Krabat
DE 2008
- Genre
- Fantasyfilm
- Inhalt
Der Waisenjunge Krabat beginnt eine Lehre in einer abgelegenen Mühle. Doch schon bald kommt Krabat hinter ein dunkles Geheimnis: Die Mühle ist ein Hort der unseligen Schwarzen Magie. Anfangs ist er fasziniert von dem geheimnisvollen und mächtigen… — Mehr
Der Waisenjunge Krabat beginnt eine Lehre in einer abgelegenen Mühle. Doch schon bald kommt Krabat hinter ein dunkles Geheimnis: Die Mühle ist ein Hort der unseligen Schwarzen Magie. Anfangs ist er fasziniert von dem geheimnisvollen und mächtigen Meister, der Gesellschaft der elf Müllersburschen und besonders von der Magie. Der Meister lehrt seine Gesellen, sich durch Zeit und Raum zu bewegen. In Raben verwandelt fliegen sie nachts über Wälder und Landschaften. Als Krabat auf einem seiner Ausflüge dem Bauernmädchen Kantorka begegnet, verliebt er sich auf den ersten Blick in sie. Doch der unerbittliche Meister hat andere Pläne mit ihm. Um Krabat auf seine Seite zu ziehen, bietet er ihm seine Nachfolge auf der Mühle an. Das Angebot ist verführerisch, doch nach und nach erkennt Krabat, wie hoch der Preis dieser Macht ist und dass nur die Kraft der Liebe ihn retten kann.
- Cast
- David Kross, Robert Stadlober, Daniel Brühl, Christian Redl, Paula Kalenberg, Anna Thalbach, Hanno Koffler — Mehr
- Regisseure
- Marco Kreuzpaintner
- Autor
- Michael Gutmann
- Laufzeit
- 120 Minuten
- Zeit
- 17. Jahrhundert, Dreißigjähriger Krieg, Silvester
- Ort
- Brandenburg, Dorf, Dorfleben, Lausitz, Sachsen
- Handlung
- Adoleszenz, Ausbildung, Brand, Bösewicht, Dorfleben, Dreißigjähriger Krieg, Duell, Dunkle Seite, Entscheidung, Erste Liebe, Erwachsenwerden, Freundschaft, Kampf auf Leben und Tod, Lehrling, Liebe auf den ersten Blick, Liebe gegen alle Widerstände, Markt, Minderjähriger, Mühle, Müller, Pakt mit dem Teufel, Pakt mit dem Tod, Pferd, Rabe, Rettung, Schwarze Magie, Silvester, Unglückliche Kindheit, Waise, Zauberei, Zauberer, Zauberlehrling, Zaubertrick, Überlebenskampf
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Kritiker — Geht so 5.3
Der Film Krabat wurde von 19 Kritikern bewertet.
Schön düstere Stimmung, in einer leider technisch unsauber (z.B. Animation der Raben) gemachten Verfilmung. Schlimmer noch, viele der Mitkinobesucher, die weder das Buch, noch die Animationsumsetzung aus den Siebzigern kannten, konnten dem Schluß des Films nicht folgen.
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“Krabat” von Ottfried Preußler ist ein besonderes Kinderbuch. Es hat Generationen von (jungen) Lesern beeindruckt. Jetzt hat es den Sprung auf die Kinoleinwand geschafft. Und der Film hat viel Respekt vor der Geschichte. Aber richtig gelungen ist er nicht. Zu mutlos auf der visuellen Ebene: Vilsmaier erschafft keine sichtbare Ebene der Magie, keine Verfremdung, die das Geheimnisvolle transportiert. Und glücklos in der Wahl des Hauptdarstellers. Die Punkte für überzeugende Schauspielerleistung räumt Herr Brühl ab. Fazit: ein guter Film und irgendwie reicht mir das nicht.
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Kommentare — Ganz gut 6.1
Der Film Krabat wurde von 1513 Mitgliedern bewertet.
1-moloko 2010/01/16 14:32:49
hölzerne, überforderte darsteller - mieses sounddesign (die totale "swoosh"parade) - pathetischer soundtrack einschließlich komplett abwegiger musik für den abspann - ein rundum unnützer film - und was mich am meisten ärgert: sollte ich das buch mal wieder lesen, werden mich wahrscheinlich die dämlichen filmbilder verfolgen...
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chazLP 2009/11/28 14:56:04
eigl war er gut leider fehlter mir mehr tiefgang
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jlorenz1 2009/11/10 18:24:47
Wieder einmal ist das Buch an sich viel bezaubernder als der Film. Es kommt nur ein Bruchteil jener Stimmung herüber, die den Leser beim Lesen packt ... Etliche Teile besonders zum Schluss hin wurden ausgelassen...
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Der Film Krabat gehört zum Genre Fantasyfilm. Regie führte Marco Kreuzpaintner.
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Ohne die Romanvorlage von Ottfried Preußler gelesen zu haben, war ich positiv überrascht von Marco Kreuzpaintners Adaption von Krabat. Mit einer für einen deutschen Film und einem Budget von knapp 11 Millionen Euro beachtlichen Postproduktionsleistung gelingt es Roland Emmerichs Protegé, eine geheimnisvolle Atmosphäre auf die Kinoleinwand zu zaubern. Die Geschichte des Krabat, der sich einer geheimnisvollen Organisation anschließt und nach und nach deren Geheimnisse ergründet, ist spannend und effektorisch umgesetzt. Lediglich der Cast weiß alles andere als zu gefallen. David Kross ist der Hauptrolle nicht ganz gewachsen, ihm gelingt es nicht, den Facettenreichtum seiner Figur auszuarbeiten. Blass bleibt auch Robert Stadlober, der mit seiner Rolle als Bösewicht nicht gegen sein Image anzukämpfen weiß. Im Gegensatz dazu überzeugen Daniel Brühl als Altgeselle Tonda und vor allem Christian Redl als Meister, der mit einem diabolischen Spiel die Zuschauer bis zum Schluss fesselt.
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