Roboter im Sternbild Kassiopeia

Otroki vo vselennoy (1974), RU
Laufzeit 80 Minuten, FSK 6, Science Fiction-Film

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von Richard Viktorov, mit Misha Yershov und Aleksandr Grigoryev

Roboter im Sternbild Kassiopeia ist die Fortsetzung des Science-Fiction-Films Start zur Kassiopeia. Eine Weltall-Expedition zur Erschließung neuer Lebensräume führt das Raumschiff “Sarja” auf den Planeten Alpha Kassiopeia. Von diesem, einem der Erde ähnelnden Planeten, haben die immer noch 14-jährigen Expeditionsteilnehmer einen Hilferuf empfangen. Während einige Mitglieder der Boardbesatzung im Raumschiff bleiben, betreten die anderen den unbekannten Himmelskörper. Dort werden Sie von menschenähnlichen Robotern in ein phantastisches, unterirdisches Reich gebracht, wo Ihnen ewige Glückseligkeit geboten wird. Den Crewmitgliedern ist nicht bewusst, dass sie sich in Lebensgefahr begeben.


Cast & Crew


Kommentare (3) — Film: Roboter im Sternbild Kassiopeia

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Janus Winter

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Bewertung5.5Geht so

Die ersten 30 Minuten sind die pure Langeweile. Danach wird es optisch und erzählerisch erträglich.

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Prestigeww

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Bewertung6.5Ganz gut

Diese Sowjetischen Science-Fiction haben immer was putziges: Die Art, wie Leute in hölzernen Kommandophrasen sprechen, die Zukunft in der auch Franzosen Kommunisten sind, der hohe moralische Anspruch an den Menschen.

Hier kommt noch hinzu, dass die Helden ein hochprofessioneller Haufen verliebter Kinder sind und sich die Roboter bewegen wie Disco-Stu (passend hierzu auch dass sie Soul-Musik nutzen, um Menschen anzulocken und schlaghosenförmige Beine haben).

Jibbet heut nich mehr...

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Pengoblin

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Bewertung4.5Uninteressant

Diese 1974 erschienene Fortsetzung zu "Start zur Kassiopeia" ist ungleich besser als ihr Vorgänger, der handlungsmäßig einen bloßen Prolog und im Grunde keinen eigenständig ernstzunehmenden Film abgibt. Überspringt man diesen und schaut sich sofort "Roboter..." an, ist allerdings der Einstieg etwas holprig, weil man offenbar hier die Kenntnis des ersten Films voraussetzt.
Worum geht es? Auf der Erde hat man den Notruf eines 26 Jahre Reisezeit entfernten Planeten aufgefangen und eine Rakete mit sechs besonders ausgewählten Kindern losgeschickt, damit diese am Ziel das leistungsfähigste Alter erreicht haben. Durch einiges Herumgekasper mit dem Klassenclown und blinden Passagier wird ein etwas ungeklärter Fehler ausgelöst und die Reise beschleunigt, und die nun sieben Kinder kommen bereits nach wenigen Wochen auf dem Planeten Alpha im Sternbild Kassiopeia an.
Dort werden sie von einer Roboterzivilisation empfangen, wo man behauptet, es habe gar keinen Notruf gegeben und man könne sie sehr glücklich machen. Die Kinder begreifen jedoch rasch, dass man sie in eine Falle locken und geistig versklaven will, und so helfen sie den wenigen verbliebenen Alphanern (natürlich auch die eigentlichen Urheber des Notrufes), die Roboter zu besiegen.
Die Ausstattung ist solide, die Tricks machen aus einem kleinen Budget soviel als möglich, die Story ist reichlich naiv und womöglich ein wenig kindlicher als es selbst Kinder mögen. Das Ganze ist nicht allzu ernst aufgemacht, und so sind die alphanischen Roboter, die 'Ausführenden', schwarzgekleidete Männer mit stacheligen Badekappen und Sichtfenstern, die mit Schlaghosen durch die Gegend staksen wie Breakdancer auf Batteriereserve.
Alles in allem ist der zweite Kassiopeia-Film wesentlich kurzweiliger als der erste Teil, bietet zwar immer noch zuviel Herumgekasper und zu wenig Handlung (ein wenig wie übermotiviertes Schülertheater, zu dem alle außer den stolzen Eltern der Beteiligten dann doch eher leicht verkniffen klatschen), aber immerhin ein paar sf-filmgeschichtlich interessante Details: eine Frühform des Holodecks, die Thematisierung der subjektiven Zeitverschiebung bei Weltraumreisen und so fort. Leider ist das Ergebnis aus heutiger Sicht nur noch für Nostalgiker wirklich eine Freude. Es bleibt das Gefühl, dass man hier 1974 eine wirklich gute und damals neue Idee zeitgemäß umgesetzt hat, aber leider nicht in einer Form, welche das Ergebnis hätte zum zeitlosen Klassiker werden lassen.

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