Jack Reacher
Jack Reacher (2012), US Laufzeit 131 Minuten, FSK 16, Kriminalfilm, Thriller, Actionfilm, Drama, Kinostart 03.01.2013
34 Bewertungen
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1818 Bewertungen
157 Kommentare
Keine
von Christopher McQuarrie, mit Tom Cruise und Rosamund Pike
Tom Cruise ist Jack Reacher. Basierend auf dem Bestseller One Shot muss der knallharte Militär-Ermittler die Unschuld eines Army-Scharfschützen beweisen, der in den USA Amok gelaufen sein soll.
Jack Reacher (Tom Cruise) ist ein ehemaliger Militärpolizist, der nach seiner Ausbildung in West Point Teil der legendären 110th Special Investigations Unit wurde. Diese befasst sich mit besonders schweren Fällen, in die Armee-Angehörige involviert sind. Seit seiner Pensionierung zieht er jedoch ziellos durch die USA.
Während er sich in Miami mit einer Blondine am Stand vergnügt, kommt es in Indiana zu einem Massaker. Der ehemalige Militär-Scharfschütze James Barr (Joseph Sikora) erschießt anscheinend wahllos fünf Passanten aus einem Parkhaus heraus. Nach der Tat hinterlässt er zahlreiche Spuren, aber kein Motiv. Schnell wird er gefasst, doch statt sich zu erklären, verlangt er, dass sein alter Bekannter Jack Reacher die Ermittlungen übernimmt.
Jack Reacher erinnert sich noch gut daran, wie James Barr im Irak anscheinend ebenso grundlos auf seine Kameraden schoss und nur aus politischen Gründen davon kam. Er beschließt, Barr endgültig hinter Gitter zu bringen. Reacher stößt entgegen seiner Erwartungen aber auf Ungereimtheiten in dem eigentlich klaren Fall. Die zahlreichen Spuren am Tatort scheinen ihm zu auffällig für einen militärisch ausgebildeten Scharfschützen. Jack Reacher muss auf eigene Faust herausfinden, was an jenem Tag geschah, und wer Interesse an fünf zufälligen Morden hat.
Hintergrund & Infos zu Jack Reacher
Jack Reacher basiert auf dem Bestseller Sniper (OT: One Shot) von Lee Child, dem neunten Roman über den heldenhaften Cop Jack Reacher. Da dieser in den Romanen als außergewöhnlich groß und kräftig (1,96 m) beschrieben wird, brach durch Fans der Bücher ein Sturm des Protestes über die Produzenten herein. Die Fans hielten Tom Cruise aufgrund seiner geringen Körpergröße von nur 1,70 m für ungeeignet, die Rolle von Jack Reacher zu übernehmen. Lee Child trat den Vorwürfen entgegen, indem er klarstellte, dass die Körpergröße Jack Reachers nur ein Symbol seiner Überlegenheit sei – eine Qualität, die Tom Cruise auch ohne dessen Größe verkörpere.
Der fiktionale Charakter Jack Reacher wurde übrigens 1960 in Berlin geboren. (ST)
Mehr Bilder (29) und Videos (22) zu Jack Reacher
Cast & Crew
- Genre
- Kriminalfilm, Verschwörungsthriller, Actionfilm, Drama
- Zeit
- 2012, Gegenwart
- Ort
- Auto, Pittsburgh
- Handlung
- Amerikanischer Soldat, Amoklauf, Amokläufer, Armee, Auftragskiller, Auto, Bar, Betrug, Beweisfälschung, Blut, Brutalität, Brücke, Bösewicht, Cop, Einzelgänger, Ermittler, Ermittlung, Falsche Beschuldigung, Gangster, Gebrochenes Bein, Gewalt, Gewehr, Heimatlosigkeit, Irakkriegveteran, Krankenhaus, Kriegsheimkehrer, Leben und Tod, Militärische Ausbildung, Militärpolizei, Mord, Mordkomplott, Mordopfer, Motel, Männlicher Held, Mörder, Nahkampf, Opfer und Täter, Polizei, Rechtsanwalt, Regen, Russe, Scharfschütze, Schläge, Schlägerei, Soldat, Suche nach Mörder, Tochter, Tod, US-Armee, Unschuld, Unschuldig Verfolgte Person, Vater, Vater-Tochter-Beziehung, Verfolgungsjagd, Verschwörung, Waffe
- Stimmung
- Ernst, Hart, Spannend
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Kritiken (27) — Film: Jack Reacher
Medienjournal: Medienjournal-Blog.de
Kommentar löschen[...] Nun hat es also mit Jack Reacher ein weiterer Buch-Held auf die große Leinwand geschafft und auch wenn Tom Cruise – so habe ich mir sagen lassen – dem ursprünglichen Jack Reacher rein körperlich nicht annähernd ähnlich sieht, macht er als brillanter Ex-Militär und Ermittler eine durchaus gute Figur, auch wenn er zuweilen arg an der Grenze zur Karikatur entlangschrammt, doch geht es in diesem Film vielen Figuren so, so dass dies kaum ins Gewicht fällt. Autor Lee Child hat es auf mittlerweile siebzehn Romane um seinen Helden gebracht und ein Ende ist anscheinend auch nicht in Sicht. Da verwundert es beinahe, dass er jetzt erst im Kino aufschlägt, doch dafür versprüht der Film einen nicht zu unterschätzenden Retro-Charme – obwohl die Reihe „erst“ seit 1997 besteht – und einer Schnörkellosigkeit, die man heutzutage selten zu Gesicht bekommt. [...]
