Barton Fink
Barton Fink (1991), US Laufzeit 116 Minuten, FSK 16, Drama, Kriminalfilm, Komödie, Thriller, Kinostart 10.10.1991
43 Bewertungen
Skala 0 bis 10
2840 Bewertungen
67 Kommentare
Keine
von Ethan Coen und Joel Coen, mit John Turturro und John Goodman
Nach dem Überraschungserfolg seines Theaterstücks über den “gemeinen Mann” folgt Autor Barton Fink nur widerwillig dem Ruf Hollywoods. Isoliert in einem stickigen Hotelzimmer soll er einem Ringerfilm mit Wallace Beery das Barton-Fink-Feeling verpassen. Doch nicht einmal die Besuche seines kumpelhaften Nachbarn Charlie, eines Vertreters, helfen Fink über seine Schreibblockade hinweg. Am Morgen nach einer Liebesnacht mit Audrey, der Geliebten und Sekretärin des Autors Mayhew, findet er ihre Leiche grausam verstümmelt neben sich. Während Charlie sich um sie kümmert, beginnt Barton wie entfesselt das Stück seines Lebens zu schreiben. Doch der Studiochef lässt Barton auflaufen, und der einzige Freund erweist sich als Massenmörder.
Handlung
Der kleine Stückeschreiber Barton Fink (John Turturro) scheint es geschafft zu haben. Am New Yorker Broadway werden die Aufführungen seines Stückes Nackte, zerlumpte Chöre von Publikum und Kritik abgefeiert. Sein Thema ist der “kleine Mann von der Straße”.
Kaum beginnt er seinen Erfolg auszukosten, schiebt ihn sein Agent die Karriereleiter ein Stück weiter hoch: Jack Lipniks (Michael Lerner) Film-Firma Capitol Pictures aus Hollywood will, dass er das Drehbuch zu einem Wrestling Film verfasst. Um dem Nachwuchsschriftsteller größtmögliches Vertrauen zu zeigen, gewährt er ihm größte Handlungsfreiheit, da die Schreiber bei Capitol Pictures “König” seien…
Um sein Werk anzufertigen, begibt sich Barton nicht wie von Lipnik gewünscht in ein Luxushotel, sondern ins Earle Hotel, ganz offensichtlich ein Ort, an dem der Zahn der Zeit schon kräftig genagt hat… Angekommen in der etwas heruntergekommenen Lobby dauert es einige Zeit, bis der Hotelpage Chet (Steve Buscemi) erscheint, der ihm versichert sich nach Kräften um ihn und sein Wohlergehen zu bemühen.
Der Nachbar Charlie Meadows
In seinem tristen Zimmer angekommen, dessen einziger Blickfang das gerahmte…
Nach dem Überraschungserfolg seines Theaterstücks über den “gemeinen Mann” folgt Autor Barton Fink nur widerwillig dem Ruf Hollywoods. Isoliert in einem stickigen Hotelzimmer soll er einem Ringerfilm mit Wallace Beery das Barton-Fink-Feeling verpassen. Doch nicht einmal die Besuche seines kumpelhaften Nachbarn Charlie, eines Vertreters, helfen Fink über seine Schreibblockade hinweg. Am Morgen nach einer Liebesnacht mit Audrey, der Geliebten und Sekretärin des Autors Mayhew, findet er ihre Leiche grausam verstümmelt neben sich. Während Charlie sich um sie kümmert, beginnt Barton wie entfesselt das Stück seines Lebens zu schreiben. Doch der Studiochef lässt Barton auflaufen, und der einzige Freund erweist sich als Massenmörder.
Handlung
Der kleine Stückeschreiber Barton Fink (John Turturro) scheint es geschafft zu haben. Am New Yorker Broadway werden die Aufführungen seines Stückes Nackte, zerlumpte Chöre von Publikum und Kritik abgefeiert. Sein Thema ist der “kleine Mann von der Straße”.
Kaum beginnt er seinen Erfolg auszukosten, schiebt ihn sein Agent die Karriereleiter ein Stück weiter hoch: Jack Lipniks (Michael Lerner) Film-Firma Capitol Pictures aus Hollywood will, dass er das Drehbuch zu einem Wrestling Film verfasst. Um dem Nachwuchsschriftsteller größtmögliches Vertrauen zu zeigen, gewährt er ihm größte Handlungsfreiheit, da die Schreiber bei Capitol Pictures “König” seien…
Um sein Werk anzufertigen, begibt sich Barton nicht wie von Lipnik gewünscht in ein Luxushotel, sondern ins Earle Hotel, ganz offensichtlich ein Ort, an dem der Zahn der Zeit schon kräftig genagt hat… Angekommen in der etwas heruntergekommenen Lobby dauert es einige Zeit, bis der Hotelpage Chet (Steve Buscemi) erscheint, der ihm versichert sich nach Kräften um ihn und sein Wohlergehen zu bemühen.
Der Nachbar Charlie Meadows
In seinem tristen Zimmer angekommen, dessen einziger Blickfang das gerahmte Bild einer Frau am Strand ist, will Barton gerade mit der Arbeit an seinem Drehbuch beginnen, als Lärm aus dem Nachbarzimmer schallt. Er bittet den Pagen darum für Ruhe zu sorgen. Nur wenige Momente, nachdem dieser seinen Nachbarn um mehr Rücksicht gebeten hat, klopft es an Bartons Tür. Herein kommt ein kräftiger Mann, der sich als Charlie Meadows (John Goodman) vorstellt. Im folgenden Gespräch räumen die beiden Nachbarn ihre Differenzen schnell aus und werden schließlich Freunde. Charlie hilft ihm einige Tage später sogar bei der Arbeit am Drehbuch und demonstriert Barton einige Ringer-Tricks. Am Ende ist er fast ein bischen traurig, als er erfährt, dass Charlie für einige Tage nach New York muss, weil es Probleme im “Head Office” gebe. Doch gibt er Charlie die Adresse seiner Eltern in New York, um bei ihnen unterzukommen.
