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Krabat

Krabat (2008), DE Laufzeit 120 Minuten, FSK 12, Fantasyfilm, Drama, Kinostart 09.10.2008


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5.1
Kritiker
30 Bewertungen
Skala 0 bis 10
5.9
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6380 Bewertungen
129 Kommentare
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von Marco Kreuzpaintner, mit David Kross und Robert Stadlober

In der gleichnamigen Verfilmung des Kinderbuchklassikers Krabat von Otfried Preußler versucht David Kross als der Namen gebende Krabat den Fluch der schwarzen Mühle zu brechen.

Der Waisenjunge Krabat (David Kross) beginnt eine Lehre in einer abgelegenen Mühle. Doch schon bald kommt Krabat hinter ein dunkles Geheimnis: Die Mühle ist ein Hort der Schwarzen Magie. Anfangs ist er fasziniert von dem geheimnisvollen und mächtigen Meister (Christian Redl), der Gesellschaft der elf Müllersburschen und besonders von der Zauberei. Der Meister lehrt seine Gesellen, sich durch Zeit und Raum zu bewegen. In Raben verwandelt fliegen sie nachts über Wälder und Landschaften. Als Krabat auf einem seiner Ausflüge dem Bauernmädchen Kantorka begegnet, verliebt er sich auf den ersten Blick in sie. Doch der unerbittliche Meister hat andere Pläne mit ihm. Um Krabat auf seine Seite zu ziehen, bietet er ihm seine Nachfolge auf der Mühle an. Das Angebot ist verführerisch, doch nach und nach erkennt Krabat, wie hoch der Preis dieser Macht ist und dass nur die Kraft der Liebe ihn retten kann.

Hintergrund & Infos zu Krabat
Krabat beruht auf dem gleichnamigen Jugendbuch von Otfried Preußler, das 1971 erstmals erschien. Die Verfilmung mit David Kross in der Hauptrolle wurde im Sommer 2007 in Rumänien (Sibiu), Bottrop und dem Schwarzwald gedreht. Der Stoff wurde bereits 1977 von dem Tschechen Karel Zeman, Pionier des tschechischen Animationsfilms, verfilmt.

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Mehr Bilder (40) und Videos (3) zu Krabat


Cast & Crew


Kritiken (7) — Film: Krabat

Gnislew: Sneakfilm - Kino mal anders

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4.0Uninteressant

“Krabat” ist eine vertane Chance ein erfolgreiches Buch auf die Leinwand zu bringen. Es fehlt dem Film vor allem an einer gradlinigen erzählweise und überzeugenden Darstellern. Regisseur Kreuzpaintner hat “Krabat” zwar nicht völlig in den Sand gesetzt, aber nur einen Film geschaffen, der eher zweite Wahl ist.

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stuforcedyou: Die Drei Muscheln, CinemaFo...

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5.5Geht so

Die erste Realverfilmung des Jugendbuchklassiker von Otfried Preußler ("Räuber Hotzenplotz", "Die kleine Hexe") aus dem Jahre 1971 kann öfters wirklich fesseln und braucht in diesen starken Momenten, trotz manchmal zu künstlich wirkenden Kulissen und zweitklassigen Kampfszenen, auch nicht die Konkurrenz aus Übersee zu fürchten. Es gibt aber immer mal wieder zähe und spannungsarme Minuten die den Film in die Länge ziehen und so den Erzählfluss blockieren, was den Film von Marco Kreuzpaintner dann schlechter aussehen lässt als er es ist. Gerade am Ende verliert "Krabat" so viel von seiner anfänglichen Faszination da hier die Liebesgeschichte ins Zentrum rückt, die im Gegensatz zu der magischen und geheimnisvollen Komponente des Films um einiges ausdrucksloser inszeniert wurde. Wer sich aber im Genre des Fantasyfilms wohl fühlt und kein virtuelles Effektfeuerwerk erwartet macht mit "Krabat" sicherlich nichts verkehrt.

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Kaltduscher: MoviezKult.de

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6.0Ganz gut

Ohne die Romanvorlage von Ottfried Preußler gelesen zu haben, war ich positiv überrascht von Marco Kreuzpaintners Adaption von Krabat. Mit einer für einen deutschen Film und einem Budget von knapp 11 Millionen Euro beachtlichen Postproduktionsleistung gelingt es Roland Emmerichs Protegé, eine geheimnisvolle Atmosphäre auf die Kinoleinwand zu zaubern. Die Geschichte des Krabat, der sich einer geheimnisvollen Organisation anschließt und nach und nach deren Geheimnisse ergründet, ist spannend und effektorisch umgesetzt. Lediglich der Cast weiß alles andere als zu gefallen. David Kross ist der Hauptrolle nicht ganz gewachsen, ihm gelingt es nicht, den Facettenreichtum seiner Figur auszuarbeiten. Blass bleibt auch Robert Stadlober, der mit seiner Rolle als Bösewicht nicht gegen sein Image anzukämpfen weiß. Im Gegensatz dazu überzeugen Daniel Brühl als Altgeselle Tonda und vor allem Christian Redl als Meister, der mit einem diabolischen Spiel die Zuschauer bis zum Schluss fesselt.

