Akira
Akira (1988), JP Laufzeit 120 Minuten, FSK 16, Science Fiction-Film, Horrorfilm, Fantasyfilm, Eastern, Animationsfilm, Kinostart 09.05.1991
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49 Kommentare
Keine
von Katsuhiro Ôtomo, mit Mitsuo Iwata und Tesshô Genda
Im Jahre 1988 kommt es in Tokyo durch Unbekannte zur Explosion einer Atombombe die den Dritten Weltkrieg auslöst.
In der Megacity Neo-Tokyo des Jahres 2019, herrscht Zerfall und Wohlstand gleichermaßen. Arbeitslosigkeit, Drogenmissbrauch und sektiererische Vereinigungen machen sich breit. Auf den Straßen liefern sich rivalisierende Motorradgangs hitzige Kämpfe. Kaneda (Mitsuo Iwata) ist der Anführer einer dieser Gangs. Gemeinsam mit seinem Freund Tetsuo (Nozomu Sasaki) bekämpfen sie die Clowns, ihre Erzrivalen auf den Straßen Neo-Tokyos.
Eines Nachts passiert jedoch ein Unfall. Tetsuo rast mit seinem Motorrad in einen kleinen Jungen, der greisenhafte Züge aufweist. Dem Jungen geschieht nichts, doch Tetsuo hat schwere Verletzungen. Wie aus dem Nichts tauchen plötzlich Armeehubschrauber auf und nehmen sowohl den Jungen als auch Tetsuo mit sich. Der Junge heißt Takashi (Tatsuhiko Nakamura) und ist wohlauf, denn er ist eines von mehreren geheimen Kinder mit übernatürlichen Kräften. In einem Militär-Krankenhaus wird Tetsuo verschiedenen Tests unterzogen, denn durch den Aufprall mit Takashi haben sich die Psi-Kräfte auch auf Tetsuo übertragen.
Nach einiger Zeit gelingt Tetsuo die Flucht aus dem Krankenhaus und er bemerkt seine erwachten Kräfte. Berauscht von seiner Macht, entwickelt Tetsuo mehr und mehr Allmachtsphantasien. Doch er hat seine Kräfte nicht vollständig unter Kontrolle. Durch die Einnahme von Drogen verschlimmert sich sein Zustand zusehends. Von anderen Psi-Kindern erfährt Tetsuo von Akira, der Ursache der Zerstörung von vor über 30 Jahren. In einer geheimen Militärbasis wird Akira in absolutem Kühlschlaf in Sicherheit gehalten. Tetsuo ist neugierig geworden und möchte Akira befreien…
Hintergrund & Infos zu Akira
Oberste Priorität bei der Herstellung von Akira hatte der realistische Stil, der nötig war, um das Neo-Tokio des Jahres 2019 darzustellen. Es wurden 2.212 Einstellungen und 160.000 Einzelbilder gebraucht, um die gewünschten lebensnahen Effekte zu erzielen.
Ungewöhnlich für einen Zeichentrickfilm ist auch, dass Akira auf 70mm Film gedreht wurde, um grösstmögliche Brillianz und Schärfe für die Projektion zu erreichen.
Der Erfolg von Akira und seine andauernde Popularität führten zu einer Hollywood-Realfilm-Adaption die in Neo-Manhattan angesiedelt ist.
Mehr Bilder (10) und Videos (4) zu Akira
Cast & Crew
-
Katsuhiro Ôtomo
-
Mitsuo Iwata
Fan werden!Du bist Fan! (löschen) Shôtarô Kaneda (voice)
-
Tesshô Genda
Fan werden!Du bist Fan! (löschen) Ryûsaku (voice)
Regie
Schauspieler
-
Izô Hashimoto
-
Katsuhiro Ôtomo
- Genre
- Science Fiction-Film, Monsterfilm, Hard SF, Gegenwartsfantasy, Eastern, Cyberpunk, Apokalypse & Postapokalypse, Anime
- Zeit
- 2010er Jahre
- Ort
- Asien, Megastadt, Tokio
- Handlung
- Apokalypse, Armee, Asteroid, Atombombe, Atomkrieg, Aufstand, Biowaffe, Blanker Busen, Clown, Cyberpunk, Drogen, Dystopie, Experiment, Explosion, General, Gewalttätigkeit der Polizei, Halluzination, Helikopter, Kind und Jugendlicher, Kleinwüchsigkeit, Krankenhaus, Kultfilm, Militär, Mord, Motorrad, Motorrad Gang, Mutation, Paranormal, Rebell, Rettung der Welt, Stadion, Total Destruction, Untergrund, Verfolgungsjagd, Verfolgungswahn, Verrat, Verschwörung, Wissenschaftler, Zwerg, Übermensch
- Stimmung
- Aufregend, Gruselig, Hart, Spannend, Verstörend
- Mitmachen
- Wie gut passen diese Schlagworte? Stimm ab und hilf uns sie neu zu gewichten!