Bei einem Treffen mit dem Capitol Pictures Producer Ben Geisler (Tony Shalhoub) lernt er auf der Toilette den Schriftsteller W.P. “Bill” Mayhew (John Mahoney) kennen, den er schon lange bewundert. Wobei er sein Heldenbild Mayhews mit jeder weiteren Begegnung mit dem ehemaligen Vorbild weiter revidiert, nachdem er erst feststellen muss, dass dieser ein Alkoholiker ist, der seine Assistentin und Frau Audrey (Judy Davis) offensichtlich verprügelt. Später stellt sich sogar heraus, dass die attraktive Audrey die letzten Werke Mayhews für diesen angefertigt hatte. Im gleichen Maß, wie Bartons Bewunderung Mayhews nachlässt, fühlt er sich mehr zu Audrey hingezogen. Diese scheint die Gefühle zu erwidern, sträubt sich aber dagegen. Nach einem weiteren Treffen mit Lipnik, der endlich erste Ergebnisse sehen will, weiß sich Barton nicht mehr zu helfen und bittet Audrey um Hilfe. Sie willigt ein. Nachts kommt sie zu Bartons Zimmer und erklärt ihm, dass die Streifen in Hollywood alle nach dem gleichen Schema funktionieren und dass sie ihm helfen wird. Während die beiden auf dem Bett sitzend das Vorgehen besprechen, überwältigt sie die Leidenschaft und sie schlafen miteinander.
Die tote Geliebte
Als Barton am nächsten morgen erwacht, muss er schockiert feststellen, dass Audrey tot ist. Blutüberströmt liegt sie leblos neben ihm im Bett. In höchster Panik kommt ihm Charlie zu Hilfe, der die Ruhe bewahrt und zu wissen scheint, was zu tun ist. Leider muss dieser aber kurz darauf schon wieder die Stadt verlassen. Zum Abschied bitter er Barton, auf ein Päckchen mit seinen persönlichen Gegenständen aufzupassen, was dieser selbstverständlich für seinen neuen Freund übernimmt.
Nach einem weiteren Gespräch mit Lipnik kehrt der indisponierte Barton zu seinem Hotel zurück, wo ihn die beiden Polizisten Deutsch (Christopher Murney) und Mastrionotti (Richard Portnow) erwarten. Es stellt sich heraus, dass Charlie in Wirklichkeit der Massenmörder Karl “Madman” Mundt ist, der bekannt dafür ist, seine Opfer zu köpfen. Seine Spur führt hierher, weil die enthauptete Leiche Audreys gefunden worden sei. Die beiden Polizisten wollen nun von Barton wissen, in welcher Beziehung er zu dem Mörder stehe. Er gibt an, ihn flüchtig zu kennen, aber in keinem näheren Kontakt mit ihm zu stehen.
Charlies Rückkehr
Es zieht etwas Zeit ins Land und der Zuschauer sieht Barton wieder, als sich dieser auf einer Party amüsiert, nachdem er das Drehbuch zum Wrestlingfilm vollendet hat. Leider übertreibt er es auf der Feier und löst eine Matrosen-Schlägerei aus, weil er einem Seemann den Tanz mit seiner Tanzpartnerin verwährt. Als er etwas derangiert wieder im Earle-Hotel ankommt, erwarten ihn abermals die beiden Polizisten, die gerade einen Blick in sein vollendetes Skript werfen. Während der Vernehmung Bartons, bei dem sie ihm sogar eine fetische, sexuelle Beziehung zu Charlie unterstellen, scheint es im ohnehin schon schwülen Hotel immer heißer zu werden.
Wie aus dem nichts erklingt die Fahrstuhl-Glocke. Die beiden Polizisten sind sicher, dass es nur Charlie sein kann, lassen von Barton ab und lauern bewaffnet im Flur. Die Tür des Fahrstuhls öffnet sich und Flammen lodern hervor. Einen Moment später steigt Charlie mit einer Tasche aus dem Aufzug. Die Polizisten fordern den Killer mit gezogener Waffe auf, seine Tasche fallen zu lassen. Der denkt nicht daran und zieht stattdessen ein Gewehr, feuert auf die beiden Polizisten und tötet sie schließlich.
Die Frau am Meer
Danach betritt er Bartons Zimmer, um sich nach einem kurzen Disput mit ihm zu unterhalten. Er erklärt ihm, nicht verrückt zu sein und dass er ihm besser zuhören solle. Außerdem sei das Paket, welches er zurück gelassen hatte, nicht wirklich seines. Anschließend schließt er, während rings um ihn der Flur in Flammen steht, die Tür zu seinem Zimmer auf und zieht sich zurück. Barton verlässt das Hotel.
In der nächsten Szene versucht Barton wieder einmal erfolglos seine Eltern zu erreichen, ehe er in Lipniks Büro zitiert wird. Dort erklärt ihm Lipnik, der sich zur Armee gemeldet hat, dass sein Skript unerträglich schlecht sei und nie eines seiner Bücher bei Capitol verfilmt werden würde.