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sushi25: movie-fan.de

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5.0Geht so

Schön düstere Stimmung, in einer leider technisch unsauber (z.B. Animation der Raben) gemachten Verfilmung. Schlimmer noch, viele der Mitkinobesucher, die weder das Buch, noch die Animationsumsetzung aus den Siebzigern kannten, konnten dem Schluß des Films nicht folgen.

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Tina Scheidt

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Da bestätigt sich mein ungutes Gefühl, dass ich nach Sehen des Trailers hatte. Zumindest die Handlung sollte ein Nichtkenner des Romans verstehen können!


Corsovilla: SchönerDenken

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6.5Ganz gut

“Krabat” von Ottfried Preußler ist ein besonderes Kinderbuch. Es hat Generationen von (jungen) Lesern beeindruckt. Jetzt hat es den Sprung auf die Kinoleinwand geschafft. Und der Film hat viel Respekt vor der Geschichte. Aber richtig gelungen ist er nicht. Zu mutlos auf der visuellen Ebene: Vilsmaier erschafft keine sichtbare Ebene der Magie, keine Verfremdung, die das Geheimnisvolle transportiert. Und glücklos in der Wahl des Hauptdarstellers. Die Punkte für überzeugende Schauspielerleistung räumt Herr Brühl ab. Fazit: ein guter Film und irgendwie reicht mir das nicht.

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Sundance_Kid

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Vilsmaier?


Batzman: moviepilot / Fünf Filmfreunde

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6.0Ganz gut

(...)Trotz allem erkennbaren Aufwand und all dem Talent das involviert war, ist Krabat leider wirklich kein guter Film.
Das beginnt mit David Kross, der mit der Hauptrolle absolut überfordert ist und zu keinem Zeitpunkt die nötige emotionale Nähe zu seiner Figur aufbaut. Die Natürlichkeit und der Realismus, die ihn ihn “Knallhart” auszeichneten, sind hier völlig verschwunden. Er wirkt nicht wie ein armer Waisenjunge, sondern wie jemand dem man ein bißchen Dreck ins Gesicht geschmiert hat, der aber genau weiß, dass er zum Lunchbreak wieder in seinem Trailer ist. Kross spielt schlecht. Egal was um ihn herum passiert, sein Gesicht vermittelt nie die nötige Angst, Entschlossenheit, Verletzlichkeit, Wut oder das ehrliche Staunen über all das Unglaubliche, dass ihm in der Mühle wiederfährt. Doch wenn uns das US-Kino etwas gelehrt hat, dann dass: Nur Charaktere mit denen wir mitfühlen und die für uns staunen, schaffen es auch, bei uns, dem Zuschauer den Glauben an Magie zu erzeugen. Kross schafft es nicht und es erleichtert die Sache keineswegs, das der Film wohl die lausigste Dreck- und Bart-Continuity hat, die ich in seit “30 Days of Night” gesehen habe. Wer auch immer die doofe Idee hatte den Alterungsprozess von Krabat, über die Jahre seiner Lehrzeit, dadurch zu verdeutlichen, dass man ihm einen Fusselbart anheftete, der zudem in jeder Szene anders (aber nie realistisch) aussieht, gehört noch nachträglich verprügelt.(...)

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Tina Scheidt

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Der Roman Krabat ist eines meiner absoluten Lieblingsbücher, das ich auch jetzt noch immer wieder hervorhole und noch immer mit Faszination verschlinge, als würde ich es das erste Mal lesen. Gerade die Wandlung, die Krabat im Lauf der Handlung durchläuft, ist so unendlich wichtig für die Handlung, die man durch seine Augen sieht und mit ihm leidet, hofft und bangt! Ich glaube, nach den vielen negativen Kritiken zu dem Hauptdarsteller lasse ich es, mir den Film anzuschauen.


Mr Vincent Vega: Die 5 Filmfreunde, gamona, ...