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Timo K.: Blockbuster Entertainment
Kommentar löschenJack Reacher, ein Hüne, Denker und Brutalo-Rächer, nimmt sich die Zeit, um in einem Serienmord zu ermitteln. Genauso "Jack Reacher". Ruhige Einstellungen ohne ausgedehnten Musikaufwand, feste Kamerapositionen, präzises Dialoggeschick: Einen den heutigen (Thriller-)Sehgewohnheiten enthobenen Anachronismus transportiert dieser Film, der an die knackig erzählten, aber thematisch zentnerschweren Spionagefilme der 70er einen Anschluss findet. Digitalen Schnickschnack braucht "Jack Reacher" ebenso wenig, wie überfrachtet geschnittene Handy-Szenen zwischen getriebenen Personen, die an jedem Ort erreichbar sein müssen. Dass Christopher McQuarrie den Ton unmissverständlich drosselt, mag überraschen – heute, wo der Ton die Spannung bestimmt, wo die Stimme erhoben wird, anstatt den Verstand grübeln zu lassen. Feinmechanisch bewegt sich "Jack Reacher" demnach in einem eigentümlichen Paralleluniversum einer Urbanität, die, zusammen mit den komprimierten Bewegungsabläufen in handgemachten Action-Sequenzen (eine dezente, karge Verfolgungsjagd im "Drive"-Stil durch die Nacht beispielsweise), dem Michael-Mann-Kino einen Wink mit dem Zaunpfahl beschwert. Inmitten dieser nie akademischen Reduziertheit wagt McQuarrie eine (in ihrer Simplizität bündig erzählte, detektivische) Geschichte, die er augenzwinkernd verzerrt, in einer sonderbaren Welt, die nicht die unsere ist: ein obskur sabbelnder Werner Herzog, zwei Schlägertypen, die sich versehentlich fast selbst umbringen, eine aufreizend eng gekleidete Anwältin, ein brummiger Waffennarr. Aber keine Angst, er schießt nüchtern und mit Bedacht. "Jack Reacher" auch.
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ChristiansFoyer: http://christiansfoyer.de/
Kommentar löschen[...]1,96 Meter groß, über 100 Kilo schwer, ein Brustkorb wie ein Gebirge – die Adaption von Lee Childs Romanfigur „Jack Reacher“ hätte eigentlich unter Schirmherrschaft der WWE Studios entstehen müssen, mit John Cena, Triple H oder Jack Swagger in der Titelrolle. Mehr als lächerlicher C-Action-Trash à la „The Marine“ oder „12 Rounds“ wär’s dann natürlich nicht geworden. Der slow builder-Thriller mit Actiondezenz und dem konstitutionell gröbst unpassenden Tom Cruise in der Hauptrolle, den nun Oscar-Autor („The Usual Suspects“) Christopher McQuarrie liefert, ist da freilich das bessere „Jack Reacher“-Produkt. Aber, denn der Vergleich zu den Catcherfilmfestspielen allein wäre unfair, auch generell ist die 60 Millionen „günstige“ Produktion ohne dicke Blockbusterallüren ein rau-rammiges Defibrilat gezielter Spannungs- und Adrenalinstöße, nah an der kinematographischen Illusionslosigkeit des Crime-Sujets aus den ‘60ern und ‘70ern. Peter Yates‘ „Bullitt“ mit Steve McQueen von 1968 ist so…
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Julio Sacchi: Das Manifest
Kommentar löschenAls Hollywoodkrimi sehr gelungener Hochglanzthriller, der nicht nur ansprechend gedreht und nicht unklug geschrieben ist, sondern seine sparsam dosierte Action auch noch bestens als Schauwert in Szene zu setzen weiß. Den ungeheuren Reiz der Hauptfigur kann JACK REACHER allerdings nicht vollständig auf die Leinwand übertragen (es wird ihm sogar ein selbsterklärender Monolog mit Geigenbegleitung zugemutet), was jedoch absolut nicht an Tom Cruise liegt. Der ist zwar nach wie vor eine Fehlbesetzung, füllt die Rolle aber mit viel Präsenz und Charisma aus und ist als verschrobener Individualist auch absolut glaubwürdig. Erstaunlicherweise fällt die restliche Besetzung da stark ab: Weder Jenkins, Duvall noch Herzog und am allerwenigsten Pike bekleckern sich hier mit Ruhm, allenfalls DIE HARD 5-Klotzkopp Jay Courtney setzt Akzente. Trotzdem, ein spannender, schlauer, schöner Film.
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Movienerd: Movienerd.de Movienerd: Movienerd.de
Kommentar löschenIn den schlimmsten Momenten ist Jack Reacher eine Katastrophe von einem Film, in den besten ein allenfalls mittelprächtiger Action-Thriller. Also in etwa das beste Exempel dafür, wie man einen Blockbuster nicht aufziehen sollte. Da hilft auch nicht mal der kleine Lichtblick, den Werner Herzog in seiner viel zu dünnen Nebenrolle in die Handlung bringt. Als einziger Beteiligter versteht er es, ähnlich wie ein Javier Bardem in Skyfall, mit der Handlung zu spielen und der völlig überzogenen Bierernstigkeit des Films mit der typisch herzogschen Erzählaura etwas entgegenzusetzen. Doch es wirkt, als ob die Autoren überhaupt keine Spur von Ideen hätten, was sie mit der kultigen Figur anfangen sollen – und lassen ihn ziemlich konkret, noch nicht einmal symbolisch, im dunklen Eck eines Containers sitzen.
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Spideragent: http://darkagent.blogsit.net/
Kommentar löschenWie im Buch durchläuft der Protagonist in mehreren Etappen eine komplexe und vor allem intelligente Geschichte, die sich langsam von einem beliebigen Kriminalfall, zu einer handfesten Verschwörung entwickelt. Man hat nie das Gefühl schon im Vorhinein zu wissen wie es weitergeht, dennoch hat man im Nachhinein einige Male das Gefühl, man hätte auf gewisse Einzelheiten bei den Ermittlungen selbst kommen können, wenn man denn besser aufgepasst hätte.
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Rex Reed: The New York Observer
Kommentar löschenJack Reacher ist zur meisten Zeit einfach nur grauenvoll, gewalttätig und idiotisch.
