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Jack Reacher

Jack Reacher (2012), US Laufzeit 131 Minuten, FSK 16, Kriminalfilm, Thriller, Actionfilm, Drama, Kinostart 03.01.2013


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6.0
Kritiker
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6.9
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3797 Bewertungen
231 Kommentare
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von Christopher McQuarrie, mit Tom Cruise und Rosamund Pike

Tom Cruise ist Jack Reacher. Basierend auf dem Bestseller One Shot muss der knallharte Militär-Ermittler die Unschuld eines Army-Scharfschützen beweisen, der in den USA Amok gelaufen sein soll.

Jack Reacher (Tom Cruise) ist ein ehemaliger Militärpolizist, der nach seiner Ausbildung in West Point Teil der legendären 110th Special Investigations Unit wurde. Diese befasst sich mit besonders schweren Fällen, in die Armee-Angehörige involviert sind. Seit seiner Pensionierung zieht er jedoch ziellos durch die USA.

Während er sich in Miami mit einer Blondine am Stand vergnügt, kommt es in Indiana zu einem Massaker. Der ehemalige Militär-Scharfschütze James Barr (Joseph Sikora) erschießt anscheinend wahllos fünf Passanten aus einem Parkhaus heraus. Nach der Tat hinterlässt er zahlreiche Spuren, aber kein Motiv. Schnell wird er gefasst, doch statt sich zu erklären, verlangt er, dass sein alter Bekannter Jack Reacher die Ermittlungen übernimmt.

Jack Reacher erinnert sich noch gut daran, wie James Barr im Irak anscheinend ebenso grundlos auf seine Kameraden schoss und nur aus politischen Gründen davon kam. Er beschließt, Barr endgültig hinter Gitter zu bringen. Reacher stößt entgegen seiner Erwartungen aber auf Ungereimtheiten in dem eigentlich klaren Fall. Die zahlreichen Spuren am Tatort scheinen ihm zu auffällig für einen militärisch ausgebildeten Scharfschützen. Jack Reacher muss auf eigene Faust herausfinden, was an jenem Tag geschah, und wer Interesse an fünf zufälligen Morden hat.

Hintergrund & Infos zu Jack Reacher
Jack Reacher basiert auf dem Bestseller Sniper (OT: One Shot) von Lee Child, dem neunten Roman über den heldenhaften Cop Jack Reacher. Da dieser in den Romanen als außergewöhnlich groß und kräftig (1,96 m) beschrieben wird, brach durch Fans der Bücher ein Sturm des Protestes über die Produzenten herein. Die Fans hielten Tom Cruise aufgrund seiner geringen Körpergröße von nur 1,70 m für ungeeignet, die Rolle von Jack Reacher zu übernehmen. Lee Child trat den Vorwürfen entgegen, indem er klarstellte, dass die Körpergröße Jack Reachers nur ein Symbol seiner Überlegenheit sei – eine Qualität, die Tom Cruise auch ohne dessen Größe verkörpere.

Der fiktionale Charakter Jack Reacher wurde übrigens 1960 in Berlin geboren. (ST)

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Mehr Bilder (29) und Videos (22) zu Jack Reacher


Cast & Crew

Regie
Schauspieler
Drehbuch
Filmdetails Jack Reacher
Genre
Kriminalfilm, Verschwörungsthriller, Actionfilm, Drama
Zeit
2012, Gegenwart
Ort
Pittsburgh
Handlung
Amerikanischer Soldat, Amoklauf, Amokläufer, Armee, Auftragskiller, Auto, Bar, Betrug, Beweisfälschung, Blut, Brutalität, Brücke, Bösewicht, Cop, Einzelgänger, Ermittler, Ermittlung, Falsche Beschuldigung, Gangster, Gebrochenes Bein, Gewalt, Gewehr, Heimatlosigkeit, Irakkriegveteran, Krankenhaus, Kriegsheimkehrer, Leben und Tod, Militärische Ausbildung, Militärpolizei, Mord, Mordkomplott, Mordopfer, Motel, Männlicher Held, Mörder, Nahkampf, Opfer und Täter, Polizei, Rechtsanwalt, Regen, Roman, Russe, Scharfschütze, Schläge, Schlägerei, Soldat, Suche nach Mörder, Tochter, Tod, US-Armee, Unschuld, Unschuldig Verfolgte Person, Vater, Vater-Tochter-Beziehung, Verfolgungsjagd, Verschwörung, Waffe
Stimmung
Ernst, Hart, Spannend
Zielgruppe
Männerfilm
Tag
Bestsellerverfilmung, Literaturverfilmung
Verleiher
Paramount Pictures Germany
Produktionsfirma
Mutual Film Company, Paramount Pictures, Skydance Productions

Kritiken (29) — Film: Jack Reacher

JackoXL: Die Drei Muscheln

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4.5Uninteressant

"Können sie bitte ein Hemd anziehen?"
Nein, hab fleißig trainiert und kann ganz lange die Luft anhalten, soll bitte jeder sehen.
Tom-Tom in der Midlife-Crisis gibt nochmal alles, um bloß nicht für den nächsten "The Expendables"-Film angefragt zu werden.

Sieht auch anfangs gar nicht schlecht aus, "Jack Reacher" ist erfreulicherweise kein Ältere-Herren-Action-Kino ohne Ironie. Ein Thriller, leider mit ganz viel Leerlauf und dann doch die Ego-Show des Peter Pans aus Hollywood. Ganz auf seinen Hauptdarsteller zugeschnitten, dümpelt die Handlung so vor sich hin, wird unnötig auf über 2 Stunden gedehnt, verliert sich immer mehr in Belanglosigkeiten und zaubert gelegentlich unfreiwilligen Humor aus dem Hut, der bei so einer Produktion leider kein Pluspunkt ist.

