Short Cut to Hollywood

Short Cut to Hollywood (2009), DE
Laufzeit 94 Minuten, FSK 16, Komödie, Kinostart 24.09.2009

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4.2 Kritiker
6 Bewertungen
Skala 0 bis 10
4.9 Community
76 Bewertungen
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von Jan Henrik Stahlberg und Marcus Mittermeier, mit Jan Henrik Stahlberg und Christoph Kottenkamp

John F. Salinger ist unzufrieden mit seinem Leben – mit nun 37 Jahren ist er von Ruhm und Unsterblichkeit immer noch weit entfernt. Da kommt ihm die rettende Idee: mit seinen beiden besten Freunden, die nicht unbedingt erfolgreicher im Leben stehen als er, macht er sich auf den Weg in die USA, um Popstar zu werden. Und tatsächlich: das Unternehmen geht auf, und die drei werden weltberühmt. Doch der Preis für den Ruhm ist hoch, denn nur wer früh stirbt, lebt ewig in den Herzen des Publikums weiter.

Handlung

Johannes Friederich Salinger (Jan Henrik Stahlberg), Mitte 30, Versicherungsangestellter, möchte nicht irgendwann unbekannt sterben und macht sich daher zusammen mit seinen beiden Freunden Matt (Marcus Mittermeier) und Chrismon (Christoph Kottenkamp) von Berlin aus auf in die Vereinigten Staaten, um berühmt zu werden. Mit den trashigen englischspracheigen Songs. ihrer Band, den Berlin Brothers, haben sie keinen Erfolg, und so lassen sie sich etwas ausgefalleneres einfallen: Johns Plan ist es, sich vor laufender Kamera zuerst amputieren und letztendlich töten zu lassen.

Die drei reisen nach Florida, um einen Sponsor für ihr Vorhaben zu suchen, werden aber auch nach den beiden ersten geglückten Amputationen; Nachdem sie erkannt haben, dass sie ein medienwirksameres Auftreten brauchen, stürmen sie als die Baghdad Street Boys in ein kleines Restaurant und holen eine Bombe hervor. Die entstehende Panik kommt groß in den Nachrichten, es stellt sich jedoch heraus, dass die vorgebliche Bombe nur Toilettenpapier-Rollen waren. Die drei kommen ins Gefängnis.

Der Sender VPK wittert eine gute Story, zahlt die Kaution und startet eine großangelegte Show über das Vorhaben von John F. Salinger. Seine nächsten Amputationen sowie sein Tod werden geplant und tatsächlich wird er dadurch einem großen Publikum bekannt…

Weiterführende Informationen
Short Cut to Hollywood auf moviepilot.de
Pressespiegel Short Cut to Hollywood auf film-zeit.de
Wikipedia

Trailer – Short Cut to Hollywood auf moviepilot.de
Trailer – Short Cut to Hollywood auf film-zeit.de

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Cast & Crew


Kritiken (4) — Film: Short Cut to Hollywood

Christian Alt: NEGATIV

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4.0Uninteressant

Ironischerweise hat Stahlberg in einem Punkt doch Recht: Ruhm ist vergänglich. Und so schnell wie die gefälschten dpa-Meldungen wieder aus der medialen Öffentlichkeit verschwanden, so schnell wird auch dieser Film aus den Gedächtnissen verschwinden. Ähnliche Satiren wie Borat funktionieren einfach besser. Short cut to Hollywood ist für Stahlberg, der für Muxmäuschenstill zurecht gelobt wurde, dann eben doch kein shortcut to hollywood.

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Dirk Lüneberg: Stadtmagazin [030], film.de...

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1.0Ärgerlich

„Unsere Idee ist entweder genial oder der totale Scheiß.“ Dieser Satz fällt irgendwann im Film. Und ungefähr zu diesem Zeitpunkt hat man sich als Zuschauer bereits dafür entschieden, das, was einem auf der Leinwand zugemutet wird, ebenfalls für den totalen Scheiß zu halten. Denn hier wird in allen Bereichen aufs allerpeinlichste, aber dafür ausgesprochen munter vor sich hin dilettiert.
Verantwortlich für diese miserabel gespielte oder auch improvisierte (man weiß es nicht genau) Mockumentary ist „Muxmäuschenstill“-Mastermind Jan Henrik Stahlberg. Der hatte die Idee zu dem Filmprojekt, das er mit sich selbst in der Hauptrolle und seinem Regie- und Schauspielerkumpel Marcus Mittermeier realisierte. Stahlberg spielt hier Johannes Selinger, einen 37-jährigen Versicherungsvertreter, der der Meinung ist, so könne es mit seinem langweiligen Leben nicht mehr weiter gehen und es deshalb an der Zeit sei, aus eben jenem auszusteigen. Seine Freunde Mattias (Regisseur Mittermeier)…

