Minority Report
Minority Report (2002), US Laufzeit 144 Minuten, FSK 12, Science Fiction-Film, Kriminalfilm, Thriller, Drama, Kinostart 03.10.2002
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81 Kommentare
Keine ?
von Steven Spielberg, mit Tom Cruise und Colin Farrell
Im Washington, D.C., des Jahres 2054 gibt es keine Morde mehr. Die Zukunft ist bekannt und Mörder werden gefasst, bevor sie ihr Verbrechen begehen können. Dafür sorgt Pre-Crime, eine Elite-Einheit der Polizei, die die Visionen der Pre-Cogs, drei Wesen mit hellseherischen Fähigkeiten, auswertet und zur Tat schreitet. Das System ist perfekt. Und John Anderton ist sein perfekter Chef: Seit einem tragischen Verlust sechs Jahre zuvor widmet er sein Leben mit vollkommener Leidenschaft der Verbrecherjagd. Es gibt keinen Grund für ihn, am System zu zweifeln – bis er in einer Vision selbst als Mörder zu sehen ist. 36 Stunden bleiben ihm bis zu dem Verbrechen. 36 Stunden, um zu beweisen, dass er unschuldig ist … und das perfekte System fehlbar. Die Flucht kann beginnen.
HandlungWashington, D.C. im Jahre 2054. Durch die Hilfe von drei “Precogs” und entsprechender Technologie ist die Stadt seit über sechs Jahren frei von Gewaltverbechen wie Mord. Die “Precogs” sind unter anderem durch medikamentöse Stimulation in der Lage, in der Zukunft geschehende Mordfälle vorauszusehen. Im Departement of Pre-Crime wird dann alles daran gesetzt, dass diese Visionen nicht wahr werden. Departement Chief John Anderton (Tom Cruise) und sein Team sind eine Spezialeinheit, die auf Grund der Visionen der Precogs den zukünftigen Mörder festnehmen, noch bevor er Schaden anrichten kann.
Das äußerst erfolgreiche Departement of Pre-Crime wurde von Lamar Burgess (Max von Sydow) gegründet, der nun den Plan hegt, das System auf das gesamte Land auszubreiten. Doch zuvor soll durch einen Sonderermittler des Justizministeriums, Danny Witwer (Colin Farrell), ausgeschlossen werden, dass das System Fehler produzieren kann. Sowohl Anderton als auch Burgess sehen in ihm einen Eindringling, der ihnen Schaden könnte. Anderton hat vor mehreren Jahren durch ungeklärte Umstände seinen Sohn verloren, woraufhin sich seine Frau von ihm trennte und er gelegentlich…
Im Washington, D.C., des Jahres 2054 gibt es keine Morde mehr. Die Zukunft ist bekannt und Mörder werden gefasst, bevor sie ihr Verbrechen begehen können. Dafür sorgt Pre-Crime, eine Elite-Einheit der Polizei, die die Visionen der Pre-Cogs, drei Wesen mit hellseherischen Fähigkeiten, auswertet und zur Tat schreitet. Das System ist perfekt. Und John Anderton ist sein perfekter Chef: Seit einem tragischen Verlust sechs Jahre zuvor widmet er sein Leben mit vollkommener Leidenschaft der Verbrecherjagd. Es gibt keinen Grund für ihn, am System zu zweifeln – bis er in einer Vision selbst als Mörder zu sehen ist. 36 Stunden bleiben ihm bis zu dem Verbrechen. 36 Stunden, um zu beweisen, dass er unschuldig ist … und das perfekte System fehlbar. Die Flucht kann beginnen.
HandlungWashington, D.C. im Jahre 2054. Durch die Hilfe von drei “Precogs” und entsprechender Technologie ist die Stadt seit über sechs Jahren frei von Gewaltverbechen wie Mord. Die “Precogs” sind unter anderem durch medikamentöse Stimulation in der Lage, in der Zukunft geschehende Mordfälle vorauszusehen. Im Departement of Pre-Crime wird dann alles daran gesetzt, dass diese Visionen nicht wahr werden. Departement Chief John Anderton (Tom Cruise) und sein Team sind eine Spezialeinheit, die auf Grund der Visionen der Precogs den zukünftigen Mörder festnehmen, noch bevor er Schaden anrichten kann.
Das äußerst erfolgreiche Departement of Pre-Crime wurde von Lamar Burgess (Max von Sydow) gegründet, der nun den Plan hegt, das System auf das gesamte Land auszubreiten. Doch zuvor soll durch einen Sonderermittler des Justizministeriums, Danny Witwer (Colin Farrell), ausgeschlossen werden, dass das System Fehler produzieren kann. Sowohl Anderton als auch Burgess sehen in ihm einen Eindringling, der ihnen Schaden könnte. Anderton hat vor mehreren Jahren durch ungeklärte Umstände seinen Sohn verloren, woraufhin sich seine Frau von ihm trennte und er gelegentlich Drogen einnimmt. Aus diesem Grund legt Anderton eine überhöhte Motivation als Polizist an den Tag.
Während einer Führung für Witwer durch den “Tempel”, dem Ort an dem die Precogs leben, greift eine der Precogs, Agatha (Samantha Morton), nach John Andertons Arm. In einer Vision zeigt sie ihm einen bereits aufgeklärten Mord. Kurz darauf taucht sein Name als Mörder im Departement of Pre-Crime auf. Anderton soll der Mörder eines Mannes sein, den er nie zuvor gesehen hat.
