Max Schmeling - Eine deutsche Legende

Max Schmeling - Eine deutsche Legende (2010), DE
Laufzeit 123 Minuten, FSK 12, Sportfilm, Drama, Kinostart 07.10.2010

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4.0 Kritiker
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von Uwe Boll, mit Henry Maske und Susanne Wuest

Kreta, 1943: der deutsche Soldat Max Schmeling (Henry Maske) erhält den Auftrag, einen englischen Kriegsgefangenen zu überführen. Auf dem Weg kommen sich die beiden Gegner langsam näher – und irgendwann beginnt Schmeling zu erzählen: von seinem ersten Weltmeisterschaftskampf 1930, von seiner Liebe zur berühmten Schauspielerin Anny Ondra (Susanne Wuest), die er dann später heiratete, von seinen legendären Kämpfen gegen Joe Lewis 1936 – und von dem immer größeren Ärger, den sich Schmeling mit dem Reichssportführer und anderen Spitzen der Nazi-Diktatur einhandelt, bis er schließlich eingezogen und in den Krieg geschickt wird. Nach Kriegsende, auf der verzweifelten Suche nach Arbeit stellt Schmeling fest, dass er außer Boxen eigentlich nichts Richtiges gelernt hat. Nach einigen Showkämpfen will der frühere Boxweltmeister die Hoffnung auf ein Comeback nicht aufgegeben…

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Cast & Crew


Kritiken (13) — Film: Max Schmeling - Eine deutsche Legende

Markus Hauschild: NEGATIV - Das Magazin für F... Markus Hauschild: NEGATIV - Das Magazin für F...

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2.0Ärgerlich

Das einzige Lob lässt sich an die Optik aussprechen. Diese ist fast durchweg zufriedenstellend, die Boxkämpfe sind in ihrer Dynamik sogar sehr gut gelungen. Nur leider versuchte man mit der Akustik den Eindruck riesiger Boxstadien mit einem großen Publikum zu erzeugen, was aber eindeutig nicht vorhanden ist. Auch der Kommentator wirkt durch seinen mangelnden Enthusiasmus nicht wirklich authentisch. Boll erkannte wohl, dass die Kämpfe die Höhepunkte des Films bilden, wodurch sich die Dramaturgie von Boxring zu Boxring hangelt, ohne wirklich an Spannung aufzubauen.

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Christian von mehrfilm.de: Mehrfilm.de

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2.0Ärgerlich

Knockout in Runde 1

Ein deutscher Boxer spielt einen deutschen Boxer. In einem Film von Uwe Boll. Das könnte die kürzeste Rezension aller Zeiten werden, denn im Grunde genommen reicht hier ein weiterer Satz: Henry Maske ist kein Schauspieler, ist kein Schauspieler, ist kein Schauspieler.

Doch der Reihe nach. Nach zahlreichen erfolgreichen Computerspiel-Verfilmungen („Schwerter des Königs“, „Far Cry“) ist "Max Schmeling" das erste Biopic des deutschen Regisseurs Dr. Uwe Boll. Von vielen Kritikern und großen Teilen des Publikums wird der aus dem schönen Wermelskirchen stammende Regisseur als Trash-Filmer bezeichnet. Das kann eine Auszeichnung sein. Allerdings nur von denen, die Low-Budget Produktionen am unteren Rand der Filmkultur mögen. Oder auch eine Beleidigung. Zweifellos ist Dr. Uwe Boll ein Actionfan. So wundert es nicht, dass seine Biographie über Max Schmeling (1905-2005) auf einem Kriegsschauplatz startet. „Basierend auf wahren Ereignissen“,…

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Dietmar Kesten: Filmmag.de

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1.0Ärgerlich

[...] Der Film ist eine Qual. Nicht nur weil Maske die Fehlbesetzung des Jahres ist, sondern auch deshalb, weil die Rolle Schmelings unter der Hitlerdiktatur so gut wie gar nicht hinterfragt wird. Pfingstausflug mit Hitler an den Tegernsee, Empfänge, Besuch beim Reichsparteitag in Nürnberg - Stationen von Schmeling, die die Regie (Uwe Boll) gern verschweigt. [...]

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Kirsten Liese: BR Online, WDR3, Darmstädte... Kirsten Liese: BR Online, WDR3, Darmstädte...

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6.0Ganz gut

Eigentlich kann ich ja mit der "Sportart" Boxen gar nichts anfangen. Schmeling ist aber vor allem auch als zeitgeschichtliche Figur interessant. Henry Maske ist als Berufsboxer eine ideale Bestezung, auch wenn er kein guter Schauspieler ist. Dieses gleicht Boll raffiniert aus: Er nutzt Maskes Steifheit für eine lakonische Situationskomik. Jeden Satz, den Maske sagt, wirkt fast ein bisschen selbstironisch. Das macht diesen auch allemal spannenden Film wiederum sehr unterhaltsam.

