Barton Fink

Barton Fink (1991), US
Laufzeit 116 Minuten, FSK 16, Thriller, Komödie, Kriminalfilm, Drama, Kinostart 10.10.1991

7.5 Kritiker
38 Bewertungen
Skala 0 bis 10
7.5 Community
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von Ethan Coen und Joel Coen, mit John Turturro und John Goodman

Nach dem Überraschungserfolg seines Theaterstücks über den “gemeinen Mann” folgt Autor Barton Fink nur widerwillig dem Ruf Hollywoods. Isoliert in einem stickigen Hotelzimmer soll er einem Ringerfilm mit Wallace Beery das Barton-Fink-Feeling verpassen. Doch nicht einmal die Besuche seines kumpelhaften Nachbarn Charlie, eines Vertreters, helfen Fink über seine Schreibblockade hinweg. Am Morgen nach einer Liebesnacht mit Audrey, der Geliebten und Sekretärin des Autors Mayhew, findet er ihre Leiche grausam verstümmelt neben sich. Während Charlie sich um sie kümmert, beginnt Barton wie entfesselt das Stück seines Lebens zu schreiben. Doch der Studiochef lässt Barton auflaufen, und der einzige Freund erweist sich als Massenmörder.

HandlungDer kleine Stückeschreiber Barton Fink (John Turturro) scheint es geschafft zu haben. Am New Yorker Broadway werden die Aufführungen seines Stückes Nackte, zerlumpte Chöre von Publikum und Kritik abgefeiert. Sein Thema ist der “kleine Mann von der Straße”.

Kaum beginnt er seinen Erfolg auszukosten, schiebt ihn sein Agent die Karriereleiter ein Stück weiter hoch: Jack Lipniks (Michael Lerner) Film-Firma Capitol Pictures aus Hollywood will, dass er das Drehbuch zu einem Wrestling Film verfasst. Um dem Nachwuchsschriftsteller größtmögliches Vertrauen zu zeigen, gewährt er ihm größte Handlungsfreiheit, da die Schreiber bei Capitol Pictures “König” seien…

Um sein Werk anzufertigen, begibt sich Barton nicht wie von Lipnik gewünscht in ein Luxushotel, sondern ins Earle Hotel, ganz offensichtlich ein Ort, an dem der Zahn der Zeit schon kräftig genagt hat… Angekommen in der etwas heruntergekommenen Lobby dauert es einige Zeit, bis der Hotelpage Chet (Steve Buscemi) erscheint, der ihm versichert sich nach Kräften um ihn und sein Wohlergehen zu bemühen.

Der Nachbar Charlie MeadowsIn seinem tristen Zimmer angekommen, dessen einziger Blickfang das…

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Kommentare (52) — Film: Barton Fink

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Canis Majoris

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Bewertung10.0Lieblingsfilm

Man kann einiges interpretieren und auch darüber schwurbeln, was der Film inhaltlich zu bieten hat, jedoch ist es für mich ein Streifen über einen Schriftsteller. Punkt.

Da ich mich selber auch zu jener aberwitzigen Gattung zählen muss, bin ich hin und her gerissen, diesen knapp zwei Stunden andauernden Beobachtungen der Coen-Brüder entweder meinen Hass oder meine Zuneigung zukommen zu lassen.

Was es nun geworden ist, das zeigt die Bewertung an.

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horstkevin

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Bewertung7.0Sehenswert

Tolle Atmosphäre, tolle Schauspieler, da fällt keiner mit seiner Leistung auch nur im geringsten ab.
Aber wie es bei Coen-Filmen so ist, es bleibt mir meist zu viel Spielraum für Interpretationen. Dennoch hat er keine Längen und man will ihn immer weiter gucken. Zu 100% verstehen kann diesen Film aber wohl niemand...ich habe mein bestes gegeben.

