Akira
JP 1988
- Genre
- Science Fiction-Film, Monsterfilm, Hard SF, Gegenwartsfantasy, Eastern, Cyberpunk, Apokalypse & Postapokalypse, Anime
- Inhalt
Obwohl "Akira" mittlerweile fast zehn Jahre auf dem Buckel hat, hat der Film nichts von seinem Charme verloren. Dieser "Zeichentrickfilm" ist kaum mit herkömmlichen Filmen dieser Gattung zu vergleichen; ein Anime ist etwas ganz anderes, ein Film mit… — Mehr
Obwohl "Akira" mittlerweile fast zehn Jahre auf dem Buckel hat, hat der Film nichts von seinem Charme verloren. Dieser "Zeichentrickfilm" ist kaum mit herkömmlichen Filmen dieser Gattung zu vergleichen; ein Anime ist etwas ganz anderes, ein Film mit viel Action und Erotik, also kaum für Kinder geeignet, wie es bei Zeichentrick normalerweise ist. "Akira" hat eine rasante Entwicklung hinter sich: angefangen hat alles als normaler Comic-Strip, der dann als Buch erschien und 1988 verfilmt wurde.
- Cast
- — Mehr
- Regisseure
- Katsuhiro Ôtomo
- Autoren
- Izô Hashimoto, Katsuhiro Ôtomo
- Laufzeit
- 120 Minuten
- Zeit
- 2010er Jahre
- Ort
- Asien, Megastadt, Tokio
- Handlung
- Apokalypse, Armee, Asteroid, Atombombe, Aufstand, Blanker Busen, Clown, Cyberpunk, Drogen, Dystopie, Experiment, Explosion, General, Gewalttätigkeit der Polizei, Halluzination, Helikopter, Kind und Jugendlicher, Kleinwüchsigkeit, Krankenhaus, Militär, Mord, Motorrad, Mutation, Paranoia, Rebell, Rettung der Welt, Stadion, Total Destruction, Untergrund, Verfolgungsjagd, Verrat, Verschwörung, Wissenschaftler, Zwerg
- Stimmung
- Aufregend, Gruselig, Hart, Spannend, Verstörend
Über diesen Film
Handlung
Im Jahre 1988 kommt es in Tokyo von Unbekannten zu einer Explosion einer Atombombe und löst den Dritten Weltkrieg aus.
Die Megacity Neo-Tokyo
31 Jahre später, in der Megacity Neo-Tokyo des Jahres 2019, herrsc… — Mehr
Handlung
Im Jahre 1988 kommt es in Tokyo von Unbekannten zu einer Explosion einer Atombombe und löst den Dritten Weltkrieg aus.
Die Megacity Neo-Tokyo
31 Jahre später, in der Megacity Neo-Tokyo des Jahres 2019, herrscht Zerfall und Wohlstand gleichermaßen. Arbeitslosigkeit, Drogenmissbrauch und sektiererische Vereinigungen machen sich breit. Auf den Straßen liefern sich rivalisierende Motorradgangs hitzige Kämpfe. Kaneda (Mitsuo Iwata) ist der Anführer einer dieser Gangs. Gemeinsam mit seinem Freund Tetsuo (Nozomu Sasaki) bekämpfen sie die “Clowns”, ihre Erzrivalen auf den Straßen Neo-Tokyos.
Eines Nachts passiert jedoch ein Unfall. Tetsuo rast mit seinem Motorrad in einen kleinen Jungen, der greisenhafte Züge aufweist. Dem Jungen geschieht nichts, doch Tetsuo hat schwere Verletzungen. Wie aus dem Nichts tauchen plötzlich Armeehubschrauber auf und nehmen sowohl den Jungen als auch Tetsuo mit sich. Der Junge heißt Takashi (Tatsuhiko Nakamura) und ist wohlauf, denn er ist eines von mehreren geheimen Kinder mit übernatürlichen Kräften. In einem Militär-Krankenhaus wird Tetsuo verschiedenen Tests unterzogen, denn durch den Aufprall mit Takashi haben sich die Psi-Kräfte auch auf Tetsuo übertragen.
Tetsuo und Kaneda
Nach einiger Zeit gelingt Tetsuo die Flucht aus dem Krankenhaus und er bemerkt seine erwachten Kräfte. Berauscht von seiner Macht, entwickelt Tetsuo mehr und mehr Allmachtsphantasien. Doch er hat seine Kräfte nicht vollständig unter Kontrolle. Durch die Einnahme von Drogen verschlimmert sich sein Zustand zusehends. Von anderen Psi-Kindern erfährt Tetsuo von Akira, der “Ursache” der Zerstörung von vor über 30 Jahren. In einer geheimen Militärbasis wird Akira in absolutem Kühlschlaf in Sicherheit gehalten. Tetsuo ist neugierig geworden und möchte Akira befreien.