Das fängt bei der Szenen an, in der Sitzriese Tom-Tom es ganz lässig mit fünf Kerlen aufnimmt (und neunmalklug den gesamten Kampfverlauf schonmal vorhersagt), wird durch die beschriebene Hemd-Sequenz noch getoppt (was sollte das denn?) und die Krönung ist Werner "Two-Fingers" Herzog ("Hatte ich etwa ein Messer in Sibirien?"). Was einen genialen Regisseur zu einer so dödelligen Nebenrolle zwingt, würde ich mal gerne wissen. Schauderhaft! So kann man sich auch einen guten Ruf blitzschnell ruinieren, den man jahrelang aufgebaut hat. Sehe ich nicht so, aber wer die Regiearbeiten von Herzog nicht kennt dürfte sich (nicht unbegründet) fragen, wer denn diese Witzfigur ist.

Toll ist auch die Stelle, als zwei bullige Schläger zu doof sind, Tom-Tom in einem Badezimmer zu vermöbeln, stattdessen die gesamte Keramik kurz und klein prügeln, und folgedessen böse abgelascht werden. Zumindest da wird Dummheit direkt bestraft.

So passabel das Jugend-Vehikel von Tom Cruise beginnt, so brachial fällt es hinten raus ab. Da kreuzen sich Langeweile und Blödsinn, aber eben immer mit dem Anspruch, bitte voll ernst genommen zu werden. Der dafür nötige Drive fehlt oft genug auch, tja, schade drum.

Hat seine Momente (netter Endfight), hat aber viel öfter gar keine oder sehr merkwürdige, not my cup of tea.

22 Mitgliedern gefällt das Kommentar gefällt mir Kommentar gefällt mir doch nicht 15 Antworten

JackoXL

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Den Vogel schiesst allerdings Herzog ab. Du liebe Güte, wer ist denn auf diese Schnapsidee gekommen?


jacker

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:D
Volle Zustimmung.. Ganz miese Sache!


Medienjournal: Medienjournal-Blog.de

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7.0Sehenswert

[...] Nun hat es also mit Jack Reacher ein weiterer Buch-Held auf die große Leinwand geschafft und auch wenn Tom Cruise – so habe ich mir sagen lassen – dem ursprünglichen Jack Reacher rein körperlich nicht annähernd ähnlich sieht, macht er als brillanter Ex-Militär und Ermittler eine durchaus gute Figur, auch wenn er zuweilen arg an der Grenze zur Karikatur entlangschrammt, doch geht es in diesem Film vielen Figuren so, so dass dies kaum ins Gewicht fällt. Autor Lee Child hat es auf mittlerweile siebzehn Romane um seinen Helden gebracht und ein Ende ist anscheinend auch nicht in Sicht. Da verwundert es beinahe, dass er jetzt erst im Kino aufschlägt, doch dafür versprüht der Film einen nicht zu unterschätzenden Retro-Charme – obwohl die Reihe „erst“ seit 1997 besteht – und einer Schnörkellosigkeit, die man heutzutage selten zu Gesicht bekommt. [...]

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Timo K.: Blockbuster Entertainment

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7.0Sehenswert

Jack Reacher, ein Hüne, Denker und Brutalo-Rächer, nimmt sich die Zeit, um in einem Serienmord zu ermitteln. Genauso "Jack Reacher". Ruhige Einstellungen ohne ausgedehnten Musikaufwand, feste Kamerapositionen, präzises Dialoggeschick: Einen den heutigen (Thriller-)Sehgewohnheiten enthobenen Anachronismus transportiert dieser Film, der an die knackig erzählten, aber thematisch zentnerschweren Spionagefilme der 70er einen Anschluss findet. Digitalen Schnickschnack braucht "Jack Reacher" ebenso wenig, wie überfrachtet geschnittene Handy-Szenen zwischen getriebenen Personen, die an jedem Ort erreichbar sein müssen. Dass Christopher McQuarrie den Ton unmissverständlich drosselt, mag überraschen – heute, wo der Ton die Spannung bestimmt, wo die Stimme erhoben wird, anstatt den Verstand grübeln zu lassen. Feinmechanisch bewegt sich "Jack Reacher" demnach in einem eigentümlichen Paralleluniversum einer Urbanität, die, zusammen mit den komprimierten Bewegungsabläufen in handgemachten Action-Sequenzen (eine dezente, karge Verfolgungsjagd im "Drive"-Stil durch die Nacht beispielsweise), dem Michael-Mann-Kino einen Wink mit dem Zaunpfahl beschwert. Inmitten dieser nie akademischen Reduziertheit wagt McQuarrie eine (in ihrer Simplizität bündig erzählte, detektivische) Geschichte, die er augenzwinkernd verzerrt, in einer sonderbaren Welt, die nicht die unsere ist: ein obskur sabbelnder Werner Herzog, zwei Schlägertypen, die sich versehentlich fast selbst umbringen, eine aufreizend eng gekleidete Anwältin, ein brummiger Waffennarr. Aber keine Angst, er schießt nüchtern und mit Bedacht. "Jack Reacher" auch.

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stuforcedyou: Die Drei Muscheln, CinemaFo...

