Rotkäppchen

Rotkäppchen (1962), DE
Laufzeit 72 Minuten, FSK 0, Fantasyfilm

admin edit edit group memberships sweep cache
- Kritiker
0 Bewertungen
Skala 0 bis 10
5.3 Community
22 Bewertungen
2 Kommentare
Diesen Film bewerten
Bewertung löschen
noch nicht bewertet

von Götz Friedrich, mit Blanche Kommerell und Jochen Bley

Rotkäppchen wird von der Mutter in den Wald geschickt zur Großmutter, die krank im Bett liegt. “Aber pass auf und geh nicht vom Weg ab”, hatte ihr die Mutter noch gesagt. Und folgsam wie immer hatte Rotkäppchen auch diesmal versprochen, sich genau an die Gebote der Mutter zu halten. Aber es war so schön im Wald, die Sonne schien und die Blumen dufteten. Wie würde sich die Großmutter über einen bunten Blumenstrauß freuen. Einen ganzen Arm voll pflückt Rotkäppchen für die kranke Großmutter und beachtet dabei gar nicht mehr, was rundherum geschieht. Aber der Wolf lauert hinter dem Gebüsch und beobachtet genau, was Rotkäppchen macht. Schon lange hat er auf dieses kleine zarte Ding gewartet. Geschwind läuft er zur Großmutter, frisst sie und legt sich in ihr Bett. Als nun Rotkäppchen kommt und sich voller Sorge nach dem Befinden der Großmutter erkundigen will, verschwindet Rotkäppchen im Handumdrehen im Wolfsbauch. Vollgefressen schläft der Räuber im Bett der Großmutter ein und schnarcht, dass die Bäume wackeln. Der Jäger, der gerade vorbeigeht, wundert sich, dass die alte Frau ihn nicht freundlich begrüßt. Er sieht nach und findet den Wolf im Bett. Er befreit Rotkäppchen und die Großmutter aus dem Bauch den schnarchenden Wolfs.


Cast & Crew


Kommentare (2) — Film: Rotkäppchen

Kommentar schreiben
Sortierung

Mimuschka

Kommentar löschen
Bewertung6.5Ganz gut

geniale tierkostüme und studiokulissen. aufgrund der teilweise etwas albernen szenen, z.b. alle wo der bär auftaucht, wohl eher für jüngeres publikum geeignet. und wenn man sich an den masken sattgesehen hat ist es halt nur die übliche story, was dann gegen ende etwas langweilig wird. für einen verschneiten winternachmittag allerdings okay.

bedenklich? 1 Mitglied gefällt das Kommentar gefällt mir Kommentar gefällt mir doch nicht Antworten

AgentGuhl86

Kommentar löschen
Bewertung6.0Ganz gut

Dieser Film hat gezeigt - es gibt Konkurrenz zur Disney-Tierwelt, die sich fortwährend in vollkommener Überzahl in der Zeichentrickmenschenwelt aufhält: den DEFA-Märchenwald. Die Tierwelt hier überzeugt wirklich auf voller Linie. Das freundliche, aber energische Häschen; der hinterlistige Fuchs, der böse (!) Wolf und das hyperaktive, putzige Eichhörnchen, das mich irgendwie an "Ice Age" erinnert (hat 20th Century Fox geklaut?^^). Der Bär war nicht mit in der Aufzählung, weil der mir wie ein Schimpanse im Affenkostüm daherkam und einfach nur genervt hat.

Von der ersten Minute an konnte ich mir hier und da ein aktives Lächeln nicht verkneifen. Es ist ja bekannt, dass Märchen - zumindest die meisten - sich über jegliche naturwissenschaftlichen Kräfte hinwegsetzen, um ihre Moralvorstellungen zu vermitteln. Das hat sich bewährt, denn jeder weiß am Ende der Geschichte, was man bitte NICHT tun sollte.
Besonders viel schmunzeln musste ich, als der Wolf - schlafend - mit einem Küchenmesser aufgeschnitten wurde. Das ist aus den meisten klinischen Studien bekannt, dass auf die Anästhesie verzichtet werden kann, wenn Schlaf und REM-Phasen stark genug sind. Im nächsten Schritt kommen Rotkäppchen und die Großmutter in einem Stück, sauber und unverändert aus dem Bauch heraus, was zum einen auf ein erstaunlich großes Magenvolumen des Wolfes schließen lässt und zum anderen auf fehlende Magensäfte.

Letzterer Absatz ist keine Kritik am Film - genauso wenig eine am Märchen selbst. Es ist einfach nur eine Beschreibung der Gedanken, die mir so durch den Kopf gingen.
Letztendlich haben wir was gelernt - denn die Moral von der Geschicht, vom Wege ab geh nicht!

bedenklich? 2 Mitgliedern gefällt das Kommentar gefällt mir Kommentar gefällt mir doch nicht Antworten

Kommentar schreiben