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projekt2501: www.2501.eu projekt2501: www.2501.eu
Kommentar löschenEin Film der fast nur aus coolen Szenen besteht, humorvoll ist, in dem Tom Cruise keinesfalls stört, gute Bilder, guten Sound und gute Darsteller hat und darüber hinaus unnachgiebig und auch augenzwinkernd ein märchenhaftes Heldenideal...(weiterlesen auf 2501)
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CineKie: CineKie.de
Kommentar löschen[...]Wer nach dem Trailer einen Nonstop-Actionfilm mit einem Hauch von Thrill erwartet, sollte seine Erwartungen korrigieren. “Jack Reacher” ist ein schon beinahe altmodischer Kriminalthriller, in dem die spannenden Ermittlungsarbeiten den größten Teil der Laufzeit für sich beanspruchen. Actionszenen gibt es zwar auch, doch sind diese, von einer unnötigen Verfolgungsjagd und dem packenden Finale einmal abgesehen, stets kurz und knackig gehalten.[...]
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Batzman: moviepilot / Fünf Filmfreunde
Kommentar löschenWenn man darüber hinwegkommt, dass der Hüne Reacher vom 1,70m großen Tom Cruise gespielt wird und der im wesentlichen so spielt wie er immer spielt, ist der Film durchaus unterhaltsam. Dabei ist der Film überraschend Low-Key, versucht weder Action-Spektakel noch Mega-Blockbuster zu sein sondern konzentriert sich auf die Thriller/Krimi-Story die im großen und ganzen dem Roman "One Shot" von Lee Child folgt, auch wenn sie die Rolle einer Reporterin mit der der Verteidigerin verschmilzt und das ganze um ein paar Prügel und Actionmomente aufjazzt.
Wobei das Hauptaugenmerk durchaus auf der Spannung und der Aufklärung des Falls liegt und weniger auf der Action, die hier eher weniger vom Stuhl reißt. EIne ausgedehnte Verfolgungsjagd trägt wenig zur Story bei und wirkt etwas gedehnt und der Showdown erinnert ein bißchen an das Finale alter A-Team und McGyver-Episoden.
Dafür sind die handfesten Prügelszenen knapp, brachial und gut choreographiert und lassen Reacher durchaus…
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TheAvenger68 Sat, 05 Jan 2013 08:52:58 -0000
Antwort löschenWer ist James Duvall ? Der gute Mann heißt Robert Duvall !!!
Klugscheißerei Ende ;-)
Batzman Sun, 06 Jan 2013 01:24:31 -0000
Antwort löschenDu hast natürlich recht. Ist geändert.
Frank Arnold: tip Berlin, Hamburger Abend... Frank Arnold: tip Berlin, Hamburger Abend...
Kommentar löschen[...] vermutlich ist Christopher McQuarrie [...] ein Herzog-Fan. Jedenfalls umgibt Herzog seine Figur namens »The Zec«, [...] mit einer geheimnisvoll-bedrohlichen Aura und macht sie damit zu einem adäquaten Gegenspieler des Titelhelden [Jack Reacher], der ebenfalls als Phantom eingeführt wird. Das macht aus diesem soliden, aber nicht sonderlich originellen Genrefilm dann doch etwas Besonderes.
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Stefan Benz: Echo - Online Stefan Benz: Echo - Online
Kommentar löschenAndere Actionhelden scheinen voll auf Testosteron zu sein. Dieser hier ist Mr. Betablocker: Jack Reacher ist auch im Kampf ein Stoiker. Im Grunde will er nur seine Ruhe, und wenn er zuschlägt, tut er es hart und fast beiläufig.
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Günter H. Jekubzik: Filmtabs.de Günter H. Jekubzik: Filmtabs.de
Kommentar löschenBevor dem Finale von Jack Reacher wieder nichts als ein dämliches, unnötiges Steinzeit-Duell per Faustkampf einfällt, unterhält der raue Thriller gekonnt und mit einigen netten Wendungen.
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Jörg Taszman: Deutschlandradio Jörg Taszman: Deutschlandradio
Kommentar löschenJack Reacher ist leider 08/15-Kinoware von der Stange mit einem steif, spielenden Tom Cruise, [...]. Dafür muss man nicht ins Kino gehen.
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Tim Slagman: spiegel online, fluter Tim Slagman: spiegel online, fluter
Kommentar löschenAn manchen Stellen wirkt Jack Reacher ein wenig zu glatt, zu routiniert heruntergedreht und mit zu wenigen wirklich originellen Einfällen, um allzu lange im Gedächtnis zu bleiben.
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Jörg Wunder: zitty, Der Tagesspiegel Jörg Wunder: zitty, Der Tagesspiegel
Kommentar löschenWenn man seine Vorurteile über den Scientologen [...] beiseite schiebt, ist Jack Reacher ein spannender, erfrischend selbstironischer und in den gerade noch realistischen Actionsequenzen angenehm altmodischer Thriller, der zudem mit einigen Überraschungen in den Nebenrollen aufwartet.
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Markus Müller: Movie Maze Markus Müller: Movie Maze
Kommentar löschenInsgesamt ist Jack Reacher ein teilweise angenehm humorvoller, ansehnlicher Action-Thriller, bei dem leider in vielerlei Hinsicht Potenzial vergeben wurde. Die meisten Fans der Romane werden enttäuscht sein, alle anderen bekommen einen zumindest über weite Strecken unterhaltsamen Streifen geboten, der für Genrefans sicherlich einen Blick wert ist.
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Geri Krebs: Neue Zürcher Zeitung Geri Krebs: Neue Zürcher Zeitung
Kommentar löschenRobert Duvalls Nebenrolle eines zynischen alten Schiessplatzbesitzers versprüht so viel Verve und Vergnügen, dass man bedauert, erst nach einer Filmstunde dieses schauspielerische Urgestein erstmals zu sehen – in einem fintenreichen Actionthriller, dem man dank Rasanz und glitzernder Oberfläche weder Überlänge noch einige Ungereimtheiten der Story anmerkt.
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Christoph Huber: Die Presse Christoph Huber: Die Presse
Kommentar löschenHerzog begeistert – und erinnert dabei schmerzlich daran, was diesem bei aller Brutalität biederen Jack Reacher fehlt: nicht die Größe (des Hauptdarstellers), sondern ein wenig Wahn.
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Edward Nigma: CinemaForever
Kommentar löschen"You think I'm a hero? I am not a hero. And if you're smart, that scares you. Because I have nothing to lose."
