Populärmusik aus Vittula
Populärmusik från Vittula (2004), FI/SE Laufzeit 105 Minuten, FSK 12, Komödie, Drama, Kinostart 19.01.2006
12 Bewertungen
Skala 0 bis 10
516 Bewertungen
15 Kommentare
Keine ?
von Reza Bagher, mit Max Enderfors und Andreas af Enehjelm
Vittula in den 60er Jahren, eine kleine, abgelegene Stadt jenseits des Polarkreises im Niemandsland zwischen Schweden und Finnland. Langsam hält der Fortschritt Einzug, doch die rauhen Sitten der ebenso schweigsamen wie trinkfesten Bewohner scheinen sich nicht zu ändern. Matti und Niila, verschworene Freunde von Kindesbeinen an, träumen davon, der alkoholseligen Enge ihrer Heimatstadt zu entkommen. Mit dem neuen Lehrer aus Südschweden kommt endlich auch die Rockmusik nach Vittula. Matti und Niila wittern ihre Chance…
HandlungIn Pajala, einer Kleinstadt in der nördlichsten Provinz Schwedens und an der Grenze zu Finnland, gibt es nicht viel zu erleben. Für die beiden Freunde Matti (Niklas Ulfvarson) und Niila (Tommy Vallikari) bedeutet die Einöde, dass sie gemeinsam Dinge unternehmen, um dem Alltag zu entkommen. Beide träumen davon, eines Tages nach Stockholm, Paris oder gar China abzuhauen. Doch die Wirklichkeit sieht anders aus: Niila leidet unter seinem gewalttätigem Vater (Jarmo Mäkinen) und der passiven Mutter (Kati Outinen), während Mattis von seiner hippen Schwester schikaniert wird. Ihre Welt verändert sich schlagartig, als sie zum ersten Mal gemeinsam eine Platte mit Rockmusik hören.
Als die beiden in die Pubertät kommen, stellen sich Probleme neuer Art ein: Um nicht als knapsu zu gelten, was so viel wie Weichei bedeutet, müssen die beiden hart an ihrer Männlichkeit arbeiten. Erste sexuelle Erfahrungen dienen nicht immer diesem Ziel. Doch als ein neuer Musiklehrer (Björn Kjellman) nach Pajala zieht und der Schule elektrische Gitarren samt Verstärker verschafft, ist der Ehrgeiz der Jungs geweckt. Sie gründen ihre erste Rockband.
Mit den ersten Auftritten stellen sich auch Erfolge bei den Mädchen ein – zumindest für Sänger Matti. Niila hingegen konzentriert sich auf das Erlernen der E-Gitarre und leidet weiterhin unter dem gewalttätigen Vater. Als es zwischen den beiden Jungs zum Streit kommt, entschließt sich Niila von Pajala wegzugehen. Erst Jahre später soll Matti ihn wiederfinden…
Weiterführende Informationen
Wissenswertes zum Film
Die Rezeption des Films
Weitere Informationen im Internet
Deutsche offizielle Homepage mit Trailer
Videobeitrag über den Film in den Tagesthemen vom 03.11.2006
Rezension des Films von Nicolai Bühnemann auf der Filmszentrale
Cast & Crew
-
Reza Bagher
-
Max Enderfors
-
Andreas af Enehjelm
-
Björn Kjellman
-
Jarmo Mäkinen
-
Kati Outinen
-
Lisa Lindgren
Regie
Schauspieler
-
Lennart Jähkel
-
Göran Forsmark
-
Reza Bagher
-
Mikael Niemi
-
Erik Norberg
- Genre
- Schwarze Komödie, Familiendrama
- Zeit
- 1960er Jahre, 1970er Jahre
- Ort
- Finnland, Schweden
- Handlung
- Alkohol, Band, Erwachsenwerden, Freundschaft, Großvater-Enkelsohn Beziehung, Himalaya, Hochzeit, Kindesmissbrauch, Langeweile, Musiklehrer, Nasensekret, Provinz, Rassismus, Rock ’n’ Roll, Sauna, Schallplatte, Schlager, The Beatles, Transvestitismus, Vater-Sohn-Beziehung, Wodka
- Mitmachen
- Wie gut passen diese Schlagworte? Stimm ab und hilf uns sie neu zu gewichten!
