Ken Park

Ken Park (2002), FR/NL/US
Laufzeit 96 Minuten, FSK 18, Drama, Kinostart 22.07.2004

5.9 Kritiker
17 Bewertungen
Skala 0 bis 10
6.1 Community
1045 Bewertungen
43 Kommentare
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von Larry Clark und Edward Lachman, mit Julio Oscar Mechoso und James Ransone

Hip Hop, Skateboards, das wärmende Licht eines kalifornischen Sommernachmittags. Dann ein Schuss in den Kopf. So beendet Ken Park sein junges Leben und so beginnt der neue Film von “Kids”-Regisseur Larry Clark. Der Selbstmord des Teenagers ist Ausgangspunkt für die nun folgenden Geschichten von vier befreundeten Jugendlichen und deren Familien. Die Geschehnisse ereignen sich in Visalia, einer kleinen Stadt, die isoliert zwischen Los Angeles und Fresno liegt. Der Skatepark der Stadt ist zum Rückzugsgebiet für die Kids geworden. Freiheit und Unbeschwertheit haben hier ihr wahres Zuhause gefunden. Doch sobald die Teenager in ihre Elternhäuser zurückkehren, haben jene Ideale eines jugendlichen Lebens keinen Bestand mehr, sie werden vielmehr in ihr Gegenteil verkehrt…

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Kritiken (2) — Film: Ken Park

Filmsuechtiger: Filmsucht.org, Movieworlds

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6.0Ganz gut

Bereits mit seinem ersten, sowohl positiv als auch negativ viel beachtetem Spielfilm Kids schuf Larry Clark ein provokatives Portrait der amerikanischen Jugend der Neunziger. Zwar kommt Ken Park nicht an die Qualität des sehr gelungenen Debüts heran, ein guter Film ist er aber trotzdem. Clark ist einer, der es den Kritikern einfach macht seine Werke zu verdammen. Das liegt neben den ohnehin schon provokanten Themen vor allem am jeweiligen Umgang mit ihnen. Clark -ursprünglich Fotograf- porträtiert das Geschehen mehr als das er Geschichten erzählt. Er lässt realistische Bilder sprechen, anstatt klassisch zu inszenieren. Dieser fast dokumentarische Blick lässt die Filme des Regisseurs so schwer verdaulich werden, sie können nicht selbstschützend als reine Fiktion abgehandelt werden. Die Direktheit seiner Bilder findet in Ken Park ihren drastischen Höhepunkt, derart explizit wollte Clark schon Kids drehen, musste aber sich aber erst jahrelang Reputation und Budget erkämpfen.

Kritik im Original 3 Mitgliedern gefällt das Kommentar gefällt mir Kommentar gefällt mir doch nicht Antworten

Suchsland: FAZ, FR, filmdienst, Berlin... Suchsland: FAZ, FR, filmdienst, Berlin...

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7.0Sehenswert

Wer sich wirklich einmal Pornos angeguckt hat, und das gern tut, dürfte von KEN PARK freilich eher enttäuscht sein. Was diesen Film eigentlich von einem Porno unterscheidet? Nun: dass er keiner ist. Dass kaum Sex vorkommt, dass Sex ein Teil der Story ist, und nicht die Story ein Vorwand für Sex. Es dauert eine lange Weile bis zur ersten Sexszene, und auch wenn noch einige folgen, bietet doch jeder B-Porno mehr, jedenfalls für die einschlägige Zielgruppe.

Kritik im Original 5 Mitgliedern gefällt das Kommentar gefällt mir Kommentar gefällt mir doch nicht Antworten