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V. Robrahn: Filmszene.de V. Robrahn: Filmszene.de

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5.0Geht so

Insgesamt betrachtet pendelt sich "Max Schmeling" produktionstechnisch auf dem Niveau einer ordentlichen TV-Produktion ein. Ein nicht uninteressanter, nett anzuschauender Bilderbogen, der allerdings von der Vielschichtigkeit und emotionalen Wirkung anderer Sportlerfilme oder Bio-Pictures doch ein ganzes Stück entfernt bleibt.

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Jan Schulz-Ojala: der Tagesspiegel Jan Schulz-Ojala: der Tagesspiegel

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5.5Geht so

Ein extremes Liebhaberprojekt also, Fremdschämen allemal inklusive. Irgendwann aber wandelt sich das in eine Anrührung um, und die extreme Sprödigkeit des Drehbuchs und des Hauptakteurs, gegen den die mimische und artikulatorische Wandlungsfähigkeit des frühen Schwarzenegger sich geradezu titanisch ausnimmt, gewinnt eine Art Charme.

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Graf Krolock

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Geiler Arnold-Vergleich. Aber passend ;-)


Thomas Winker: fluter Thomas Winker: fluter

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2.0Ärgerlich

Regisseur Uwe Boll, der bislang vor allem Videospiele auf die Leinwand brachte, hat nicht nur hölzerne Dialoge verfasst, sondern setzt diese auch so ungelenk in Szene, als wollte er lieber Rosamunde Pilcher fürs Schulfernsehen inszenieren. Fast scheint es, als setzte Boll, der schon mal mit dem Anti-Oscar Goldene Himbeere für das "Schlechteste Lebenswerk" ausgezeichnet wurde, bewusst auf unfreiwilligen Humor.

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H.-U. Pönack: Deutschlandradio H.-U. Pönack: Deutschlandradio

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4.0Uninteressant

Maske bemüht sich. Sorgt als Nicht-Schauspieler, mit seinen hölzernen Dialogen und seinen staksigen Bewegungen, für unfreiwillige Lacher. Macht sich aber nicht lächerlich. Sieht gut (trainiert) aus. Bemüht sich ernsthaft, ist aber halt - auf Spielfilmzelluloid - mehr ein Krampf-Maxe. Dem wahren Typen, Charakter und der Persönlichkeit Max Schmeling nicht nahe kommend.
Vielleicht interessieren Box-Fans (bin keiner) die ausgiebigen Kämpfe, sonst passiert halt nicht viel oder Aufregendes. Das Drehbuch des TV-Drehbuch-Autoren Timo Berndt ist bescheiden, mit viel Aufsage-Text versehen, vermag nicht zum Inneren eines Max Schmeling auch nur annähernd durchzudringen. Wer diese "Lichtgestalt" wirklich war, schiebt der Film desinteressiert beiseite.
Statik-Nummern-Auftritte, unter anderem auch von Heino Ferch als Trainer, ein Kaugummi-Movie. Schmeckt anfangs ein bisschen, danach wird er schnell fade, vorhersehbar, langweilig.

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Walli Müller: br-online, NDR Walli Müller: br-online, NDR

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5.0Geht so

[...] Auch Regisseur Uwe Boll, bisher erfolgreicher, aber belächelter Fließband-Produzent von dröhnenden Videospiel-Verfilmungen, überhebt sich ein wenig mit diesem Stoff. Was er in Sachen Schmeling abliefert, ist ein klassisches, gut gemeintes, aber schlichtes Heldenporträt. [...]
Eine recht holzschnittartige Filmbiographie also, die aber durchaus die wichtigsten Facts über Schmeling vermittelt, seine Kämpfernatur unterstreicht und seine spannendsten Box-Duelle eindrucksvoll nachstellt.

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Werner Busch

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5.0Geht so

In der unvermeidlichen »Boxer-bereitet-sich-auf-seinen-großen-Kampf-vor«-Montagesequenz des Films gibt es ein Bild, in der »Maske Schmeling« während eines Trainingslaufs neben einer Parkbank steht, schweißnaß pumpt er Luft, die Fäuste auf die Hüften gestemmt, die breite Brust hebt und senkt sich, heroische Pose. Im Vordergrund, dem Parkteich, heroische Musik, schwimmt eine Ente sehr langsam durchs Bild. Dieses Bild ist der Film.

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Dirk Lüneberg: Stadtmagazin [030], film.de...