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7.5Sehenswert

Wenn ein Film schon so heißt wie seine Hauptfigur ist meistens klar, dass der Held/in einiges zum leisten im Stande ist. Bei „Jack Reacher“ ist dies nicht anders. Er ist ein Phantom, jemand der in der Lage ist spurlos zu verschwinden. Darüber hinaus verfügt er über ausgesprochen überdurchschnittliche Fähigkeiten beim Nah- und Fernkampf sowie ein fast schon photgraphisches Gedächtnis. Ja, dieser Reacher ist ein richtiger Supermann! Dass Tom Cruise diese Rolle gerne übernimmt überrascht da nicht sonderlich. Allerdings ist Reacher kein zweiter Ethan Hunt. Während der Agent aus der „Mission: Impossible“-Reihe eher als Sonnyboy angelegt ist, funktioniert Jack Reacher mehr als eine Art rauer Sherlock Holmes. Die Kriminalhandlung, die um diesen Heldentypus aufgebaut wird erweist sich als überaus passendes Terrain für ihn. Sie erlaubt ihm ermitteln, kombinieren, kämpfen, clever chargieren zu können und dabei darf er immer um einiges besser sein als seine Gegen- und Mitspieler. Ja, dieser Reacher ist ein Larger-than-life-Hero, aber er agiert dennoch in einem eher bodenständigen Kontext. Christopher McQuarrie ist nämlich nicht daran interessiert wüste Action zu inszenieren, er legt seinen Fokus mehr auf eine detektivische Auslegung der Geschehnisse. Das Ergebnis ist trotz einiger verzichtbarer Längen, ein sauber inszenierter Thriller, der seinen eigenen Anspruch, die verschiedenen Puzzleteile spannend zusammen zulegen, größtenteils erfüllt.

Der klare Glanzpunkt bei „Jack Reacher“ ist aber sein Hauptdarsteller. McQuarrie setzt Tom Cruise so in Szene, wie man es heutzutage fast schon gar nicht mehr gewohnt ist. Fast jeder Auftritt von ihm wird zelebriert. Alleine seine Einführung, sein erstes Erscheinen erinnert ein wenig an die Hero-Introduction indischer Blockbuster, wenn auch die Stilistik hier weit weniger pompös und mehr geerdeter wirkt. Tom Cruise nimmt diese Inszenierungsgeste gerne an und macht durchgängig eine überaus gute und interessante Figur. Mit bodenständiger und vor allem cleverer Coolness sowie einige Mysterien, die um Reachers Person kreisen, bleibt der Mann mit der Lederjacke jederzeit das Zentrum des Films. Da überrascht es nicht weiter, dass der restliche Cast dagegen etwas verloren wirkt. Egal ob Rosamund Pike („Zorn der Titanen“), der ewige Nebendarsteller Richard Jenkins („The Cabin in the Woods“), Jai Courtney („Stirb Langsam – Ein guter Tag zum Sterben“), David Oyelowo („The Help“) oder Altstar Robert Duvall („Falling Down“), alle können es mit der Präsenz des Helden nicht aufnehmen. Sollen sie auch gar nicht. Als Stichwortgeber, Helfer und antagonistische Handlanger machen sich einen durchweg zufriedenstellenden Job. Leider hat Christopher McQuarrie beim Casting aber einen Fehler begangen, der so imposant wie prominent ist. Warum Werner Herzog hier als Schurke zu sehen ist, bleibt eine unbeantwortete Frage. Vielleicht aus reiner Prestige gab McQuarrie dem großen, deutschen Regisseur hier eine Bühne, um zu beweisen, dass er zwar großartige Filme wie „Fitzcarraldo“ inszenieren kann, als Darsteller aber vollends versagt. Herzogs Auftritte wirken wie Fremdkörper und zerstören die vorher mühsam aufgebaute Thriller-Atmosphäre.

„Jack Reacher“ ist ein Thriller, der die großen Buheis eines übermächtigen Helden auf eine autochthone Handlung herunter konzentriert und an einer grübelnden Hauptfigur mehr Interesse hegt, als an einer kämpfenden. McQuarries „Jack Reacher“ ist eine gelungene Mixtur aus Elitekämpfer und Super-Detektiv. Ein weiterer Einsatz auf der Leinwand wäre durchaus wünschenswert. Zum Glück hat Romanautor Lee Child ja noch einige Geschichten parat.

17 Mitgliedern gefällt das Kommentar gefällt mir Kommentar gefällt mir doch nicht 7 Antworten

stuforcedyou

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Danke. War aber mehr ein Vormittag. Abends schaue ich nur die echten Knaller wie "Pit Fighter" oder "Texas Chainsaw 3D" :)


lieber_tee

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Ja, je später der Abend desto niveauvoller die Film-Gäste...:D


ChristiansFoyer: Cellurizon.de

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8.0Ausgezeichnet

[...]1,96 Meter groß, über 100 Kilo schwer, ein Brustkorb wie ein Gebirge – die Adaption von Lee Childs Romanfigur „Jack Reacher“ hätte eigentlich unter Schirmherrschaft der WWE Studios entstehen müssen, mit John Cena, Triple H oder Jack Swagger in der Titelrolle. Mehr als lächerlicher C-Action-Trash à la „The Marine“ oder „12 Rounds“ wär’s dann natürlich nicht geworden. Der slow builder-Thriller mit Actiondezenz und dem konstitutionell gröbst unpassenden Tom Cruise in der Hauptrolle, den nun Oscar-Autor („The Usual Suspects“) Christopher McQuarrie liefert, ist da freilich das bessere „Jack Reacher“-Produkt. Aber, denn der Vergleich zu den Catcherfilmfestspielen allein wäre unfair, auch generell ist die 60 Millionen „günstige“ Produktion ohne dicke Blockbusterallüren ein rau-rammiges Defibrilat gezielter Spannungs- und Adrenalinstöße, nah an der kinematographischen Illusionslosigkeit des Crime-Sujets aus den ‘60ern und ‘70ern. Peter Yates‘ „Bullitt“ mit Steve McQueen von 1968 ist so ein früher Krimi-Actioner, an den „Jack Reacher“ in seinen konzentrierten Szenenfolgen, dem akribischen Ermittlungsschwerpunkt und der unterkühlten Vorgehensweise Reachers erinnert, den vor vierzig Jahren vermutlich wirklich King of Cool McQueen gespielt hätte.[...]