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Der Redaktör: kino-zeit.de Der Redaktör: kino-zeit.de

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5.0Geht so

Rabenschwarzes Roadmovie, ätzende Mediensatire oder vollkommen misslungener Trash – Short Cut to Hollywood bietet von all dem ein bisschen und entlässt den Zuschauer mit dem gleichen schalen Gefühl aus dem Kino, wie dies bereits Muxmäuschenstill tat. Man kann den Film und seine soziopathischen Figuren nicht wirklich mögen, wird aber zugleich das Gefühl nicht los, dass in all dem Schwach- und Flachsinn im Kino ein Film wie dieser ein wirkliches Anliegen hat und wichtige Themen anspricht, die jeden von uns angehen.
Trotz heftiger Szenen und viel Lust am Absurden kann Short Cut to Hollywood nicht im gleichen Maße überraschen und überzeugen wie Muxmäuschenstill. Gleichwohl lohnt sich der Besuch des Films vor allem für Kinofans, die derbem Humor und trashigen Scherzen an der Grenze des guten Geschmacks nicht abgeneigt sind.

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annaberlin

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Also, Muxmäuschenstill fand ich grossartig! Hatte da kein schales Gefühl...


alviesinger: bummelkino

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7.5Sehenswert

Fünf Jahre nach „Muxmäuschenstill“ ecken die Filmemacher Marcus Mittermeier und Jan Henrik Stahlberg wieder an. Diesmal gibt es ordentlich Medienschelte in Form einer Mockumentary, die den modernen Medienzirkus thematisiert und dabei in keiner Einstellung wegschwenkt, sondern immer voll draufhält. Als bissiger Kommentar über die seelenlose und vertrashte Gesellschaft, Andy Warhols berühmte 15 Minuten und die Aufmerksamkeitsgeilheit vieler talentfreier und gleichsam arbeitsscheuer Individuen, funktioniert der Film. Es wird schnell klar, wem Mittermeier und Stahlberg in dieser Satire an die Gurgel wollen. Die Odyssee der Protagonisten gleicht nicht zufällig dem steilen Aufstiegs eine Casting-Popstars, dessen Stern am Ende der halbjährlichen TV-Season bereits am Verglühen ist. Dass im Film gnadenlos übertrieben wird, ist Masche um die Leute aufzurütteln. Das Ganze gab es vor Jahren beim ähnlich kompromisslosen belgischen Skandalfilm „Man beißt Hund“. Aber gerade in Zeiten von auf echt getrimmten und vermeintlich entlarvenden Billig-Skandalfilmen ist „Short Cut to Hollywood“ eine herrlich geschmacklose Farce. Wenn Fake, dann richtig. Denn „Short Cut to Hollywood“ braucht keine versteckten Kameras um die Missstände unserer orientierungslosen Konsumgemeinschaft zu entlarven. Das filmische Ergebnis ist schwer verdaulich: grell, blutig und dermaßen over the top, einfach unerträglich mutig und ehrlich.

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alviesinger

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letzter Stand: laut Senator-Presseheft und VdF 24. September



Kommentare (9) — Film: Short Cut to Hollywood

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Kris

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Bewertung6.0Ganz gut

Das Thema – Ruhm und Einschaltquoten um jeden Preis – ist zwar aktuell, aber der Film kann ihm kaum Erkenntnisse hinzufügen. Die Handlung ist trotz der interessanten Idee seltsam überraschungsarm und der Stil von "Short Cut to Hollywood" etwas zu verschroben, um wirklich bissig zu sein.

bedenklich? 2 Mitgliedern gefällt das Kommentar gefällt mir Kommentar gefällt mir doch nicht 4 Antworten

Marie Krolock

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Das stimmt. Ich fand ihn sehr gut :)


Kris

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Da seht Ihr's. Das Beste ist, man macht sich selbst ein Bild. :)


