte dahinter steht aber "Gefährten" ist im Großen und Ganzen Müll.
Slevin_Kelevra23 Fri, 22 Mar 2013 12:06:27 -0000
Kommentar löschenZu Beginn des Films habe ich all die guten Kritiken zu „Gefährten“ kaum verstanden. Das Drama kommt erst sehr schleppend in Gang und es wirkt fast ein wenig einschläfernd. Umso dramatischer wird es dann in der zweiten Hälfte des Films. Hier hat Regisseur Steven Spielberg ein echtes Meisterwerk von Drama geschaffen. Viele Szenen wirken im ersten Augenblick so schockierend, dass man sie gar nicht so recht fassen kann. Der Film stellt die Schrecken und Schmerzen des Krieges auf beeindruckende Art und Weise dar. Der Film schafft eine bildgewaltige und beeindruckende Kulisse und lässt den Zuschauer nicht wieder los. Einzig und allein der etwas zähe Beginn trübt die Bewertung, da dadurch der Film überaus lang geworden ist und man ein wenig Durchhaltevermögen mitbringen muss, bevor es so richtig losgeht. Doch insgesamt ein sehr gefühlvolles Drama, um die Beziehung zwischen Mensch und Pferd.
Weitere Kritiken unter - www.jfmoviecritics.jimdo.com -
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DieFilmguckerin Tue, 19 Mar 2013 09:28:34 -0000
Kommentar löschenWenn du denkst, es geht nicht mehr, kommt von irgendwo ein Lichtlein her.
Im Grunde genommen kann man diesen Film so zusammenfassen. Über alle Widrigkeiten hinweg, durch Krieg und alle Schrecklichkeiten der Menschheit schaffen es diese beiden Gefährten, ein Junge und ein Pferd, ihre Freundschaft nie zu vergessen… Klingt kitschig? Ist es auch. Am Anfang versucht man noch, den Film ernst zu nehmen, gegen Ende hin wird das aber immer schwieriger. Immer wieder gelingt es dem Pferd (dem eigentlichen Hauptcharakter) oder den Nebenfiguren irgendwie sich aus allen wirklich schlimmen Schwierigkeiten herauszuschlawinern, was den Film ab einem gewissen Punkt immer unglaubwürdiger macht. Das Pferd rennt genau durch die Kriegsfront und verfängt sich im Stacheldraht? Kein Problem, dann wird der Krieg eben mal kurz links liegen gelassen, zwei Soldaten aus den feindlichen Schützengräben tun sich zusammen und befreien das arme Tier, dann wird per Münzwurf entschieden, wer es behalten darf, ein paar blöde Witzchen werden gemacht, man wünscht sich alles Gute für den weiteren Kriegstag und geht seiner Wege. Wenn man gerade denkt, der Film kann nicht mehr schmalziger und pathetischer werden, legt der gute Mr. Spielberg noch eine Schippe drauf – von den Charles-Dickens-artigen Familienproblemen bis in-den-Sonnenuntergang-Reiten ist alles dabei.
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Moe Sun, 17 Mar 2013 01:02:16 -0000
Kommentar löschenJetzt kenne ich die Antwort auf die Frage des Barkeepers an das Pferd, wieso es so ein langes Gesicht ziehe. Weil es hier von der Community so verrissen wird, dass der Hund in der Pfanne verrückt wird.
Obwohl ich nicht besonders Pferde mag, was wohl mit meiner Pferdehaarallergie zu tun hat, fand ich den Film klasse!
Ich hatte schon einiges über den Film gehört, er sei traurig, gefühlsbetont, langatmig usw.
Analysieren wir das mal:
- traurig: er hat seine traurigen Momente, das stimmt, aber verteilt auf die knapp 150 Minuten? Nein, der Film ist nicht traurig. Das hier ist ein bejahender Film, der eine Hoffnung weckt. Wofür, weiß ich nicht, das kann ich nicht sagen (i. A. als Sprachlosigkeit bekannt).
- gefühlsbetont: so etwas habe, und nichts anderes, habe ich von Spielberg erwartet. Der Film heißt "War Horse", dass er nicht für seine Dialoge berühmt wird, dürfte jedem klar sein. Und die, die da waren, waren passend.
