Furyo - Merry Christmas, Mr. Lawrence
Merry Christmas Mr. Lawrence (1983), JP/NZ/GB Laufzeit 113 Minuten, FSK 16, Historienfilm, Drama, Kinostart 02.12.1983
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von Nagisa Ôshima, mit David Bowie und Tom Conti
1942 kommt der britische Colonel Lawrence in ein japanisches Kriegsgefangenenlager im Dschungel von Java. Unmenschliche Bedingungen zerren an Kraft und Nerven, dennoch pflegt er ein respektvolles Verhältnis mit dem Lagerkommandanten Yonoi. Als der unbeugsame Major Cellier ins Lager eingeliefert wird, entspinnt sich ein Machtkampf zwischen ihm und Yonoi. Eines Tages demütigt Cellier Yonoi, um das Leben eines Mitgefangenen zu retten. Der Auftakt einer vernichtenden Eskalationsspirale.
Mehr Bilder (4) und Videos (2) zu Furyo - Merry Christmas, Mr. Lawrence
Cast & Crew
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Nagisa Ôshima
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David Bowie
Fan werden!Du bist Fan! (löschen) Maj. Jack 'Strafer' Celliers
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Tom Conti
Fan werden!Du bist Fan! (löschen) Col. John Lawrence
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Ryuichi Sakamoto
Fan werden!Du bist Fan! (löschen) Capt. Yonoi
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Takeshi Kitano
Fan werden!Du bist Fan! (löschen) Sgt. Gengo Hara
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Johnny Okura
Fan werden!Du bist Fan! (löschen) Kanemoto
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Alistair Browning
Regie
Schauspieler
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Ryûichi Sakamoto
Fan werden!Du bist Fan! (löschen) Captain Yonoi
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Nagisa Ôshima
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Paul Mayersberg
- Genre
- Kriegsfilm, Drama
- Zeit
- Zweiter Weltkrieg
- Ort
- Japan, Kriegsgefangenenlager
- Handlung
- Kriegsgefangenenlager, Samurai, Soldat
- Mitmachen
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Drehbuch
Filmdetails Furyo - Merry Christmas, Mr. Lawrence
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Kritiken (1) — Film: Furyo - Merry Christmas, Mr. Lawrence
sushi25: movie-fan.de
Kommentar löschenNeben Ryuichi Sakamoto's geniale Filmmusik sind es die durchweg guten Schauspielerischen Leistungen und die eingefangene Stimmung, das Aufeinandertreffen der unterschiedlichen Kulturen der Kriegsparteien, die Merry Christmas, Mr. Lawrence als PoW-Camp-Film unter die Haut gehen lässt und den Film sehenswert macht.
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Kommentare (5) — Film: Furyo - Merry Christmas, Mr. Lawrence
Kommentar schreibenMarkbln 2012/04/13 17:26:48
Kommentar löschenFilmreihe schwul/lesbischer Subtext 07:
David Bowie, das Symbol für Bisexualität und Androgynität in den 70ern schlechthin überzeugt als Soldat in Nagisa Oshimas Verfilmung über britische Kriegsgefangene in Japan während des zweiten Weltkriegs. Die Schlüsselszene ist gigantisch.
Als der Soldat vom Lagerhauptmann Yonoi (ebenfalls überzeugend Ryuichi Sakamoto) enthauptet werden soll, tritt er plötzlich einen Schritt vor und küsst Yonoi in breitester Slow-Motion auf den Mund. Diese Bloßstellung wird von Sakamoto ebenso musikalisch kongenial umgesetzt wie er die Rolle des sadistischen Hauptmanns spielt. Man sollte sich unbedingt ansehen, wie die beiden Männer aus unterschiedlichen Systemen und Kulturen die Geschichte zu Ende bringen.
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sikkmeidack 2011/07/27 14:40:47
Kommentar löschenEin unprätentiöser, gehaltvoller Film. In der Rangliste der emotionalsten Küsse der Filmgeschichte ist er in den Top 5. Ein Drama in einem japanischen Gefangenencamp zur Zeit des 2ten Weltkrieges, dass zwischen cultureclash und homoerotischer Liebe, Menschenverachtung und diametralem Altruismus eine virtuose Situation mit sehr nachhaltig-schönen Bildern erlebbar macht. Ryuichi Sakamoto und David Bowie spielen eindrucksvoll und überzeugend. David Sylvian, Sakamoto haben zusammen mit „forbidden colours“ eine der schönsten soundtrack-Beiträge ever geschaffen. Ein bezaubernder Film mit ganz tollen Zwischentönen und bodengründiger ambivalenter Menschlichkeit.
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maslobojew 2010/04/11 21:24:00
Kommentar löschenSehr ungewöhnlich angelegtes Kriegsdrama, dass trotz der Grundsituation mit anderen Kriegsgefangenenlagerfilmen wie "Die Brücke am Kwai" oder "Papillon" nicht viel gemeinsam hat, weil es hier nicht um Flucht geht.
Tragend ist die Offenheit, was die Motive der Protagonisten angeht. Dafür spürt man überdeutlich, dass es extreme Reibungen gibt, die durch die unterschiedlichen Kulturen begründet zu sein scheinen, aber auch gegenseitig Anerkennung und Respekt da ist, was aber bei der Rollenverteilung, Gefangenen hier, Bewacher da, nicht offen gesagt, geschweige denn ausgelebt werden kann.
Lobenswert ist, dass der Film durch seine differenzierte Darstellung das Klischee vom eindimensional bösen Lagerkommandanten vs. ehrenhafter westlich-allierter Offizier überwindet.
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russell 2008/05/15 01:09:43
Kommentar löschenein starker, berührender film über kulturelle (v.a. ehrbegriffs-)unterschiede und darüber, was der krieg mit menschen macht.
ein herausragender tom conti, ein ebenbürtiger david bowie, ein sowieso ausdrucksstarker takeshi kitano und ein überzeugender ryuichi sakamoto (der auch die musik komponierte: http://www.youtube.com/watch?v=YwkuS9FlB7M ).
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dAShEIKO 2007/10/09 17:33:25
Kommentar löschenEigenartiger Antikriegsfilm mit einem hervorragenden David Bowie.
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