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4.5Uninteressant

Regisseur Uwe Boll ist bei seinem Biopic über Max Schmeling, die deutsche Boxlegende der 1930er Jahre, ein Risiko eingegangen und hat eine deutsche Boxlegende der Gegenwart mit der Hauptrolle betreut. Die Rede ist von niemand geringerem als Henry Maske. Doch obwohl man Maske durchaus Sympathien entgegenbringt und ihm auch ansieht, dass er sein Bestes als Schauspieler gibt (und als Boxer sowieso), war Bolls Entscheidung falsch. Denn schließlich ist in seinem Film bei weitem mehr Schauspieltalent als Boxbegabung gefragt. So hat Boll mit dieser Fehlentscheidung, die beim Publikum immer wieder unfreiwillige Lacher produziert, wenn Henry Maske hölzern seinen Text spricht und so im direkten Vergleich zu Schauspielprofis wie Heino Ferch einfach alt aussieht, seinem Film, schon bevor die erste Szene gedreht war, das Wasser abgegraben.

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Jörg von Grass: filminformer.de; stadtmagaz...

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6.5Ganz gut

In den 30er Jahren des vergangenen Jahrhunderts war Max Schmeling der deutsche Superstar schlechthin: verehrt, geliebt, bewundert, aber auch benutzt. Und nun wird Schmeling für die Kinozuschauer wieder lebendig - in Gestalt von Henry Maske. Maske überzeugt nicht nur in den zahlreichen Szenen im Boxring, in denen Schmelings spektakulärste Kämpfe nachgestellt wurden, sondern auch als charmanter Liebhaber und unbeugsamer Kämpfer für Recht und Gerechtigkeit. An der Seite von Henry Maske spielen unter anderem Susanne Wuest als Schmelings große Liebe Anny Ondra, Heino Ferch als dessen Trainer Max Machon, Vladimir Weigl als Manager Joe Jacobs und Arved Birnbaum als Reichssportdirektor Hans v. Tschammer u. Osten. Das Treffen der Boxweltmeister wird durch den zurzeit amtierenden Weltmeister im Mittelgewicht Arthur Abraham in der Rolle des Richard Vogt ergänzt. Der Regisseur Uwe Boll, der sich vor allem mit Videospielverfilmungen wie "Alone in the Dark" und "Schwerter des Königs - Dungeon Siege" einen Namen gemacht hat, hat sich in seiner mittlerweile 20-jährigen Karriere nicht gescheut, sich an neuen Genres zu versuchen. Nun setzt er, der selbst früher boxte, Max Schmeling und dessen beeindruckendem und bewegtem Leben ein filmisches Denkmal. Und was das Erstaunlichste dabei ist: er kann es! Das Talent des Dr. Uwe Boll mag in der Szene die Geister scheiden, aber hier ist ihm, für seine Verhältnisse, ein recht guter Film gelungen. Auch das Experiment mit dem Laiendarsteller Henry Maske darf man als...

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Michael Meyns: programmkino.de Michael Meyns: programmkino.de

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6.0Ganz gut

Auch wenn die Besetzung mit dem ehemaligen Boxer Henry Maske ein schöner Marketingcoup ist, auch wenn Maske mit seiner verschlossenen, etwas unbeholfenen Art Schmeling täuschend ähnlich sieht und sich als Ex-Boxer im Ring natürlich überzeugend bewegt: Sobald Maske den Mund aufmacht, fällt alle zuvor etablierte Authentizität zusammen. Immer wieder sorgt Maskes forcierte Betonung, sein Bemühen, den kurzen Drehbuchsätzen Bedeutung zu verleihen, für unfreiwillige Komik. Diese fundamentale Schwäche im Zentrum des Films ist umso bedauerlicher, als Max Schmeling ansonsten gar kein schlechter biographischer Film ist.

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Kommentare (18) — Film: Max Schmeling - Eine deutsche Legende

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as-aka-der-streuner

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Bewertung5.5Geht so

recht akzeptabler Blick auf ein großen Sportler, mit vielen guten Darstellern
& Henry Maske, dessen Dialoge echt sehr oft, sehr schwach wirkten...
wirklich enttäuschend.....
Aber sonst war der Streifen ganz okay, hatte nach den Kritiken vorher
wesentlich schlechteres erwartet.

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kaimueri

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Bewertung4.5Uninteressant

Der Film hat wunderschöne Aufnahmen, passable Special Effects und einen sehr gelungenen Schnitt. Die Story an sich war für meinen Geschmack sehr gut. Doch immer wenn der Film versuchte Spannung aufzubauen, ging sie wieder verloren.
Für mich fehlte einfach der fesselnde Soundtrack und vor allem die Schauspielerischen Leistungen, denn an denen mangelte es am meisten. Klar Henry Maske ist ein Profi Boxer und hat das Handwerk nie erlernt und ist somit mehr als entschuldigt. Doch von den anderen war das schauspielerische Niveau im Keller. Ich habe ihnen keine einzige Mimik oder Geste abgekauft. Es wirkte für mich als wäre es ein unvollendetes Werk: Guter Schnitt, Super Story, gute Effekte, aber der Rest, naja. Ich finde man hätte viel mehr daraus machen können.