Drehbuch
Filmdetails Akira
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Kommentare (49) — Film: Akira
Kommentar schreibenHulktopF 2012/05/06 20:38:42
Kommentar löschenabgedrehter sci fi actioner, der durch skurilen humor, einfälle und animationen besticht.
die sinchro ist annehmbar und die action ist manchmal leicht hanebüchen aber das fällt nicht so schlimm ins gewicht.
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JojoChan 2012/04/02 21:53:58
Kommentar löschenLegendär aber nur mit der alten Syncro
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laurent kane 2012/03/18 00:22:08
Kommentar löschenErst heute wieder angeschaut.Ein guter Anime-film.Super Musik gepaart mit eindrucksvollen Bildern.Man kann die Endzeitstimmung regelrecht fühlen die von Akiras bevorstehenden Wiederkunft ausgeht.Zurecht einer der besten Animefilme die je gemacht wurden.
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Mister.AmaZ-inG 2012/03/03 22:19:05
Kommentar löschenNicht umsonst steht die längste europäische Version in meinem Regal. Genialer Streifen !
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mikkean 2012/01/18 01:28:37
Kommentar löschenDas ganze Gerede um ein "Twilight"-Cast-geplagtes Ami-Remake, das auch noch in Neu New York spielt??? Oh Mann, da flüchte ich mich doch lieber glatt in die Arme des einzig wahren Originals.
"Akira" ist für mich mehr als nur gewaltiges Animations-Spektakel - von westlichen Kritikern gern mit "Blade Runner" in eine Reihe gestellt. Für mich ist dies der Film, der alles auf den Kopf stellte, was ich vorher unter Zeichentrick und Comic verstand. Wie alt war ich da, keine Ahnung. Aber "Akira" knallte mir Anfang der Neunziger als Trailer um die Ohren. Und ließ mich ab da nicht mehr los. Es war, als hätte jemand eine Granate ins Land von Captain Future (ich hab's noch geschnitten erlebt!), Spider-Man und Co. geworfen ... Und als hätte alles niedliche, verharmlosende und naive einfach atomisiert.
Schon neunzig Sekunden oder so ähnlich reichten da schon, um all die kinderfreundlichen Trick-Abenteuer auch meiner Marvel-Helden, plötzlich nichtig erscheinen zu lassen. Ein paar Jahre vorgespult, da ergatterte ich "Akira" endlich auf Video. Was für ein Erlebnis und es reißt mich immer noch mit.
Was Katsuhiro Otomo hier als erfahrener Geschichten-Erzähler, aber auch als Regie-Debütant hier leistete, ist wirklich beachtlich. Erst lässt er Tokio durch die Atombombe zerstören, dann wird es in Sekunden zur unheimlichen Metropolis. Ein städtischer Moloch aus High Tech, futuristischer Architektur und viel optischen Blendwerk. In den Straßen prügeln sich protestierende Studenten mit der Polizei, predigen geistige Führer den baldigen Untergang und den Verzicht auf alle Technik. Und die Motorrad-Gang um das junge Raubein Kaneda liefert sich eine Schlacht mit ihren Erzfeinden, den Clowns. Die blutige Hetzjagd findet in den Ruinen der Altstadt aber ein jähes Ende. Kanedas Kumpel Tetsuo hat einen Unfall, an dem ein kindsgroßer Greis Schuld zu haben scheint. Aus dem Nichts aufgetaucht und umgehend von einer Armada Militär-Helikopter wieder eingesackt. Und den Verletzten Tetsuo nehmen sie auch gleich mit.