Tom Cruise scheint die Rolle des absoluten Agenten/Soldaten einfach auf den Leib geschrieben zu sein – das jedenfalls könnte man glauben, wenn man einen Blick auf die bisherigen Arbeiten des Hollywood-Stars wirft. Dabei dürfte der Scientology-Strahlemann auf Grund seiner Körpergröße von 1,70 Metern in diesem Berufszweig eigentlich eher schlechte Karten haben. Natürlich kommt es im Endeffekt nur darauf an, wie man sich verkauft und das Cruise weiß, wie man den Super-Agenten erfolgreich verkauft, ist kein Geheimnis, schließlich ist er 2011 bereits zum vierten Mal in der Rolle des knallharten Agenten Ethan Hunt zu sehen gewesen. Und auch wenn die negativen Schlagzeilen der letzten Zeit Cruises Popularität einen leichten Dämpfer verpasst haben, scheint Superagent-Cruise bei den Kinozuschauern nach wie vor gefragt zu sein. Schließlich spielte der neuste…
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Alle Kritiken (27)
Kommentare (130) — Film: Jack Reacher
HeadforHSV Sun, 19 May 2013 17:35:30 -0000
Kommentar löschenEin Film mit Tom Cruise... - so in etwa war mein erster Gedanke als ich 'Jack Reacher' anfing, doch ich muss zugeben, dass mich der Film durchaus positiv überrascht hat: Klar spielt Cruise wieder mal einen unfassbar coolen und alles könnenden Protagonisten, aber die Story war relativ spannend gestaltet, auch wenn ich nicht wirklich von einem Thriller sprechen würde. Ein Pluspunkt gibt es dafür, dass Reacher und die Anwältin nichts miteinander anfangen, obwohl ich damit stark gerechnet habe.
Aber die Szene mit den beiden Schränken im Badezimmer war nur lächerlich, wahrscheinlich sollte dies übermäßigem Crack-Konsum vorbeugen...
7/10
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JackoXL Fri, 17 May 2013 21:50:26 -0000
Kommentar löschen"Können sie bitte ein Hemd anziehen?"
Nein, hab fleißig trainiert und kann ganz lange die Luft anhalten, soll bitte jeder sehen.
Tom-Tom in der Midlife-Crisis gibt nochmal alles, um bloß nicht für den nächsten "The Expendables"-Film angefragt zu werden.
Sieht auch anfangs gar nicht schlecht aus, "Jack Reacher" ist erfreulicherweise kein Ältere-Herren-Action-Kino ohne Ironie. Ein Thriller, leider mit ganz viel Leerlauf und dann doch die Ego-Show des Peter Pans aus Hollywood. Ganz auf seinen Hauptdarsteller zugeschnitten, dümpelt die Handlung so vor sich hin, wird unnötig auf über 2 Stunden gedehnt, verliert sich immer mehr in Belanglosigkeiten und zaubert gelegentlich unfreiwilligen Humor aus dem Hut, der bei so einer Produktion leider kein Pluspunkt ist.
Das fängt bei der Szenen an, in der Sitzriese Tom-Tom es ganz lässig mit fünf Kerlen aufnimmt (und neunmalklug den gesamten Kampfverlauf schonmal vorhersagt), wird durch die beschriebene Hemd-Sequenz noch getoppt (was sollte das denn?) und die Krönung ist Werner "Two-Fingers" Herzog ("Hatte ich etwa ein Messer in Sibirien?"). Was einen genialen Regisseur zu einer so dödelligen Nebenrolle zwingt, würde ich mal gerne wissen. Schauderhaft! So kann man sich auch einen guten Ruf blitzschnell ruinieren, den man jahrelang aufgebaut hat. Sehe ich nicht so, aber wer die Regiearbeiten von Herzog nicht kennt dürfte sich (nicht unbegründet) fragen, wer denn diese Witzfigur ist.
Toll ist auch die Stelle, als zwei bullige Schläger zu doof sind, Tom-Tom in einem Badezimmer zu vermöbeln, stattdessen die gesamte Keramik kurz und klein prügeln, und folgedessen böse abgelascht werden. Zumindest da wird Dummheit direkt bestraft.
So passabel das Jugend-Vehikel von Tom Cruise beginnt, so brachial fällt es hinten raus ab. Da kreuzen sich Langeweile und Blödsinn, aber eben immer mit dem Anspruch, bitte voll ernst genommen zu werden. Der dafür nötige Drive fehlt oft genug auch, tja, schade drum.
Hat seine Momente (netter Endfight), hat aber viel öfter gar keine oder sehr merkwürdige, not my cup of tea.
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Velly Sat, 18 May 2013 06:12:33 -0000
Antwort löschenSowas dummes wie die Szene im Bad habe ich auch echt selten gesehen :-D
Da kann man ja nichtmal lachen, weil es auch noch so aussieht, als hätten die eine ernste Szene draus machen wollen.... Vielleciht hat da irgendwer eine Wette verloren und die musste deswegen mit rein ;-)
JackoXL Sat, 18 May 2013 08:22:15 -0000
Antwort löschenVielleicht hat Herzog auch eine verloren. ;)
Rob Stark Sat, 18 May 2013 08:35:34 -0000
Antwort löschenDu bestätigst meine Verahnung. Ich war sehr interessiert, aber die Laufzeit und die Tatsache, dass es doch nur ein stumpfer Hollywoodstreifen ist, haben mich abgeschreckt. Eigentlich schade, da die Vorlage doch garnicht mal so schlecht ist.
"Peter Pan des Hollywood" fand ich gut! C-:
JackoXL Sat, 18 May 2013 08:37:40 -0000
Antwort löschen@Rob: Wenn man sich hier so die Durchschnittsbewertungen ansieht, können damit scheinbar viele etwas anfangen. So ab der Hälfte war ich eher gelangweilt.
Rob Stark Sat, 18 May 2013 09:15:09 -0000
Antwort löschenJa, MP sagt mir 7.0 voraus... Das macht mich doch etwas stutzig ^^
lieber_tee Sat, 18 May 2013 09:43:12 -0000
Antwort löschenHimmel, den hasst du ja mehr als ich, den Film meine ich, nicht Tom Cruise...oder so...
