Mein Kind vom Mars

The Martian Child (2007), US
Laufzeit 106 Minuten, FSK 6, Drama, Kinostart 08.11.2007

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6.0 Kritiker
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von Menno Meyjes, mit John Cusack und Bobby Coleman

Der Science-Fiction-Autor David wünscht sich nichts sehnlicher als eine Familie: Deshalb adoptiert er den sechsjährigen Dennis. Doch Dennis ist kein gewöhnlicher Junge: Er hält sich für einen Marsmenschen! David und seine beste Freundin Harlee hören nicht auf die Erziehungstipps von Davids Schwester Liz und werden Zeuge verschiedener seltsamer Vorfälle, die tatsächlich darauf hindeuten, dass Dennis die Wahrheit sagt. Menno Meyjes inszenierte die Kinoversion der preisgekrönten Kurzgeschichte des SF-Gurus David Gerrold.

Handlung

Der erfolgreiche Science Fiction Autor David (John Cusack) hat vor kurzem seine Frau verloren. Mit der Adoption eines Kindes will er den letzten Wunsch seiner Frau erfüllen und seine Trauer überwinden. Bei seiner Schwester Liz (Joan Cusack), selbst Mutter von drei Kindern, stößt sein Wunsch ebenso auf Skepsis wie bei seinem Agenten Jeff (Oliver Platt), der auf die Fortsetzung seines Erfolgsbuches warten. Einzig Harlee (Amanda Peet), die beste Freundin seiner verstorbenen Frau, steht seinem Plan positiv gegenüber.

Sophie (Sophie Okonedo), die Leiterin des Waisenhauses, versucht ihn mit dem sechsjährigen Dennis (Bobby Coleman) zusammenzubringen. Keine leichte Aufgabe, denn Dennis hält sich für ein Marskind und versteckt sich tagsüber in einem Karton, aus Angst vor Sonnenlicht. Nach anfänglichem Zögern stellt entscheidet sich David für die Herausforderung, das „Marskind“ anzunehmen. David sieht in Dennis Verhalten einen Versuch, die traumatischen Erfahrungen als Waise zu verarbeiten. Es erinnert ihn an seine eigene Kindheit, in der er sich als Außenseiter empfunden hat.

Langsam gewinnt David das Vertrauen von Dennis, der bisher kaum andere Menschen an sich herangelassen hat. Ausschlaggebend ist Davids Bereitschaft, das ungewöhnliche Verhalten von Dennis zu tolerieren, der konsequent darauf beharrt, ein Außerirdischer zu sein und die Erde mit neugierigem Interesse erforscht. Er trägt einen Gürtel mit Gewichten, um nicht vom Boden abzuheben, trägt eine Sonnenbrille zum Schutz vor dem Licht und spricht in einer unverständlichen Sprache Beschwörungsformeln. David, der Fantasie zum Beruf gemacht hat, ist von Dennis merkwürdigem Verhalten fasziniert und einige Vorkommnisse bringen ihn ins Zweifeln: Ist Dennis bizarres Verhalten psychologisch erklärbar oder ist er tatsächlich ein Außerirdischer?

Auch wenn sich David und Dennis innerhalb ihres eigenen Kosmos immer besser verstehen, in der Außenwelt häufen sich die Probleme: Das Prüfungsverfahren der Adoptionsbehörde steht an, Dennis muss sich in den Schulalltag einfügen, Davids Arbeitgeber erwarten einen neuen Bestseller, zwischen David und Harlee entwickelt sich mehr als Freundschaft. David steht vor der Frage, die sich alle Eltern bei der Erziehung ihres Kindes stellen müssen: Wie viel soziale Anpassung ist nötig, wie viel Individualität ist möglich?

David zuliebe versucht Dennis, sich „normal“ zu verhalten und fühlt sich immer mehr überfordert. Gleichzeitig wächst auch sein Wunsch, auf seinen Planeten zurückzukehren, dort, wo er geliebt und akzeptiert wird, wie er ist. Er begibt sich in einer gefährlichen Kletterpartie auf das Dach des Planetariums. David versucht ihn verzweifelt zu überzeugen, dass er, so wie er ist, auf der Erde geliebt wird.

Weiterführende Informationen
Wissenswertes zum Film

Weitere Informationen im Internet
Interview mit den Drehbuchautoren (engl.)
Interview mit John Cusack (engl.)
Zusammenstellung von Links auf filmz.de

Quellen

  • 37795279001_1027967706001_18610-thumb-square
  • Mein Kind vom Mars - Bild 18611
  • Mein Kind vom Mars - Bild 18612
  • Mein Kind vom Mars - Bild 18613
  • Mein Kind vom Mars - Bild 18614

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Cast & Crew


Kritiken (5) — Film: Mein Kind vom Mars

Gnislew: Sneakfilm - Kino mal anders

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8.0Ausgezeichnet

“Mein Kind vom Mars” ist nicht unbedingt die leichteste Kost, die man sich an einem Filmabend zuführen kann, doch ist der Film nicht so “schwer”, dass der Filmabend zu anstrengend wird. Menno Meyjes gelingt es die Thematik des alleinerziehendes Vaters und des nicht ganz gewöhnlichen Kindes zu einem guten Ganzen zu formen und so einen Film zu schaffen, den man sich gerne anschaut.

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Marcus Wessel: Deadline, blairwitch.de, pr... Marcus Wessel: Deadline, blairwitch.de, pr...

