Boogie Nights
Boogie Nights (1997), US Laufzeit 147 Minuten, FSK 16, Drama, Komödie, Erotikfilm, Kinostart 04.06.1998
42 Bewertungen
Skala 0 bis 10
4978 Bewertungen
85 Kommentare
Keine
von Paul Thomas Anderson, mit Mark Wahlberg und Burt Reynolds
Regisseur Jack Horner (Burt Reynolds, “Beim Sterben ist jeder der Erste”, “Ein ausgekochtes Schlitzohr”, “Auf dem Highway ist die Hölle los”, “Striptease”) möchte endlich einmal einen Pornofilm drehen, den der Zuschauer auch dann noch spannend findet, wenn er bereits gekommen ist. In einer Bar trifft er den 17jährigen Tellerwäscher Eddie Adams (Mark Wahlberg), dessen außergewöhnlich großer Penis ihn sofort begeistert. Er nimmt den Jungen, der sich den Künstlernamen Dirk Diggler gibt, sofort unter Vertrag. Schon nach kurzer Zeit ist er ein großer Pornostar, aber durch seinen exzessiven Lebenswandel führt der Weg bald wieder nach unten. (omdb)
Mehr Bilder (13) und Videos (3) zu Boogie Nights
Cast & Crew
- Genre
- Biopic, Satire, Drama, Erotikfilm
- Zeit
- 1970er Jahre, 1980er Jahre
- Ort
- Kalifornien
- Handlung
- Aufstieg und Fall, Callboy, Diskothek, Dreharbeiten, Drehort, Drogen, Erektion, Filmemacher, Filmstar, Filmteam, Freier, Freiheitsentzug, Gitarre, Hochzeit, Homosexueller, Karriere, Kokain, Masturbation, Mutter-Sohn-Beziehung, Nackte Frau, Nackter Mann, Nacktheit, Oralsex, Orgie, Penis, Pornodarsteller, Pornographie, Pornographisches Video, Pornoproduzent, Pornostar, Prostitution, Richter, Rollschuhfahren, Sex, Sex mit Minderjährigen, Stricher, Swimming Pool, Video, Vom Tellerwäscher zum Millionär, Überdosis
- Stimmung
- Eigenwillig, Geistreich, Traurig, Witzig


Magnolia
Der Eissturm
GoodFellas - Drei Jahrzehnte in der Mafia
Short Cuts
Wie ein wilder Stier




















Kritiken (8) — Film: Boogie Nights
Hisayasu S: DAS MANIFEST.COM
Kommentar löschen"Boogie Nights" erzählt, lose basierend auf die Lebensgeschichte von John Holmes, einige Jahre aus dem Leben eines jungen Burschen, der dank "spezieller Talente" zu einem der größten Stars des amerikanischen Adult- Films wurde. Der Streifen ist von Paul Thomas Anderson sehr temporeich inszeniert worden und verliert nie seine Charaktere aus den Augen, was dem emotionalen Gehalt der Story sehr zu Gute kommt. Man freut und leidet jede Minute mit Dirk Diggler, Jack Horner, Rollergirl, Amber Waves, Buch Swope und den Anderen mit. Den einzigen Punkt den ich etwas, nun ja, "unpassend" finde, ist die Verklemmtheit des Films während diverser Szenen. Ich meine, der Film erzählt von Porno- Dreh 's, aber trotzdem stehen die Akteure fast immer so da, dass so gut wie gar nichts zu sehen ist. Aus diesem Grund wirkt auch Heather Graham 's "Full Frontal Nudity"- Szene -die einzige überhaupt im Film- wie ein Fremdkörper in einem Film über Körper.
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morlock Thu, 14 Jun 2012 17:16:20 -0000
Antwort löschenEiner der wenigen guten Filme mit "Marky" Mark Wahlberg.
_Garfield: Blogbusters
Kommentar löschenSelten vermochte eine erste Kamerafahrt derart zu beeindrucken. Scheinbar ohne Cut führt uns Anderson technisch virtuos in die 70er Jahre. Und das, was er uns da zeigt, sind die 70er Jahre – zu jeder Sekunde, mit jeder Einstellung, mit jeder Dialogzeile. „Boogie Nights“ präsentiert sich dabei als unfassbar universeller Film, funktioniert als mitreißendes Charakterporträt einer Pornofilm-Ikone ebenso gut, wie als akribische Milieu-Studie, ohne etwas davon unnötig in den Vordergrund zu schieben. „Boogie Nights“ seziert dabei viel weniger die Mechanismen seines Umfeldes, als dessen Beteiligte. Vom introvertierten Nebendarsteller, dessen Schmerz fast greifbar scheint (phänomenal: Philip Seymour Hoffman), über den ehrgeizigen und doch so gütigen Filmemacher (perfekt: Burt Reynolds), der ebenso wenig in das Klischee seiner Industrie zu passen scheint, wie seine „Familie“, bis hin zum abgehobenen Porno-Star (überzeugend: Mark Wahlberg) und dessen Fall, erzählt Anderson in seiner zweiten Regie-Arbeit eine Vielzahl von Geschichten. Und so gestaltet sich „Boogie Nights“ doch vor allem als Entdeckungsreise durch eine fremde Welt, die – abgesehen vom Aufstieg und Fall des Protagonisten – überraschend sensibel und alltäglich daherkommt. Der finale Gewaltausbruch – der scheinbar das vorangegangene Fehlen expliziter Szenen zu kompensieren versucht – kommt da schon etwas befremdlich daher, wenngleich er seine Wirkung nicht verfehlt. Unterm Stricht bleibt das herausragende Stück Film eines Ausnahme-Regisseurs, das bis auf einige Längen und seine finale Gewalt-Eskalation wenige Schwächen aufzuweisen hat und dem gerade in seiner Darstellung von Schicksalen eine ganz besondere Sensibilität innewohnt.
