Monster
Monster (2003), DE/US Laufzeit 109 Minuten, FSK 16, Drama, Kriminalfilm, Abenteuerfilm, Thriller, Kinostart 15.04.2004
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60 Kommentare
Keine
von Patty Jenkins, mit Christina Ricci und Scott Wilson
In Patty Jenkins’ Monster verkörpert Charlize Theron die Serienkillerin Aileen Wuornos und wird für ihre Leistung 2004 mit dem Academy Award belohnt.
Als die Prostituierte Aileen Wuornos (Charlize Theron) ihrem Leben, gezeichnet von Misshandlung, Vergewaltigung und Gewalt, ein jähes Ende setzen will, entschließt sie sich kurzerhand, für ein letztes Bier in eine nahe gelegene Kneipe zu gehen. Hier trifft sie auf die junge Selby (Christina Ricci), die unter der Obhut ihrer Tante, von ihrer Homosexualität ‘geheilt’ werden soll. Während sich Selby und Aileen allmählich ineinander verlieben, geht Aileen weiterhin der Prostitution nach, zerbricht aber langsam unter ihrem wachsenden Hass auf Männer. Sie hinterlässt eine blutige Spur, die nach und nach die Polizei auf die Fährte der beiden Frauen führt…
Hintergrund und Infos zu Monster
Die wahre Geschichte der Serienkillern Aileen Wuornos bietet die Vorlage für den Film Monster. Am 29. Februar 2004, als Charlize Theron den Oscar für Monster als Beste Hauptdarstellerin erhielt, hätte die echte Aileen Wuornos ihren 48. Geburtstag gefeiert. Sie wurde jedoch bereits am 9. Oktober 2002 im US-Bundesstaat Florida hingerichtet. Die Rollenarbeit verlangte den beiden Hauptdarstellerinnen einiges ab. Christina Ricci und Charlize Theron mussten nicht nur um die 15 Kilogramm an Gewicht zulegen, sie besuchten auch Originalschauplätze, lasen hunderte persönlicher Briefe, die sie von Aileen Wuornos erhielten und sprachen mit Bekannten und Freunden der Serienkillerin. Charlize Theron beschrieb die Dreharbeiten als sehr intensiv und hatte auch nach Drehschluss Schwierigkeiten sich emotional abzuschirmen. (B.G.)
Mehr Bilder (18) und Videos (1) zu Monster
Cast & Crew
- Genre
- Biopic, Coming Out, Kriminalfilm, Psychodrama, Gross-Out-Film, Drama, Thriller
- Zeit
- 1980er Jahre
- Ort
- Florida
- Handlung
- Autodiebstahl, Beschattung, Bewerbungsgespräch, Blanker Busen, Ermittlung, Freier, Freiheitsentzug, Fundamentalist, Gerichtsverhandlung, Handschellen, Homosexualität, Job, Kneipe, Lesbe, Liebe, Mord, Motel, Notwehr, Oralsex, Prostituierte, Prostitution, Rassismus, Raubmord, Revolverheld, Serienmörder, Sexueller Missbrauch, Stottern, Tante, Telefonanruf, Todesstrafe, Umerziehung, Vergewaltigung, Verzweiflung, Wut und Hass
- Stimmung
- Aufregend, Berührend, Ernst, Hart, Traurig
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Kritiken (7) — Film: Monster
_Garfield: Blogbusters
Kommentar löschen„Monster“ funktioniert in erster Linie als Liebesfilm, als Romanze zwischen zwei Menschen, die in ihrem Leben nie mehr waren als Nebendarsteller. Jenkins erzählt eine Geschichte losgelöst von den wahren Geschehnissen, schuf stattdessen eine grundehrliche und zutiefst sensible Geschichte über die Liebe zwischen zwei Menschen, über die Barrieren, die vieles erschweren, über die Probleme, die ihnen Tag täglich begegnen, vor allem aber über die Ängste, mit denen sie sich immer wieder konfrontiert sehen. Vergangenheitsbewältigung trifft auf Zukunftsangst, gescheiterte Existenz auf junges Potenzial. Emanzipiertes Wrack auf junge Rebellin. Jenkins' Protagonistin ist ein Abfallprodukt der Gesellschaft, eine nicht weiter Geduldete, eine Gescheiterte und die wohl tragischste Figur in „Monster“. Wieder einmal überzeugen darf vor allem Charlize Theron, die sich den Vorwurf des Over-acting zu keinem Zeitpunkt gefallen lassen muss. Ihre Gestik, ihre Mimik, sowie ihre aggressive und doch zutiefst unsichere Körperhaltung sind beeindruckend und kommen dem Original - wenn man sich einmal diverse Filmaufnahmen anschaut – verblüffend nahe. Sowohl in den aufwühlenden, als auch in den stillen Momenten vermag man die Ambivalenz ihrer Figur, in ihren dunklen Augen zu erkennen. Augen,die wohl am ehesten jenen Schmerz erkennen lassen, den man Tag für Tag verspürt, wenn man gezeigt bekommt, dass man nichts weiter ist, als etwas Wertloses, etwas, das nicht weiter toleriert werden sollte, weil es den falschen Weg beschritten hat. Hinter dicken Make-up-Schichten und fettigem Haar liefert Theron ihre bislang beste Performance ab und überzeugt gerade in der Kombination mit Ricci. Und spätestens in seinem finalen Klimax entlarvt sich „Monster“ als rebellischer Liebesfilm, der die Wuornos-Thematik lediglich als Aufhänger für eine der berührendsten Liebesgeschichten des noch jungen 21. Jahrhundert zu nutzen versteht und weit über den Abspann hinaus zu begeistern vermag. Atemberaubend.