Was für ein Auftakt, die ersten fünfzehn Minuten von "Akira" toppen so manch anderen Klassiker. Kein Wunder, denn "Akira" ist auch heute noch ein mitunter schnelles, fetziges Sci-Fi-Epos, in dem der Animationsfilm seine realen Konkurrenten das ein oder andere mal spürbar überholt. Bei seiner Suche nach Tetsuo stößt Kaneda schließlich auf mehr als die vermeintlichen Geheim-Experimente. Otomo verarbeitete in gewisser Weise Jugend-Drama, Gang-Kämpfe, Weltuntergangs-Szenarios, menschlichen Größenwahn und beinahe tödliches Bestreben nach göttlicher Allmacht. Es ist schließlich die Kehrseite der technischen Perfektion, die Neo-Toyko am Ende verschlingen wird.
Manipulation an allen Ecken, davon gibt es in "Akira" genug. Politik und Militär schlagen sich im Parlament die Köpfe ein, im Geheimen wird an Kindern rumgedoktert, während politische Revoluzzer nur zu Marionetten-Zwecken von Putschfreunden gelenkt werden. Ziemlich heftig was? Ja, "Akira" erschließt sich vielleicht nicht so, wie jeder andere Film. Wir erleben vieles aus dem Blickwinkel des Rowdies Kaneda, der mit Politik und Revolte nicht allzu viel am Hut hat. Und doch will er seinen Freund Tetsuo zunächst aus einem zu gut gesicherten Krankenhaus-Komplex befreien. Doch sein Kumpel ist inzwischen nicht mehr der alte, seine Gedankenkraft kann echte Zerstörung bewirken. Und ein Name spukt ihm peinigend durch den Kopf: "Akira".
Keine Panik, Otomo ist hier ein großer Wurf gelungen. Der verlangt zwar einiges ab, wenn man die Manga-Vorlage nicht kennt oder im Genre nicht ganz heimisch ist. Auch ich sah zuerst den Film und las anschließend die heute vergriffene erste Auflage der Mangas. Viele Aspekte mussten für den Film geopfert werden. Kein Scherz, da wo "Akira" zu Ende geführt wird, gibt es dort noch erheblich mehr zu lesen. Aber die Grundsäulen der Geschichte wurden in dieses Mammutwerk von einem Erwachsenen-Animationsfilm sehr treffend übertragen.
Es gibt wirklich berührende Momente, Szenen echter Freundschaft und dem üblen Scherz des Schicksals, der Kaneda und Tetsuo da gegeneinander antreten lässt. Aber auch bei der Herkunft Akiras baut Katsuhiro Otomo mit einem tollem Kunstgriff ein stilles Drama ein. Eines, das nur zeigt und dabei arg an die Nieren und das Gewissen geht. Siehe oben genannter Themen, die "Akira" da in der menschlichen Natur abhandelt. Für einen vermeintlich so alten Film des nicht digitalen Film-Zeitalters verströmt er immer noch eine gewaltige Ladung frischer Lebendigkeit und Vorausdenkens. Hoffentlich ist er nicht zu prophetisch, auf jeden Fall sind die Animationen keineswegs steril und erst recht nicht veraltet. Die bombastischen Szenen der Zerstörung, die mit einem ebenso wuchtigen Soundtrack - der einen modern orientierten Score mit traditionellen Chören verbindet - untermalt wurde, dürfte keinen kalt lassen.
Ein weiteres stimmiges Puzzlestück zum Triumph dieses überaus wichtigen Werks. Wie passend, dass "Akira" damals auch von westlichen Medien und Vertrieben entdeckt wurde. Als viel gepriesener Einstieg in eine fremdartige Zeichentrick-Kultur lief "Akira" ja auch in deutschen Kinos. Warner Brothers sei Dank, der Name prangt auch auf meiner alten VHS!!! Welch seltenes Glück, einen, nein, den Anime überhaupt dann auch immer wieder in seiner ursprünglichen deutschen Synchro hören zu dürfen. Da tummeln sich viele Stimmen, die bis Heute noch bekannt sind. Und sich um Klassen besser geben, als die spätere Splendid-Garde bei den Manga Video-Präsentationen. Selbst wenn viele Kenner immer noch monieren, dass hier damals viele Begrifflichkeiten und Sinn-Inhalte verzerrt und geschmälert wurden. Den Absprung auf die spätere DVD-Neubearbeitung hab ich noch nie gewagt. Ist aber nicht die Gefährdung eines Kindheitstraums, sondern wie so oft pure Geldfrage.