Gedankenverloren spaziert Barton mit der mysteriösen Kiste in der Hand am Strand, ehe er eine attraktive Frau im Bikini entdeckt, die sich vor ihm am Strand niederlässt und aufs Meer blickt. Barton ist wie verzaubert von der Unbekannten und fragt sie, ob sie eine Schauspielerin sei. Sie verneint und wendet sich wieder dem Meer zu: Exakt in der Pose, wie die Frau auf dem Bild in Bartons Hotelzimmer…
Quellen
Barton Fink in der Wikipedia (engl.)
Brigitte Desalm: Barton Fink, In: Peter Körte/Georg Seeßlen: Joel & Ethan Coen, Berlin: Bertz Verlag 2000, S.115ff.
Mehr Bilder (11) und Videos (2) zu Barton Fink
Cast & Crew
- Genre
- Buddy-Film, Drama, Film Noir, Mediensatire, Schwarze Komödie, Thriller, Komödie
- Zeit
- 1941
- Ort
- Hollywood, Los Angeles , New York City
- Handlung
- Abgeschlagener Kopf, Alptraum, Amnesie, Angst, Auftrag, Betrunken, Brand, Brennendes Haus, Drehbuch, Drehbuchautor, Erschiessen, Feuer, Filmindustrie, Filmproduzent, Flamme, Gedächtnis, Geistige Krankheit, Gewalt, Hotel, Hotelzimmer, Kino, Kiste, Kollege, Kotze, Kultfilm, Leiche, Mann schlägt Frau, Massenmord, Mörder, Nachbar, Polizei, Psychopath, Schreibblockade, Schrift, Schriftsteller, Theater, Untreue, Verrückter, Versicherungsagent, Wahnsinn, Wrestling
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Kritiken (1) — Film: Barton Fink
Oceanic6: CinemaForever
Kommentar löschen"I'm writer, you monsters! I create."
Ja die Coen Brüder waren mal wieder am Kreieren, und wieder haben sie ein Meisterwerk geschaffen. Eigentlich unvorstellbar, oder? Nein! Denn wir sprechen hier ja schließlich von Joel und Ethan Coen! Ihr Film 'Barton Fink' feiert dieses Jahr sein 20-jähriges Bestehen, und diese Zeit hat er definitiv überstanden, denn er ist nicht mehr und nicht weniger als ein Film für die Ewigkeit.
Ein extrem surrealistisches Kunstwerk über einen Bühnen-Autor aus New York (John Turturro), der in Hollywood in eine Schaffenskrise gerät. Da möchte ich gar nicht viel auf den Inhalt eingehen, denn es ist unmöglich, all die wunderbaren Details in Worte zu fassen. Dies ist ein Film zum Erleben, zum Rätseln und eine verstörende Kritik am Kommerzdenken dieser Welt, hier mit dem Augenmerk auf Hollywood. Eine rabenschwarze Satire, die an Zynismus schwer zu überbieten ist, eine Metapher für die Hölle.
Poesie, Surrealismus, Kunst, Kultur und die Coens, die hier klar ihr Verhältnis zu Hollywood zum Ausdruck bringen. Wer mit diesen Gütern etwas anzufangen weiss, für den ist dieses Stück Arthouse-Kino absolutes Pflichtprogramm. Grandiose Darsteller, allen voran John Turturro in der Rolle seines Leben, perfekte Kamera- und Schnittarbeit, eine unglaubliche Story, um es kurz sagen, ein weiterer Beweis dafür, warum ich die Coen Brothers zu meinen wenigen Lieblingsregisseuren zähle.
Fazit: Ein Film zum Hassen, oder aber ihr lasst euch darauf ein und setzt euch mit all der Symbolik und dem anfangs sehr verwirrenden Ende auseinander, denn dann werdet ihr diesen Film lieben! Meine Gefühle zu der Geschichte werden wohl am besten durch folgendes Zitat zum Ausdruck gebracht: "What a day. Felt like I couldn't sell ice water in the Sahara."
27 Mitgliedern gefällt das Kommentar gefällt mir Kommentar gefällt mir doch nicht 4 Antworten
der cineast Tue, 14 Jun 2011 18:37:07 -0000
Antwort löschennur nur nur nur 9 :P
Le Samourai Tue, 14 Jun 2011 18:37:38 -0000
Antwort löschenKlar, Oberbrett!!
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shadowhunting Tue, 14 Jun 2011 19:14:41 -0000
Antwort löschenDank der vielversprechenden Kritik gleich mal auf die Merkliste gesetzt ;)
Oceanic6 Tue, 14 Jun 2011 20:08:04 -0000
Antwort löschenVielen Dank euch allen! ;)
Kommentare (66) — Film: Barton Fink
Absurda. Tue, 23 Apr 2013 14:50:28 -0000
Kommentar löschenMan sagt immer, Horrorfilme appellieren an die Urängste des Zuschauers, dass das Du und Ich im Vordergrund den Reiz dieser Filme ausmacht. John Carpenter, ein Mann, dessen Namen, man direkt mit Horrorfilmen assoziiert, hat mal behauptet, dass er das zeigt, wovor er selbst Angst hat.
Wenn man sich all diese Aussagen auf der Zunge zergehen lässt, erweist sich 'Barton Fink' als waschechter Horrorfilm. Es ist in erster Linie ein Horrorfilm für Leute, die Künstler sind oder Künstler werden wollen (also für mich zum Beispiel).