Nun wird der Jäger zum Gejagten und Polizist Anderton macht sich gemeinsam mit der Precog Agatha auf die Flucht vor seinen eigenen Leuten. Von der Erfinderin von Pre-Crime (Lois Smith) erfährt er von einem so genannten Minority Report (dt. Minderheiten-Bericht), der bei jeder Vision durch Uneinigkeit zwischen den drei Prcogs entstehen kann. Um seine Unschuld beweisen zu können, versucht Anderton gemeinsam mit Agatha diesen Report besorgen.
Interessantes
Bei der Vorbereitung des Films engagierte Steven Spielberg eine Gruppe von Zukunftsforschern, die eine Reihe von Zukunftszenarien für das Jahr 2054 ausarbeiteten (unter anderem Douglas Coupland). Die im Film dargestellten Requisiten können daher als Trendprognosen für die zukünftigen Entwicklungen in der Informationstechnik, dem Automobilbau, der Stadtplanung oder der Robotik interpretiert werden.
Zum Ende des Films wird nicht ganz geklärt, inwiefern Andertons Erfolg seiner Fantasie entspringt oder der Realität entspricht. Denn er wird in einer Szene im Gefängnis eingesperrt, in eine Zelle, “in der alle seine Träume wahr werden”. Der Film lässt daher die Möglichkeit offen, dass Anderton – ähnlich wie in Brazil von Terry Gilliam – in einer luziden Traumwelt weiterleben muss. Das Happy End könnte somit auch als bitterer Traum gedeutet werden.
Es fällt auf, dass auch in dieser Verfilmung einer Dickschen Kurzgeschichte der Rahmen stark verändert wurde, um ausreichend Action unterzubringen. Die hauptsächlich zwischenmenschlichen und psychologischen Aspekte der Kurzgeschichte treten dabei großteils in den Hintergrund. Derselbe Effekt ist auch bei anderen Verfilmungen, wie z.B. Total Recall und Paycheck festzustellen.
Ein zentrales Element des Films ist das Konzept der sich selbst erfüllenden Prophezeiung.
Kritik
Der Film ist vieles in einem und keines ganz: deterministische Gesellschaftsvision, individuelles Schuld-und-Sühne-Drama und effektvolle Fluchtgeschichte. Technisch brillant und fesselnd im Konzept, wenn auch sicher nicht für jeden Zuschauer überzeugend. (Lexikon des internationalen Films)
Quellen und Literatur
Philip K. Dick: Minority Report. Millennium, London 2003, ISBN 1-85798-947-3
Philip K. Dick: Minority Report. Stories. Heyne, München 2003, ISBN 3-453-21749-7
Minority Report auf http://de.wikipedia.org
Besprechung von Minority Report auf http://www.filmzentrale.com
Cast & Crew
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Steven Spielberg
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Tom Cruise
Fan werden!Du bist Fan! (löschen) John Anderton
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Colin Farrell
Fan werden!Du bist Fan! (löschen) Danny Witwer
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Samantha Morton
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Max von Sydow
Fan werden!Du bist Fan! (löschen) Lamar Burgess
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Lois Smith
Fan werden!Du bist Fan! (löschen) Dr. Iris Hineman
-
Peter Stormare
Fan werden!Du bist Fan! (löschen) Dr. Solomon
Regie
Schauspieler
-
Tim Blake Nelson
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Steve Harris
-
Kathryn Morris
Fan werden!Du bist Fan! (löschen) Lara Anderton
-
Mike Binder
Fan werden!Du bist Fan! (löschen) Leo Crow
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Daniel London
-
Neal McDonough
-
Jessica Capshaw
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Patrick Kilpatrick
Fan werden!Du bist Fan! (löschen) Jeff Knott
-
Jessica Harper
Fan werden!Du bist Fan! (löschen) Anne Lively
-
Joel Gretsch
Fan werden!Du bist Fan! (löschen) Donald Dubin
-
John Bennett
-
Frank Grillo
Fan werden!Du bist Fan! (löschen) Pre-Crime Cop
-
Scott Frank
-
Tyler Patrick Jones
-
Arye Gross
Fan werden!Du bist Fan! (löschen) Howard Marks
-
Dominic Scott Kay
Fan werden!Du bist Fan! (löschen) Sean als Kind
-
Jon Cohen
-
Scott Frank
-
John August
- Genre
- Science Fiction-Film, Polizeifilm, Politthriller, Mysterythriller, Gerechtigkeitsdrama
- Zeit
- 2050er Jahre, Zukunft
- Ort
- Virtuelle Realität, Washington D.C.
- Handlung
- Beweis, Computer, Drogen, Gewalt, Hologramm, Krimineller, Mord, Polizei, Schimmel, Selbsterfüllende Prophezeiung, Sex, Transplantation, Vater-Sohn-Beziehung, Verfolgungsjagd, Vorausahnung, in die Zukunft sehen
- Stimmung
- Aufregend, Eigenwillig, Ernst, Spannend
- Mitmachen
- Wie gut passen diese Schlagworte? Stimm ab und hilf uns sie neu zu gewichten!
Drehbuch
Filmdetails Minority Report
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Collateral
Mission: Impossible
Inception
I, Robot
Mission:Impossible - Phantom Protokoll












Kritiken (2) — Film: Minority Report
Batzman: moviepilot / Fünf Filmfreunde
Kommentar löschenSicher eine der schwächsten und dümmsten Adaptionen von Dicks Werk, die obendrein auch noch sehr schlecht gealtert ist. War der Film 2002 schon keine Offenbarung und ein weiteres Indiz für Spielbergs Niedergang in die Mittelmässigkeit, wirkt er beim erneuten Ansehen nochmal um einiges ernüchternder, denn der der Look und die Tricks sehen aus heutiger Sicht billiger und alberner aus, als Blade Runner, T2 oder Jurassic Park - was auch den vielen sehr doofen Action-Szenen geschuldet sein dürfte, von denen der Kampf mit den Jetpack-Polizisten neben den Digi-Spinnen wahrscheinlich die peinlichste ist, denn hier verbindet Spielberg dümmlichen Klamauk mit schlechten Tricks und einem ganzen Inferno an internen Logiklöchern.
