Rocky
Rocky (1976), US Laufzeit 118 Minuten, FSK 12, Sportfilm, Drama, Kinostart 01.04.1977
45 Bewertungen
Skala 0 bis 10
11277 Bewertungen
78 Kommentare
Keine ?
von John G. Avildsen, mit Sylvester Stallone und Talia Shire
Der junge, ungebildete Rocky Balboa (Sylvester Stallone) lebt im Armenviertel von Philadelphia und hält sich mit einem schlecht bezahlten Job als Geldeintreiber sowie kleineren Boxkämpfen über Wasser. Eines Tages bekommt er die Chance seines Lebens, als der Schwergewichts-Boxchampion Apollo Creed (Carl Weathers) sein Interesse an einem Kampf mit ‘The Italian Stallion’, so Rockys Kampfname, bekundet. Rocky begibt sich in die Obhut des Trainers Mickey (Burgess Meredith), der ihn für diese einmalige Gelegenheit fit machen soll. Rocky will den Meister schlagen und damit nicht nur den Kampf, sondern auch das Herz von Adrian (Talia Shire), der Schwester seines besten Freundes Paulie (Burt Young), gewinnen.
Als 28jähriger Schauspieler lebte Sylvester Stallone von der Hand in den Mund und musste sich jeden Dollar hart erarbeiten. Das erste Skript zu Rocky schrieb er in nur wenigen Tagen und obwohl Sylvester Stallone durch die Hilfe eines Agenten schnell ein Angebot von der Produktionsfirma United Artists bekam, zögerte er mit dem Verkauf des Drehbuches. Erst nach vielen Verhandlungen – Sylvester Stallone wollte unbedingt die Hauptrolle spielen – gelang ein Abschluss. Rocky entwickelte sich nicht nur zum Kassenschlager (bei einem Budget von gerade einmal 1,1 Millionen Dollar spielte Rocky über 220 Millionen Dollar weltweit ein), sondern war auch einer der großen Gewinner bei der Academy Award Verleihung im Jahr 1977. Rocky wurde für 9 Oscars nominiert und gewann am Ende 3: Für den Film, die Regie und den Schnitt. (GP)
Cast & Crew
-
John G. Avildsen
-
Sylvester Stallone
Fan werden!Du bist Fan! (löschen) Rocky Balboa
-
Talia Shire
-
Burt Young
-
Carl Weathers
Fan werden!Du bist Fan! (löschen) Apollo Creed
-
Burgess Meredith
-
Thayer David
Regie
Schauspieler
-
Joe Spinell
-
Jimmy Gambina
-
Lloyd Kaufman
-
Frank Stallone
-
Sylvester Stallone
- Genre
- Sportfilm, Sozialdrama, Romanze
- Zeit
- 1975, 1976, Unabhängigkeitstag
- Ort
- Philadelphia, Vereinigte Staaten von Amerika
- Handlung
- Alte Freunde, Amateur, Außenseiter, Blockbuster, Boxen, Boxer, Boxhandschuh, Boxkampf, Boxring, Boxschule, Duell, Einwanderer, Faustkampf, Freundschaft, Große Liebe, Held, Herausforderer, Italiener, Italo-Amerikaner, Joggen, Kampf, Klassiker, Kühlschrank, Liebespaar, Oscargewinner, Publikum, Ring, Sieg, Trainer, Training, Treppe, Unabhängigkeitstag, Weltmeister, Öffentlichkeit, Überraschung
- Stimmung
- Aufregend, Berührend, Romantisch, Spannend
- Mitmachen
- Wie gut passen diese Schlagworte? Stimm ab und hilf uns sie neu zu gewichten!