Die Urangst, von der bei diesem Film die Rede ist, ist der Verlust der Individualität. Jeder Mensch, der sich künstlerisch betätigen will, hat Angst, nicht mehr er selbst zu sein, seine Seele zu verlieren/zu verkaufen und daraus resultiert auch Barton Finks Kampf sowohl mit sich selbst als auch mit einem Machtausübendem, der ein diktatorischer Idiot oder ein idiotischer Diktator, wie man's halt nimmt, ist.
Der Urhorror, von dem hier in der Tat die Rede sein kann, bezieht sich daraus, dass man als Verlierer, sprich: nicht mehr als Künstler, sondern als Beamter, als einer von vielen, dasteht und merkt, dass einem die Muse fast schon sprichwörtlich entglitten ist. Das ist der absolute künstlerische Horror, das ist das absolute Grauen, das Grauen, ein Künstler zu sein, der nicht einmal bemerkt, dass er seine Uniform langsam aber sicher ablegt (ja, ich spiele auf eine ganz bestimmte Szene an!).
Grausamer und furchterregender kann Kino kaum sein!
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fkfilmkritik Sun, 17 Mar 2013 20:45:57 -0000
Kommentar löschenDer Schreiber. Das kleine Arbeitstier im schmuddeligen Hotelzimmer, was sich denkt, dass es den Bossen da draußen in der strahlenden Sonne nicht nur eine alberne Hollywood-Geschichte auftischen will, sondern etwas vorzeigen möchte, was einen wirklich ins Rampenlicht werfen und zum bewährten Kritikerliebling avancieren lässt. Die Coens machen die Welt Hollywoods zu ihrer Welt mit komischen, aber in diesem Fall unheimlich wirkenden Gestalten. Die meiste Zeit bleibt man aber mit dem Hauptdarsteller in dem Hotelzimmer und beobachtet ihn dabei, wie er alles von sich lostippen will, um diese stinktypische Hollywood-Geschichte zu verwirklichen und diese gleichzeitig mit einem "Barton Fink"-Feeling zu kombinieren. Doch wie soll man sich konzentrieren, wenn um einen herum die Moskitos summen, einen ein Bild hypnotisiert und Tapeten abgleiten, weil die nicht mehr vom Leim gehalten werden, da er wie Blut runterfließt? Und nach einer Zeit gerät er sogar in seinem Mordfall, trifft auf antisemitische Polizisten und hält ein ungeöffnetes Packet mit unbekanntem Inhalt in den Händen von seinem doch eigentlich vertrautem, einzigen Hotelgenossen.
Den Coens gelingt dank ihrem großartigem Drehbuch, den Topbesetzungen, ganz besonders natürlich Turtorro und Goodman, der Kamera von Deakins, dem Score Burwell (dem Dreamteam halt) einer ihrer wichtigsten Filme mit rabenschwarzer Komik, verwirrender Story, unschlüssigen Elementen und einer wahnwitzigen, neuartigen Form, Hollywood als bösen Ort zu demaskieren.
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Jek-Hyde Thu, 07 Feb 2013 16:33:02 -0000
Kommentar löschenBarton Fink ist ähnlich wie Naked Lunch ein Film über das Schrieben. Während Naked Lunch eher wie eine gemeine Wanze in den Kopf des Schriftstellers schaut, schaut Barton Fink eher auf das Monopol der Filmindustrie, dass keinen inspirierten Gedanken zulässt und immer nur noch das Selbe am Laufband produziert. Dazu kommen noch ungeöffnete Pakete und merkwürdige Häuserbrände und ähnliches. Mir war der Film ehrlich gesagt zu trocken und teilweise zu frustrierend, trotzdem ist es ein guter Film mit vielen, gemeinen Tücken. Ich sollte ihn mir nochmal ansehen.
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robertpires27 Fri, 25 Jan 2013 12:30:27 -0000
Kommentar löschenWenn ich hier anfange und aufzählen würde, was ich an diesem Film alles interessant, faszinierend, sensationell und überragend fand, müssten andere User hier wohl 10min scrollen um den nächsten Beitrag zu lesen.
Deswegen kurz und bündig: Unfassbare Abrechnung mit der Traumfabrikhollywood, mit dem sich die Coen-Brüder vor 20 Jahren schon ihr eigenes Biopic auf die Leinwand gezaubert haben.
Ich bin gebarton finked !
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DonChris Mon, 21 Jan 2013 13:14:26 -0000
Kommentar löschenWird der Tag noch mal kommen an dem die Coens einen wirklich schlechten Film drehen?
Gut, "Burn After Reading" war jetzt nicht so der Hit, doch wirklich schlecht war er auch nicht. Und endlich habe ich nun auch "Barton Fink" sichten können - eigentlich eine Schande das es so lange gedauert hat, gerade für mich als Coen-Fan, schließlich ist der Film ja bereits seit 1991 verfügbar. Na sei es drum, es ist für mich als hätte ich mir den neusten Coen angesehen, ihr Stil war schon damals durchzogen von abgefahrenen Figuren und mal wieder ist der Hauptcharakter einer, der am wirklichen Leben vorbeilebt.
Barton ist ein komischer Typ und so richtig viel erfahren wir eigentlich auch nicht über ihn, wir begleiten ihn quasi nur kurz durch eine extreme Phase seines Lebens, die keine zwei Wochen anhält. Was wir wissen ist, dass er Autor ist, erfolgreich beim Theater gearbeitet hat und nun von der göttlichen Hollywoodindustrie abgeworben wurde. Sein erster Drehbuchauftrag soll ein Catcherfilm werden. Typisch Coen wird Barton dabei, je nach dem Wen er gerade vor sich hat, hochachtungsvoll der rote Teppich ausgelegt, oder arrogant als schnöder Schreiberling abgewatscht. Um eine bessere Atmosphäre für seine Arbeit zu schaffen, zieht Barton nicht in ein nobles Hotel, sondern in eines, dass eine wunderbar abgefuckte Kulisse, ganz nach dem Geschmack der Coens, darbietet. Sein Zimmer wirkt sogar so trostlos, selbst die Tapete scheint keinen Bock mehr zu haben, dort länger zu verweilen.