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5.0Geht so

Regisseur Menno Meyjes vertraut vor allem auf den Niedlichkeitsfaktor seines kindlichen Hauptdarstellers. Egal, ob Dennis einen Tanz nach Alien-Art vorführt, oder er die für ihn fremde Welt der Erwachsenen nach seinen Vorstellungen erforscht, in nahezu jeder Einstellung appelliert der Film über das zur Schau gestellte Kindchenschema an das Mitgefühl und den Fürsorgeinstinkt des Zuschauers. Schon aufgrund seiner Redundanz kann das allerdings leicht als enervierend wahrgenommen werden.

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Synopsis: zeitgeist Print & Online

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7.0Sehenswert

Ganz viel "K-Pax", etwas "Sams" und dazu bekannte Elemente aus anderen Leinwandwerken, das macht "The Martian Child" aus, aber charmant ist der Streifen dennoch, nicht zuletzt durch die schauspielerische Leistung des "Marsjungen" Oliver Platt: Tran phobo midio. Schade, dass Filme wie dieser nur selten den Weg in deutsche Kinos schaffen.

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Philipp Bühler: Berliner Zeitung, fluter Philipp Bühler: Berliner Zeitung, fluter

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4.5Uninteressant

Nie verlässt der Film Davids besorgten Elternblick. Mit ihm muss das Publikum leiden, statt sich an den außerirdischen Schrullen seines rechtmäßigen Hauptdarstellers einfach zu erfreuen. Dabei hätte man die mit viel Schmalz aufgetragene Botschaft, dass alle Kinder doch irgendwie vom Mars kommen und sich auf dieser Welt erst zurechtfinden müssen, auch so verstanden.

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Jörg von Grass: filminformer.de; stadtmagaz...

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6.0Ganz gut

Regisseur Menno Meyjes inszenierte den Film nach einer preisgekrönten Kurzgeschichte des bekannten Science-Fiction-Autors David Gerrold. Sehr zart und einfühlsam, aber auch mit einer gehörigen Portion Humor, macht es einfach Spaß dem Geschwisterpaar Cusack beim spielen zuzuschauen. Ein Film, der zwar nicht viel Neues bietet, aber warum sollen alte Pfade schlecht sein?! Macht ziemlich warm um's Herz!

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Kommentare (10) — Film: Mein Kind vom Mars

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freakualizer

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Bewertung8.5Ausgezeichnet

Süsser Film zum Mitfühlen, und -lachen. John Cusack spielt seine Rolle klasse, Bobby Coleman überzeugt auch als Junge und Joan Cusack spielt die Rolle, die sie am besten kann. Der Film hat ein paar fantastische Elemente, ohne dabei ins "Fantasy-Genre" zu rutschen. Hat mir richtig gut gefallen!

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tomtom1987

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Bewertung7.5Sehenswert

ein sympatischer film über das anders sein!schade das die filme nur wenig beachtung finden! sympatische schauspieler top film!!

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Sanylein

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Bewertung5.5Geht so

Die Geschichte find ich ganz süß. und die Schauspieler sind auch toll. Find den Film aber leider etwas einschläfernd an einigen Stellen deswegen dann "nur" 5,5 Punkte.

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Gutschi

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Bewertung7.5Sehenswert

Schöner Film mit bewegendem ende! :)
für groß und klein gemacht. einfach perfekt für einen schönen sonntag nachmittag!

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GunSpeed

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Bewertung6.5Ganz gut

Schöner Film mit John Cusack - ein Streifen mit Tiefgang und viel Gefühl. Im Familienkreis abends mal einfach genießen!

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El_Wray

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Bewertung7.5Sehenswert

John Cusack schafft es einfach immer wieder mir den Abend zu versüßen!

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denise

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Bewertung7.5Sehenswert

Ein schöner Film ohne viel Schnickschnack und ohne die übliche Menge an typischen Hollywood-Feelgood-Szenen. Im Gegensatz zu anderen Filmen dieser Art fühlt man sich hier nicht für billigen Kitsch verkauft. Der Film nimmt sich selbst ernst genug, dass man sich als Zuschauer ebenfalls ernst genommen fühlen kann - was den meisten Charme dieses Films ausmacht. Kurzweilig und mit der richtigen Prise Humor wird ein ernstes und völlig reales Thema zauberhaft dargestellt, mit einem manchmal wirklich merkwürdig aussehendem Kind als Marsianer und einem John Cusack in Bestform.

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harperpitt

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Bewertung6.5Ganz gut

Toll John und Joan Cusack zusammen zu sehen! John Cucack ist so ein hervorragender Schauspieler! Sehr süßer, rühriger Film - bloß das überniedliche Arschlochkind nervt.

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Dr.Hasenbein

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Bewertung8.5Ausgezeichnet

Sehr schöner Film darüber wie unterschiedlich aber doch auch wieder ähnlich Erwachsene und Kinder sind!
Der Film bietet natürlich nichts bombastisches.
Aber genau das macht den Charme des Films aus.
Er konzentriert sich ganz auf seine beiden Hauptdarsteller!
Und bis zum schluß weiß man nicht so genau wem man nun glauben soll.
Für einen ruhigen schönen Wohlfühlfilmabend genau der Richtige Film!

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Turtle79

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Bewertung9.5Herausragend

John Cusack mal in der Rolle als allein stehenden Vater zusehen wurde richtig gut umgesetzt. Man leidet etwas mit dem "Kind vom Mars" der eigentlich nur auf der Suche nach Liebe ist. John´s Rolle gibt niemals auf, er kämft um den Junge.

Ein Film für die ganze Familie, sensible Zuschauer sollte Taschentücher bereit halten.

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