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CowVirus

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Bewertung9.0Herausragend

Ein toller Film. Ich hab ihn mir ganz ohne Vorwissen angeguckt und erst im Abspann gesehen dass er von den Coen Brüdern ist. Ohne irgendeine Deutung der Ereignisse zwischen Traum und Realität geben zu wollen, die sich in diesem Film zunehmend überschlagen und mit einer ungeheuren Intensität auf den Zuschauer eindringen, muss man hervorheben, wie gut jede einzelne Szene, jeder einzelne Dialog für sich funktioniert....mit wieviel Witz und Dynamik sie einen über immerhin 2 Stunden unterhalten und wie treffsicher jede einzelne Figur im Film charakterisiert wird. Das ist ganz großes Kino. Barton Fink kann es zu keiner Zeit mit dem Kultpotenzial von "The Big Lebowski" oder "O Brother, Where Art Thou?" aufnehmen, aber nur, weil er so unglaublich variabel ist. Irgendwo zwischen Komödie, Mystery und Thriller, erinnert er über weite Strecken an David Lynch...nur ist er irgendwie direkter, konsequenter, auf etwas bodenständigere Art total abgefahren. Wo man sich bei einem Lynch Film nur verloren und verwirrt fühlt, lacht und staunt man bei Barton Fink. Ebenso bewundernswert ist es, dass man das zwangsläufige Umkippen des Film schon lange vorher spürt, dass es mit allen künstlerischen Mitteln, die dem Medium Film zur Verfügung stehen, leise anklingt...man merkt, dass es noch ganz heiß her gehen wird...

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Oceanic6

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Schön zusammengefasst, großartiger Film. ;)


haris-s

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Bewertung9.0Herausragend

"I'm in the picture...."
das sagt alles!

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Digit

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Bewertung8.5Ausgezeichnet

1. Sichtung: von der Art und Weise sowie der Atmosphäre sehr angetan, jedoch nicht viel verstanden.
Spoiler lesen und
2. Sichtung:
Das ist kein 08/15 Film, er ist anderes, er spielt mit Symbolik, er zeigt das Leid eines besonderen Künstlers während seines Schaffensprozesses, anbei noch ein paar kernige Seitenhiebe für Hollywood...
Ich mag ihn einfach

"Uhh I dont understand how a writer could ever get writer's block, so called.
My problem is having too much.. and being unable to get it down..."

stephen j cloud

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Tyler__Durden

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Bewertung7.0Sehenswert

Ihr Idioten. Ihr verdammten Idioten! Ich bin kein scheiß Spielball der mit seinen Worten euch den Weg ins profitable Konsumtor schießt. Ich bin ein Autor verdammt noch mal. Von Kopf bis Fuß. Ich BIN Wörter. Alles was ich schreibe beinhaltet die Essenz von dem was ich bin. Ich schmeiße da nicht mal so larifari ein B-Picture an die Wand nur weil ihr das für einfach haltet. Ich schreib euch nicht einfach so eine Wrestling Geschichte mit scheiß Gut-Böse Moral und kleinem Weisen Kindlein das beschützt werden muss damit die Zahlen nach oben steigen und die Zuschauer im Kinosaal denken sie wären Zeuge von etwas weltlichem geworden obwohl sie immer noch, von euch herein gezwängt, in ihrer kleinen scheiß Limitationen hängen bleiben die niemand wagt aufzuzeigen. Aber das ist es was ich mache. Ich bin ein scheiß AUTOR! All mein Herzblut vergieße ich in den tippenden Klängen der Schreibmaschine. Ja wahrlich wie eine Maschine sitze ich da, die Seele am weg rattern. Und für wen? Für euch, für uns. Für jedermann! Charlie versteht das. Er weiß was es braucht, ist er doch selbst ein jedermann, kein scheiß Dante in den Schlingen der ach wie vielen Kreise der Hölle verloren, sondern ein Versicherungskaufmann, einer der jeden Tag an der Türschwelle des dies seitlichen Infernos tritt. Was für ein Mann. Für ihn mach ich so was. Aber das versteht ihr ja nicht, ihr wisst es nicht was es heißt dem Teufel in die Kehle zu blicken, sei es nun in Form eines leeren Blattes oder in der einer gebrochenen Illusion, ihr wisst das nicht. Ihr scheiß Idioten. ICH BIN EIN AUTOR. Ihr habt ja keine Ahnung. Aber Charlie versteht das. Der versteht....

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Nico Gecko

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Bewertung7.5Sehenswert

"So etwas zählt bei mir nicht! Sie haben mich enttäuscht." - "Bei allem Respekt, Sir, es ist das Beste was ich je geschrieben habe."

