Klopka - Die Falle
Klopka - The Trap (2007), HU/CS/DE Laufzeit 120 Minuten, FSK 12, Thriller, Drama, Kinostart 11.10.2007
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von Srdan Golubovic und Rita Wilson, mit Camilla Belle und Nebojsa Glogovac
Marija ist Lehrerin, Mladen Bauingenieur bei einer staatlichen Baugesellschaft, sie sind glücklich miteinander und ihrem 10jährigen Sohn Nemanja. Ihre Welt bricht zusammen, als sie nach einem unerwarteten Herzanfall erfahren, dass Nemanja unter einer seltenen Herzkrankheit leidet. Eine Operation im Ausland ist unvermeidbar. Der chirurgische Eingriff und die Reise kosten 30.000 Euro. Mladen und Marija müssen das Geld schnell zusammenbekommen, denn jeder Anfall von Nemanja könnte gefährlicher werden als der vorige. Bald aber müssen sie erkennen, dass dieser große Betrag nicht zu beschaffen ist. Mladen und Marija greifen zu einer ungewöhnlichen Lösung und setzen eine Annonce in die Zeitung, in der sie um finanzielle Hilfe für die Operation ihres Sohnes bitten. Nach enttäuschenden Wochen des Wartens antwortet ein geheimnisvoller Mann auf Ihre Anzeige. Er unterbreitet Mladen ein empörendes Angebot. (omdb)
Cast & Crew
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Srdan Golubovic
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Rita Wilson
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Nebojsa Glogovac
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Camilla Belle
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Natasa Ninkovic
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Miki Manojlovic
Fan werden!Du bist Fan! (löschen) Kosta Antic
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Gia Carides
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Bogdan Diklic
Fan werden!Du bist Fan! (löschen) Dr. Lukic
Regie
Schauspieler
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Channing Tatum
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Jeanne Tripplehorn
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Vuk Kostic
Fan werden!Du bist Fan! (löschen) Petars Bruder
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Vojin Cetkovic
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Aisha Tyler
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Dejan Cukic
Fan werden!Du bist Fan! (löschen) Petar Ivkovic
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Marko Djurovic
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Melina Pota Koljevic
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Srdjan Koljevic
- Genre
- Thriller, Familiendrama
- Ort
- Belgrad, Serbien
- Handlung
- Ausländer, Bankkredit, Bauingenieur, Ehepaar, Freundschaft, Geldnot, Herzkrankheit, Lehrer, Operation, Preis, Sohn, Verlust des Sohnes
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Drehbuch
Filmdetails Klopka - Die Falle
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Kritiken (3) — Film: Klopka - Die Falle
Kirsten Liese: BR Online, WDR3, Darmstädte... Kirsten Liese: BR Online, WDR3, Darmstädte...
Kommentar löschenSrdan Golubovic zeichnet in seinem mehrfach ausgezeichneten Drama „Klopka - Die Falle“ ein zutiefst pessimistisches Bild seiner serbischen Heimat nach dem Vorbild antiker Tragödien. Der Held trägt einen langen qualvollen inneren Kampf mit sich selbst aus, begeht einen Mord und zerbricht daran selbst. Die Geschichte ist zwar fiktiv, die Hintergründe dazu aber sind lebensnaher als man glauben möchte.
(BR Online)
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Jörg von Grass: filminformer.de; stadtmagaz...
Kommentar löschen"Klopka" strahlt ein Klima sozialer Kälte aus, Luxuswagen und Schrottautos fahren neben einander her, Symbol einer Parallelwelt ohne Verbindung zueinander, in der jeder für sich lebt. Golubovic setzt auf Nahaufnahmen und Einsatz von Teleobjektiven sowie einer "dichten Geräuschkulisse und einer Filmmusik", die für ihn Teil der "Atmosphäre und Geräusche" ist und zeichnet mit eindrucksvoller Besetzung (Anica Dobra, Nebojsa Glogovac) und großer Spannung eine Tragödie von archaischer Wucht, visualisiert die Einsamkeit des getriebenen Mannes, der zunehmend um sich kreist, gefangen in seelischer Enge in immer kleineren Räumen...
