Savage - At the End of All Humanity

Savage (2009), IE
Laufzeit 84 Minuten, FSK 18, Thriller, Kriminalfilm, Actionfilm

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- Kritiker
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6.6 Community
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von Brendan Muldowney, mit Nora-Jane Noone und Cathy Belton

Paul Graynor ist ein ganz normaler Geschäftsmann. Sein tägliches Leben wird von seiner Arbeit bestimmt. Ein Leben, welches sich an jenem Tag radikal ändert, als Paul brutal überfallen wird. Als er Tage später im Spital erwacht wird ihm gesagt, dass alles wieder gut werden wird. Doch Paul weiß, nichts wird je wieder gut werden. Alles hat sich verändert, nichts wird mehr so wie früher sein. Sein Leben wird von nun an von Angst, Wut und Rache bestimmt.


Cast & Crew


Kritiken (1) — Film: Savage - At the End of All Humanity

Mr. D.: Manifest - Das Filmmagazin Mr. D.: Manifest - Das Filmmagazin

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5.0Geht so

Die unmotivierte Gewalt, der jeder zum Opfer fallen kann, ist nicht erst seit den exzessiv in den Medien sezierten Prügelattacken auf deutschen U-Bahnhöfen ein Reizthema unserer Tage. SAVAGE fängt die Angst davor und die Wut darüber intensiv in seinen tristen Bildern ein, was man durchaus als beachtlich betiteln kann, gerade für einen Spielfilmdebüt. Fraglich ist indes, welche Motivation hinter dem Depri-Schocker steckt. Provokation und Tabuthemen sind vorhanden - doch diese verlaufen sich leider im Nichts, sodass letztlich zu viele Fragezeichen stehenbleiben.
Sicher sind die schwerwiegenden, traumatischen Erlebnisse aus SAVAGE nicht mit Antworten nach Schema F wegzubügeln. Aber es hätte schon geholfen, wenn Muldowney zumindest gelegentlich die richtigen Fragen aufgeworfen hätte - und zwar solche, die noch nicht in zig anderen, besseren Filmen thematisiert wurden.

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Kommentare (12) — Film: Savage - At the End of All Humanity

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kolja10000

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Bewertung2.0Ärgerlich

Total lahmer Film. Passiert überhapt nichts.. Nur am ende des Films gabs etwas action, aber selbst das war uninteressant. Schade um die zeit

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cacavas61

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Bewertung7.5Sehenswert

Paul Graynor wird nachts von 2 Jugendlichen ausgeraubt und brutal misshandelt - danach ist nichts mehr wie es war. Der Film zeigt in 4 Phasen seinen Umgang mit dieser Situation: Angst - Kontrolle - Zorn - Rache. Es ist relativ früh klar, wohin die Geschichte letztendlich steuert, trotzdem ist der Film bis zum Schluß packend und spannend.

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VisitorQ

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Bewertung6.5Ganz gut

Auch wenn sehr schnell klar wird, wie der Film verlaufen und enden wird ist der Weg dorthin durchaus gut gemacht und nie langweilig. Die Schauspieler machen ihre Sache gut, der Film ist recht düster nur beim Ende macht es sich der Film relativ einfach. Doch auch das hat man kommen sehen.

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sikkmeidack

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Bewertung8.0Ausgezeichnet

Mit voller Wucht haut die willkürliche, brutale Gewalt durch verrohte Aggressoren den Protagonisten aus dem Alltag in die Rolle des Opfers. Alles aus den Fugen. Der Film erzählt schlau die verschieden Stadien, die Überlebensstrategien, die Hilflosigkeit beteiligter Personen und schließlich eine optionale, durchaus plausible Metamorphose, die das Opfer selbst zu einem Monster verändert. Hämmernde Niederfrequenz-Bässe, ein sehr guter Hauptdarsteller und eine eigenwillige Atmosphäre ohne reißerischen Plot.
Starker Film.

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mutterkorn

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Bewertung7.5Sehenswert

Ich kann die negative Kritik nicht wirklich nachvollziehen. Der Film grenzt sich meiner Meinung nach von den typischen "ich werde mich rächen" Filmen ab und man kann sich hervorragend in den Protagonisten hineinversetzen
Mein Fazit: Es ist ein äußerst spannender Psychothriller.

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Kill_Diether

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Bewertung4.0Uninteressant

Der Film welcher wie ein Abschlusswerk von eimem Film-Studi rüber kommt, lässt sich nur mit dem experimentierfreudigen Auge gucken. Realistisch betrachtet ist das bestenfalls Stammtisch-Psychologie und darüber hinaus noch mit schlechten Laiendarstellern in den Hauptrollen. Das "Weibchen" an seiner Seite ist so völlig talentfrei, dass sich der Durchschnittszuschauer fremdschämen muss. Doch es ist halbwegs interessant, sich die konstruierte Entwicklung des Gewaltopfers anzusehen, wobei meine Sicht der Dinge eine völlig andere als die des Regiesseurs ist.

