Furyo - Merry Christmas, Mr. Lawrence

Merry Christmas Mr. Lawrence (1983), GB/JP/NZ Laufzeit 113 Minuten, FSK 16, Drama, Historienfilm, Kinostart 02.12.1983

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von Nagisa Ôshima, mit David Bowie und Tom Conti

1942 kommt der britische Colonel Lawrence in ein japanisches Kriegsgefangenenlager im Dschungel von Java. Unmenschliche Bedingungen zerren an Kraft und Nerven, dennoch pflegt er ein respektvolles Verhältnis mit dem Lagerkommandanten Yonoi. Als der unbeugsame Major Cellier ins Lager eingeliefert wird, entspinnt sich ein Machtkampf zwischen ihm und Yonoi. Eines Tages demütigt Cellier Yonoi, um das Leben eines Mitgefangenen zu retten. Der Auftakt einer vernichtenden Eskalationsspirale.

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Cast & Crew

Regie
Schauspieler

Kritiken (1) — Film: Furyo - Merry Christmas, Mr. Lawrence

sushi25: movie-fan.de

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8.0Ausgezeichnet

Neben Ryuichi Sakamoto's geniale Filmmusik sind es die durchweg guten Schauspielerischen Leistungen und die eingefangene Stimmung, das Aufeinandertreffen der unterschiedlichen Kulturen der Kriegsparteien, die Merry Christmas, Mr. Lawrence als PoW-Camp-Film unter die Haut gehen lässt und den Film sehenswert macht.

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Kommentare (6) — Film: Furyo - Merry Christmas, Mr. Lawrence


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uncut123

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Bewertung5.5Geht so

http://www.youtube.com/watch?v=NkWjsT_SJNI
war noch das beste am film...
der war mir einfach von der machart zu... wie soll ich sagen ja einfach komisch...

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Altai

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Bewertung7.0Sehenswert

Gelungenes Kriegsdrama das sowohl einen Einblick auf die japanische als auch auf britische seite gewährt. Vorallem die Beziehung von Lawrence und Gengo Hara hat mir sehr gefallen, obwohl sie Feinde sind respektieren sie einander sehr und helfen sich sogar. Und als zum schluß der arme Lawrence nichts für Gengo Hara tuen kann und sagt: " wenns nach mir ginge würde ich sie sofort frei lassen damit sie zurück zu ihrer Familie können. Und Gengo Hara's letzten worte: "Merry Chrismas , merry Chrismas Mr. Lawrence!" machen beide für mich zu Kriegshelden letzterer ganz besonders. Tolle Besetzungen mit Tom Conti David Bowie, Beat Takeshi und Ryuichi Sakamoto alles im allen schönes Kriegsdrama.

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Markbln

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Bewertung8.0Ausgezeichnet

Filmreihe schwul/lesbischer Subtext 07:

David Bowie, das Symbol für Bisexualität und Androgynität in den 70ern schlechthin überzeugt als Soldat in Nagisa Oshimas Verfilmung über britische Kriegsgefangene in Japan während des zweiten Weltkriegs. Die Schlüsselszene ist gigantisch.
Als der Soldat vom Lagerhauptmann Yonoi (ebenfalls überzeugend Ryuichi Sakamoto) enthauptet werden soll, tritt er plötzlich einen Schritt vor und küsst Yonoi in breitester Slow-Motion auf den Mund. Diese Bloßstellung wird von Sakamoto ebenso musikalisch kongenial umgesetzt wie er die Rolle des sadistischen Hauptmanns spielt. Man sollte sich unbedingt ansehen, wie die beiden Männer aus unterschiedlichen Systemen und Kulturen die Geschichte zu Ende bringen.

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maslobojew

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Bewertung8.0Ausgezeichnet

Sehr ungewöhnlich angelegtes Kriegsdrama, dass trotz der Grundsituation mit anderen Kriegsgefangenenlagerfilmen wie "Die Brücke am Kwai" oder "Papillon" nicht viel gemeinsam hat, weil es hier nicht um Flucht geht.
Tragend ist die Offenheit, was die Motive der Protagonisten angeht. Dafür spürt man überdeutlich, dass es extreme Reibungen gibt, die durch die unterschiedlichen Kulturen begründet zu sein scheinen, aber auch gegenseitig Anerkennung und Respekt da ist, was aber bei der Rollenverteilung, Gefangenen hier, Bewacher da, nicht offen gesagt, geschweige denn ausgelebt werden kann.
Lobenswert ist, dass der Film durch seine differenzierte Darstellung das Klischee vom eindimensional bösen Lagerkommandanten vs. ehrenhafter westlich-allierter Offizier überwindet.

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russell

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Bewertung10.0Lieblingsfilm

ein starker, berührender film über kulturelle (v.a. ehrbegriffs-)unterschiede und darüber, was der krieg mit menschen macht.

ein herausragender tom conti, ein ebenbürtiger david bowie, ein sowieso ausdrucksstarker takeshi kitano und ein überzeugender ryuichi sakamoto (der auch die musik komponierte: http://www.youtube.com/watch?v=YwkuS9FlB7M ).

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dAShEIKO

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Bewertung6.0Ganz gut

Eigenartiger Antikriegsfilm mit einem hervorragenden David Bowie.

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