Und die Coens machen wieder alles richtig - Die Geschichte ist so abgefahren, dass man beim besten Willen nicht erraten kann, wie sich der Film entwickelt und obendrein macht die Geschichte auch noch Spaß. Vor allem das Schauspiel findet auf ganz hohem Niveau statt. John Turturro versteht es herrlich gut, diesen unsicheren Künstler zu verkörpern und John Goodman ist ebenfalls einfach wieder ein Gedicht.
Ich kann den Film den nur jedem Coen-Fan ans Herz legen!
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jacker Mon, 21 Jan 2013 15:57:07 -0000
Antwort löschenIch würde den Film sogar jedem NICHT-Coen-Fan ans Herz legen, denn wer bei klarem Verstand ist wird danach ein Coen-Fan sein :D
Schöner Comment!
DonChris Mon, 21 Jan 2013 17:10:59 -0000
Antwort löschenDa haste Recht jacker. Ich dachte nur falls es da draußen, auf der anderen Seite des Bildschirms, irgendwo solche verschrobenen und bemitleidenswerten Gestalten geben SOLLTE, die mit den Coens nichts anfangen können - die können sich den schenken ;)
Bob Loblaw Mon, 21 Jan 2013 18:29:11 -0000
Antwort löschenDas war mein erster Coen Film (vor 20 Jahren oder so) und ich bin dadurch zum Fan geworden. Ich finde, es ist immer noch ihr bester. An Barton Fink kommt kein anderer Coen Film heran. :)
jacker Mon, 21 Jan 2013 19:08:11 -0000
Antwort löschenVöllig verständlich!
Kann man ja oft beobachten, dass das was einen zu einer Sache bringt, für immer das nonplusultra bleibt!
DonChris Mon, 21 Jan 2013 19:11:10 -0000
Antwort löschenIch persönlich halte zwar den Dude für den besten, aber ich denke das sind kleine Nuancen des persönlichen Geschmacks die das dann entscheiden. Grundsätzlich sind für mich alle Coen-Filme herausragend.
Roolfer Mon, 21 Jan 2013 20:08:30 -0000
Antwort löschenVlt. der Beste. Aber der Allerbeste bleibt Fargo ;)
DonChris Mon, 21 Jan 2013 21:45:37 -0000
Antwort löschenEs hat also jeder seinen Lieblings-Coen :)
Hartigan85 Mon, 21 Jan 2013 22:09:22 -0000
Antwort löschenMiller´s Crossing ist auch ein heißer Kandidat :)
jacker Tue, 22 Jan 2013 08:57:45 -0000
Antwort löschenIch kann da noch keine Aussage machen, mir fehlen noch "Blood Simple" und "Hudsucker".
DonChris Tue, 22 Jan 2013 08:59:57 -0000
Antwort löschenWir dürfen auch "Serious Man" nicht vergessen, der wird mir zu oft unterschätzt.
jacker Tue, 22 Jan 2013 09:10:06 -0000
Antwort löschenDen finde ich aber irgendwie noch zu jung, als dass er sich (trotz seiner Genialität) wirklich mit "Barton Fink", der in 20 jahren wirklich NICHTS verloren hat messen könnte.
Mal sehen wie wir in 10 jahren diskutieren :D
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DonChris Tue, 22 Jan 2013 09:28:39 -0000
Antwort löschenQualität hat für mich nichts mit dem Alter zu tun, ich sehe die beiden heute schon als ähnlich gut an. Kann allerdings auch daran liegen, das ich "Barton Fink" ja kürzlich zum ersten mal gesehen habe und er mir daher weniger als Coen-Urgestein vorkommt als dir.
jacker Tue, 22 Jan 2013 09:33:09 -0000
Antwort löschenKenne ihn auch noch nicht so lange.
Ich denke die Coen-Filme sind auch der falsche Ort um über zeitlose Qualität zu diskutieren (denn die haben sie eigentlich schon immer bewiesen), ich meine nur generell: Manchmal ist ein Film nicht ganz so zeitlos wie er einem in den jahren nach dem Erscheinen vorkommt.
Aber auf die Coens trifft das tatsächlich nicht zu :)
Roolfer Tue, 30 Oct 2012 21:48:37 -0000
Kommentar löschenIch wusste es einfach. Ich wusste es. Barton Fink? Der wird bestimmt großartig, habe ich mir gesagt. Von den Coens? Der muss einfach gut werden. Ja, Barton Fink wird bestimmt einzigartig. Und voilà. Thats fuckin' it. Ich hatte recht.
Ich habe an jeden Film der Coens immer so heftig große Erwartungen und trotzdem werden sie immer wieder übertroffen. Deswegen liebe ich die beiden Brüder und deswegen gehören sie zu meinen absoluten Lieblingsregisseuren.
Barton Fink? Absolute Empfehlung an jeden, der verdammt gute Filme mag!
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Flunsi Sat, 25 Aug 2012 19:54:05 -0000
Kommentar löschenMindfuck? Nicht wirklich.
