Akira

Akira (1988), JP Laufzeit 120 Minuten, FSK 16, Animationsfilm, Science Fiction-Film, Eastern, Fantasyfilm, Horrorfilm, Road Movie, Kinostart 09.05.1991

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7.2
Kritiker
31 Bewertungen
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7.4
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3707 Bewertungen
64 Kommentare
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von Katsuhiro Ôtomo, mit Mitsuo Iwata und Nozomu Sasaki

Im Jahre 1988 kommt es in Tokyo durch Unbekannte zur Explosion einer Atombombe die den Dritten Weltkrieg auslöst.

In der Megacity Neo-Tokyo des Jahres 2019, herrscht Zerfall und Wohlstand gleichermaßen. Arbeitslosigkeit, Drogenmissbrauch und sektiererische Vereinigungen machen sich breit. Auf den Straßen liefern sich rivalisierende Motorradgangs hitzige Kämpfe. Kaneda (Mitsuo Iwata) ist der Anführer einer dieser Gangs. Gemeinsam mit seinem Freund Tetsuo (Nozomu Sasaki) bekämpfen sie die Clowns, ihre Erzrivalen auf den Straßen Neo-Tokyos.

Eines Nachts passiert jedoch ein Unfall. Tetsuo rast mit seinem Motorrad in einen kleinen Jungen, der greisenhafte Züge aufweist. Dem Jungen geschieht nichts, doch Tetsuo hat schwere Verletzungen. Wie aus dem Nichts tauchen plötzlich Armeehubschrauber auf und nehmen sowohl den Jungen als auch Tetsuo mit sich. Der Junge heißt Takashi (Tatsuhiko Nakamura) und ist wohlauf, denn er ist eines von mehreren geheimen Kinder mit übernatürlichen Kräften. In einem Militär-Krankenhaus wird Tetsuo verschiedenen Tests unterzogen, denn durch den Aufprall mit Takashi haben sich die Psi-Kräfte auch auf Tetsuo übertragen.

Nach einiger Zeit gelingt Tetsuo die Flucht aus dem Krankenhaus und er bemerkt seine erwachten Kräfte. Berauscht von seiner Macht, entwickelt Tetsuo mehr und mehr Allmachtsphantasien. Doch er hat seine Kräfte nicht vollständig unter Kontrolle. Durch die Einnahme von Drogen verschlimmert sich sein Zustand zusehends. Von anderen Psi-Kindern erfährt Tetsuo von Akira, der Ursache der Zerstörung von vor über 30 Jahren. In einer geheimen Militärbasis wird Akira in absolutem Kühlschlaf in Sicherheit gehalten. Tetsuo ist neugierig geworden und möchte Akira befreien…

Hintergrund & Infos zu Akira

Oberste Priorität bei der Herstellung von Akira hatte der realistische Stil, der nötig war, um das Neo-Tokio des Jahres 2019 darzustellen. Es wurden 2.212 Einstellungen und 160.000 Einzelbilder gebraucht, um die gewünschten lebensnahen Effekte zu erzielen.
Ungewöhnlich für einen Zeichentrickfilm ist auch, dass Akira auf 70mm Film gedreht wurde, um grösstmögliche Brillianz und Schärfe für die Projektion zu erreichen.
Der Erfolg von Akira und seine andauernde Popularität führten zu einer Hollywood-Realfilm-Adaption die in Neo-Manhattan angesiedelt ist.

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Cast & Crew


Kritiken (1) — Film: Akira

Kubrick_obscura: CinemaForever

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7.0Sehenswert

So düster und verdreckt, so pessimistisch und ausweglos. Es gibt keinen Sci-Fi-Film (noch nicht mal Blade Runner) der eine so verkommene Zukunft zeigt, wie "Akira".
Ein oftmals missverstandenes, aber auch gewalt(tätiges)iges Meisterwerk aus der Feder von Otomo.

