Keine Lieder über Liebe

Keine Lieder über Liebe (2005), DE Laufzeit 101 Minuten, FSK 6, Drama, Musikfilm, Kinostart 27.10.2005

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6.0
Kritiker
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6.8
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von Lars Kraume, mit Florian Lukas und Jürgen Vogel

Der junge Filmemacher Tobias Hansen (Florian Lukas) lebt seit einem Jahr in Berlin mit seiner Freundin Ellen (Heike Makatsch) zusammen. Seitdem ist der Kontakt zu seinem Bruder Markus (Jürgen Vogel), einem Hamburger Rockmusiker, unerwartet abgebrochen. Tobias vermutet, von den beiden wichtigsten Menschen in seinem Leben betrogen worden zu sein. Als er eines Tages die Plakate für die Deutschlandtournee der Hansen Band sieht, entscheidet er sich dazu, einen Dokumentarfilm über seinen Bruder zu drehen. Widerwillig lässt sich Markus darauf ein. Er weiß nicht, dass Tobias bei seinem Vorhaben von Hintergedanken angetrieben wird: Er hat Ellen eingeladen, ihn bei den Dreharbeiten zu begleiten, denn er will Gewissheit haben, was sich vor einem Jahr abgespielt hat. Als Ellen auf der Tour auftaucht, brechen die ungelösten Konflikte auf. Wie von selbst drängen sie mit Wucht in den Mittelpunkt von Tobias’ Film, mit ihm als Hauptdarsteller.


Cast & Crew


Kritiken (3) — Film: Keine Lieder über Liebe

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6.5Ganz gut

Durch seine Spontaneität und Schnelligkeit entwickelt KEINE LIEDER ÜBER LIEBE von Anfang an viel Dynamik, und Kraume gelingt es, die Spannung trotz manch verquasselter Momente bis zum Ende zu halten. Was da geredet wird, ist manchmal zu viel, aber gar nicht doof, und auch darin liegt nicht nur für Fans der Darsteller ein besonderer Reiz, da sich in den spontanen Dialogen spürbar die Ebenen vermischen, das Unbewusste Bahn bricht.

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Peter Zander: Welt, Berliner Morgenpost Peter Zander: Welt, Berliner Morgenpost

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6.0Ganz gut

So nah war ein Spielfilm selten an der Realität, so sinnvoll die Digi-Kamera selten eingesetzt. Denn immer wieder verschieben sich die Grenzen. [...] Das jedoch verleiht diesem Film gerade seine Authentizität, das macht ihn so intensiv.

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Patrick Wurster: www.indiskretion-ehrensache...

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7.5Sehenswert

"Zwischen Raufaser und Wand klebt die Hoffnung fremder Leben, klebt die Sehnsucht nach was Neuem, kleben Bahnen von Tapeten. An den Kaffeeautomaten stehen wir und warten. Und wir geben unsrer Zukunft ein Zuhaus." Befänden wir uns nicht im Kino, es könnte sich glatt um die Passage eines Kettcar-Songs handeln. Moment. Wir befinden uns im Kino. Und es handelt sich um die Passage eines Kettcar-Songs. Nun ja, irgendwie zumindest.

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Kommentare (12) — Film: Keine Lieder über Liebe


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werner-holt

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Bewertung3.0Schwach

Das Konzept eines gespielten Dokufilms ist hier überhaupt nicht aufgegangen.

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Sinister Kid

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Bewertung4.5Uninteressant

Schauspieler spielen Doku. Nur leider ist Doku was Reales, Spontanes – eben tatsächliches Geschehen. Hier war klar: Es handelt sich nicht um das reale Leben. Das kann auch kein Schauspieler spielen. Daher kam der Film einfach nur "falsch" rüber. Hinzu kommt eine lahme, vorhersehbare Story und gespielt cooles Band-Getue. Prädikat: Langweilig.

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Gertrude4

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naja der film besteht aus sehr vielen realen, spontanen Filmschnippseln (= tatsächliches Geschehen) und die Story mit ihren "gestellten" Szenen verbindet diese Fragmente. Natürlich muss diese collage gerade deswegn hin und wieder gestellt und gedrungen wirken - wie du schon sagtest: schauspiel ist nicht reales Leben (obwohl Vogel, Lukas, Makatsch echt gut spielen). Und sogar ich muss sagen das du story auch mich nicht aus den schuhen geblasen hat, doch meiner meinung nach lebt der film vielmehr von den Atempasuen zwischen den Szenen, in denen die geschichte nicht weitergetragen wird - ein geplaudere dort, eine bildpause dort.
Vielleicht solltest du dem film noch einmal eine chance geben.

