Die Rückkehr der Untoten
Night of the Living Dead (1990), US Laufzeit 88 Minuten, FSK 18, Horrorfilm, Kinostart 21.02.1991
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von Tom Savini, mit Tony Todd und Patricia Tallman
In diesem Remake von “Die Nacht der lebenden Toten” von George A. Romero aus dem Jahr 1968 verschanzt sich eine Gruppe von Menschen in einem abgelegenen Farmhaus, wo sie sich gegen eine Horde von Untoten, die sie verfolgen, zur Wehr setzen muss.
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Cast & Crew
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Tom Savini
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Tony Todd
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Patricia Tallman
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Tom Towles
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McKee Anderson
Fan werden!Du bist Fan! (löschen) Helen Cooper
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William Butler
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Katie Finneran
Fan werden!Du bist Fan! (löschen) Judy Rose
Regie
Schauspieler
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Bill Moseley
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Heather Mazur
Fan werden!Du bist Fan! (löschen) Sarah Cooper
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David W. Butler
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Zachary Mott
- Genre
- Zombiefilm, Splatterfilm / Gorefilm
- Handlung
- Einsame Hütte, Friedhof, Zombie
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Filmdetails Die Rückkehr der Untoten
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Kommentare (8) — Film: Die Rückkehr der Untoten
Kommentar schreibenthe assassin 666 2012/03/05 14:30:11
Kommentar löschenKlasse Zombiefilm von Tom Savini der aus der Belagerungssituation alles heraus holt und zudem noch vieles mehr bietet. Sollte man als Zombiefan auf jeden Fall kennen. :)
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cinram 2012/02/19 19:45:28
Kommentar löschenTom Savini´s Remake von Romero´s Klassiker kommt dem gleich und bringt neben der
bekannten Handlung noch ein paar neue Ideen ein, die sich sehen lassen können!
Mir hat z.B. die toughe Barbara gut gefallen, die, wenn sie am Ende durch die Reihen der Bürgerwehr entlangläuft, sieht, wie Zombies an Bäumen aufgehangen und zum Vergnügen abgeschossen werden, fragt: "Amüsiert Ihr euch?"
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Keky 2012/02/03 21:15:54
Kommentar löschenVoll die Seuche!
Tom Savini, der auch bei "Dawn of the Dead", als auch bei Day of the Dead" die Special Make-Up Effects gemacht hat, gibt mit der Wiederverfilmung von George A. Romero's "Night of the Living Dead" sein Regiedebüt und macht dabei einen recht guten Eindruck.
Für das Remake von "Night of the Living Dead" stand ein weitaus grösseres Budget zur Verfügung. Das macht sich u.a. bei den Kostümen und Masken der Untoten positiv bemerkbar. ;)
Denoch ist es ein typicher Romero Film, einfach ein Remake des Klassikers. Für Fans des Genres und der Romero Filme ist er Sehenswert. Nicht zu vergleichen mit den gegenwertigen Zombiefilmen, dieser ist typich Old School gehalten. Mir hat der Film gut gefallen. ;)
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slayniac 2012/01/23 23:53:47
Kommentar löschenErstaunlich gut! Ich hatte eine Splatter-Orgie erwartet und wurde mit einem ausgefeilten Zombie-Thriller überrascht. Sogar die Schauspieler, besonders Patricia Tallman, machen ihre Sache verdammt gut.
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crab1973 2011/10/31 19:50:10
Kommentar löschenWider erwarten serviert uns hier Effekt Guru Tom Savini keine Untotenschlachtplatte der gröberen Art sondern ein Remake, welches sich grössenteils an das Orginal anlehnt und auf Suspense baut.
Das ist dem Regieneuling auf ganz vorzüglich gelungen und das einzige was ich ihm vorwerfen kann, ist das er zu dicht an dem Schwarz-Weiss Klassiker bleibt.
Kenner des Romero Films werden kaum Überraschungen erleben und etwas mehr Mut zur Neuinterpretation hätte ich mir bei Tom Savini schon gewünscht.
Allerdings ist der zynische Unterton auch geblieben und die Story beweist, dass sie auch in den Neunzigern noch hervorragend funktioniert.
Die wenigen Splattereffekte sind (wie zu erwarten) absolut gelungen, was meine Abneigung gegenüber CGI Blut dann auch nur noch verstärkt.
Die Indizierung des Films ist mal wieder ein absolutes Rätsel, auch weil Savini, genau wie Romero zu keiner Zeit Zweifel aufkommen lässt wen er für die wahren Monster hält.
Einen Preis für Orginalität gwinnt Tom Savini für sein Remake (in diesem Fall kann man wirklich von einem sprechen) sicher nicht aber besser als das meiste aus der Untotenecke ist es allemal. Sogar um einiges besser.