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tobiasschoeler

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Bewertung2.0Ärgerlich

Was soll man sagen? Alle Schauspieler agieren absolut unterirdisch. Bei Henry Maske geht das in Ordnung, da er nunmal kein gelernter Schauspieler ist, aber auch der Rest des Ensembles begibt sich auf ein unterirdisches Niveau.
Auch die Inszenierung ist einfach nur schwach. Nur der erste Kampf von Schmeling gegen Lewis ist echt gut gemacht und hier zeigen sich die Vorteile, einen Boxer besetzt zu haben.
Ansonsten sorgt Maske's hölzernes Spiel für einige unfreiwillig komische Momente.

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KASAKA

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Bewertung4.5Uninteressant

Ein Sportfilm, nein sogar ein Boxfilm, auf wahren Begebenheiten beruhend und dazu noch etwas deutsche Geschichte. Das sind 4 Gründe warum ich den Film hätte lieben MÜSSEN!
Aber dann kam Uwe und als ob Uwe nicht genug gewesen wäre, hat er auch noch Henry mitgebracht.
Für Uwe´s Verhältnisse war "Max Schmeling" ja gar nicht so schlecht: Halbwegs authentische Inszenierung, teilweise guter Schnitt und vor allen Dingen KEINE Videospieladaption!
Aber für Henry Maske´s Verhältnisse........oh was rede ich, Henry hat keine Verhältnisse! Henry ist nur eine Hölzerne Statur, ach quatsch selbst eine Statur hätte mehr Charisma als dieses etwas. Natürlich denkt man: "Ein Boxfilm und Henry Maske, das liegt gar nicht so fern", aber weit gefehlt, selbst bei den Kämpfen sieht jeder NichtBoxer (u.a. Robert de Niro [wie ein wilder Stier], Sylvester Stallone [Rocky 1-100]) um einiges besser aus. Gegen diese, und viele andere Beispiele, kackt Maske nicht nur mimisch und gestisch sondern auch "boxerisch" vollkommen ab.
Fazit: Nicht ganz so schlimm wie andere "Bolltalities", aber dennoch nicht reif für einen vernünftigen Filmabend.

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999ghost

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Bewertung4.0Uninteressant

Das Henry Maske so gar nicht schauspielern kann, darüber braucht man nicht reden. Ich bin auch der Meinung, dass Uwe Boll keine Ahnung hat, wie man gute Filme macht.
Henry Maske macht im Boxring wirklich was her, da er nun mal Boxer ist, allerdings hat Uwe Boll keine Ahnung, wie man diese Boxsequenzen gut in Szene setzt, somit hat mich der Film zu keiner Sekunde mitgerissen.
Der Film, ist wie jeder Boll Film sehr schlecht, jedoch bekommt er 4 Punkte von mir, da ich am Set mitgearbeitet habe und Boll echt ein sympathischer Typ ist.

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kinogaengerin

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Bewertung7.0Sehenswert

"Anny, willst du mich heiraten?" Selten habe ich einen solch unromantischen Heiratsantrag gesehen und demjenigen, der auf das hölzerne Spiel von Henry Maske schimpft, stimme ich sogar zu. Die Frage ob ein Schauspieler, der boxen lernt, besser gewesen wäre als ein Boxer, der versucht zu schauspielern, beißt sich jedoch selbst in den Schwanz. Denn was die Boxszenen anbelangt, ist 'Max Schmeling' definitiv sehenswert. Spätestens in dem Moment, als Maske bei seiner Vorbereitung am See steht und kurz inne hält, hat mich der Film in seinen Bann gezogen. Uwe beweist hier erneut, dass er stimmige Bilder einfangen kann. Und wenn ich ganz ehrlich bin, hat mich Maskes monotone Stimme mit zunehmender Laufzeit immer weniger gestört. Die Rahmenhandlung, in der Schmeling von seinem Leben erzählt, fand ich gelungen und wieder bewahrheitet sich das Sprichwort: "Man trifft sich immer zweimal im Leben"! Und nun freue ich mich auf 'Blubberella'. ;-)

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AmabaX

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Bewertung3.5Schwach

Und schon wieder ein neuer Uwe Boll Film. Also ich kann nur das wiedergegeben was die meisten Kritiker geschrieben haben. Das Positive die Boxkämpfe sind gelungen. Das negative... Eigentlich der ganze Rest. Die Story wird schleppend erzählt und Henry Maske nunja spielt hatl wie erwartet.