Das in der Fragestellung der Story liegende Potential, bei dem es wie immer bei Dick um das "was macht den Menschen aus" geht, wird nur oberflächlich angekratzt und erschöpft sich in absehbaren Wendungen. Der Jäger der zum Gejagten wird - diese Story ist nicht erst seit Logans Run abgegriffen und wurde schon weitaus spannender und intelligenter abgehandelt als in diesem verzweifelten Actioner, der sich schamhaft ein wenig Anspruch über die Randale zieht, ohne verbergen zu können, dass Spielberg sich letztlich doch mehr für technische Spielereien wie das umständliche (bei Johnny Mnemonic entlehnte) Bildschirminterface, unnütze bewegliche Pflanzen und unpraktische Autos interessiert, als für die moralisch-ethischen Fragen, die das Konzept Pre-Crime aufwirft.
Der zynische Endtwist, ist zwar nettes Gimmick, wirkt aber absichtlich so tief im scheinbaren Happy-End versteckt, dass ihn wohl die wenigsten Zuschauer so mitbekamen, wie er gemeint war. Wobei wir das alles in Brazil auch schon schöner und effektiver gesehen haben....
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Kommentar löschenEs ist eine im Gewand eines Unterhaltungsfilms auftretende, stellenweise tiefgründige, und zumeist bestechend inszenierte Reflexion über das Fragmentarische und die Geschlossenheit, den Überwachungsstaat der Zukunft, und das Schicksal des Individuums in ihm. Es wäre kein Film von Spielberg, wäre er nicht stellenweise sentimental und in seinen Botschaften grundsätzlich konservativ. Es wäre aber auch kein Spielberg-Film, dürfte man am Ende nicht ein wenig Hoffnung schöpfen. Dass er beides dabei nicht gleichsetzt, macht seine Stärke aus.
Kritik im Original 1 Mitglied gefällt das Kommentar gefällt mir Antworten
Kommentare (79) — Film: Minority Report
Kommentar schreibencpt. chaos 2012/01/06 16:33:03
Kommentar löschenSteven Spielberg präsentiert in seinem futuristischen Thriller Stars wie Tom Cruise, Colin Farrell, Max von Sydow und diverse weitere bekannte Gesichter der Filmbranche. Zuweilen richtig klasse Special Effects und die Story ist auch durchaus interessant verpackt, verläuft letztendlich dennoch leider dann doch wieder zu mainstreamartig. Nicht schlecht das Ganze, aber eben auch nichts Besonderes, dabei waren die Rahmenbedingungen wieder einmal mehr als stimmig.
Nun denn, einige unvergessene Perlen hat Spielberg immerhin der Welt als Regisseur vermacht, auch wenn "Minority Report" nicht unbedingt dazu zählen dürfte.
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mueslix 2011/12/30 19:01:54
Kommentar löschenZwei Stunden sind vergangen... ich bin mir sicher gleich wirds mal spannend. Oder interessant. Oder so.
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NWO@Movie 2011/12/24 05:25:05
Kommentar löschenColin Farel:"Was macht ihre Firma?"
Tom cruise lässt einen Ball rollen. Kurz bevor er vom Tisch fällt fängt ihn Colin Farrel auf.
Cruise: "Warum haben sie das getan?"
Farrel:" Er wäre sonst runtergefallen."
Cruise: "Genau das tut unsere Firma auch Sie verhindert Morde bevor sie geschehen." (Aus der Erinnerung zitiert kann falsch sein - der sinn ist aber der gleiche!)
Einige Szenen bleiben einfach im Kopf. Die Mozartszenen - wenn beim grossen "Tafelglas" die Bilder der Zukunft analysiert und geordent werden.
Oder die Szene in der die kleinen Roboter in den Wolkenkratzer infiltriert werden um den Hornhaut check durchzuführen. Da schwebt die Kamera über die Zimmer der Menschen welche gerade in ihren privatesten Szenen gezeigt werden. Ein Ehepaar das gerade Sex hat, ein altes Ehepaar welches sich mörderisch streitet, ein Mann auf der Kloschüssel - und Tom Cruise der sich in der mit Wasser gefüllten Wanne versteckt.(Wirkt wie Kubrick) Und alle werden durch diesen Check kurz unterbrochen.
Der simulations Computer Park.
Die Precogs(nitive Mediums äh Medien).
Und der ganze Film ist mit einer blauen Tönung überlegt.
Alles wirkt durchsichtig, überwacht, glasig. Man kann sogar in die Zukunft vorausschauen.
Und dann wird eines der Polizisten selber zum Staatsfeind Nr. 1. Dann beginnt ein spannender wettlauf gegen die Zeit.
Cool gestylter Sci Fi Geselschafts Thriller. Steven Spielberg in Höchstform!
Vielleicht meint Ihr dass es total doof war von Burgess Selbstmord zu begehn aber denkt mal drüber nach was die Neue Weltordnung mir Gefangenen machen könnte...
"Macht alles mit mir nur nicht Zimmer 101!"