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Kommentare (63) — Film: Akira


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Dj Rise

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Bewertung10.0Lieblingsfilm

Wer Anime liebt kommt an diesen Titel nicht vorbei ein Monumentales Meisterwerk auf höchsten Nivo ! und das beste ist nach all den Jahren kann ich mir diesen Film immer wider noch ansehen : )

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Deathpool

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Bewertung9.0Herausragend

http://www.youtube.com/watch?v=GwyPRm6nxrE

Wir rasen durch die Nacht, ungezügelte Jugend bricht die Regeln.
Wir sind das Kommando
Wir sind die Macht
Wir sind das Leben

Die Regierung hat dich gefangen ihr Glauben bricht ins Nichts.
Sie alle werden sterben wenn das Feuer in den Straßen kriecht.

Mein Freund sie jagen dich.
Mein Freund ich hasse dich.
Hast die Jugend gebrochen hast das Band der Freiheit zerbrochen.

Lausche der Musik und saug Akira auf.

Anime Kunst in seiner reinsten Form.
Düster getrieben,Atemlos erzählt,intelligent seltsam.

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Jamo1138

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Bewertung8.5Ausgezeichnet

Akira ist in seinem Genre einer der besten und gehört definitiv zum Thema Allgemeinbildung was Filme angeht. Allerdings gefällt er mir nicht so gut wie GITS. Die Story ist etwas abgedrehter aber auch flacher und der Zeichenstil ist altbacken, was viele grade mögen. Auch das besondere etwas an diesem Film habe ich vermisst. Ansonsten ist er sehr gut.

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Copacabanasun

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Bewertung10.0Lieblingsfilm

Ich kann nur eines sagen...für mich ist es nicht nur ein Animefilm der Animegeschichte schrieb...für mich ist das "DER ANIME"!!! Keine Ahnung wie Otomo das hinbekommen hat aber ich bin so froh das er AKIRA gemacht hat und die Mangas zu AKIRA auch BOMBE!!! Im wahrsten Sinne!!! :)

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BOW666

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Bewertung10.0Lieblingsfilm

Ein Meilenstein der heute schon zum Kult wurde, neben der rasanten Geschichte und den Effekten her, heute noch eine Augenweide.

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Dj Rise

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ganz genau ; )


Dr. Train Spotting

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Bewertung7.5Sehenswert

Nachdem ich mich heute mal ausgiebig mit intelligentem Anime beschäftigt habe- auch mit Akira gestartet musste ich nach Ghost in the Shell die Bewertung von Akira von 8 auf 7,5 runterkorrigieren.
Ich bin immernoch mega geflasht von Ghost in the Shell neben dem sich Akira fast ich will es nicht sagen einfacher SciFi entpuppt.

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Deathpool

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Akira war zuerst da und außerdem kann man beide nicht vergleichen.
Deine Abwertung ist zwar nicht viel aber trotzdem ungerecht^^


Dr. Train Spotting

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Ich bin neu im Anime, deswegen vergleiche ich nicht Themen im Anime dafür kenn ich zu wenig; Ich vergleich Anime und Anime :D


SamRamJam

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Bewertung8.0Ausgezeichnet

Es gibt dicke Menschen, die wirklich sehr dick sind, und die trotz unglaublicher Wurstfinger sehr filigran Gitarre spielen können. Mich fasziniert sowas immer wieder, wie sehr der Schein doch trügen kann. Akira ist so ähnlich, ein Monster von einem Film, dabei aber so feinfühlig und detailiert, dass man sich doch fragt wie es dieser Film schafft.
Dabei kann ich Akira nirgends so richtig einordnen. Es scheint in dem Film um so viel zu gehen, und doch beschränkt er sich weitgehend auf seine wenigen Protagonisten, genauso wie die Wechsel zwischen dem riesigen und verdreckten Neo-Tokyo, der scheinbar alles beherrschenden Militärmacht, und daneben als Gegenentwurf die kleine Motorradgang mit Clubhaus.
Immer wieder höre ich dass Akira der erste Film gewesen sein soll, der in Deutschland als Zeichentrickfilm ernst genommen wurde und mit dem Klischeé aufräumte, gezeichnet sei automatisch für Kinder ausgelegt. Ob das so war weiß ich nicht, vorstellen kann ich es mir aber gut.
Allerdings dünkt es mir, dass die riesen Geschichte für mich nur angedeutet und rudimentär angekratzt bleibt. Denn man soll doch erhebliche Verständnisprobleme haben wenn man die Manga-Vorlage nicht kennt. Gut, ich reime mir die Lücken einfach selber irgendwie zurecht, trotzdem bleibt dieses Gefühl dass unter Akira noch so viel mehr ist... ich sollte wohl einen Comichändler aufsuchen, womöglich steigt nach Leselektüre auch die Wertung des Films, denn obwohl mich der Film begeistert, bleiben doch für mich zu viele Fragezeichen um das Spektakel noch höher zu bewerten.