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2.0Ärgerlich

[...] Selbst auf seinen uneigenständigen Füßlein wackelt und kippt dieser "Krabat" zwei volle müde Stunden hin und her – da wird nicht nur schlecht geklaut, sondern auch schlecht erfunden. Ungelenk, staksig in Szene gesetzt, bebildert Kreuzpaintner die an und für sich schöne Erzählung einfalls- und regungslos, ohne Gespür fürs Magische, fürs Phantastische. Der junge Regisseur hat den Stoff zu keiner Zeit im Griff, weiß nicht, wie er die Mischung aus düsterer Fantasy und Teenager-Drama visuell erzählen oder wo er überhaupt Schwerpunkte setzen soll. [...]

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Kommentare (120) — Film: Krabat


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FantasyFan001

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Bewertung10.0Lieblingsfilm

Ich mag den Film. Meine Schwester meinte, dass ich weder das Buch noch den eigendlichen Sinn verstehen würde. Es sei "zu anspruchsvoll" für ein 13-jähriges Mädchen. Ich habe das Buch verschlungen, und auch der Film gehört zu meinen Lieblingsfilmen (habe ihn mir auf DVD gekauft, da ich den Kinostart 2008 verpasst habe). Das einzige, was mir nicht gefallen hat, war, dass das 3 Jahr, das im Buch beschrieben war im Film völlig weggelassen wurde, aber das ist mir keinen Punktabzug wert, den sonst hätte der Film ewig gedauert......

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Sigrun

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Bewertung4.0Uninteressant

Wegen des Buchs und des tschechoslowakischen Trickfilms von 1977, die ich aus unterschiedlichen Gründen sehr mag, waren wir damals extra im Kino, als der Film rauskam. Hatte nichts erwartet und auch nichts bekommen, bei manchen Figuren fand ich es allerdings sehr schade, dass sie nicht besser inszeniert und vor allem gespielt wurden (Krabat und Tonda, um die signifikantesten zu nennen).

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jason.schmid.96

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Bewertung5.0Geht so

Das Buch hat mir besser gefallen

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robin.dean.716

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Bewertung2.0Ärgerlich

Ich habe das Buch als Kind gefühlte 100x gelesen und habe es geliebt, die Stimmung, die Charaktere, die Geschichte an und für sich, ein tolles Werk der Fantasy-Literatur.

Ich muss zugeben, ich stehe schon per se Filmen deutscher Herkunft meist skeptisch gegenüber, dennoch gibt es Ausnahmen und so lohnt es sich, ab und an über den Tellerrand zu schauen.
Dennoch ging ich mit entsprechend niedrigen Erwartungen ins Kino, um mir diesen Film zu Gemüte zu führen.

Trotzdem es schon etliche Jahre her ist, seitdem ich das Buch zuletzt gelesen habe sind mir ab der ersten Minute die Unterschiede in der Geschichte aufgefallen (natürlich ist das bei Buchverfilmungen immer der Fall, aber hier in meinen Augen zu extrem).

Oftmals sind es nur kleine Details (Krabat und der Meister geben sich im Buch bewusst die linke Hand), teilweise aber auch verfälschende, auf Kosten der Geschichte und Spannung (der Gevatter).

Über die Besetzung konnte ich nur verärgert den Kopf schütteln, offenbar gibt es nur 4 deutsche Schauspieler und die sind in jeder 0815-Produktion zu sehen, Robert Stadlober hat mich mit Hanno Koffler zusammen noch am meisten überzeugt.
Daniel Brühl war wohl die Krönung der Besetzungsungscouch, selten eine so schlechte Darbietung gesehen, leider ist bei Herrn Brühl dies wohl Standard (siehe Goodbye Lenin), keine Spur von der Weisheit und auch teilweise Erhabenheit seiner Figur im Buch, gelangweilt und emotionslos wird der Text runtergerattert, er, der doch einen wichtigen Teil der Geschichte tragen sollte lässt selbige zur Pharse verkommen.

Die VFX sind annehmbar, wenn auch sehr Low-Budget, die Kamera wackelt hin und wieder und der Farbfilter erzugt leider auch keine Stimmung.

Alles in allem wirkt der Film sehr "dahingerotzt", ohne Liebe zum Detail, ohne jede künstlerische Ambition, welche man mit diesem Stoff hätte hervorragend ausleben können.
Einfach ein weiterer deutscher Flop ohne Seele. Schade.

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Bedel

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Bewertung6.0Ganz gut

Gute Atmosphäre, Stimmungsvoll, jedoch wenig Spannungshöhepunkte.

