Schultze gets the blues

Schultze gets the blues (2004), DE
Laufzeit 110 Minuten, FSK 0, Musikfilm, Drama, Kinostart 22.04.2004

6.5 Kritiker
31 Bewertungen
Skala 0 bis 10
6.7 Community
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24 Kommentare
Schultze gets the blues - Bild 3903076
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von Michael Schorr, mit Wilhelmine Horschig und Harald Warmbrunn

Schultze fristet sein Leben seit Jahr und Tag in einem kleinen anhaltinischen Ort nahe der Saale. Schultzes Leben zwischen Arbeit und Kneipenbesuch, Schrebergarten, Volksmusik sowie Angeln kommt zu einem vorzeitigen Ende, als er und seine Kumpels Manfred und Jürgen in den Vorruhestand geschickt werden. Während diese sich mehr und mehr dem Nichts ergeben und das Aufrechterhalten der Routine zu einer Farce verkommt, entdeckt Schultze ein Leben hinter dem Berg.

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Kritiken (3) — Film: Schultze gets the blues

GR0BI: Cinegate/Deadline-Magazin GR0BI: Cinegate/Deadline-Magazin

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9.5Herausragend

Einer der wortwörtlich lakonischsten und in der Gestaltung mutigsten Filme, den ich je gesehen habe. Minutenlange Einstellungen, fast nur Totalen, keine Dialog-Zwischenschnitte, als Soundtrack genügt Schulzes Akkorden-Mantra, Laien-Darsteller. Ein wirklich wunderschöner und unspektakulärer Film über kleine Leute, kleine Gesten, aber großen Gefühlen. Teilt mit "Absolute Giganten" für mich den deutschen Film-Olymp...

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Prestigeww

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Stimme voll und ganz zu.


C. Friedrich: aka Filmclub (a.D.)

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10.0Herausragend

Man spürt die dokumentarische Hand von Schorr, was diesen Film für einen Spielfilm so untypisch macht - dafür ist jede Minute glaubwürdig. Das Zusammenspiel von Akteur, Filmbildern und Musik passt zu 100%. Ein Filmjuwel! Und ein Augenzwinker auf den American Way of Life...

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Thomax: Saarbrücker Zeitung Thomax: Saarbrücker Zeitung

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8.0Ausgezeichnet

Klasse-Debüt.
Eine Hauptfigur mit Ecken und Kanten,
tief in seiner Region verwurzelt, mit unerschütterlicher Beharrlichkeit verfolgt er seinen Traum.
Von Horst Krause großartig verkörpert, da sitzt jeder Blick, jede Geste, jede Bewegung.

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Kommentare (21) — Film: Schultze gets the blues

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northernwinds

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Bewertung8.5Ausgezeichnet

Eine Karrikatur der deutschen Seele wohlmöglich; über die Subtilität und absolute Ruhe die dieser Film ausstrahlt kann man sich nur freuen, humorvoll ist er eigentlich bis zum Schluss; den Hauptdarsteller kann man nur hoch loben für seine stoische Ruhe und absolute Abgebrühtheit mit der er die Rolle des Schultze spielt. Schön schön

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InfantinMaja

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Bewertung9.0Herausragend

Dieser Film ist das beste Beispiel dafür, dass weniger eben doch mehr ist...

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borgdrone

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Bewertung9.5Herausragend

gibt die Stimmung in Bildern voll wieder.

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kronenhummer

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Bewertung7.5Sehenswert

Teutschenthal ist ein Dorf in der sachsen-anhaltinischen Pampa, welches unter den üblichen Problemen der Arbeitslosigkeit und Alterung der Bevölkerung zu leiden hat. New Brunswick ist eine Kleinstadt in Texas, die ihres Zeichens Partnerstadt von Teutschenthal ist und alljährlich ein zünftiges, deutsches Wurstfest veranstaltet. Diese Städte verbindet die Handlung von „Schultze gets the Blues“ rund um den Vorruheständler Schultze, der sein trostloses Leben durch den Blues bereichert und neu aufstellt und dabei auf Widerstände in seiner Heimat trifft.