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hoffman587 Tue, 20 Mar 2012 00:20:06 -0000
Antwort löschenSo muss das sein. Sehr gut!:)
_Garfield Tue, 20 Mar 2012 14:36:21 -0000
Antwort löschenDanke! :)
Kubrick_obscura: CinemaForever
Kommentar löschenDer Film begeht einen schweren Fehler. Er verrät den Schauspieler. Ich jedenfalls hatte meine Schwierigkeiten die Maske von Charlize Theron zu vergessen. Ironischerweise, je besser die Maske ist desto stärker fällt sie auf. Denn, ich als Zuschaur weiß wie die Schauspielerin aussieht. Schauspieler sollten immer so aussehen wie sie aussehen, es sei denn die Maske ist erzählerisch begründet, wie etwa Heath Ledger als Joker oder wenn eine Figur altert.
Das Aussehen einer Schauspielerin von vornerein komplett zu verändern, damit sie für eine Rolle passt, spricht nicht nur gegen meine Vorstellung eines Castings, sondern auch gegen die filmische Illusion.
Obwohl Theron sehr gut spielt und der ganze Film eine gute Angelegenheit ist, habe ich die Maske gesehen. Doof!
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Fricki76: Asianfilmweb.de
Kommentar löschenEnde der achtziger Jahre sorgte im Südosten der USA eine mysteriöse Serienmörderin für Aufsehen. Männer wurden an entlegenen Stellen erschossen aufgefunden. Schon bald wird die Prostituierte Aileen Wuornos der Morde an 6 ihrer Freier überführt und im Jahr 2002 wird nach 12 Jahren Todeszelle das ausgesprochene Todesurteil an ihr vollstreckt.
So weit das Ende dieser wahren Geschichte. Das alles schon viel früher begann, nämlich schon in Aileens Kindheit und Jugend, erfährt man recht früh in einer rückblickenden Erzählung der erwachsenen Aileen. (Charlize Theron, Oscar für beste Hauptdarstellerin 2003) In ihrer sozial schwach gestellten Familie emotional und körperlich missbraucht und misshandelt, reißt sie mit 13 von zu Hause aus. Gelernt hat sie bis dahin nur 2 Dinge: Dass sie Männern nicht trauen und sie sich nur auf sich selbst verlassen kann.
Schlechte Startbedingungen für ein junges Leben und so endet Aileen schließlich völlig desillusioniert als alkoholkranke Bordsteinschwalbe,…
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J. Buttgereit: epd-Film, TIP Berlin, ray, ...
Kommentar löschenAls nach der Berlinale-Premiere Regisseurin Patty Jenkins erklärte, dass sie ihren Film in der Tradition von „Badlands" und „Bonnie and Clyde" sehen würde, beides Werke, die von ihren widersprüchlichen Charakteren leben, da erstrahlte neben ihr die schöne Hauptdarstellerin Charlize Theron. Es fiel schwer, diese Lichtgestalt in Einklang mit der White-Trash-Serienmörderin aus dem Film zu bringen. Mit 14 zusätzlichen Kilo, einem künstlichen Überbiss, fleckigem Make-up und breitschultrigem, übertriebenem Cowboygang hatte Theron sich in die Filmrolle eingefühlt - eine monströse schauspielerische Leistung, für die sie danach mit dem Silbernen Bären, einem Golden Globe und einem Oscar belohnt wurde. Wer eine solche Metamorphose auf der Leinwand hinlegt und gleich danach engelsgleich hübsch über den roten Teppich schwebt, versetzt die Branche ins Staunen.
