I Bury the Living

I Bury the Living (1958),
Laufzeit 77 Minuten, Horrorfilm

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I Bury the Living - Bild 6281878
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von Albert Band, mit Richard Boone und Theodore Bikel

Robert Kraft (Richard Boone) ist der neue Friedhofswärter für die Nachtschicht auf dem Immortal Hills Friedhof. Der Job ist nicht gerade angenehm, die Stimmung morbide und der kleine Raum, in dem er sich aufhalten muß, ist stets kalt, denn die Heizung funktioniert nicht nach Einbruch der Dunkelheit. Was Kraft jedoch an dem Raum fasziniert, ist eine Karte des Friedhofs an der Wand…


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crab1973

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Bewertung6.5Ganz gut

Hui! Da ist ja schon das 23. Türchen des ungeheuerlichen Adventskalenders und heute gehen wir auf den Friedhof, denn heute werde ich persönlich: „I Bury the Living“

Ich präsentiere den Film, zu dem ich immer das Remake machen wollte. Beziehungsweise, eigentlich wollte ich die Grundidee klauen und neu verwenden. Da ich aber gar kein Filmemacher bin, ist es dazu auch nicht gekommen und jemand anderes hat sich unverständlicherweise auch nie den Stoff gegriffen.
Warum ein Remake?
Nun, zum ersten rockt der Titel. Dazu kommt dann noch, dass den Film so gut wie keiner kennt und drittens... Lest selbst.

Richard Kraft tritt seinen neuen Job als Friedhofswärter an. Zu seinen Aufgaben gehört unter anderem, die Grabstellen zu verwalten und zu kennzeichnen.
Es gibt in seinen Büro einen großen Lageplan des Friedhofes mit schwarzen Anstecknadeln für belegte Gräber und weißen für reservierte.
Als eines Tages ein junges Pärchen ihre reservierte Grabstelle besucht, vertauscht Richard aus Versehen ihre weißen Pins mit schwarzen. Am nächsten Tag erfährt er, dass das Pärchen einen Unfall hatte und verstorben ist.
Natürlich glaubt Richard, dass es sich hierbei um einen Zufall handelt, auch wenn er ein leicht mulmiges Gefühl hat. Um sich selbst zu beruhigen vertauscht er einfach wieder eine weißen Pin mit einem schwarzen und auch dieser Mensch ist am nächsten Tag tot.
Völlig verwirrt wendet sich Kraft an seine Vorgesetzten und die Polizei, die ihm natürlich kein Wort glaubt und ihn eher im Sanatorium sehen möchte. Sie glauben ihm selbst dann noch nicht, als er das Prozedere wiederholt und wieder ein Mensch stirbt.
Allein gelassen und dem Nervenzusammenbruch nahe glaubt Richard mittlerweile, dass eine Art Macht in ihm schlummert und er Menschen sterben lassen kann und er fragt sich ob das auch umgekehrt geht.
In einen Anfall von Tollkühnheit beginnt er schwarze Nadeln mit weißen zu vertauschen.
Da öffnet sich das erste Grab...

Und wenn das nicht eine der geilsten Ideen für einen Zombie Film ist, weiß ich auch nicht mehr weiter.
Leider geht die Auflösung der Geschichte in eine etwas andere Richtung und ist eher als schwach zu bezeichnen.
Trotzdem baut der Film eine schöne Gruselstimmung auf und hat einige schöne Einstellungen von Richards Büro mitsamt Karte zu bieten. Und irgendwie hat diese Karte was.
Ich weiß nicht so recht wie ich es beschreiben soll, aber irgendwie ist das Teil unheimlich.
Starke Leistung von Regisseur Albert Band, (den Sohnemann Charles hatten wir mit „Der Killerparasit“ ja auch schon im Kalender) ein Stück Papier bedrohlich aussehen zu lassen.
Inszeniert wie eine alte „Twilight Zone“ Episode, mit stimmiger 50er Musik unterlegt, kommt bei gerade mal 77 Minuten Laufzeit auch keinen Langeweile auf.
Schade, dass Band seinen Plot nicht konsequent durchgezogen hat, sonst wäre er jetzt nämlich Opa Zombie und nicht George A. Romero.
Aber ich wollte ja auch schreiben warum ich immer ein Remake davon machen wollte und das habe ich jetzt ja auch.

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