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JackoXL Sat, 18 May 2013 11:33:58 -0000
Antwort löschenBeides irgendwie. ;) Tom-Tom hat ja ab und an einen guten Film und kann dann auch was, aber das hier ging voll an mir vorbei.
based_god Sat, 18 May 2013 11:50:25 -0000
Antwort löschenDer einzige Film, den ich im Kino komplett verschlafen habe. Keine 2 Minuten habe ich geschafft...^^
beast667 Fri, 17 May 2013 12:38:12 -0000
Kommentar löschenwenn man keine Erwartungen hat, wird man auch selten enttäuscht. Oder aber wie in diesem Fall positiv überrascht. Tom Cruise kann ich eigentlich auf den Tod nicht ab, allerdings muss ich zugeben, dass er nach Collateral auch hier einen Volltreffer gelandet hat. Es explodiert nichts, es wird nicht übertrieben und gelächelt wird auch nicht. Die Story an sich ist gar nicht schlecht und spannend ist Jack Reacher auch. Ein paar Haare in der Suppe finde ich allerdings doch: Rosamund Pike geht einem nach einer Weile gehörig auf die Nerven und die Bösewichter, die das alles so perfekt ausbaldowert haben, stellen sich am Ende umso dümmer an.
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Jason Born Fri, 17 May 2013 09:55:00 -0000
Kommentar löschenTom Cruise geht zum fünften Mal an den Start als Ethan Hunt in einer unmöglichen Mission. Dieses Mal geht’s um… Wie bitte? Ach so, eine Verwechslung!!!
Noch keiner meiner MP-Freunde einen Kommentar über Jack Reacher verfasst? Na dann muss das aber sein. 17 Romane sollen von der Figur bestehen. Davon hab ich aber nie was gehört. Im Roman ist er etwa 2 Meter groß und wiegt auch ein paar Gramm mehr. Das ist also wie geschaffen für Tommy, nicht. Immerhin ist er ja einen guten Meter kleiner. Weil ich die Romanfigur nicht kenne, konnte ich unbefangen an die Sache rangehen. Wie jetzt, unbefangen trotz Tom Cruise? Der Inbegriff des schlechtesten, schmierigsten Schauspielers wo gibt? Ich werde immer zu Sekten-Tommy stehen, Scientology+Thetan und das andere Zeugs hin oder her.
Als ehemaliger Militärpolizist Jack Bauer bzw. Reacher wird er von einem Verdächtigen „angefordert“, der als Scharfschütze mehrere Leute erschossen haben soll. Dabei arbeitet er nach und nach mit der Rechtsanwältin Helen Rodin (Rosamunde Pilcher:)) zusammen. Gute klassische nicht zu übertriebene Action ohne viel Score und gleichzeitig auch eine interessante und detaillierte Ermittlungsarbeit zeichnen Jack Reacher aus. Wie Sherlock Holmes sieht er Dinge, die kein anderer zu sehen scheint. Alles scheint etwas altmodisch zu sein, aber das muss ja nichts Schlechtes bedeuten. Die Fragezeichen um das ganze Attentat lösen sich nach und nach in Luft auf.
Soll der Oberbösewicht eine Karikatur gewesen sein? The Zec bzw. Werner Herzog kam mir komisch (kein Kompliment) vor. In seinem ersten Auftritt zeigt er gleich, wie böse er sein kann, Stichwort Finger. Spät kommt er, aber kommt: Robert Duvall als alternder Scharfschütze. Ist es ein Agentenfilm, Actionfilm oder Kriminalgeschichte? Von allem etwas. Also die dritte Agentenrolle nach M.I. oder dem schwachen Knight & Day. Warum erwähne ich den überhaupt?
Zu Anfang kommt mir das so vor, als ob Jack Reacher unverletzlich, megacool und überlebensgroß im sprichwörtlichen Sinne dargestellt wird. So sieht man zB. einige Damen, die ihn mit einem zweiten, lächelnden Blick zuwerfen. So etwas passiert mir so gut wie nie, aber das ist ein anderes Thema. Die Sache in der Bar ist so herrlich bescheuert, am besten selber ansehen.
Wie hier auf MP zu lesen war, hat ein Kinogänger Paramount wegen einer fehlenden Actionszene aus dem Trailer verklagt. Action ist spärlich gesät, nur auf die Klage werde ich verzichten, hehe. Erst hieß es: Keine Fortsetzung dann möglicherweise wieder…
Also ich wäre bei Teil 2 dabei.
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Jack24 Fri, 17 May 2013 07:39:16 -0000
Kommentar löschenHoffentlich kommen da noch ganz viele Fortsetzungen. Einfach ein klasse Film und vor allem ein super Hauptcharakter!!!
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Nachtblume80 Thu, 16 May 2013 07:50:18 -0000
Kommentar löschenSehr spannender und gut gemachter Thriller mit sehr gut durchdachter Story.Ich war positiv überrascht!
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Directed by Thu, 16 May 2013 01:01:50 -0000
Kommentar löschenJack Reacher hat mich positiv überrascht. Anfangs dachte ich es wird wieder ein "08/15" Thriller, der nach 1/3 Spielfilmlänge keine Spannung aufbautaber dem war nicht so. Christopher Mcquarrie inszenierte stattdessen einen guten Oldschool Thriller mit "handgemachter" Action. Das Tom Cruise mal einen ironischen und nicht ganz moralisch korrekten Charakter spielt fand ich auch recht gut. Alles im allem ist Jack Reacher ein sehr unterhaltsamer Film. Ich werde den Film in meiner DVD/BluRay Sammlung aufnehmen.
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pischti Thu, 16 May 2013 10:04:16 -0000
Antwort löschenWas Cruise angeht, so ist sein Charakter bei "Tropic Thunder" immer noch der beste den er je gespielt hat, großartig! :D
Directed by Thu, 16 May 2013 11:54:29 -0000
Antwort löschenStimme ich dir zu. Bin mal gespannt wann endlich das Spin Off zu Tropic Thunder erscheint?!
pischti Thu, 16 May 2013 11:57:22 -0000
Antwort löschenBei imdb leider noch nichts davon zu sehen :(
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Directed by Thu, 16 May 2013 16:20:13 -0000
Antwort löschenhttp://www.filmstarts.de/nachrichten/18473021.html
Es ist nicht sicher aber ich würde es sehr begrüßen :)
pischti Thu, 16 May 2013 17:03:17 -0000
Antwort löschenAbsolut! :)
hallidalli Wed, 15 May 2013 22:22:13 -0000
Kommentar löschenSpannend & fesselnd bis zum Schluss, ruhig und doch Actiongeladen, Tom Cruise in einer tollen angenehmen Rolle. Pike sehr sympatisch und auch Werner Herzog hat mir gut gefallen.