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Coach T Tue, 24 Apr 2012 13:16:35 -0000
Antwort löschenEcht schön! :)
_Garfield Tue, 24 Apr 2012 18:33:52 -0000
Antwort löschenSchön. :)
SoulReaver: CinemaForever
Kommentar löschen[...] Mit seinen 150 Minuten kommt 'Boogie Nights' zwar auf den ersten Blick recht üppig rüber, doch diese Zeit benötigt der Film um sich richtig zu entfalten. Die erste Stunde vergeht wie im Flug und wir lernen unsere Figuren kennen. Danach schleichen sich zwar gelegentliche Längen ein, doch die fallen kaum weiter ins Gewicht. Die Charaktere werden immer weiter ausgebaut und wir stellen fest, dass diese Menschen aus dieser "dreckigen" Welt uns gar nicht so fremd sind. Sie haben die gleichen Sehnsüchte, Wünsche und Hoffnungen wie wir und handeln völlig verständlich, auch wenn sie damit ihr eigenes Leben im Rausch zerstören. So hat noch niemanden diese Welt dargestellt und wird es auch lange nicht mehr schaffen. Dafür ist Andersons Inszenierung einfach zu vielschichtig, zielgenau und sorgfältig ausgerichtet. [...]
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regiseurin Fri, 30 Mar 2012 17:19:37 -0000
Antwort löschenHui, wie gewöhnlich ausführlich für dich ;D
SoulReaver Fri, 30 Mar 2012 18:05:47 -0000
Antwort löschen:D
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stuforcedyou Sun, 01 Apr 2012 17:41:31 -0000
Antwort löschenToller Film. Auch ein gutes Biopic/Zeitgeist-Dokument ist übrigens "Blow" von Ted Damme.
SoulReaver Sun, 01 Apr 2012 18:22:54 -0000
Antwort löschenJa, "Blow" geht immer. Sogar 2-3 Mal am Tag.
fko: filmsprung.ch fko: filmsprung.ch
Kommentar löschenDurch das riesige Figurenkabinett drohen zwischendurch einzelne Geschichten ein wenig unterzugehen. Doch die leichte Überfülle an Handlungssträngen wird durch die virtuose Inszenierung aufgewogen.
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Hitmanski: It's just a film, Reihe Sie...
Kommentar löschen"I'm not a pornographer, I'm a actor" -
P.T. Andersons zweiten Film nach seinem Debüt mit "Last Exit Reno" so etwas wie Warmherzigkeit zu unterstellen, ist vielleicht marginal zu hoch gegriffen, aber trotzdem nicht vollständig von der Hand zu weisen: "Boogie Nights" ist bis dato wohl einer der authentischeren, ganz sicher aber einer der verständnisvollsten Blicke auf die Chronik der Pornographie und der in ihr Involvierten.
Um den relativ konventionell gehaltenen Rise-and-fall-Plot seines Hauptcharakters herum, inszeniert Anderson dabei eine sezierende, aber zeitgleich doch nie wirklich boshafte Milieustudie über die Sein- und Scheinmechanismen der sich immer weiter enthumanisierenden Porno-Industrie.
Gewagt ist "Boogie Nights" dabei nicht so sehr in seiner Darstellung des Expliziten, sondern vielmehr in der Banalisierung seines Themas: Anderson und sein Cast nähern sich ihrem Thema ohne falsche Scheu oder Verklemmtheit,…
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patcharisma Thu, 25 Nov 2010 23:37:48 -0000
Antwort löschenDas Ding ist viel zu lange & zu ausufernd und was ich an dem Film am meisten kritisiere: Er ist in Eindimensionalität gefangen & führt nur direkt in den langweiligen Abgrund!
Auch Porno-Darsteller können (toll) überleben...
Hitmanski Thu, 25 Nov 2010 23:45:45 -0000
Antwort löschenNaja, der Hang zu einer langgezogenen Inszenierung, zieht sich ja durch Andersons komplette Filme - ich mag diese Ruhe; allerdings hätte ich bei den zwanzig "Action-Minuten" die Schere angesetzt, schon wäre er etwas kürzer ;)
Den Vorwurf der Eindimensionalität muss sich "Boogie Nights" sicherlich gefallen lassen; aber ich finde gerade im Wechsel vom Abgrund, hin zur letzten Szene, die in all ihrer Glückseeligkeit ja schon nahezu blendend ist, wird deutlich, dass es dazwischen diesen beiden Extremen, einen "normalen" und realistischen Mittelweg gibt.
Mr Vincent Vega Fri, 26 Nov 2010 00:28:52 -0000
Antwort löschenZustimmung, großartiger Film, wie alles von PTA. Ein Meisterwerk nach dem anderen.
Hitmanski Fri, 26 Nov 2010 00:35:59 -0000
Antwort löschenGenauso ist es - großartiger Regisseur.
Filmsuechtiger Fri, 26 Nov 2010 07:39:32 -0000
Antwort löschenStimme Pat zu. Die Austieg und Fall-Geschichten gibts seit den zwanziger Jahren und werden mit dem immer gleichen Schema langsam langweilig, egal ob es sich um Gangster, Rockstars oder Poppstars handelt. Da gucke ich lieber Larry Flint, für mich der Beste aus der Sparte.