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Emzed 2011/11/09 12:38:24
Kommentar löschenTom Cruise leitet im Washington DC des Jahres 2054 als John Anderton die Spezialeinheit Pre-Crime, die zukünftig geschehende Verbrechen voraussieht und dann spektakulär verhindert. Das erfolgreiche Modellprojekt soll aufs ganze Land ausgedehnt werden, noch bestehen aber letzte Zweifel. Da wird Anderton plötzlich selbst als zukünftiger Mörder identifiziert und muss um seine Freiheit, die Wahrheit und die Zukunft des Pre-Crime-Systems kämpfen.
Die Grundidee des Films ist super, leider setzt Spielberg aber vorrangig auf Action und Spezialeffekte statt sich ernsthaft mit dem sich ergebenden Paradoxon zwischen Ursache und Wirkung sowie den moralischen Aspekten dieser Art der Verbrechensbekämpfung auseinanderzusetzen. Die Action ist gut, keine Frage, und es gibt auch die von mir gewünschten nachdenklichen Momente in einem gewissen Rahmen, aber diese Elemente stehen eher unverbunden da. Die Hintergrundgeschichte um den verlorenen Sohn Andertons stellt den Versuch dar, dem Charakter Tiefe und Glaubwürdigkeit zu verleihen - das klappt aber in meinen Augen nur mangelhaft, Tom Cruise ist da einfach nicht der richtige Mann. Der Sinn und Zweck der spirituell und religiös angehauchten Motive des Films bleibt mir auch schleierhaft und es drängt sich die Frage auf: Was will Spielberg nun eigentlich, einfach nur unterhalten oder doch ernsthaft zum Nachdenken anregen? So richtig wollte er sich da wohl nicht entscheiden und das wäre vielleicht sogar in Ordnung, wenn die Darsteller und die von ihnen verkörperten Charaktere wirklich gut und glaubwürdig wären. Das trifft leider nur stellenweise zu und dann wird auch manchmal der rote Faden zeitweise beiseite gelegt, um der Story noch einen weiteren überflüssigen Charakter zu verpassen oder eine zusätzliche Action-Sequenz einzubauen. Weiterhin erwähnenswert sind gewisse Logiklücken sowie die lächerlichen, tanz-artigen Einlagen von Tom Cruise bei der Analyse der Mord-Visionen vor seinem High-tech-Bildschirm. Was dagegen fehlt, ist die feine Prise Humor, die meiner Meinung nach jeglichem Action-Film nur guttun kann.
Übrig bleibt ein unterhaltsamer, technisch guter Action-Thriller mit toller Ausgangssituation, der aber mit zunehmender Dauer immer mehr in altbekannte Muster verfällt und somit sein Potenzial leider nicht ausnutzt.
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Martin Jurgeluks 2011/08/06 23:59:54
Kommentar löschenEin absolutes Highlight das im DVD Regal nicht fehlen darf!
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Kreaexo 2011/08/07 03:15:37
Antwort löschenDoch es darf fehlen - schon alleine weil Tom Cruise mitspielt.
The Pain 2011/09/03 16:33:17
Antwort löschenich mag ihn auch nicht, aber er spielt seine rolle gut in dem film.
geheimer333 2011/07/22 17:35:26
Kommentar löschenEin optisch überwältigender Blockbuster, mit schöner Story. Tom Cruise fand ich recht gut. Vorallem die Hervorhebung der Gier und des Egoismusses des Menschen ist sehr gelungen.
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fkfilmkritik 2011/07/19 19:23:42
Kommentar löschenÜber die Story hatte mich nicht informiert, aber das was ich in den ersten Minute sah war überaus ansprechend. Die Verhinderung von Morden ist schonmal eine nette Ausgangsposition und die Anfangssequenz gibt uns ein schickes Beispiel, wie es bei diesem Unternahmen läuft. Es ist actionreich, spannend, originell und schick eingefangen. Auch die Atmosphäre stimmt. Sie zeigt ein edles, futuristisches Städtchen. Darstellerisch gibt es bei Tom Cruise und Colin Farrell auch gar nichts zu meckern.
Über den restlichen Story-Verlauf war ich dann aber mehr als enttäuscht. Er führt das angefangene und mich wirklich interessierende Thema nicht wirklich fort, sondern macht daraus eine "Tom Cruise läuft vor der ganzen Organisation Weg"-Show. Dann interessiert sich Spielberg plötzlich vielmehr für den Sohn des Hauptdarstellers was ein Fehler war denn dies hätte man genauso gut als kleine Storyline verwenden können. So stellt Spielberg dies neben ein paar öden Hauerreien an die erste Rangstelle. Dabei kriegt man viel zu wenig Details über die Welt. Kriegt keine fesselnden Mordszenen mehr, sondern nur noch einen weg- und hinterherrennenden Tom Cruise.
Letztlich war ich enttäuscht. Beim ersten Part freut man sich auf einen interessanten Popcornthriller. Beim zweiten Tel erkennt man, dass es sich wohl um eine 08/15 Katz- und Mausjagd handelt und letztlich geht es um die Hauptperson inkl. Frau und Kinder. Was zwar nicht schlecht wäre, würde er nicht hin und wieder diese Genres zu sehr übereinander kurbeln. So ist das Ergebnis unbefriedigend und man weiß nicht als was man den Film denn gar nichts davon ist vollends umgesetzt wurden.