Dr.Hasenbein

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Bewertung6.5Ganz gut

Tja, es ist nunmal so dass wenn man einen Genialen Ersten Film dreht bei den Folgenden immer daran gemessen wird.
Und das ist hier (leider) nicht anders.
Stahlberg hat mit Muxmäuschenstill einfach einen Film geschaffen an dem er immer wieder gemessen wird.
Und das er dabei nur verlieren kann ist schon von vorne herein klar.
Zu genial war einfach der Film der ihn Bekannt gemacht hat.
Jetzt liegt hier mit "Short cut to Hollywood" der nächste Provokannte Streifen vor.
Und wenn man mal alle Vergleiche ausblendet und ihn nicht ständig an Muxmäuschenstill messen tut, dann ist der Film doch recht unterhaltsam.
Klar, es ist kein Meisterwerk entstanden,
aber eine doch recht Ansehnliche Mediensatire.
Manchmal hätte man sich einfach mehr Tempo oder mehr Biss gewünscht, aber ich denke dass liegt einfach nur daran dass wir mitlerweile schon selber so abgestumpft und Mediengeil sind dass wir doch schlußendlich Unbewusst das sehen wollen was die Macher des Films anprangern.
Das ist nunmal die Heutige Gesellschaft.Und das spiegelt der Film ganz gut wieder.
Natürlich gibt es Mittlerweile einen Haufen Filme die in eine ähnliche Kerbe schlagen und um jeden Preis provozieren wollen.
Das ist auch der Grund warum der Film nicht die Wirkung hat die er haben wollte,
Provokation an unserer Gesellschaft ist mittlerweile schon fast was ganz normales geworden und schockt uns einfach nicht mehr so wie vor ein paar Jahren.
Also ein ganz guter Film von dem man nicht zuviel erwarten sollte.Dann hat man auch seinen Spaß!

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stuforcedyou

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Bewertung2.0Ärgerlich

Die Macher des grandiosen "Muxmäuschenstill" liefern mit "Short Cut to Hollywood" erneut eine pechschwarze Gesellschaftssatire ab. Während die Satire rund um Weltenverbesserer Mux jedoch überraschend, unterhaltsam und unberechenbar war, wirkt "Short Cut to Hollywood" viel zu zwanghaft und kalkuliert. Das die Hauptfigur mittels Euthanasie zum angesagten und beliebten Medienstar aufsteigt hat gewiss viel Schärfe, der fehlt es jedoch akut an Raffinesse Schlagfertigkeit. Die Motivation der Figur wird dazu noch so klischeehaft dargestellt, dass der Film letztlich mehr mit seinen Feindbildern gemein hat, als es ihm lieb sein dürfte.

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DoM

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Bewertung8.0Ausgezeichnet

"Short Cut to Hollywood" ein echter Geheimtip fuer mich!

Eine teils boese Satire, die staerker nicht haette provozieren koennen! Wiedermal ein (noch etwas ueberzogenes) Spiegelbild fuer unsere Medienwelt. Ich wuerde sogar behaupten, dass ich diesen deutschen Streifen irgendwie als "Truman Show 2.0" tituliere . . .

Sagenhaft wie sich der film aufbaut und wie ueberzeugend die drei Hauptdarsteller wirken. Gerade die Darstellung des Salinger ist einfach aeußerst gelungen. Ganz toll.

Und die Mediengeilheit im Film bezgl. der Show um und mit Salinger ist einfach unuebertroffen inszeniert! . . .

Fazit: Ein aeußerst provokanter und zynischer Film ueber die Entwicklung der Medien und dessen Zuschauer! Fuer mich ein klarer Geheimtip (des Jahres).

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BananenJoe

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Bewertung0.0Hassfilm

In einer Sneak hat man mal glück mal pech mit den Filmen. Doch dieser Film war dann doch der abschuss. Lange zeit keinen derat unlustigen streifen gesehen. Als Fan guter musik ist es unerträglich wenn der hauptdarsteller sein a short cut to hollywood dahin trellert. Furchtbar. Insgesamt ist die Leistung der Schauspieler = Null. Hierzu könnte man dann alle anderen Dinge dranhängen.

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dAShEIKO

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Bewertung5.0Geht so

Johannes Frederic Salinger und seine beiden Looserkumpels Matt und Chrismon sind des ewigen Durchschnitts überdrüssig. Sie wollen, nachdem ihnen im eigenen Land (zu Recht) der Erfolg verwehrt bleibt, ganz groß in Amerika und der ganzen Welt rauskommen. Ihr gemeinsamer Antrieb stützt sich, bar jedweden Talents, einzig auf die These, dass einzigartige Aktionen populistisch in Szene gesetzt, zum ultimativen Medieninteresse führen und damit zum großen Erfolg. Der geamte Plan ist dabei aber weitaus morbider, als man sich das auch nur vorstellen möchte...