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MurderSquad

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Bewertung3.0Schwach

Ich werde spoilern!
Hm. Die erste 3/4 Stunde ist man recht gefesselt und wartet gespannt was noch passiert. Dann wirds aber abrupt langweilig, um nicht zu sagen lächerlich. Als er das Schaf ansticht und es davon läuft wirkt es ungewollt komisch. Das Ende ist vom Goregehalt zwar nicht zu verachten, wobei man sich diesen Film nicht gerade deshalb anschauen sollte. Gut, der Film ist in Kapitel aufgeteilt und somit leider auch schon nach dem Ersten durchschaubar. Ach, spart ihn euch einfach.

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ferdici-levo

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Bewertung2.5Ärgerlich

reine zeitverschwendung

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DarthStarkiller

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Bewertung8.0Ausgezeichnet

Ängste, Minderwertigkeitsgefühle, Hoffnungslosigkeit, Verlust des eigenen "ICH", Scham, Rachsucht ... ich finde das wird alles sehr gut, wenn auch manchmal irgendwie "speziell" dargestellt. Wie ein Ereignis das Leben komplett aus den Bahnen heben kann, ist einem wahrscheinlich oft gar nicht bewusst, bis man selbst bettroffen ist und dabei muss es nicht mal ein Vorfall von der Härte sein wie in dem Film.
Was Menschen Menschen antun können ist einfach nur erschreckend ... und das die Opfer "gezeichnet" sind, egal ob physisch oder psychisch, und dann Dinge tun die sie sonst nie getan hätten, ist einfach nur die Folge des Teufelskreises ...

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stuforcedyou

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Bewertung7.5Sehenswert

„Savage“ erschien mir etwas zu bemüht sich dem Thema Rache aus einer anderen Richtung zu nähern als die üblichen Filme übers Thema. Dabei geht es im Kern doch nicht um Rache, sondern um die Angst.
Das authentische Spiel der Darsteller (entfaltet sich nur im O-Ton) macht aus „Savage“ einen packenden, ergreifenden und durch und durch konsequente Wiedergabe einer scheinbar nicht aufzuhaltenden Entwicklung. In seinen besten Momente erinnert der irische Film daher auch an den Klassiker „Taxi Driver“, ohne dabei als bloße Kopie zu verkommen.
„Savage“ ist ein wirklich bemerkenswerter Film. Leider ist sein Fortgang recht vorhersehbar und schwarzmalerisch. Ein kleines bisschen Hoffnung hätte dem Film nicht geschadet.

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mikkean

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Den hatte ich noch gar nicht auf dem Radar. Wird gleich vorgemerkt, danke für diese Empfehlung.


bobo-lemon

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Bewertung8.5Ausgezeichnet

Zum Glück ist SAVAGE kein "gängiger" Rache-Thriller geworden. Vielmehr beschäftigt er sich mit den psychologischen Folgen aus der Sicht des Opfers - und was Paul Greynor widerfährt, läßt die Folgen durchaus realistisch erscheinen. Der in 4 Kapitel aufgeteilte Film ist mehr Drama als Thriller, denn er bleibt ganz nah an der Figur des Paul und dessen Versuch wieder "Normalität" in sein Leben zu bringen. Bestimmen am Anfang noch Angst und Paranoia seinen Alltag, ist es zunehmend der Gedanke an Rache, der ihm die vermeintliche Genesung verheißt. Ganz langsam, mit kühlen Bildern und einer fantastischen Soundkulisse unterlegt, bahnt sich etwas in Paul seinen Weg an die Oberfläche um in den letzten Minuten des Films schließlich zu explodieren. Wenn das meinem Vorkommentator "donkeykong3" nicht die 18er Freigabe erklärt, dann weiß ich auch nicht weiter. Mir ging das jedenfalls gewaltig an die vielzitierten Nieren, ähnlich wie es auch schon IRREVERSIBLE seinerzeit getan hat.
Ach ja, die Originaltonspur ist der deutschen auf jeden Fall vorzuziehen, da die Synchro wohl aus Budgetgründen nicht so ganz gelungen ist. Ansonsten ist SAVAGE ganz klar eine weitere Perle in der "Störkanal"-Reihe!

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donkeykong3

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Bewertung2.0Ärgerlich

Hab mich lange auf diesen Film gefreut, aber genauso sehr wurde ich enttäuscht. Warum der Film ab 18 freigegeben ist, keine Ahnung. Es passiert rein gar nichts außer ein wenig Messer wedeln in den letzten 5 Minuten, langweilig.

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