Drehbuch
Filmdetails Rocky
Fans dieses Films gefiel auch
Trailer zum Film Rocky
Alle Trailer, Clips & Videos (2)


Rocky II
Rocky III - Das Auge des Tigers
Rambo
Rocky Balboa
Boyz'n the Hood - Jungs im Viertel












Kritiken (2) — Film: Rocky
Flibbo: wieistderfilm.de
Kommentar löschenHäufig wird es verschätzt, doch „Rocky” ist ein wahrlich simpel gestrickter Film, dessen Stärke hauptsächlich darin besteht, dass das schlichte Drehbuch keine klaren Ausfälle hat. Schnörkellos folgt man der Hauptfigur Rocky durch seinen Alltag bis hin zur Chance seines Lebens, die dank seiner gleichzeitig stattfindenden Liebesgeschichte an Dramatik gewinnt. Das ist ein bisschen graue Milieustudie, etwas Sport-Action und ein Schuss Romantik, wo Silvester Stallone Mut beweist, indem er einen leicht debilen Boxer verkörpert, was sich als die perfekte Rolle für ihn erweist. Möchte man Forest Gump in den Arm nehmen, wenn er sagt: „Ich bin kein kluger Mann, Jenny… aber ich weiß, was Liebe ist.“, so wird auch der muskelbepackte Rocky liebenswert, wenn er seiner Herzensdame erklärt, dass er, wie schon sein Vater, nicht helle im Kopf ist, und deshalb etwas aus seinem Körper machen muss. [...]
Kritik im Original 3 Mitgliedern gefällt das Kommentar gefällt mir Kommentar gefällt mir doch nicht Antworten
Gnislew: Sneakfilm - Kino mal anders
Kommentar löschen"Rocky" ist einer der wichtigsten Sportfilme, mit einem gut aufgelegtem Hauptdarsteller Sylvester Stallone. Wenn sich die Filmfigur Rocky Balboa der Boxmaschine Apollo Creed stellt ist Spannung garantiert. Ein Film den man mindestens einmal im Leben gesehen haben sollte.
Kritik im Original 6 Mitgliedern gefällt das Kommentar gefällt mir Kommentar gefällt mir doch nicht Antworten
Kommentare (76) — Film: Rocky
Kommentar schreibenCanis Majoris 2012/02/08 00:17:31
Kommentar löschenFür mich der wahrscheinlich beste Stallone-Film, den es gibt, weil Rocky alles wagt und doch verliert, weil er diesen funky Soundtrack hat und einfach total 70er ist. :)
Kommentar gefällt mir Kommentar gefällt mir doch nicht Antworten
Jason Bourne 2012/01/24 17:34:56
Kommentar löschenMit Rocky hat Sylvester Stallone als Drehbuchautor und Hauptdarsteller etwas geleistet das wirklich Fantastisch ist. Seine Darbietung der titelgebende Figur ist nicht nur die beste Leistung seiner Karriere, auch sein realistisches und emotinalstes Drehbuch um seine tollen Charaktere und den ehrlichen Dialogen machen Rocky zu einem der beste wenn gar nicht zum besten Boxdrama aller Zeiten.
Der Italiener Rocky Balboa schlägt sich mit Amateurboxkämpfen und als Eintreiber für einen Kleinganoven mit Ach und Krach durchs Leben. Seine Zukunft wirkt schon jetzt nicht besonders Vielversprechend. Einziger Lichtblick für ihn: sein Schwarm Adrian, die Schwester seines Fluchenden und Trinkenden Freundes Paulie. Doch das Schicksal bietet ihm eine unglaubliche Chance, als der Boxchampion Apollo Creed einem Amateur die Möglichkeit auf den Titel geben will und die Wahl aufgrund seines gut zu vermarktenden Spitznamens The Italian Stallion auf Rocky fällt.