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The MovieBrothers

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Bewertung8.0Ausgezeichnet

"Glauben sie, sie sind der einzige Autor, der uns das Barton-Fink-Gefühl geben kann?"

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Apfelsinenpeller

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Bewertung8.0Ausgezeichnet

Bor ey....???????????????????????????????????????
Ich hab mir jetzt ne ganze Weile Gedanken gemacht u scheinbar ganz klar diese Kreativitätsblockade wie der Fink im Hotel.
Selbst nach der "Erklärung" hier bei euch im Forum stellen sich mir immer mehr Fragen.
Ich muss unbedingt die Tapete im Auge behalten.......u auf die Zimmertemperatur achten.

Sehr schwere Kost,gespickt mit Metaphern u Rätseln.Warum,wieso weshalb will ich jetzt genau wissen was in dem Paket ist???

Weil diese Coens mich armen unterbemittelten einfach gestrickten Menschen so alleine zurücklassen..........finde ich den Film richtig interessant u gut.

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Oceanic6

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Bewertung9.0Herausragend

"I'm writer, you monsters! I create."

Ja die Coen Brüder waren mal wieder am Kreieren, und wieder haben sie ein Meisterwerk geschaffen. Eigentlich unvorstellbar, oder? Nein! Denn wir sprechen hier ja schließlich von Joel und Ethan Coen! Ihr Film 'Barton Fink' feiert dieses Jahr sein 20-jähriges Bestehen, und diese Zeit hat er definitiv überstanden, denn er ist nicht mehr und nicht weniger als ein Film für die Ewigkeit.

Ein extrem surrealistisches Kunstwerk über einen Bühnen-Autor aus New York (John Turturro), der in Hollywood in eine Schaffenskrise gerät. Da möchte ich gar nicht viel auf den Inhalt eingehen, denn es ist unmöglich, all die wunderbaren Details in Worte zu fassen. Dies ist ein Film zum Erleben, zum Rätseln und eine verstörende Kritik am Kommerzdenken dieser Welt, hier mit dem Augenmerk auf Hollywood. Eine rabenschwarze Satire, die an Zynismus schwer zu überbieten ist, eine Metapher für die Hölle.

Poesie, Surrealismus, Kunst, Kultur und die Coens, die hier klar ihr Verhältnis zu Hollywood zum Ausdruck bringen. Wer mit diesen Gütern etwas anzufangen weiss, für den ist dieses Stück Arthouse-Kino absolutes Pflichtprogramm. Grandiose Darsteller, allen voran John Turturro in der Rolle seines Leben, perfekte Kamera- und Schnittarbeit, eine unglaubliche Story, um es kurz sagen, ein weiterer Beweis dafür, warum ich die Coen Brothers zu meinen wenigen Lieblingsregisseuren zähle.

Fazit: Ein Film zum Hassen, oder aber ihr lasst euch darauf ein und setzt euch mit all der Symbolik und dem anfangs sehr verwirrenden Ende auseinander, denn dann werdet ihr diesen Film lieben! Meine Gefühle zu der Geschichte werden wohl am besten durch folgendes Zitat zum Ausdruck gebracht: "What a day. Felt like I couldn't sell ice water in the Sahara."

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duffy

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Klasse!


Oceanic6

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Vielen Dank euch allen! ;)


Mr. White

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Bewertung6.0Ganz gut

"Barton Fink" ist sicher objektiv gesehen ein wirklich guter Film, der seine Auszeichnung verdient hat. Doch wer wertet Filme schon 100% objektiv? Mir persönlich war der Film etwas zu dünn gehalten. Es fehlte etwas an charakterlicher Tiefe und einige Szenen wirkten zu überflüssig und lang. Am Ende bleibt ein netter Film, den man nicht zwangsweise gesehen haben muss.

