Inspector Lynley: Gott schütze dieses Haus

The Inspector Lynley Mysteries: A Great Deliverance (2001), GB
Laufzeit 180 Minuten, Thriller, Kriminalfilm, Drama

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von Richard Laxton, mit Nathaniel Parker und Sharon Small

Jahrhundertelang hat Keldale, ein Dorf im englischen Yorkshire, im Dornröschenschlaf verbracht – bis ein brutaler Mord die Spinnweben zerreißt. Father Hart, der Dorfpfarrer, macht eine grauenhafte Entdeckung: William Tey, Farmer und angesehenes Gemeindemitglied, liegt enthauptet in seiner Scheune. Neben ihm kauert Roberta, seine 16-jährige Tochter, blutverschmiert und hoch traumatisiert. Da bei der Polizei von Yorkshire Unregelmäßigkeiten aufgetreten sind, schickt Scotland Yard ein ganz besonderes Team zur Aufklärung des Verbrechens: Inspector Thomas Lynley, den smarten und intelligenten achten Earl of Asherton, und Sergeant Barbara Havers, ehrgeizig und aus kleinen Verhältnissen stammend. Lynley und Havers bilden ein sehr ungleiches Team, und die großen Unterschiede hinsichtlich Persönlichkeit und Herkunft bereiten ihnen bei der Zusammenarbeit ungeheure Probleme. Trotzdem gehen sie an die Arbeit und entlarven die dunklen Abgründe hinter einer biederen Fassade von Wohlanständigkeit.


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elizabethanne

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Bewertung6.0Ganz gut

Ein guter Krimi, wenn man die literarische Vorlage nicht kennt. Spannend, brisantes Thema Kindesmißbrauch, die daraus resultierenden Folgen, die sich wie ein Dominoeffekt durch so viele andere Leben ziehen; ein von Persönlichkeit und sozialer Herkunft bemerkenswerter DI in einer schwierigen privaten Situation, eine schon fast gescheiterte Polizistin, die sich als seine neue Mitarbeiterin bewähren soll -alles greift, gut erzählt und gespielt, ineinander.
Doch wer die Bücher gerade wegen der Figuren mag, wird damit nicht so ganz glücklich sein: viele der Rollen sind entgegen dem beschriebenen Typ besetzt (Lynley, Havers, Deborah, Helen),wobei Sharon Small den Charakter "B.Havers" in ihrer Verbiestertheit durchaus überzeugend verkörpert. Nathaniel Parker spielt DI Lynley nicht schlecht, aber so ganz kann er mich mit seiner Darstellung als sensibler, empathischer, wohlerzogener und stilsicherer Charakter nicht überzeugen. Die Geschichte selbst wurde an einigen Stellen umgeschrieben, aber die dramaturgische Notwendigkeit dafür habe ich nicht verstanden.

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