In der Zwischenzeit hat sich Kaneda einer Untergundorganisation angeschlossen, die sich das Ziel gesetzt hat, das Akira-Projekt zu stoppen und für immer zu zerstören. Gemeinsam mit Kei bleibt Kaneda an Tetsuo dran, nur um dessen Größenwahn zu entdecken. Er entschließt sich bitteren Mutes dazu, seinen alten Freund im Wohle aller aufzuhalten.
Akira erwacht
Doch es ist zu spät. Tetsuo findet die geheime Militätbasis unter einem Sportstadion und gerät in den Besitz von Akiras tiefgekühlten Überresten. Mittlerweile hat sich Tetsuos so weit verschlechtert, dass er keine Kontrolle mehr über sich hat. Unaufhaltsam verwandelt er sich in ein riesenhaftes Fleischwesen, das nur noch Zerstörung kennt. Vergeblich versucht Kaneda noch ihn aufzuhalten, doch er wird in die mutierten Fleischmassen Tetsuo hineingezogen. Plötzlich wird Akira befreit und es kommt zu einer erneuten Explosion. Die anschließende Flutwelle, die sich in Neo-Tokyo ergießt, zerstört und reinigt die Stadt zugleich.
Weiterführende Informationen
- Der Soundtrack zum Film
- Unterschiede zwischen Manga und Anime
Weitere Informationen im Internet
- Die original Akira Seite (jap.)
- Offizielle Webseite
- Trailer zum Film (engl.)
- Es existiert auch ein Trailer zu einem Realfilm-Fanprojekt (Quicktime)
Wissenswertes
- Akira, die mächtige Waffe ist nur ein kleiner Junge. Dennoch vermag er eine Atomexplosion auszulösen, die ganz Tokyo vernichtet. Im Englischen heißt kleiner Junge “little boy”, genau wie eine der amerikanischen Atombomben, die auf Hiroshima und Nagasaki abgeworfen wurden.
- Oberste Priorität bei der Herstellung von Akira hatte der realistische Stil, der nötig war, um das Neo-Tokio des Jahres 2019 darzustellen. Es wurden 2.212 Einstellungen und 160.000 Einzelbilder gebraucht, um die gewünschten lebensnahen Effekte zu erzielen.
- Ungewöhnlich für einen Zeichentrickfilm ist auch, dass AKIRA auf 70 mm Film gedreht wurde, um grösstmögliche Brillianz und Schärfe für die Projektion zu erreichen.
- Nach wie vor halten sich die Gerüchte, dass Ôtomo gemeinsam mit Warner Bros. Pictures einen Realfilm plant.1
Quellen und Literatur
- Akira in der Wikipedia (engl.)
- Akira in der Wikipedia (dt.)
- Akira Comics Band 1-6, Original Edition, Carlsen Comics.
1 Siehe beispielhaft: http://www.manga.de/modules.php?name=News&file=article&sid=599
Poster und Merchandise zum Film im Fanshop
Kommentare — Sehenswert 7.5
Der Film Akira wurde von 1143 Mitgliedern bewertet.
Schlegel 2010/01/16 18:54:04
jlorenz1 2009/12/26 20:02:56
Opulenter, düsterer Science-Fiction-Film über eine Motorradgang im Neo-Tokio nach dem 3.Weltkrieg im Jahre 2019, dessen vielschichtig angelegte Story ab dem Moment verlorengeht, als Tetsusho aus dem unterirdischen Forschungslabor erfolgreich flüchtet.
Ohne den 2000 Seiten umfassenden Comic zu kennen, ist mir vieles unklar: Was hat den 3. Weltkrieg ausgelöst (ein wissenschaftliches Experiment?)? Wer oder was ist Akiro ("wissende" Organismen in Einmachgläsern?)? Was verbindet das Mädchen Kei mit dem Studentführer Ryu und später mit dem greisen Mädchen? Warum erscheint der Studentenführer Ryu am Ende beim Regierungsstabsmitglied Nezu und warum wird er von diesem erschossen? und anderes mehr.
Fragen über Fragen, die ein guter Film einfach nicht aufwerfen darf. Zeichnerisch gesehen ist er ganz gut gelungen, setzt aber keine Meilensteine. Eine gewisse unergründliche Dramaturgie hat der Film, auf dessen Auflösung man bis zum Schluss wartet, die aber unergründlich bleibt und einen verwirrten Zuschauer hinterlässt, der vergebens versucht den Film aufzudröseln.
Völlig nüchtern betrachtet und selbst bei größtem Wohlwollen ist nicht mehr als eine "5" als Bewertung angebracht.
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chazLP 2009/12/09 11:14:27
Genial!!! Bester Anime!!!
dazu kommt ohne diesen film wäre anime heute nicht so berühmt in europa.Akira war der erste kommerziel erfolgreiche Film in europa.zeichenstil gefällt mir persönlich auch, die story ist geil zusammen ist der film einfach genial =).
aber jeder fan von diesem film sollte unbedingt den anime lesen ^^
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Der Film Akira gehört zum Genre Science Fiction-Film, Monsterfilm. Regie führte Katsuhiro Ôtomo.

In Ordnung, wenn man die komplexe Vorlage nicht kennt. Leonardo Di Caprio plant ein Remake.
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