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Haschbeutel 2011/07/19 19:09:13
Kommentar löschenAn sich war der Streifen nicht verkehrt und bei der ersten Sichtung durchaus spannend. Allerdings musste unsere Religionslehrerin auf der Berufsschule unbedingt MINORITIY REPORT nutzen, um uns symbolische Deutung religiöser Motive und Spielbergs Umgang mit der jüdischen Kultur näher zu bringen. Das bedeutet, dass alle zwei Minuten der Film 20 Minuten pausiert wurde, um über die religiöse Anordnung der "Orakel" zu sprechen und warum die Kerzenständer 7 Arme haben. Das kann einem wirklich einen kompletten Film ruinieren - wir reden hier immer noch über einen Spielberg'schen Hollywood-Blockbuster mit Tom "Scientology" Cruise in der Hauptrolle. Fürchterlich. Vor allem dann, wenn vehement behauptet wird, MINORITY REPORT sei einer der religiösesten Filme der Neuzeit und einer der interpretativsten Auseinandersetzungen mit der jüdischen und christlichen Religion und Kultur. Na dann. Amen.
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Haschbeutel 2011/07/19 20:21:58
Antwort löschenHab' ich versucht. Zwecklos. :(
SamRamJam 2011/07/19 22:48:59
Antwort löschenHey, der Gefällt mir Knopf ist kaputt :( Aber das mit der Schule kenn ich, wir haben den im Kino gesehen (auch wenn ich absolut nicht weiß warum) und mussten dann die Woche drauf einen Aufsatz schreiben über das Thema ''Ist jeder Mensch ein potentieller Mörder''. Im Vergleich zu dir scheine ich aber noch gut weggekommen zu sein :)
Das witzige am Kinobesuch war allerdings dass zwei Klassenkameraden und ich zu spät zur Vorstellung kamen weil das Auto meiner Mutter einen platten Reifen hatte, was uns aber unsere Lehrerin nicht glauben wollte. Meiner Mutter musste dann am nächsten Tag in der Schule anrufen und die Geschichte bestätigen. Immer diese ungläubigen Lehrer...
Broda 2011/07/18 09:25:48
Kommentar löschenOptisch ziemlich Hübscher Science Fiction-Thriller basierend auf einer Kurzgeschichte von "Philip K. Dick".
"Steven Spielberg" weiß halt was er macht, und machen muss um die massen zu Unterhalten. Und das Schafft er hier wirklich gut. Denn "Minority Report" ist ein Action reicher, und Spannender Film. Auch wenn manche Action Sequenzen mir etwas zu hastig waren. An einigen stellen natürlich auch ziemlich unlogisch, aber sein wir mal ehrlich, wer denkt bei solchen Filmen schon Groß über die Logik nach?
Das Ende war dann etwas vorhersehbar. Was aber nicht unbedingt schlimm war.
Der Cast war gut besetzt und konnte mich überzeugen. "Tom Cruise" fand ich besonders Stark. Erwähnen muss ich auch "Max von Sydow". Denn er war hier der Schauspielerisch Stärkste. Leider verfügt der Film auch über gewisse längen. Man hätte den Film ruhig etwas Kürzer halten können.
Ansonsten ziemlich unterhaltsamer Science Fiction-Thriller.
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Dr.Hasenbein 2011/07/18 00:50:24
Kommentar löschenMinority Report ist ein guter Science-Fiction-Thriller der durch seine kühle Optik und einigen einfallsreichen Ideen punkten kann!
Hier und da gibt es ein paar komische Momente die zwar ein wenig deplaziert wirken,
gestört hat mich das aber nicht.
Technisch mag der Film zwar nicht mehr ganz auf der Höhe der Zeit liegen,
aber die Zukunftsvision von Spielberg sieht gut aus und es gibt viel zu entdecken!
Mit Cruise und Farrell hat man zwei Top Stars im Film die ihre Rollen perfekt verkörpern.
Max von Sydow hat wie immer eine sehr starke Präsens die dem Film zugute kommt!
Dass es bei einem solchem Thema Logiklöcher gibt wenn man nur tief genug bohrt ist eigendlich selbstverständlich.
Aber muß man das wirklich immer machen?
Insgesamt also ein wirklich gelungener Film!
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Punsha 2011/06/18 23:14:50
Kommentar löschen"Why don't you cut the cute act, Danny boy, and tell me exactly what it is you're looking for?"
"Flaws."
"There hasn't been a murder in 6 years. There's nothing wrong with the system, it is perfect."
"- perfect. I agree. But if there's a flaw, it's human. It always is."
Ist ein System immer zu 100% verlässlich? ..vor allem, wenn der Mensch selbst es nicht ist? Auch wenn diese menschliche Konflikt in "Minority Report" nur an der Oberfläche kratzt, versteht Spielberg es gewohnt, erstklassig zu unterhalten. Mit einem sehr detailreichen Augen zeigt er uns eine futuristische Vision, die uns auch aufgrund technischer Raffinesse ins Staunen versetzt. Intelligent, spannend und temporeich kommen wir mit John Anderton der Lösung immer näher und brauchen dabei höchste Aufmerksamkeit, um alle Zusammenhänge zu begreifen und nicht getäuscht zu werden.
Brillantes, hochklassiges und nervenaufreibendes Kino - kein tadelloses Meisterwerk, aber ein Wunder der Unterhaltungskunst.
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vnfr33 2011/05/28 16:20:10
Kommentar löschenHm. Idee ist sehr gut, Pre-Crime ein diskutables Konzept. Waere da nicht die 90% ueberfluessige Action und Effekthascherei :( So bleibt nur ein mittelmaeßiger Actionfilm mit einem interessanten Setting.
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JohnnyKee 2011/05/21 23:02:09
Kommentar löschenIch sehe was was du nicht siehst und das ist die Zukunft!