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NodiNeu Wed, 15 May 2013 10:04:10 -0000
Kommentar löschenDer Film an sich ist im Grunde überhaupt nichts besonderes. Auf der anderen Seite aber dann doch irgendwie, ist er doch kein effektüberladener und vor Action und Pathos strotzender Blockbuster aus Hollywood, sondern ein stringent erzählter Oldschool-Thriller, wie es sie heutzutage nicht mehr alle Tage zu sehen gibt. Tom Cruise, sonst der zähnebleckende strahlende Held vor dem Herrn, nimmt sich hier erstaunlich zurück und gibt seinem Titelhelden eine schon fast mystische Note und Werner Herzog, der als Filmemacher nie mein Fall gewesen ist, einen herrlichen Antagonisten.
"Jack Reacher" ist unaufgeregtes Thrillerkino alter Schule ohne viel Action und guten Darstellern.
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Dr.Hasenbein Wed, 15 May 2013 01:53:45 -0000
Kommentar löschenDer Kelch "Jack Reacher" ist im Kino komplett an mir vorüber gegangen und hat mich nicht die Bohne interessiert.
Nach der groben Inhaltsangabe war für mich klar ich brauche nicht noch einen Bond, Bourne oder Hunt
und habe keine Lust mehr auf diese typischen Action/Agentenfilme die sich immer wieder versuchen mit noch krasserer Action, extremeren Stunts und überteuerten Spezialeffekten zu überbieten.
Jetzt habe ich "Jack Reacher" aber doch (eher zufällig) gesehen,
und bin begeistert.
Nicht unbedingt weil der Film so klug, actionreich, spannend, neu oder innovativ ist,
sondern vielmehr weil er eben nicht versucht auf die oben erwähnten Filme noch eine Schippe draufzupacken und angenehm altmodisch daherkommt.
Hier ist zwar auch alles übertrieben und der Held handelt genau wie die oben genannten,
aber die Action wird immer nur dezent eingestreut und muß sich ansonsten einer (zugegeben nicht gerade neuen) Handlung beugen.
Wenn es aber kracht dann richtig, und dann macht es auch richtig Spaß.
Vor allem weil der Film sich nicht zu ernst nimmt und immer wieder kleine Witze einbaut die aber nicht störend ins Gewicht fallen.
Schön ist auch dass sich dieser Thriller viel Zeit läßt und so die teilweise dünne Story mit seinen sympathischen Figuren und dessen Zusammenspiel und natürlich einem sehr charmanten Cruise kaschiert.
Ein weiterer Pluspunkt ist dass bei der Autoverfolgungsjagd, den Schießereien oder dem kurzen Endkampf keine störende oder unnötig auf Spannung getrimmte Musik zu hören ist und man diese Szenen quasi pur mit den dazu gehörigen Geräuschen genießen darf.
Mir hat der Film (vielleicht auch wegen der niedrigen Erwartungen) wirklich sehr gut gefallen und konnte mich gut unterhalten.
Von mir aus darf es gern noch einen Einsatz von Jack Reacher geben,
diesmal darf man aber gern etwas mehr über den Helden erfahren.
Denn das ist einer der (wenn man mal objektiv ist) nicht wenigen Kritikpunkte des Films
(die anderen lasse ich in diesem Fall mal gerne unter den Tisch fallen),
man erfährt nicht gerade viel über die Figur Reacher und es fällt schwer eine Verbindung zu ihm aufzubauen.
Wer aber Tom Cruise mag wird auch hier ein Auge zudrücken können,
alle anderen haben hier halt Pech gehabt, denn Cruise ist der der den kompletten Film trägt, immer präsent ist und alle anderen Darsteller zu Stichwortgebern dekradiert.
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Christoph7K Tue, 14 May 2013 15:53:33 -0000
Kommentar löschenEndlich mal wieder ein richtig guter Film, bei dem man nicht gelangweilt wird:) Bereits der Anfang war sehr gut gemacht, die Kampfszenen gut inszeniert(eine sogar etwas amüsant) und es gab ein ordentliches Ende, das man zwar erahnen konnte, aber das hat mich überhaupt nicht gestört.
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stuforcedyou Mon, 13 May 2013 10:45:22 -0000
Kommentar löschenWenn ein Film schon so heißt wie seine Hauptfigur ist meistens klar, dass der Held/in einiges zum leisten im Stande ist. Bei „Jack Reacher“ ist dies nicht anders. Er ist ein Phantom, jemand der in der Lage ist spurlos zu verschwinden. Darüber hinaus verfügt er über ausgesprochen überdurchschnittliche Fähigkeiten beim Nah- und Fernkampf sowie ein fast schon photgraphisches Gedächtnis. Ja, dieser Reacher ist ein richtiger Supermann! Dass Tom Cruise diese Rolle gerne übernimmt überrascht da nicht sonderlich. Allerdings ist Reacher kein zweiter Ethan Hunt. Während der Agent aus der „Mission: Impossible“-Reihe eher als Sonnyboy angelegt ist, funktioniert Jack Reacher mehr als eine Art rauer Sherlock Holmes. Die Kriminalhandlung, die um diesen Heldentypus aufgebaut wird erweist sich als überaus passendes Terrain für ihn. Sie erlaubt ihm ermitteln, kombinieren, kämpfen, clever chargieren zu können und dabei darf er immer um einiges besser sein als seine Gegen- und Mitspieler. Ja, dieser Reacher ist ein Larger-than-life-Hero, aber er agiert dennoch in einem eher bodenständigen Kontext. Christopher McQuarrie ist nämlich nicht daran interessiert wüste Action zu inszenieren, er legt seinen Fokus mehr auf eine detektivische Auslegung der Geschehnisse. Das Ergebnis ist trotz einiger verzichtbarer Längen, ein sauber inszenierter Thriller, der seinen eigenen Anspruch, die verschiedenen Puzzleteile spannend zusammen zulegen, größtenteils erfüllt.
