Haus der stummen Schreie
If These Walls Could Talk (1996), US Laufzeit 95 Minuten, Drama
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von Nancy Savoca, mit Demi Moore und Catherine Keener
Episodenfilm über Frauen, die in drei verschiedenen Generationen leben: Im Abstand von jeweils 22 Jahren – in den Jahren 1952, 1974 und 1996 – werden drei Frauen, die im selben Haus leben, ungewollt schwanger, und alle wollen das Kind abtreiben lassen. Der Film beschreibt, wie diese Frauen in ihrer jeweiligen Zeit sowohl mit der Gesellschaft als auch mit der entsprechenden juristischen Situation in ihrer Lage klarkommen müssen.
Cast & Crew
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Nancy Savoca
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Demi Moore
Fan werden!Du bist Fan! (löschen) Claire Donnelly
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Catherine Keener
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CCH Pounder
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Kevin Cooney
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Robin Gammell
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Phyllis Lyons
Regie
Schauspieler
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Jack Kehler
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Sissy Spacek
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Hedy Burress
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Janna Michaels
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Ian Bohen
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Zack Eginton
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Joanna Gleason
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Harris Yulin
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Jordana Spiro
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Anne Heche
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Jada Pinkett Smith
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Eileen Brennan
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Lindsay Crouse
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Craig T. Nelson
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Diana Scarwid
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Lorraine Toussaint
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Rita Wilson
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Georganne LaPiere
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Sally Murphy
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Rusty Schwimmer
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Chris Ellis
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Matthew Lillard
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Sarah Koskoff
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Robert Wisdom
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Carmen Thomas
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I. Marlene King
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Susan Nanus
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Nancy Savoca
- Genre
- Drama
Drehbuch
Filmdetails Haus der stummen Schreie
Trailer zum Film Haus der stummen Schreie
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Kommentar — Film: Haus der stummen Schreie
Kommentar schreibenVerlah 2011/09/26 19:20:51
Kommentar löschenEin Episodenfilm, der im selben Haus zu verschiedenen Zeiten spielt, und in dem drei unterschiedliche Frauen mit dem gleichen Problem konfrontiert werden, nämlich dem einer ungeplanten bzw. ungewollten Schwangerschaft.
1952: Die Krankenschwester Claire Donnelly ist schwanger, aber nicht von ihrem im Koreakrieg gefallenen Ehemann. Nach dem anfänglichen Schrecken steht für Claire fest, dass sie die Schwangerschaft nicht austragen will, und es beginnt die Suche nach einer Lösung. Da der Schwangerschaftsabbruch zu jener Zeit in den USA verboten ist, gestaltet sich dies äußerst schwierig.
1974: Die Hausfrau Barbara Barrows hat bereits vier Kinder, als sie feststellt, dass sie erneut schwanger ist. Sie ist dadurch ziemlich durcheinander und bespricht sich mit ihrem Ehemann, mit dem sie sich an sich gut versteht, der jedoch wenig Verständnis dafür aufbringt, dass Barbara viel Wert darauf legt, ihr Studium abschließen zu können, was mit einem weiteren Kind unmöglich geworden zu sein scheint. Auch ihre älteste Tochter macht ihr ihre Entscheidung nicht gerade leicht, da diese davon ausgeht, dass nur die Entscheidung gegen die Schwangerschaft in Frage kommt.
Der Schwangerschaftsabbruch ist in den USA inzwischen legal, dennoch fällt Barbara ihre Entscheidung nicht leicht. Hilfe verschafft sie sich durch Gespräche mit einer Freundin, die diese schwierige Entscheidung bereits in ihrem eigenen Leben treffen musste, als auch durch ein telefonisches Beratungsgespräch mit einer Familienplanungsstelle.
1996: Die Studentin Christine Cullen ist ungeplant schwanger von ihrem verheirateten Professor. Dieser sieht seine Aufgabe darin erledigt, ihr Geld für einen Schwangerschaftsabbruch zu geben. Christine ist eigentlich "pro-life" eingestellt, tendiert jedoch bald selbst zu einem Abbruch. Als sie dies ihrer besten Freundin, mit der sie in einer Art Wohngemeinschaft lebt, mitteilt, kündigt ihr diese die Freundschaft auf. Christine sucht Hilfe in einer Klinik, in der sowohl Beratungen als auch Schwangerschaftsabbrüche angeboten werden. Dort findet sie Antworten auf ihre Fragen, wird jedoch auch mit Demonstrationen unterschiedlichster Art vor der Klinik, die sich gegen den Schwangerschaftsabbruch richten, konfrontiert.
Der Film ist nicht neutral, er ist "pro-choice" in dem Sinne, dass die betroffene Frau die für sich und ihr Leben beste Lösung finden soll. Ungeachtet der Meinung, die man zum Thema haben mag, ist dieser Film sehr beeindruckend, denn er gestattet einen detaillierten Einblick in einen intimen Lebensbereich der betroffenen Frauen. Dass keiner der drei Frauen ihre Entscheidung leicht fällt, kommt ebenfalls sehr gut heraus. Außerdem soll das Haus, in dem die Geschichte größtenteils spielt, die jeweilige gesellschaftliche Haltung zum Abbruch reflektieren: 1952, als der Schwangerschaftsabbruch in den USA noch illegal ist, befindet sich das Haus noch im Aufbau, 1974, als er bereits legalisiert wurde, erstrahlt es in schönstem Glanz, 1996, als dieser wieder in Frage gestellt wird, bröckelt bereits wieder der Putz von der Fassade.
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