Die Geschichte klingt einfach, hat aber doch mehr zu bieten als es scheint. Rocky ist zu keinem Zeitpunkt ein typischer Sportfilm, sondern eher eine Milieustudie, die bis auf ein paar Ausnahmen nur wenig Boxszenen zeigt und sein Augenmerk auf die Charaktere und deren Verhalten legt. Die geschriebenen Dialoge von Sylvester Stallone sind großartig und wirken eigentlich fast über den ganzen Film realistisch. Und hier gibt es auch kein 08/15-Hollywood ende was auch positiv hervorsticht.
Was Rocky aber so Genial macht ist die absolut fesselnde Atmosphäre. Die Slums in denen Rocky lebt sind super eingefangen. Das Ganze wird untermalt von einem unglaublichen Score Bill Contis', welchen man auch Tage nach anschauen des Filmes im Ohr hat sowie einigen Filmhistorischen momenten wie die oft kopierte Trainingssequenz, die jeder Filmfan irgendwie schon mal gesehen hat.
Schauspielerisch ist es Sylvester Stallone's wohl beste Leistung. Wobei man das Gefühl hat das Rocky im wesentlichen Stallone selbst verkörpert. Ist doch die Übereinstimmungen beider Leben sehr offensichtlich. So das es Stallone nicht so schwer gefallen sein dürfte seinem Helden Leben einzuhauchen. Die Nebendarsteller um Burgess Meredith, Talia Shire und Burt Young sind gut aber nicht Herauragend. Dafür ist Carl Weathers als Apollo Creed einfach der Hammer. Er ist im wesentlich eine version Muhamed Ali's. Aber Carl Weathers bringt so viel Charme und Humor in seine rolle das man beginnt am Ende Apollo Creed anzufeuern wenn er und Rocky sich im Ring gegenüberstehen.
Rocky markiert den Karrierebeginn der Action-Ikone Sylvester Stallone und ist zu einem der wichtigsten Klassiker der Filmgeschichte geworden der noch heute mit seiner ,,alles ist möglich'' mentalität in den Köpfen der Menschen verwurzelt ist. Rocky prädigt nicht nur das man alles schaffen kann er macht es dir auch wirklich glaubhaft.
3 Mitgliedern gefällt das Kommentar gefällt mir Kommentar gefällt mir doch nicht 1 Antworten
dustyOn3 2012/01/27 16:38:16
Antwort löschenHeftig geschrieben!
Lichtspieler 2012/01/17 12:33:40
Kommentar löschenKlassiker, Kultfilm, Meilenstein. Es gibt viele Begriffe für diesen Film. Völlig überschätzt, meine ich ja. Dumm und langweilig Alles wirkt so aufgesetzt, zu doll gewollt. Rocky ist ein Poser. Jedenfalls im ersten Teil. Es wird ja besser mit der Zeit.
Kommentar gefällt mir Kommentar gefällt mir doch nicht Antworten
Critical Instinct 2012/01/15 16:05:26
Kommentar löschenKlassiker jedoch gehört er nicht zu meinen lieblingsfilmen
Kommentar gefällt mir Kommentar gefällt mir doch nicht Antworten
Jabz 2011/12/29 01:25:10
Kommentar löschenLegende
1 Mitglied gefällt das Kommentar gefällt mir Kommentar gefällt mir doch nicht Antworten
blockbusterandmore 2011/12/28 19:46:36
Kommentar löschenRocky: "Ah come on, Adrian, it's true. I was nobody. But that don't matter either, you know? 'Cause I was thinkin', it really don't matter if I lose this fight. It really don't matter if this guy opens my head, either. 'Cause all I wanna do is go the distance. Nobody's ever gone the distance with Creed, and if I can go that distance, you see, and that bell rings and I'm still standin', I'm gonna know for the first time in my life, see, that I weren't just another bum from the neighborhood." -
