Jud Süß

Jud Süß (1940), DE
Laufzeit 98 Minuten, Drama

6.7 Kritiker
2 Bewertungen
Skala 0 bis 10
2.1 Community
59 Bewertungen
14 Kommentare
Jud Süß - Bild 20053
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noch nicht bewertet

von Veit Harlan, mit Ferdinand Marian und Werner Krauß

Dieser nationalsozialistische Propagandafilm, der wegen seiner antisemitischen Haltung bis heute nur in historischen Begleitprogramm gezeigt werden darf (Vorbehaltsfilm), spielt zu Beginn des 18. Jahrhunderts und handelt von dem jüdischen Finanzbeamten Joseph Oppenheimer. Nachdem er sich mit Herzog Karl Alexander von Württemberg angefreundet hatte, bekam er von ihm die Erlaubnis, Steuern einzuführen, um somit das Leben am Hofe des Herzogs zu finanzieren. Nach dem Tode seines Gönners wurde Oppenheimer, der sich durch seine Steuerpolitik viele Feinde gemacht hatte, im Jahr 1738 hingerichtet.


Cast & Crew


Kommentare (14) — Film: Jud Süß

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Piy

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Bewertung7.5Sehenswert

naja, nazikram und so. aber walt disney ist auch n antisemit, deshalb kann ich ja trotzdem donald duck gut finden (seine hitlerfilme waren übrigens klasse, googlet mal "der fuhrers face" von donald duck ^^).

also der film ist ziemlich gut und hat auch einige echt gute schauspieler, sehenswert.

man muss den film ja nicht ernst nehmen, nur weil ~deswegen~ leute gestorben sind. ich hab einige male gern geschmunzelt.

Kommentar gefällt mir Kommentar gefällt mir doch nicht 7 Antworten

Mimuschka

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"neger" ...


Piy

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^this.

:D


J4KOB

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Bewertung0.0Hassfilm

'Jud Süß' Ein Film, der mich schon lange interessiert. Ich hatte bisher leider noch nicht die Möglichkeit, diesen anzuschaun.
Hier ist es natürlich besonders schwer, eine Bewertung abzugeben. Ihm eine 0 zu geben, würde wahrscheinlich nicht der tatsächlichen Qualität des Films, der ja seine Ziele komplett erfüllt hat, gerecht werden. Bei einer hohen Bewertung könnte der Eindruck entstehen, mit den Werten des Nationalsozialismus übereinzustimmen. Hier wäre es sinnvoll, die Bezeichnung 'Hassfilm' nicht mit der Bewertung von 0,0 gleichzusetzen.
Außerdem finde ich es auch eine Frechheit, dass der Film sogar für den Geschichtsunterricht so schwer zugänglich gemacht wird, denn durch "totschweigen", wurden Probleme noch nie gelöst. Ich würde es hochinteressant finden, mal eine kommentierte Ausgabe in die Finger zu bekommen, um mir ein Bild von der Manipulation im dritten Reich zu machen.
Ich glaube durch einen offeren Umgang mit dem Propagandamaterial, verbunden mit kritischen Kommentaren, würde eher eine zusätzliche Abschreckung vor solchen Systemen erzielt, als die ursprünglich geplante Manipulation.
Ich wäre sehr dankbar wenn mir jemand einen Weg sagen könnte, den Film (auf möglichst legale Weise) zu erwerben/ anzusehen.

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J4KOB

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Dankeschön :)


FumerTue

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Find ich auch! Goebbels und Hitlers Reden findet man ja auch zuhauf in Dokumentationen und ganz legal im Internet und so...


