Schmeiß die Mama aus dem Zug

Throw Momma from the Train (1987), US
Laufzeit 88 Minuten, FSK 12, Komödie, Kinostart 15.09.1988

5.3 Kritiker
9 Bewertungen
Skala 0 bis 10
5.5 Community
535 Bewertungen
11 Kommentare
Schmeiß die Mama aus dem Zug - Bild 5771498
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von Danny DeVito, mit Billy Crystal und Joey DePinto

Ned Lift (Danny DeVito) will tyrannische Mutter loswerden. Also verbündet er sich mit Professor Larry Donner (Billy Crystal), dem es genauso mit seiner Ehefrau geht. Doch das Vorhaben gestaltet sich schwieriger als geplant.


Cast & Crew


Kritiken (1) — Film: Schmeiß die Mama aus dem Zug

peter-noster: Mostly Movies

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7.5Sehenswert

Es ist schwer ein Schriftsteller zu sein, besonders mit einer einnehmenden Mutter vom Schlage der unververgleichlichen Anne Ramsey. Billy Crystal und Danny deVito harmonieren wunderbar in dieser Hommage an Hitchcocks "Der Fremde im Zug".

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Kommentare (10) — Film: Schmeiß die Mama aus dem Zug

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Brennegan

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Bewertung8.0Ausgezeichnet

Danny DeVito in einer wunderbar naiv blöden Rolle im Zusammenspiel mit Billy Crystal, dem einzig wahren Oscar-Host ... da kann viel bei rumkommen, zumindest aber eine seicht schwarze Komödie.
In sich nicht perfekt, aber ein schöner Spaß ist es allemal ... auch, um ihn merhmals zu sehen!

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Anne81

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Bewertung7.0Sehenswert

In “Throw Momma from the Train” findet Owen Lift, der von seiner tyrannischen Mutter gestrichen die Nase voll hat, in Schrifsteller Larry Donner einen Schicksalsgefährten, dem es mit seiner Ex-Frau Margaret ähnlich ergeht und sie ebenfalls los werden möchte. So schliessen die beiden Geplagten, inspiriert von der Idee aus einem Hitchcock-Krimi, einen Pakt auf Gegenseitigkeit: Mord über Kreuz - beide Mörder hätten somit kein erkennbares Motiv. Gedacht, getan, Owen schafft Larrys Frau aus dem Weg, woraufhin dieser sich anschliessend Owens Mutter annehmen sollte...

Man fühlt sich natürlich ganz schnell an den Plot von Alfred Hitchcocks “Strangers on a Train” erinnert – immerhin wird der Film hier ja sogar direkt zitiert - nur dass Danny de Vitos Hitchcock-Hommage alles andere als ernst zu nehmen ist und die Spannung durch Situationskomik und rabenschwarzer Humor ersetzt wird.

Diese kleine fiese und makabere Komödie, die vorwiegend von einer sehr überzeugenden tyrannischen Anne Ramsey lebt, sowie von den beiden Hauptdarstellern Danny De Vito und Billy Crystal, welche köstlich miteinander harmonierten, wusste in der Tat stellenweise durch seinen sehr zynischen Humor wahrlich gut zu unterhalten.
Jedoch, anders als zum Beispiel “The War of the Roses” wurde das Ganze mir allerdings, zunehmend, zu träge inszeniert, um aus dieser Ansammlung guter Ideen eine wirklich ausserordentlich beachtliche Komödie zu gestalten. So war die erste Hälfte des Films dazu um einiges besser und ideenreicher als der Schluss, wo einem dann leider zu schnell das typische Gefühl überkam, dem Drehbuchautor sei irgendwann die Luft ausgegangen..

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doctorgonzo

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Bewertung9.0Herausragend

Die Nacht war....... scheiße!
Scheiße!
Scheiße!
Scheiße!

Mal abgesehen davon, dass ich schon lange mal wieder einen Kommentar auf diese Art anfangen wollte, so kann ich mich mitunter mit dem Problem des Protagonisten identifizieren.
Man bringt diesen verfluchten ersten Satz einfach nicht zuende. Und ohne ersten Satz auch keinen Text.

Und eben das raubt Billy Crystal, hier als gescheiterter Ehemann, quasi gescheiterter Schriftsteller und demnächst wohl auch gescheiterter Volkshochschullehrer den Verstand.
Dass seine Exfrau mit einer von ihm verfassten Geschichte jetzt Millionen scheffelt, hebt seine Laune nun mal so garnicht.
Damit er wenigstens ein Dach über dem Kopf hat, solange er über seine miese Situation und seine Schreibblockade schmollt, gibt er Kurse über kreatives Schreiben am Community College.
Hier muss er sich mit den angehenden Shakespeares, Hemmingways und Clancys rumschlagen, oder vielleicht nicht ganz:
Eine Dame, die einen U Boot Thriller schreiben will, aber weder nautische noch technische Begriffe draufhat, weswegen alles an Bord irgendwie Dings heißt...
Ein Typ, der ein Buch über Frauen schreibt, die er "gerne ferkeln möchte". Mal im Ernst, wer kommt auf solche Ideen?
Und so ist unser unglücklicher Schreiberling völlig frustriert und fertig mit der Welt, nicht mal seine hübsche blonde Freundin kann ihn da so wirklich trösten.
Aber dann tritt ein kleines Wesen mit einem großen Kopf und großen Augen in sein Leben...
Nein, nicht E.T., sondern Danny DeVito als kleiner Sonderling, der unter seiner herrischen (mindestens göttlich: Anne Ramsey) Mutter leidet und gerne Krimis schreiben möchte. Da er sich hierbei recht unbeholfen anstellt, bekommt er den Rat, sich mal Hitchcock anzusehen und erwischt prompt in einer Kinovorstellung (wo ist übrigens in meiner Nähe das Kino, das regelmäßig Hitchcock Filme zeigt?) "Der Fremde im Zug".
"Löst Du mein Problem, löse ich Deins".
Klingt einfach, ist es aber nicht, denn der kleine Wonneproppen, stellt seinen Lehrer vor vollendete Tatsachen...Eine (alp-) traumhafte Odyssee nimmt ihren Lauf.