Theron ist die eigentliche Attraktion in „Monster". Sicher fragt man sich, warum Jenkins nicht einfach eine Schauspielerin gewählt hat, die Wuornos ohnehin ähnlich sieht. Aber ein so hässlicher Film über eine Proll-Lesbe, die brutal geile Männer abknallt, ist ohne einen echten Hollywoodstar nur schwer zu finanzieren und zu verkaufen. Theron zur Hauptdarstellerin und Mitproduzentin zu machen, war Jenkins` eigentlicher Geniestreich.
Jetzt muss die Regisseurin aber auch damit leben, dass „Monster" als das Metamorphosenspektakel mit der dicken Charlize in die Filmgeschichte eingeht. Und eben nicht als das sensible Portrait über die innerlich zerrissene, nach Liebe suchende, siebenfache Mörderin Aileen Wuornos, das „Monster" eigentlich ist.
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Bernd Haasis: Stuttgarter Nachrichten Bernd Haasis: Stuttgarter Nachrichten
Kommentar löschenNicht ein einziges Mal fällt Theron aus ihrer grandios glaubwürdig umgesetzten Rolle. Die Mühe hat sich gelohnt: Sie gewann in diesem Jahr mit Oscar und Golden Globe die wichtigsten amerikanischen Preise, auf der Berlinale wurde sie mit dem Silbernen Bären geehrt.
Beim Rummel um die Hauptdarstellerin gerät leicht aus dem Blick, was dieser Film transportiert. Solche tragischen Frauengeschichten findet man nicht nur im armen Russland, wie Lukas Moodyson es in seinem exzellenten Drama "Lilja 4ever" gezeigt hat, nein: Sie sind überall zu Hause - auch in den reichen USA.
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HG Rodek: Die Welt, Berliner Morgenpost HG Rodek: Die Welt, Berliner Morgenpost
Kommentar löschen[Es] ist der erste kühne Schachzug von "Monster", die Chronik eines Serienmordes als Liebesgeschichte zu erzählen. Der zweite besteht darin, ein weltbekanntes Model durch Gewichtzunahme und Körper-Makeup derart zu verunstalten, dass sie völlig unkenntlich wird. Und der dritte und kühnste sind die Grauflächen, die sich der Film herausnimmt, die Verweigerung von genauen Deutungen und klaren Urteilen.
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Suchsland: FAZ, FR, filmdienst, Berlin... Suchsland: FAZ, FR, filmdienst, Berlin...
Kommentar löschenWo es wirklich interessant wird, weicht der Film aus. Lesbische Liebe - fast völlige Fehlanzeige. Der Verrat zweier Liebender? Zwei Sätze, drei Blicke, die letzten fünf Filmminuten. Der Prozeß? Zwei Einstellungen. [...] Trotzdem: Generell fehlt die Härte. Lieber hätte man die Geschichte als Film Noir im Stil der 40er gesehen: Cool, schwarzweiß. Und dann hätte Theron auch schön aussehen dürfen, und trotzdem glaubwürdig sein. Theron gönnen wir den Oscar natürlich trotzdem sehr - weil sie wirklich eine gute Schauspielerin ist.
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Kommentare (53) — Film: Monster
uncut123 Wed, 22 May 2013 11:34:50 -0000
Kommentar löschenwusste das es auf wahren begebenheiten läuft aber nicht das es so abgeht...toller streifen...
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Murphante Wed, 22 May 2013 21:10:04 -0000
Antwort löschenDer ist schon nicht ohne ... wie biestig sie die hübsche Charlize Theron ... verunstaltet haben ... würde das nicht auf der DvD Hülle draufstehen ... ich hätte sie nicht erkannt ... beim erstenmal ;-)
uncut123 Wed, 22 May 2013 21:48:23 -0000
Antwort löschendie live doku rockt noch mehr...
Luke_92 Tue, 14 May 2013 21:52:29 -0000
Kommentar löschenDie schauspielerische Leistung von Charlize Theron ist mustergültig und nicht umsonst mit Oscar, Golden Globe und weiteren Preisen ausgezeichnet wurde. Beeindruckend.
Das ist auch schon das Beste am Film. Auch Christina Ricci ist ganz gut. Der Film ist bewegend, so sehr, dass ich auch Mitgefühl für eine Serienmörderin entwickelt habe. Doch das widert mich nicht an, sondern beweist vielmehr, dass alle gesäte Gewalt sich an anderer Stelle wieder niederschlägt. Aileens Leben wurde erbarmungslos und systematisch zerstört. Darüber muss man zuerst entsetzt sein, und danach über ihre schrecklichen Taten. Man darf dies aber niemals voneinander trennen. Ansonsten bleibt der Film unter seinen Möglichkeiten. Es fehlt unter anderem das Außergewöhnliche an der filmischen Gestaltung.