Nervenzerreißende Stille. Eine Weile lang nichts. Immer noch nichts.
Dann ein Knall. Du schreckst auf. Es wird lauter, immer lauter. Es will kein Ende nehmen.
Die Stille die einst war wünscht du dir sehnlichst zurück. Den du kannst nicht mehr atmen.
Keine Pause, keine Erholung, keine Stille. Nur atemlose helle, bleiche, schnelle, hektische Bilder erkennst du auf der Leinwand. Wie versteinert richtet sich dein Blick in die Richtung.
Wo ist sie nur hin, die Idylle. Die Ruhe, die Stille. So sehnlichst wünscht man sie sich.
Doch es geht immer noch einen Tick düsterer, einen Tick schlimmer und brutaler, einen Tick verstörender und spektakulärer. Und du bist dir sicher.... es wird kein Ende nehmen!
Die einzigartige und faszinierende Zukunftsvision von Steven Spielberg im ultraschicken Bleach-Bypass Look ist eine atemlose Verfolgungsjagd um die Wahrheit.
Ein überraschender Film der, in meinen Augen, perfektes und gehobenes Popcornkino darstellt. Visionen die Wirklichkeit werden und Visionen die nicht eintreten wie erhofft, bilden die Grundlage für eine gewaltige Geschichte um Schuld und Unschuld.
Doch Vorsicht! Lass dich nicht täuschen!
Sein oder nicht sein, das ist hier die Frage!
21 Mitgliedern gefällt das Kommentar gefällt mir Kommentar gefällt mir doch nicht 10 Antworten
hoffman587 2011/05/21 23:22:46
Antwort löschenFür diesen Kommentar gibt es einen Button, besonders da du ihn nicht als Meisterwerk bezeichnest, sonden als perfektes und gehobenes Popcornkino.
Also ausgezeichnet geschriebener Kom:)
JohnnyKee 2011/05/21 23:28:08
Antwort löschenDanke dir ^^
seven 2011/05/22 09:29:18
Antwort löschenToll!
JohnnyKee 2011/05/22 12:12:57
Antwort löschenThx ^^
Marie Krolock 2011/05/25 22:48:52
Antwort löschenJuhuu! Ein Tom Cruise Film mit 10 Punkten - I like! :D
JohnnyKee 2011/05/26 20:11:15
Antwort löschenDanke. Ist ja auch ein genialer Schauspieler :)
Marie Krolock 2011/05/26 23:02:24
Antwort löschenoh ja! :-))))
xXxWantedxXx 2011/05/27 21:48:51
Antwort löschenUnd ich hab ihn immer noch nicht gesehen... :(
Alle 10 Antworten zeigen
JohnnyKee 2011/05/27 22:21:36
Antwort löschenJetzt wird's aber Zeit! ^^
SamRamJam 2011/06/08 18:23:29
Antwort löschenI like too :) Aber wegen Bug kann ich den Bugton nicht drücken (welch genialer Wortwitz^^)
FrankB2B 2011/05/20 10:24:56
Kommentar löschenVon den vielen Filmen die uns Regisseur Steven Spielberg in den letzten Jahren zugemutet hat war "Minority Report" der einzige welcher sich sehen lassen konnte.
Der Film ist äußerst spannend & versteht es gekonnt die Auflösung der Geschehenisse bis fast unmittelbar vor Schluß zu verschleiern.
Natürlich ist dieser Streifen letztlich nicht der große Wurf wie andere Verfilmungen von Phillip K.Dick Romanen wie etwa "Blade Runner" da man irgendwo auch merkt das eben nicht nur die Ambition vorhanden war einen Roman filmtechnisch umzusetzen sondern zeitgleich auch gut an den Kinokassen abzukassieren.
Daher hat der Film auch diverse Knackpunkte welche ihn nicht zu dem machen was er eigentlich hätte werden können....
Die Wahl der Darsteller ist nur mit "Max von Sydow" ideel besetzt wurden....."Tom Cruise" spielt ganz passabel aber das war es dann auch und "Colin Farrell" ist eine Fehlbestzung da man ihm diesen Dressman im Dienste des Bundesstrafanwalts der auch noch den harten Kerl gibt nicht so recht abkaufen will.
Die Story an sich ist sehr interessant ebenso die Erzählstruktur welche aber nicht ihre gesamte Wirkung entfalten kann da immer wieder Dinge auftauchen die den Film zeitweise abwürgen (wie diese blöden "SPIDERS" die den Leuten die Netzhaut scannen sollen,diese jämmerliche Krankenschwester "Miss van Aug" die "Cruise" am Hintern tätschelt und die Spritze mit dem Serum das "Tom Cruise" sein Gesicht in Matsch verwandelt.....absolut kindisch).
Was auch ins Auge sticht ist die Gestaltung des Films welche dieselbe düstere fast farbenfreie Optik besitzt wie "Spielbergs" Filme A.I.- Künstliche Intelligenz & Krieg der Welten......wobei es in diesem Fall ganz gut gepast hat nur sind diese Paralellen sehr offensichtlich.
Einzig wirklich negativ ist das Ende (wo die 3 Prekognitiven in diesem Holzhaus mitten im Nirgendwo sitzen,Bücher lesen und kein Mensch weiß wo sie abgeblieben sind).....das war mehr als banal und wirkte eher wie das Ende von einem Märchen.
Fazit: "Minority Report" ist ein Film den man sich trotz kleiner Schwächephasen durchaus anschauen kann da er sehr unterhaltsam ist und teilweise erkennen läßt zu was Regisseur "Steven Spielberg" einmal im stande gewesen war.....gute Filme zu drehen !!!