"Akira" habe ich mittlerweile auch schon im japanischen Original mit Untertiteln gesehen, auf Englisch, wo die Flüche wesentlich fieser sind als auf Deutsch. Er ist jedes Mal ein echtes Erlebnis, dass mich innerlich wieder zum begeisterten Kind macht, das am liebsten jedes Bild und Detail aufsaugen, fotografieren und abspeichern möchte. Ist mir so zwar nicht möglich, aber eine gute Ausrede, diesen Film fast jährlich an einem selbsterdachten Feiertag erneut aufleben zu lassen. Mag sein, dass diese Wertschätzung nicht für jeden nachvollziehbar sein wird, wenn er oder sie dann "Akira" mal sehen wird. Für mich jedoch wird er immer dieser eine ganz besondere Film bleiben. Jener, der mir zeigte, dass es neben quakenden Enten und fröhlichen Mäusen, neben freundlichen Spinnen aus der Nachbarschaft und fliegenden Cape-Trägern eine völlig andere Welt gibt. Eine, die einem das Hirn durch die Mangel drehen kann und sprichwörtlich bewusstseins-erweiternd wirkt. Es sollte sowieso jeder mindestens einen Film-Schatz wie diesen sein Eigen nennen dürfen. Ja, ich weiß, es sind immer mindestens zehn. Aber zu denen gehört für mich persönlich eben auch "Akira".
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momopipi 2012/01/24 00:43:21
Antwort löschenIch sags ma so^^ Akira ist ganz wichtig für den Anime-Bereich. Aber "Ghost in the Shell" und "Chihiro..." sind einfach nen Tick besser.
mikkean 2012/01/24 02:13:00
Antwort löschenOch, darüber kann man natürlich nach Herzenslust streiten. Ich selbst habe für Chihiro und ihre Ghibli-Geschwister stets einen besonderen Platz in meinem Herzen reserviert. Und mit "Ghost ..." hat Oshii mich ebenso weggeblasen. Sagen wir doch, es gibt mehr als ein Animations-Meisterwerk. Und ich hab noch lange nicht jedes mit einem Kommentar würdigen können ;-)
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momopipi 2012/01/24 15:11:21
Antwort löschenDas will ich hoffen, ich stehe einfach auf hochkarätige Animes^^
Allerdings scheine ich in dem Bereich schon an gewisse Grenzen gestossen zu sein.
Oskar Gleit 2012/01/31 13:02:36
Antwort löschenAlso AKIRA nenne ich auch in einem Zug mit Mangas und Anime. Jedoch konnte ich mich nie wirklich für die Comics rund um Akira begeistern, obwohl ich jemanden in meinem Bekanntenkreis habe, der die "Erstauflage" besitzt. Mal sehen, ob ich den Film irgendwo "erwische" und vielleicht werde ich ja eines besseren belehrt. Allerdings muss ich etwas kleinlaut zugeben, das ich etwa um 2001 oder 2002 den Film Final Fantasy im Kino gesehen habe und ziemlich beeindruckt war....
Namichan 2012/01/14 21:45:00
Kommentar löschenGruselig und seltsam. Viel mehr fällt mir zu diesem Film leider nicht ein, obwohl ich gerne mehr sagen würde.
Ich habe diesen Film geguckt, ohne vorher etwas über die Handlung zu wissen, und das war vielleicht mein Fehler; ich komme mit Filmen irgendwie nicht richtig zurecht, wenn ich keine Ahnung von der Materie habe...
Am Anfang fand ich den Film noch recht gut, doch sobald der ganze Kram mit Akira und Tetsuos Kräften anfängt, wird die Handlung immer merkwürdiger und unverständlicher.
Vielleicht bin ich auch einfach zu doof, um den Film zu verstehen - denn warum dieser Film als absoluter Klassiker der Anime-Geschichte angepriesen wird, bleibt mir verschlossen.
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FvFingerhoff 2012/04/01 23:27:49
Antwort löschenIch glaube nicht, dass du zu doof bist. Du hast dir nur noch nicht genug Gedanken gemacht und das halte ich in Hinblick auf dein Alter auch für gut. Sonst sähst du vermutlich so alt aus wie die Kinder im Film. ;)
Princessx3 2011/11/19 17:44:31
Kommentar löschenSo ein zeichentriickfilm is doch nuar für kiinder-.-
voll lw..
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summerwine-lee 2011/11/19 19:16:48
Antwort löschenWo du selber noch ein halbes Kind bist?