Der klare Glanzpunkt bei „Jack Reacher“ ist aber sein Hauptdarsteller. McQuarrie setzt Tom Cruise so in Szene, wie man es heutzutage fast schon gar nicht mehr gewohnt ist. Fast jeder Auftritt von ihm wird zelebriert. Alleine seine Einführung, sein erstes Erscheinen erinnert ein wenig an die Hero-Introduction indischer Blockbuster, wenn auch die Stilistik hier weit weniger pompös und mehr geerdeter wirkt. Tom Cruise nimmt diese Inszenierungsgeste gerne an und macht durchgängig eine überaus gute und interessante Figur. Mit bodenständiger und vor allem cleverer Coolness sowie einige Mysterien, die um Reachers Person kreisen, bleibt der Mann mit der Lederjacke jederzeit das Zentrum des Films. Da überrascht es nicht weiter, dass der restliche Cast dagegen etwas verloren wirkt. Egal ob Rosamund Pike („Zorn der Titanen“), der ewige Nebendarsteller Richard Jenkins („The Cabin in the Woods“), Jai Courtney („Stirb Langsam – Ein guter Tag zum Sterben“), David Oyelowo („The Help“) oder Altstar Robert Duvall („Falling Down“), alle können es mit der Präsenz des Helden nicht aufnehmen. Sollen sie auch gar nicht. Als Stichwortgeber, Helfer und antagonistische Handlanger machen sich einen durchweg zufriedenstellenden Job. Leider hat Christopher McQuarrie beim Casting aber einen Fehler begangen, der so imposant wie prominent ist. Warum Werner Herzog hier als Schurke zu sehen ist, bleibt eine unbeantwortete Frage. Vielleicht aus reiner Prestige gab McQuarrie dem großen, deutschen Regisseur hier eine Bühne, um zu beweisen, dass er zwar großartige Filme wie „Fitzcarraldo“ inszenieren kann, als Darsteller aber vollends versagt. Herzogs Auftritte wirken wie Fremdkörper und zerstören die vorher mühsam aufgebaute Thriller-Atmosphäre.
„Jack Reacher“ ist ein Thriller, der die großen Buheis eines übermächtigen Helden auf eine autochthone Handlung herunter konzentriert und an einer grübelnden Hauptfigur mehr Interesse hegt, als an einer kämpfenden. McQuarries „Jack Reacher“ ist eine gelungene Mixtur aus Elitekämpfer und Super-Detektiv. Ein weiterer Einsatz auf der Leinwand wäre durchaus wünschenswert. Zum Glück hat Romanautor Lee Child ja noch einige Geschichten parat.
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lieber_tee Mon, 13 May 2013 13:35:03 -0000
Antwort löschenÜber die gelungene Besetzung von Tom Cruise lässt sich ja bekanntlich streiten. Das ist sicherlich Geschmackssache. Nur hier erschien er mir in dieser unkaputtbaren, allen überlegenen Figur arg selbstgefällig. Da ist er in MI mehr ein Team-Player, was mir besser gefällt.
Die detektivische Puzzel-Story hat mich eher verärgert. Am Anfang werden alle möglichen Fragen (Täter, vermeintliche Schuld...), Puzzel-Teile komplett beantwortet. Und dann tut der Film so als ob noch Geheimnisse existieren und man schaut zu wie diese Teile wieder zusammengelegt werden. Null Raffinesse, keine Spannung, finde ich. Vorhersagbarkeit pur, ein echter Drehbuchfehler.
Hr. Herzog, da gebe ich dir recht, eine Katastrophe...
stuforcedyou Mon, 13 May 2013 13:39:25 -0000
Antwort löschenFand die Story und deren Aufbau echt gut, wie aus einem Guss. Ist aber egal, denn Herzog ist einfach in seiner *hust* schauspielerischen Qualität das wahre "Highlight". :)
lieber_tee Mon, 13 May 2013 13:41:26 -0000
Antwort löschenHat dich nicht gestört, das du von Anfang an wusstest, das der eine Unschuldig ist und wer der Täter ist?
stuforcedyou Mon, 13 May 2013 13:47:40 -0000
Antwort löschenNein. Für mich kam die Spannung daraus, dass ich wissen wollte wieso wurde dieser Anschlag verübt und wie findet Reacher heraus wer der wahre Schuldige und Drahtzieher ist.
lieber_tee Mon, 13 May 2013 13:53:24 -0000
Antwort löschenHm, der Drahtzieher wurde ja auch schnell dem Zuschauer vorgestellt und der Grund für den Anschlag, na ja.
Aber schön das er für dich so funktioniert hat und das du einen netten Filmabend hattest.
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stuforcedyou Mon, 13 May 2013 13:57:24 -0000
Antwort löschenDanke. War aber mehr ein Vormittag. Abends schaue ich nur die echten Knaller wie "Pit Fighter" oder "Texas Chainsaw 3D" :)
lieber_tee Mon, 13 May 2013 14:26:08 -0000
Antwort löschenJa, je später der Abend desto niveauvoller die Film-Gäste...:D
Soulja Sun, 12 May 2013 22:40:57 -0000
Kommentar löschenWas soll denn so ein Trailer? Erwartungen senken und dann für zufriedenere Zuschauer sorgen? Das ist relativ gut gelungen. Auch wenn es diverse Szenen gab, wo man kurz "Naaaja...." seufzte, bleibt "Jack Reacher" unter'm Strich ein besserer Cruise-Film. Cooler Hauptdarsteller, cooler Bösewicht und ansprechend aufgebaute Story - kann man so machen.
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Hueftgold Sun, 12 May 2013 11:50:59 -0000
Kommentar löschenÜberdurchschnittlicher Thriller mit einem coolen Tom Cruise! Kompromisslos und spannend. So gehört sich das! Wenn man allerdings einen Actionfilm erwartet wird man enttäuscht werden!