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Moe Szyslak 2011/04/24 00:34:29
Kommentar löschenWie alle Adaptionen einer Geschichte von SciFi-Autor Phillip K. Dick bezieht auch "Minority Report" einen Großteil seiner Faszination aus der wahnsinnig genialen, facettenreichen und hochinteressanten Grundidee, aber im Vergleich zu vielen anderen eher missglückten Versuchen, die Geschichten adäquat zu verfilmen, schafft es hier Regisseur Steven Spielberg gekonnt, die Story in einen packenden und spannenden SciFi-Actionthriller einzuflechten und so für erstklassige Unterhaltung zu sorgen. Fängt alles etwas zäh an und schleppt sich so dahin in der ersten halben Stunde, weil dort (dankbarerweise) sehr ausschweifend erklärt wird, was es mit PreCrime, den Pre-Cogs und der unorthodoxen und kontroversen Verbrechensbekämpfung in einer düsteren utopischen Zukunft auf sich hat, aber als dann die Haupthandlung losgeht glänzt der Film durch packendes Tempo, Hochspannung, sehr originellen Ideen, einer erstklassigen Kameraführung (alles genial konzentriert in dieser unglaublich spannenden Augen- und-Spinnen-Szene, vor allem die Kameraeinstellungen- und fahrten war hier wahnsinnig gut), vergisst dabei aber erfreulicherweise nicht, der Geschichte weiterhin das Hauptaugenmerk zukommen zu lassen. Die Story steht immer im Vordergrund, und die ist richtig gut, spannend und verwinkelt erzählt und weist zudem hochinteressante Aspekte und Fragen auf, wie in so einem unfehlbaren System des scheinbar unausweichlich vorbestimmten Weges und Schicksals Entscheidungsfreiheit und eigener Wille überhaupt noch möglich sein kann und darf. Klasse Story, sehr gute Umsetzung, allerdings kann man das gravierende und mehr als ärgerliche Ursache-Wirkung-Paradoxon, dass sich im Verlaufe der Handlung auftut, nicht von der Hand weisen, das die Geschichte, so faszinierend und gut sie auch ist und so in sich schlüssig sie auch auf den ersten Blick gewesen sein mag, bei genauerem Hinsehen und Nachdenken dann doch phasenweise etwas arg unlogisch bzw zumindest fragwürdig daherkommen lässt. Weiteren Punktabzug gibts wegen einiger unsinniger und total unnötiger Actionszenen, wegen total überzogenen und ausgeuferten SciFi-Szenen mit z.B. schwebenden Autos, kindischen Schallpistolen und allerlei sonstigen Getöns aus Spielbergs Spielzeugkiste und wegen dem ab und an vorherrschenden unansehnliche Look mit diesem blassen Blauton, der den ganzen Film irgendwie unwirklich erscheinen lässt. Und Tom Cruise ist auch nicht so das Wahre, der kann halt einfach nicht schauspielern und ist somit auch nicht unbedingt die Idealbesetzung, spielt aber immerhin noch besser als Colin Farell, denn der ist eine absolute Fehlbesetzung und nervt ohne Ende. Aber trotz all dieser kleineren und größeren Schwächen ist "Minority Report" ein sehr guter, temporeicher und spannender Film mit einer faszinierenden und interessanten Story, der zu den besseren Dick-Verfilmungen gehört und den man sich auf jeden Fall (auch öfter) anschauen kann.
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MrTrombone 2011/04/05 19:14:41
Kommentar löschenSci-Fi-Thriller, den man sich durchaus mal anschauen kann, da er spannende Momente bietet.
Kommentar gefällt mir Antworten
Thomas Günter 2011/03/11 03:10:16
Kommentar löschenEcht cooler film mit einer irren Story und neuen Ideen
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dustyOn3 2011/02/09 06:39:33
Kommentar löschenSteriler Sci-Fi-Mystery-Thriller mit einer interessanten Story und einer grundlegenden Spannung. Stellenweise leider etwas in die Länge gezogen.
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fabel 2011/01/29 20:51:31
Kommentar löschen(*frenzy_punk<3 , du wolltest es nicht anders...)
Eigentlich ein Film, den ich hassen müsste, so hat mein hochverehrtes Krimi-Genre schließlich ausgedient, da die sogenannten „Precogs“ die Verbrechen bereits im Voraus erkennen, und sich so das Leben in Washington komplett Mord- und totschlagfrei abspielt. Horatio, Stubbe, Thiel, Derrick und Co. sind faktisch arbeitslos. John Anderton
( Tom Cruise holt das Beste aus seiner Figur raus) ist hier Ermittler der speziellen Precrime – Abteilung und sorgt mit seinen Kollegen dafür, dass die vorher gesehenen Morde auch verhindert werden. Vor- statt Nachsorge – das ist ihr Motto!
Doch das Team des Mordverhinderungskommandos wird kritisch beäugt von einem Botschafter der Justiz, Danny Witwer (ich mag Colin Farrell einfach - auch hier wieder), der nach möglichen Lücken im System forscht. Sein Auftauchen stiftet eine Menge Unruhe – nicht nur der Hauptprotagonist bekommt jetzt ein paar Probleme, auch der Film gerät von nun an immer mehr aus den Fugen.
Hat „Minority Report“ bisher eine hochinteressante Ausgangslage auch entsprechend fulminant auf den Bildschirm gezaubert, so verliert er von nun an immer mehr Substanz und Unterhaltungswert, denn jetzt kommt etwas zum Vorschein, das der eigentlich brisanten Geschichte mit zunehmender Dauer alle Reize stiehlt.