Kritik im Original Kommentar gefällt mir Kommentar gefällt mir doch nicht Antworten
Bernd Haasis: Stuttgarter Nachrichten Bernd Haasis: Stuttgarter Nachrichten
Kommentar löschenGolubovics Blick in die Belgrader Gesellschaft ist trist, das Misstrauen sitzt tief und wird permanent bestätigt, ein Menschenleben zählt nichts. Es scheint fast, als müsste da eine ganze traumatisierte Nation auf die Couch.
Kritik im Original Kommentar gefällt mir Kommentar gefällt mir doch nicht Antworten
Kommentare (5) — Film: Klopka - Die Falle
Kommentar schreibenMuffin Man 2011/02/13 23:52:10
Kommentar löschen"Klopka" ist ein Drama, das sich solch Fragen wie nach dem Wert eines Menschenlebens oder wie weit jemand zu gehen bereit ist, um ein solches zu retten, über die als Tragödie angelegte Geschichte nähert. Als solche ist sie natürlich konstruiert, wirkt auch so; interessant ist eher der serbische Twist, der sich im Ganzen finden lässt. So entpuppt sich zum Beispiel auch der Auftraggeber, der mit viel überlebensnotwendigem Geld lockt, als armes Schwein, das selbst in Schulden ertrinkt und in Gegenwart des Hauptcharakters bloss von "wir" redet, weil das besser tönt, und nicht etwa, weil hinter ihm eine mächtige Organisation stehen würde. So zerfällt auf zynische Art jeglicher Schein, und übrig bleiben Mittvierziger, die in alten Trainern herumlatschen und trinken. Das erdet den Film, gibt ihm nötigen Realismus, ohne dass er seine Subtilität verlieren und plakativ werden würde. Nur über Jelena, deren Aussage, dass Hauptcharakter Mladen der beste Mensch sei, den sie je getroffen habe - ausgerechnet er, natürlich er, hier ist die Tragödie -, sie als vernachlässigtes, frustriertes Mitglied einer patriarchalisch ausgerichteten, vermögenden Bauunternehmerfamilie, aus deren Reihe jemand an der Beerdigung eines Bruders gleich von Rache anfängt zu schwafeln, blossstellt, hätte man gern mehr erfahren.
Von der Machart her lässt "Klopka" nichts zu wünschen übrig; hervorzuheben gibt es hier eine Szene, in der Sterben und Wiederbelebung parallel geschnitten und das schwere Atmen des Mörders und das des Wiederbelebten als ein und dasselbe wahrgenommen werden.
"Klopka" ist letztlich ein sehr nüchterner Film, trostlos, deprimierend, aber auch gefühlvoll, menschlich, leise.
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8martin 2010/12/04 10:57:44
Kommentar löschenSolide gemachter Krimi mit zuschauererhaltender Spannung. Da werden die Rollen getauscht: der mafiöse Auftraggeber entpuppt sich als armes alleinstehendes Schwein und der brave übertölpelte Familienvater wird anscheinend zum brutalen Killer. Hektische Szenen wechseln mit ruhigen Passagen, die ein Nachdenken über die Situation der Eltern ermöglichen und deren Ratlosigkeit bzw. deren Gewissenskonflikte nachempfinden lassen. Dafür und für die Ehekrise gibt es viel Platz. Hier ist die Kommunikation gestört, weil er in die machohafte Emigration geht und die Frau ihm wie immer nur das Eine unterstellt. Nachdem man auf ein Happy End setzt, überrascht der Schluss und hinterlässt Fragezeichen, weil alles so schnell geht, ohne Dialog und der Zuschauer guckt von einer gottvatergleichen Position etwas distanziert zu. Es ist ein Spagat zwischen Sozial- und Mafiadrama mit leichter Tendenz zur zwischenmenschlichen Problematik. Immerhin noch erheblich über dem Durchschnitt der meisten Krimis.
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nithical 2010/12/03 21:45:49
Kommentar löschenEin absolut super hammer Film! Bester Film den ich seit langem gesehen habe!
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maslobojew 2008/07/20 23:27:06
Kommentar löschenVon der Handlung her Ausmaße wie in einer klassischen Tragödie, aber der Streifen ist im serbischen Hier und Jetzt verankert und so wirkt die Story doch reichlich überkonstruiert.
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alter.native 2008/01/09 14:21:33
Kommentar löschenSo ganz glaubhaft kam mir der Sinneswandel des Familienvaters nicht rüber, aber das liegt vielleicht auch an der Unglaublichkeit der Handelsidee. Ansonsten ein spannender Film aus einer andren Welt gleich vor der Haustür.
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