[...]»You think I’m a hero? I am not a hero. I’m a drifter with nothing to lose. I disappear. And if you’re smart, that scares you. Because I’m in your blind spot. And I have nothing better to do.« „Jack Reacher“ ist ein starker Crime Thriller, dessen Actionszenen sicher nicht vom Hocker hauen – aber wo steht denn auch geschrieben, dass sich das heutzutage JEDER Film auf die to do-Liste schreiben muss?! Ist doch wunderbar, dass zwischen den ganzen sich gegenseitig übertrumpfenden Comicspektakeln und sonstigen Effektkrachern mal ein Streifen den Fuß vom Dauergas nimmt und sich auf ein Erzählniveau einlässt, aus dem die Action in gesunder Dosierung hervorsticht, statt es zu bestimmen oder zu überlagern. Cruise als kompromissloser Ein-Mann-Gerechtigkeitssinn führt die Story souverän an, während McQuarrie sich der Trendhopperei verwehrt und ein straightes, aber nicht völlig kantenloses Destilat bodenständiger tough guy-Actioner serviert.[...]

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Julio Sacchi: Das Manifest

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7.5Sehenswert

Als Hollywoodkrimi sehr gelungener Hochglanzthriller, der nicht nur ansprechend gedreht und nicht unklug geschrieben ist, sondern seine sparsam dosierte Action auch noch bestens als Schauwert in Szene zu setzen weiß. Den ungeheuren Reiz der Hauptfigur kann JACK REACHER allerdings nicht vollständig auf die Leinwand übertragen (es wird ihm sogar ein selbsterklärender Monolog mit Geigenbegleitung zugemutet), was jedoch absolut nicht an Tom Cruise liegt. Der ist zwar nach wie vor eine Fehlbesetzung, füllt die Rolle aber mit viel Präsenz und Charisma aus und ist als verschrobener Individualist auch absolut glaubwürdig. Erstaunlicherweise fällt die restliche Besetzung da stark ab: Weder Jenkins, Duvall noch Herzog und am allerwenigsten Pike bekleckern sich hier mit Ruhm, allenfalls DIE HARD 5-Klotzkopp Jay Courtney setzt Akzente. Trotzdem, ein spannender, schlauer, schöner Film.

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Movienerd: Movienerd.de Movienerd: Movienerd.de

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4.0Uninteressant

In den schlimmsten Momenten ist Jack Reacher eine Katastrophe von einem Film, in den besten ein allenfalls mittelprächtiger Action-Thriller. Also in etwa das beste Exempel dafür, wie man einen Blockbuster nicht aufziehen sollte. Da hilft auch nicht mal der kleine Lichtblick, den Werner Herzog in seiner viel zu dünnen Nebenrolle in die Handlung bringt. Als einziger Beteiligter versteht er es, ähnlich wie ein Javier Bardem in Skyfall, mit der Handlung zu spielen und der völlig überzogenen Bierernstigkeit des Films mit der typisch herzogschen Erzählaura etwas entgegenzusetzen. Doch es wirkt, als ob die Autoren überhaupt keine Spur von Ideen hätten, was sie mit der kultigen Figur anfangen sollen – und lassen ihn ziemlich konkret, noch nicht einmal symbolisch, im dunklen Eck eines Containers sitzen.

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Spideragent: http://darkagent.blogsit.net/

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7.5Sehenswert

Wie im Buch durchläuft der Protagonist in mehreren Etappen eine komplexe und vor allem intelligente Geschichte, die sich langsam von einem beliebigen Kriminalfall, zu einer handfesten Verschwörung entwickelt. Man hat nie das Gefühl schon im Vorhinein zu wissen wie es weitergeht, dennoch hat man im Nachhinein einige Male das Gefühl, man hätte auf gewisse Einzelheiten bei den Ermittlungen selbst kommen können, wenn man denn besser aufgepasst hätte.

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Rex Reed: The New York Observer Rex Reed: The New York Observer

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2.5Ärgerlich

Jack Reacher ist zur meisten Zeit einfach nur grauenvoll, gewalttätig und idiotisch.

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projekt2501: www.2501.eu projekt2501: www.2501.eu

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8.0Ausgezeichnet

Ein Film der fast nur aus coolen Szenen besteht, humorvoll ist, in dem Tom Cruise keinesfalls stört, gute Bilder, guten Sound und gute Darsteller hat und darüber hinaus unnachgiebig und auch augenzwinkernd ein märchenhaftes Heldenideal...(weiterlesen auf 2501)

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CineKie: CineKie.de

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7.0Sehenswert

[...]Wer nach dem Trailer einen Nonstop-Actionfilm mit einem Hauch von Thrill erwartet, sollte seine Erwartungen korrigieren. “Jack Reacher” ist ein schon beinahe altmodischer Kriminalthriller, in dem die spannenden Ermittlungsarbeiten den größten Teil der Laufzeit für sich beanspruchen. Actionszenen gibt es zwar auch, doch sind diese, von einer unnötigen Verfolgungsjagd und dem packenden Finale einmal abgesehen, stets kurz und knackig gehalten.[...]

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Batzman: moviepilot / Fünf Filmfreunde

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7.0Sehenswert

Wenn man darüber hinwegkommt, dass der Hüne Reacher vom 1,70m großen Tom Cruise gespielt wird und der im wesentlichen so spielt wie er immer spielt, ist der Film durchaus unterhaltsam. Dabei ist der Film überraschend Low-Key, versucht weder Action-Spektakel noch Mega-Blockbuster zu sein sondern konzentriert sich auf die Thriller/Krimi-Story die im großen und ganzen dem Roman "One Shot" von Lee Child folgt, auch wenn sie die Rolle einer Reporterin mit der der Verteidigerin verschmilzt und das ganze um ein paar Prügel und Actionmomente aufjazzt.

Wobei das Hauptaugenmerk durchaus auf der Spannung und der Aufklärung des Falls liegt und weniger auf der Action, die hier eher weniger vom Stuhl reißt. EIne ausgedehnte Verfolgungsjagd trägt wenig zur Story bei und wirkt etwas gedehnt und der Showdown erinnert ein bißchen an das Finale alter A-Team und McGyver-Episoden.