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Fernschreiber

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Bewertung3.0Schwach

Ich bin großer Fan von Boxfilmen. Außerdem finde ich Uwe Boll zwar irgendwie lächerlich, aber seine Filme sorgen doch meist immer für ein Schmunzeln, häufig, weil sie so doof und übertrieben sind. Was kann man sich also Besseres vorstellen, als Uns Uwe, der das Leben von Max Schmeling historisch korrekt verfilmt, mit Henry Maske in der Hauptrolle? Also ich könnte mir einiges vorstellen, habe dem Film aber trotzdem eine Chance gegeben.
Alles beginnt mit Krieg, etwas, mit dem Uwe Boll ja mit die meiste Erfahrung hat. Somit sieht das alles auch ganz okay aus. Und auch insgesamt ist die Bildsprache im Film ganz hübsch, die damalige Zeit ganz gut eingefangen.
Der Soldat Max Schmeling wird verletzt und behandelt (ich wusste gar nicht, dass es im Zweiten Weltkrieg schon hochmoderne Armbanduhren gab, aber muss wohl so gewesen sein.) Da er der deutschen Staatsführung ein Dorn im Auge ist, bekommt er den Auftrag einen englischen Kriegsgefangenen irgendwohin zu eskortieren, in der Hoffnung, dass er stirbt. Auf dem Weg freunden sich die beiden sofort an und Maxe erzählt seinem neuen Kumpel in Rückblenden sein halbes Leben.
Gerade wenn man schon mehrere Boxfilme geschaut hat, kommt einem alles ein wenig bekannt vor. Etwas „Wie ein wilder Stier“, etwas mehr „Rocky“. So haben wir zum Beispiel Rockys, äh Maxes Manager Joe, der ebenso wie Paulie ziemlich nervend ist und ununterbrochen mit ner Zigarre im Maul rumläuft. Auch Schmelings Frau Anny Ondra erinnert in der Art ihrer Darstellung sehr an ADRRRIIIAAANN aus den Rockyfilmen.
Handwerklich beweist Uwe Boll mal wieder, dass er es nicht so richtig gut drauf hat. So ist die Kamera immer wieder sehr unruhig, was ziemlich auffällig ist. Was bei einem Streifen wie Collateral vielleicht noch gewollt ist, ist hier sehr störend, da überhaupt nicht in den sonst sehr erhobenen Stil passend. Weiterhin versteht man viele Dialoge nicht. Entweder, weil die Schauspieler so undeutlich reden oder aber weil die Soundkulisse einfach zu laut ist. Dann gibt es eine Szene, in der Max seinen Titel durch Schiebung verliert. Der Film haut aber so mit dem Holzhammer auf mich ein, dass ich schon vor dem Kampf weiß, dass genau dies passieren wird.
Spannungstechnisch fehlt es dem Film komplett an Höhepunkten. Alles plätschert nur so vor sich hin, es ist langweilig und man wird überhaupt nicht in die Welt des Boxers hineingezogen.
Wichtig für solche Filme sind die Kämpfe. Die sind durchschnittlich. Lange nicht so packend wie bei dem Stier oder bei Rocky. Das hat verschiedene Gründe. Für mich sehr störend war, dass die Kämpfer überhaupt nicht mitgenommen aussahen. Selbst nach 15 Runden ist da nur ein bisschen Schweiß und eine Hautrötung. Auch ganz schlimm ist die Moderation der Kämpfe. Gecastet wurde dafür der RTL-Sportreporter Andreas von Thien. Dieser redet aber so hochgestochen, abgelesen und abgehackt, dass es nur nervt. Man stelle sich einfach Dieter Thomas Heck vor, wie er einen Boxkampf moderiert, der gar nicht stattfindet. Hätte ich für jedes Mal „UNSER MAX!“ einen kurzen getrunken, hätte ich nicht viel vom Film mitbekommen.
Und dann ist da ja noch Henry Maske, von dem sich Schmeling ja angeblich gewünscht haben soll, dass er ihn spielt. Selbst wenn dem so wäre, ist es doch so, dass er schon tot ist und sich das Trauerspiel nicht mehr angucken muss. Henry Maske ist so viel Schauspieler wie eine geschnitzte Holzpuppe. Was im Rahmen der Boxwelt vielleicht gerade so noch hinnehmbar wäre, ist vor allem bei den Gesprächen mit den Nazifunktionären und mit seiner Frau einfach nur lächerlich. „Hallo ich bin Henry Maske. Ich bin ein netter Typ und spiele mal so, wie ich mir vorstelle, dass Henry Maske als Schauspieler wäre, wenn er nicht schauspielern könnte und an Max Schmeling denkt.“ Auch wenn die Besetzung eines Boxers mit einem Boxer vielleicht authentisch wirken sollte, war es vielleicht eine der schlechtesten Schauspielleistungen in der deutschen Filmgeschichte. Aber so gibt er dem Film wenigstens den sonst für Boll klassischen Trashfaktor mit, denn dieser ist hier sonst nicht aufzufinden. Ein ernster und langweiliger Film ist „Max Schmeling – Eine deutsche Legende.“
Boll sagte nach den katastrophalen Besucherzahlen, dass die Zuschauer „kein Interesse an deutscher Geschichte haben.“ Dazu muss man sagen, dass Max Schmeling absolut kein Geschichtsfilm ist, sondern eine Heroisierung. So gibt Schmeling seinen letzten Kampf nicht freiwillig auf, sondern verliert diesen nach Punkten.
Bleibt jetzt eigentlich nur abzuwarten, wann Boll wieder „zuschlägt“ und vielleicht das Leben von Henry Maske verfilmt, mit Axel Schulz oder sich selbst in der Hauptrolle.