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Hitmanski Fri, 26 Nov 2010 09:42:16 -0000
Antwort löschenDa werden wir uns nicht einigen: "Larry Flynt" ist für mich unglaubliche Stilisierung und Verehrung eines sehr zweifelhaften und chauvinistischen Schmierlappens. Sogar "Amadeus" war da ambivalenter, und da war die zugrunde liegende Figur weitaus weniger streitbar.
Filmsuechtiger Fri, 26 Nov 2010 10:26:22 -0000
Antwort löschenJa aber um die Stilisierung geht es doch gerade bei derart extrovertierten Menschen. Natürlich geschieht dies in Larry Flint recht einseitig, aber der Film will halt Unterhaltung bieten und keine ernsthafte Auseinandersetzung. Genau wie Boogie Nights, bloß dass ich den langweilig und uninspiriert fand. Anderson ist aber eh nicht mein Fall.
Flibbo: Wie ist der Film?
Kommentar löschen[...] Dank detailgetreuer Ausstattung und fürstlichem Soundtrack gelingt Anderson eine bannende Reise in die 70er, die von einer wunderbar verspielten Bildkomposition lebt. Es ist nicht schwer, in „Boogie Nights“ einzutauchen. Und ist das erst einmal gelungen, wird es in keiner Minute langweilig, trotz fast zweieinhalbstündiger Laufzeit. [...]
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Kubrick_obscura: CinemaForever
Kommentar löschenDie konventionelle Rise-and-Fall-Story wird in den Händen von P.T. Anderson zu etwas komplett Neuem.
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Ulrich Behrens
Kommentar löschenEinen roten Faden durchzieht Andersons Schaffen von „Boogie Nights“ über „Magnolia“ (1999) bis zu „Punch-Drunk Love“ (2002): die teilweise verfremdete, sehr intensive und dicht inszenierte Visualisierung außergewöhnlicher Milieus und Figuren, die uns näher stehen, als wir vermuten. „Boogie Nights“, obwohl zweieinhalb Stunden lang, langweilt nie, sondern fesselt uns an diejenigen, die uns so fern zu stehen scheinen.
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Kommentare (76) — Film: Boogie Nights
Rukus Sat, 27 Apr 2013 21:52:54 -0000
Kommentar löschenIch kann mit diesem Film nichts anfangen. Er zieht sich über weite Strecken, wie ein durchgeschmatzter Kaugummi, und da, wo er in die Tiefe gehen könnte, rast er durch, und hakt die Szene ab, als wäre wieder ein Storyelement erledigt. Eddie haut von zu hause hab, und kein Wort mehr über seine Mutter, nichts zu seinem Vater. Kapitel abgeschlossen und fertig. Die Szene mit den Schwulenhassern wird genau so schnell abgehakt. Kein Wort wird mehr verloren, und kein Anzeichen von Reflektion. Nichts, aber auch garnichts. Eddie aka Dirk kommt bei Jack angeschissen, und alles ist, als wäre nichts gewesen? Eine ganz nette Grundthematik, aber alles wirkt, wie ein Legohaus, bei dem nie zwei gleichfarbige Steinchen aneinander verbaut sind, und bei dem es kein Muster gibt. Die einen nennen es Kunst, andere sehen darin nur das Werk eines Kindes, das sich um Ordnung und Struktur keine Gedanken macht. Der komplette Film besteht aus Versatzstücken verschiedenster Handlungsstränge, die aber meist keine weiteren Auswirkung haben. Mal im Ernst, Amber flennt sich nach dem Anhörungstermin die Augen aus dem Schädel, und dann ist das ganze Thema durch? Die Tiefe, die Boogie Nights teilweise bietet, oder eben nicht, würde Werner nicht einmal für nen Flachköpper reichen. Angesichts der Wertungen, die hier vergeben werden, scheine ich diese Sichtweise recht exklusiv zu vertreten, aber so sehe ich es nun einmal.
Es ist nicht so, dass der Film vollends schlecht wäre, er hat auch ein paar gute Seiten. Die Darstellung der Zeit, das "Look and Feel", um es mal so zu nennen, ist gelungen. Die Charaktere selbst sind auch nicht schlecht, nur verhungern sie in letzter Konsequenz. Und, wenn ich nun - aus meiner Sicht wahrheitsgetreu - schreibe, dass das Beste an Boogie Nights die Musik ist, dann ist das im Grunde das Todesurteil für diesen Film.
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Antagonist Fri, 05 Apr 2013 10:59:05 -0000
Kommentar löschenSpoiler enthalten:
Mark Wahlberg ist in Boogie Nights – dem zweiten Werk von Mastermind P.T. Anderson – der Mann mit Goldständer, Dirk Diggler,der im Golden Age of Porn, zu dem größten Star seiner Zunft aufsteigt.
Beachtlich neben dem genialen Setting, das aussieht als wären durch einen Farbfilter, sämtlichen dunklen Töne abhanden gekommen, sind wie so oft in Andersons Filmen, die Schauspieler: Wahlberg in seiner vielleicht besten Karriereleistung, Burt Reynolds, als visionärer Pornoregisseur, Julianne Moore, Philip Seymor Hoffman... die Liste könnte man beliebig fortführen. Durch diese Darstellung bleiben die Figuren eben nicht nur Abziehbildchen von billigen Pornostereotypen, sondern werden zu ambivalenten Charakteren, die zwar nicht jederzeit als Identifikationspotenzial aubieten, deren Handlungen jedoch stets nachvollziehbar bleiben. So gelingt es Anderson den Zuschauer bei der Stange zu halten und der Film mutiert im Gegensatz zu diesem Satz nicht zum billigen Peniswitz. Eine Klassifzierung von Boogie Nights ist ohnehin schwierig, weder Milieustudie, Komödie, noch ein einfaches Drama, dafür sind die vermeintlich tragischen Passagen doch zu humoresk (beispielsweise der Plot um William H. Macy und seine fremdvögelnde oder der Kokainüberdosis der jungen Frau, die vom Liebhaber mit „Das ist schon die Zweite in den letzten Tagen. Diese mangelnde Schattierung in der Pornowelt, auch Diggler hat seinen Absturz erst, als er sich mit Jack Horner verwirft und das gemachte Nest der „Pornofamilie“ verlässt, ist mein einziger Kritikpunkt. Zu rosarot bleibt die Szenerie, das Böse stellen stets intoleranten Außenstehende da (Ambers Ehemann, Bankier bei Buck) während der Porno als Zuflucht und Rettung vor dem richtigen Leben (Rollergirl - sehenswert Heather Graham ).