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Arkalia Sun, 31 Mar 2013 17:00:20 -0000
Kommentar löschenDie beiden Hauptfiguren haben einfach grandios die Geschichte rübergebracht.
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emotionfreak Sat, 30 Mar 2013 15:26:50 -0000
Kommentar löschenErgreifend, aufwühlend, sehr gute schauspielerische Leistungen von Charlize Theron und Christina Rici. Der Anfang, als die Liebesgeschichte der beiden jungen Frauen erzählt wird, war richtig schön. Aber es ist ein Film der eine wahre Geschichte erzählt und die Realität ist nun mal die Realität. Ich bin, da ich den Film gerade erst gesehen habe echt noch total aufgewühlt.
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AcademyAwardFan Sun, 03 Feb 2013 10:38:15 -0000
Kommentar löschen"Monster" ist eine ergreifende Geschichte. Die Geschichte über die US-amerikanische Serienmörderin Aileen Wournos wurde hier wirklich realistisch inszeniert und bringt einen am Ende zum Nachdenken. Eigentlich kennt man "Charlize Theron" als glamouröses Babe, aber hier zeigt Sie eine wirkliche Top Leistung. Nicht nur wegen der hervorragende Maske. Sie hat die Mörderin wirklich echt dargestellt und dafür dass sie auch noch 30 Pfund zunahm, war der Oscar wirklich nicht unverdient.
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enrico.kubitza Thu, 25 Oct 2012 22:13:35 -0000
Kommentar löschenIch liebe Charlize, sie ist nicht nur wunderschön, sie hat ein reichhaltiges Repertoire an Gefühlen und Innenleben, das sie es verwenden kann (wahrscheinlich aufgrund dessen was sie erlebte) und mit den richtigen Regisseuren und Leuten hat sie es rausholen können. Vor allem in dem Film.
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Oliver0403 Thu, 18 Oct 2012 23:19:50 -0000
Kommentar löschenEine geniale und absolut überzeugende Vorstellung von Charlize Theron und auch Christina Ricci. Nicht nur, dass Charlize für diese Rolle ihr Äusseres komplett verändert hat, sie spielt die Rolle der Prostituierten sowas von glaubhaft, dass man ihr den Oscar am Liebsten persönlich in die Hand geben möchte. Aber ist ja nicht nötig, da sie ihn ja bekommen hat. Auf jeden Fall ist der Film eine der besten Verfilmungen einer Serienkillerstory.
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primatemike Thu, 11 Oct 2012 14:23:08 -0000
Kommentar löschenGroßartig gespielter, verstörender und trauriger Film. Hätte man kaum besser machen können...
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RoosterCogburn Wed, 22 Aug 2012 13:34:35 -0000
Kommentar löschenDie tragische Geschichte zweier Frauen ist packend und authenthisch geworden. Die schnörkellose und direkte Inszenierung bringt einem die beiden Frauen näher und überlässt mir beim zuschauen bewusst die Wahl, ob ich mich auf ihre Seite stelle oder nicht. Trotz einiger erzählerischer Hänger im Mittelteil gehört der Film zu den Must-See Filmen eines jeden Filmfreundes. Denn das außerordentliche Spiel von Charlize Theron in diesem Independent-Film ist brilliant.
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pischti Wed, 22 Aug 2012 14:02:50 -0000
Antwort löschenAuf jeden Fall schauspielerisch seitens Theron sehr sehr stark. Was das "auf eine Seite" stellen angeht, so hatte ich den Eindruck dass man trotzdem durch den Film auf ihre Seite gedrängt wird, weil ihr ja Böses angetan wurde. Bei genauerer Überlegung ist die echte Aileen Wuornos aber, wenn man sich ihre unschuldigen Opfer ansieht, doch ein Monster, wobei wir wieder beim Filmtitel wären ^^. Knifflige Situation. :)
AddictedToIan Sun, 26 May 2013 19:59:55 -0000
Antwort löschenNaja, so außerordentlich finde ich das Schauspiel absolut nicht. Ist ja kein Geheimnis, dass Mut zur Hässlichkeit bei den Ammis sehr beliebt ist und ein Oscar ist schonmal gar kein Maß andem sich Talent messen lässt. War mir zuviel Flucherei um es authentisch wirken zu lassen, fand es sehr overacted muss ich zugeben.
mdaxx Sun, 12 Aug 2012 09:30:09 -0000
Kommentar löschen2 wunderbare Schauspielerinnen treffen auf einander und bringen diese wahre Geschichte einfach sehr gut rüber. Toller Film!