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ElMagico 2011/03/20 22:36:23
Kommentar löschenEs ist immer ein hartes Brot einen absoluten Klassiker filmisch zu recyclen. Und auch Tom Savinis Version von "Night of the living dead" ist im Vergleich zum Orginal ziemlich banal. Viele der Düsternis, der politischen, wie auch sozialen Aspekte gehen in diesem Remake verloren. Am deutlichsten sieht man dies am geänderten Ende, welches prinzipiell im Orginal um einiges besser war. Der Film wurde wohl gezielt für Genre-Fans produziert und diese dürften mit dem Ergebnis auch zufrieden sein, da es doch ein wirklich guter Zombiefilm ist, auch wenn er sich mit den ganz Grossen nicht messen kann. Für einen Film von Tom Savini, der dazu noch indiziert wurde, ist das ganze aber relativ arm an Gore...Leider.
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DrunkenMaster 2011/03/10 19:34:46
Kommentar löschenDie Story ist weitest gehen die selbe wie die des Originals. Barbara (Patricia Tallman) und ihr Bruder Johnny (Bill Moseley) fahren zu einem abgelegenen Friedhof um Blumen auf das Grab eines verstorbenen Verwandten zu legen. [Im Original auf das Grab des Vaters und im Remake auf das Grab der Mutter. Das darf man interpretieren wie es einem beliebt] Bei dieser Zeremonie werden die beiden von einem unbekannten attackiert der sich als lebender Toter entpuppt und Johnny tödlich verletzt. Barbara schafft es dem Angreifer zu entkommen und sich in ein abgelegenes Landhaus zu retten, wo sie auf weitere Flüchtige bzw. Überlebende trifft. Im Laufe des Abends/der Nacht versammeln sich immer mehr Untote am Haus und versuchen sich gewaltsam Zutritt zu verschaffen...
Beim ersten Anschauen dieses Remakes fragt man sich zuerst (wie bei den meisten Remakes): "Wozu das ganze? Ist es wirklich nötig gewesen von diesem Film ein Update zu drehen? Sollte so ein Klassiker nicht allein stehen und für sich sprechen?" Doch dann kommt der Moment der alles entscheidet: Barbara schlägt zurück! Das mag trivial klingen, ist aber ein wichtiger Faktor und eine zeitgemäße Übertragung des Stoffes in die endenden 80er und beginnenden 90er. Nach ALIENS konnte man einfach keinen weiblichen Hauptcharakter mehr bringen der verstört in der Ecke sitzt, mit seinem Mantel spielt und auf seinen Bruder Johnny wartet der alles wieder richtet (frei interpretiert). Barbara zieht sich (achtung Message) eine Hose an, greift zum Gewehr und übernimmt mit Ben (Tony Todd) die Führung der Gruppe.
Diese Powerfrau-Schiene könnte den Film zu einem lupenreinen Film für die Frauenbewegung machen (finde ich wirklich) wenn da nicht der Charakter der Judy (Katie Finneran) wäre.
Im Original war der Charakter noch ein Bisschen blöd geraten aber wenigsten "ruhig" auf gelassener Art und Weise. Im Remake ist sie das nervigste, lauteste und dümmste Vieh ever. So viel Gekreische tut weh und muss nicht sein. Was Barbara auf emanzipatorischer Ebene aufbaut, reißt Judy mit ihrem Geschreie fast schon wieder ein. Eine Sache wofür ich als Regisseur der Frau die Gage gekürzt hätte.
Die anderen Charaktere unterscheiden sich nicht groß vom Original, was ihr Wesen und ihr Verhalten angeht. Das dürfte wohl daran liegen, dass die Charaktere so gesehen wohl keine Überarbeitung so dringend nötig hatten wie Barbara, um NOTLD 90 zeitgemäß zu gestalten. Was natürlich auch eine witzige Sache ist. Besonders da es sich dabei (abgesehen von Mrs Cooper) um männliche Charaktere handelt. Mrs. Cooper hat sich allerdings auch nicht großartig geändert.
Was die Regie angeht, kann man nicht wirklich meckern. Tom Savini hat mit seinem (Kino-)Regiedebüt eine sehr solide und spannende Arbeit abgeliefert. Glücklicherweise hat er nicht versucht dem Original treu zu bleiben indem er Einstellungen kopiert oder anderweitig versucht gewisse Elemente "abzukupfern". Er hat es geschafft dem Film einen eigenen modernen Look zu verpassen, der sehr gut das Feeling der 80er Jahre Horrorfilme zusammenfasst.