Dafür sind die handfesten Prügelszenen knapp, brachial und gut choreographiert und lassen Reacher durchaus als den harten Hund rüberkommen, den Child in seinen Romanen beschreibt. Schön auch die zwar etwas unausgereifte, aber davon von Werner Herzog grandios kryptisch gespielte Rolle des Oberschurken The Zec, der zu keinem Zeitpunkt im selben filmischen Universum wie Reacher zu leben scheint, aber durchaus gut unterhält. Und Robert Duvall als zauseliger Waffenexperte ist ebenfalls nicht von schlechten Eltern, auch wenn er jetzt nicht die größte Hilfe für Reacher darstellt.

Etwas schade ist es, dass der Film nach einem wirklich extrem spannenden und mitreissenden Opening nie wieder ganz dieses Level an Intensität erreicht und auch halbaufmerksame Zuschauer spätestens nach dem ersten Akt wissen, was hinter der Verschwörung steckt und wie das ganze ausgehen wird. Da wäre etwas subtilere Inszenierung die ihre Clues nicht mit dem Holzhammer verstreut doch angenehmer gewesen.

Unterm Strich bleibt trotzdem ein Eröffnungsfilm der Lust auf mehr Reacher-Abenteuer macht, denn genug lohnenswerte Vorlagen hat Lee Child (der kurz in einem Cameo als Polizist zu sehen ist) ja schon vorgelegt.

8 Mitgliedern gefällt das Kommentar gefällt mir Kommentar gefällt mir doch nicht 2 Antworten

TheAvenger68

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Wer ist James Duvall ? Der gute Mann heißt Robert Duvall !!!
Klugscheißerei Ende ;-)


Batzman

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Du hast natürlich recht. Ist geändert.


Frank Arnold: tip Berlin, Hamburger Abend... Frank Arnold: tip Berlin, Hamburger Abend...

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6.0Ganz gut

[...] vermutlich ist Christopher McQuarrie [...] ein Herzog-Fan. Jedenfalls umgibt Herzog seine Figur namens »The Zec«, [...] mit einer geheimnisvoll-bedrohlichen Aura und macht sie damit zu einem adäquaten Gegenspieler des Titelhelden [Jack Reacher], der ebenfalls als Phantom eingeführt wird. Das macht aus diesem soliden, aber nicht sonderlich originellen Genrefilm dann doch etwas Besonderes.

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Stefan Benz: Echo - Online Stefan Benz: Echo - Online

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6.5Ganz gut

Andere Actionhelden scheinen voll auf Testosteron zu sein. Dieser hier ist Mr. Betablocker: Jack Reacher ist auch im Kampf ein Stoiker. Im Grunde will er nur seine Ruhe, und wenn er zuschlägt, tut er es hart und fast beiläufig.

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Günter H. Jekubzik: Filmtabs.de Günter H. Jekubzik: Filmtabs.de

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5.0Geht so

Bevor dem Finale von Jack Reacher wieder nichts als ein dämliches, unnötiges Steinzeit-Duell per Faustkampf einfällt, unterhält der raue Thriller gekonnt und mit einigen netten Wendungen.

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Jörg Taszman: Deutschlandradio Jörg Taszman: Deutschlandradio

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4.0Uninteressant

Jack Reacher ist leider 08/15-Kinoware von der Stange mit einem steif, spielenden Tom Cruise, [...]. Dafür muss man nicht ins Kino gehen.

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Tim Slagman: spiegel online, fluter Tim Slagman: spiegel online, fluter

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6.0Ganz gut

An manchen Stellen wirkt Jack Reacher ein wenig zu glatt, zu routiniert heruntergedreht und mit zu wenigen wirklich originellen Einfällen, um allzu lange im Gedächtnis zu bleiben.

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Jörg Wunder: zitty, Der Tagesspiegel Jörg Wunder: zitty, Der Tagesspiegel

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7.0Sehenswert

Wenn man seine Vorurteile über den Scientologen [...] beiseite schiebt, ist Jack Reacher ein spannender, erfrischend selbstironischer und in den gerade noch realistischen Actionsequenzen angenehm altmodischer Thriller, der zudem mit einigen Überraschungen in den Nebenrollen aufwartet.

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Markus Müller: Movie Maze Markus Müller: Movie Maze

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6.0Ganz gut

Insgesamt ist Jack Reacher ein teilweise angenehm humorvoller, ansehnlicher Action-Thriller, bei dem leider in vielerlei Hinsicht Potenzial vergeben wurde. Die meisten Fans der Romane werden enttäuscht sein, alle anderen bekommen einen zumindest über weite Strecken unterhaltsamen Streifen geboten, der für Genrefans sicherlich einen Blick wert ist.

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Geri Krebs: Neue Zürcher Zeitung Geri Krebs: Neue Zürcher Zeitung

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6.0Ganz gut

Robert Duvalls Nebenrolle eines zynischen alten Schiessplatzbesitzers versprüht so viel Verve und Vergnügen, dass man bedauert, erst nach einer Filmstunde dieses schauspielerische Urgestein erstmals zu sehen – in einem fintenreichen Actionthriller, dem man dank Rasanz und glitzernder Oberfläche weder Überlänge noch einige Ungereimtheiten der Story anmerkt.

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Kommentare (201) — Film: Jack Reacher


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TV Einheit

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Bewertung7.5Sehenswert

Ein unterhaltsamer und fesselnder, wenn auch austauschbarer Hollywood-Thriller mit dem aalglatten Cruise. Kaum Überraschungen, dafür aber reichlich Spannung, Witz und Action für einen gelungenen Fernsehabend.