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laurens.schreiht

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Bewertung6.5Ganz gut

ich finde den Film ziemlich gelungen...er hat meine Erwartungen überschritte und mich mit seiner Stimmung gepackt. Mal was anderes aus Deutschland :D

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Brainybab

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Bewertung1.0Ärgerlich

Einen herzlichen Glückwunsch an dieser Stelle an die Macher dieses Films.
Es ist ihnen vortrefflich gelungen einen der Lieblungsautoren meiner Kindheir komplett zu verhunzen.
Den Punkt dafür, dass ich den Film zuende gesehen habe.

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lorenz.lang.9

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Bewertung5.5Geht so

Naja... kommt ans Buch nicht ran, ist aber solide

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Laserdance

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Bewertung10.0Lieblingsfilm

So habe den nun auch gesehen und fand den Film richtig Super.

Der Film fängt schon stimmungsvoll an mit dem Erzähler Otto Sander und entfaltet unglaublich schnell ein tolles Flair. Man kann in die Geschichte wunderbar eintauchen und ist vollkommen gefangen. Der Film ist auch schön düster.

Dazu kommt eine klasse Ausstattung, gute Inszenierung und gute Schauspieler. Es wird keine Minute langweilig.

Wenn man sich umsieht, sind die meisten Kritiken das typische Bashing Deutscher filme. Ob die Leute irgendwann mal aufhören, deutsche Filme zu gucken, um sie runter zu machen?

Versteht mich nicht falsch. Jeder darf deutsche Filme Scheiße finden. Aber ich gucke dann eben keine mehr. Ich gehe auch nicht ins Heino-Konzert wenn ich keine Volksmusik mag.

Und die, wo laufend mit dem Buch anfangen. Das ein Film selten an die eigene Fantasie rankommt ist klar. Wenn man da nicht trennen kann, sollte man eben keine Buchverfilmungen gucken, sondern das Buch aus dem Regal annehmen.

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Laserdance

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Öhm keine Ahnung ehrlich gesagt. So genau kenne ich seine Musik dann doch nicht. :-)


FantasyFan001

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Doch, Heino singt NUR Volksmusik, warum googlelt ihr den nicht?


Luke_92

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Bewertung5.5Geht so

Das Beste an diesem Film ist das verzaubernde Märchen, welches zugrunde liegt. Geprägt ist jenes deutsche Stück Kino von relativ schwacher schauspielerischer Leistung, die an manchen Stellen besser aufblitzt, dann aber viel zu kurz ist, sodass man sich mit den Charakteren nicht identifizieren kann. Schlecht gefilmte Action-Szenen und ein apathischer Erzähler kommen dazu. Lichtblicke sind beispielsweise die unerwartet guten Special-Effects oder der passende Soundtrack. Als Fan des Buches sollte man Krabat einmal gesehen haben, aber danach kann man die DVD auch getrost wieder verkaufen.

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Solveig

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Bewertung4.0Uninteressant

Eine Verfilmung von Preußlers Jugendbuchklassiker wird es sicher nie einfach haben und im Format eines Spiel- bzw. Kinofilms eigentlich immer nur scheitern können. Grund hierfür wird stets die Vielschichtig- und Tiefgründigkeit des Romans sein, der zudem einfach ein Kultbuch mit sehr vielen Anhängern und Liebhabern ist, die ihren "Krabat" sicher schon über mehrere Jahre hinweg wiederholt gelesen und somit ein sehr intensives eigenes Kopfkino sowie eigene Interpretationen des Stoffs vor Augen haben. Ich bezweifel deshalb sehr, dass es ein filmischer "Krabat" je fertig bringen wird, alle Fans und Kritiker gleichermaßen zu befriedigen.

Trotz dieser Voraussetzung taugt diese Verfilmung hier für mich im besten Falle, um sich einen verregneten Nachmittag zu vertreiben. Der Cast, die Kostüme und Maske sind an sich sehr gut, die Müllerburschen konnte ich auf Grund ihres Aussehens sofort mit ihren Vorbildern der Romanvorlage identifizieren. Hatte ich sie im Buch aber alle lieb gewonnen, sodass ich wirklich für jeden Burschen am Silvesterabend beim Meister aufgelaufen wäre, sind die Jungs hier im Film aber allesamt unsympathisch und uninteressant; SPOILER: ja sogar wenn Krabat am Ende gestorben wäre, wäre mir das herzlich egal gewesen. SPOLERENDE.

