Gloria

Gloria (2013), CL/ES Laufzeit 109 Minuten, FSK 12, Drama, Kinostart 08.08.2013


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7.8
Kritiker
18 Bewertungen
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6.2
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108 Bewertungen
8 Kommentare
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von Sebastián Lelio, mit Paulina García und Sergio Hernández

Im chilenischen Drama Gloria sucht eine geschiedene Endfünfzigerin eine neue Liebe, doch ihre Vergangenheit kommt ihrem Glück bald in den Weg.

Die 58-jährige Gloria ist geschieden und lebt seit dem Auszug ihrer Kinder allein. Ihre Ausflüchte aus der Einsamkeit enden meist auf Single-Partys, inklusive One-Night-Stands und Enttäuschungen. Eines Tages lernt sie den sieben Jahre älteren ehemaligen Marineoffizier Rodolfo kennen. Mit ihm kann sie sich eine dauerhafte Partnerschaft und echte Liebe vorstellen. Doch Glorias Vergangenheit hat auch ihre dunklen Geheimnisse, die nun langsam wieder ans Tageslicht kommen.

Hintergrund & Infos zu Gloria
Gloria entfaltet sich vor dem Hintergrund aktueller politischer Entwicklungen in Chile und bezieht auch die düsteren Kapitel in der Geschichte des Landes während der letzten 40 Jahre mit ein.

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Mehr Bilder (9) und Videos (6) zu Gloria


Cast & Crew

Drehbuch
Filmdetails Gloria
Genre
Drama
Zeit
Gegenwart
Ort
Chile, Zentral- und Südamerika
Handlung
Allein Stehend, Einsamkeit, Hoffnung, Liebe, Partnerschaft, Wahre Liebe
Stimmung
Berührend, Romantisch
Zielgruppe
Frauenfilm
Verleiher
Alamode Film - Fabien Arséguel e.K.
Produktionsfirma
Fabula, Nephilim Producciones

Kommentare (8) — Film: Gloria


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mariega

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Bewertung6.0Ganz gut

Ich hätte mir so sehr gewünscht, dass Gloria mir gefällt! Ich wartete die ganze Zeit, dass ein Funke rüber kommt. Leider umsonst, es passierte nichts. ¡Qué lástima!

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Sigrun

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GLORIA, DIE GANGSTERBRAUT von Cassavetes könnte dir eventuell besser gefallen :-) Schöne Feiertage!


mariega

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Das sieht so aus! Merci liebe Sigrun, ich wünsche dir auch un bon weekend :)


Bastieff

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Bewertung6.5Ganz gut

Die Hauptdarstellerin Paulina Garcia im chilenischen Film GLORIA liefert
eine überzeugende Darstellung ab. Der Film wird lebensnah in Form einer
Aneinanderreihung von verschiedenen Lebenssituationen erzählt, ohne das es jetzt eine große Geschichte rundherum gibt. Komödiantisch war nur die Painball-Szene, ohne jetzt näher wegen Spoiler draufeingehen zu wollen.
Der Trailer ist nicht wirklich gut, aber durch die hervorragenden Kritiken wagte ich doch einen Blick. Enttäuscht wird man nicht, wenn man dem Film nicht allzu viele Fragen stellen tut. Vielmehr geht es eben um das Verhalten einer Figur in bestimmten Szenen, ohne das der Film dem Publikum die Frage stellt, was er in diesen Situationen tun würde. Bei GLORIA geschieht es einfach - und das war wohl die Absicht des Autors- wie im wirklichen Leben auch. Trotzdessen ,wegen seiner Hauptdarstellerin, ein kurzweiliger und sehenswerter Film.

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manfred.riedl.904

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Der schlechteste und langweiligste Film den ich je im Kino gesehen habe. Wer ich ohne Freunde ins Kino gegangen hätte ich diese Zeit nicht vergeudet.
Keine Höhepunkte, nicht ein Lacher im ganzen Kino während des ganzen Filmes.
Wie so ein Film Sieger der Berlinale werden kann ist mir unbegreiflich. Das war der einhelige Tenor wie wir aus dem Kono raus gegangen sind.
Geht lieber auf ein Getränk oder spendet dieses Geld alles ist sinnvoller.

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Cineast_Driver

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Hat die Berlinale doch gar nicht gewonnen, sondern "nur" den Silbernen Bären für die beste weibliche Darstellerin.

Gewinner der Berlinale war "Mutter und Sohn" (Child's Pose):
http://www.moviepilot.de/movies/childs-pose


avemaria

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weiß zufällig jemand wo ich den soundtrack finden kann? oder kannte jemand den spanischen/lateinamerikanischen rock'n'roll song in der szene mit der marionette?

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kurt.lundin

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ja, in Lateinamerika, bzw. Chile ist von "Oscar Arriagada y sus Dixon - El Twist Del Esqueleto"! sehr bekannt.

youtube.com/watch?v=q9eVVGIJidk

in besserer Soundqualität:
www.youtube.com/watch?v=4ry-GI4ox48

hier noch mehr von ihm...

youtube.com/watch?v=g5f4MIVYYVQ
youtube.com/watch?v=obZF2_3V5Zg

Gruß


eka.oehne

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Bewertung2.0Ärgerlich

Nachdem ich die hervorragenden Kritiken zu diesem Film gelesen hatte, wollte ich mir heute einen spritzigen Kinoabend mit meiner Tochter gönnen, woraus leider nichts wurde.