Kommentare (41) — Film: Ken Park

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EVAkuierung

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Bewertung6.0Ganz gut

Wouuuwww ich brauch jetzt erstmal mindestens 10 Folgen Friends bis ich das verarbeitet habe. Was war das denn...
Einen Tag zuvor habe ich Kids gesehen, bei dem mich gestört hat, dass er einen auf Doku macht und doch irgendwie so unauthentisch ist. Bei Ken Park gehts weg von dem Doku Gedöns und der Wackelkamera. Bis zur Hälfte des Films fand ich ihn auch irgendwie authentischer als Kids. Besser (aber auch nicht wiiirklich gut) ausgearbeitete Figuren mit halbwegs realistischen Problemen. Naja, ein bisschen "hyperbelig" ist es schon aufgezogen. EIN Freundeskreis und so viele gestörte Menschen? Ich stemple das dann einfach mal als filmische Übertreibung ab. Aber naja, ab der Hälfte war doch alles irgendwie so: ne hey, sowas gibts halt nicht in Wirklichkeit. SPOILER ANFANG: Der homophobe Vater der auf einmal seinen verhassten Sohn ankrabbelt? Der bibeltreue Vater der auf einmal seine Tochter heiratet (wtf?!?!?)? Bitch please. Das war doch irgendwie.. blöd. SPOILER ENDE.
Wenigstens hat es diesmal, anders als bei Kids, funktioniert mit einigen Personen Sympathie auf zu bauen. Shawn und Peaches sind insgeheim schon richtige Bosse ;)
Hingegen steigert sich der Hass zu Tate und Claudes Vater so ins Unermessliche, dass ich zwischenzeitlich den Film fast ausgemacht hätte.
Und überhaupt. Wo bekommt man eigentlich solche Schauspieler her? Keine Ahnung ob es da irgendwelche Filmtricks gibt, aber irgendwann bei lecken und blasen hörts dann auf, oder?
Fazit: Schlimmer als Kids aber qualitativer. Na wem das reicht, sich knapp 90 Minuten schlimmes Zeug an zu gucken...

Achja: und warum hieß der Film nun gleich "Ken Park"?

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baser

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Bewertung3.5Schwach

Dieser Film hat leider nichts von der virtuosen Inszenierung und Authenzität von "Kids"; im Gegenteil: die Geschichte wirkt konstruiert, die eingestreuteten Softporno- Szenen schielen auf Skandal. Die Figuren sind oberflächlich und bleiben dem Zuschauer fremd. Manche Szenen wirken unfreiwillig, so zum Beispiel wenn der Vater von Peaches Bibelverse über die "große Hure Babylon" rezitiert, nachdem er sie in flagranti bei Fesselspielen erwischt hat...

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999ghost

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Bewertung7.5Sehenswert

Allein schon wegen der extrem starken Anfangsszene ist der Film sehenswert und veranlasste mich auch zu einer recht guten Bewertung, denn mit dieser Wendung zu Beginn rechnet wirklich niemand. Es ist eine Szene, die niemanden kalt lässt und einen sofort in den Bann des Films zieht.
Der Film verspielt zwar im weiteren Verlauf seinen starken Beginn, gibt aber vereinzelt immer wieder schockierende und interessante Einblicke hinter die Fassade scheinbar "normaler" Familien. Natürlich meine ich damit nicht die teils ausufernden pornographischen Darstellungen, denn es ist mehr als belanglos einen 16-jährigen zu sehen, der minutenlang die Mutter seiner Freundin oral beglückt.
Doch die psychischen Belastungen, denen die Kinder ausgesetzt sind (bedingt durch die Eltern) sind wirklich interessant und aufrüttelnd.

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freakualizer

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Bewertung3.5Schwach

Die "Reclam"-Fassung, mit ca. 21 Min. Länge, gibt´s im Internet. Nur mal googlen. ;)

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Minority

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Bewertung9.0Herausragend

Menschen haben nunmal keinen Sex mit Bekleidung, sie stehen nicht auf und wickeln sich erst die Decke um den Körper. Larry Clark zeigt das Leben wie es ist. Angefangen von Abgründen in der Familie, bis hin zu Geschlechtsteilen. Ich konnte noch nie verstehen warum in Filmen Brüste gezeigt werden, aber *Schwänze* nicht gezeigt werden dürfen. Larry Clark zeigt eine Welt, die sich abseits des glatten und geschönten Vorzeigebürgers befindet.

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Shaitan

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Bewertung2.5Ärgerlich

Ein Film für die Kategorie "Filme, die die Welt nicht braucht"

Zu meiner Verteidigung muss ich sagen, dass ich blauäugig an den Film rangegangen bin. Trailer geschaut, Plot durchglesen und die paar Bilder auf Moviepilot geschaut. Es wurde mir mit 7,5 Punkten vorgeschlagen und da hab ich mir ihn einfach mal angeschaut. Und ich muss sagen ich war überrascht, nicht geschockt (was der Film wohl eigentlich wollte) sondern überrascht.