p.s. das "gespielt coole Band-Getue" sind liveaufnahmen von konzerten die so wirklich stattgefunden haben ;-)


Sternenfänger*

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Bewertung8.5Ausgezeichnet

Sehr gute Umsetzung eines interessanten Konzepts. Man hat in jeder Sekunde das Gefühl, eine echte Dokumentation mit echten Menschen und echten Problemen zu sehen und nicht Schauspieler, die eine fiktive Geschichte darstellen. Jürgen Vogel, Florian Lukas und Heike Makatsch (die hier absolut bezaubernd ist) machen ihre Sache wirklich grandios und spielen absolut authentisch und berührend. Die wunderbare Musik der Hamburger Schule tut ihr übriges um diesen Film zu einem besonderen Erlebnis zu machen.

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Reki

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Bewertung7.0Sehenswert

Ein Film, der mich mit Story und Titel nicht zum Angucken bewegt hätte, aber ein interressantes Konzept hinter sich stehen hat.
Die ganze Indie-GHVC-Sache wertet den Film auf jeden Fall für mich auf, und zaubert ab und zu ein Grinsen auf mein Gesicht, wenn ich zb. ein Marcus-Wiebusch-Lied erspähe, das verwendet wurde ("Was hätten wir denn tun sollen").
Das zweite und wirklich bemerkenswerte ist, dass alles mit Handkamera gefilmt und von den Schauspielern improvisiert wurde.
Der Film wurde auf einer inszenierten Tour der genauso inszenierten Hansen Band aufgenommen, die Konzertuasschnitte sind daher echt, genau wie die Reaktionen des Publikums, das zum Teil beim Rausgehen interviewt und auf dem Konzert selbst gefilmt wurde. Mutig, schließlich hätten die Clubs leer sein können oder das Publikum zumindest regungslos und gelangweilt. War es aber nicht.
Während ich mich also am Anfang auf eine gute Mischung zwischen Indie-Szene und Liebesfilm gefreut habe, scheint erstere nur als Einstieg gedient zu haben, um im Mittelteil durch offenbar anspruchsvolle Dialoge abgelöst zu werden, die zwar ein interressantes Thema haben (Masken zum Beispiel), aber irgendwie klemmen.
Sie riechen nach Arthouse, aber mit dem Gefühl, das irgendwo schon einmal weit besser gehört zu haben.
Dann großes Drama, der erwartete Bruch, immer der Gedanke im Hinterkopf, dass die Schauspieler selbst den Twist ausgelöst haben und man daher doch nicht so viel erwarten sollte und das eigentlich schon irgendwie gut ist.
Die musikalische Untermalung und das nicht perfekte Bild der Handkamera haben bestimmte Bilder doch in meinem Kopf bleiben lassen. Eine Stunde später. Beim Kettcar hören.

Etwas irritierend für mich war etwas von dem ich nicht weiß, ob es ein Fehler ist. Nämlich dass die Handkamera in Szenen in denen nur die Akteure im Raum sein sollten, die Handkamera nicht auf einem Stativ steht, sondern wackelt. Wenn schon Illusion, dass der Kameramann nicht exisitert, dann bitte richtig .
Auch bin ich mir unschlüssig, ob es dramaturgisch einen großen Unterschied gemacht hätte, wenn der Film 20-30 Minuten früher geendet hätte, aber das liegt hauptsächlich an der aus offensichtlichen Gründen etwas zerfaserten Struktur des Films.

Alles in allem ein interressantes Konzept und ein Film mit Bildern, die im Kopf bleiben - Einfach weil sie so wunderschön unperfekt sind.