Princessx3 2011/11/19 20:39:31
Antwort löschenGenau.
HeilerDerWelten 2011/11/27 20:22:17
Antwort löschenhehe... den sollte sich kein Kind ansehen...
Mal abgesehen vom mangelnden Verständnis von Geschichte und Charakteren, ist er viel zu brutal.
Das du ihn so bewertest spricht nicht unbedingt für deine Toleranz
und Intelligenz, aber das ist wohl eine andere Geschichte.
Dox 2011/12/15 22:49:21
Antwort löschenWas machen solche Menschen wie du auf dieser Seite für Filmliebhaber, Liebes?
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Light Yagami 2011/12/29 21:18:20
Antwort löschenDu bist doch ein Fake, Mädel.
NWO@Movie 2012/02/21 17:16:56
Antwort löschenWas haben proletarische Gedanken-macher hier verloren?
Digit 2011/11/04 13:25:07
Kommentar löschenok, habe den Film nicht ganz bis zu ende schauen können. Aber er ist von seiner Art und Weise her nicht wirklich was für mich. Da er ja als bester Manga angepriesen wird, habe ich mehr erwartet, er hat diese Typische Japan Machart mit der ich nichts anfangen kann.
Er kann meiner Meinung nach "ghost in the shell" in keiner weise das Wasser reichen.
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HeilerDerWelten 2011/12/30 22:45:42
Antwort löschenich persönlich fand Akira strecken lang langatmig und sogar langweilig. Den Rang will ich ihm aber trotzdem nicht absprechen, denn man sollte nicht vergessen wie viele Jahre der Streifen schon auf dem Buckel hat und das man sich nach Serien wie Neon Genesis Evangelion nur noch schwer überwältigen lassen will.
VisitorQ 2011/10/23 22:33:41
Kommentar löschenEiner der krassesten Actionfilme/Animes überhaupt! Die Vorlage hätte man so nicht verfilmen können, der Film hat das sehr clever gemacht. Dennoch empfehle ich allen, die den Film gesehen haben: Lest den Manga. Lest ihn und lasst euch erschlagen.
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Hooded Justice 2011/08/26 16:32:13
Kommentar löschenAKIRA ist der Stich ins Gewissen. Sowohl erzählerisch als auch optisch. Prompt und anstandslos enthüllt er eine düstere Welt des futuristischen Tokios, Neo Tokyo. Eine Stadt ohne Ethos. Eine Jugend ohne Furcht. Ein Leben ohne Sicherheit.
AKIRA ist Kritik auf verdammt nachhaltiger Art. Kritik an Personen, die Macht und Untergebenheit bedeuten; an Gewalten, die Wucht und Herrschaft meinen; an Forschungsprojekte, die über die Menschlichkeit gehen; an Taten und Alltäglichkeiten, über die wir froh sein können, dass sie dies in der heutigen Gesellschaft noch nicht sind. Oder seien es einfach nur die Details, die schlicht und pompös das emotionale Bedrücken und den Willen nach Freiheit und Veränderung ausdrücken.
Schaut euch dieses riesige Werk an, nehmt die wirksamsten Feinheiten seiner Geschichte und seht, was AKIRA ist. Ein faszinierend vielschichtiger Entwurf der Zukunft.
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Selcarnor 2011/03/31 15:11:13
Kommentar löschenWie ich schon wo anders geschrieben habe kommt man an zwei Filmen nicht vorbei, wenn man sich mit etwas mit Animes beschäftigt. Der hier und dann noch der auch sehr zu empfehlende >Ghost in the Shell<.
1. Optik
Ein Wort: Details. Unglaublich viele Details. Das ist mir am meisten von dem Film im Kopf geblieben. Die, oft in starken Farbkontrasten getauchten Bilder, platzen regelrecht geradzu vor Einzelheiten. Man könnte >Akira< hundert Mal gucken und man würde immer neue Dinge entdecken. Der Zeichenstil an sich hat mich stark an >Dragenball< erinnert und war damals wohl Standard. Einige Designs von Motorrädern oder anderen Fahrzeugen sind ganz hübsch anzusehen und auch Neo Tokio im Allgemeinen ist eine Augenweide.
2. Sound
Hab Soundtrack eher selten wahrgenommen und wenn, dann war es zwar ganz gut, haute mich aber nicht um. Die Musik passt immerhin zu den Szenen.