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MartinNolan Thu, 26 Jul 2012 09:11:04 -0000
Kommentar löschenSie ist zu etwas Großem bestimmt; so zumindest der Glaube von Aileen Wuornos (Charlize Theron). Doch die Wirklichkeit schlägt schneller zu, als ihr lieb ist. Denn plötzlich wacht sie auf und ist angekommen. Angekommen in der Gosse. Endlich in der Realität angekommen. All die Träume, all die Illusionen sind dahin. Weggespült vom Regen der Erkenntnis und mit ihnen jegliche Hoffnung auf ein bisschen Glück. In diesem Stadium der endlosen Verzweiflung widerfahren Aileen, zwei lebensverändernde Begegnungen. Zum einen lernt sie Selby Wall (Christina Ricci) kennen. Durch sie erfährt Aileen zum ersten Mal in ihrem Leben wieder, was Liebe bedeutet. Ein kleiner Sonnenstrahl scheint sich durch die große schwarze Wolke zu zwängen und Aileen schöpft erneut Hoffnungen auf ein glückliches, sorgenfreies Leben fernab ihres Daseins als Prostituierte. Zum anderen wird sie, nur kurze Zeit später nachdem sie Selby kennengelernt hat, von einem ihrer Freier bewusstlos geschlagen und vergewaltigt. Sie kann sich jedoch aus ihren Fesseln befreien und in Notwehr erschießt sie ihren Peiniger und macht sich mit seinem Auto davon zu Selby. Nun beginnt es in Aileen zu brodeln, denn neben der neu entdeckten Liebe zu Selby, gesellt sich unbändiger Hass. Hass über ihre Freier, über ihren Beruf, kurz über ihr Leben. Schließlich beginnt Aileen sich zu wehren und all der angestaute Hass, Ekel und Frust entlädt sich in einer schrecklichen Abfolge von Verbrechen.
Als Zuschauer erlebt man gemeinsam mit Aileen ihre letzten Tage in Freiheit und ihren Beginn als Serienmörderin. Nur fragmentarisch bekommt man als Zuschauer einen Einblick in die Vergangenheit von Aileen. Doch was sich dennoch klar abzeichnet ist die Motivation, die Ursache ihres Handelns. Ausgestoßen von der Gesellschaft und gepeinigt von ihrem bisherigen Lebenslauf scheint es so, als ob Aileen fast unverschuldet zu einer Mörderin wird. So schwebt über den gesamten Film, allzu oft die Fahne der Rechtfertigung, die Aileen einmal mehr, einmal weniger zum Opfer und nicht zur Täterin werden lässt. Dadurch verliert der Film ein wenig an Tiefgang und bietet nur begrenzt Erklärung für die Verbrechen von Aileen.
Aber womöglich will dies der Film auch gar nicht. Schließlich gibt es dafür genug Dokumentationen über sie und ihr Leben. Vielmehr entpuppt sich „Monster“ als feinfühliger Film über eine vom Leben enttäuschte Frau, die sich lediglich ein wenig Glück und Freude wünscht. Doch auch dieser Wunsch scheint ihr vergönnt zu sein. Verzweifelt klammert sie sich mit letzter Kraft an die noch letzte vorhandene Hoffnung auf ein schönes Lebens, um aber dennoch schlussendlich zu erkennen, dass der schwarze Abgrund auf sie wartet und sie sich ihrem vermeintlichen Schicksal hingibt.
„Monster“ ist eine einfühlsame Tragödie über das Leben und dessen Probleme, an welchen schließlich Aileen zu Grunde geht.
An dieser Stelle muss einfach das Schauspiel von Charlize Theron gelobt werden, die es exzellent versteht diese Verzweiflung, diesen Drang nach Glück darzustellen. Sie scheint förmlich eins geworden zu sein mit ihrer Figur und trägt somit den ganzen Film leichtfüßig zu seinem Ende. Als Zuschauer verspürt man zum Teil Verständnis, zum Teil allerdings auch Entsetzen über ihr Verhalten. Vielleicht ist es sogar die beste Rolle ihrer bisherigen Karriere, denn abgesehen von ihrer erschreckenden Ähnlichkeit zur tatsächlichen Aileen Wuornos, vermittelt sie allein durch ihre Stimme, diese innere Zerrissenheit. Ganz im Gegenteil dagegen fand ich Christina Ricci und mag es auch nur an ihrer Rolle gelegen haben. Aber was sie da dem Zuschauer bietet ist minimales Können in Sachen Schauspielerei. Möglicherweise wird dies auch nur so deutlich, da sie oftmals in Gegenwart von Charlize Theron spielt. Dennoch sind und bleiben ihre Auftritte in „Monster“ schwach.
Was bleibt am Ende?
