Kleine Wunder in Athen
Acadimia Platonos (2009), DE/GR Laufzeit 107 Minuten, FSK 0, Komödie, Drama, Kinostart 22.07.2010
5 Bewertungen
Skala 0 bis 10
114 Bewertungen
12 Kommentare
Keine
von Fillipos Tsitos, mit Antonis Kafetzopoulos und Anastasis Kozdine
Stavros betreibt einen kleinen Laden in einer mehr als ruhigen Straße von Athen. Das heißt eigentlich besteht seine Tätigkeit daraus, morgens einen Tisch mit vier Stühlen vor den Laden zustellen, um zusammen mit seinen drei Freunden dem Tag beim Verstreichen zuzusehen. Mit gespieltem Interesse nehmen sie das emsige Treiben der Chinesen zur Kenntnis, die auf der gegenüberliegenden Straßenseite einen kleinen Laden umbauen oder empören sich, weshalb ausgerechnet in ihrer kleinen Straße ein Denkmal für die “Interkulturelle Solidarität” gebaut werden soll. Doch als eines Tages ein Mann namens Marengelen (was die Zusammenziehung von “Marx, Engels, Lenin” ist) auftaucht und Stavros’ betagte und demente Mutter in ihm ihren lang verlorenen Sohn wiederzuerkennen glaubt, gerät Stavros Leben aus dem Gleichgewicht…
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Cast & Crew
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Fillipos Tsitos
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Antonis Kafetzopoulos
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Anastasis Kozdine
Fan werden!Du bist Fan! (löschen) Marenglen
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Maria Zorba
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Titika Sarigouli
Fan werden!Du bist Fan! (löschen) Harikleia
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Yorgos Souxes
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Kostas Koronaios
Regie
Schauspieler
-
Panagiotis Stamatakis
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Alexis Kardaras
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Fillipos Tsitos
- Genre
- Komödie, Drama
- Zeit
- 2009, 2009, Gegenwart, Gegenwart
- Ort
- Athen
- Handlung
- Albanier, Alte Freunde, Chinese, Demenz, Faulpelz, Fußball, Grieche, Mutter-Sohn-Beziehung, Männerfreundschaft, Rassismus, Verlorener Sohn
- Stimmung
- Berührend, Geistreich, Gutgelaunt, Witzig
- Mitmachen
- Wie gut passen diese Schlagworte? Stimm ab und hilf uns sie neu zu gewichten!
Drehbuch
Filmdetails Kleine Wunder in Athen
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- Kleine Wunder in Athen: critic.de
- Kleine Wunder in Athen: film-zeit.de

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Kritiken (4) — Film: Kleine Wunder in Athen
Filmering: Filmering.at
Kommentar löschenDie vielen Offensichtlichkeiten des Films wirken äußerst ermüdend. Hinzu kommt, dass sich auch die humoristischen Versuche schnell abnutzen, der persönliche Ballast von Stavros (in Gestalt seiner Ex-Frau) nicht besonders überzeugend ist und Kleine Wunder in Athen somit schnell in Langeweile versinkt. Die Darsteller sind zwar bemüht, kämpfen aber gegen Windmühlen, da ihre Figuren lediglich kleine Versuchstiere in der Welt des Regisseurs sind und allesamt nur dazu dienen noch eine weitere plakative Ebene zu einem Film hinzuzufügen, der alles was er zu sagen hat mit voller Lautstärke in die Welt hinausposaunt. Gutes Filmemachen funktioniert aber leider ganz anders.
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Alexandra Wach: film-dienst.de Alexandra Wach: film-dienst.de
Kommentar löschenRegisseur Filippos Tsitos, ein gebürtiger Athener, lebt seit 1991 in Berlin, wo er an der dffb Regie studierte [...]. Seine zärtliche, wunderbar lakonische neue Komödie versprüht den Charme eines frühen Jarmusch oder Kaurismäki. Sie trumpft nie auf, ihre Bescheidenheit ist ihre Stärke. Tsitos schneidet sie ganz auf das komödiantische Talent des großartigen Hauptdarstellers Antonis Kafetzopoulos zu, vertraut sich zu Recht ganz dessen mimischer Schwerkraft an.
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A. Khoschnam: Schnitt A. Khoschnam: Schnitt
Kommentar löschenDie schräge Komödie schneidet zwar ernste Themen wie interkulturelles Zusammenleben, gegenseitige Akzeptanz und nationale Identität an, präsentiert sich insgesamt aber in einer sommerleichten Verpackung. Also, reingehen, den Spaß genießen und über den eigenen Tellerrand schauen.