Verherrlichung möchte ich Anderson hier jedoch nicht vorwerfen, die Inszenierung, dient vielmehr zur Kontrastierung zum heutigen Porno, der als Anhang das Wort Industrie mit sich führt, der aus Steroidhengsten und fleischgewordenen Silikonpuppen besteht und deren Drehbücher dünner sind als eine Bilzeitung – gut, dass das Jack Horner nicht sehen muss.
Fazit: Es macht wirklich Spaß den Film anzusehen, die 140 Minuten vergehen wie im Flug, de Musik ist ebenso toll wie die Darsteller, zusammengefasst: Was ficken für Diggler ist, ist Filme machen für Anderson.
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KnightTemplar Wed, 03 Apr 2013 09:07:27 -0000
Kommentar löschenBomben-Cast: Mark Wahlberg, Burt Reynolds, Julianne Moore, William H. Macy, Heather Graham, Thomas Jane, Don Cheadle, Philip Seymour Hoffman, John C. Reilly; ansonsten sehenswert, aber unspektakulär.
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DTokarsky Fri, 22 Mar 2013 01:29:32 -0000
Kommentar löschenInteressanter Film über die Pornobranche. Gute schauspielerische Leistungen und einige faszinierende Filmsequenzen wie beispielsweiße der Pool Party-Szene, man muß sich nur mal vorstellen, wie lange es dauert so etwas zu drehen da jeder Ablauf perfekt durgeplant sein muß.
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DerBaertige Tue, 26 Feb 2013 20:54:18 -0000
Kommentar löschenBoogie Nights ist ein verdammt unterhaltsames Portrait der 70er/80er und deren Pornoindustrie, bestückt mit wohl einem der besten Soundtracks, die ich bisher in einem Film hören durfte. Paul Thomas Anderson rückt hier fast untypisch viele Charaktere in den Fokus, und doch gelingt es ihm jede Figur auf ihre Art sympathisch werden zu lassen. Das Team um "Dirk Diggler" wirkt trotz dieser oberflächlichen Branche wie eine Familie und dementsprechend locker und selbstverständlich geht Boogie Nights die meiste Zeit auch mit seiner Thematik um.
Umso härter trifft der Film, wenn sämtliche Beteiligte aufgrund ihrer Tätigkeit später in einer Abwärtsspirale gefangen sind. Als prüde empfand ich Boogie Nights nicht, viel mehr wurde hier der genau richtige Ton getroffen - nicht eine richtige Sexszene und trotzdem authentisch!
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boxcarsboxcars Sun, 24 Feb 2013 21:56:23 -0000
Kommentar löschenKein Zweifel: Einen besseren Soundtrack gibt es nicht. Kein Zweifel: Einen besseren Cast gibt es nicht. Kein Zweifel: Eine bessere Satire gibt es nicht.
Technisch ungeschlagen, irrwitzig und vor allem eins ist er: Nie, nie nie nienie, niemals vulgär. Ich kenne keinen Lebenden, der das so oder so ähnlich geschafft hätte.
You got the best of my love.
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florian.fiele Sun, 24 Feb 2013 21:15:46 -0000
Kommentar löschenBoogie Nights
Tja, großartig negativ zu kritisieren vermag ich nichts, sieht man mal von manchen schwächeren Schauspielerleistungen (trotz vieler Starnamen) ab. Keine Glanzleistung von Wahlberg, in späteren Jahren hat er dazugelernt. Nein, Boogie Nights ist kein schlechter Film, aber ich fand ihn schlichtweg langweilig über weite Strecken, denn viel Spektakuläres hatte er nicht zu erzählen. Zudem ist mir nicht ganz klar geworden, wohin Boogie Nights führen soll, worin die Botschaft besteht. Zu ernst nimmt er sich auch noch, die wichtige Lockerheit fehlt anfangs komplett. Ja, es ist ein Drama. Aber verdammt noch mal, ein Film, der im Milieu der Pornofilmindustrie spielt, muss auch unterhalten und locker mit der Thematik umgehen, sonst funktionieren die Dramaelemente nicht. Dafür gibt's aber einige gelungene Szenen, insbesondere starke Kamerafahrten und einen gelungenen Soundtrack. Muss man natürlich mögen. William H. Macy sollte auch noch erwähnt werden...ich liebe ihn in seiner Paraderolle des Trottels! Burt Reynolds hingegen hat die beste Rolle, tolle Zitate :D
.....achja, gegen Ende nimmt Boogie Nights schließlich doch Fahrt, Dramatik und Witz auf. Vor allem der Score und die Dialoge bereiten Spaß in der letzten halben Stunde. Dazu ein wenig Gewalt und Futter fürs Hirn. Plötzlich ist selbst die Bestellung zweier Bärentatzen ein echtes Spannungshighlight. Nebenbei bemerkt liebe ich es Leute beim Zusammenzucken zu beobachten. "Oh, that's Cosmo... he's Chinese." Chinesensprüche natürlich ebenso! Und Musik aus den 80ern. Sowieso sind die Eighties das einzige Jahrzehnt des letzten Jahrhunderts, das ich gerne selbst erlebt hätte, aber nicht habe. Wie auch immer, gegen Ende wird der Film jedenfalls besser.