Ohne Zweifel ist "Rocky” bis heute nicht nur S. Stallones bekanntester Film, sondern eine der ergreifensten und bekanntesten Sozial u. Charakterstudien bzw. Existential- Dramen der Filmgeschichte. Diese Mischung prägte ein gesamtes Filmgenre und brannte sich bis heute auch dank des finalen Showdowns und dem persönlichen Kampf um die eigene Existenz / den zu erreichenden "American Dream” ins Gedächtnis des Betrachters ein. An John G. Avildsens Regieleistung sind bis heute viele Nachzügler, bis auf ein paar an der Hand abzählbare, brillante Filme, zu denen auch illustre Werke wie "Million Dollar Baby" und wie ein "wilder Stier" zählen, welche den "American Dream” am Ende in Trümmern zerlegt haben, gescheitert. Selbst "Cinderella Man” mit Russel Crowe konnte das Rad des Kinos, trotz Regie von Ron Howard, nicht neu erfinden. "Rocky” ist die perfekte "Fall and Rise” Erzählung, die zwar heute nicht mehr ganz perfekt wirkt, weil sie ein wenig vorhersehbar daherkommt, da sich die eigene Erzählformel mittlerweile ein wenig abgenutzt hat, dazu kann man auch nicht von der Hand weisen, das sich aus heutiger Sicht ein paar unangenehme Längen eingeschlichen haben, nichtsdestotrotz konzentriert sich "Rocky” im ersten Ableger noch auf seine wahren, vorhanden Stärken, die zuletzt im Abschluss "Rocky Balboa” wieder aufgeblitzt sind.
Es menschelt sehr, denn die Figur "Rocky Balboa” steht im Vordergrund. Balboa ist nicht besonders mit Intelligenz gesegnet, schlägt sich erfolglos durchs Leben, hat seinen Weg noch nicht gefunden, zeigt aber in anderen Disziplinen abseits seines gewählten Berufes beachtliches Potenzial bzw. Talent.
Rocky ist ein "average nobody” wie du und ich, die perfekte Identifikationsfläche, jemand der sich trotz aller Schwierigkeiten im Leben nie aufgibt, sich durchbeißt und für seinen persönlichen Erfolg jederzeit bereit ist, alles zu geben. Notfalls sogar sein eigenes Leben. Das Leben schenkt einem nichts. Trotzdem hat jeder Mensch eine Existenzberechtigung. Und nicht umsonst sind verschiedene Berufe wählbar. Was mancher mit dem Kopf nicht in der Lage ist zu leisten, um in der Gesellschaft angesehen zu sein und nicht unterzugehen, bewältigen andere mit körperlichem Einsatz und schwerer Arbeit, auch im sportlichen Bereich. That´s life.
s läßt sich auch nicht von der Hand weisen, das die Anzahl der Treffer, die "Rocky Balboa” im Verlaufe des Filmes im Boxring durch Apollo Creed einsteckt, im dramatischen Sinne natürlich überhöht sind. Dahinter verbirgt sich aber eine ganz einfache Metapher, denn die personifizierte Boxmaschine Apollo Creed verkörpert die Härte des Lebens in all ihren Facetten: "Das Leben kennt keine Gnade, es versucht dich unbarmherzig mit jedem Schlag immer in die Knie zu zwingen, bis du aufgibst. Und um zu bestehen, kommt es nicht darauf an, wieviel du persönlich einstecken kannst, sondern das du einsteckst, immer wieder aufstehst und Charakter beweist. Und Stallone verkörpert diese geforderten Tugenden exzellent, obwohl er unbestritten nur ein mittelmäßiger Schauspieler ist. In seiner Rolle läuft er aber zur Höchstform auf und legt das Highlight seiner Karriere hin. Und als Film hat Rocky auch vielen heutigen Produktion einiges voraus: nämlich den eigenen Mut zu einem glaubwürdigen, realistischen, packenden und nachvollziehbarem Finale. Am Ende kann Balboa den Kampf gegen Creed nicht gewinnen, geht aber im metaphorischen Sinne nie auf die Bretter, hält sich auf den Beinen, ist obenauf, steht also im Rampenlicht, und die weitere Aufmerksamkeit wird ihm zuteil. Der Durchbruch ist geschafft und der weitere berufliche Erfolg wird sich zwangsläufig ergeben. So ist das Leben. Das Leben ist ein ständiger Kampf ehrlich zu sich selbst zu sein, sich gegenüber anderen zu behaupten um sich so durchzusetzen, respektiert zu werden und nicht zu verenden. Man hat keine andere Wahl, ansonsten ist die eigene Existenz nicht mehr viel wert. "Rocky” ist aus heutiger Sicht immer noch ein gutes Drama, kein Mittelmaß oder gar etwas schlechteres. Eine Demontage hat John G. Avildsens Werk weiß Gott nicht verdient, es hat unsere modernen Sehgewohnheiten entscheidend mitgeprägt. Zu den restlichen Schauspielleistungen muß man auch nicht viel mehr sagen, diese sind schlicht weg exzellent.