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Kubrick_obscura

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Bewertung9.0Herausragend

Bisher hatte ich immer ein großes Problem mit den Coens, ihre offen ausgestellte Distanziertheit zu ihren Figuren. Da war immer dieser Funken Sarkasmus, der mir mehr das Gefühl gab einer dramatischen Versuchsanordnung beizuwohnen. Klar, das ist der Coen-Stil. Über-emotionalisiertes Sentimental-Kino für Taschentuch-Zuschauer gibt es wie Sand am Meer, aber ein bisschen von den Figuren mitgenommen werden will man ja auch. "Barton Fink" macht das und noch viel mehr. "Barton Fink" ist sowieso mehr als ein Film. "Barton Fink" ist ein Film über den Film und über das Filmemachen. "Barton Fink" handelt von einem Mann namens Barton Fink, der ein Drehbuch schreiben soll und damit einen Haufen Probleme hat. "Barton Fink" ist aber keine simple Hollywood-Schelte. "Barton Fink" geht ganz tief dahin wo die Geschichten entstehen. "Barton Fink" sollte man sich ansehen.

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BigDi

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Bewertung9.0Herausragend

Die Coens, respektive Meister des Realmorbiden, wagen sich an das wundervolle Hollywood-oh-du-krächzendes-verlogenes-Monstrum-Untergenre und es wird natürlich ein betörend-ungreifbares Meisterwerk. Hier ist die Traumfabrik nicht bloß ein Alptraum, sondern die Etage direkt über der Hölle, in welcher die Halbdämonen des Glamours, der Ideen und der Finanzen sich gegenseitig misstrauisch beäugeln und umschmeicheln, ausnutzen und infizieren. Die Hitze der Flammen lässt Barton Fink (grandios klassisch zugrunde gehend: John Turturro) seine Gedanken herausschwitzen, während er verzweifelt vor der Schreibmaschine hockt und die Tapeten seines Zimmers in einem Hotel, auf welches Lynch neidisch wäre, beim schmierigen Abfallen beobachtet. Ein nostalgischer Blick auf das eingerahmte Paradies und der verzweifelte Versuch, das Menschliche in Worte zu fassen, aber hey: In einer unmenschlichen Welt braucht dieses doch ohnehin niemand. Höchstens der gutmütige Charlie Meadows (so großartig wie groß: John Goodman), das vermeintlich einzige Wesen in der ganzen Umgebung, welches seine Seele nicht an den Teufel der Gier und des Images verkauft hat. Doch die Coens wären nicht die Coens, wenn sie jedes fragile Ausrufezeichen am Schluss nicht doch noch in ein ewiges Fragezeichen umwandeln würden - und auch wenn es den Anschein hat, als würde sich nach dem infernalen, diabolischen, schlichtweg überwältigenden Finale ein Kreis schließen, diese herrliche Unsicherheit bleibt noch lange nach dem Genuss bestehen. Unheimlich großes intelligentes Kino, klassisch und einzigartig zugleich, welchem man mit Worten niemals komplett gerecht werden könnte. Vielleicht, gar wahrscheinlich der beste Film der Coens.

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stuforcedyou

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Ein Kommentar der mir meinen Tag versüßt, danke


Jack_Torrance

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Stimme stu zu !


filmfan90

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Bewertung8.5Ausgezeichnet

Enthält Spoiler!