(möglicherweise Spoiler vorhanden)

Handlungstechnisch sieht es ziemlich düster aus in diesem Film. Es beginnt damit, dass sich Ken Park in einem Skatepark das Gehirn rausschießt. Danach wird dann episodenhaft das Leben von vier Freunden porträtiert. Shawn, der seine ganz eigene Reifeprüfung bestehen muss. Tate, der bei seinen liebenden und fürsorglichen Großeltern wohnt, aber diese auf den Tod nicht ausstehen kann. Peaches, die gefangen ist in den ultrachristlichen Fängen ihres Vaters, der der toten Mutter immernoch hinterher trauert. Claude, der von seinem betrunkenen Vater fast vergewaltigt wird. Aus dieser Konstellation hätte man zugegebenermaßen viel rausholen können, allerdings ertrinkt der Film in purer Langeweile.
Das hat sich der Regisseur wohl auch gedacht und zog auch sofort ein vermeintliches Gegenmittel aus seinem Zauberhut der filmischen Stilmittel. Oder er dachte einfach Sex Sells. Gewürzt ist die Langeweile von sinnlosen Dialogen, unrealistischen Handlungssträngen und grauenhafter Oi!-Punk Musik also mit sehr plastischen Darstellungen von Sex. Hierbei handelt es (wie ich später nachgelesen habe) um wirklichen Sex. Und man sieht auch wirklich alles was es in einem Porno auch zusehen gibt inklusive Erektion und Cumshot. Diese expliziete darstellung wird nurnoch dadurch getoppt, dass sie sich mit Gewalt vermischt. Da bekommt der psychopathische Tate einen Ständer davon, dass er nackt seine Großeltern umbringt. Diese Darstellungen sollen wohl schockieren, haben allerdings in der heutigen Zeit ihren Schockfaktor verloren. Es bleibt Verwunderung darüber, dass man wirklich alles von den Schauspielern sieht, und vor allem, wozu das gut sein soll.

Ein Film, der sich für künstlerisch erotisch hält und eine Coming of Age Geschichte erzählen möchte, verkommt so zum sinnfreien 0815 Porno.
Und die Moral von der Geschichte, wenn man in einer drögen Vorstadt einer US-Amerikanischen Kleinstadt aufwächst, hat man keine andere Perspektive außer Sex.

Fazit: Wenn man sich aufgeilen kann an einer Mischung aus Nachmittags-Unterschichten TV à la Mitten Im Leben oder Teenie-Mütter und einem Homemade-Porno, dann ist dieser Film genau das Richtige.

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Sebastian_85

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das find ich jetzt etwas hart. so mies war der film gar nicht. und so genau sieht man auch nicht alles. es ist schon ein softporno verschnitt aber ich fand ihn interessant.


Shaitan

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Wenn ich nen Typen beim Wichsen sehe und der ne Ejakulation hat und man das Sperma sieht, dann finde ich ist es kein Softporno mehr. und genauso mies war der Film :P


Claudia :)

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Bewertung5.0Geht so

Schon oft gesehen und immernoch unklar...
Ich kann mir einfach keine genaue Meinung zu diesem Film bilden.
Fest steht, er ist weder absolute Kunst noch absolut krank in meinen Augen.
Fängt interessant an, baut allerdings ziemlich ab.
Zunächst einmal einfach die Mitte... 5.0.

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ash-williams

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Bewertung6.0Ganz gut

Larry Clark zeigt ungeschönt, fast dokumentarisch, die Welt von vier Jugendlichen und den dazugehörigen Familien. Es sind Familien, die es scheinabr in jeder amerikanischen Kleinstadt gibt. Man kann die meisten davon ohne schlechtes Gewissen als White Trash bezeichnen. Die Familien haben ihre Abgründe und Larry Clark fängt dies mit der Kamera ein. Er hält drauf, wo andere Filmemacher schon längst "Cut" geschriehen hätten und hat sich damit den Vorwurf der Pornographie und des Voyeurismus eingefangen. Ersteres ist lächerlich, über Letzteres ist eindeutig zu diskutieren. Ich verstehe es, wenn der Sex und die Gewalt ungeschönt gezeigt wird, da dies Teil des dokumentarischen und ungeschönten Stils des Regisseurs ist. Oft mischen sich aber auch Einstellungen in den Film, die einfach nur unnötig sind und meiner Meinung nach darauf abzielen, noch ein Geschlechtsteil mehr in den Film zu bringen, um ihn noch ein bisschen Skandalträchtiger zu machen.
Mit den jugendlichen Protagonisten sympathisiert man zwar nicht, aber man kann ein gewisses Maß an Empathie für diese aufbringen (abgesehen von Tate). So fühlt man sich erleichtert, wenn der Film mit einer kleinen Orgie endet, in der drei der Protagonisten scheinbar für ihr verqueres Leben entschädigt werden und man, schaut zum ersten Mal im Film, entspannt dem bunten Treiben (im wahrsten Sinne des Wortes) auf der Leinwand zu...