Joe Gillis

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»Ein ganz großer, genialer Wurf« (Joseph Goebbels) … »der ewige Schadfleck des deutschen Films« (Curt Riess) … »ein Mordinstrument« (Thomas Harlan) … Von allen Propagandafimen, die Veit Harlan in der Zeit des ›Dritten Reiches‹ drehte, ist »Jud Süß« der schändlichste, zugleich jedoch auch der interessanteste und, ja, der vielschichtigste. Anders als in seinen überproduzierten militärischen Schlachte(n)platten, hält der Regisseur die gestalterischen Zügel beim antisemitischen Kesseltreiben völlig in der Hand. Ein innovativer Künstler war Harlan nie, wollte er wohl auch nicht sein; sein Gebiet war der wirksam in Szene gesetzte Gefühlskitsch, gelegentlich hochgezwiebelt ins Vulgär-Erotomanische, eine Neigung, die er in »Jud Süß«, der pseudo-historischen Schauermär eines brillanten jüdischen Geschäftsmannes, der – inmitten von provinziellem Neid, protestantischer Bigotterie und politischen Intrigen – an seinem persönlichen Ehrgeiz und, entscheidender noch, an seinem sexuellen Appetit zugrunde geht (gehen muß – im indoktrinierenden Sinne des Films), nachdrücklich zur Geltung bringen konnte. Mit spürbarer Lust an darstellerischer Drastik läßt Harlan Heinrich George und Ferdinand Marian die prallen Schurkenrollen gestalten: den polternden Herzog von Württemberg, einen versoffenen Wüstling und prunksüchtigen Lebemann, den es nach einer Leibgarde, einem Ballett und einer Oper verlangt, und dessen alerten Hofjuden Joseph Süß Oppenheimer, der seinem gierigen Souverän alle Wünsche mit fatalem finanziellen Genie erfüllt. Abgesehen von Anfang und Ende der Erzählung, die einen schleimig-schläfenlockigen bzw. verwahrlost-jiddelnden Oppenheimer präsentieren, legt Marian die Titelrolle als sinnlich-faszinierenden Lumpenhund an, der sich mit einer gehörigen Portion Wiener Strizzi-Schmäh ins Herz und Gedächtnis des Betrachters spielt. Die ganz offensichtlich antisemitischen Stereotypen aus dem dicken Handbuch der Bühnenschminkkunst bedient dagegen mit fragwürdigem Enthusiasmus Werner Krauß (einst als ›Dr. Caligari‹ zu Filmruhm gekommen), der gleich alle anderen jüdischen Rollen (fünf an der Zahl) des Stückes übernimmt – stammte »Jud Süß« nicht aus dem Jahre 1940, könnte man Krauß’ Leistung für eine glänzende Parodie rassistischer Klischeebilder nehmen. Beinahe noch abstoßender (so daß sich – von heute aus betrachtet – tatsächlich die Frage stellen ließe, ob eine subversive Absicht dahinter gesteckt haben mag) agieren die renommierten »Staatsschaupieler« Eugen Klöpfer und Albert Florath sowie der junge Malte Jäger, die als offene und inbrünstige Judenhasser das Leben und am besten noch die Seele (wenn er denn nach ihrer Lesart überhaupt eine haben könnte) dessen fordern, der blutsmäßig so ganz anders ist als sie (= du und ich). Veit Harlan inszeniert »Jud Süß« stringent und handwerklich sauber, aber weitgehend ohne einen kreativen Funkenflug zu entfachen. Nur in den geschlechtlich aufgeladenen Passagen zwischen Oppenheimer und der von ihm, mit fast irrationaler Wucht, begehrten Dorothea Sturm (Kristina Söderbaum) läuft die Regie zu, wenn man so sagen will, großer exploitativer (und damit – in diesem Falle – auch: propagandistischer) Klasse auf. Sowohl die triebhafte Zudringlichkeit, mit der sich Oppenheimer der jungen (selbstverständlich blonden) Frau nähert, als auch die extremen Mittel, die er anwendet, um sie zu gewinnen, würden ihn in einem x-beliebigen Psychodrama aus einem x-beliebigen Jahr zum aufregenden Schuft-you-love-to-hate erheben – in einem fünf Jahre nach den Nürnberger Gesetzen und kurz vor der Wannseekonferenz gedrehten großdeutschen Film machen sie »den Juden« zum infamen Inbegriff des Erzfeindes, zum Objekt einer unbedingt notwendigen Auslöschung. Hier trifft das Verdikt, das Thomas Harlan über das Werk seines Vaters sprach, ins Ziel: Zur Zeit seiner Entstehung und seiner massenhaften Verbreitung war »Jud Süß« ein (in jedem Falle: geistiges) Mordinstrument.

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alanger

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große sache, Joe, ganz ausgezeichnet!


Joe Gillis

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Danke!


stuforcedyou

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kein Interesse

Abscheuliches Machwerk, was ich bisher nie bis zum Ende anschauen musste. Ein Schmunzeln überkommt mich allerdings, wenn ich auf "Fans dieses Films gefiel auch" schaue.