Viele bedeutende Regisseure schufen zumindest ein Werk, in dem sie die Filmindustrie im Allgemeinen bzw. ihren Berufsstand im Besonderen reflektieren: in „Sunset Boulevard“ konfrontiert Wilder einen jungen Drehbuchautor mit der gealterten Stummfilm- Diva Norma Desmond; Fellini beschäftig sich in „Otto e mezzo“ mit dem Erfolgsdruck, dem der (fiktive) Regisseur Guido Anselmi ausgesetzt ist und Godard erzählt in „Le Mépris“ von einer Odyssee der Irrungen und Wirrungen eines Paares vor dem Hintergrund des Filmgewerbes. Diesen Kino- Legenden tuen es die Brüder Joel und Ethan Coen in ihrem Werk „Barton Fink“ gleich.
Der ambitionierte Dramatiker Barton Fink träumt von einem anspruchsvollen Theater für die Massen, das das Alltagsleben des „Durchschnittsbürgers“ zum Gegenstand hat. Nachdem er mit seinem letzten Stück über das Dasein der Fischhändler einen großen Überraschungserfolg in New York erzielt hat, folgt er, nach anfänglichen Zweifeln, der Einladung des einflussreichen Studiobosses Jack Lipnick in das Los Angeles des Jahres 1941. Nachdem er ein Appartement in dem heruntergekommenen „Earle- Hotel“ bezogen und Bekanntschaft mit seinem fettleibigen Zimmernachbarn Charlie Meadows, einem Versicherungsvertreter, gemacht hat, stattet er Lipnick einen Besuch ab und erhält von diesem den Auftrag, das Drehbuch zu einem kommerziellen „Catcher- Film“ zu verfassen. Da es Barton an Ideen fehlt, erklärt sich seine Bekannte Audrey Taylor, die Geliebte des einst hochangesehenen, nun alkoholkranken Literaten W.P. Mayhew, dazu bereit, ihm zu helfen. Nachdem die beiden die Nacht miteinander verbracht haben, entdeckt Barton am folgenden Morgen die Leiche Audreys neben sich im Bett…
Die Coen- Brüder beschreiben die Filmindustrie Hollywoods als einen rücksichtslosen Mechanismus, der junge Talente dazu zwingt, sich an den „Mainstream“ anzupassen und jegliche Ideale und Ambitionen aufzugeben; bezeichnend hierfür ist die Figur des W.P. Mayhew (der eine frappierende Ähnlichkeit zu dem Literatur- Nobelpreisträger William Faulkner aufweist), welcher seinen Kummer in unzähligen Flaschen Alkohol zu ertrinken versucht. Auch Barton Fink wird bereits kurz nach seiner Ankunft Teil dieses Mechanismus‘, indem ihm aufgebürdet wird, ein Drehbuch zu einem trivialen B- Film zu schreiben, wozu es ihm an jeglicher Inspiration mangelt.
Die Scheinhaftigkeit dieses Gewerbes findet in dem warmherzig wirkenden Charlie Meadows, welcher sich im Verlauf der Handlung als der hochgefährliche Serienkiller Carl Mundt entpuppt, eine Allegorie- ist jener Charlie zunächst Bartons einziger Freund, so offenbart er sich gegen Ende des Films als eine luziferische Erscheinung, die das Hotel in einem Meer von Flammen aufgehen lässt und einem Polizisten mit vorgehaltener Schrotflinte „Heil Hitler“ entgegenzischt.
Der einzige Bezugspunkt, den Barton in seinem maroden, gefängnisähnlichen Hotelzimmer hat, ist das über seiner Schreibmaschine prangende Bild einer Frau, die an einem Strand sitzt und den Blick in die Ferne schweifen lässt - für den Schriftsteller ein Symbol der Entgrenzung, das ihm dazu verhilft, der Trostlosigkeit und Absurdität seines Lebens zu entfliehen.
Freilich ist „Barton Fink“ voller undurchsichtiger (Neben-) Charaktere, surrealistischer Einschübe und widersinniger Entwicklungen (und ähnelt in dieser Hinsicht David Lynchs „Mulholland Drive“), die eine in sich schlüssige Interpretation dieses Werkes nahezu unmöglich machen. Doch eben diese Feststellung ist die Antwort auf die unzähligen Rätsel, die die Coen- Brüder dem Zuschauer aufgeben: die Schattenseiten der „Traumfabrik“ werden als wirres, alptraumhaftes Geflecht, welches Künstlerseelen systematisch verdirbt, nachempfunden.
Insbesondere das Ende fordert zu einer genaueren Betrachtung, da es die Kernthematik des Films- das Verhältnis von Künstler und Realität- auf einzigartige Weise verdichtet.
„Barton Fink“ ist wahrlich keine leichte Kost und zählt sicherlich zu den schwierigsten Filmen der Coen- Brüder, welche auch in diesem Werk eindrucksvoll unter Beweis stellen, dass sie zu den innovativsten und avantgardistischsten Filmemachern des Gegenwartskinos zählen.

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Dolly Zoom

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Wobei avantgardistischst bei den Coens zu hochgegriffen ist ;-)


filmfan90

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Na gut, einigen wir uns auf avanciert?^^


DeDavid

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Bewertung8.0Ausgezeichnet

Das vierte Werk der Coen Brüder zählt mit zu ihren besten und zeigt, dass sie es schon zu Beginn ihrer Karriere drauf hatten.
Ein zynischer Abgesang auf das Hollywoodkino und alle, die eine vorhersehbare Geschichte erwartet haben. Denn vorhersehbar ist Barton Fink bestimmt nicht. Nahezu jeder Charakter wird im Verlauf demaskiert und nichts ist so, wie es scheint. Gekrönt mit den hervorragend spielenden John Turturro und dem ebenso begnadeten Namensvetter Goodman, handelt es sich um eine leider viel zu unbekannte Perle, oder treffender, um einen Fels in der Brandung.