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holden_copperfield

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Bewertung5.0Geht so

der film liefert mit seinem intro eine astreine vorlage, an die leider nicht so angeknüpft wird, wie es möglich gewesen wäre. er hat einen merkwürdigen beigeschmack...und trotzdem halte ich diesen film nicht für schwachsinnig.

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MxMushrooms

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Bewertung3.0Schwach

Der Film folgt einem einfachen wie genialen Rezept: Provokante Szenen einbauen, bei Release für Gesprächsstoff sorgen, den Hype um die Kontroverse ausnutzen. Fazit: Die "Story" IST ein Vorwand für Sexszenen. Ich empfehle stattdessen youporn.com; oder anständige Milieustudien - wie zum Beispiel Kids, der wenigstens noch nicht übermäßig filmisches Handwerk für Kontroversen geopfert hat.

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Teknik

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Bewertung6.0Ganz gut

Ken Park ist ein Einblick in eine kranke, asoziale, in diesem Fall übertriebene, amerikanische Gemeinde. Dass so viele "aus der Reihe tanzende" Menschen auf einem Haufen wohnen ist eher unwahrscheinlich aber doch möglich. Ken Park ist für mich aus dem Grund faszinierend da Sex nicht versteckt wird wie es heutzutage leider typisch ist. Wer mal was ganz anderes sehen will als die üblichen Standard-Storys wird von Ken Park begeistert sein.

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Kontrovers

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Bewertung8.0Ausgezeichnet

"Ken Park" lässt sich sehr einfach ansehen und ist alles andere als anstrengend.
Er zeigt die Probleme jugenlicher Kids, die letzendlich deren Leben ein kleines Stück prägen! Es ist kein typischer Film, sondern eher ein Auschnitt aus dem Leben.

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Reload

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Bewertung0.5Schmerzhaft

Ich habe mir "Ken Park" damals von einem Freund ausgeliehen, der meinte: "Das ist zur Hälfte ein Porno und zur anderen Hälfte ein Scheißfilm."
Dem kann ich nur zustimmen. Larry Clark´s "Kids" war zu meiner Jugendzeit ganz groß angesagt und dieser ist auch meilenweit besser als "Ken Park".

Es sollen wieder mal die Nöte und Sorgen, die Perpektivlosigkeit amerikanischer Jugendlicher aufgezeigt werden, doch was das mit durchgehenden Anblick junger Genitalien zu tun hat lässt sich mir nicht erschließen. Zieht man die Geschlechtsaktszenen ab, bleibt nur noch ein bißchen Film über. Doch dieser kümmerliche Rest dreht sich ständig im Kreis, kommt zu keiner vernünftigen Aussage. Wenn ein tieferer Sinn hinter all dem ganzen steckt, hab ich ihn nicht erkannt, bei diesem Machwerk ist es mir aber auch ziemlich egal.

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Reload

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Hab ich damals auch gedacht. Aber wenn der dir mal unter die Finger kommt, guck ihn dir an. Vielleicht findest du den Sinn, ich wär gespannt.


duffy

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"Sinn" und "Larry Clark" sind zwei völlig verschiedene Paar Schuhe.


Darksoul

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Bewertung2.5Ärgerlich

hab nicht viel erhofft, und trotzdem noch eine enttäuschung. Definitiv nichts für mich

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DerSodomist

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Bewertung6.0Ganz gut

Der Film war gar nicht mal so leicht zu bewerten, denn "Ken Park" konnte mich wahrlich gut unterhalten. Doch zwischendurch sind da dann Szenen, bei denen denkt man:"Was soll denn der Mist?" oder "Muss das denn jetzt sein?". Auch das Ende war nicht zufriedenstellend. Und nach dem was ich gelesen und gehört habe, hatte ich mir den Film echt perverser vorgestellt. So ist "Ken Park" ein nettes Filmchen, das man sich zwischenducrh ruhig mal anschauen kann.