- langatmig: Ich empfand die Dauer genau richtig. Ich kann nicht sagen, dass etwas zu viel da war, aber auch nicht, dass mir etwas fehlte. Und man kann erwarten, dass der Zuschauer weiß, wie kurz bzw. lange 150 Minuten sein können.
Mich persönlich erinnerte der Film ein wenig an E.T. und Schindler's Liste. Da ging es ebenfalls um außergewöhnliche Bande.
Ich habe mich auf den Film eingelassen und wurde fast nicht enttäuscht.
Zwei Kritikpunkte habe ich:
1. Wieso reden deutsche Soldaten untereinander Englisch?! Zumal es ja auch deutsche Schauspieler waren! Bei solchen Filmen wünsche ich mir den Mut eines Tarantino, der hat es ja mit der Multilingualität in Inglourious Basterds gezeigt. Das hat mich schon angenervt. Vor allem, weil es teilweise wechselte. Im kleinen Dialog Englisch und dann in die Runde Deutsch.
2. Manche Bilder wirkten zu künstlich auf mich, als wären (und wurden wahrscheinlich auch) diese in der Lagerhalle um die Ecke vor der grünen Tapete entstanden.
Doch sonst bin ich begeistert, von den vielen kleinen Episoden, der Darstellervielfalt, der Kameraführung, der tollen Musik von John Williams und eben der Geschichte an sich.
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J23 Tue, 26 Feb 2013 10:23:56 -0000
Kommentar löschenZum Glück war der Film FSK12. Ich will nicht wissen was der Typ mit dem Pferd in der FSK18 Version anstellt .....
Nein jetzt im Ernst, ich glaube das war der schlechteste von Spielberg.
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TheJoker Thu, 21 Feb 2013 21:22:08 -0000
Kommentar löschenWarum denk' ich an Lasagne?
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gibtsnet Fri, 22 Feb 2013 09:31:50 -0000
Antwort löschenhaha :-D
Simon Moon Fri, 22 Feb 2013 22:14:50 -0000
Antwort löschenNa, zumindest der erste Pferde-Film wo ich mehr Mitgefühl für das Pferd empfunden habe als für die Menschen.
johnathan.hannig Sun, 17 Feb 2013 04:33:12 -0000
Kommentar löschenSelten so ein misslungenden film gesehn.
-Ein Typischer Spielbergo
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Simon Moon Fri, 22 Feb 2013 22:15:49 -0000
Antwort löschenDas ist gemein. Spielberg hat auch richtig gute, nein, verdammt gute Filme gemacht.
johnathan.hannig Sat, 23 Feb 2013 15:06:47 -0000
Antwort löschenJa genau, Verdammt Gute
Simon Moon Tue, 26 Feb 2013 19:41:16 -0000
Antwort löschenWobei natürlich seinen ganz eigenen typischen Spielbergkitsch hat, aber (für meinen Teil) ist das einer der besten Kitschgedanken die so in der Filmlandschaft gibt und sozusagen der Preis eines (ansonsten) großartigen Films dieses Regisseurs. "The same procedere as every film". Spielberg gehört halt zu der Filmemachergemeinde, die es für pädagogischer ansieht, das ein Film ein Happy-End hat, als die Fraktion, die das anders hält. Muß kann beides akzeptieren, muß es aber nicht mögen, man kann auch beides mögen obwohl es eben anders ist. Ich mag Lars von Trier (kein Happy-End) genauso gerne wie Spielberg (Happy-End). Nur um mal so zwei Vertreter der unterschiedlichen Fraktionen zu nennen.
J4KOB Thu, 18 Apr 2013 13:49:57 -0000
Antwort löschenSpielberg = Gott
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johnathan.hannig Mon, 13 May 2013 05:56:18 -0000
Antwort löschenHast du mein Pferd gesehen?
Simon Moon Mon, 13 May 2013 06:12:21 -0000
Antwort löschenJa, ich glaube es war in meinem Döner am Samstag.
Merkenau Wed, 13 Feb 2013 21:21:33 -0000
Kommentar löschenEin ganz besonderes Pferd...