6.0 - Boogie Nights ist insgesamt unterhaltsam und ein ordentlicher Film, es gibt aber Kurzweiligeres (darunter mag sich jetzt jeder etwas individuelles vorstellen). Im Grunde funktioniert Boogie Nights jedoch wirklich wie ein Porno: Wer bis zum Ende durchhält, und das ist bei 2,5 Stunden mehr oder weniger langweiliger Laufzeit nicht gerade leicht, wird mit dem Höhepunkt belohnt.
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based_god Sun, 13 Jan 2013 09:35:29 -0000
Kommentar löschenEine Geschichte über den sesellschaftlichen Aufsteig und Fall, für einmal im Porno-Business.
Von Anfang bis Ende mit tollster, stimmigster Musik unterlegt wirft der Film einen Blick hinter die Kulissen des Pornofilms. Richtigen Sex zeigt der Film nicht. Der Film wirkt trotzdem seh authentisch. Der Zuschauer wird zusammen mit Mark Wahlberg, der einen Neueinsteiger im Porno-Geschäft mimt, ins schmutzige Business eingeführt. Dabei lernt man Regisseure, Cutter, Kameramänner, Produzenten und viele weitere mehr oder weniger krumme, aber grösstenteils liebenswürdige Charaktere kennen. But: Fame does not last for ever!
Mit "Boogie Nights" schafft es Paul Thomas Anderson den Zuschauer von Beginn weg in eine positive Stimmung zu versetzen. Die 70er und später auch die 80er wirken sehr schön nachgezeichnet und die Schaupsieler sind allesamt klasse. Das einzige, was ich als etwas schade empfunden habe, ist die Tatsache, dass die Story eigentlich ohne Überraschungen abläuft. Aber das ist verkraftbar. Authentisch und lustig ist die Geschichte allemal...
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based_god Sun, 13 Jan 2013 09:36:34 -0000
Antwort löschenHerzlichen Dank an Sheeeeep für die wunderbare Blu-Ray!
cpt. chaos Sun, 13 Jan 2013 10:35:24 -0000
Antwort löschenJapp, der Streifen ist wirklich klasse!
Hooded Justice Wed, 28 Nov 2012 19:50:57 -0000
Kommentar löschen»I wanna fuck. It's my fucking big dick. Who wants to fuck?«
Wer über »Boogie Nights« lachen kann und es schafft, ihn ganz amüsiert zu Ende zu sehen, bekommt von mir schon eine geballte Ladung Respekt. Dass Paul Thomas Anderson hier ein ganz verurteilsfreies, enthemmtes Zeit- und Milieubild abgibt, samt kotzbunter 70er-Jahre-Farbstimmung und supercoolen, lockeren Menschen, darf man im Freiraum des Geschmacks stehen lassen. Und wenn die Welt das braucht: Hier ist er, ein auf »krass, Porno ist ja total normal und eigentlich doch total verrückt!« gedrillter Fickfilm über Fickfilme für Leute, die gerne über gigantische Penisse schmunzeln und die Geschichte eines Pornokönigs faszinierend und dann doch irgendwie cool, geil und lächerlich genug finden, um sich über sie amüsieren zu können. Aber wenn Anderson sowas macht, ist das ja eh Kunst, und vielleicht sollte ich erst mal geschlechtsreif werden.
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DerDude_ Wed, 28 Nov 2012 19:53:09 -0000
Antwort löschenWär mal ein Anfang !
fkfilmkritik Wed, 28 Nov 2012 20:11:08 -0000
Antwort löschenGerade dass der Film keinen Hehl aus seiner Thematik macht ist doch als positiv anzumerken.
Hooded Justice Wed, 28 Nov 2012 20:15:56 -0000
Antwort löschenNö, in diesem Falle einfach wahnsinnig ätzend [›krass, Porno ist ja total normal und eigentlich doch total verrückt!‹].
fkfilmkritik Wed, 28 Nov 2012 20:18:14 -0000
Antwort löschenAber eigentlich doch total nicht.
DerDude_ Wed, 28 Nov 2012 20:24:36 -0000
Antwort löschenFindest du nicht das der Film besonders gegen Ende sehr deutlich macht das Porno nicht normal und verrückt ist ?
Hooded Justice Wed, 28 Nov 2012 20:28:19 -0000
Antwort löschenNicht normal und verrückt, sondern?
DerDude_ Wed, 28 Nov 2012 20:30:15 -0000
Antwort löschenDas alle Figuren mehr oder weniger in dem Geschäft Zuflucht von ihrem eigenen, miesen Leben gesucht haben ?
Hooded Justice Wed, 28 Nov 2012 20:33:39 -0000
Antwort löschenNö, finde ich nicht so beeindruckend.
Punsha Wed, 28 Nov 2012 20:43:37 -0000
Antwort löschenSchön, dass du dich doch für einen Kommentar entschlossen hast, aber diese arg subjektive Einschätzung überzeugt mich jetzt nicht so. :p Menschen mit (mehr) Verstand (als ich): Meldet euch zu Wort und zeigt diesem verwirrten Wesen, was Geschmack ist! ;)
Hooded Justice Wed, 28 Nov 2012 20:49:33 -0000
Antwort löschenIt's just my opinion. Kann ich nichts für, dass die subjektiv ist.