Des Weiteren fand ich den Film zu keinem Moment wirklich unheimlich oder atmosphärisch; zumindest wird diese Stimmung für mich nicht erzeugt, indem man einfach das Bild permanent dunkel und schmuddelig hält. Wenn man sich den Film mit Audiokommentar ansieht oder die zahlreichen entfallenen Szenen auf der Bonus-DVD, quatscht Kreuzpaintner oft davon, dass dieses und jenes weg gelassen wurde, weil es die Dramaturgie nicht vorwärts brächte. Und genau das mag es sein, woran dieser "Krabat" meiner Meinung nach am meisten krankt - er geht nur wenig auf die Figuren ein, macht so gut wie keinen Versuch, sie zu porträtieren oder ein Gefühl für sie und ihre Situation zu entwickeln; man geht einfach nur durch die Geschichte, in der man sich Bilder und Szenen nacheinander anguckt, die zwar schon aus sich heraus folgen, aber nicht wirklich etwas hervorbringen, am allerwenigsten eine echte Stimmung oder wirklichen Erzählgehalt.

Zuletzt fand ich es ärgerlich, dass der Plot im letzten Drittel des Films nicht richtig durchdacht wurde und auch gar nicht richtig motiviert ist.

SPOILER:
Wozu ist es im Film noch wichtig, dass Krabat einen Verbündeten hat, der die Kantorka zur Mühle bringt? Krabat sagt ihr doch, dass sie am Silvesterabend kommen muss, um ihn frei zu bitten, nur an diesem Abend sei es möglich. Dass da noch eine Prüfung auf sie zukommen wird, kann er doch gar nicht wissen, denn anders als im Buch hat Juro ihm im Film doch gar nicht erklärt, was auf ihn und das Mädchen zukommen wird, sollten sie es wirklich wagen, den Meister herauszufordern. Woher Juro sein Wissen hat, wird zudem im Film auch nicht erklärt. Im Buch erklärt Krabat seinem Mädchen dagegen nur die Hälfte, um für sich Zeit zu gewinnen, zu entscheiden, ob er die Kantorka wirklich in diese lebensgefährliche Aufgabe und Bitte hineinziehen möchte. Er klärt sie über die Gefahr für ihr Leben auf und auch, dass er nur am letzten Abend des Jahres freikommen kann; was sie aber zu tun hat, verrät er ihr nicht; das muss dann der Bote tun.
Im Film ist das hingegen total unmotiviert und deshalb nur gewolltes Tamtam, um eine Pseudospannung zu erzeugen; es hätte niemand die Kantorka holen müssen und Krabat hätte den Silvestertag einfach nur seelenruhig mit Warten verbringen können.
SPOILERENDE

Alles in allem war das für mich ein schwacher Film, der sowohl als Film für sich nicht wirklich überzeugen kann und als Buchadaption eigentlich auch nicht wirklich etwas taugt. Schade, denn ich hatte mich echt gefreut, dass dies ein deutscher Film wird, denn man sollte doch meinen, dass "Krabat" gerade hier besonders gut gekannt, geschätzt und geliebt wird. In Hollywoodmanier hätte ich mir diese wunderschöne Geschichte am allerwenigsten vorstellen können (ein "Krabat" braucht überhaupt keine großartigen Effekte; ein gut herausgearbeiteter Inhalt und eine solide Interpretation des Romans reichen vollkommen für einen nachhaltigen Film) und zudem mag ich Marco Kreuzpaintner eigentlich wirklich gern; "Sommersturm" und "Trade" haben mir sehr gut gefallen. Aber das hier? Im besten Falle kann man von diesem "Krabat" noch sagen, dass er ein unausgereiftes und nicht konsequent durchdachtes Fragment sei, das viel zu schnell und ohne tiefergehende Überlegung aufs Kino losgelassen wurde.

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The Freewheelin Fonda

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Bewertung1.0Ärgerlich

Nachdem ich hier in den letzten Wochen überwiegend sehr positive Bewertungen zu verschiedenen Filmen gemacht habe, kam ich bei der Neusortierung meiner Dvd Sammlung auf die Idee in dieser Woche Filme zu bewerten, die bei meiner persönlichen Einordnung in der untersten Reihe meines Regals gelandet waren, in der die schlechtesten Streifen meiner Sammlung ihren Platz finden.

Es mag zwar enorm klischeehaft sein aber was könnte für die erste Bewertung meiner schlechtesten Dvds besser hinhalten als ein Deutscher Film, der von Filmliebhaber schon so viel einstecken muss.

Den Roman ,,Krabat" habe ich damals in der Schule gelesen und wie es so geht, wenn man ein Werk in der Schule auseinandernimmt und es bis zum geht nicht mehr analysiert, war meine Begeisterung an der Geschichte von Krabat und seinen Gesellen, die in einer Mühle für einen Zaubermeister arbeiten und seine Mühle nicht mehr freiwillig verlassen können, relativ begrenzt.
Zur gleichen Zeit ist dann dieser Streifen erschienen und auch an der Verfilmung hatte ich Recht wenig Interesse, doch damit ich mich besser auf die Krabatklausur vorbereiten konnte, hat meine Mutter mir diesen Streifen als Dvd geschenkt(gute Filme muss ich zu meinem Leidwesen, jedoch selbst kaufen) und mein Fazit vor 4 Jahren war der Hassfilm gewesen.