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cyranorick

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Bewertung5.5Geht so

Tja, entweder ich bin kein Filmliebhaber... oder schlicht und einfach zu blöd für den Streifen.
Ich kann viele der hier verewigten Kommentare schlicht und einfach nicht nachvollziehen.
Aber gut.. viele verstehen diesen Film als Kunst... aber wenn ich Kunst sehen will, gehe ich ins Museum, nicht in´s Kino.

Nein, schlecht ist Barton Fink bei weitem nicht, wenn man sich darauf einlässt. Vor allem Turturro und (wieder einmal) Buscemi wissen zu überzeugen.
Sicherlich interessante Bilder und seltsame Situationen... skurril in den meisten Fällen.
Weiter oben wird jedoch darauf eingegangen, wie meisterlich doch die Kamera von den eigentlichen Geschehnissen weggeht, um sich wichtigeren Dingen wie tropfenden Wasserhähnen und sich ablösenden Tapeten zuzuwenden. Aber Herrje... ganz ehrlich... sich eine Stunde lang Wasserhähne, Tapeten und Schweissperlen anzuschauen macht schlicht und einfach keinen Spass.

Der erste Twist nach einer Stunde überrascht nicht wirklich.. und der Rest driftet dann völlig in´s Reich der Phantasie ab. Denn Phantasie braucht man, um sich hier jetzt noch einen Sinn zurechtzuschustern.
Mal wieder ein Spiel mit den Gedanken der Zuschauer.. schön und gut.. nur manchmal frage ich mich, ob die Herren Coen selber wussten, was sie sagen wollen..., oder ob hier einfach mal fröhlich drauflosgedreht worden ist, in der Hoffnung, dass man dies für einen Kunstfilm halten mag, und ihn demenstprechend für sich selbst interpretiert.

Fazit:'
Interessant? Ja!
Ein Meisterwerk? No Sir!
Gerät man in´s Grübeln? Ja!
Muss man den Film gesehen haben? Bei weitem nicht!

Sorry... ^^

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cyranorick

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Anderer Meinung zu sein, sollte eigentlich kein Problem darstellen... dass man jemandem mit einer anderen Meinung allerdings auf die Füsse treten kann, ist mir neu XD
Natürlich kann man jetzt ausgedehnt über die "Kunsttauglichkeit" des Kinos diskutieren, und ich bin auch gerne bereit, diverse Zugeständnisse zu machen.
Aber nicht jeder Film, der künstlich wirkt, ist Kunst.

lg,
Rick


paulchen66

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"dass man jemandem mit einer anderen Meinung allerdings auf die Füsse treten kann, ist mir neu XD"

Natürlich kann man jemanden mit seiner Meinung auf die Füße treten. Denk nur mal an z.b. die Meinung eines Rassisten.

Ich finde jedoch nicht, dass dein Kommentar "jemanden auf die Füße tritt". Du fandst ihn alt nicht so gut, hast dies auch aus deiner sicht vernünftig begründet und 5.5 pt vergeben. wo ist das problem?