Punsha Wed, 28 Nov 2012 21:06:55 -0000
Antwort löschenDoof formuliert. Aber du weißt sicher, wie ich das meine. ;)
Le Samourai Wed, 28 Nov 2012 21:55:54 -0000
Antwort löschenOweh.
der cineast Thu, 29 Nov 2012 09:19:01 -0000
Antwort löschenHihi.
Pyro 91 Thu, 29 Nov 2012 22:02:54 -0000
Antwort löschenIch muss ehrlich sagen, ich verstehe deinen Kommentar nicht. Läuft dein Kritikpunkt darauf hinaus, dass PTA hier Licht- und Schattenseiten der Pornoindustrie zeigt?
Hooded Justice Fri, 30 Nov 2012 14:15:23 -0000
Antwort löschenNein. Aber wie.
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Pyro 91 Fri, 30 Nov 2012 17:43:27 -0000
Antwort löschenHm, es ist schon länger her seit ich "Boogie Nights" gesehen habe, aber ich erinnere mich, dass mir vor allem die familäre Atmosphäre unter den Pornodarsteller sehr gut gefallen hat. Man könnte Dirk Diggler fast als Sohn von Burt Reynolds und Julianne Moore sehen und Rollergirl als deren Tochter. Ich denke PTA wollte mit dem Film zeigen, dass man sogar in einen schmierigen Business wie den Pornogeschäft, so etwas wie Ersatzeltern und Nahestehende finden kann.
Außerdem erleben wir durch Dirk Diggler die klassische Aufstieg-und Fallgeschichte eines Mannes, der Ruhm und Kohle will.
Doch irgendwann droht er durch seine Drogensucht alles zu verlieren, gesteht seine Fehler ein und wird wieder in den Kreis seiner Ersatzfamilie aufgenommen.
Letztendlich würde ich sagen, dass PTA die Pornoindustrie mit einem gewissen Augenzwinkern betrachtet hat. Über den Anfang, wo das Geschäft noch lockerer und für alle Beteiligten ein großer Spaß war, bis zur Einführung der Videokasetten und die wieder aufkommende Prüderie in den 80ern, als das Business zynischer, schnelllebiger und mechanischer wurde.
PTA gibt sich dabei Mühe seine Figuren nicht zu klischeehaften Abziehbildern zu machen, sondern stellt selbst Nebencharaktere mit ihren Stärken und Schwächen da.
Ich muss mir den Film mal wieder ansehen. ;)
Roco De Long Thu, 14 Feb 2013 16:56:25 -0000
Antwort löschenIch habe den Kommentar jetzt dreimal gelesen. Und ich verstehe ihn nicht.
Super8951 Sun, 18 Nov 2012 11:13:32 -0000
Kommentar löschenIm Prinzip ist "Boogie Nights" eine Sozialstudie über die schillernde Pornoszene in den 70er und 80er Jahren, über ihre Höhen und Tiefen, über ihre Schatten- und Schokoladenseiten und trotz seiner 150 Minuten vermag er es, den Zuschauer immer zu unterhalten, sei es durch Humor, die hervorragende Musik oder die ernsthafte Thematik dieses Machwerks.
Auch die Charakterzeichnung sowie der Einblick in das Innenleben der Charaktere ist Regisseur Paul Thomas Anderson mehr als gelungen.
Anderson zeigt den Aufstieg und Fall des Protagonisten Eddie Adams alias Dirk Diggler, hervorragend gespielt von Mark Wahlberg, welcher die Highschool abgebrochen hat und nun unter dem Alkoholismus seiner Mutter leidet. Seine Brötchen verdient er sich durch Abwaschen in einem Nachtclub und Arbeit an einer Tankstelle, bis er eines Tages von Porno-Regisseur Jack Horner (brilliant: Burt Reynolds), aufgrund seines stattlichen Glieds und seines guten Erscheinungsbilds, angesprochen und schliesslich unter Vertrag genommen wird. So steil sein Aufstieg in die schillernde der Welt der Pornoindustrie ist, so tief wird auch sein Fall wieder sein. Eine Peripetie stellt das Jahr 1980 dar, in welchem nicht nur ein Jahrzehntewechsel von statten geht, sondern auch ein Wandel in der Pornoindustrie. Zudem gerät Dirk Diggler zunehmend mit Drogen in Kontakt, welche zu Erektionsstörungen bei ihm und zu Streit mit Regisseur Jack Horner führen. So beginnt sein Abstieg, er versucht sich in der Musikindustrie, hat aber nicht einmal mehr Geld um die Aufnahmen zu bezahlen, bald schon findet er sich in einer Welt aus Drogen, Prostitution und Kriminalität wieder...
Regisseur Anderson zeigt mit "Boogie Nights" das dekadente, paradiesvogelbunte und sexuell aufgeladene Leben der Protagonisten der Pornoindustrie. Das Geld, die Drogen, den Glitzer. Die tiefen Ausschnitte, die knallbunte Kleidung.
Zudem sind Anderson einige hochinteressante und unterhaltsame Nebencharaktere gelungen. Philipp Seymour Hoffman brilliert in der Rolle des bi-/homosexuellen Setassistenten, der sich in Diggler verliebt, William H. Macy als Assistant Director "Little Bill", welcher mit der Promiskuität seiner Frau (gespielt von Pornostar Nina Hartley) zu kämpfen hat, John C. Reilly als Pornodarsteller Reed Rothchild, oder auch Juliane Moore als Amber Waves und Heather Graham als das mit diviner Schönheit gesegnete "Rollergirl".