Und selbst die geschriebenen Dialoge, die wenigen Betrachtern richtig grausig erscheinen, was man nicht von der Hand weisen kann, entspringen keinem Dillentantismus der Script Writer, sondern sind in einem bewußtem, naivem Tonfall geschrieben worden, etwa um den nicht grade in die Höhe schnellenden Intellekt des Protagonisten "Rocky Balboa" glaubwürdig erscheinen zu lassen / greifbar zu machen. Wobei man an dieser Stelle zu einer der wichtigssten, schon oben angesprochenen Aussagen von Rocky gelangt: Was mancher mit dem Kopf nicht in der Lage ist zu leisten, um in der Gesellschaft angesehen zu sein und nicht unterzugehen, bewältigen andere mit körperlichem Einsatz und schwerer Arbeit, auch im sportlichen Bereich. Das Leben verlangt es nun mal so von den Menschen.
Ebenso hat Burt Young mit der Verkörperung Rolle des Paulie und der dazugehörigen Performance einen Charakter mit hohem Wiedererkennungwert geschaffen, eine jähzornige, verbitterte Figur, die schon tragisch an sich selbst und am Leben gescheitert ist und die persönlichen Ziele nie mehr erreichen wird, zu denen ein "Rocky" in der Lage ist. Aber trotz seiner Jähzornigkeit hält er zu Rocky, damit ihm das scheinbar unmögliche möglich gemacht wird. Und Talia Shire ist wirklich eine unheimlich sensible Schauspielerin. Ihre Wandlung von der ungeliebten, schüchternen und der eigenen Unsicherheit zerfressenen Persönlichkeit (eine Facette, die auch Stallone in seiner Rolle verkörpert) zur am Ende selbstsicheren, starken und mit viel Herz versehenen Frau als Adrian gelingt ihr ausgesprochen fabelhaft. Shire ist neben Stallone das emotional wichtigste Herzstück in "Rocky" und ein enorm wichtiges, psychologisches Verbindungsglied, an der sich der Protagonist zu jeder Zeit aufrichten, zu seiner wahren Stärke finden kann. Sie ist in ihrer Rolle mitverantwortlich für den finalen, nicht sportlichen, aber menschlichen Triumph.
Fazit: Rocky war damals, ist bis heute noch eine der immer noch beeindrucksten u. genialsten Charakterstudien / Existenzialdramen des Box-Film Genres, die sich ganz bewußt abseits vom gängigen Mainstream positioniert hat, zurecht ausgezeichnet wurde und sich unwiderruflich in die grauen Zellen der Betrachter gebrannt hat.
"Rocky" als Film besitzt seinen Kultstatus zu Recht, denn er funktioniert immer noch bestens als menschliche Methapher, besitzt etwas völlig zeitloses erzählerisches und vorbildhaftes. Daran können auch einige wenige und heute schlechte Kritiken nichts ändern.