Drehbuch
Filmdetails Populärmusik aus Vittula
Fans dieses Films gefiel auch
Wilbur Wants to Kill Himself
DK/GB/SE/FR 2002
Wie im Himmel
SE 2004
Zusammen
IT/SE/DK 2000
The Man Who Wasn't There
US 2001
Dogville
SE/NL/IT/FR/DE/US/NO/JP/GB/FI/DK 2003
Trailer zum Film Populärmusik aus Vittula
Das könnte dir auch gefallen
News zum Film Populärmusik aus Vittula
Lieblingsfilm von:
Hassfilm von:
Links zum Film Populärmusik aus Vittula
- Populärmusik aus Vittula: critic.de









Kritiken (2) — Film: Populärmusik aus Vittula
Batzman: moviepilot / Fünf Filmfreunde
Kommentar löschenTypisches Adoleszensdrama, das einen froh sein lässt nicht in einem Schwedischen Dorf aufgewachsen zu sein. Inhaltlich wenig neues, aber gut gespielt und gemacht.
Kommentar gefällt mir Kommentar gefällt mir doch nicht Antworten
alviesinger: bummelkino
Kommentar löschenFurchtbare filmische Verstümmelung eines tollen Jugendromans.
1 Mitglied gefällt das Kommentar gefällt mir Kommentar gefällt mir doch nicht 1 Antworten
jjdd 2011/04/18 09:06:27
Antwort löschenich finde (abgesehen von einigen schlechten Parts) ist es ein lockerer Film für einen gemütlichen Abend.Habe ihn mit ein paar Freunden Freitag Nacht gesehen und wir hatten alle Spass.Leider habe ich das Buch nicht gelesen, aber 3.0 finde ich schon etwas streng.......
Kommentare (13) — Film: Populärmusik aus Vittula
Kommentar schreibenstrangelet 2011/12/20 21:27:08
Kommentar löschenEs gibt ein paar sehr gute Szenen in diesem Film, unter anderem die ca. fünf lustigen und die eine ganz traurige. Dazwischen passiert aber leider sehr viel völlig Uninteressantes.
Kommentar gefällt mir Kommentar gefällt mir doch nicht Antworten
flixe 2010/07/28 12:09:41
Kommentar löschender film hat mich sehr an "die beschissenheit der dinge" erinnert, teils lustig, teils aber auch traurig. wer den film mochte, wird auch mit "Populärmusik aus Vittula" was anfangen können.
Kommentar gefällt mir Kommentar gefällt mir doch nicht Antworten
nolimitz 2010/04/29 22:37:58
Kommentar löschenAlso ich fand den Film doch ziemlich gut, im Gegensatz zu vielen anderen hier. Eine schwedische Geschichte über das Erwachsenwerden in einer sozial gefestigteren und einer völlig traumatischen Familie. Man kann gut die Auswirkungen auf die beiden Jungen beobachten. Den Drang wegzukommen, weil man sowieso nichts hat, und auf der anderen Seite dann doch den Willen, im Dorf und bei der Tradition zu bleiben. Musste doch einige male lachen, ist der Film jedoch stellenweise sehr skuril und traurig anzuschaun. Es reißt einen hin und her und am Ende hat man dann doch etwas, das einem der Film gegeben hat.
2 Mitgliedern gefällt das Kommentar gefällt mir Kommentar gefällt mir doch nicht Antworten
8martin 2009/08/21 13:27:43
Kommentar löschenWas der Titel verspricht, wird über weite Strecken außen vor gelassen. Vielmehr sieht man eine Mischung aus Ludwig Thomas Lausbubengeschichten und Fellinis Amarcord. Die Kindheit und Jugend von zwei Buben steht dabei im Mittelpunkt. In den einzelnen Episoden tummelt sich eine beachtliche Anzahl von äußerst skurrilen Typen. Neben dem Ekelhaften gibt’s auch einen Ausflug ins Horrorgenre und fernöstlich anmutende Flugversuche. Den Bayern wird einiges wie das Fingerhakeln und Armdrücken. sehr vertraut vorkommen. Und natürlich darf die Sauna nicht fehlen. Neben diesem ganzen Klamauk überraschen dann doch auch ernste Szenen. Gegen Ende zieht sich die Handlung etwas in die Länge und das Interesse flaut stark ab.