Inzwischen gibt es zwar andere Filme die ich kennen gelernt habe, die mich noch saurer als dieses flache Werk hier gemacht haben, so dass ,,Krabat" der Hassfilmbewertung entfliehen kann aber trotzdem ist dieses Machwerk eine total blutleere Inszenierung, in der alle negativen Punkte vereint werden, die dem deutschen Film stets vorgeworfen werden.
Man bemüht sich hier so sehr eine gruselige Stimmung aufzubauen, doch alles ist hier einfach völlig übertrieben dargestellt, der Einsatz von Musik, vor allem die Darstellung der Charaktere und auch die ganze ,,dunkle" Optik des Films, die man an vielen Stellen leider überhaupt nicht Ernst nehmen kann.
Auch die Darsteller sind einfach nur unglaubwürdig und die Untermalung durch einen Erzähler wirkt in dieser Art und Weise auch irgendwo unpassend.

Dem Buch von Preußler bin ich momentan dabei eine erneute Chance zu geben und es privat noch einmal zu lesen, doch als ich diesen Film noch einmal angefangen habe, musste ich nach ein paar Minuten ausschalten, denn ein derartig seelenloser Streifen ist zu keinem Zeitpunkt interessant und langweilt einen nur.

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The Freewheelin Fonda

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Wir haben doch alle ein paar Leichen im Keller Martin ;)
und diese Woche räume ich da unten halt mal auf :D


Martin Oberndorf

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Meiner Sammlung fehlt aber nur 1 Hassfilm (Fast/Furious Tokio) aber 2 Lieblingsfilme. :/


dynamictom2409

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Bewertung7.0Sehenswert

Sehr tolles Buch, dort wird der Spannungsbogen gespannt bis er fast zerreist und der Pfeil fliegt bis hinter den Horizont ... beim Film wird der Bogen auch etwas gespannt, doch der Pfeil schlafft dann vor der 20-Meter-Zielscheibe ab...

Die Bilder und Atmosphäre sind schon gut gemacht, die Story ist aber leider sehr abgespeckt und auf den Otto-Normal-Verbraucher zugeschnitten. Hätte der Film dem Zuschauer mehr Phantasie abverlangt statt alles zu offensichtlich vorzukauen wäre er imho viel besser geworden.

Buch: 10 Punkte / Film: nett gemeinte 7 Punkte wegen der dichten visuellen Atmosphäre.

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VFresh

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Bewertung0.0Hassfilm

Welch eine Schande! Ich spüre jedes mal meine Adern anschwellen wenn ich darüber nachdenke was man aus dem recht gut zu lesendem Buch gemacht hat! Sauer und enttäuscht ! Genau das bin ich !
Das Buch sollte ich in der Schule lesen..... doch was war das ? Es hat mir gefallen. Ja ein Schulbuch hat mir gefallen und ich konnte mich in diese, mal etwas andere Fantasy Welt hineinversetzen. Die Charaktere waren sehr interessant, die Geschichte und die mysteriösen Gestalten, wie der Kutscher oder der mächtige Zauberer, von dem es lauter Legenden gab und der auch kurz eine Rolle spielen durfte, waren lauter guter Rezepte für ein gutes Buch. Wobei das Ende extrem enttäuschend war. Es kam mir so vor als würde alles schnell gequetscht werden um zuende zu kommen.
Achtung spoiler !!!!! Um genauer zu sein kam mir das Ende so vor (im Buch mit noch n paar Adjektiven und dergleichen Ausschmückungen um es ein wenig nach "Mehr" wirken zu lassen) : Krabat vordert seinen Meister heraus, sein Weib kommt, Weib entscheidet sich für den richtigen Raben ( Krabat ), Meister ist besiegt..... Ende.

So, kurz erläutert, dass ich den Film nicht nur hasse weil er eine Deutsch - Produktion ist ;) .