3 Mitgliedern gefällt das Kommentar gefällt mir Kommentar gefällt mir doch nicht 2 Antworten
J-Ross 2011/12/28 20:38:41
Antwort löschenSuper! Sehr, sehr schön.
blockbusterandmore 2011/12/28 20:47:08
Antwort löschen@J-Ross: Dankeschön! :)
hrxuuuu 2011/12/28 19:37:21
Kommentar löschenTolles Boxerdrama mit Characktertiefe und einer soliden Geschichte. Des Weiteren gibt Rocky den Zuschauer Selbstbewusstsein. Aber eigentlich sind die tollen Witze und die Emotionen des Prokuristen das ausschlaggebende.
1 Mitglied gefällt das Kommentar gefällt mir Kommentar gefällt mir doch nicht Antworten
amblin1971 2011/11/24 21:32:09
Kommentar löschenRocky (USA 1976)
Regie: John G. Avildsen
"Rocky", erster Teil der inzwischen auf 6 Teile und 1 Musical (Kein Scherz!) angewachsenen Serie, ist neben "Taxi Driver", "Krieg der Sterne" und eine Reihe weiterer Filme der 1970er Jahre, diejenige Art von Filmen die es schafften schon zur Zeit ihres Erscheinens schnell zu Kultfilmen zu avancieren, ähnlich wie "Pulp Fiction" und "Fight Club" in den 1990er Jahren.
"Rocky" stellt deswegen eine Art Phänomen in Stallones Filmen als Schauspieler dar, weil Stallone es schafft , wie später nie wieder, als Schauspieler vollends zu überzeugen.
Als Regisseur konnte Stallone nie überzeugen, so übernahm John G. Avildsen die Regie für den 1975 inszenierten ersten Teil der "Rocky-Saga". Dieser konnte später noch mit Filmen wie "Karate Kid" und "Im Glanz der Sonne" an sich erinnern und überzeugen.
Verdientermaßen erhielt Stallone ausgerechnet für seine selbst erdachte Figur des italienischen Hengstes seine bisher einzigen Oscarnominierungen (Hauptdarsteller und Drehbuch).
Die Rolle des arbeitlosen Underdogs, des Boxers unter 'Vielen', der sich mit schlecht bezahlten Kämpfen in heruntergekommenen Hinterhofräumen über Wasser hält (mehr schlecht als recht), dann aber völlig unerwartet die Chance seine Lebens erhält, brachte ihm sogar Lob von ernstzunehmenden Kritikern ein. Das sollte sich freilich in keinem seiner späteren Filme wiederholen, mit Ausnahme vielleicht von "Copland".
Eine Offerte des amtierenden Boxchampions Apollo Creed bedeutet die Wende in Rocky's armseligen Leben. 'Take your chance.' heist die Devise und Rocky Balboa kommt dieser Aufforderung viel mehr nach als es dem Titelverteidiger lieb sein kann.
Der ungleiche Kampf um die "Krone des Boxsports", dem Titel im Schwergewicht ist für Rocky nicht nur ein Boxkampf, es ist viel mehr Überlebenskampf.
Hinfallen darfst Du. - Aufstehen musst Du!
Verliere nie den Glauben an dich selbst und an dem was Du kannst, kämpfe für deine Chance, denn es gibt mit Sicherheit keine zweite, ist die Kernausage des Films.
Auch die Nebenrollen, allen voran Burgess Meredith als Mickey sind sehr überzeugend.
Die eigentliche Hauptrolle in diesem Film allerdings spielt der kongeniale Score von Bill Conti. Ohne sein Leitmotiv "Gonna Fly Now" wäre der Film wohl nur die Hälfte wert.
Dieser Ohrwurm wird wohl noch in 1000 Jahren in irgendeiner Boxhalle, einem Fitnessstudio oder sonstwo erklingen.
"Rocky" ohne diesen Score, wäre wie Mettbrötchen ohne Mett. Die berühmte Rocky-Fanfare machte ihn erst zum dem was er heute ist, einen Kultfilm!