kronenhummer

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Bewertung9.0Herausragend

Schon der Auftakt: Stimmen eines Theaterstücks aus dem Off. Dazu kommt dann Barton Fink, der neue Star des Broadway-Theaters ins Bild, ein Autor, der des Öfteren in einer Parallelwelt zu leben scheint und definitiv nicht in die Hollywood-Welt passt. Doch genau dort soll er bald tätig werden…
Die Coen-Brüder haben hier ein großartiges schwarzhumoriges Werk geschaffen, das einen zu philosophischen Diskussionen mitnimmt und gleichzeitig ein Kuriosenkabinett sondergleichen bietet.
Die Figuren: John Turturro als verwirrter und eigenbrödlerischer Autor, dessen Vorbild ein Dauertrinker ist, John Goodman als redseliger Versicherungsvertreter Charlie Meadows, Steve Buscemi als Page, der aus einer Luke emporsteigt, ein lustloser und bewegungsarmer Fahrstuhlführer.
Die einsamen Geräusche und langen, ruhigen Kameraeinstellungen: Barton Fink rückt Alltäglichkeiten in den Vordergrund, die an sich vollkommen unwichtig erscheinen und dennoch von Bedeutung sind. Eine Glocke, die nicht aufhört zu summen. Ein langer Gang, gerne auch mit vielen Paar Schuhen vor den Türen, der Staub im Zimmer, das knarrende Bett, Mücken, die im Zimmer schwirren. Tapeten, die langsam von den Wänden abrutschen. Ein Paket. Alles kann von Bedeutung sein. Und dann ist da noch dieses Bild von einer Frau am Strand. Dieses Bild bedeutet etwas. Immer wieder dieses Bild.
Die Coens spielen hier mit den Wahrnehmungen der Zuschauer, mit Geräuschen und Bildern. Doch gleichzeitig schaffen sie hiermit genau die Stimmung, die für diesen Film nötig ist. Ein ständiger Wechsel zwischen Verwirrung, Nachdenklichkeit, aber auch Szenen, die einfach nur genial lustig sind und die üblichen skurrilen Gestalten der Brüder beinhalten.
Sinnbildlich dafür ist auch das gewünschte Drehbuch: Ein Catcher-Film aus der Hand eines ambitionierten Broadway-Autors. Genau dieser Film soll das Barton Fink-Gefühl ausstrahlen. Oder doch das Ethan- und Joel-Coen-Gefühl? Wer kommt sonst schon auf die Idee von einer beginnenden Sexszene umzuschneiden auf den Ausfluss eines Waschbeckens?
Kurz vor Ende kehrt auch der auf Reise gegangene Charlie wieder zurück. Und wie er zurückkehrt… Gottverdammt böse. Ein Schluss, bei dem einem das Lachen direkt wieder im Hals stecken bleibt. Aber eben ein Coen.
Hollywood war auch schon vor dem Krieg ein hartes Pflaster, Barton Fink lernt dieses am Ende zu erkennen und geht auf eine Entdeckungsreise am Strand. Und hier ist das Bild, das Bild aus seinem Hotelzimmer plötzlich wieder da und wird plötzlich real. Und der Zuschauer wird einmal mehr verwirrt und sprachlos zurückgelassen. Großartig, aber verwirrend.

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Bandrix

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Bewertung8.0Ausgezeichnet

„Barton Fink“ ist mal wieder der beste Beweis dafür, dass die Coen Brüder gerne mit der Erwartungshaltung der Zuschauer spielen, sie untergraben, oder eben total überraschen.
Innerhalb dieses Filmes wechseln sich diese Extreme erstaunlich oft ab.
In manchen Szenen passieren interessante Dinge, doch die Coens lassen die Kamera während einer Sexszene abschweifen um dem Zuschauer die Faszination eines Wasserhahns näherzubringen. Kurz darauf verliert die Tapete des Zimmers der Hauptperson etwas an Halt und schon widmen die Brüder ihre gesamte Aufmerksamkeit dem langsamen Abrutschen eben dieser Tapete.
Doch trotzdem ist „Barton Fink“ zu keiner Sekunde langweilig.
Barton Fink ist ein großes Talent im Drehbuchschreiben. Er feiert große Erfolge im Theater und wird von einem wichtigen Filmstudio unter Vertrag genommen. Nun muss der introvertierte und schüchterne Künstler umziehen, was ihm einige skurrile und angst einflößende Begegnungen einbringt. Leider aber bringt Fink in den nächsten Wochen keine einzige Zeile zu Papier und gerät immer mehr in eine Krise, die ziemlich auf seine Psyche schlägt.
Und genau hier sind die Coens in ihrem Element.
Sie treiben den Hauptdarsteller John Turturro zur Weißglut, lassen ihn ausflippen, weinen und lachen. Finks Zimmernachbar, gespielt von John Goodman, ist sein einziger, wirklicher Kontakt zur Außenwelt. Doch mit der Zeit häufen sich seltsame Ereignisse und beide Darsteller laufen zur Höchstform auf. Überzeugender habe ich Beide selten gesehen.
Ein weiterer Star des Filmes ist eindeutig das Hotelzimmer. Es vermittelt von Anfang an eine besondere Atmosphäre. Es ist unheimlich, karg und dank begnadeter Ausstatter nimmt das Unbehagen immer weiter zu. Sicher fühlt man sich dort nicht. Das liegt auch besonders am Sounddesign, das hier fast als ein weiterer Darsteller fungiert.
Oftmals bestimmen eben die Hintergrundgeräusche, nicht die Musik, die Stimmung des Filmes. Sie machen ihn unheimlich und surreal. Was ist Sein und was Schein?
Normalerweise durchläuft eine Hauptfigur innerhalb eines Filmes/Buches eine Entwicklung. Zum guten oder zum schlechten. Nicht so hier. Barton Fink ist am Ende genau da, wo er angefangen hat. Er ist weder schlauer geworden, noch in irgendeiner Weise vorangekommen.
Das Ende lässt dementsprechend viel Diskussionsraum, denn bei einem kann man sich bei den Coens sicher sein: Ordinäres und normales Kino gibt es bei ihnen nicht!