Dies dürfte zu einem großen Teil auch an den mehr als nur gelungenen Makeup-Effeckten des Filmes liegen. Night of the Living Dead bedient sich nämlich den technischen Fortschritten die man bereits 1984 bei "Day of the Dead" erzielt hatte. Die Zombies sehen (je nach Todesart) entsprechend widerlich und abstoßend aus. Prothesen, Pyro- und Makeup-Effekte wurden bis zum machbaren bzw. bis dahin was man zeigen durfte "ausgeschlachtet".
Leider durfte man nicht so viel machen/zeigen von dem was man machen konnte oder schon gedreht hatte. Leider funkte Savini die MPAA dazwischen und bestand auf Kürzungen und Zensuren was den Gore angeht. Ein paar zerschossene Köpfe und ähnliche Effekte mussten aus dem Film entfernt werden. Auch wenn Savini im Making of behauptet, dass es so besser ist als vorher, merkt man wie verärgert er über diese Zensur-Aktion ist. Schade eigentlich. Allerdings ist dies kein Punkt der dem Film zu last gelegt werden sollte. Es wundert mich ehrlich gesagt, dass im Zeitalter der DVD und der "Extended Versions" noch keiner auf den Trichter gekommen ist ein erweitertes Re-Release auf den Markt zu werfen...
Trotz seiner 20 Jahre auf dem Buckel, ist "Night of the Living Dead" (in De. "Die Rückkehr der Untoten") so aktuell wie eh und je. Den Effekten und der Message ist weder Staub noch Schimmel anzumerken. Statt auf billige Effekthascherei und platte Aussagen zu setzen, baute man auf Atmosphäre, gute Schauspieler und moderne Ansätze zum Thema Gender im (Horror)Film.
Ganz im Gegensatz zu "Night of the Living Dead 3D" (2007) ist "Night of the Living Dead" ein würdiges, von George Romero abgesegnetes und gefördertes, Remake eines Horrorklassikers welches sich durchaus sehen lassen kann.
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mikkean 2010/09/25 16:23:44
Kommentar löschenWenn andere sich an Neu-Auflagen von Klassikern wagen, mündet das meist in Leichen-Fledderei. Tom Savini bewies 1990 aber, dass ein Remake auch mal nicht als Katastrophe enden muss. Seine Farb-Fassung von "Night of the Living Dead" ist ein spannendes Stück Genre-Kino, dass zeitweise sogar ähnliche Beklemmungen auslöst wie das Original. Immerhin wurde für die Gestaltung der Untoten Recherche in Leichen-Schauhäusern betrieben. An sich schon ein makabres Grusel-Gimmick, das sich beim Zuschauen erst vollentfaltet. Denn die Effekt-Arbeit ist dem Namen Savini mehr als würdig und wird mit reichlich plastischen Splatter-Momenten unterstrichen. Schon die US-Zensur fand das wenig lustig, die deutschen Behörden beschlagnahmten den Titel nach der Kino-Auswertung gar. Aber dies soll keine Werbung für ein blutiges Schlachtfest werden. Denn zum Glück versteht es Savini, Romero gerecht zu werden. Die Atmosphäre ist bedrohlich stimmig und wird schon durch die Präsenz der dead people getragen. Hinter der Kamera sorgte ein Großteil des Ur-Teams für die Aufbereitung des Konzepts, und keiner der Beteiligten braucht sich dafür zu schämen. Auch die Besetzung ist wirklich überzeugend, allen voran natürlich Patricia Tallman als neue Barbara, die im Verlauf schnell zur Überlebens-Kämpferin mutiert. Und auch der großartige Tony Todd erweist sich als ideale Wahl für den tragischen Helden Ben. Ferner gibt es auch ein paar weniger bekannte Gesichter, bei denen dann auch mal ein Bill Moseley ("Texas Chainsaw Massacre 2") heraussticht. Eine ganz vergnügliche Horror-Angelegenheit halt, die die sich überhaupt nicht flacher als das Original präsentiert. Der beste Beweis dafür, dass sich Remakes durchaus auf Augenhöhe mit ihren Vorbildern befinden können.
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Mr. Goodkat 2010/09/25 23:05:40
Antwort löschenBisher habe ich nur das Romero Original genießen dürfen. Ich glaube ich sollte mir Savinis Remake ansehen nach deinem positiven Kommentar zu urteilen. Und das, obwohl ich Remakes meistens skeptisch gegenüberstehe.
P.S. irgendwie funktioniert der Kommentar-gefällt-mir-Button nicht ...
mikkean 2010/09/26 22:20:53
Antwort löschenJa, das mit dem Button ist mir in letzter Zeit auch öfters untergekommen. Und ja, das Savini-Remake lohnt sich wirklich. Eben mal kein billiger Horror-Streifen, der sich einen großen Namen nur leiht.