Insgesamt erhielt "Rocky" 10 Oscar-Nominierungen, von denen er 3 gewinnen konnte:
Bester Film 1976 - Irwin Winkler & Robert Chartoff (Produzenten)
Beste Regie - John G. Avildsen
Bester Schnitt - Richard Halsey & Scott Conrad
Einen weiteren Goldjungen hätten zumindest Bill Conti und Burgess Meredith verdient gehabt, die beide leider leer ausgingen.
Von seinen Nachfolgern konnte letztlich nur "Rocky III" einen ähnlichen Erfolg erzielen. Wobei die anderen 4 Teile natürlich allesamt sehenswert sind, wenn auch mit unterschiedlicher Qualität vergliechen mit dem Original-Rocky.
Kommentar gefällt mir Kommentar gefällt mir doch nicht Antworten
FilmListe 2011/09/18 12:18:52
Kommentar löschenEin absoluter Klassiker, keiner hätte es besser machen können als Sylvester Stallone !!!
1 Mitglied gefällt das Kommentar gefällt mir Kommentar gefällt mir doch nicht Antworten
crab1973 2011/08/30 10:23:07
Kommentar löschenDAS klassische Sportler/Underdog Drama, das seit dem fast jährlich, in diversen anderen Sportdramen immer wieder aufgewärmt wird.
Die Aussage des Films muss nicht unbedingt was mit Sport zu tun haben, ist auch eigentlich nichts weiter als der "ewige American Dream".
Arbeite Hart, glaube an deinem Traum und du wirst Erfolg haben.
Trotzdem ist Rocky immer noch ein schöner Film, den ich mir in gewissen Abständen gerne mal angucke.
2 Mitgliedern gefällt das Kommentar gefällt mir Kommentar gefällt mir doch nicht Antworten
hnnng 2011/08/13 17:08:29
Kommentar löschenEin rundum grobschlächtiger Film, jedoch mit einem nicht zu unterschätzenden Erkenntnispotenzial. Bemerkenswert ist nämlich, dass er dem Versprechen des Amerikanischen Traums ungeahnt, quasi im vorbeitaumeln eine wesentliche Prämisse beifügt: Das Glück ist mit den Dummen. Pumpen statt pauken macht den Impetus. Damit verpasst Rocky all den bildungsbeflissenen Tellerwäschern einen "Denkzettel" und verhöhnt sie zusätzlich mit der bitteren Einsicht: Am Ende gewinnt doch immer der Stärkere. Weißte?!
2 Mitgliedern gefällt das Kommentar gefällt mir Kommentar gefällt mir doch nicht Antworten
Sigmund 2011/07/31 19:42:00
Kommentar löschenSchöner Klassiker mit einer ebenso einfachen wie genialen Message:
Wenn du mit vollem Einsatz für etwas kämpfst, dann bist du am Ende ein Gewinner – egal ob du den Ring als Sieger verlässt oder nicht.
Bei Stallone wird Boxen zur Poesie.
7 Mitgliedern gefällt das Kommentar gefällt mir Kommentar gefällt mir doch nicht Antworten
Nico Gecko 2011/07/18 23:13:54
Kommentar löschenAuch wenn man sich nicht für den Boxsport interessiert bietet "Rocky" ein mitreisendes Sportdrama und der Druchbruch von Silvester Stallone .
Wer nach diesem Film nicht motiviert ist seine Träume zu verwirklichen oder etwas aus seinem Leben zu machen, hat den Kern nicht verstanden.
Kommentar gefällt mir Kommentar gefällt mir doch nicht Antworten
ForrestGump 2011/07/01 06:51:33
Kommentar löschenHiermit sprech ich für die ganze Rocky-Trilogie
Ein absoluter Klassiker , keiner hätte es besser machen können als Sylvester Stallone.
Mir gefiel dieser wille und die zielstrebigkeit
Von mir 10 volle punkte !!!