3. Inhalt
Das ganze spielt in einer Zukunft voller sozialer Unruhe und gesellschaftlichen Zerfall, was recht gut dargestellt wurde. Es herrschen wirtschaftliche Probleme, die Regierung ist korrupt, auf den Straßen gibt es Kämpfe zwischen Demonstranten und Polizei oder verschiedenen Gangs. Eine Welt am Abgrund wurde meiner Meinung bisher nur in den Film >Children of Men< besser dargestellt.
Die Story dreht sich um eine der erwähnten Straßengangs und einigen übernatürlich begabten Kindern in einem Forschungslabor der Regierung. Mehr werde ich zur Handlung nicht erwähnen.
Es wird gut gezeigt wie sich die Gesamtsituation immer weiter zuspitzt und einige Szenen wie die Motorradschlacht sind durchaus erinnerungswürdig. Es spritzt recht viel animiertes Blut und einen Haufen surealer Szenen gibt es auch noch oben drauf.
Die Charaktere sind gut ausgearbeitet, die Geschichte besitzt etwas tiefgründigkeit und es ist durchweg spannend mit einer düsteren Atmosphäre.
Gegen Ende wurde mir das Ganze aber zu absurd. Ich hab zwar nichts dagegen wenn es mal übertrieben episch wird, aber hier?
- Achtung! Kleinere Spoiler! -
Ich meine im Ernst? Übermächtige Superkämpfer wie in >Dragenball< (und hier wird es extrem ernst genommen), ein ekliges Schwabbelmonster und am Ende wird gleich mal ein komplett neues Universum erzeugt.
Das war für mich einfach lächerlich.
- Spoiler Ende -
4. Fazit
Ein beeindruckender Film mit perfekten Animationen und Bildern. Eine gut ausgearbeitete Geschichte, die an einigen Stellen durchaus Nachdenken erfordert und eine düstere Zukunft.
Das alles werdet ihr in >Akira< finden. Vollkommen perfekt ist der Streifen nicht, aber er ist trotzdem eine Perle unter den japanischen Animes und kann empfohlen werden.
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Baumkopf Holzfaust 2011/07/02 00:28:22
Antwort löschenwird doch mal Zeit, dass ich mir den Film nochmal gebe...
Herautos 2011/02/19 18:32:36
Kommentar löschenDas beste Anime aller Zeiten !!!!
Es gibt einfach nichts besseres als Akira.
Akira stellt wirklich alle anderen Animes mühelos in den Schatten.
Ich liebe dieses Anime einfach nur.
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Fulsome. 2011/03/22 22:09:41
Antwort löschenWeil?
Herautos 2011/03/23 09:50:52
Antwort löschenWeil er einfach nur genial ist ?
Die Story, der Style, die Charaktere, einfach alles.
Wenn ich da den ganzen neuen Mist sehe, da kommt nichts ran davon.
phoenix409 2011/02/15 20:21:25
Kommentar löschenAuch wenn der Film wohl nur vermuten lässt, was Katsuhiro Otomo in jahrelanger Arbeit kreiert hat, so bleibt mir hier auch ohne Kenntnis der Vorlage der Eindruck, ein Meisterwerk erlebt zu haben. Meine Vorliebe für dystopische Zukunftsvisionen hat den Einstieg leicht gemacht: Die Optik, der ganze Entwurf von Neo-Tokio nach dem dritten Weltkrieg in all seinen Facetten, die erstklassigen Zeichnungen und Animationen sind über jeden Zweifel erhaben und zeigen eine harte, aber faszinierende Zukunft in verblüffend lebendigen Bildern, die mich sofort in ihrem Bann hatten. "Akira" offenbart eine große Geschichte mit zunehmend surrealistischen Ideen und Traumbildern, zeichnet interessante und nachvollziehbare Charakterentwicklungen und gipfelt zum Finale in einem tosenden Inferno aus Machtkontrolle, Gier, Angst, Tod und Hoffnung, übt Kritik an totalitärer Autorität und überstürzten Handlungen mit schwerwiegenden Folgen, wie es sie schon viel zu oft gegeben hat.
Ein Kunstwerk, ein großes Aushängeschild für den japanischen Trickfilm und ein wichtiger Wegbereiter für's Science Fiction-Kino, ohne den wir heute um einige Schätze ärmer wären.