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Fernschreiber

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Bewertung5.0Geht so

Ich mag Musikfilme, aber ich mag selten deutsche Filme. Ich mag aber deutsche Musik, also warum nicht auch mal einem deutschen Musikfilm eine Chance geben. Hinzukommt das ich das GHVC großartig finde, also habe ich auch recht viel von dem Film erwartet. Und der Musikteil ist auch durchweg gelungen. Die extra für den Film zusammengestellte Hansenband macht gute Musik und auch Jürgen Vogel passt da rein. Außerdem ist es herrlich amüsant Thees Uhlmann und Marcus Wiebusch dabei zu beobachten, wie sie vorsichhinstammeln, weil sie nun mal keine Schauspieler sind. Das große Problem, was ich jedoch mit dem Film habe, dass die Musik eben nicht im Mittelpunkt steht sondern wirklich nur minimales Beiwerk ist. Vielmehr steht die Liebesbeziehung zwischen Markus, dem Sänger der Band, seinem Bruder Tobias, der die Band als Tourfilmer begleitet und Ellen im Mittelpunkt. Warum das nun aber alles in dem Dokuformat passieren muss, versteh ich nicht. Es ist für mich einfach alles nicht passend. Warum hört er nicht auf zu Filmen, warum lässt er die allzu privaten Momente nicht raus, warum dann aber doch noch Band, warum wird das Umfeld der Band und eigentlich die Band auch so dermaßen ausgeblendet, usw? Auch merkt man den Dialogen an, dass sie größtenteils improvisiert sind. Das wirkt aber auf mich keineswegs wie echte Gespräche sondern man hat das Gefühl: "Aha, wir sind Schauspieler, also müssen wir was total wichtiges improvisieren." Es ist gekünselt und nervt teilweise tierisch. Auch können mich weder Florian Lukas noch Heike Makatsch wirklich überzeugen. Alle Figuren bleiben irgendwie platt und unterkühlt. Jürgen Vogel passt da schon besser, wirkt aber manchmal auch fehl am Platz.
Ich glaube das der Film als echte Musikmockumentary besser funktioniert hätte, oder als klassischer Liebes-Spielfilm. Oder man hätte schon den Dokumentationsstil beibehalten, hätte aber wirklich, vlt unbewusst filmen lassen, um nicht das Gefühl des Gekünselten zu bekommen. Oder oder oder. Man hätte viel machen können, um aus keine Lieder über Liebe nen richtig guten Film zu machen. Nur leider ist das nicht passiert. So bleibt leider mal wieder ein irgendwie nichtssagender Film zurück, der ganz viel Potential hat, teilweise zu unterhalten weiß, meist aber doch sehr ärgerlich ist. Aber der Soundtrack ist wirklich gut, wenigstens etwas.

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Ichundso

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Genauso ging es mir auch. Hätte doch mehr erwartet von einem Film mit Thees Uhlmann.


Nayuma

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Bewertung10.0Herausragend

Sehr beeindruckend. Man hat wirklich das Gefühl eine richtig dufte Musik-Sozio-Doku anzuschauen. Der ganze Film ist von Anfang an bis zum Ende sehr authentisch. Jürgen Vogels Sprechweise allein sorgt für viele Lacher. Nicht nur bei den Schauspielern wurde eine Topauswahl getroffen, sondern auch was die Hansen Band angeht. Kettcar, Tomte, Olli Schulz und ganz ungewohnt Jürgen Vogel als Sänger. Herausgekommen ist ein sehr unterhaltsamer, visuell und musikalisch interessanter Film, der es wirklich versteht sich mit dem Thema "Masken" auseinander zu setzen.

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M_C

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Bewertung7.0Sehenswert

Eins vorweg: Der Film hatte schon bevor ich ihn gesehen hatte ein Stein im Brett, dank Jürgen Vogel (Schauspieler), Thees Uhlman (Sänger von Tomte) und Marc Wiebusch (Sänger von Kettcar). Die sind zusammen mit anderen tollen Musikern im Film die "Hansen Band" und haben sogar eine echte Platte aufgenommen, mit Vogel als Sänger, was einfach toll ist.

Aber zum Film. Der ist als Dokumentation über eben jene Hansen Band aufgezogen. Tobias Hansen (vom guten Florian Lukas gespielt), dreht diesen Film. Eigentlich, um die Band beim Touralltag zu begleiten. Aber auch, um herauszufinden ob sein Bruder Markus (Vogel) etwas mit seiner Freundin (Heike Makatsch) hatte.

Das ganze spinnt sich natürlich zum großen Beziehungs- und Familiendrama, immer begleitet von der tollen Msuik und Einspielern von den Konzerten der Band in kleinen Clubs.

Große Action, überraschende Wendungen, tolle Kameratechnik oder sonstiges braucht man hier nicht erwarten. Alles bleibt ruhig, alles ist von vornerein klar, alles ist aus Sicht von Handkamera gedreht. Was man aber bekommt sind tolle Dialoge, voll von kontroversen Diskussionen, Weisheiten und Erkenntnissen über die Liebe und das Leben. Hört sich schmalzig an, ist aber doch toll.

Ein Nischenfilm, der, wenn man die Musik mag und sich darauf einlässt, durchaus berührt, ohne ganz große Begeisterung auszulösen.

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JuliusGrimm

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Bewertung8.0Ausgezeichnet

Ein Film der mich noch viel mehr überzeugt hat als ich den Hintergrund erfahren hatte.