Während ich bei Lost Highway, Mulholland Drive und Donnie Darko wirklich nicht mehr wusste wo unten und oben ist, ist es mir bei Barton Fink doch relativ einfach gelungen ihn zu interpretieren. Oder sagen wir mal so, ich glaube es zumindest zu wissen. Man möge mich korrigieren, wenn ich total falsch liege.
Achtung Spoiler.
Es gibt geschätzte 20 Anhaltspunkte, die darauf schliessen lassen, dass Barton und Charlie ein und die selbe Person ist. Jeder Anhaltspunkt für sich ist eigentlich eine Nichtigkeit, aber in der Summe nicht verwerfbar. Ein paar Punkte die mir spontan einfallen: Charlie macht ohne zu zögern die Drecksarbeit für Barton und lässt die Leiche verschwinden. Bei Beiden fällt die Tapete runter. Beide brauchen Watte für die Ohren, Barton zum Schreiben und Charlie damits nicht raustropft. Barton weiss am Schluss dass Charlie zum Vorschein kommen wird. Charlie weiss, dass die beiden Bullen Antisemiten sind, obwohl es nur Barton gegenüber zur Sprache kam. Charlie zeigt den Bullen wie kreativ er ist, während Barton mühe hat kreativ zu sein. usw.
Für mich ist das Filmkonzept mit Fightclub zu vergleichen. Barton kann durch die eingebildete Persönlichkeit von Charlie Sachen machen, die er als Barton nie machen könnte/würde.
Natürlich wird noch kräftig auf die Filmbranche geprügelt, aber das ist meiner Ansicht nach nur nebensächlich.
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rbets Sat, 25 Aug 2012 20:25:12 -0000
Antwort löschenich glaub ich muss ihn nochmal gucken... :)
Kwyjibo Sat, 11 Aug 2012 17:21:32 -0000
Kommentar löschenEin schwierig zu beurteilender Film. Er hat definitiv starke Momente, vor allem in den Szenen mit Tony Shalhoub, Michael Lerner und natürlich John Goodman, der wieder absolut grandios ist (ich liebe den Kerl!). Auch die Kameraarbeit und die Settings sind sehr interessant und können größtenteils überzeugen.
Leider ist einiges andere dafür nicht so gelungen. Viele Szenen ziehen sich in die Länge, der Film ist teilweise etwas belanglos und gleichzeitig pseudointellektuell und manches wirkt willkürlich eingebaut (z.B. die Nazi-Deutschen).
Manchmal blitzt die spätere Coen-Genialität hier schon auf, aber insgesamt hinterlässt "Barton Fink" einen eher unstimmigen Eindruck.
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sam_ace_rothstein Sun, 24 Jun 2012 15:21:04 -0000
Kommentar löschenIch dachte immer, ich hätte alle guten Filme der Coens gesehen, dies war ein grosser Irrtum.
Vor ein paar Monaten habe ich mir zufällig Barton Fink gekauft und dieser Film ist Genial, ein typischer Coen!
Charaktere, Story, Schauplätze, Cast usw. bei diesem Film stimmt einfach alles.
Es war der erste Film, den ich mit John Torturro in der Hauptrolle gesehen habe und er konnte mich sofort überzeugen. Nach diesem Film hat auch John Goodman seinen Platz bei meinen Lieblingsschauspieler sicher, grandiose Leistung von Goodman und zum Schluss sogar sehr beängstigend. In einer kleinen Nebenrolle sieht man noch denn immer guten Steve Buscemi.
Barton Fink ist eine Filmperle, mit viel schwarzem Humor ausgestattet, auch übt er eine gute Kritik an die Filmwelt aus. Obwohl der Film keine Komödie ist musste ich viel Lachen bzw. Schmunzeln. Einfach nur Grandios.
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jacker Mon, 23 Jul 2012 09:40:15 -0000
Antwort löschenMir ging es vor einer Woche exakt genau so!
Als ich die Coens für mich entdeckt habe sind (fast) alle Filme durch den Player gewandert (Nur "Barton FInk" und "The Man Who wasn't There" nicht) und ich dachte ich wär im Bilde über die Highlights in ihrer Filmographie. Aber dieser ist sogar einer ihrer Besten!
sam_ace_rothstein Mon, 23 Jul 2012 20:18:08 -0000
Antwort löschenDa ist es dir so ergangen wie mir, ich dachte nicht, dass ich nochmal einen Film der Coens finde den ich so genial finde wie z.b. The Big Lebowski oder Fargo. Zum Glück haben mir die Coens das Gegenteil bewiesen. Für mich hinter oben erwähnten Filmen und No country for old men der beste der Coens.
jacker Tue, 21 Aug 2012 13:35:28 -0000
Antwort löschenUm einen 'besten' zu küren muss ich überhaupt erstmal alle kennen und dann auch noch alle im O-ton und alle mehrmals gesehen haben.
Dann kann ich da was zu sagen. Fakt ist, bis jetzt habe ich noch keinen Aussetzer feststellen müssen, nicht mal die weniger gelobten Filme der Brüder kann ich so werten!
sam_ace_rothstein Sun, 26 Aug 2012 23:50:49 -0000
Antwort löschenEin "schlechter" Coen Film ist für mich Burn After Reading. Aber auch denn habe ich mit 6.5 bewertet. Finde eigentlich alle ihre Filme sehr gut und hervorragend.