1 Mitglied gefällt das Kommentar gefällt mir Kommentar gefällt mir doch nicht 1 Antworten
flixe 2010/07/28 12:10:57
Antwort löschen"Den Bayern wird einiges wie das Fingerhakeln und Armdrücken. sehr vertraut vorkommen." :D
Jimmie Dean 2009/04/28 00:18:09
Kommentar löschenWunderbar skurriler Film über das Ausbrechen- und Erwachsenwerden. Wer gutgemachte Filme abseits des Hollywood-Mainstreams mag ist hier genau richtig!
Kommentar gefällt mir Kommentar gefällt mir doch nicht Antworten
Nayuma 2009/02/22 15:11:21
Kommentar löschenFür meinen Geschmack zu viele sinnlose seltsame Sachen hinternander weg... Es fehlt irgendwie jeder Zusammenhang. Außerdem war mir der Wechsel zwischen den Lebensbedingungen der beiden Jungen und dem Kaff zu undurchschaubar. Ich geb ja zu, dass ich auch an den ein oder anderen Stellen geschmunzelt habe und ich auch die Musik nicht schlecht finde, aber es bleibt dabei, zuviel Wirrwarr für meinen Geschmack. Hab auch persönliche Abneigungen gegen einige im Film behandelte Themen.
Kommentar gefällt mir Kommentar gefällt mir doch nicht Antworten
patcharisma 2009/01/07 22:50:37
Kommentar löschenDie erste halbe Stunde ist noch vielversprechend.
Dann kommt diese völlig bescheuerte Hochzeitsszene, danach die noch blödere Saunaszene, dann die noch ganz primitive Transenszene des Dorftrottel im Wald, der sich an die Jungs ranmacht - und dann... - Sie ahnen es:
So geht das nicht endend wollend weiter, irgendwo unentschlossen zwischen Pupertätsdrama, Möchtegern-Tragikomödie und Fäkalhumorgeschichte, mit nervigem John Lennon-Typen & jede Menge Hinterwäldler. Am Anfang modern schnell geschnitten und danach voller laschen Einstellungen - auch beabsichtigte Kunst?
Fazit: Weder schräg noch witzig noch irgendwie ergreifend, einfach nur krank primitiv daneben mit billigsten Affekthaschereien & erst noch zum verpennen langweilig!
Sind eigentlich die Schweden schon in der EU? Wenn nämlich die Vögte aus Brüssel das sehen, dann... gibts bestimmt Haue! Und Möbel werden auch keine mehr in der IKEA gekauft.
Kommentar gefällt mir Kommentar gefällt mir doch nicht Antworten
polke 2008/02/08 01:28:15
Kommentar löschenHab irgendwie mehr erwartet. Ein ganz durchschnittlicher Film über das Aufwachsen in einem Kaff im Nirgendwo. Da von gibt es so viele, und sehr sehr viel bessere.
Kommentar gefällt mir Kommentar gefällt mir doch nicht Antworten
donfelipe 2008/02/03 01:12:58
Kommentar löschenIch hatte meinen Spaß, aber irgendwie bin ich davon überzeugt, dass der Film besser geworden wäre, wenn er sich mehr Freiheiten gegenüber dem Roman genommen hätte.
Kommentar gefällt mir Kommentar gefällt mir doch nicht Antworten
Ferdinand 2008/01/27 20:24:35
Kommentar löschenKlasse Film mit diversen Skurilitäten und einigen jungen Schweden mit Identitätsproblemen.
Kommentar gefällt mir Kommentar gefällt mir doch nicht Antworten
thraka 2007/12/26 13:09:17
Kommentar löschenEin prima Beispiel dafür, wie man allzu mutlos einen überschäumenden Roman verfilmt. Die Gags übernehmen, aber den Zauber nicht greifen können. Schade.
Kommentar gefällt mir Kommentar gefällt mir doch nicht Antworten
Mr.Floppy 2007/12/16 21:37:15
Kommentar löschen"Großvater?.. Großvater! Großvater?!!" *rüttel* *rüttel* "Bist Du tot? Großvater bist Du tot?" "Das weiß ich nich.." selten so gelacht
Kommentar gefällt mir Kommentar gefällt mir doch nicht Antworten
rkuehne 2007/12/09 00:08:43
Kommentar löschender Film ist gut, unterhaltsam hält aber nicht so ganz, was die Vorschusslorbeeren versprechen... aber trotzem sehenswert, auch wenn ich Die Anfangs- und Schlussszene nicht so wirklich kapiert hab....
15 Mitgliedern gefällt das Kommentar gefällt mir Kommentar gefällt mir doch nicht Antworten