Diese Frage stellte sich auch mir. Vielleicht ein sentimentaler Liebesfilm mit zwei tragischen Figuren, die es nicht schaffen im Leben zu Recht zu finden. Oder auch ein oberflächlicher Spielfilm, der versucht das Leben von Aileen darzustellen, allerdings sich in einer Liebesgeschichte verrennt. Ein Film, der es sich womöglich zu leicht macht und Aileen als Produkt ihrer Umstände, als Opfer zeigt und andere Faktoren nahezu ausblendet.
Mag alles stimmen oder auch nicht. Doch Fakt ist, dass mich „Monster“ dazu animiert hat, mir Gedanken zu machen. Gedanken über mich, mein Leben und auch das Leben im Allgemeinen. Was bedeutet Glück? Was Freude? Wie würde ich reagieren?
Was bleibt am Ende eines Lebens?
„Monster“ hat seine Schwächen ohne Frage und manch einer kann vielleicht das Schauspiel von Charlize Theron nicht ertragen. Doch bin ich der Meinung, dass es der Film verdient gesehen zu werden. Denn mich hat der Film nicht nur berührt, sondern auch zum Nachdenken gebracht.
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the assassin 666 Sun, 24 Jun 2012 11:06:14 -0000
Kommentar löschenBiografie von Eilleen Wouros die in Florida wegen mehrfachen Mordes hingerichtet wurde.
Monster ist ein Film de mich nicht kaltgelassen hat, zum einen fühlte ich mit Eileen (von Charlize Theron bravurös gespielt und zu Recht oscarausgezeichnet) mit zum anderen verurteile ich auch die Taten, ist schwer zu sagen wie ich in diesem Fall entschieden hätte, auf jeden Fall war ihr Leben eine einzige Hölle, was die Taten nicht rechtfertig, aber irgendwie nachvollziehbar macht.
Monster ist ein schwieriger Film, traurig, erschütterend, schonungslos brutal, echt und ehrlich. Ich finde den Film sollte man kennen, und wenn nicht unbedingt nachholen.
PS: Die ansonsten hübsche Charlize Theron, wurde mit Make Up bis zur Unkenntlichkeit entstellt, das muss auch ein Strapaz gewesen sein.
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HopeWithinChaos Sat, 14 Apr 2012 14:52:22 -0000
Kommentar löschenEine grandiose Theron in einem zu keinem Zeitpunkt langweiligen Film.
Ich hätte mir allerdings etwas mehr Infos darüber gewünscht, wie Aileen Wuornos aufwuchs und wie sie dermaßen auf die schiefe Bahn geraten konnte.
Zudem empfindet man im Laufe des Films Sympatien für die Serienmörderin. Hier wäre eine differenziertere Darstellung vielleicht angebrachter gewesen.
Ansonsten aber definitiv Empfehlenswert!
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vanilla Fri, 16 Mar 2012 19:53:55 -0000
Kommentar löschenkranker, perverser Film. Schauspielerisch top, völlig zurecht der Oscar an Theron. Hinterlässt aber schon einen derben Nachgeschmack. War nichts für meinen Geschmack und meine Nerven.
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Rainhard Fri, 17 Aug 2012 21:58:30 -0000
Antwort löschenWarum gibst Du diesem Film dann eine schlechte Bewertung? Wenn Du ihn Schauspielerisch/Stilistisch top findest? Das ist doch dann nicht mehr verhältnismäßig... Wenn es nichts für deinen Geschmack und deine Nerven war, schreib das ruhig- ist doch vollkommen okay. Aber so drückst Du die Gesamtbewertung eines wirklich sehr guten, eindringlichen Films runter- und das hätte in deinem Fall vielleicht echt nicht sein müssen;-)
Ansonsten jedem das es seine- aber es blutet mir einfach das Herz wenn ich sehe das dieser Film mit 3.5 abgespeist wird- vor allem von Leuten die das geniale Spiel von Theron erkennen!
Grüße, Reini
vanilla Sat, 18 Aug 2012 13:26:43 -0000
Antwort löschensorry Reini, das die Bewertung nicht deine Erwartungen erfüllt, aber ein Film besteht einfach aus mehr Komponenten als nur aus dem Schauspiel. Deshalb auch nur die 3,5 Punkte, ansonsten wär er noch schlechter.
MoeJoe Tue, 13 Mar 2012 10:46:12 -0000
Kommentar löschen*Enthält Spoiler*
“I’ll be up in heaven while you all rottin’ in hell.”
„If I could do it all over again, I would become an outstanding citizen of America.”
An sich ist das Thema äußerst interessant (mal ein paar Hintergrundinformationen zur wirklichen Aileen Wuornos aus Wikipedia):
Aileen Wuornos Mutter hatte bereits im Alter von 14 Jahren einen Kriminellen geheiratet, der die meiste Zeit seines Lebens im Gefängnis verbrachte. Die Eltern ließen sich einige Monate vor Aileens Geburt (* 29. Februar 1956) scheiden. Aileen hatte ihren Vater nie kennengelernt, da er bei ihrer Geburt wegen Vergewaltigung und versuchten Mordes an einem 7-jährigen Jungen[1] inhaftiert war und 1969 im Gefängnis Suizid beging. Im Januar 1960 wurden Aileen und ihr ein Jahr älterer Bruder Keith von ihrer Mutter verlassen.