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FordFairlane Wed, 31 Oct 2012 17:58:43 -0000
Kommentar löschenDer Film "Boogie Nights" soll einen Einblick in die Pornoindustrie der 70er & 80er Jahre zeigen. Nur leider zeigt er nichts und geht mit dem Thema sehr prüde um, denn Sex gibt es hier nicht zusehen. Reynold und Wahlberg spielen wirklich toll, doch das war es auch schon.
Prüdes Werk was mit dem Thema sehr Prüde umgeht! Kurz gesagt Müll!
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lieber_tee Wed, 31 Oct 2012 20:19:12 -0000
Antwort löschenNa, der Film ist ja auch kein Porno... Schau in die glorreichen, golden Pornos der 70er und 80er. Die haben aber leider weniger Tiefgang, eignen sich aber besser für...ach lassen wir das...:)
RoosterCogburn Sat, 03 Nov 2012 19:20:57 -0000
Antwort löschenIch lehne mich mal aus dem Fenster und behaupte, Ford du hast noch nie "Deep Throat" oder "Behind the green door" gesehen? Wer solche Klassiker kennt, würde diesen Film nicht als prüde bezeichnen. Mag sein das trotz Pornodarstellerinnen wie Nina Hartley einige Sexszenen etwas müde wirken. Aber der Film ist ein so gutes Zeit-Porträt. Wahlberg und besonders Reynolds sind ganz groß in diesem Streifen.
Übrigens, der Charakter des Dirk Diggler spielt auf den realen Porno-Darsteller John Holmes an, der als „der Mann mit dem größten Schwanz der Welt“ galt und später an Aids starb.
ProsperDune Sat, 25 Aug 2012 14:52:13 -0000
Kommentar löschen"There Will Be Blood" --> 10/10
"Magnolia" --> 10/10
"Punch-Drunk Love" --> 9-9,5/10
"Boogie Nights"... nicht die einnehmende Wucht von "There Will Be Blood", nicht die Magie und Emotionalität von "Magnolia", nicht die Liebenswürdigkeit von "Punch-Drunk Love", stattdessen was anderes... hauptsächlich unbekümmerte Abbildung und mitunter deren Lachhaftigkeit freilegende Entblößung der 70er/80er-Pornoindustrie und ihrer skurrilen, aber irgendwie sympathischen 'Künstler'. Teils sehr humorvoll und spritzig (... mir egal, was ihr bei dem Wort denkt...), doch für meinen Geschmack dramaturgisch allzu vorhersehbar auf die übliche Spannung von Aufstieg, Fall und wieder Aufstieg gebogen, wobei der Fall 'natürlich' einfallslos Drogen und Blut beinhaltet (Welchen Sinn hat zum Beispiel der Überfall des Donut-Ladens, ausser dass es sich ganz lustig anhört, wenn sich jemand 'zwei Bärentatzen' bestellt?). Die Darsteller sind toll (eigentlich die komplette "Magnolia"-Crew plus Wahlberg, Reynolds und Cheadle) und technisch, also auch hinsichtlich der Heraufbeschwörung jener Zeit beweist P. T. Anderson sein Talent. Vielleicht ist es der Hauch von Epos, der mich hier abstößt. Vielleicht befriedigt mich der Humor nicht. Auf jeden Fall: Mir "Boogie Nights" nochmal anzusehen... mein Gefühl sagt mir, dazu hätte ich keine Lust. Daher:
"Boogie Nights" --> 6,5/10
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Oldboy91 Sat, 25 Aug 2012 15:19:28 -0000
Antwort löschenSchade, aber schön geschrieben :).
ProsperDune Sat, 25 Aug 2012 15:35:55 -0000
Antwort löschenIch fand's auch ein bisschen schade. ;)
Danke für das Lob! :)
cpt. chaos Mon, 06 Aug 2012 13:50:37 -0000
Kommentar löschenWillkommen in den 70ern! Willkommen in San Fernando Valley, im Herzen der amerikanischen Pornoindustrie, wo sich unter der Führung des Pornoproduzenten Jack Horner (Burt Reynolds) und mit freundlicher sowie finanzieller Unterstützung des Colonels (Robert Ridgely) eine Reihe gescheiterter Existenzen ihr "Können und Stehvermögen" vor laufenden Kameras zum Besten geben.
Geile Disco-Mucke, riesige Straßenkreuzer inkl. einer knallroten Corvette, Roller Skates, Schlaghosen, coole Sprüche, nackte Tatsachen, ausgelassene Partys, jede Menge Koks und reichlich vermeintliche Sternchen; die namhafte Darstellertruppe (Mark Wahlberg, Heather Graham, Don Cheadle, Philip Seymour Hoffman, Julianne Moore, John C. Reilly, William H. Marcy, Luis Guzman und viele weitere bekannte Gesichter) dürfte während des Drehs reichlich Spaß gehabt haben!
Sogar ein eher mittelmäßiger Schauspieler wie Wahlberg, kann in der Hauptrolle des "Dirk Diggler" voll überzeugen.
Ein hoher Unterhaltungswert erwartet den geneigten Filmkonsumenten mit "Boogie Nights" - witzig, spritzig, tragisch, abgründig, brutal. Einfach herrlich, wenn die Dumpfbacken anfangen über ihr Künstlerdasein zu philosophieren.
Nach dem kometenhaften Aufstieg der vermeintlichen Stars, folgt der unvermeidliche Sinkflug, der den tiefen Fall mit abschließender Bruchlandung einleitet.
Inzwischen sind wir in den 80ern angekommen und die Kommerzialisierung macht, in diesem Fall mit der Einführung der bahnbrechenden Videocassette, natürlich auch kein Halt vor dem Geschäft mit der schmuddeligen Erotik, natürlich nicht! Träume zerplatzen und Koks regiert fortan in der "Künstlerszene" das tägliche Geschehen.