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duffy

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Find ich auch. :D
Die Würfelszene find ich genial. Aber auch den zweiten Teil vom Fußballspiel. Kommt nicht so ganz an den Ersten heran, macht aber trotzdem Spaß. Und man hat Brösel nicht dauernd vor Augen. Wird sich im neuen Teil wohl leider wieder ändern. :/


stuforcedyou

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Da "Werner - Beinhart" ein Teil meiner Kindheit ist, ich hatte sogar die Soundtrack-LP, bleibt er für ewig mein liebster Bölkstoff.


convera

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vorgemerkt

Meiner Meinung nach ist es schwierig, diesen Film mit dem normalen Punkteraster von mp zu bewerten. Natürlich ist mir bewusst, dass sich 20 Millionen Menschen, diesen Film aus freien Stücken angesehen haben und dass es ein Propogandafilm schlechthin ist. Aber ich finde, man sollte es sich ansehen, sehen wie man auch mit Filmen manipulieren kann.

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dAJaro

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Manipulation der Zuschauer findet durch jeden Film statt. JS ist ein Beispiel wo diese Manipulation nicht bloß verwerflich, sondern bösartig ist. Seinen (traurigen) Platz in der deutschen Geschichte hat der Film definitiv, aber für all das was er ist, muss man dem Film trotzdem nichts positives abgewinnen.
Für mich ist der Film so abscheulich, dass ich ihn nicht anschauen kann ohne mich über die Charakterzeichnung zu ärgern. Eine höhere Bewertung als die Minimalwertung wäre für mich eine Beleidigung aller anderen Filme (und ihrer Beteiligten).


Sigmund

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Bewertung0.0Hassfilm

"Hassfilm" trifft es in doppelter Hinsicht. Die zutiefst abscheuliche Hetze dieses Films, sein offensichtliches Vergehen gegen die Menschlichkeit und die Folgen seines Einflusses als wirksames Rädchen der NS Propaganda-Maschinerie lassen in meiner Wahrnehmung jede andere Wertung als obszön erscheinen.

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waschoi

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Bewertung0.0Hassfilm

da sitzt man also im kino um sich Mr. Nobody anzuschauen und dann loift der trailer zu ... na ... „Jud Süss - Film ohne Gewissen“. Interessiert verfolge ich nun den aufwendig inszenierten Trailer und muss schon sagen: Dieser Originalfilm scheint ja die "größte Leistung" der Nazipropaganda gewesen zu sein ... mensch ... all die lieben, guten Deutschen wurden damals von diesem Film verführt ... krass ... die waren und sind also OPFER!!!! - Nicht.
Leider wird die Neuverfilmung wirklich zur Legendenbildung beitragen, denn verführt wurden die Deutschen von diesem Film garantiert nicht, der stieß einfach auf fruchtbaren Boden. Antisemiten *boom*

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ruf mich an

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vorgemerkt

Würde ich mir aus historischen Gesichtspunkten sehr gerne anschauen. Mich interessiert wie die Generation meiner Großeltern zu den Verbrechen und Denkweisen getrieben wurde, die einen solchen Einschnitt in der deutschen, europäischen und der Geschichte überhaupt getrieben wurde. Schade, dass der Film so verpönt ist. Es muss doch jenseits der "Dieser Film ist ein Werk des Teufels"-Meinung so viel Vernunft geben, die eine Verteufelung und Stigmatisierung unnötig macht. Oder sind alle wirklich so beschränkt. Dann haben sich wohl bloß die Parolen, aber nicht die Denkweisen geändert.

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Shritz

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Nein wir haben ihn mit de rgesamten Kursstufe dieses Jahr in einem Programmkino gesehen...tatsächlich macht das Institut in dem der Film gelagert ist häufig solche Vorführungen, da heißt es wohl Ausschau halten :) aber verstehe schon was du meinst, hast wohl Recht in dem Punkt...geschichtlich ist der aber auf jeden Fall interessant, wenn auch dennoch zu verachten


jollyroger

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@ ruf mich an: "Ist der Film frei verfügbar? Wo und wann kann ich ihn mir ansehen?" -> Kuck mal was ich im Kommentar weiter unten geschrieben hab.