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karma-karman

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Zu soviel Text über diesen Film konnte ich mich einfach nicht durchringen. Aber du nimmst mir wahrlich die Worte aus dem Mund.


Omniviewer

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Bewertung7.0Sehenswert

Also ich fand den Film eigentlich ziemlich gut. Ein paar Minuten kürzer hätten aber auch gut getan. Ich glaube er schneidet in den Bewertungen nur so schlecht ab weil die meisten Leute Boll hassen. Hier noch etwas an die Leute die Maskes Schauspielerei runtermachen. Schmeling war Boxer und kein Darsteller, da denkt mal drüber nach. Kann den Film nur empfehlen, ist besser als die kritiken aussagen.

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micromachine

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Schmeling war aber auch vor allem ein Mensch mit Emotionen und Gefühlen und kein Roboter. Warum hat Maske denn nicht das Schauspielern gelassen und war er selbst, dann wäre es bestimmt um Längen besser geworden.


stuforcedyou

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Bewertung1.5Ärgerlich

„Es war Max Schmelings Wunsch, dass Henry Maske ihn spielt.“

Mein Gott, jedes Mal wenn man etwas über den Film gehört hatte, wurde dieser Satz aus dem Ärmel geschüttelt, aus dem Ärmel der Macher selbstverständlich. Nun, ich möchte Schmeling jetzt nicht beleidigen, aber ich nehme einfach mal an, die Box-Legende wusste nicht viel von Film und Kino und auch der Name Uwe Boll war ihm wohl eher unbekannt, denn ansonsten hätte Schmeling wohl erahnen können, dass sein Biopic vollkommen auf verlorenen Posten steht.

Der Faktor Henry Maske, den die Macher wohl auch wählten um mit seiner Erfahrung im Boxsport werben zu können, ist gewiss einer der größten Knackpunkte des Films. Ja, er gibt sich Mühe, ja er hat eine gewisse Ähnlichkeit zu Schmeling, doch es hilft alles nichts: Henry Maske ist – Überraschung – eine absolute Fehlbesetzung. Sein Spiel als laienhaft zu bezeichnen wäre untertrieben. Er stolpert unbeholfen von Szenen zu Szene. Seine Mimik? Fast nicht existent. Maske macht den Eindruck wie ein liebenswürdiger, aber auch sehr hilfebedürftiger Big Foot, der so tun muss als würde er Flamenco tanzen können. Oft genug unfreiwillig komisch, im Kontext zu Ernsthaftigkeit des Stoffes und der Größe der Legende Schmeling aber mehr als nur ärgerlich.

Das Scheitern des Films aber alleine Maske anzukreiden wäre unfair und unrichtig. Auch die anderen Darsteller geben sich wenig Mühe ihre Figuren zumindest phasenweise, aus der nostalgisch verklärten Groschenroman-Romantik des Scripts, freizuspielen.
Regie-Titan Boll würzt das desaströse Spiel seiner Darsteller dann noch mit teils billigen Kulissen, einer biederen Kameraarbeit und dem eigenen Anspruch die Boxszenen so authentisch wie möglich zu gestalten. Letzteres mag vielleicht für hartgesottene Box-Fans interessant sein, aber dennoch wirken die Kämpfe zu choreographiert und zu unimposant. Zumindest ist aber ganz nett, das die Kämpfe nicht zu actionorientiert, wie etwa in "Rocky", ausgefallen sind.

Ein weiterer Faktor, der „Max Schmeling“ verhunzt hat, ist das Fehlen von Atmosphäre. Die Nazis regieren Deutschland? Das wird von Boll ein wenig so inszeniert wie „Hanni und Nanni im Naziland“. Schmeling wird im Krieg schwer verletzt und seine Frau glaubt er wäre Tod? Das wirkt im Film ein wenig nach Monty Pythons schwarzem Ritter: „Ist doch nur eine Fleischwunde“. Die Reichspogromnacht wird gezeigt? Hui, es ist Sankt Martin. Kurz um: Die Atmosphäre des Film ist ein Scheiterhaufen und macht aus dem eh schon eher biederen und bleiernen Script eine Sportler- Soap, in der hier und da ein Hakenkreuz durchs Bild huscht. Ziemlich erbärmlich.

