Go West
Go West (1940), US Laufzeit 82 Minuten, FSK 0, Komödie, Musikfilm, Kinostart 04.12.1946
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News zu Go West
von Edward Buzzell, mit Groucho Marx und Chico Marx
1870: Der windige New Yorker Geschäftsmann S. Quentin Quale will in den Wilden Westen aufbrechen, um dort sein Glück zu machen. Das Gleiche haben die Brüder Joe und “Rusty” Panello vor. Die beiden Trickdiebe nehmen Quale gleich am Bahnhof aus. Mit dem Geld schlagen sie sich zu einem alten Goldgräber durch, der ihnen die Urkunde für ein scheinbar wertloses Stück staubiger Prärie überlässt. Die listigen Panellos bekommen Ärger, als sie im nächsten Saloon das Bierglas des raubeinigen “Red” Baxter an sich nehmen. Um Baxter zu beruhigen, überlassen sie ihm die Landurkunde. Sie ahnen nicht, dass Baxter und sein Partner Beecher hinter der Urkunde her sind, um ein Riesengeschäft mit der Eisenbahngesellschaft zu machen. Das erfahren sie erst von Eve Wilson, der Enkelin des Goldgräbers. Ihr Verlobter, der Bahnangestellte Terry Turner, hat die Neubaustrecke eigens über dieses Grundstück umgeleitet. Inzwischen hat auch Quale von dem Geschäft erfahren. Gemeinsam mit den Panellos stiftet er in Baxters Saloon ein Chaos, in dessen Verlauf sie die Urkunde an sich bringen können. Auf der Flucht gerät das Trio in die Fänge eines Indianerstamms, den Rusty mit einer lieblichen Harfenmelodie auf einem Webrahmen gnädig stimmt. Baxter und Beecher sind ihnen jedoch dicht auf den Fersen. So entführen die drei Männer kurzerhand einen Zug. Während der tollkühnen Verfolgungsjagd werden Häuser versetzt, und der ganze Zug verwandelt sich in voller Fahrt zu Brennholz.























Kommentar — Film: Go West
filmschauer Tue, 11 Aug 2009 18:24:53 -0000
Kommentar löschenWenn man einen Film der Marx Brothers sieht, dann weiß man eigentlich immer, was man bekommt: Eine Aneinanderreihung wundervoller Slapstickeinlagen, anarchischem Humor und netten Musikstücken, alles verpackt in eine unterhaltsame Rahmenhandlung. Highlight dieses Films, der im Wilden Westen Ende des 19. Jahrhunderts spielt und als eine Satire auf den Kapitalismus und der Goldgräberstimmung interpretiert werden könnte, ist zweifelsohne das „Wettrennen“ zwischen Zug und Kutsche, das für diese Zeit tricktechnisch eindrucksvoll umgesetzt wurde.
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