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Tyler__Durden 2011/02/15 22:18:02
Antwort löschenGut so. Im direkten Vergleich zur Vorlage zwar ein sinkendes Schiff das sich nur dank dem unheimlich perfekten Soundtrack und der Kinetischen Ästhetik über Wasser halten kann. Der Film kratzt ja zum Beispiel nur die ersten drei Bände der Vorlage an. Und selbst das Wort kratzen ist noch eine Übertreibung. Aber trotzdem hat Otomo raus geholt was er konnte um diesen seinen Epos in zwei Stunden, wenn auch nur aufs nötigste runter gebrochen und leicht Ziellos, zu erzählen.
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phoenix409 2011/02/15 22:30:42
Antwort löschenHätte mich gerne für die doppelte Laufzeit hergegeben, wenns dadurch besser geworden wäre.
Brennegan 2011/02/16 09:19:35
Antwort löschenTrotz meiner Liebe zu dem Film ... oder vielleicht gerade deswegen ... ja, ich hätte die doppelte Laufzeit auch mit Freuden, ja sogar die dreifache, gesehen ...
Hoang-Thach-Vu 2011/02/01 08:09:04
Kommentar löschenDas Absurde am Anime Klassiker "Akira", welcher ja die gigantisches Animewelle im Westen ausgelöst hat und von allen möglichen Leuten und Kritikern hochgepriesen wird wie nichts gutes, ist, dass man ihn nicht versteht, wenn man die Mangareihe nicht zuvor gelesen hat. "Warum hat er jetzt diese unglaubliche Kraft?", "Was hat es jetzt GENAU mit Akira auf sich?" "Warum sehen die Kids noch einmal so verschrumpelt aus?" "Wieso ist der eine im Rollstuhl" "HEEEH??" "WIEEE?" etc.
"Akira" weiß auf jeden Fall mit seinen bombastischen, bezaubernden Bildern wirklich zu begeistern und man versteht schnell, warum er zu so einem Klassiker herangewachsen ist. Awesome Action, awesome Setpieces, alles awesome auf visueller Ebene. Jedoch wird anhand des konfusen, schlecht strukturierten Storytellings und der damit entstehenden Fragen beim Zuschauer mehr als nur deutlich, dass der Film (was viele nicht wissen) schon fertiggestellt wurde, noch bevor die Mangareihe beendet werden konnte. Somit nahmen sich die Filmemacher lediglich eine halbfertige Vorlage für ihr "Meisterwerk". Das ist natürlich unglaublich schade.
Auch wenn "Akira" als absoluter Must-See Film gesehen wird... er hätte um vieles besser sein können. Nichtsdestotrotz: Sehr unterhaltsam!
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Snajper 2011/09/02 16:47:26
Antwort löschenUnter den vielen Superduper-Kommentaren, kann ich mich bis jetzt nur dir anschließen. Muss aber leider 6.5 Punkte geben... leider.
Shritz 2011/01/11 21:04:03
Kommentar löschenAkira war seiner Zeit eine der ersten Mangaumsetzungen auf Zelluloid, die auch in westlichen Gefilden Anklang fand. Und das nicht ohne Grund, denn Akira ist ein atembraubendes Erlebnis, soviel ist klar. Die Zeichnungen der düsteren Endzeitmetropole Neo Tokyo sind fantastisch und strotzen nur so vor kleinen Details und wunderbaren Settings. Tatsächlich erinnern manche Designs an das scheinbar große Vorbild Blade Runner, so wird Akira zumindest optisch dem Anspruch "der Zeichentrick Blade Runner der 90er" zu sein gerecht. Das einzige Manko an den Zeichnungen sind manche Bewegungsabläufe die nicht optimal animiert wurden, das ist jedoch noch zu verzeihen. Schwerer ins Gewicht fällt da schon leider die Handlung. Diese ist nämlich schon zu Beginn wahnsinnig unzugänglich und unübersichtlich, was mit laufender Dauer sogar noch schlimmer wird. Dadurch gehen viele Ereignisse, Erkenntnisse und Informationen unter oder tauchen gar nicht bzw. erst zu spät auf. Auch die Figuren bleiben dabei leider größten Teils auf der Strecke, außer über die beiden Protagonisten erfährt man zu wenig, manche Nebenfiguren stellen sich letztlich nahezu als nutzlos heraus. Das ist äußerst schade, denn die Art und Weise wie Akira seine wirre und unübersichtliche Story erzählt ist schon recht faszinierend und fesselnd, trotz der Tatsache, dass man als Zuschauer meist nur ein großes Fragezeichen vor den Augen hat. Letztlich wird die Verwandlung Tetsuos und seine Beziehung (und der daraus entstehende Konflikt) zu Kaneda aber so stilisch, düster und auch häufig äußerst hart geschildert, dass der Film nicht langweilig wird. Zudem strotzt Akira voller erinnerungswürdiger Momente, wie zum Beispiel der atomare Overkill zu Beginn, der in nahezu vollkommener Stille noch nie so mayestätisch zelebriert wurde.