In der letzten halben Stunde holt Paul Thomas Anderson aus seinem Film dramaturgisch nochmal alles raus, womit in dieser Weise nie und nimmer zu rechnen gewesen wäre, jedoch mit einem weitestgehend glimpflichen Ausgang für fast alle Beteiligten. Und nach dem Motto: Ende gut, alles gut, darf schließlich noch "Dirk Diggler" sein 33cm-Geschoss vor der Kamera baumeln lassen.
Im wirklichen Leben ging es übrigens für den "Mann mit dem größten Schwanz der Welt" nicht ganz so glücklich zu Ende; John Holmes verstarb 1988 an Aids.
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hutvic Mon, 30 Jul 2012 18:32:18 -0000
Kommentar löschenPTA ist ein begnadeter Regisseur, was er mit Boogie nights wieder bestätigt hat. Ein nocht sehr junger und noch guter Mark Wahlberg, eine starke Heather Graham und Burt natürlich.
Gewiss, er ist zum Teil etwas lang, aber das stört mich nicht sonderlich.
Und es ist mal eine Thematik, die man nicht allzu oft zu sehen bekommt.
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chmul_cr0n Mon, 30 Jul 2012 00:27:57 -0000
Kommentar löschenKenne echt keinen anderen Film, der seine eigenen Charaktere so lieb hat.
Oder von ähnlich subtilem Humor ist. :)
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micromachine Wed, 11 Jul 2012 06:35:24 -0000
Kommentar löschenGanz gutes Biopic über einen Mann mit großem Schwanz welches doch ziemlich oberflächlich dahinplätschert. Alles wirkt irgendwie nur angerissen. Man kommt von einer Szene in die nächste und vermisst die Einheit. Sicherlich ist es schwer viele Stationen in einem Film unterzubringen und dabei die Filmlänge nicht zu vergessen. Hier wirkt es wie schnell noch das einbauen und jenes und irgendwie schneiden wir das schon zusammen. Es gibt da wesentlich bessere Versuche die Geschichte einer gescheiterten Existenz zu verfilmen (Blow, The Doors oder auch GoodFellas).
Trotzdem ist der Film ambitioniert und das Thema nicht unheikel.
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MrDepad Sun, 20 May 2012 14:48:37 -0000
Kommentar löschenBoogie Nights ist erst der zweite Film von Paul Thomas Anderson und brachte ihm zurecht den Durchbruch. Er führte Regie, schrieb das Drehbuch und übernahm die Produktion und hat ein absolutes Meisterstück geschaffen. Das Script ist grandios geschrieben, die Dialoge sind toll und es entstehen keine Längen die gesamten 150 Minuten über. Die Story kann begeistern als eine Mischung aus Milieustudie der Pornofilmbranche der späten 70er/frühen 80er und dramatischen Elementen. Anderson fängt zudem den Zeitgeist einer ganzen Generation ein, durch perfekte Settings, Kostüme und den beeindruckenden Einsatz begeisternder Songs überträgt er die 70er Jahre perfekt auf den Zuschauer. Die Kameraführung sticht auch sofort hervor, oftmals gibt es lange Kamerafahrten, die alle Figuren ohne einen einzigen Schnitt einfangen. Der Cast liest sich nicht nur spektakulär, sondern jeder einzelne bekommt genügend Screentime und kann glänzen. Mark Wahlberg und Burt Reynolds würde ich besonders hervorheben, sie leben ihre Rollen richtig und spielen absolut perfekt. Der Film ist unterhaltsam, total lässig, hat aber auch ernstere Momente und gegen Ende wechselt er nochmal total überraschend die Atmosphäre. Ich finde keinen einzigen Kritikpunkt in diesem Film und nachdem ich There Will Be Blood schon als Lieblingsfilm eingestuft habe, bekommt Boogie Nights auch diesen Platz. Paul Thomas Anderson ist ein Genie und ich freue mich auf weitere Filme von ihm.
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RaZer Sun, 01 Apr 2012 17:32:02 -0000
Kommentar löschenFrag mich gerade, wie der Film bei den Amis vermarktet wurde. Normalerweise leugnen die doch, dass es sowas wie Pornographie überhaupt gibt ... . Na jedenfalls präsentiert uns P.T. Anderson einen locker flockigen Film, der besonders in der ersten Hälfte mit viel Witz und Ironie punktet und auch kein Blatt vor den Mund nimmt. Direkt und ungeniert geht der Bilck in die Branche. In Hälfte 2 driftet die Handlung dann doch eher in die wohl unvermeidliche Dramenecke. Der Ton wird etwas ernster und der Unterhaltungsfaktor sinkt auch ein wenig. Was durchgängig erhalten bleibt, ist das authentische 70er und 80er Feeling, was nicht nur durch die tadellose Optik, sondern auch durch den stimmigen Soundtrack voll zu Geltung kommt. Dann wäre da natürlich noch die Besetzung, die ausnahmslos super arbeitet.
Gewagt, sympathisch, ironisch. Hat was.
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Jade Wed, 14 Mar 2012 14:19:46 -0000
Kommentar löschenI love Marc´s Schwengel in this movie :)
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Sheeeeep Wed, 14 Mar 2012 15:45:13 -0000
Antwort löschenWhat is love? Baby don't hurt me, don't hurt me, no more :D
rai1mund Mon, 05 Mar 2012 18:21:57 -0000
Kommentar löschenach ja, der Film mit meinem Lieblingsdrogendealer. kommt gleich nach Tony Montana.
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