Falls es Gerechtigkeit gibt, dann würde in der Zukunft, wenn ein Filmemacher auf die Idee kommt Bolls Karriere zu verfilmen, wohl folgenden Satz sagen: "„Es war Uwe Bolls Wunsch, dass Jimi Blue Ochsenknecht ihn spielt.“

NUN ABER ZUM WICHTIGSTEN:
Der Audiokommentar, der Grund warum ich auf DVD/BD keinen Boll versäume, ist leider auch nicht so geglückt. Nun, die Klassiker sind drin: Bolls Hunde (Laura und Daisy), Boll verschwindet kurz aufs Klo (ohne Mikro), regt sich über die deutsche Filmförderung auf (wie können Sie es nur wagen Boll kein Geld zu geben, tzzt), er genießt seinen Kaffe (*schlurf*) und telefoniert (ich glaube sein Handy hat einen neuen Klingelton). Alles ganz nett, aber ich hab’s wohl einfach zu oft schon mit angehört. Um als echtes Highlight unter dem Boll’schen Audiokommentaren durchzugehen, ist Boll bei „Max Schmeling“ einfach ein wenig zu angepasst. Ja, er stänkert und mosert wieder, aber es wirkt irgendwie etwas zu zahm, dabei ist er doch am besten wenn der den Oberlehrer und Provokateur raushängen lässt. Schade, aber mit „Blood Rayne 3“, „Auschwitz“ und „Bluberella“ steht ja bald neues Audiokommentar-Futter ins Haus.

4.5 für Bolls Kommentar.

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stuforcedyou

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:D
Wobei, er ist ja auch ein Kumpe von Schwarzenegger. Das ist doch schon mal ein qualitatives Siegel?


micromachine

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@stuforcedyou:
Weiß Arnold das eigentlich auch?


Reeß

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Bewertung0.5Schmerzhaft

Wer diesen Film gut findet, hat wahrscheinlich noch nicht viele Filme gesehen ? Es ist eine Zumutung Henry Maske in dieser "Rolle" zu sehen ! Mit Sicherheit gibt es bessere Schauspieler die M.Schmeling darstellen ! Mindestens 2/3 des Films hätte dazu genutzt werden müssen, die "Persönlichkeit" Schmelings herauszuarbeiten - Rest Boxszenen .

g.reeß

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Blonder

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Bewertung7.5Sehenswert

Wo Uwe Boll darauf steht ist aber nicht immer Boll drin.
Denn der Film ist besser als ich erwartet hatte. Wenn man da so die Kritiken liest, kommt der Film eigentlich immer schlecht weg. Besonders wird das mangelnde Talent von Henry Maske angeprangert, denn seine Darstellung wäre hölzern und emotionslos. Natürlich haben die Schreiberlinge recht, aber Max Schmeling kam bei einem original Interview, das ich gesehen habe, wirklich so rüber. Außerdem, Maske sieht Schmeling sogar ähnlich.
Die Highlights des Films sind ganz klar die Boxszenen, denn die sind wahrlich eine Augenweide. Das einzige was etwas störte ist, dass zu große zeitliche Sprünge gemacht werden. Somit hat man ständig das Gefühl, als ob die Story lückenhaft wäre.
Ein Ausnahmesportler verkörpert einen anderen Ausnahmesportler und setzt ihm somit ein würdiges Denkmal.
Außerdem, wenn jetzt z.B. Werner Herzog den Film genau mit der gleichen Besetzung gedreht hätte, würden einige sagen es ist ein Meisterwerk. Also vergesst mal eure Vorurteile und gebt dem Film eine Chance.

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Marie Krolock

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wow, eine 7,5 :) überraschender Kommentar. Ich gucke ihn mir trotzdem nicht an, aber nicht wg. Uwe Boll sondern wg. des Themas :)


Blonder

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Der Film ist nicht viel schlechter, wie die vielen anderen Boxerfilme die es gibt. Deshalb eine 7,5.


Graf Krolock

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Bewertung3.0Schwach

Der Mann (dreimal dürft ihr raten, wen ich meine) kann wirklich besser boxen als schauspielern. Und dass Heino Ferch ihn in einem Interview über alles lobt, zeigt, dass Ferch loyal zu den Filmemachern ist und was von Nächstenliebe versteht. Aber mit Ehrlichkeit hatte das im Interview nix zu tun. Oder Heino Ferch hat schlichtweg selbst kein Talent. Kann natürlich auch sein...