Ich will nicht zu beleidigend sein, deswegen versuch ich so kurz und kanpp wie möglich meine Kritik einzutippen. Die komplette Atmusphäre leidet unter diesen sehr sehr sehr schlecht ausgewählten Schauspielern. Speziell Krabat, der als volllipiger Frosch dargestellt wird lachhaft! Dann die teils sehr stark veränderten Szenen, die vom Buch deutlich abweichen. An sich habe ich ja nichts gegen solche Veränderungen, aber sie müssen auch Sinn ergeben und zum Gesamtbild passen. In dem Film aber war das ein Griff in die City Toilette ganz klar! Als Beispiel, die Szene wo die Müllergesellen ein kleines Dorf gegen böse Soldaten verteitigen. Und zwar mit Stöcken in wunderbarer Zauberermanier. Im Buch war das bisschen anders ..... ehhhm wie ... ahhh ja ... es gab keinen Kampf ! Soldaten kamen zu ihnen und wollten sie zur Armee holn etc. Das war glaub die einzige Stelle wo Soldaten im Buch vorkamen ( mag mich auch irren ;) aber habe des so im Kopf ). Im Film trifft Krabat auf seine Angebetete in dem Dorf, was er mit seinen Müllerskollegen vor den bösen Soldaten gerettet hat. Ein Dorf ? Im Buch war doch die Rede von einer Stadt. Sie hat in einem Chor gesungen, zur Wheinachtszeit und ist dann meine ich durch die Straßen der Stadt gewandert und der gute Krabat fand se sehr ansprechend etc. Denke ma man wollte es sich ganz einfach machen : " Hmmmm Stadt is groß, neeee lass ma n Dorf machn..... hmmmm und Soldaten die gegen Jedis kämpfen" ----- " Aber Sir, in Krabat gibt es keine Jedis!" ---- " Na dann gib den Müllersgesellen Stöcke in die Hand und lass se dann so kömpfen !".

So bevor ich noch mehr in dieser Form über den Film herfalle hör ich ma lieber auf.
(falls ich mich mit den Buchinhalten vertan habe klärt mich ruhig auf. Das Buch habe ich vor einer gefühlten Ewigkeit gelesen ;) )

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Solveig

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Naja, wenn es erwünscht ist:

Die Kantorka singt schon an Ostern und nicht an Weihnachten, das stimmt im Film.
Wenn man heute das Wort "Stadt" hört, dann hat man gewiss eine andere Vorstellung - Schwarkollm wird zu Krabats Zeiit sicher nicht viel mehr als ein bestenfalls größeres Dorf gewesen sein. Und das besondere an der Beziehung zwischen Krabat und Kantorka ist, dass ihre Liebe eben ungesehen aufbaut, aus der Ferne. Im ersten Jahr hört Krabat das Mädchen nur singen, erst im 2. Jahr sieht er es und sie träumen manchmal voneinander, wobei es gerade das schöne an diesem Buch ist, dass man nie wissen kann wie real der Traum eigentlich ist.


VFresh

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erwünscht ist es ;) wie gesagt ist was her :P


Hyperion00731

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Bewertung8.0Ausgezeichnet

Ein super Film über Treue, Verrat, schwarze Magie und geheimnisvollen Rästel.
Bemerkenswert gute Leistungen von weitestgehend unbekannten Schauspielern und eine stets recht dunkle Atmosphäre sowie schöne Landscahften udn eine komplexe Story.

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Hagen Hagen

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Bewertung5.5Geht so

Viele gute Einzelteile ergeben noch lange kein gutes Gesamtprodukt. Hier muss man das wohl Kreuzpaintner anlasten, der nicht nur einen albernen Wackelkamerakampf auf die Leinwand bringt, sondern mit seinen Figuren, Darstellern und seinem Setting nix anzufangen weiß.

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TinaCocaine

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Bewertung6.5Ganz gut

Ich bin kein Fantasy-Fan und den Deutschen traue ich in diesem Gebiet kaum etwas zu. Aufgrund dessen war ich keiner guten Meinung als ich den Film zu gucken begann. Allerdings muss ich sagen, ich war wirklich positiv überrascht! Die Kameraführung und die düstere Atmosphäre treffen den Nagel auf den Kopf, die Darsteller sind sehr gut, wenn auch sicherlich nicht perfekt und die Story mag ich auch. Vielleicht muss ich dazu sagen, dass ich das Buch nicht kenne und eventuell deshalb den Film etwas überbewerte, aber wenn ich wirklich nur den Film beurteile, muss ich sagen: Well done!

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Uwe B.B.B.

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Bewertung1.0Ärgerlich

Seelenlose Verfilmung eines großartigen Kinderbuches.

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Shady95

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Bewertung6.0Ganz gut

Also technisch gesehen für einen deutschen Film echt gut, aber alles andere ist nicht so berauschend.