Dieses Drama ist dabei vor allem eines: unglaublich authentisch. Ruhig und eindrucksvoll zeigt „Schultze gets the Blues“ ungeschönte und mitfühlende Bilder aus der ostdeutschen Pampa und dem Leben des Protagonisten, der großartig gespielt, oder besser, großartig gelebt wird von Horst Krause. Ein Alltagsleben das nicht viel hergibt. Die Bilder wirken dabei trostlos und trist, aber doch auch immer wieder hoffnungsvoll und können zum Schmunzeln anregen, wenn Krause und seine Freunde kostümiert in die Spielbank gehen oder in den USA zum Wurstfest „O la Paloma“ auf dem Akkordeon angespielt wird. Teilweise wirkt Texas genauso trostlos wie Sachsen-Anhalt, und doch ist es ein Stück Hoffnung und neue Lebensfreude für Schultze und auch für den Zuschauer, der sich auf diesen Film einlässt.

Den Handlungsort Teutschenthal kannte ich bislang nur als Mekka der deutschen Moto-Cross-Szene. Insofern ist es für mich ein besonderes Highlight, das die Authenzität weiter unterstreicht, dass genau dieses auch in den Rahmen des Filmes einbezogen wurde.

Alles in Allem bleibt „Schultze gets the Blues“ ein schönes und nachdenkliches Stück Film, das im Rahmen der deutschen Filme der letzten Jahre deutlich positiv heraussticht.

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sundaynight

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Bewertung9.0Herausragend

mit dem motto "abends aronal, morgens elmex" kann man halt auch mal was riskieren :)

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DrBlues

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Bewertung10.0Herausragend

Der werte Horst Krause ...

Über diese Produktion geht so schnell
nichts drüber ...

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pellekraut007

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Bewertung9.5Herausragend

Schulze wird beerdigt. Manfreds Handy klingelt. "Schulze?" Nein, Schulze ist nicht tot! Er lebt weiter, in uns! Als Bild gewordene Botschaft: "Gleich wie du aussiehts und wo du herkommst, auch in der letzten Sekunde kann die ganze Welt noch dir gehören, trau dich!" Und Schulze ist der Beweis, dass deutsche Filme vom Leben in diesem Land erzählen, ohne etwas aus Hollywood kopieren zu müssen. Das Leben in seiner ganzen Banalität und seiner Bürgerlichkeit reißt aus, um mit Neugier, Mut und Leidenschaft ...und einem Akkordeon gegen den Strom zu schwimmen, bis nach Louisiana! Komisch, lakonisch, ruhig und unendlich symphatisch. Danke, Schulze, now i got the blues! Grunz!

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pellekraut007

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Mein lieber Doctorgonzo! Ein schönes Kompliment, über das ich mich wirklich freue! Danke hierfür! Pelle


fienum

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überzeugt! ich werde gleich zum zdf rüberschalten :)


schorry

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Bewertung4.0Uninteressant

geht so
kann mir vorstellen meine zeit anders zu verbringen

4,5

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-elviZ-

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Bewertung9.5Herausragend

Ein stiller Film der mit Horst Krause in der Hauptrolle ideal besetzt ist. Mit minimalen Gesten maximale Wirkung.

Das Erzähltempo des Filmes ist genau an die Trostlosigkeit der Realität von Schultze engepasst.

Ein Film auf den mann sich einlassen muss.

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dette35

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Bewertung7.5Sehenswert

Ein leiser Film, langsam erzählt und vom Hauptdarsteller Horst Krause grandios gespielt. Für mich die deutsche Antwort auf "Eine Wahre Geschichte - The Straight Story" von David Lynch. Der richtige Film für einen verregneten Nachmittag...

