Lost World - Die letzte Kolonie

World Gone Wild (1988),
Laufzeit 95 Minuten, Science Fiction-Film, Actionfilm

admin edit edit group memberships sweep cache
- Kritiker
0 Bewertungen
Skala 0 bis 10
- Community
1 Bewertungen
1 Kommentare
Lost World - Die letzte Kolonie - Bild 6546522
Keine News zu diesem Film verpassen!
Diesen Film bewerten
Bewertung löschen
noch nicht bewertet

von Lee H. Katzin, mit Michael Paré und Bruce Dern

Lost Wells ist nach den Atomkriegen einer der letzten Orte, die über Wasserquellen verfügen. Ein zwielichtiger Prediger will es deswegen mit seinen Kampfmaschinen angreifen und übernehmen. Der Anführer des Dorfs macht sich deswegen auf die Suche nach Kämpfern, die ihn bei der Verteidigung unterstützen…


Cast & Crew


Kommentare

Kommentar schreiben
Sortierung

guggenheim

Kommentar löschen
Bewertung6.5Ganz gut

"World Gone Wild" ist einer von zig Mad-Max-Epigonen aus den 1980ern, die oftmals völlig am Ziel vorbeigeschranzt sind. Regisseur Lee H. Katzin stört sich nicht daran, woher sein Film ganz offensichtlich die Inspiration hat. Ganz im Gegenteil, hier wird eine sympathische B-Variante des Endzeit-Actioners präsentiert.

Überall herrscht Chaos und Gewalt, die Sünde hat Einzug gehalten. Die Gründe dafür sind ein Atomkrieg und Wassermangel, denn es regnet seit geraumer Zeit nicht mehr. Während in den Städten der Wilde Westen zurückgekehrt ist, ist in der Wüste eine kleine Gemeinschaft aufrechter Menschen entstanden, die einen unerschöpflichen Wasservorrat hat und von einem dauerkiffenden Alt-Hippie geführt wird. Friede, Freude, Eierkuchen is' aber nich', denn eine weißbekittelte Führersekte, bestehend aus Jugendlichen und beherrscht von einem Jugendlichen, macht mächtig Stress. Papa Dope-Schlumpf fährt daraufhin mit einer kecken Jüngerin in der düstere Stadt, um sich Unterstützung zu holen. Eigentlich soll nur ein attraktiver Gerechtigkeitsfanatiker bei der Verteidigung helfen, aber durch Zufall hängen sich auch noch ein großer farbiger Zauberkünstler mit Handtuch auf dem Kopf, ein verweichlichter, chronisch alkoholgeiler Show-Pistolero und ein durchtriebener Straßenrocker dran. Und weil das noch nicht reicht, wird auf dem Weg auch noch ein durchgeknallter Kannibale mit großem Talent bei der Handhabung eines Sturmgewehrs mitgenommen.

Wie das ganze Zinnober letztlich ausgeht, dürfte für die meisten Zuschauer klar sein. Das Drehbuch hält aber herrlich ironische Passagen bereit, es gibt gute Gags (ich sage an dieser Stelle nur: Steve McQueen) und die Besetzung stellt sich als Pool voller mehr oder minder renommierter Schauspieler heraus: Bruce Dern, Michael Paré, Anthony James, Catherine Mary Stewart, Adam Ant - die Qualität schwankt zwar, aber da der Film sich selber nicht so ernst nimmt, ist das überhaupt kein Problem.

"World Gone Wild" ist fraglos ein B-Film, aber einer, der aus seinen Möglichkeiten viel herausholt. Wäre es nicht schön, wenn man das immer behaupten könnte?

bedenklich? 10 Mitgliedern gefällt das Kommentar gefällt mir Kommentar gefällt mir doch nicht 6 Antworten

lieber_tee

Antwort löschen

Gut, habe´n Freund der macht Mitschnitte vom Pay-TV. Der läuft am 28.03. auf rtv nochmal. Mal sehen ob er ihn mir aufnimmt...Ob der uncut ist weiß ich auch nicht...


guggenheim

Antwort löschen

Ich hab jetzt im Netz zumindest einen kleinen Fetzen gefunden, da wird davon geredet, dass der in Deutschland anscheinend nicht geschnitten wurde. Wäre ja schon beinahe ein Wunder :)


Kommentar schreiben