Die Schauspieler, die nur eine Geschichte zu ihrer Person erhalten hatten haben sich mit der Rolle so identifiziert das sie nicht mehr aus ihr raus kamen.

Die Kamera war immer nur dokumentarischer Begleiter doch als das Ende zu düster wurde griff der Regisseur ein und wollte es anders gestalten. Heike, Jürgen und Florian waren jedoch so in ihrer Rolle, dass sie das Ende einfach nicht anders spielen konnten.

In meinen Augen ein ganz herausragender Film mit toller Musik der eine wahnsinnige schauspielerische Leistung aufweist.

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nico78

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Bewertung6.0Ganz gut

dem film wird nachgesagt, besonders realitätsnah zu sein. ich finde dagegen viele der dialoge nicht authentisch und durchschaubar. das nimmt jede spannung. und warum muss eine dokufilm-kamera unbedingt immer wackeln?

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Chrisetoph

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Bewertung7.5Sehenswert

Keine Lieder über Liebe ist ein interessantes Filmexperiment, das Musik, Dokumentation, Improvisation und Beziehungskiste in sich vereint. Um eine reale Tour der Hamburger-Schule-All-Star-Band Hansen Band wird eine mehr oder wenige fiktive, teilweise improvisierte Tourdokumentation ersponnen, die gleichzeitig ein gelungenes Beziehungsdrama darstellt.

Ich bin hauptsächlich durch die mitwirkenden Musiker Thees Uhlmann (Tomte) und Marcus Wiebusch (Kettcar) auf den Film gekommen. Diese bilden zusammen mit Felix Gebhard und Max Schröder sowie Schauspieler Jürgen Vogel die anfangs noch fiktive Hansen Band, die für den Soundtrack und das Tourfeeling sorgt.

Dadurch bietet der Film ein musikalisches Highlight. Der ganze Film ist von wunderbaren Songs der deutschsprachigen Musikbewegung Hamburger Schule untermalt. Wer deutsche Rockmusik mag, die "verkopft über einfache Dinge singt" (Zitat laut.de), macht bei Keine Lieder über Liebe und dem gleichnamigen Album der Hansen Band nichts falsch. Die typischen einfachen und doch vielsagenden Texte von Uhlmann, Wiebusch & Co. sind nicht nur lyrisch-musikalisch hervorragend, sondern unterstützen auch die Atmosphäre des ganzen Films.

Diese ist nämlich auch perfekt gelungen. Größtenteils mit der wackligen Handkamera gefilmt, wirkt der Film wie eine echte Tourdokumentation. Und irgendwie ist er das auch. Zwar sind die drei Protagonisten und ihre Beziehung fiktiv, aber die Band sowie deren Tour durch den Norden Deutschlands existieren trotzdem. So zeigt der Film eine echte Mischung aus E-Gitarren, kleinen 300-Mann-Klubs und Becks Pils und erreicht damit eine Atmosphäre, als wäre man direkt dabei.

Die ausgedachte Seite, also die Beziehung zwischen Florian Lukas, seinem Bruder Jürgen Vogel und seiner Freundin Heike Makatsch, wird darum konstruiert. Die Szenen sind chronologisch und ohne Skript gedreht worden, durch diese Improvisation und Nähe zum Geschehen wird der Film unheimlich authentisch. Die Gefühle sind weitaus glaubwürdiger 'rübergebracht, als das in den meisten anderen Filmen der Fall ist. Dennoch ist dieser Part aufgrund der perfekten Musikuntermalung und -atmosphäre für mich etwas in den Hintergrund geraten, ich habe mich eher auf die Tourdokumentation konzentriert.

Fazit: Keine Lieder über Liebe ist ein Experiment, das von tollen Darstellern, einer innovativen Idee, einer ungalublichen Atmosphäre und grandioser deutscher Musik lebt.

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Kraizee

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Bewertung6.5Ganz gut

Dem Film liegt eine schöne idee zu Grunde und die Darsteller sind in ihren Rollen wirkiich gut, aber der Film schafft es nicht mich für fesseln und ich schalte geistig jedesmal ab wenn ich ihn mir anschaue.
Das einzige wirklich positive an diesem Film ist die Musik von Wiebusch und Co.

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ozlow

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Bewertung6.5Ganz gut

Gut funktionierender Konzeptflim mit außergewöhnlichem Soundtrack für Neue Haburger Schule Fans. Leider fehlt ihm ein wenig der Höhepunkt, aber alles in allem ein mehr als gelungenes Experiment.

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