_Milena_

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Bewertung0.0Hassfilm

Seltsam, dass so viele diesen Film bewertet haben. Immerhin ist er verboten. Ich habe ihn im Rahmen eines Seminars sehen müssen. Grauenhaft.

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_Milena_

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Das ist mir bewusst ;)


jollyroger

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So so. Na dann.


Johnny

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Wenn man mal probiert die Propaganda objektiv zu analysieren, dann muss man zugeben, dass der Film auf ganzer Linie funktioniert. Natürlich ist die Darstellung des jüdischen Volkes in diesem Film eine bodenlose Frechheit. Da der Film sein Ziel aber genau dadurch voll und ganz erreicht, müsste man ihn trotzdem als „gut“ bezeichnen. Seine Intention ist natürlich manipulativ und abgrundtief schlecht, wie bei jedem Propaganda-Film – egal aus welcher extremen Ecke er kommt.

Jud Süß ist ein wichtiger Film, den man selbstverständlich kritisch anschauen und interpretieren muss. Von einem kommunikationswissenschaftlichen Standpunkt ist der Film (leider) sehr effektiv und da es der „schändlichste antisemitische Spielfilm der NS-Zeit“ ist, ist er für die Filmgeschichte sehr wohl interessant. Ja, Jud Süß ist ein Nazi-Film par excellence und man muss ihn auch ganz sicher nicht gesehen haben...

Eine 10 ist auf keinen Fall gerechtfertigt, aber eine 0 ist auch sicherlich nicht objektiv. Ich kann und will dem Film keine Bewertung in Zahlen geben.

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alanger

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Bewertung0.0Hassfilm

eigentlich hat ja keiner den film gesehen. ich kenn ihn auch nur aus den ausschnitten zur filmreihe (zur ausstellung) 'kunst und propaganda'.
und ich glaube auch das es filme gibt die man nicht sehen muss.
soweit ich das beurteilen kann gibt es, neben dem finsteren verbrecherantisemitismus, auch keinerlei ästhetische kriterien die irgendwas an diesem machwerk irgendwie 'künstlerisch' rechtfertigen würden.
das ist kein umstrittener film, dass ist ein nazi-film par excellence!

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J4KOB

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ich hab ihn schon gesehen ;)
is auf youtube eingestellt


Kubrick_obscura

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Bewertung0.0Hassfilm

Kann mir einer mal erklären, wie man diesem Film 10 Punkte geben kann. Kritiker: 8,5 (Herausragend)?
Alle: 3,9 ?

Was sind das für Leute? Etwa diejenigen, die sich als unpolitisch sehen und nur die Filmästhetik, die sog. "Machart", betrachten und bewerten?

So traurig es klingt. ALLES ist politisch und wer dem Film etwas abgewinnen kann, aber nicht erkennt, was für einen Zweck das alles hatte, tut mir Leid.

Dieser Film kann nie mehr als Dreck sein, auch wenn er die beeindruckendsten schauspielerischen Leistungen, die beste Kamera und die beste Regie haben würde. Das geht einfach nicht! Dieser Film ist nicht das deutsche Äquivalent zu "Die Geburt einer Nation". Er ist nur sehr manipulativ gemacht, aber filmgeschichtlich total uninteressant.

Aber wen das nicht interessiert? Komm! Wir treffen uns auf einen braunen Kaffee in meiner Lieblingskneipe in Lichtenberg und sprechen über die beeindruckende Architektur der Konzentrationslager.

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DerFilmeKenner

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Kolosseum


Venier

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Bewertung10.0Herausragend

Siehe Friedrich Knilli, Ich war Jud süß. Die Geschichte des Filmstars Ferdinand Marian. Berlin 2000.

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Geistertexter

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Bewertung0.0Hassfilm

Ein Hassfilm! Veit Harlan war ein Regisseur mit einer vielversprechenden Zukunft. Eben darum schien er Goebbels nützlich. Nur ließ sich Harlan auf einen Pakt mit dem Teufel ein. Der Film hat durchaus Qualitäten, wie im übrigen auch die namhafte Darstellerriege. Nur um welchen Preis? Diese Scharlatane missbrauchten ihre hochveranlagten Talente, um auf perfide und menschenverachtende Weise für das antisemitische Zerstörungswerk des Dritten Reichs zu werben.

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