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Chev-Chelios

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Bewertung9.0Herausragend

Jack Reacher ist ein erstklassiger Actionfilm, der mich sehr gut unterhalten hat. Es gibt klasse Actionszenen, erstklassige Stunts, eine super Verfolgungsjagd durch nächtliche Straßen und auch sehr witzige und amüsante Szenen bei denen es großes Gelächter im ganzen Kinosaal gab. Ich habe gelesen der Film wäre “Eine Mischung aus James Bond, Jason Burne, Ethan Hunt und Frank Martin (The Transporter)“, dem kann ich nur zustimmen. Allerdings nicht dem was da noch stand, “Aus all diesen halbgaren Zutaten entsteht in Jack Reacher aber nichts Ganzes.“. Jack Reacher ist sehr wohl etwas ganzes. Tom Cruis verkörpert diese Rolle ausgezeichnet und mir hat es einfach nur Spaß gemacht ihm dabei zuzuschauen. Ein kleines Highlight war für mich auch Robert Duvall. Er hatte im letzten Drittel des Films einige Leinwandpräsenz und hat für herrliche Lacher gesorgt. Jack Reacher ist ein reinrassiger Actionfilm auf technisch hohem Niveau der keine Langeweile aufkommen läßt. Die Story fand ich ebenfalls gut und die einzelnen Handlungsstränge passten gut zusammen. Der Film ist erstklassiges Popkornkino.

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timwenig

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Bewertung7.0Sehenswert

für einen kinofilm zu....ähm pilotfilm-mäßig.....wäre bestimmt eine gute serie geworden.

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PureChris

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Bewertung6.5Ganz gut

Ich liebe Kampfszenen wie hier in "Jack Reacher", wo Jack weiß, dass er die Herausforderer locker besiegt und ihnen auch noch eine Chance gibt abzuhauen, aber diese trotzdem den Versuch wagen Mr. Reacher zu besiegen.

Den Film ingesamt fand ich "ganz gut", da er mit einigen guten Szenen auftrumpfen konnte. Auch wurde ich nicht gelangweilt und die Action hat mir auch "ganz gut" gefallen. Der Anfang war schön und ne nette Story gabs auch.

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philipp.endres.18

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Bewertung7.0Sehenswert

Auch wenn dieser Film hier von manchen ziemlich schlecht bewertet wird, muss ich gestehen, dass ich ziemlich überrascht war. Ich hatte mich auf einen relativ langweiligen und mittelmäßigen Streifen eingestellt - und dazu noch mit Tom Cruise.
Allerdings sind die ersten Minuten schon derart atmosphärisch stark, dass einem ein guter Einstieg in die Geschichte gewährt wird. Auch im weiteren Verlauf kann der Film mit einigen guten Sequenzen aufwarten und wirkt dadurch nicht so steif wie manch andere Vertreter dieses Genre. Wohl dosierte Action, ab und an humorvolle Stellen und eine spannende Geschichte lassen den Film nahezu die gesamte Laufzeit über interessant erscheinen. Natürlich bedient sich der Film einiger Klischees, die vermeidbar gewesen wären aber das Filmvergnügen in erster Linie nicht schmälern.
Tom Cruise spielt seine Rolle solide aber ohne wirkliche Glanzpunkte zu setzen - allerdings finde ich diese in gewisser Weise unaufdringliche Darstellung passend und der Rolle entsprechend.
Einige Szenen sind außerordentlich gut gelungen und haben beim Zuschauen richtig Spaß gemacht und blieben mir auch noch länger im Gedächtnis. Dies ist unter anderem auch der Grund warum ich mit einem positiven Gefühl nach dem Abspann zurückblieb.
Manchmal beeinflusst die Erwartungshaltung das Filmvergnügen eben negativ - hier in diesem Fall war sie allerdings förderlich.

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Jason Bourne

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Ging mir genauso.


iina

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Seh ich ebenfalls genauso. Mit geringen Erwartungen an den Film heran getreten und dann doch positiv überrascht.


StrawStar

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Bewertung6.5Ganz gut

Jack Reacher ist ein ganz guter, solider Thriller mit handfester, nicht übertriebener Action, der sogar mit der ein oder anderen frischen Idee aufwarten kann, die man nicht schon zig mal gesehen hat.

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ChaozzZJohnny

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Bewertung6.5Ganz gut

Rosamund Pikes Boobs

... mehr sehenswerte Konstanten konnte ich nach der beschissenen zweiten Hälfte nicht ausmachen.

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Tampopo

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Bewertung5.5Geht so

Toller Anfang, mäßiger Mittelteil, saudämliches Ende

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Ivan Vanko

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Bewertung6.0Ganz gut

ich habe einen Fehler gemacht! Ich habe das Buch vorher gelesen! Mir nur deshalb den Film angesehen! Ich muss sagen: So unvoreingenommen, als Film, ist es wahrscheinlich ein Recht guter/anschaubarer Film, den man bedenkenlos schauen kann (und der niemandem etwas tut). Auch wenn Reacher Cruise nicht so "cool" ist, wie man ihn in der Rolle gerne hätte und die Anwältin die Hauptschlussfolgerungen zieht!
Man kann den Film NICHT mit dem Buch vergleichen, es scheint fast, als wäre es eine grundauf verschiedene Geschichte, nur Eckpunkte sind gleich/ähnlich, Hauptpersonen weggelassen, ein Teil von Reachers Character/Coolness/Beweggründen/etc.. einfach unter den Tisch fallen lassen.. Ein Film ohne Aussage zu einem wirklich lesenswerten Buch (habe mir nach "One Shot/Sniper" gleich einen weiteren Reacher-Band gekauft, den ich gerade lese) Es ist als fehle dem Film eine "Seele" aber Cruise macht das, was er macht recht gut, das Problem liegt eher am Drehbuch und der Tatsache, dass man nicht genau weiß, wo der Film hin will. Es liegt alles in allem daran, dass ich während des schauens wohl zu sehr verglichen hab. Fazit: man könnte das Buch noch einmal verfilmen, buchnah und es wäre ein völlig anderer Film! Es wurde sehr, sehr viel geändert (Lest das buch, dann werdet ihr mir recht geben")