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lastwagen Thu, 17 Jan 2013 22:01:08 -0000
Kommentar löschenWenn man sich auf diesen Film einlassen kann und nicht die ganze zeit denkt was ist das für ein doofer kitschiger Film in dem es um die Liebe zu einem Pferd geht kann dieser Film begeistern.
Visuell ist Gefährten ganz großes Kino!!! Das Pferd nimmt den Zuschauer auf eine Reise durch den 1. Weltkrieg mit. Es wechselt den Besitzer zwischen Soldaten und Zivilisten verschiedener Nationalitäten. Dabei wird keine Kriegspartei als die Gute oder die Böse dargestellt.
Für mich der beste wirklich große Film der letzten 3 Jahre!!!
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pinkmanHIGH Sun, 06 Jan 2013 13:15:30 -0000
Kommentar löschenZiemlich unglaubwürdige und kitschige Story. Der Film versucht an manchen Stellen witzig zu sein was meiner Meinung nach nicht reinpasst und bei mir Fremdschämen verursachte (keine ahnung warum). Die Effekte überzeugen und retten den Film etwas.
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Velly Sun, 30 Dec 2012 16:18:51 -0000
Kommentar löschenDer Film mag kitschig sein, pathetisch und auf die Tränendrüse drücken... Aber genau das hat mir an ihm gefallen! Manchmal brauche ich das einfach und vor allem zwischen den Jahren.
Schöne Musik, großartige Bilder und genau die richtige Portion Schmalz um die Zahnräder fürs nächste Jahr wieder gängig zu machen. :-)
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LionelLuthor Wed, 26 Dec 2012 00:35:28 -0000
Kommentar löschenAlso entweder liegt es an der Weihnachtsstimmung oder ich muss ein für alle mal erkennen, dass man mich wirklich mit allem epischen ködern kann! ;)
Es war garantiert nicht der beste Film von Spielberg. Man wird auch nicht wer weiß wie neue Kenntnisse aus diesem Film ziehen. Dennoch kann man zu seinen Stärken definitiv seine aussagekräftigen Bilder und die Musik und ein paar sympatische Charaktere zählen.
Für mich war der Film genau das richtige am 1. Weihnachtstag. Man sitzt mit der Familie zusammen und fiebert gemeinsam mit. Er war auch ein bisschen wie Urlaub. :)
Und er erinnere mich wieder daran, dass man gewisse Tiere z.B. Pferde nicht unterschätzen soll.
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WolfgangMueller Mon, 24 Dec 2012 20:05:57 -0000
Kommentar löschenUm es mal vorwegzunehmen, auch ich finde, dass "Gefährten" nicht Steven Spielbergs beste Regiearbeit ist. Die Figuren wirken insgesamt zu steif. Natürlich muss man davon ausgehen, dass die Dialoge der damaligen Zeit gerecht werden müssen und dass das gewöhnliche Volk auf uns Bildungsbürger sehr schlicht und einfach wirken muss. Dennoch fehlt nahezu dem gesamten Cast die nötige Authentizität.
Und beim Cast sollte es in War Horse nicht bleiben. Es gibt gravierende Mängel im Drehbuch, vielleicht um den Zuschauer bei der Stange zu halten, vielleicht aber auch, weil die Rahmenhandlung von vornherein bereits zu genau skizziert wurde, als dass man der Story ihren eigenen Lauf gelassen hätte, in der die Akteure ihre persönliche Note einbringen hätten können.
Ein Familienfilm könnte das makellose Antlitz dieser biederen englischen Bauernwelt sicher verzeihen, was ja anfangs auch als solcher zu vermuten war. Doch was sollte man anderes von Spielberg erwarten, als etwas Episches, etwas Monumentales.
So reiht sich eine Episode an die andere, ohne sich Zeit und ernst genug zu nehmen, die Charaktere auf Seite der Achsenmächte bzw. der Allierten so auszuleuchten, dass man für die Figuren Empathie empfindet. Wobei ich persönlich anmerken muss, dass gerade die Figuren auf Seiten der Achsenmächte auf eine derart unbeschwerte Art herangehen, dass sie mich trotz ihre Kurzweiligkeit noch einigermaßen überzeugten. Hier muss ich sagen, dass ich gerade von den deutschen Darstellern erwartet hätte, dass sie sich in einem Spielberg-Blockbuster wesentlich behäbiger tun.