Es gibt Filme, da passt quasi alles. So wie hier. Ramsey, Crystal und DeVito sind grandios drauf.
Gerade Ramsey und DeVito sind so traumhaft, dass man den beiden sogar eine Psycho Parodie nicht hätte übelnehmen können. Der große Typ von kleinem Wuchs, der hier vor und hinter der Kamera vielleicht den Job seines Lebens macht, beeindruckt hier allein schon mit seiner unverwechselbaren Mimik so sehr, dass er mich nicht mal als Pinguin so sehr begeistert hat.
Wunderbare Geschichte, bissiger Humor, eine herrlich zynische Weltsicht, gelungene Dialoge und viele kleine, versteckte Gags und Gemeinheiten.
Ein weithin unterschätzter und unbekannter Klassiker, der dem alten Alfred sicher auch Freude gemacht hätte.

"One of television’s great contributions is that it brought murder back into the home, where it belongs."

12 Mitgliedern gefällt das Kommentar gefällt mir Kommentar gefällt mir doch nicht 8 Antworten

sikkmeidack

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Bekundungsechos wären an dieser Stelle wohl unangebracht... so what... Ich mag dich auch, friendo.


doctorgonzo

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In dem Sinne Guts Nächtle... Ich gönne mir jetzt den Running Man.


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Bewertung7.0Sehenswert

Danny DeVitos Kino-Regiedebüt ist eine schwarze Komödie mit einigen bissigen Aktionen und Sprüchen. Leider geht "Schmeiß die Mama aus dem Zug" zum Ende hin ein wenig die Luft aus, ist als Gesamtpaket aber dennoch sehenswert.

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Filmkenner77

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Bewertung5.5Geht so

Bedingt lustige Komödie, aber Danny DeVito reißt es zumindest ein wenig heraus.

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Moe Szyslak

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Bewertung8.5Ausgezeichnet

Zwar gibt es 1-2 Slapstick-Einlagen, die's nicht unbedingt gebraucht hätte, aber der Rest war schön fies und makaber und streckenweise sogar richtig spannend. Und einige Szenen wie Owens Mord-Tagträume sind so richtig richtig böse.
Und viel Witz liegt auch in Details.
Da ist zum einen die Hommage an die Hitchcock-Filme und zum anderen urkomische running gags wie die Szenen als Owen immer von anderen Telefonen anruft oder das Buch des einen Schülers, "100 Frauen, die ich ferkeln möchte" :-D oder als Larry nicht mal den ersten Satz zustande bringt ("Die Nacht war......").
Crystal und DeVito sind klasse aufgelegt, man merkt ihnen die Spielfreude an und sie stecken auch an, macht richtig Spaß. klasse Zusammenspiel, spritzige Dialoge.
Crystal führt vielleicht etwas zuviel Selbstgespräche dann und wann, aber er ist sehr eloquent und charismatisch, ständig am Rande des Nervenzusammenbruchs.
Und DeVito ist genial. Einerseits der Giftzwerg mit den Mordgedanken, andererseits aber das Muttersöhnchen mit der Münzsammlung und der Spielzeugeisenbahn.
Sehr sympathisches Spiel der beiden.
Genau das Gegenteil gilt für die garstige Mutter, die noch krasser spielt als bei den "Goonies" damals.
Und Kate "Captain Janeway" Mulgrew als diebische Bitch war ja mal so richtig hassenswert.
Klasse Film, viel Humor, vielen Bosheiten und klasse Darsteller

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Abronsius

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Bewertung7.5Sehenswert

Unterhaltsame,manchmal hysterische Komödie nach dem Motto: Einer töte des anderen Last. Im Falle von Owen(DeVito)ist es seine Mutter,die Tochter Satans,die er gerne wegradiert hätte.
Heintje kannte Owens Mutter nicht, sonst hätte er nicht „Mama“ gesungen, sondern sofort eine Axt gekauft.
"She's Not a Woman, She's the Terminator!"Dank Anne Ramsey immer wieder mal sehenswert.

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Blonder

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Bewertung6.5Ganz gut

Witzige Hommage an Hitchcock mit zwei gut gelaunten Komikern.
Während des Schauens kommt man eigentlich nicht mehr aus dem Schmunzeln heraus. Wer eine intelligente Komödie erwartet ist hier fehl am Platz, denn der Film will einfach nur unterhalten.
Kleiner Gute-Laune Film für zwischendurch.

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Der_muede_Joe

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Bewertung9.0Herausragend

Gute Arbeit, Herr DeVito!

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dAShEIKO

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Bewertung4.5Uninteressant

Ganz witziger Klamauk, ohne dass es ein Highlight wäre.

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