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dbeutner

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Bewertung6.0Ganz gut

Nett, aber doch mitunter übertrieben lakonisch, ohne ausreichenden / ausgleichenden Figuren-Hintergrund. Der Meister des Lakonischen, Aki Kaurismäki, bietet da doch unvergleichlich tiefere und hintergründigere Charaktere.

Die Laienschauspieler sind in Teilen ganz gut, in Teilen fast unerträglich, so dass man schon mitunter die Zähne zusammenbeißen muss...

Für echte Lacher reicht es auch nie - über ein "nett" schafft es der Film daher kaum.

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maslobojew

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Bewertung7.5Sehenswert

Langatmig, aber mit der passenden Stimmung... Jedenfalls wesentlich eigenständiger und damit mutiger als so mancher andere plattgebügelte, deutsche Film.

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Iwan Goratschin

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Bewertung1.5Ärgerlich

110 Minuten Langeweile.
Allerdings kein Film, dem man eine krass negative Wertung geben sollte, weil er zwar meinen Geschmack nicht trifft, jedoch alles in allem kein schlecht gemachter Film ist.

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Wombat

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Bewertung8.5Ausgezeichnet

Ein Filmjuwel, der nicht durch seine Ruhe, sondern durch seine Stimmigkeit glänzt. Horst Krause brilliert mit seinem ausdrucksstarken und gestenreichen Spiel. Für die Szene an seinem Wohnzimer-Radio bekommt er einen Platz in meinem Regal. Wunderbar.

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Pardus

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Bewertung8.0Ausgezeichnet

leider zieht sich die handlung teilweise kaugummiartig...aber der film ist quasi ein ungeschliffener diamant... dafür auch 7,5 Pkt. einige schöne gags drin (schön trockener humor).. die darsteller sind erstklassig und vor allem schultze ist ein liebenswerter charakter, dem sein schweigen einfach gut steht ;-) auch oder gerade die episode seines aufenthaltes in texas hätte ruhig länger sein dürfen. dort taut er endlich auf und lässt den zuschauer erahnen was für ein netter kerl eigentlich in ihm steckt... leider würden wenigstens 50 % der zuschauer nach der ersten halben stunde ausschalten, weil sich dort der handlungsfaden noch nicht genau erahnen lässt (genauer gesagt ist keine handlung erkennbar)... das ist schade, da der film eine sehr schöne liebeserklärung an das leben ist... hat mich bewegt...aber erfordert durchhaltevermögen.

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denise

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Bewertung7.5Sehenswert

Man weiß nicht, ob man Angst vor dem Alter/Ruhestand bekommen soll oder es nix Schöneres gibt, als mit seinen Kumpels am Tag schon das erste Bier zu trinken und auf einer Eisenbahnbrücke angeln zu gehen. Aber auf jeden Fall ist die Ruhe und Unbedarftheit von Schultze einfach göttlich. Ein toller Film mit skurilen und doch so realistischen Momenten.

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doctorgonzo

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Bewertung8.0Ausgezeichnet

Das Spiel von Horst Krause muss man mögen und sich mit dem Titelheld identifizieren,sonst droht totale Langeweile. Wenn man aber das Ganze mag, ist es ein herrlich leiser Film, darüber, dass es nie zu spät ist, über den Tellerrand zu schauen und schönes zu entdecken.Gewöhnungsbedürftig, aber richtig gut.

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holgerd

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Bewertung2.0Ärgerlich

Der Film kommt so langsam voran, dass man wirklich den Blues kriegen könnte. Schade.

65 Mitgliedern gefällt das Kommentar gefällt mir Kommentar gefällt mir doch nicht Antworten

alter.native

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Bewertung7.5Sehenswert

Obwohl Schultze nicht viel sagt, gefällt er mir gut, Herrliche Originalszenen mit Laien sind in den Film integriert. Bleibt die Frage: Is Schultze nun wirklich tot?

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sancho

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Bewertung8.0Ausgezeichnet

Liebevoller eigenwilliger Roadstreifen mit einem wirklichen Herrn Schultze als Hero.

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