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cpt. chaos

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Bewertung5.0Geht so

Die angepriesene kompromisslose Härte, die dieser Actionthriller zu bieten haben soll, kommt eher wie ein laues Lüftchen daher. Wenn denn stattdessen wenigstens eine ansprechende Story serviert werden würde – aber nö, weitestgehend Fehlanzeige! "Jack Reacher" ist für mich der typische Vertreter einmaliger Filmkonsumierung; die Langeweile hält sich halbwegs in Grenzen, auch wenn es nicht übermäßig spannend zugeht und die Auflösung recht dürftig abgehandelt wird, dennoch bleibt insgesamt ein ziemlich durchschnittlicher Unterhaltungswert, da es ist nun auch nicht gerade so ist, als dass man freudig auf dem Sofa herumhüpft, sich die Nackenhaare erregt aufstellen oder vor lauter Euphorie die Handflächen feucht werden, oder was auch immer… Als Highlights dürften die Ausführung des Attentats und die Autoverfolgungsjagd genannt werden – eine Empfehlung kann ich jedenfalls nicht aussprechen!

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pischti

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Wenn wir immer mal zwischendurch einen Film des Halbgotts (Bud Spencer) einschieben, dann wird es zumindest nie schlechter :D


cpt. chaos

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Okay, das mag es bewertungsmäßig natürlich dann wieder zurechtrücken... ;o)


Moviegod

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Bewertung8.5Ausgezeichnet

Das nenn ich handgemachte und realistische Action!! Ein Held, der auch einiges einstecken muss; Autos, die in der Verfolgungsjagd absaufen und in Schlägereien geht nach dem ersten Schlag schon mal ein Mann zu Boden. Die Story kannte ich schon von der Romavorlage her, doch auch im Film ist sie gut und spannend umgesetzt. Sicherlich werden sich einige kreative Freiheiten genommen, doch eine 1 zu 1 Umsetzung ist bei einem Buch mit mehreren Hundert Seiten kaum möglich. Für mich war der Film eine gelungene Überraschung, da es im Vorfeld ja auch viel Kritik von den Fans für die Besetzung gab. Aber Cruise überzeugt wieder mal auf ganzer Linie. Ich freue mich auf die Fortsetzung.

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viewer

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Bewertung6.0Ganz gut

Schaaaade! (SPOILER) In den ersten Hälfte war es noch ein intelligent gemachter Thriller: ein verzwickter Mord, seltsame Indizien, ein intelligenter Ermittler,... Der Film hat alle Zutaten, die es gebraucht hätte. Doch spätestens ab der Mitte wird es mehr und mehr ein banaler Actionfilm mit Hang zu unpassenden komischen Elementen. Warum da wer wie umgebracht wurde, das ganze Komplott dahinter, wird nach langen Ermittlungen dann doch nur am Rande erklärt, so dass ich es nicht mal ganz kapiert habe. Dafür nimmt der Film sich immer mehr Zeit für Prügeleiszenen und Action. Hauptsache es gibt einen Bösewicht (leider so übel gespielt/synchronisiert von Werner Herzog, dass ich die Figur nicht mal ansatzweise ernst nehmen kann. Wieso soll sich ein Mitarbeiter die Finger selbst abbeißen??!) und es gibt ne ordentliche Schluss-Ballerei. Dumm fand ich, dass ausgerechnet in diesen Actionszenen die Logik flöten geht: Jack Reacher liegt benommen in der Badewanne, aber zwei Brutalo-Schläger mit je einem Baseballschläger schaffen es nicht, ihm den finalen Schlag zu geben, weil sie sich in dem engen Badezimmer ständig gegenseitig im Weg stehen und sich gegenseitig in die Fresse hauen?! In den finalen Showdown geht Reacher nur mit einem Messer bewaffnet?!! Und wie dann sein Mitstreiter - angeblich ein Scharfschütze - dabei ohne zu zielen wild umher ballert... Und natürlich sitzen alle Bösewichte gesammelt in diesem Baukontainer, damit Jack aufräumen kann. Bis zur Mitte waren es 7,5 Punkte, fürs Finale würd ich höchstens 4 vergeben.

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Ivan Vanko

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Tipp: lies das Buch, das ist anders, besser und richtig gut!


JoeKramer

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Solider Thriller mit einem mittelmäßigen Tom Cruise. Leider versaut die unnötige 40 Minütige Action Orgie den Film zum Schluss.

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B-RABBIT

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Bewertung7.5Sehenswert

kann spoilern muss aber nicht :D
Wer Tom Cruise mag der wird auch den Film mögen. Gut gefallen haben mir die untypische scnenen (auto verreckt bei einer verfolgungsjagd oder Der Held verprügelt zwei schläger nicht weil er stärker war sondern weil die sich gegenseitig im weg standen), auch die reaktionen von Tom Cruise waren recht cool (z.B. dann behalten sie die Anwältin).