Nach dem innovativen Start verliert Spielberg immer mehr den Faden und setzt sein Werk zusehends in den Sand. Denn dann nimmt die Hauptperson plötzlich Drogen, alte Erinnerungen kommen hoch und plötzlich befinden wir uns nicht mehr in einem aufregenden SciFi-Thriller mit hohem Wiedererkennungswert, vielmehr sind wir Zeuge wie Spielberg uns auf einmal irgendwas zwischen einem ermüdenden Familiendrama und einem xten „Verdächtiger Held muss seine Unschuld beweisen und kommt dabei bösen Geheimnissen auf die Schliche“- Quark auftischt. Das übliche „Hab ich doch schon oft genug gesehen“ - Gefühl kommt auf, die Potenzial mit sich bringende Geschichte ist nicht mehr erkennbar und Spielberg irrt plan- und ziellos irgendwo im 0815-Bereich Hollywoods umher. Tieferen Sinn habe ich ebenfalls vergeblich gesucht. Die anfängliche Power verfliegt, ein ausgelutschtes Etwas mit der stattlichen Länge von fast 2,5 Stunden lädt zum munteren Gähnen ein. Herzlichen Dank!
Ausgeschmückt mit einer zweifelsohne prächtigen Optik strauchelt der Streifen dann mühsam dem Ende entgegen, um zu Guter letzt einen grandios uninspirierten Twist aus dem Ärmel zu schütteln, der wohl auch dem allerletzten Hinterbänkler bereits seit einem gefühlten Jahrhundert klar gewesen sein dürfte.
Lange Rede, kurzer Sinn:
Einen ganz starken Aufgalopp mit einem packenden Szenario lässt Spielberg tosend vor eine Wand lauter Langeweile, Überlänge und Vorhersehbarkeit knallen. Eine tolle Optik verbreitet zwar eine schöne Atmosphäre, doch auch diese kann den abgestandenen und ideenlosen Rest nicht vor dem Genickbruch retten.
Summa summarum ergibt das zwar keinen völligen Totalausfall, jedoch auch nicht mehr als entbehrliches Mittelmaß.
PS:
Einen Extrapunkt bekommen die wirklich tollen Autos.
13 Mitgliedern gefällt das Kommentar gefällt mir Kommentar gefällt mir doch nicht 21 Antworten
*frenzy_punk<3 2011/01/29 21:42:56
Antwort löschenSehr schöner Kommentar ;) auch wenn mir der Film besser gefallen hatte.
fabel 2011/01/29 22:19:39
Antwort löschenDankeschön. Hab mir extra Mühe gegeben.:)
Marie Krolock 2011/01/29 22:43:47
Antwort löschenHach, Tom! :D
Tytus 2011/01/29 23:17:55
Antwort löschentolle Kritik, aus der gleichen Ecke kommt Paycheck.
fabel 2011/01/29 23:41:05
Antwort löschenDanke@tytus.:)
@marie: Puuuuuuuuuh, du hast einen guten Tag, oder? :)
Marie Krolock 2011/01/29 23:42:03
Antwort löschenAuf jeden Fall! :D
manitu17 2011/01/29 23:43:26
Antwort löschenalso soooo schlöcht fand ich den jz aber net... trotzdem schöner kommentar;-)
fabel 2011/01/29 23:54:30
Antwort löschenSchlecht fand ich ihn nicht, aber halt auch nicht wirklich besonders.;)
*frenzy_punk<3 2011/01/30 01:42:22
Antwort löschen@fabel: das ist aber fein^^
@Marie: du hast ja soo recht ;)
Marie Krolock 2011/01/30 01:50:41
Antwort löschen@frenzy: high five!! :D
*frenzy_punk<3 2011/01/30 01:52:49
Antwort löschenHIGH FIVE!! :D
Marie Krolock 2011/01/30 01:54:39
Antwort löschenoh Gott, wir sind bekloppt ;-)
*frenzy_punk<3 2011/01/30 02:02:35
Antwort löschenAber nein Marie .. völlig normal ;)
fabel 2011/01/30 11:44:26
Antwort löschenIhr spinnt doch - beide!:P
Tytus 2011/01/30 11:47:53
Antwort löschenZiegelstein geht auch.
*frenzy_punk<3 2011/01/30 13:56:56
Antwort löschenihr bettelt doch nur darum, auch so viel Aufmerksamkeit von uns zwei Mädels zu bekommen xDD
Marie Krolock 2011/01/30 14:38:35
Antwort löschenFrenzy, doppel high five ;-) :D
*frenzy_punk<3 2011/01/30 14:42:48
Antwort löschenAber sowas von *abklatsch TOM-CRUISE-HIGH-FIVE!
Bandrix 2011/01/30 20:13:56
Antwort löschen@fabel: Kann deine Kritik nachvollziehen, auch wenn ich ihn um einiges besser fand. ;)
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Tytus 2011/01/31 00:20:54
Antwort löschen@frenzy du bist nenn Mädel Oo wusste ich gar nicht.
*frenzy_punk<3 2011/01/31 00:58:12
Antwort löschen@Tytus: macht gar nichts, das wissen die meisten nicht^^
Deswegen habe ich auch den Spitznamen "hot BOY" bekommen ,)
Matty 2011/01/16 15:26:22
Kommentar löschenToller Sci-Fi Film der ein enormes Tempo zulegt. Starke Effekte und ein Tom Cruise in Bestform.
Nur das Ende kommt für mich zu seicht daher.
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