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natedb

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Bewertung8.0Ausgezeichnet

Wie abgefuckt war das denn... Ich steh drauf.

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Julio Venegas

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Ich glaube in meinem Hirn ist soeben ein neues Universum entstanden.


natedb

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Dieser Film hat mich einfach derbe weggeklatscht.


AwesomeTotoro

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Bewertung5.5Geht so

Nä. Sorry, aber nä.
Ich liebe Anime-Filme. Ich liebe Science-Fiction-Filme. Ich liebe Anime-Science-Fiction-Filme (Ghost in the shell !!!).
Und "Akira" hatte wirklich, wirklich das Zeug dazu mich zu begeistern. Allein schon dieses dystopische Tokio hat mein Herz höher schlagen lassen, vor allem im Zusammenspiel mit der wirklich tollen Musik.
Aber anstatt einem tollen Gesellschaft-Drama oder Science-Fiction-Spektakel bekommt viel zu flache Charaktere, eine Geschichte, in der es um etwas Übernatürliches geht (wozu dann die Zukunfts-Kulisse?) und so ein total komisches Ende, dass meine Wertung bestimmt 1 bis 2 Punkte zurückgesetzt hat. Was sollte das mit Tetsuo, der dann plötzlich aufquillt? Und das ganze Zeug mit den alten Kindern? Warum will die Stadt, dass Akira sie erlöst? Wie sieht die Gesellschaft überhaupt aus?
Zudem fand ich die Hintergründe (Stadt, Räume) zwar wirklich gut und schön gezeichnet, konnte mich aber überhaupt nicht mit der Darstellung der Figuren anfreunden, die in einem Satz fünf Gesichtsausdrücke hatten, die meines Erachtens gar nicht passend waren (und ich hab ihn sogar auf japanisch geguckt).
Für mich weit davon entfernt ein Meisterwerk zu sein, obwohl das Potenzial sicherlich vorhanden war.
"Ghost in the shell" ist die bessere Alternative.

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uncut123

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Bewertung9.5Herausragend

OMFG!!!war ja richtig geile scheiße...somit muss sich Ghost in the Shell jetzt leider mit platz 2 vergnügen.richtig gut gemacht

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michael.katastroph

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Bewertung10.0Lieblingsfilm

Der einzige Manga der mir gefiel....und immer noch gefällt....Meisterwerk!!!

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Mac_C_Tiro

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Bewertung10.0Lieblingsfilm

Hm.. es ist Akira, was soll man da noch sagen? An den Manga kommt dieser Meilenstein des Anime zwar nicht heran, was Charakterausleuchtung und erzählerische Dichte angeht, dafür ist die Stimmung aber derart düster und die Anklage an Gesellschaft wie ein Hammerschlag. Katsuhiro Otomo hat sich mit der Erschaffung dieses Meisterwerks ein ewiges Denkmal gesetzt! Bis heute einer der besten Anime die ich kenne!

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movie.max

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Bewertung7.0Sehenswert

Eine visuell betörende Zerstörungsorgie. So lobe ich mir das. Der originelle Grundgedanke überwiegt leider nicht vollständig den schwächelnden Figuren und es krankt mir bei Akira etwas an Erklärungen. Einiges gehört einfach verdeutlicht, um einen aktuellen Kontext herzustellen. Dennoch ein 'sehenswertes' Stück Filmgeschichte mit wahnsinniger Optik. Nur die Handlung kann nicht den Sog halten, den sie verspricht.