Leider fand ich das Ende sehr schwach und kann mir mal jemand bitte erklären was es mit der Parkuhr zutun hat ??? das hab ich ergend wie vercheckt

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viewer

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Am Tatort wurden mehrere Beweisstücke gefunden, unter anderem eine Münze in der Parkuhr mit den Fingerabdrücken des Verdächtigen. Reacher wundert sich da schon, wieso ein Killer überhaupt so dämlich sein kann, eine Parkuhr zu bestücken und damit seine Fingerabdrücke zu hinterlassen. Und am Ende fällt ihm auf: welcher Ermittler kommt dann auch noch auf die eigentlich völlig abwegige Idee, die Parkuhr zu untersuchen? Doch nur der, der schon vorab weiß, dass darin das (fingierte) Beweisstück ist. PS: warum es in US-Parkhäusern Parkuhren gibt, hab ich allerdings auch nicht kapiert! ;-)


B-RABBIT

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haha ok vielen dank für die antwort :D


mj1978

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Bewertung4.5Uninteressant

einmal ist fast schon zu viel... nix besonderes oder neues

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Wumz

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Bewertung8.0Ausgezeichnet

Jack Reacher ist cool. Jack Reacher ist gerecht. Jack Reacher hält sich nicht an Regeln. Jack Reacher ist stark. Jack Reacher haut jeden um und knallt jeden ab, der es verdient hat!
Herrlicher ironischer Actionfilm, ich hab mich teilweise echt nicht mehr halten können vor Lachen. Alles ist auf ernst zu nehmenden Action/Thrill getrimmt und doch gibt es immer wieder diese Augenblicke, wo die ganze Action/Thrill Sache über den Tisch gezogen wird und ich mich schlapp lachen muss. Ganz besonders hat es mir Werner Herzog in seiner Rolle als Oberbösewicht angetan, denn eigentlich ist der gute Mann ja kein Schauspieler, auch wenn er ne üble Charakterfresse hat. Seine monotone und hölzerne Stimme fand ich schon immer etwas befremdlich, aber als dieser Bösewicht war er dann irgendwie perfekt.

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Line3105

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Bewertung8.0Ausgezeichnet

Der neue Action-Thriller von Tom Cruise. Meine Meinung zu diesem Mann ist noch immer recht deutlich: Als Mensch hat er einen absoluten Knall, aber Schauspielerisch überzeugt er. Der gute Tom hat immer gute Rollen, kommt glaubwürdig rüber und ist irgendwie trotz Scientology-Macke sympathisch. Kann man nicht von vielen Menschen behaupten.

Ich hörte “Jack Reacher” soll nicht so pralle sein, wollte mir aber ein eigenes Bild davon machen, da ich Herrn Cruise eben als Schauspieler immer gern sehe. Eines nehme ich vorne weg: Ich bin positiv überrascht. Hier greift wieder die Theorie, dass man wenn man wenig erwartet, nie enttäuscht wird. Ganz im Gegenteil, man lässt sich berieseln und freut sich dann, wenn der Film besser als gedacht ist.

Spannend. Überraschend gut. Story ist nichts Neues.

Trotzdem für einen gemütlichen Fernsehabend gut geeignet.

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BenAffenleck

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Bewertung5.0Geht so

Also ich hoffe das JACK REACHER keine Filmserie wird. Ich mag sonst Action-Thriller sehr gerne, aber dieser hier ich wirklich nur einer für zwischendurch.
Tom Cruise spielt dann auch den titelgebenden Helden mit einer so coolen Unnahbarkeit, das ich die Heizung gleich noch einen Strich weiter aufdrehen musste. Hier und da einen kleinen Spruch auf den Lippen, im Nahkampf fast unkaputtbar, am Sniper Gewehr der "Größte" und eine Kombinationsgabe, das Nick Knatterton sich wegtüten kann. Ist alles ganz nett und Tom Cruise geht eh fast immer.
Allerdings wird der ganze Coup so klug eingefädelt, und dann wird alles so deletantisch versaut, nur um den Film voran zu bringen. Fand ich schade. Und emotional fiebert man auch gar nicht mit, das verpufft nach dem Gespräch mit den Hinterbliebenen irgendwie einfach so.

Ganz schlimm fand ich eigentlich wohl die Sniperszene zu Anfang. War echt unangenehm, sich das ansehen zu müssen. Zumal so ein Amoklauf ja alle paar Monate bittere Realität ist.

Alles in allem Film-Fast-Food für zwischendurch, tut nicht weh und macht nicht dick.

5 abgebissene Finger für JACK REACHER.

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Ivan Vanko

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Reacher hat Potential für eine Reihe, aber mit anderer Regie, anderen Drehbuchautoren und (leider) auch mit einem anderen Protagonisten (jemand unbekanntest wäre Ideal)


BenAffenleck

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Das mag wohl gut sein. Die Bücher kenne ich nicht, lese eigentlich auch nicht so gerne Agenten Thriller. Deshalb konnte ich mich halt nur auf den Film an sich konzentrieren. Und es ist ja nun mal auch so, in den aller wenigsten Fällen kommt eine Verfilmung an das Buch heran. Da erlebt man fast nur Enttäuschungen.
Lg BenAffenleck


Mo5592

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Bewertung6.0Ganz gut

Versucht man den Hauptcharakter in eine Schublade zu stecken wird schnell klar, Jack Reacher ist weder smarter als Bond noch cleverer als Bourne. Die Liste von Auszeichnungen und Ehrungen machen dem Zuschauer jedoch von Anfang an Klar, dass Reacher ein "Meister aller Klassen" ist. Ernstzunehmende Gegner oder schwerere Verletzungen des Helden (wie zb in den letzten James Bond Filmen) sucht man vergeblich. Ob im Faustkampf eins gegen 5 oder nur mit einem Messer gegen eine Horde bis an die Zähne bewaffnete Gegner - wirklich in Bedrängnis kommt Jack Reacher nie. Auch die Erotik bleibt abgesehen von Rosamund Pikes Anwesenheit auf der Strecke. Wer einen abendfüllenden Actionfilm sucht und sich mit Tom Cruise als Hauptdarsteller abfindet, wird den Film dennoch nicht bereuen. Der mit Stars gespickte Cast tröstet über etwaige Schwächen hinweg und wertet den Film enorm auf. Wer auf solche Filme steht sollte sich "Shooter" auf keinen Fall entgehen lassen.

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andre.wille.12

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Bewertung9.0Herausragend

Hab den Film gleich am nächsten Tag nochmal geguckt.
Wirklich guter Film, wie ich finde. Und Tom Cruise hat mal wieder gezeigt was er aus einem Film so alles machen kann.

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