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patcharisma

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Bewertung2.0Ärgerlich

Ein weiteres "hochstehendes" Drama von Larry Clark, der wieder viel Soziales und "Provokantes" hinter dem Deckmantel von Teenie-Pornographie verkaufen will. Etwas gezeigte, reingeschwurbelte Gewalt weckt ja immer die Gemüter dazu noch so raffiniert auf. Wie bei "Kids" wird ganze 'künstlerische' Energie nur der (Teen-)Erotik hinzu gewendet, die Geschichte(n) sind nur muss-halt-auch-noch-sein Beigemüse, das ihn in Tat und Wahrheit fast müssig quält. Diese Episoden vergessen Sie eh schneller als jeder nächtliche (Alb-)Traum, nur die sexy Hülle bleibt im Gedächnis hängen. Larry verkauft sich in seinen Boy-Photo-Hochglanz-Bildbüchern gerne als geläuterter Ex-Junkie und cool Buddy oder Uncle mit Empathie im Portfolio dazu - Mann, die Absturz-Masche geht ja bei den Kunstis immer so voll auf. Auf den Vernissagen in den kleinen NY-Galerien gibts statt Heroin-Spritzen dann doch Champagner aus dem Kristallglas. Der Drogen-Tod seines Lieblings-Jung-Schauspielers Brad Renfro ("The Client" mit Susan Sarandon) löste bei ihm kein Wimpern-Zuckern aus, er war ihm zu dem Zeitpunkt wahrscheinlich schon zu männlich.

Dann lieber grad Pornos mit Teenies drehen, die sind wenigstens in der Attitüde ehrlich. Clark ist was vom Verlogensten, das mir jemals begegnete. Alle seine Filme und "Kunst" sind nur ein Deckmantel und Ventil für die ewige Teenage-Geilheit eines alten und psychisch kranken Mannes. Der soll doch zur Abwechslung ein Remake von 'Wolke 9' machen, mit sich selbst in der Hauptrolle und der langsam geläufigen Aesthetisierung seiner ewigen Motive, dann er hätte er wenigstens den Bonus des 'politischen, sexuellen & gesellschaftlichen korrekten Kunstanspruchs' voll eingelöst.

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Beny

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Bewertung7.5Sehenswert

"Ken Park" ist ein gutes Beispiel dafür, dass nicht jeder Film in dem etwas nackte Haut gezeigt wird, sofort als Porno verhöhnt werden sollte. Viel mehr zeigt er verschiedene Arten von Kindesmissbrauch auf und das von beiden Seiten und einen Weg, als Betroffener damit umzugehen, auch wenn es natürlich ebenso andere Alternativen gibt.

Für mich war der Film durchgehend interessant, auch weil man wegen des anfangs kleinen Informationsgehalts dazu verleitet wird, mehr wissen zu wollen und auch wissen zu wollen, wie es denn nun ausgeht.

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Prolligan

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Bewertung4.0Uninteressant

Extrem komischer Film, den ich nur schwer einschätzen kann.. ich weiß aber soviel, dass er mir definitiv nicht gut gefallen hat.

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Tyler__Durden

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Bewertung5.0Geht so

Larry Clark sucht in Ken Park mal wieder nach den größt möglichen Moralisch oder Ethischen Fallhöhen, vergisst dabei aber leider immer die Charaktere welche doch so eine wichtige Rolle im gesamten Film spielen. Mehr als Abziehbildchen bekommt man dann leider nicht zu sehen. Dazu wird auch wieder bewusst und immerzu penetrant drauf gehalten bei all dem Sex wobei man sich wie so oft die Frage stellt was da nun der Sinn ist, einen gefunden habe ich jedenfalls nicht außer vielleicht bewusste Provokation. Die Bildsprache und die Schauspieler wissen aber dann zum Glück doch zu Überzeugen. Und generell war es auch nicht wirklich ein schlechter Film nur ein wenig mehr Konzentration aufs wesentliche hätte aus dem Film was ganz gutes werden lassen können. Schade Drum.

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Fabes

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Bewertung0.0Hassfilm

was für ein Drecksfilm!

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