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Morrigan

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Bewertung10.0Lieblingsfilm

So da das einer meine Lieblingsfilme ist und ich mich zurzeit wieder sehr viel damit beschäftige, will ich auch mal meinen Senf dazu schreiben. Allerdings hab ich nicht den geringsten Zweifel das mein Kommentar immens abschweifen wird und mich einige danach für etwas zwischen leicht merkwürdig und totally nuts halten werden. (Falls man es überhaupt liest). Tja könnte man auch mit Recht haben. Zunächst einmal das was jeder sagt: Schnäuzer bäää, Cross ein wenig überfordert und dann irgendwas beliebig nettes oder wüstes über Daniel Brühl oder Robert Stadlober. Achja und lest das Buch liebe Kinder.

So den Teil hätten wir. Jetzt kommt der wahnsinnige "ich muss mir was von der Seele schreiben" Part.
Hier ist es ja wenigstens so dass die Kommentare, im Gegensatz zu let's say youtube, sich nicht auf ein XY ist sooooo geil beschränken. Allerdings was ich generell wenn über den Film gesprochen wird echt blöd finde das eine der wichtigsten Figuren immer vergessen wird. Nämlich Juro. (Gut vielleicht wegen Spoilern aber man könnte ihn auch ohne zu spoilern erwähnen).

Ich glaub das hier wird jetzt eher ne Art Plädoyerm aber da dieser Film vor allem wegen Juro mein Lieblingsfilm ist bin ich mal so dreist und sau das hier hin.

Juro an sich ist für den Film und für die Person Krabat ja immens wichtig eigentlich. Hier lässt sich sagen der Junge ist für ne Überraschung gut (spoilerfrei genug?)

So viele Kritiken hier besagen ja dass die Darsteller iwie hölzern spielen (oder wie man das nennen will) wer das behauptet hat noch nie genauer auf Juro geachtet.
Ich finde Hanno spielt ihn durch den ganzen Film über komplett genial und verleiht der RRolle was ungemein authentisches. Wenn man mal beim Film schauen genauer auf die Burschen im Hintergrund achtet, merkt man oft dass diese solange sie nichts zu sagen haben ausdrucklos in eine Richtung starren. Wo hingegen man Juro, der ja beim Reden mehrere Anläufe braucht und deswegen den Mund vorm Reden öfters auf und zuklappt, diese Angewohnheit bei beliebigen Szenen wenn er so im Hintergrund steht wiederholt. Ob nun das als Tick der Juro auszeichnet oder wieso auch immer- Ich finde das macht diese Rolle so authentisch weil Hanno Koffer sie mit solchen Kleinigkeiten liebevoll gestaltet , die den meisten nicht mal auffallen. (Echt mal beim anschauen in den Hintergrund gucken das kann sehr erheiternd sein.)

Und beim erneuten Anschauen merkt man dann schon zu Beginn wie immer wieder in Blicken, die aus dem Hintergrund kommen, der andere Juro hervortritt. (Ich nenn ihn gern den BAMF Juro xD). Bereits in der ersten Szene mit Krabat beim Essen. Der Hanno zieht das voll durch und zwar beide Aspekte seiner Rolle.

Hier spielt praktisch jemand, jemand anderen, der wiederum jemand anderen spielt. Oder so.

Ich sag ja nicht dass die Rolle Oscarreif gespielt ist aber wie ich finde sehr sehr (hoch 10 ) gut und um mich zu wiederholen authentisch und liebenswert und wirklich im Detail ausgeklügelt. Und drum meine ich gibt es mindestens einen der nicht hölzern spielt.
Aber Juro ist für die meisten ja iwie erwähnungsunwürdig (is ja auch kein wichtiger Charakter, nee? *hust*) und Namen wie Daniel Brühl, Robert Stadlober und David Cross erwähnen sich halt besser in Artikeln und Kritiken als ein Hanno Koffler. (Man findet ja nicht mal Inteviews zu Krabat mit ihm. Die Rolle wird echt so sch**ß übergangen-.-)

Was ich echt nicht versteh wie dieser Mann echt teilweise sooooo unterbewertet und übergangen wird. (Kiekt mal "Nacht vor Augen" liebe freunde!)

Naja genug aufgeregt. Ich hab ja gesagt ich schweif ab. Aber das alles gehört zu den Gründen wieso Krabat einer meiner Lieblingsfilme ist. Richtig weil ich ein Fangirl mit nem Knall bin dass bei ner genauen Juro Analyse nen crush auf Hanno gekriegt hat. Sorry für diesen Rahmen sprengenden Kommentar. Es tut mir zwar nicht wirklich Leid, aber ihn womöglich wo gepostet zu haben wo er nicht hingehört dass würde mich schon stören.

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FantasyFan001

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Gut geschrieben! Ich finde du hast vollkommen recht, bei dem, was du sagst! Juro hat es nicht verdient, einfach so übergangen zu werden!



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