Aileen fing früh an, mit verschiedenen Partnern Geschlechtsverkehr zu haben, unter anderem mit ihrem Bruder. Als 14-Jährige wurde sie schwanger und kam in ein Heim für ledige Mütter. Sie gab an, dass das Kind das Resultat einer Vergewaltigung sei. Am 23. März 1971 gebar sie ihren Sohn, der kurz danach adoptiert wurde. Ein paar Monate später starb ihre Großmutter (von der sie adoptiert worden war) und sie begann sich zu prostituieren.
Bis November 1990 soll Aileen Wuornos sieben Menschen getötet haben und wurde somit zu einer bekannten Serienkillerin. … und nun zum Film.
Wenn man sich vor Augen hält, welch Ungerechtigkeiten Aileen in ihrer Kindheit durchmachen musste, frage ich mich, wieso der Film so wenig darauf eingeht.
Es scheint mir fast so, als würde Regisseurin Patty Jenkins versuchen die Gewalttaten Aileens, mit der Situation selbst rechtfertigen zu wollen (z.B. als sie ihren ersten Mord begeht, weil ihr Freier sie zu töten beabsichtigt; oder als ein liebevoller Familienvater sie mitnimmt und zufällig ihre Waffe sieht), statt die entstandene Persönlichkeit der Protagonistin und ihre Gesamtsituation zu beleuchten, die für das Verständnis der Morde bereits ausreichten.
Letztendlich wird Wuornos in diesem hauptsächlich als Opfer dargestellt, bei der jeder Mord die notwendige Konsequenz war, um in Freiheit zu (über)leben. In Wirklichkeit war es in keinem Mordfall eindeutig, ob sie aus Notwehr, aus Hass gegen Männer oder anderen Beweggründen gehandelt hat. Dass der im Film nur kurz angesprochene, aber immer wie ein Schatten über dem Geschehen schwebende, Hintergrund ihrer verdorbenen Kindheit nicht näher beleuchtet wurde fand ich sehr schade. Der Film beginnt nämlich mit einigen großartigen Szenen aus ihrer Jugend, die so bedeutend sind um zu verstehen, wieso Aileen zu dieser interessanten, bedauernswerten Persönlichkeit wurde. Stattdessen wird hauptsächlich auf die Liebesbeziehung zwischen den zwei Protagonistinnen eingegangen, die ich ihnen beinahe die ganze Laufzeit hindurch nicht abgekauft habe. Theron ähnelt im Film der wirklichen Wuornos sehr, doch trotzdem war ihre – ich nenne es mal Fratze – schwer zu ertragen. Umso unglaubwürdiger kam es daher, dass sich ein blutjunges unschuldiges Mädchen in diese geläuterte Frau verlieben könnte. Und obwohl Theron und Ricci sichtlich bemüht sind und ordentlich gespielt haben, genoss ich all die Szenen, in der diese seltsame, unwirkliche Liebesbeziehung, die zu keiner Zeit auch nur den Hauch einer Chance hatte, nicht in den Mittelpunkt gezerrt wurde. Bemerkenswert ist, dass sich die beiden Hauptdarstellerinnen für ihre Rollen fünf, beziehungsweise 15 kg (Charlize Theron als Wuornos) angefressen haben. Trotzdem reicht es nicht 1,5 Stunden lang Bier zu trinken und Zigaretten zu rauchen um einen tiefgründigen Charakter zu zeichnen dem man Mitleid entgegen bringt.
Wenn Theron auf den Strich ging, oder mit ihrem einzigen Freund (Bruce Dern – fand ich grandios) über alte Zeiten plaudert, dann funktionierte der Film auf einmal. Diese Szenen wurden allerdings, wie auch die Jugend Wuornos, zu kurz beleuchtet.
Und so kratzt der Film nur an der Oberfläche einer komplexen Person, die er als zweidimensionale Karikatur ihrer Selbst verkommen lässt. Denn er kann sich nicht entscheiden ob er nun ein Liebesdrama, eine Dokumentation oder Gesellschaftskritik abliefern will. Leider scheitert er letztendlich in allen drei Belangen.
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Filmfanatiker Fri, 02 Mar 2012 00:10:37 -0000
Kommentar löschenKlasse Soundtrack in einem überbewerteten Film. Bei den Figuren bin ich wenig schwingungsfähig und wirken überzeichnet.