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Floyd B.

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Bewertung10.0Lieblingsfilm

Ich möchte mich bitte ganz kurz zu Wort melden, bevor ich vor theatralischer Zuneigung zu diesem Film, mich in einem kitschigen Geschwafel verliere.

Barton Fink ist von so psychologischer und philosophischer Tiefe, sensibler Intelligenz und karger Schönheit, die ihre Wurzeln im Kopf, im Herzen und in der Grausamkeit hat, dass ich Angst habe, weitere Adjektive oder Adverben zu benutzen. Das Sounddesign und die Filmmusik bilden eine geniale Studie darüber, was passieren kann, wenn die jeweiligen Designer zusammenarbeiten, nämlich ein Klangbild, das zum eigenen Erzähler wird. Ich hab Filme gesehen, die mich mehr zum Lachen gebracht haben, die spannender und, was weiß ich, wie viel „mehr“ haben.
Aber kaum ein anderer Film ist für mich so sehr Film wie Barton Fink.

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mikkean

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Wow, darauf kann ich gar nicht viel antworten. Nur eines, wann läuft endlich mal wieder "Barton Fink?"


Mesokosmos

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Bewertung7.0Sehenswert

Ich habe den Film gerade beendet und sitze hier nun vor meinem Computer mit einem sehr eigenartigen Gefühl im Körper.
Es ist schwer zu greifen - irgendwie aufgewühlt, als hätte "Barton Fink" einen Teil von mir tief berührt.
Wenn ich so darüber nachdenke und versuche dem Grund nachzugehen, dann stelle ich fest, dass es das Bedürfnis danach ist etwas Besonderes schaffen zu wollen.

Der Film zeigt mir die Schwierigkeit auf, mit der man umgehen muss, wenn man etwas Außergewöhnliches kreieren will. Die Schwierigkeit die dadurch entsteht, dass die Gedanken und Gefühle in Teilen der Gesellschaft wohlbehütet sind und dass eigenwillige Schöpfungen nur dadurch entstehen können, wenn man mit eigenwilligen Situationen und damit verbunden eigenwilligen Gedanken konfrontiert wurde, was auch die Bedeutung des Films als Medium für unsere Gesellschaft deutlich werden lässt - denn es ermöglicht uns Gefühle nachzuempfinden und Gedanken in uns entstehen zu lassen, für die wir uns normalerweise in Situationen großer Intensität, Intimität und teilweise auch Illegalität begeben müssten, und welche dann durchaus Gefahren, wie Barton selbst feststellt, beherbergen könnten, die wir so bequem im Sofasessel umgehen können.

Barton Fink soll ein Drehbuch für die Hollywoodindustrie verfassen und stößt in seiner Einsamkeit, "Charlie, außer dir habe ich keinen hier", in dem abgeschotteten Hotelzimmer an seine kreativen Grenzen. Erst durch Charlie, seinem Zimmernachbarn alias John Godman, bekommt der Schreiberling einen kreativen Input, der in ihm die nötigen Gedanken keimen lässt und ihn zu "dem Besten was er je geschrieben hat" antreibt.

Doch Barton Fink muss feststellen, dass diese Art von Höchstleistungen in unserer Gesellschaft, bzw. in dem speziellen Fall - Hollywood, nicht immer erwünscht sind.

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