Das mit dem Besten sehe ich ganz genau so, aber ich muss trotzdem zugeben, dass ich 1 Coen FIlm nicht gesehen habe: Hudsucker :)
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jacker Wed, 29 Aug 2012 11:22:00 -0000
Antwort löschen"Burn after reading" fand ich beim ersten sehen klasse, beim zweiten hat er etwas nachgelassen..
Mal sehen was die dritte Sichtung ergibt!
"Hudsucker" kenne ich ebenfalls noch nicht, ist neben dem Debüt "Blood Simple" auch der letzte coen der mir noch fehlt.
sam_ace_rothstein Mon, 10 Sep 2012 22:50:12 -0000
Antwort löschenBlood Simple ist Klasse. Ein Typischer Coen :) unbedingt anschauen ;)
nerdkiller Thu, 21 Jun 2012 00:29:39 -0000
Kommentar löschenIch kann zu diesem Film keinen vernünftigen Kommentar schreiben, daher: Anschauen und entweder ist man begeistert, oder man langweilt sich. Ich war begeistert und bin froh, dass es Leute wie die Coens gibt, die solche Filme machen.
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Snajper Mon, 18 Jun 2012 20:37:31 -0000
Kommentar löschenDie Möwe :D
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DerDude_ Wed, 13 Jun 2012 13:06:41 -0000
Kommentar löschen"Sag mir nen guten Mindfuck bei nach denen man nicht weiß wo einem der Kopf steht !"
"Naja, Lost Highway, Mulholland Drive, Donnie Darko..."
"Sag mir nen guten Coen Film"
"Naja, The Big Lebowski, Fargo, O Brother where art thou ?..."
Das Problem an solchen Antworten ist zweifach : 1. Es werden Filme aufgezählt die sowieso fast jeder gesehen hat und 2. Barton Fink fehlt !
Denn "Barton Fink" ist einer der unterschätztesten Filme der Filmgeschichte und verdient es mindestens mit den oben erwähnten Filmen genannt zu werden. Obendrein auch noch der einzige Film in der Geschichte des Cannes Film Festivals, der alle drei Hauptpreise (Film, Regie, Darsteller) abgeräumt hat.
Die Handlung um einen Drehbuch Autor der in einem unheimlichen Hotel den Verstand verliert, errinert an Stanley Kubricks "Shining". Dennoch ist "Barton Fink" kein Horrorfilm im eigentlichen Sinne sondern eher ein Horrorfilm für Autoren, wie auch Spike Jonzes "Adaption". Ein leeres Blatt liegt vor dir und irgendwas muss drauf, doch was ? Für jemanden der regelmäßig auf Moviepilot über Filme schreibt ein irgendwie vertrautes Gefühl.
Wie in den Filmen David Lynchs beginnt der Kopf am Ende von "Barton Fink" zu rattern, da die Coens sich weigern Antworten auf das surreale Geschehen zu geben. Dennoch wird der Film, wie eben bei Lynch, gerade dadurch so unheimlich, verstörend, befremdlich. Besonders in der zweiten Hälfte des Filmes jagt einem der Film eine so unglaubliche Gänsehaut über den Rücken das man sich fest an seinen Sessel krallt.
Die Darsteller stehen dem Rest in Nichts nach. John Torturro liefert als Titelfigur eine brilliante Vorstellung ab und hat den Darstellerpreis von Cannes defenitiv verdient. Das wahre Highlight, in meinen Augen, ist aber John Goodman. Sicherlich hat er mir als Walter Sobchak schon gezeigt, das er komödiantische Energie in sich hat, aber das er so Facettenreich sein kann hätte ich nicht gedacht. Als Zimmernachbar ist er manchmal der einzige dem man vertrauen kann und manchmal der vor dem man am meisten Angst hat.
Bleibt noch zu sagen, wie unbekannt Filme wie dieser oder "Der Dialog", "Millers Crossing", "Synecdoche, New York" oder "Die Ermordung des Jesse James durch den Feigling Robert Ford" sind. Denn zusammen mit den Werken Lynchs ist das hier defenitiv das Meisterwerk des surealen Films und auch als Coen Film ein weiteres Highlight in der perfekten Filmografie der Brüder.
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ReubenCogburn Fri, 13 Jul 2012 23:03:20 -0000
Antwort löschenliegt bestimmt an seiner Frisur :)
cpt. chaos Mon, 11 Jun 2012 19:11:40 -0000
Kommentar löschenMit einem für meinen Geschmack völlig missratenem Ende, sodass ich mich auch mal wieder bei diesem im Allgemeinen hochgelobten filmischen Werk ernsthaft frage, worauf sich der Kultstatus begründet? Lediglich die gut aufspielende Schauspieltruppe sowie einige unbestritten sehenswerte Momente, konnten mein Interesse wecken, was jedoch wiederum aufgrund des besagten Finales auf brutalste Weise zerstört wurde.
Da ich es regelrecht hasse, mir im Nachhinein dürftige Interpretationsmöglichkeiten besorgen zu müssen, um einen Film halbwegs nachvollziehen zu können, ist eine bessere Bewertung nicht drinne!
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Markbln Mon, 11 Jun 2012 19:51:01 -0000
Antwort löschenIch liebe deine Unerschrockenheit.
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cpt. chaos Mon, 11 Jun 2012 19:59:46 -0000
Antwort löschenDas gibt mächtig was auf die Mütze... ;o)
Aber soll man lügen? Soll man mehr Punkte vergeben, als man es vor sich selbst vertreten kann, nur damit die lieben Mitmenschen milde gestimmt sind? Nö, soll man nicht!! Weder hier, noch sonst wo!!! ;o)))
Markbln Tue, 12 Jun 2012 08:01:04 -0000
Antwort löschenNatürlich soll man nicht. Keine Fragen.