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gaffi

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Bewertung10.0Lieblingsfilm

der film hat mich komplett weggeblasen, oder reingesogen? vermutlich beides.. gleichzeitig.
ich würde ihm gerne eine 10 mit sternchen geben, oder eine 11.. leider geht das nicht und so sehe ich mich gezwungen meine bisherigen filmbewertungen anzupassen und zu verringern hehe : )
es mag an meinem hobby des zeichnens liegen, aber was die leute da auf die leinwand gezaubert haben ist wirklich beeindruckend! kein einziger (!) animierter film den ich bisher in meinem leben gesehen habe ist mit so viel liebe zum detail und fleißarbeit gezeichnet worden.. eigentlich finde ich kaum worte um das ganze zu beschreiben. aber wenn sich der zeichner die mühe und gedanken zu den zerstörten rohren unter dem kantstein machen darf kann das nur ein gutes zeichen sein. könnte ich es mir leisten würde ich solche projekte unterstützen denn sie wären besser als jede 3d animation (einzig rango lässt mich wieder hoffen).
mir ist nur aufgefallen dass der lob für diese immense arbeit viel zu kurz kommt, ein kleiner nebensatz am rande halt.
vielen dank an alle denker, lenker und macher dieses films!

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Framesurfer

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Akira und Rango, gute Wahl.


Oskar Gleit

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Bewertung8.0Ausgezeichnet

Auch wenn ich kein Freund von Anime bin, so hat mir das hier sogar gefallen

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Baumkopf Holzfaust

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Ich verstehe was du meinst. Sieh dir "Ghost in the Shell" an einem verregneten Donnerstag abend im Herbst an, wenn es draußen schon dunkel ist. Dann wirkt er am Besten


freakualizer

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Super Tipp! Das kann ich mir tatsächlich vorstellen und komme schon fast in dieses seltene Gefühl! Spitzen Idee. Danke!


HulktopF

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Bewertung8.5Ausgezeichnet

abgedrehter sci fi actioner, der durch skurilen humor, einfälle und animationen besticht.
die sinchro ist annehmbar und die action ist manchmal leicht hanebüchen aber das fällt nicht so schlimm ins gewicht.

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JojoChan

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Bewertung10.0Lieblingsfilm

Legendär aber nur mit der alten Syncro

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laurent kane

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Bewertung8.5Ausgezeichnet

Erst heute wieder angeschaut.Ein guter Anime-film.Super Musik gepaart mit eindrucksvollen Bildern.Man kann die Endzeitstimmung regelrecht fühlen die von Akiras bevorstehenden Wiederkunft ausgeht.Zurecht einer der besten Animefilme die je gemacht wurden.

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Mister.AmaZ-inG

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Bewertung10.0Lieblingsfilm

Nicht umsonst steht die längste europäische Version in meinem Regal. Genialer Streifen !

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mikkean

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Bewertung10.0Lieblingsfilm

Das ganze Gerede um ein "Twilight"-Cast-geplagtes Ami-Remake, das auch noch in Neu New York spielt??? Oh Mann, da flüchte ich mich doch lieber glatt in die Arme des einzig wahren Originals.

"Akira" ist für mich mehr als nur gewaltiges Animations-Spektakel - von westlichen Kritikern gern mit "Blade Runner" in eine Reihe gestellt. Für mich ist dies der Film, der alles auf den Kopf stellte, was ich vorher unter Zeichentrick und Comic verstand. Wie alt war ich da, keine Ahnung. Aber "Akira" knallte mir Anfang der Neunziger als Trailer um die Ohren. Und ließ mich ab da nicht mehr los. Es war, als hätte jemand eine Granate ins Land von Captain Future (ich hab's noch geschnitten erlebt!), Spider-Man und Co. geworfen ... Und als hätte alles niedliche, verharmlosende und naive einfach atomisiert.