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alviesinger: bummelkino
Kommentar löschenVergangenheitsbewältigung auf Griechisch: In „Kleine Wunder in Athen“ hadert ein griechischer Tabakladenbesitzer um die 50 mit den eigenen Wurzeln. Neben seiner aufopferungsvollen Bereitschaft für die pflegebedürftige Mama, trauert der stolze Athener seiner Ex hinterher und vertreibt sich den lieben langen Tag mit den Fußball-verrückten Kumpels, die ebenfalls einen Tabakladen in nächster Nachbarschaft betreiben. Kunden kommen nie. Dafür tummeln sich auf dem Platz der nie frequentierten Kioske arbeitswillige Chinesen und die bei den Griechen verhassten Albaner. Das ist im Endeffekt ungefähr so unterhaltsam wie eine Episode des noch nicht realisierten Reboots namens „Drei Damen vom Grill 2.0“. Natürlich kann man hier vom Kino der leisen Töne schwadronieren und den Film als langen, ruhigen Fluss schönreden. Aber leider verheddert sich der Autor und Regisseur Filippos Tsitos trotz des sicherlich gut gemeinten Ansatzes fortwährend in einer überaus netten aber doch unausgeglichenen Mischung aus verschrobener Globalisierungskomödie, dem steten Werben für mehr Toleranz inklusive platter Symbolik und einem einfältigen Blick in den Mikrokosmos der griechischen Bevölkerung.
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Kommentare (8) — Film: Kleine Wunder in Athen
Kommentar schreibenBrigittes Helm 2011/12/09 20:25:01
Kommentar löschenAls ich las, ZDF und ARTE haben den Film mitproduziert, gingen bei mir alle Alarmanlagen an. Zu recht. Ein Handvoll ausländerfeindlicher Nichtsnutze um die 50 vor einem gammeligen Kiosk, ein Hund namens Patriot und eine Omit mit Dutt, die plötzlich fließend Albanisch parliert, machen noch keine guten Film. Platons Akademie heißt der Film im Original und wenn das die Früchte der glorreichen Antike sind, dann wundert es nicht, was aus Griechenland geworden ist....Die Idee des Films ist ja an sich nicht schlecht, leider wollen die Gags nicht zünden und die Dialoge ebenfalls nicht. Auf Dauer öden diese Loser einfach nur an. Langweilig. Irgendwann abgeschaltet.
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Sakuran 2011/10/27 21:29:05
Kommentar löschenVon einer Komödie kann hier überhaupt nicht die Rede sein....
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Endzeit 2011/06/29 20:16:23
Kommentar löschen"Du wirst nie ein echter Grieche sein, Albaner, Albaner!"
Das erste und einzige Mal, dass ich in der Sneak war, und dann kommt dieser Film. Als die Logos von ZDF und Arte im Vorspann eingeblendet wurden war die Hälfte der Zuschauer schon wieder draußen.
Mich hat der Film super unterhalten, obwohl ich solche Filme sonst eher meide.
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Kris 2010/08/18 22:15:26
Kommentar löschenDie griechischen "Clerks" sitzen tagein, tagaus vor ihrem Kiosk und beschweren sich über den Gang der Dinge. Vor allem über Ausländer. Dabei entstehen einige herrlich situationskomische Szenen. Aber Stavros hat noch größere Probleme als die fleißigen Asiaten von nebenan und die Albaner, die den Griechen angeblich die Jobs klauen. Er kann nicht schlafen und seine Mutter spricht nach einem Schlaganfall plötzlich Albanisch. Und schließlich lernt man, dass es auf die Herkunft eigentlich nur noch bei einer Begebenheit wirklich ankommt: Beim Fußballgucken.
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spanky 2010/08/19 08:43:05
Antwort löschenDen wollt ich gerade vormerken, hab aber nur ne 1.0 als Vorhersage. Schluck!
Kris 2010/08/19 13:12:42
Antwort löschenJa, komisch, ich hatte auch nur 3.0, aber es gab auch nur wenige Bewertungen.
Blonder 2010/07/15 14:54:05
Kommentar löschenDie Geschichte dreht sich um einen Kioskbesitzer, der den ganzen Tag eigentlich nur mit seinen Freunden vor seinem Geschäft sitzt und die Zeit tot schlägt. Dabei lästern die Freunde vorallem über Ausländer (Albaner,Chinesen), aber bald müssen sie ihren Hass auf die Albaner nochmal überdenken.
Die ganze Handlung spielt sich fast ausschließlich vor dem Kiosk ab und sie besticht vor allem durch witzige Dialoge. Gleichzeitig räumt der Film auch noch mit falschen Vorurteilen auf.
Eine kleine Komödie zum schmunzeln für eine heiße Sommernacht.
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AylaView 2010/07/10 01:04:07
Kommentar löschenVoller Klischees, aber eben auch sehr wahr und einfach mit großartigen Szenen und Dialogen gespickt. Kleiner, feiner Film mit einigen Längen.
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Flacey 2010/06/28 12:56:09
Kommentar löschenDer Film ist in etwa so spannend, wie wenn man sich (genau wie Charakter im Film) an eine gammlige Nebenstraße in Athen hockt und dem Verkehr zu guckt. Die "Komödie" ist an dem Film wohl leider etwas zu schnell vorbeigefahren...
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Sheeeeep 2010/06/22 07:37:45
Kommentar löschenHoffentlich gehn von unseren paar Euronen mindestens die Hälfte in die griechische Filmförderung, die könnte das Geld gut gebrauchen. Verschroben und schrullig ist der Film, aber dabei vergisst er nach den ersten Metern schon die Komödie.
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Brigittes Helm 2011/12/08 23:36:46
Antwort löschenKommt immer darauf an, was man unter Komödie versteht. Das Geld wäre übrigens falsch gespendet, da der griechische Regisseur schon lange in Deutschland lebt und hier u.a. Tatorte fabriziert;-).