Der Film ist, im wörtlichen Sinne, eine der geradlinigsten Satiren, die man im Kino je sehen konnte. Hier wird nicht mit Slapstick oder Situationskomik der eigentliche Zweck des Films aufgeblasen. Nein. Die pure Satire schlägt einem ins Gesicht und nicht selten im Film auf den Magen. Die Aussage des Films ist bahnbrechend ungefiltert und damit gut umgesetzt. Allerdings verletzt das Machwerk auch jedliche morralische Vorstellung. Respektlos werden alle denkbaren (und alle nicht denkbaren) Fettnäpfe erfolgreich in angriff genommen. Ob das Klassenziel, die aktuelle Medienlandschaft mit den ganzen Auswüchsen der Stars und Möchtegerns kritisch zu hinterfragen, erreicht werden kann, muß jeder Zuschauer für sich selbst entscheiden. Was er dazu braucht ist jedenfalls mehr als Sinn für Humor. Denn Lustig sind die meisten Handlungen im Film nicht wirklich. Man lacht halt drüber.

Shortcut to Hollywood ist ein sehr unkonventioneller Film: Interessant und zugleich abstoßend. Garantierte Lacher auf Kosten einer moralischen Jungfräulichkeit. Kein Film für Jedermann. Sicher aber Gute Arbeit. ...lediglich den Soundtrack würde ich nicht unbedingt kaufen

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facinus

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Bewertung3.0Schwach

Die Medien beherrschen die Massen und die verrückten die Medien.
Die von den beiden Regisseuren Stahlberg und Mittermeier (die zugleich auch die Hauptrollen übernahmen) gedrehte Mediensatire, über den letzten versuch dreier Freunde noch berühmt zu werden, lebt ausschliesslich von ihrer Provokation. Es wird weder wert auf Charaktere gelegt, noch auf ein vernünftiges oder auch nachvollziehbares handeln, das für mehr Glaubwürdigkeit und Tiefe gesorgt hätte. Dabei setzten die Macher lieber auf Angriff, konzentrieren sich mehr auf Provokationen, unangebrachten Humor und Schockmomenten. Aus dem nicht mehr als eine überladene und oberflächliche Mediensatire bewaffnet mit einen Moralknüppel wurde.
Einen Film zu drehen der sich mal die Medien zur Brust nimmt, kann nie verkehrt sein. Nur das man durch extrem Darstellung nach Aufmerksamkeit schreit, kann auch falsch verstanden oder sogar sein Ziel verfehlen und nicht mehr ernst genommen werden.

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4LOM

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Bewertung1.0Ärgerlich

Einer der schlechtesten Filme, die ich in diesem Jahr bei der Berlinale gesehen habe. Eine Mediensatire, die nicht über das Niveau dessen hinauskommt, was auf billigste Art und Weise kritisiert werden soll.

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Marie Krolock

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Bewertung8.5Ausgezeichnet

Ich habe diese Medien-Satire im Rahmen der Berlinale zusammen mit den Regisseuren/Hauptdarstellern und anschließender Frage und Antwort Stunde gesehen.

Die Beschreibung las sich schon recht amüsant. Die "BerlinBoys" (die sich später wg. größerer Medienwirksamkeit "Baghdad Streetboys" nennen), fliegen nach Amerika, denn wo sonst kann man von heute auf morgen berühmt werden. Das Berühmtwerden klappt dann aber doch nicht so auf Anhieb und darum lässt sich Frontmann *John F. Salinger* einen Finger amputieren. Aber das ist im Land der unbegrenzten Möglichkeiten offenbar keine Besonderheit (es interessiert nur am Rande), so dass kurz darauf der ganze Arm folgt. Danach geht's bergauf. Die Baghdad Streetboys (grandioser Gesang *g*) bekommen einen Vertrag mit einer großen Fernsehanstalt und John verpflichtet sich dazu, sich am Ende des Roadtrips in Los Angeles vor laufenden Kameras umbringen zu lassen....

Ohne große Erwartung, bis auf die nett klingende Inhaltsangabe, bin ich in diesen Film gegangen und wurde sehr positiv überrascht. Es ist tatsächlich eine gelungene Satire, bei der einem manchmal das Lachen auch im Halse stecken bleibt. Der Film kommt wohl im Sommer in die Kinos (so sagte zumindest der Regisseur). Ich kann ihn wärmstens empfehlen!

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