146 Minuten Spielzeit sind lang, aber einerseits zu schwach aufgeteilt, andererseits, und das wirkt sich fundamental auf die Wirkung des Films aus, auch zu kurz bemessen. Man wird den Eindruck nicht los, der Zuschauer sollte keinesfalls enttäuscht werden in seinem Verlangen nach Dramatik. Vernachlässigt werden dadurch die Geschichten der Einzelschicksale.
Auch der Score scheint so seltsam strukturiert, dass man anfangs das Gefühl hat, ein Thema würde sich beim Zuschauer bis zum Ende hin einprägen, doch trägt es mit Kriegseinbruch eine ganz andere Handschrift.
Nun ist es allerdings auch so, dass man einen Steven Spielberg-Blockbuster erwartet, der mit Präzision in den Erinnerungen heranreift und einen nie wieder loslässt.
Wäre "Gefährten" ein Debüt eines x-beliebigen anderen Regisseurs, hätte ich mich nicht so schwer getan. Stark, und da erkennt man sich in den meisten Epen Spielbergs wieder, sind die Landschaftsaufnahmen und die originelle Tonalität der Kulissen.
Leider jedoch scheinen in diesem Werk diverse Faktoren seine Kunst absolut nachteilig zu zerstören.
Würde ich diesen Film erwartungsgerecht benoten, wäre er ein Flop. Doch sage ich mir, wenn Karate Tiger von einigen eine 10.0 erhält, was auch nachvollziehbar wäre, ist "Gefährten" mit Sicherheit eine 15.0 und allemal noch sehenswerter als dieses nostalgische Knochengeschreddere.
Was sich einige Leute hier für absurde Kritiken erlauben, wird diesem Film keinesfalls gerecht. Es geht weder um Geschlechterklischees noch um außenpolitische Aufklärungsarbeit. Nur weil ich einen Michael Moore verstehen kann, muss das nicht heissen, dass ich in jedem halben Kriegsfilm seinen dokumentarischen Anspruch zu erwarten habe. Und ich bin auch nicht Frau, weil ich Empathie mit einem Säugetier empfinde. Dieser Mario Barth Style ist absolut unpassend und gehört meiner Ansicht nach nicht in eine Filmkritik.
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_Jana_ Thu, 13 Dec 2012 12:32:52 -0000
Kommentar löschenAn manchen Stellen zieht es sich ein bisschen, aber die Story, die Musik und die Landschaften machen das wider wett!
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VIGILANTE84 Wed, 05 Dec 2012 19:39:02 -0000
Kommentar löschenGEFÄHRTEN / WAR HORSE
auch ein sehr schöner film über eine mensch+tier freundschaft......was ich etwas vermisst habe waren spielberg typische elemente......allein schon das drehen im cinema scope format ist für spielberg eher ungewöhnlich
nichtsdestoweniger hat mir der film zimlich genau das geboten was ich erwartet hab...es fällt bloss auf,dass spielberg sich mehr und mehr in den producer bereich zurück zieht und fast schon müde wirkt
viele zuschauer werden sich wieder über die darstellung der deutschen aufregen ,was ich zwar nachvollziehen kann mich allerdings nicht dran störe -es ist nämlich NICHT so,dass wirklich alle deutschen als unmenschen dargestellt werden ,sondern auf beiden seiten mitgefühl und menschlichkeit zu finden sei
obwohl ich kein pferde fan bin fand ich den film doch sehr mitreissend und berührend und werde ihn zweifellos kaufen
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knusperzwieback Sat, 03 Nov 2012 23:08:46 -0000
Kommentar löschenNaja, viel Pferd, kommt aber leider nicht so richtig in die Gänge und was Gefährten heißt war hier wohl auch ein Griff ins Klo der Übersetzer.
Die wichtigen Dinge wurden zu sehr holterpolter behandelt und die langweiligen Dinge dafür zu ausgiebig meiner Meinung nach.
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AMOvies Sat, 27 Oct 2012 07:25:22 -0000
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