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karma-karman

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Bewertung4.0Uninteressant

Uwe Boll zu kritisieren, ist ein sehr beliebter Zeitvertreib. Und ich kann's nachvollziehen. Auch nach diesem Film. Die Absicht hinter dem Film ist gut, das merkt man ihm auch teilweise an, aber der verwöhnte Kinozuschauer will heute nicht den Anschein haben, eine billige TV-Produktion anzusehen. In diesem Punkt ist das allerdings Kritik auf hohem Niveau, denn es muss ja schließlich nicht immer ein überteuerter Blockbuster sein. Doch da ist leider noch mehr: Henry Maske in allen Ehren, aber ein Schauspieler ist er nicht. Er wirkt, außer im Boxring, teils sehr verloren, als wüsste er nicht, was er da gerade tut. Auch sonst wirken die Szenen abgehackt und irgendwie... seelenlos. Es will sich einfach nicht die richtige Stimmung einsetzen. Man könnte daher auch einfach nur sagen: Boll hat's mal wieder verkackt. Schade.

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StevieD

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Bewertung5.5Geht so

Ich habe den Film eben in der Preview im Ufa in Stuttgart gesehen, weil ich die Karten bei einem großen Klatschmagazin gewonnen habe.

Allgemein war der Film schon sehenswert, aber nur, wenn man dafür nur 5€ ausgeben muss und ein Boxfan ist. Die Kameraführung ist teilweise grottenschlecht! Ob an Schienen gespart werden musste oder ob es so gewollt ist, kommt nicht raus, aber der Einsatz der Handkamera wurde zu häufig gewählt, sodass es einem manchmal schwindelig werden könnte. Die Einblendungen von ganz alten Filmausschnitten waren häufig sinnlos und verursachten viele Lacher bei der Überblendung zum neuen Filmmaterial. Henry Maske als Schauspieler war für mich nicht authentisch, denn schließlich geht es um Max Schmeling's Leben und nicht um Henry Maske, was einen immer wieder irritiert. Ulli Wegener und Arthur Abraham in den Film zu integrieren war ganz nett, weil ich die beiden einfach sehr mag, aber gepasst hätte auch das wieder eher in die Zeit von Henry Maske. Von der boxerischen Seite her, hätte der Film ein bisschen mehr Action liefern können. Man merkt bei dem Kämpfen halt leider, dass Henry nun schon etwas in die Jahre gekommen ist. Obwohl er sich beim Boxen große Mühe gegeben hat, hätte seine schauspielerische Leistung, in Bezug auf seine nicht-akzentfreie Aussprache und die manchmal zu knapp gehaltenen Kommentare, besser sein können, wenn die Regie darauf mehr Wert gelegt hätte. Den Zuschauer belustigt dies, was dem Image von Henry aber eventuell schaden könnte. Bei Boxmoderationen sind seine Kommentare deutlich ausführlicher und sein Akzent kommt nicht so übertrieben rüber.
Abgesehen davon, dass Athen nicht auf Kreta liegt, hat die Regie einige weitere Fehler eingebaut, die ich hier aber nicht alle aufzählen mag. Nur als Beispiel, Max Schmeling (Henry Maske) verändert sein Aussehen von 1933 bis nach dem Krieg nicht, was jedem Zuschauer sofort auffällt, obwohl er hätte altern sollen. Joe Jacobs bleibt in Amerika, weil er Jude ist. Als Max sein Haus räumt, erwähnt er bereits, dass Joe gestorben ist, doch am Ende wird erst im Abspann erklärt warum, und dass nimmt dem Witz irgendwie die Poente. Naja und noch so ein paar Fehler tauchen auf, aber egal.

An sich ist der Film schon interessant und auch ein Stück weit spannend. Die Story hinter dem Film gäbe allerdings mehr her, als Uwe Boll daraus gemacht hat!!

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stricksogge

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Bewertung0.5Schmerzhaft

schlecht gespielt und langatmig.

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McClain

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kein Interesse

sowas sollte man sich nicht antun...

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myke

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da stimme ich dir zu!


micromachine

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Im Trailer sagt Henry Maske 3 Wörter und zwei Sätze. Doch das allein reicht schon um zu sehen wie überfordert er ist. Mein Gott ... und warum setzt man dann noch einen regietechnischen Inkompetenzbatzen namens Uwe Boll auf den Chefstuhl. Er ist doch nun am wenigsten in der Lage aus seinen Darstellern etwas Schauspielkönnen herauszukitzeln. Und warum Arthur Abraham? Das alles um die Boxszenen besser darstellen zu können? Dann sehe ich mir lieber einen echten Kampf im Fernsehen an, damit die Boxszenen nicht durch unqualifiziertes geschauspielere unterbrochen werden. Ist ja fast wie bei nem Porno. Da will auch keiner die Quatschszenen sehen.

Ich muss aber der fairnesshalber sagen ... ich habe den Film noch nicht gesehen. Vielleicht haben sie ja nur die peinlichen Sprechpassagen von Maske rausgekramt.

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Bonsta

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Henry Maske ist schon, wenn er sich z.B. in einer Talk-Show selbst spielt, ein Stock. Für die Besetzung von Max Schmeling würde ich auf jeden kommen, soger Bernhard Hoecker, aber nicht auf Maske. Boll IST keine Ahnung!


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