Kommentar gefällt mir Kommentar gefällt mir doch nicht 2 Antworten
robert-hofmann 2011/07/29 00:03:38
Antwort löschenwelche filme gehören denn zur trilogie?
ForrestGump 2011/08/08 22:27:29
Antwort löscheneben 1-6 mein ich :)
RubbelDieKatz! 2011/06/20 15:46:36
Kommentar löschenIst und bleibt wohl der beste Boxfilm aller Zeiten, da kann selbst Boll´s "Schmelling" einpacken ;)
3 Mitgliedern gefällt das Kommentar gefällt mir Kommentar gefällt mir doch nicht Antworten
Tobe Berg 2011/05/17 19:52:00
Kommentar löschenEin Film, bei dem auch ein Mann (jaja, ich bin ein ganz harter Kerl) getrost mal eine Träne verdrücken darf ;)
Kommentar gefällt mir Kommentar gefällt mir doch nicht Antworten
metal1bob 2011/05/03 21:33:45
Kommentar löschen35 Jahre später hab ich die klassische Kleiner-Mann-ganz-groß-Geschichte doch endlich mal gesehen und war positiv überrascht. Der Film funktioniert auch heute auf allen Ebenen noch wunderbar. Vordergründig ist "Rocky" natürlich ein Boxfilm, ums Boxen geht es dabei aber gar nicht primär. Viel mehr geht es um existentielle Fragen, die sich ein Mann am Scheideweg seines Lebens stellt und wie er damit umgeht. Und diesen Mann spielt Sylvester Stallone trotz bekannt beschränkter Mimik überzeugend und glaubwürdig. Auch die anderen Schauspieler sind hervorragend, wie der verzweifelte und am Leben gescheiterte Paulie oder das schüchterne Mauerblümchen Adrian mit ihrem Lebenswandel. Der abschließende Kampf ist durch seine etwas übertriebene Darstellung dann rückblickend auf den Film auch mehr als Metapher zu verstehen: Bleib standhaft und lass dich nicht von deinem Weg abbringen, egal wie oft dir das Leben aufs Maul haut und dich zurückwirft.
4 Mitgliedern gefällt das Kommentar gefällt mir Kommentar gefällt mir doch nicht Antworten
ElWray 2011/04/30 18:30:56
Kommentar löschen"Wenn ich beim Läuten vom Schlussgong immer noch stehe, dann werde ich zum ersten Mal in meinem Leben wissen, das ich nicht nur irgendein Penner, ein niemand bin."
Rocky ist auch nach all den Jahren immer noch einer meiner Lieblingsfilme.
Diese schöne Geschichte von dem liebenswerten Loser Rocky überzeugt einfach auf der ganzen Linie durch seine Dramatik,seinen Stil und die tollen Characktere.Allen voran natürlich Rocky selbst,der in seinem Leben einfach nur etwas erreichen..zu zeigen das er kein niemand ist.Man folgt ihm auf seinem Weg einfach gerne auch bei dem Versuch sein Mädchen zu gewinnen bis hin zum großen Finale, der Chance seines Lebens auf den Titel im Schwergewicht.
Auch wenn ich weiß wie es ausgeht,geht Rocky nie ohne Gänsehaut an mir vorbei und ich freue mich jedes mal mit ihm wenn er Apollo auf die Bretter schickt..
1 Mitglied gefällt das Kommentar gefällt mir Kommentar gefällt mir doch nicht Antworten
dominjen 2011/04/26 01:29:52
Kommentar löschenAls Kind fand ich ihn besser!
Kommentar gefällt mir Kommentar gefällt mir doch nicht Antworten
kingnothing 2011/03/22 18:11:51
Kommentar löschenEin simpler, doch mit einer besonderen Stimmung ausgestatteter Film. Klassiker!
Kommentar gefällt mir Kommentar gefällt mir doch nicht Antworten