Schon neunzig Sekunden oder so ähnlich reichten da schon, um all die kinderfreundlichen Trick-Abenteuer auch meiner Marvel-Helden, plötzlich nichtig erscheinen zu lassen. Ein paar Jahre vorgespult, da ergatterte ich "Akira" endlich auf Video. Was für ein Erlebnis und es reißt mich immer noch mit.

Was Katsuhiro Otomo hier als erfahrener Geschichten-Erzähler, aber auch als Regie-Debütant hier leistete, ist wirklich beachtlich. Erst lässt er Tokio durch die Atombombe zerstören, dann wird es in Sekunden zur unheimlichen Metropolis. Ein städtischer Moloch aus High Tech, futuristischer Architektur und viel optischen Blendwerk. In den Straßen prügeln sich protestierende Studenten mit der Polizei, predigen geistige Führer den baldigen Untergang und den Verzicht auf alle Technik. Und die Motorrad-Gang um das junge Raubein Kaneda liefert sich eine Schlacht mit ihren Erzfeinden, den Clowns. Die blutige Hetzjagd findet in den Ruinen der Altstadt aber ein jähes Ende. Kanedas Kumpel Tetsuo hat einen Unfall, an dem ein kindsgroßer Greis Schuld zu haben scheint. Aus dem Nichts aufgetaucht und umgehend von einer Armada Militär-Helikopter wieder eingesackt. Und den Verletzten Tetsuo nehmen sie auch gleich mit.

Was für ein Auftakt, die ersten fünfzehn Minuten von "Akira" toppen so manch anderen Klassiker. Kein Wunder, denn "Akira" ist auch heute noch ein mitunter schnelles, fetziges Sci-Fi-Epos, in dem der Animationsfilm seine realen Konkurrenten das ein oder andere mal spürbar überholt. Bei seiner Suche nach Tetsuo stößt Kaneda schließlich auf mehr als die vermeintlichen Geheim-Experimente. Otomo verarbeitete in gewisser Weise Jugend-Drama, Gang-Kämpfe, Weltuntergangs-Szenarios, menschlichen Größenwahn und beinahe tödliches Bestreben nach göttlicher Allmacht. Es ist schließlich die Kehrseite der technischen Perfektion, die Neo-Toyko am Ende verschlingen wird.

Manipulation an allen Ecken, davon gibt es in "Akira" genug. Politik und Militär schlagen sich im Parlament die Köpfe ein, im Geheimen wird an Kindern rumgedoktert, während politische Revoluzzer nur zu Marionetten-Zwecken von Putschfreunden gelenkt werden. Ziemlich heftig was? Ja, "Akira" erschließt sich vielleicht nicht so, wie jeder andere Film. Wir erleben vieles aus dem Blickwinkel des Rowdies Kaneda, der mit Politik und Revolte nicht allzu viel am Hut hat. Und doch will er seinen Freund Tetsuo zunächst aus einem zu gut gesicherten Krankenhaus-Komplex befreien. Doch sein Kumpel ist inzwischen nicht mehr der alte, seine Gedankenkraft kann echte Zerstörung bewirken. Und ein Name spukt ihm peinigend durch den Kopf: "Akira".

Keine Panik, Otomo ist hier ein großer Wurf gelungen. Der verlangt zwar einiges ab, wenn man die Manga-Vorlage nicht kennt oder im Genre nicht ganz heimisch ist. Auch ich sah zuerst den Film und las anschließend die heute vergriffene erste Auflage der Mangas. Viele Aspekte mussten für den Film geopfert werden. Kein Scherz, da wo "Akira" zu Ende geführt wird, gibt es dort noch erheblich mehr zu lesen. Aber die Grundsäulen der Geschichte wurden in dieses Mammutwerk von einem Erwachsenen-Animationsfilm sehr treffend übertragen.

