Monster

DE, US 2003

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7.2

Sehenswert

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Kritiker: 7.2

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Genre
Romanze, Psychodrama, Kriminalfilm, Coming Out, Biopic
Inhalt

Charlize Theron spielt die Hauptrolle in einem erschreckend bewegenden Film, der tief hinter die Schlagzeilen über die männerhassende und mordende Serienkillerin Aileen Wuornos blickt, die im Oktober 2002 in Florida hingerichtet wurde. Regisseurin… Mehr

Cast
Christina Ricci, Scott Wilson, Charlize Theron, Bruce Dern, Annie Corley, Pruitt Taylor Vince, Marc Macaulay Mehr
Regisseure
Patty Jenkins
Autor
Patty Jenkins
Laufzeit
109 Minuten

Über diesen Film

Handlung

Aileen Wournos (Charlize Theron) lernt von kleinauf, was es bedeutet, eigene Träume ausfgeben zu müssen und keine Liebe zu erfahren. Um sich einigermaßen über Wasser zu halten, prostituiert sie sich. Der Alltag aus sexuellem … Mehr

Poster und Merchandise zum Film im Fanshop

Kritiker — Sehenswert 7.2

Der Film Monster wurde von 19 Kritikern bewertet.

Fricki76: Asianfilmweb.de

8.0Ausgezeichnet

Ende der achtziger Jahre sorgte im Südosten der USA eine mysteriöse Serienmörderin für Aufsehen. Männer wurden an entlegenen Stellen erschossen aufgefunden. Schon bald wird die Prostituierte Aileen Wuornos der Morde an 6 ihrer Freier überführt und im Jahr 2002 wird nach 12 Jahren Todeszelle das ausgesprochene Todesurteil an ihr vollstreckt.

So weit das Ende dieser wahren Geschichte. Das alles schon viel früher begann, nämlich schon in Aileens Kindheit und Jugend, erfährt man recht früh in einer rückblickenden Erzählung der erwachsenen Aileen. (Charlize Theron, Oscar für beste Hauptdarstellerin 2003) In ihrer sozial schwach gestellten Familie emotional und körperlich missbraucht und misshandelt, reißt sie mit 13 von zu Hause aus. Gelernt hat sie bis dahin nur 2 Dinge: Dass sie Männern nicht trauen und sie sich nur auf sich selbst verlassen kann.

Schlechte Startbedingungen für ein junges Leben und so endet Aileen schließlich völlig desillusioniert … Mehr

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J. Buttgereit: epd-Film, TIP Berlin, Flute...

8.5Ausgezeichnet

Als nach der Berlinale-Premiere Regisseurin Patty Jenkins erklärte, dass sie ihren Film in der Tradition von „Badlands" und „Bonnie and Clyde" sehen würde, beides Werke, die von ihren widersprüchlichen Charakteren leben, da erstrahlte neben ihr die schöne Hauptdarstellerin Charlize Theron. Es fiel schwer, diese Lichtgestalt in Einklang mit der White-Trash-Serienmörderin aus dem Film zu bringen. Mit 14 zusätzlichen Kilo, einem künstlichen Überbiss, fleckigem Make-up und breitschultrigem, übertriebenem Cowboygang hatte Theron sich in die Filmrolle eingefühlt - eine monströse schauspielerische Leistung, für die sie danach mit dem Silbernen Bären, einem Golden Globe und einem Oscar belohnt wurde. Wer eine solche Metamorphose auf der Leinwand hinlegt und gleich danach engelsgleich hübsch über den roten Teppich schwebt, versetzt die Branche ins Staunen.
Theron ist die eigentliche Attraktion in „Monster". Sicher fragt man sich, warum Jenkins nicht einfach eine Schauspielerin gewählt hat, die Wuornos ohnehin ähnlich sieht. Aber ein so hässlicher Film über eine Proll-Lesbe, die brutal geile Männer abknallt, ist ohne einen echten Hollywoodstar nur schwer zu finanzieren und zu verkaufen. Theron zur Hauptdarstellerin und Mitproduzentin zu machen, war Jenkins` eigentlicher Geniestreich.
Jetzt muss die Regisseurin aber auch damit leben, dass „Monster" als das Metamorphosenspektakel mit der dicken Charlize in die Filmgeschichte eingeht. Und eben nicht als das sensible Portrait über die innerlich zerrissene, nach Liebe suchende, siebenfache Mörderin Aileen Wuornos, das „Monster" eigentlich ist.

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Bernd Haasis: Stuttgarter Nachrichten

9.0Herausragend

Nicht ein einziges Mal fällt Theron aus ihrer grandios glaubwürdig umgesetzten Rolle. Die Mühe hat sich gelohnt: Sie gewann in diesem Jahr mit Oscar und Golden Globe die wichtigsten amerikanischen Preise, auf der Berlinale wurde sie mit dem Silbernen Bären geehrt.

Beim Rummel um die Hauptdarstellerin gerät leicht aus dem Blick, was dieser Film transportiert. Solche tragischen Frauengeschichten findet man nicht nur im armen Russland, wie Lukas Moodyson es in seinem exzellenten Drama "Lilja 4ever" gezeigt hat, nein: Sie sind überall zu Hause - auch in den reichen USA.

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Kommentare — Sehenswert 7.2

Der Film Monster wurde von 1226 Mitgliedern bewertet.

Spilyt

Bewertung7.0Sehenswert

Emotionaler Film, der unter die Haut geht !

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justjust

Bewertung2.0Ärgerlich

also... "beruhend auf einer wahren geschichte"... da erwarte ich etwas, das nah an der geschichte ist und die charactere nicht so zerstört, vermarktet, neue characterzüge erschafft, fremdgehen wegstreicht blablabla ...
bin dementsprechend auch enttäuscht von dem film... auch die schauspielerische leistung war nicht ganz so gut und die besetzung hätte (jedenfalls "lee"s freundin) besser sein können...
2 punkte, weil es - wenn man den film ohne hintergrund betrachtet - zumindest ein mittelmäßiger film wäre...

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entchenxx

Bewertung10.0Herausragend

einfach genial!! muß man gesehen haben!!! den oscar hat charlize mehr als verdient!!

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