Die vielgelobte Komik und Lebensfreude die dem Filminhalt nachgesagt wurde, habe ich leider umsonst gesucht. Daran konnte auch keine Lachjoga, kein versenktes Handy (wie kann ein Handy einen Feind darstellen?!) oder die „Paintballrache“ etwas ändern, womit die humorvollen Szenen und die Komik auch schon ausgeschöpft sind.

Wenn man „Lebensfreude“ mit wahllosen „Liebes“-abenteuern (wobei man das Wort „Liebe“ einmal näher definieren müsste) und fortwährendem Drogenkonsum gleich setzt, wurde dieses Thema ausreichend dargestellt. Die Hauptdarstellerin, deren schauspielerische Leistung ich damit absolut nicht schmälern möchte!, erlebte man überwiegend alkoholisiert oder bekifft, was auf mich eher den Eindruck von Lebensfrust als –lust machte. Mit Genuss hatte das m. E. sehr wenig zu tun.

Dass man auch im „reiferen“ Alter noch das Kribbeln im Bauch spüren und ausleben kann und sollte ist unbestritten – warum auch nicht?! Dass man sich jedoch mit so viel Lebenserfahrung mehrfach demütigen lässt, abgesehen von den paar angedeuteten und unausgegorenen Konsequenzversuchen, hat mich eher peinlich berührt. Daran ändert auch die Racheszene am Ende nichts. Unter einer starken Frau verstehe ich etwas anderes.

Fazit: Nicht die Welt hat sich augenscheinlich gegen Gloria verschworen (Inhalt einer Filmkritik), sondern ihre Misserfolge und Demütigungen sind selbstgemacht.
Ganz abgesehen davon dass diesem langatmigen Film jegliche Spannung, Tiefgang oder Entwicklung fehlt, (die politischen Szenen konnte man nur erahnen!), habe ich heute einen Film gesehen der mich weder bewegt noch bezaubert hat.
Dazu passt besser der Inhalt einer anderen Filmkritik, die feststellt, dass sich die Langeweile der Spätfünfzigerin auf das Publikum überträgt…

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8martin

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Bewertung8.0Ausgezeichnet

Der Film spiegelt eine weite Palette der menschlichen Emotionen wieder. Und obwohl es genaugenommen um die Generation 50-Plus geht, ist da viel allgemein Menschliches zu finden.
Paulina Garcia ist das Gesicht des Films. Sie erlebt im Kampf gegen das Alleinsein Freude und Glück, Hoffnung, Frust und Enttäuschungen.
Vor allem aber betont Regisseur Sebastian Lelio die sexuelle Erfüllung im Alter. Und Gloria zeigt sich mutig wie Gott sie schuf, wenn sie auf Wolke Sieben schwebt.
Mit viel Einfühlungsvermögen nähert sich die Handlung dem Wagnis einer Liebe in der letzten Lebenshälfte. Vorsichtig, zaghaft, abwehrend einwilligend geht Gloria auf einen potentiellen Partner Rodolfo (Sergio Hernandez) zu. Dessen schauspielerische Leistung steht der von Paulina Garcia in Nichts nach. Er ist unsicher, etwas tapsich und folgt Gloria ins sexuelle Glück, obwohl er weiß und der Zuschauer ahnt es schon bald, dass er gebunden ist. Man sieht ihm die innere Auseinandersetzung förmlich an. Unterschwellig werden auch die mangelnde Flexibilität und die leichte Verletzbarkeit im Alter deutlich.
Nicht erst bei Glorias Rache kommt Komik auf. Schon vorher wirbelt sie voller Elan und Witz durch manch humorvolle Situation. (siehe Lachkurs oder ihr Umgang mit seinem Handy, ihrem Feind!) Und sie hat Steherqualitäten, bei denen die Tragik von Komik überdeckt und ein versöhnliches Ende Hoffnung macht. Ein großartiger Film, nicht nur für die Zielgruppe 50-Plus.

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VisitorQ

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Bewertung5.0Geht so

Ich würde den Film ja wirklich gerne toll finden weil die Hauptdarstellerin wirklich sehr beachtlich spielt aber... ich fand den Film einfach so banane. Und ein ganz großes Lob an die Menschen, die diesen behämmerten Trailer zusammengeschnitten haben. Der erzählt den Film nämlich ganz schick in 2 Minuten.

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Kamell

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Aber die Paintball-Anwendung ist gelungen! Gib's zu!


horro

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der Trailer also wie letzthin viel zu oft notabene ...


RolyK

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Bewertung0.0Hassfilm

Sogar der Schleudergang meiner Waschmaschine ist interessanter, als dieser Film. Ewig zähe Story-Fetzen wahllos aneinandergereiht. Vermutlich soll das Kunst sein. Ich habe mir gerade viele positive Kritiken durchgelesen, um zu verstehen, was ich an diesem Film falsch verstanden habe. Offensichtlich lebt dieser Film von der brillanten Hauptdarstellerin, mit der ich mich die gesamte Zeit nicht anfreunden konnte. Mag an der grausamen Synchronisation liegen, oder einfach daran, dass alles so furchtbar langweilig ist.

Leute mit hohem Kunstverständnis werden an diesem Film ihre Freude haben - aber die mögen ja auch eine weiße Leinwand mit einem kleinen farbigen Fleck in der Mitte des Bildes.

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Cineast_Driver

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Ohja, als Cineast liebe ich genau sowas an Arthouse Filmen :)


Laserdance

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Zitat
"Ewig zähe Story-Fetzen wahllos aneinandergereiht. Vermutlich soll das Kunst sein"

Also da gebe ich dir 100% recht. Da brauche ich gar kein Posting mehr verfassen.



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