Mr. Untouchable - Der Drogenpate der Bronx
Mr. Untouchable (2007), Laufzeit 92 Minuten, FSK 16, Kriminalfilm, Dokumentarfilm, Drama
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von Marc Levin,
Leroy “Nicky” Barnes ist der erste schwarze Pate von New York. In den 1970er Jahren vom Heroinabhängigen aus kleinsten Verhältnissen aufgestiegen zu einem der berüchtigsten Drogenbosse der US-Geschichte prägt er das Urbild des glamourösen, schillernden Gangsters. Seinen Reichtum und seinen Erfolg stellt er ungeniert öffentlich zur Schau. Als er schließlich dingfest gemacht werden kann und lebenslang in den Knast wandert, packt Barnes nach wenigen Jahren gründlich aus. Er liefert Dutzende Weggefährten einschließlich seiner eigenen Ehefrau ans Messer. Dafür kommt er nach 21 Jahren Haft frei und lebt heute unerkannt irgendwo in den USA. Für den Dokumentarfilmer Marc Levin rekapituliert er seinen Aufstieg und seinen Fall als “Mr. Untouchable”.
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Cast & Crew
-
Marc Levin
Regie
Schauspieler
- Genre
- Kriminalfilm, Dokumentarfilm, Biopic
- Zeit
- 1970er Jahre
- Ort
- Gefängnis, New York City
- Handlung
- Afroamerikaner, Drogendealer, Drogenmafia, Drogensucht, Erfolg, Freiheitsentzug, Gangster, Gefängnis, Haftentlassung, Mafia, Reichtum, Verrat, Verräter
- Stimmung
- Eigenwillig, Geistreich, Spannend
- Mitmachen
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Kommentar — Film: Mr. Untouchable - Der Drogenpate der Bronx
Kommentar schreibenstuforcedyou 2011/09/21 09:23:43
Kommentar löschenObwohl es an Ridley Scotts "American Gangster" erinnert, behandelt die Doku "Mr. Untouchable" nicht das Leben und Wirken von Frank Lucas, sondern die Glanzzeit des Leroy "Nicky" Barnes, der in den 1970er Jahren der wahre König von Harlem und Brooklyn war. Die Dokumentation von Marc Levin interessiert sich dabei nicht, wie Barnes an die Spitze gelangte und er diabolisiert oder verharmlost dessen Taten auch nicht, viel mehr versteht sich der Film als Zuhörer, nicht als Hinterfrager. Wirklich schade, denn so bietet "Mr. Untouchable" nicht nur dem ominösen Barnes eine Bühne zur unreflektierten Selbstdarstellung, die Doku verkommt auch zunehmend zu einer trockenen Verkettung von Anekdoten und Anschuldigungen. Vielleicht wäre "Mr. Untouchable" als einstündige Doku im TV besser aufgehoben.
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