Es gibt wirklich berührende Momente, Szenen echter Freundschaft und dem üblen Scherz des Schicksals, der Kaneda und Tetsuo da gegeneinander antreten lässt. Aber auch bei der Herkunft Akiras baut Katsuhiro Otomo mit einem tollem Kunstgriff ein stilles Drama ein. Eines, das nur zeigt und dabei arg an die Nieren und das Gewissen geht. Siehe oben genannter Themen, die "Akira" da in der menschlichen Natur abhandelt. Für einen vermeintlich so alten Film des nicht digitalen Film-Zeitalters verströmt er immer noch eine gewaltige Ladung frischer Lebendigkeit und Vorausdenkens. Hoffentlich ist er nicht zu prophetisch, auf jeden Fall sind die Animationen keineswegs steril und erst recht nicht veraltet. Die bombastischen Szenen der Zerstörung, die mit einem ebenso wuchtigen Soundtrack - der einen modern orientierten Score mit traditionellen Chören verbindet - untermalt wurde, dürfte keinen kalt lassen.

Ein weiteres stimmiges Puzzlestück zum Triumph dieses überaus wichtigen Werks. Wie passend, dass "Akira" damals auch von westlichen Medien und Vertrieben entdeckt wurde. Als viel gepriesener Einstieg in eine fremdartige Zeichentrick-Kultur lief "Akira" ja auch in deutschen Kinos. Warner Brothers sei Dank, der Name prangt auch auf meiner alten VHS!!! Welch seltenes Glück, einen, nein, den Anime überhaupt dann auch immer wieder in seiner ursprünglichen deutschen Synchro hören zu dürfen. Da tummeln sich viele Stimmen, die bis Heute noch bekannt sind. Und sich um Klassen besser geben, als die spätere Splendid-Garde bei den Manga Video-Präsentationen. Selbst wenn viele Kenner immer noch monieren, dass hier damals viele Begrifflichkeiten und Sinn-Inhalte verzerrt und geschmälert wurden. Den Absprung auf die spätere DVD-Neubearbeitung hab ich noch nie gewagt. Ist aber nicht die Gefährdung eines Kindheitstraums, sondern wie so oft pure Geldfrage.

"Akira" habe ich mittlerweile auch schon im japanischen Original mit Untertiteln gesehen, auf Englisch, wo die Flüche wesentlich fieser sind als auf Deutsch. Er ist jedes Mal ein echtes Erlebnis, dass mich innerlich wieder zum begeisterten Kind macht, das am liebsten jedes Bild und Detail aufsaugen, fotografieren und abspeichern möchte. Ist mir so zwar nicht möglich, aber eine gute Ausrede, diesen Film fast jährlich an einem selbsterdachten Feiertag erneut aufleben zu lassen. Mag sein, dass diese Wertschätzung nicht für jeden nachvollziehbar sein wird, wenn er oder sie dann "Akira" mal sehen wird. Für mich jedoch wird er immer dieser eine ganz besondere Film bleiben. Jener, der mir zeigte, dass es neben quakenden Enten und fröhlichen Mäusen, neben freundlichen Spinnen aus der Nachbarschaft und fliegenden Cape-Trägern eine völlig andere Welt gibt. Eine, die einem das Hirn durch die Mangel drehen kann und sprichwörtlich bewusstseins-erweiternd wirkt. Es sollte sowieso jeder mindestens einen Film-Schatz wie diesen sein Eigen nennen dürfen. Ja, ich weiß, es sind immer mindestens zehn. Aber zu denen gehört für mich persönlich eben auch "Akira".

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momopipi

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Das will ich hoffen, ich stehe einfach auf hochkarätige Animes^^
Allerdings scheine ich in dem Bereich schon an gewisse Grenzen gestossen zu sein.


Oskar Gleit

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Also AKIRA nenne ich auch in einem Zug mit Mangas und Anime. Jedoch konnte ich mich nie wirklich für die Comics rund um Akira begeistern, obwohl ich jemanden in meinem Bekanntenkreis habe, der die "Erstauflage" besitzt. Mal sehen, ob ich den Film irgendwo "erwische" und vielleicht werde ich ja eines besseren belehrt. Allerdings muss ich etwas kleinlaut zugeben, das ich etwa um 2001 oder 2002 den Film Final Fantasy im Kino gesehen habe und ziemlich beeindruckt war....



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