Kann man sich durchaus mal ansehen!
7.0/10
Lg Hueftgold
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dvt Sun, 12 May 2013 15:26:50 -0000
Antwort löschenGanz deiner Meinung. Die 5 Punkte gibt's minimum von mir für die Schauspielerqualität von Tom Cruise!
tucos2004 Sat, 11 May 2013 23:01:09 -0000
Kommentar löschenmanchmal recht spannend, dann wieder komplett übertrieben und unlogisch, macht im summe einen durchschnittsfilm. Tom Cruise gibt sich mühe, aber es liegt an andere Faktoren, dass der film nur ein 5,0 bekommt. zum Beispiel an den russischen Bösewicht mit der bösen, bösen Stimme ;-)
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Thomas Hetzel Sat, 11 May 2013 13:32:43 -0000
Kommentar löschenBesser als gedacht! Also der Film hat mich wirklich positiv überrascht. Ich finde zwar immr noch, dass Tom Cruise optisch für die Rolle von Jack Reacher fehlbesetzt ist( in den Romanen von Lee Child war Jack Reacher ein blonder Hünne), aber das macht er mit Coolness und guter schauspielerischer Leistung wieder weg. Zudem ist der Film nicht nur sinnloses Geballere und Hau-Drauf, sondern hat auch noch eine gute Story dahinter.
Werner Herzog gibt einen famosen Fiesling ab und Rosamunde Pike ist echt sexy. Das war vielleicht der erste richtig gute Film, den ich dieses Jahr gesehen habe: Spannend und unterhaltsam. Jack Reacher ist eine echt coole Figur, der mehr nach der Gerechtigkeit als nach dem Gesetz handelt und immer wieder einen ironischen Spruch auf den Lippen hat. Schade, dass der Film nicht so erfolgreich war. Ich fand ihn auf jeden Fall besser als den letzten Mission Impossible-Film und würde lieber einen zweiten Jack Reacher-Teil sehen, als einen neuen MI-Film. Die Reihe wirkte schon im vierten Teil ausgeluscht.
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anakyn Sat, 11 May 2013 05:55:52 -0000
Kommentar löschenJR ist ja scheinbar beim breiten Publikum nicht so gut angekommen, ich mag ihn, weil er irgendwie "oldschoolig" und grundsolide ist. Schöne Kinofilm-Musi, eine dralle Hauptdarstllerin, ein kantiger Held und eine fusselige Crime-Story a la CSI. Und ich finde letzteres ist auch das was mich als Zuschauer dranbleiben lässt - ohne große Mega-Explosionen oder Effekte. Einen zweiten Teil würde ich mir sofort nochmal anschauen (bin aber auch der Meinung dass ein bisschen mehr Tempo nicht schaden könnte).
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BAin4SEM Wed, 08 May 2013 12:25:04 -0000
Kommentar löschenWarum gebe ich hier 6.5 Punkte..? Vielleicht weil ich es wesentlich schlechter erwartet hatte. Meine Güte war der Trailer schlecht. Der Film hat dann jedoch mit einer überraschend interessanten Story begonnen, auch wenn der ganze Film, je weiter es dem Ende entgegen geht, immer mehr an Ausdruckskraft und Finesse verliert.
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Mr.Moffet Thu, 16 May 2013 06:41:22 -0000
Antwort löschenEmpfand ich genau so, nach spannungsgeladenem Beginn ließ der Film zum Ende doch etwas nach. Aber unterm Strich schon nicht ganz übel.
NewZooYorker Tue, 07 May 2013 21:27:05 -0000
Kommentar löschenDas vielleicht Beste an "Jack Reacher" ist die durchaus vorhandene Skrupellosigkeit des Protagonisten. Auch wenn in diesem Film die typischen Merkmale eines Actionfilms vorhanden sind, würde ich Jack Reacher eher in die untypischen Actionfilme einreihen. Inhaltliche Schwächen sowie dramaturgisch arg doofe Szenen gehören halt zu einem heutigem Film in diesem Genre dazu. Jack Reacher geht einen ähnlichen Weg wie "taken", und so etwas gefällt mir , denn es wir wenigstens versucht, ein paar Konventionen zu brechen und ein wenig von den typischen Merkmalen und Genrevertretern abzudriften. Ob einem dieser Film einigermaßen gefällt hängt sicherlich davon ab, wie sehr man Tom Cruise mag. Ich sehe ihn gern auf der Leinwand und somit fand ich auch "Jack Reacher" stellenweise doch unterhaltsam. Auch Werner Herzog als Antagonist hat mir sehr gut gefallen, so sieht man ihn ja sonst nicht und er war doch ein sehr erfrischender Bösewicht. Wer nach Fehlern sucht, wird bestimmt viele finden. Wer aber einfach nur mal wieder einen netten Actionfilm mit teilweise coolen Momenten und einem Protagonisten sehen will, der eben kein Held sein will (zumindest nicht ganz so bescheuert wie G.I Joe oder ähnliches), wird für einen Abend gut entertaint und was will man nach einem Montagabend mehr.
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lukas.latendorf Tue, 07 May 2013 21:20:57 -0000
Kommentar löschenDer Film ist ok, aber man sieht wieder das Schauspieler keine guten Filme machen bzw Produzieren.
Der Film ist einer der schlechtesten Filme von Tom C.
Recht langes hin und her, der einzige der wirklich gut war war der Bösewicht.
Dessen Synchronisationsstimme auch perfekt zu ihm passte und auch der Schauspieler an sich ein Interessanter Charakter den man gern wieder als Bösewicht sehen würde.
Alles im allem viel hin und her, wenig Aktion und wo war der Thriller...
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last_boy_scout Wed, 08 May 2013 18:57:39 -0000
Antwort löschenIch denke mal, Werner Herzog hat sich selbst synchronisiert und für meinen Geschmack klang das ziemlich hölzern.
hallidalli Wed, 15 May 2013 22:26:54 -0000
Antwort löschenmag sein aber ich fand die Stimme von Herzog für diese Rolle perfekt, hat was düsteres, dunkles, böses... gehabt. :)