Ruhr

Ruhr (2009), DE
Laufzeit 120 Minuten, FSK 0, Dokumentarfilm, Kinostart 26.08.2010

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von James Benning,

Ruhr ist eine Dokumentation über das Ruhrgebiet. Verantwortlich für Regie, Drehbuch, Kamera und Schnitt ist der amerikanische Künstler James Benning. Der 120 Minütige Film besteht aus nur sieben Einstellungen.

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Kritiken (4) — Film: Ruhr

Diedrich Diederichsen: taz Diedrich Diederichsen: taz

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7.5Sehenswert

"Ruhr" ist kein Film geworden, der eine Gegend zugleich so phänotypisch wie politisch analytisch erschöpfend porträtiert, wie es Benning etwa mit dem agrikulturell-industriellen Komplex Kaliforniens in "El Valley Centro" gelungen ist. Eher setzt "Ruhr" eine Idee von Ruhrgebiet voraus und spitzt diese dann zu oder kehrt Erwartungen um - ähnlich ist Benning bei seinem Los-Angeles-Film "Los" vorgegangen.

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Michael Brake: fluter Michael Brake: fluter

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5.5Geht so

Manchmal passiert wenig und manchmal noch ein bisschen weniger – für die einen ist das Publikumsverarschung, für die anderen "eine Matrix an Prozessen, die in ihren spezifischen Rhythmen die Zeit in Abschnitte einteilen und damit Geschichte, Wandel und Veränderung stets mit der narrativen Ebene verflechten" (Zitat Presseheft).

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Margarete Wach

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8.0Ausgezeichnet

Der Film ist eine Hommage an eine postindustrielle Region im Wandel, ein minimalistisches Doku-Schauspiel mit visuellem Hintersinn, das sich trotz des für Benning fremden Sujets erstaunlich kohärent in das Werk des amerikanischen Avantgardisten einreiht. [...] Transformiert in ein Kunstwerk, strahlen die fokussierten Dinge eine eigentümliche Schönheit aus, die im Kontrast zur realen industriellen Landschaft steht, die Benning im Ruhrgebiet aus der Distanz stoisch filmt. Vor der für gewöhnlich tristen Ruhrpott-Kulisse eine überraschende Einsicht, die sich Bennings überwältigendem Panoramawerk verdankt.

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Michael Meyns: programmkino.de Michael Meyns: programmkino.de

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7.0Sehenswert

Mit seiner jüngsten Arbeit betritt der amerikanische Regisseur James Benning in vielerlei Hinsicht Neuland: Zum ersten Mal drehte Benning außerhalb seiner amerikanischen Heimat [...], vor allem aber benutzt er zum ersten Mal digitale Medien und Nachbearbeitung. Das Ergebnis ist eine faszinierende Studie von Raum und Zeit, die allerhöchste Aufmerksamkeit erfordert.

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