Akira ist der Klassiker schlechthin unter den Animeverfilmungen und weiß mit einer düsteren Story und vor allem einer noch düstereren Atmosphäre zu überzeugen. Er bebildert dabei unendliche Zerstörung als Resultat der Anarchie und ist in seiner Härte und dem brachialen Ende, das als einzige verbleibende Möglichkeit existiert, absolut konsequent. Zwar kann der Film viel Gesellschaftskritik vorweisen, doch geht diese leider in der unzugänglichen Geschichte verloren. Dadurch wird Akira zu einem Werk, das man öffter sehen muss um sich seiner gesamten Tragweite bewusst zu werden.
Für Anime und Manga Liebhaber ohnehin ein Muss, aber auch für alle anderen nicht uninteressant.
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-NooN- 2011/01/07 01:19:46
Kommentar löschenAkira ist ein visionäres Meisterwerk und bis heute unerreicht.
Bei vielen Anime-Filmen vermisse ich die Ernsthaftigkeit dieses Schmuckstücks
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BigDi 2010/11/21 14:03:59
Kommentar löschenDie Art und Weise, wie "Akira" am Schluss seine unzähligen Figuren, Motivationen und Handlungsstränge in einem entfesselten Showdown zusammenführt und eskalieren lässt, lässt einen vermuten, dass das wirklich essentielle Element eines Animes nicht etwa eine tiefgründige Geschichte, erinnerungswürdige Figuren oder eine wichtige Botschaft ist, sondern die überwältigende Ekstase auf dem Höhepunkt des Geschehens, die grenzenlose und größenwahnsinnige Zelebrierung des cinematographischen Vollrauschs, welche sich für alle Ewigkeiten ins Gedächtnis einbrennt, egal, wieviel man von der tatsächlichen Story mitbekommen hat. Diese beginnt in "Akira" beinahe behäbig und steigert sich nach und nach zu einem schwer durchschaubaren paranormalen Actionthriller, welcher zu einem von Hoffnung und Zorn, Ambition und Versessenheit durchzogenen Finale führt, welches zwar ein großes Fragezeichen hinterlässt, aber mit seiner grenzenlosen Brachialität auch ein unvergessliches Ausrufezeichen setzt. Wer behauptet, dass Animes Kinderkram sind, soll sich das anschauen und die Klappe halten - wer es nicht tut, kommt an diesem mysteriös schimmernden Werk ohnehin nicht vorbei.
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Bandrix 2010/11/21 14:23:11
Antwort löschenAbsolut richtig. Ein Klassiker durch und durch!
BaitfroN 2010/10/11 14:12:55
Kommentar löschenWird dem Comic sowas von überhaupt nicht gerecht! Wie kommt man auf die ein 19-Bändiges Manga in einen Film zu packen? War klar das im Prinzig nur die Handlung der ersten 5 Bände aufgegriffen und auch noch stark abgeändert wird...
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marvelfanboy 2010/09/07 13:10:31
Kommentar löschenAkira ist nicht nur im Bereich des Animes längst ein moderner SciFiKlassiker. Seine brisante Mischung aus rebellierenden Jugendbanden und Demonstranten, Gewalt und Drogen über geheime militärische Forschungsprojekte bis hin zur Parapsychologie und schlussendlich zur Apokalypse ist auch aus heutiger Sicht filmisch brillant umgesetzt.
Ganz nebenbei garantiert der Film auch noch packende wie intelligende Action-Unterhaltung.
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mionisation 2010/08/27 16:16:15
Kommentar löschenA-KI-RA! A-KI-RA!
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LavaBaer 2010/10/11 23:54:08
Antwort löschenA-ki-ra A-ki-ra A-ki-A-ki-A-ki-RA
Ein Ohrwurm sondergleichen haha^^