Für Soundtrack und ein paar wenige lichte Momente und den Mut diesen Film anzugehen erteile ich 4.0 Punkte.
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MOVIE...FAN Sun, 08 Jan 2012 15:58:09 -0000
Kommentar löschenKein schlechter Film, aber für ein Gesellschaftsdrama wird hier der gesellschaftliche Aspekt viel zu wenig beleuchtet. Klar, es wird hier ein schwieriges Thema behandelt, aber es fehlt an Intensität. Sie steigt ein zieht die Waffe und drückt ab. Schlussendlich wird sie einfach ein Killerin. Die Emotionen kommen nur gering rüber, was vielleicht auch an der schleppenden Erzählweise liegt. Vielmals sitzen sie einfach nur da und trinken Bier...
Die Schauspielerische Leistung war aber Top.
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Teezy123 Wed, 07 Dec 2011 18:18:08 -0000
Kommentar löschenUnd es gibt sie doch.. die guten Filme, die real existierende Serienkiller zum Thema haben.
Monster zeigt wies geht.
Mitreissende Schauspieler und ein hervorragend recherchiertes Drehbuch machen Monster zu einem beeindruckenden Filmwerk.
Ein paar Punkte Abzug gibts dafür, dass man mehr über Aileen Wournos Vergangenheit hätte schreiben können/müssen, den so bleiben am Ende des Films einfach zu viele Fragen.
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JohnnyKee Fri, 28 Oct 2011 21:48:35 -0000
Kommentar löschenIn jedem von uns steckt ein Monster. Ein Monster das zu allem fähig ist, das grausam und selbstsüchtig ist. Und doch fühlt und den Drang hat zu leben. Nur nicht jeder hat es unter Kontrolle...
Wow! Ich bin ja ein großer, großer Fan von Charlize Theron aber ich muss sagen, jetzt vergöttere ich sie nur noch mehr. So sehr, das erst einmal ein neues Wort dafür erfunden werden muss. Selten hat mir eine Darstellung so den Atem geraubt, mich erschüttert, zutiefst verletzt und mitgenommen, aber auch gleichzeitig so mitfühlen, trauern und bedauern lassen. Denn das Leben von Aileen ist tragisch. Ein verdammter Alptraum, eine Tortur, eine Qual mit der sie jeden Tag leben muss. Hart, kalt, dreckig, trostlos. Die Hölle! Um der Dunkelheit zu entkommen bedarf es Licht. Das weisende Licht eines Hoffnungsschimmers, eine Traum an den man sich klammert, einen geliebten Menschen der den Weg mit ihr auf sich nimmt. Alles wird gut. Bis einem jede Vorstellung im Nu genommen wird. Eine flinke Entscheidung, ein Reflex, die Natur des Menschen entscheidet über das Schicksal. Und lässt sie die Welt mit anderen Augen sehen. In den Augen einer verzweifelten, kaputten, törichten und verwirrten Frau die zu allem bereit wäre und die Grenzen zwischen Traum und Realität, Gut und Böse, Richtig oder Falsch und Vorstellung und Tatsache ineinander verschwimmen lässt. Eine Mörderin die von Selbstjustiz und von der Unverfrorenheit der Menschen mehr als überzeugt ist. Selbst Hand anlegt, wie sie es gewohnt ist. Blicke sind auf sie gerichtet, wie immer. Sie kämpft sich durch, wie immer. Sie tut was getan werden muss, wie immer. Ohne Skrupel, ohne Reue. Ich bin fasziniert von ihr! Der Film ist ruhig, der Film schmerzt, der Film verletzt wie sich auch die Charaktere gegenseitig verletzten. Aus Liebe! Was wärst du alles bereit zu tun wenn du ganz unten wärst? Abschaum, Dreck, nutzlos, ungeliebt, stets verstoßen, der Knecht des Schicksals, der Leidende, die Hure der Welt!
In jedem von uns steckt ein Monster!
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JohnnyKee Fri, 28 Oct 2011 22:18:17 -0000
Antwort löschenThx, TJ! ^^
istmeinmitgliedsname Mon, 26 Sep 2011 19:14:03 -0000
Kommentar löschenCharlize Theron war superklasse! Man kann sich gut vorstellen, dass sie sich zuvor mit ihrer Rolle auseinandergesetzt hat und sichtlich Bewegungen von Aileen Wuornos übernommen hat, erfolgreich. Christina Ricci fand ich in Ordnung, allerdings war Tyra nicht ein kleiner Teenie. Vielleicht war sie schüchtern, aber bestimmt nicht so .. kindlich. Mhhnaajahh, ein bisschen Hollywoodwerkerei wird ja bei den wenigsten Filmen rausgelassen.
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