Heldentod: Das Schicksal eines Grenzsoldaten

Heldentod - Der Tunnel und die Lüge (2001),
Laufzeit 45 Minuten, Dokumentarfilm

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von Britta Wauer, mit Thomas Mauch

Dokumentation über den DDR Unteroffizier Egon Schultz, der in der DDR als Volksheld gefeiert worden ist, nachdem man die Umstände seines Todes verfälscht hatte.

Handlung

Der Dokumentarfilm erzählt das Leben des Grenzsoldaten Egon Schultz aus der DDR. Die Geschichte ist und war die größte Propagandalüge der SED. 1964 gelangten 57 Menschen bei einer der größten Massenfluchten von Berlin- Ost nach Berlin – West.
Monatelang hatten die Fluchthelfer gebraucht, darunter der spätere Schauspieler Wolfgang Fuchs und der heutige deutsche Astronaut Reinhard Furrer, den längsten Fluchttunnel zu graben.

Als damals die letzten Flüchtlinge im Tunnel waren, entdeckte die Grenzpolizei die Aktion und eine sinnlose Schießerei beginnt. Flüchtlinge und Helfer erreichen unverletzt Westberliner Gebiet, doch auf Ostberliner Seite gibt es einen Toten, den Unteroffizier Egon Schultz.
Die SED erklärt ihm zum Volkshelden, weil angeblich Westberliner Grenzverletzer ihn heimtückisch ermordet haben.
Die SED läßt über 100 Schulen, Straßen und Betriebe im laufe der Jahre nach ihn benennen, jedes Kind und jeder Erwachsene in der DDR kennt seinen Namen.

10 Jahre nach der Deutschen Einheit kam die Warheit ans Licht, Egon Schultz wurde von eigenen Kameraden erschossen, die Führung des SED wusste das von Anfang an.

Weiterführende InformationenWeitere Informationen im InternetQuellen


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