Auch wenn ich diesen Coen besonders wegen seiner Atmosphäre ziemlich stark in Erinnerung habe. Müsste ich aber wieder mal schauen.
Bleib so, es gibt bei Moviepilot zuviele Gleichförmige, die ohne Sinn und Verstand "Meisterwerk" schreien.
Whooker91 Fri, 11 May 2012 18:26:29 -0000
Kommentar löschenIst das Kunst oder kann das weg?
Dieser Film ist sicherlich nicht schlecht, allerdings begründet sich die Punktzahl eher durch filmtechnische Aspekte. Kameraführung, Schnitt... alles großartig, wie man es von den Coens gewohnt ist, aber eine wirkliche Handlung habe ich in der ersten Stunde vergeblich gesucht, denn wirklich ins Rollen kommt der Film erst mit der Kriminalgeschichte und ist dann schon wieder so gut wie vorbei.
Und so sehr ich John Turturro als großartigen Nebendarsteller schätze, hat er mich als Hauptdarsteller absolut nicht überzeugen können.
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cheesy738 Tue, 08 May 2012 18:35:09 -0000
Kommentar löschenHervorragender Film! Der Film, oder besser gesagt, Barton Fink, hat mich in seinen Bann gezogen. Tolle Kameraführung, toll gespielt von den Coen-Klassikern Goodman und Turturro. Skurrile Wendung, noch skurrileres Ende. Dafür liebe und verehre ich die Coen-Brüder!
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Jules.kiekt.jerne Sat, 28 Apr 2012 21:07:51 -0000
Kommentar löschenIch liebe die Coen Brüder für solche Filme, völlig anders als das was wir kennen und bisher gesehen haben. Aber warum gibt es nicht mehr solcher Filme? Die gibt es, aber warum kennt die keine Sau? Vielleicht weil es keinen interessiert? Wir wollen doch alle nur diesen Mainstream-Scheiß. So oder so ähnlich denken auch die Coens und schwimmen mit diesem Film gegen den Strom und kritisieren auch die Filmindustrie in der nur der Mainstream-Scheiß Erfolg hat. Barton Fink steht stellvertretend für das alternativ denkende Schauspiel, in dem es um ganz andere Dinge als in den Mainstream-Filmen geht, nämlich um das ganz einfache Leben. Und nun soll Barton in Hollywood ein Drehbuch schreiben mit dem "Barton-Fink-Effekt". Dass es hier um ein Massenprodukt gehen soll erfährt er erst dort. Was menschlich mit ihm dort geschieht ist sowohl komisch als auch tragisch zugleich. Hollywood: wo man alles gewinnt oder alles verliert.
Der Film ist sehr anspruchsvoll und sehr intelligent, einfach gucken reicht nicht. Diesen tieferen Sinn zu erkennen ist die wahre Kunst von Barton Fink.
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fliesenmalauk Mon, 27 Feb 2012 22:22:11 -0000
Kommentar löschenIch kann mit dem Film nichts anfangen. Mag sein dass es Kunst ist, aber auch Kunst kann schlecht sein.
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Anoirja Fri, 24 Feb 2012 00:00:06 -0000
Kommentar löschenFür die Coen-Brüder kann ich mich ehrlich gesagt nur selten erwärmen und trotzdem habe ich keine Ahnung, warum ich ausgerechnet diesem frühen Film der beiden Brüder bisher bloß Desinteresse entgegengebracht habe. Aber besser 20 Jahre später als nie aufarbeiten und neu erschienene Blu-ray-Releases bieten zudem auch einen idealen Anlass hierfür. Letztendlich hat es sich für mich ja auch mal wieder gelohnt und die satirische Hollywood-Abrechnung hat mir zwei vergnügliche Stunden bereitet. Ich kann euch den kreativen Geist jetzt leider nicht zeigen und muss mich der Schreibblockade hingeben - in eine wahrhafte Lobeshymne würde ich eh nicht ausbrechen. Feuer habe ich eben doch nicht gefangen, aber mir ist immerhin schon warm geworden.
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Le Samourai Fri, 24 Feb 2012 07:12:49 -0000
Antwort löschenNa, immerhin... :)
Anoirja Fri, 24 Feb 2012 13:53:09 -0000
Antwort löschenNicht wahr?! "No movie for old women" kann ich immerhin hier nicht sagen. :D
Canis Majoris Thu, 09 Feb 2012 21:57:56 -0000
Kommentar löschenMan kann einiges interpretieren und auch darüber schwurbeln, was der Film inhaltlich zu bieten hat, jedoch ist es für mich ein Streifen über einen Schriftsteller. Punkt.
Da ich mich selber auch zu jener aberwitzigen Gattung zählen muss, bin ich hin und her gerissen, diesen knapp zwei Stunden andauernden Beobachtungen der Coen-Brüder entweder meinen Hass oder meine Zuneigung zukommen zu lassen.
Was es nun geworden ist, das zeigt die Bewertung an.
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horstkevin Fri, 16 Dec 2011 20:30:36 -0000
Kommentar löschenTolle Atmosphäre, tolle Schauspieler, da fällt keiner mit seiner Leistung auch nur im geringsten ab.
Aber wie es bei Coen-Filmen so ist, es bleibt mir meist zu viel Spielraum für Interpretationen. Dennoch hat er keine Längen und man will ihn immer weiter gucken. Zu 100% verstehen kann diesen Film aber wohl niemand...ich habe mein bestes gegeben.
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