Boogie Nights

Boogie Nights (1997), US Laufzeit 147 Minuten, FSK 16, Drama, Komödie, Erotikfilm, Kinostart 04.06.1998


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8.3
Kritiker
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7.5
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5815 Bewertungen
102 Kommentare
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von Paul Thomas Anderson, mit Mark Wahlberg und Burt Reynolds

Regisseur Jack Horner (Burt Reynolds, “Beim Sterben ist jeder der Erste”, “Ein ausgekochtes Schlitzohr”, “Auf dem Highway ist die Hölle los”, “Striptease”) möchte endlich einmal einen Pornofilm drehen, den der Zuschauer auch dann noch spannend findet, wenn er bereits gekommen ist. In einer Bar trifft er den 17jährigen Tellerwäscher Eddie Adams (Mark Wahlberg), dessen außergewöhnlich großer Penis ihn sofort begeistert. Er nimmt den Jungen, der sich den Künstlernamen Dirk Diggler gibt, sofort unter Vertrag. Schon nach kurzer Zeit ist er ein großer Pornostar, aber durch seinen exzessiven Lebenswandel führt der Weg bald wieder nach unten. (omdb)

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Cast & Crew

Regie
Schauspieler
Drehbuch
Filmdetails Boogie Nights
Genre
Biopic, Satire, Drama, Erotikfilm
Zeit
1970er Jahre, 1980er Jahre
Ort
Kalifornien
Handlung
Aufstieg und Fall, Callboy, Diskothek, Dreharbeiten, Drehort, Drogen, Erektion, Filmemacher, Filmstar, Filmteam, Freier, Freiheitsentzug, Gitarre, Hochzeit, Homosexueller, Karriere, Kokain, Masturbation, Mutter-Sohn-Beziehung, Nackte Frau, Nackter Mann, Nacktheit, Oralsex, Orgie, Penis, Pornodarsteller, Pornographie, Pornographisches Video, Pornoproduzent, Pornostar, Prostitution, Richter, Rollschuhfahren, Sex, Sex mit Minderjährigen, Stricher, Swimming Pool, Video, Vom Tellerwäscher zum Millionär, Überdosis
Stimmung
Eigenwillig, Geistreich, Traurig, Witzig
Zielgruppe
Männerfilm, Pärchenfilm
Verleiher
Arthaus
Produktionsfirma
Ghoulardi Film Company, Lawrence Gordon Productions, New Line Cinema

Kommentare (95) — Film: Boogie Nights


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Grimalkin

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Bewertung9.5Herausragend

Mir fehlen ein wenig die Worte, weil "Boogie Nights" einfach nur unverschämt gut ist. P.T. Andersons episch ausgebreitetes Porträt von Aufstieg und Fall in der Pornoindustrie Ende der 70er/Anfang der 80er ist nicht nur ausgezeichnet besetzt und klug erzählt, sondern auch musikalisch immer passend unterlegt und visuell ein Hochgenuss, allein schon wegen seiner überragenden Kamera und Montage. Bei diesen Plansequenzen katapultiert sich mein Filmherz vor Freude aus der Brust und verliert sich an ein Kunstwerk, das mit Hingabe eine pompöse Fassade errichtet, nur um sie gewaltsam wieder einzureißen, für ein Ensemble illustrer Charaktere, die am Ende des Tages doch nichts anderes sind als Menschen wie du und ich.

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DerDude_

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Hammer Film !


DonChris

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Super Streifen.


Dr.Hasenbein

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Bewertung9.0Herausragend

Kaum zu glauben dass "Boogie Nights" erst Paul Thomas Anderson zweiter Spielfilm ist.
Denn hier wirkt alles komplett durchorganisiert und super professionell in Szene gesetzt.
An letzterem sind natürlich auch Kameramann "Robert Elswit"
und Cutter "Dylan Tichenor" nicht ganz unschuldig.
Denn die langen Kamerafahrten die die Darsteller manchmal sogar minutenlang begleiten und die Rundumschwenks so wie die teilweise sehr langen Einstellungen geben dem Film neben dem grandiosen Soundtrack noch einmal das gewisse Etwas und machen ihn trotz der stolzen Länge von 150 Minuten sehr dynamisch und recht kurzweilg.
Der Soundtrack (der immerhin zwei Cds umfasst) ist es auch der neben den tollen Kulissen und der passenden Ausstattung das richtige Feeling dieser Zeit wiederspiegelt.
In der Hauptrolle sehen wir einen noch ziemlich jugendlich wirkenden Mark Wahlberg (für den der Film das absolute Sprungbrett war) der mit seiner unbedarftheit und seinem noch eher mageren Talent ganz gut in die Rolle des Newcomers "Dirk Digglers" paßt und diesen wirklich gut wieder gibt.
Ihm zur Seite stehen eine ganze Reihe talentierte und aufstrebende Schauspieler von denen wir allesamt danach noch viel gehört haben wie Don Cheadle, Thomas Jane, Heather Graham, Philip Seymour Hoffman oder Luis Guzmán
und etablierte Stars wie Julianne Moore, William H. Macy, John C. Reilly und
Alfred Molina (in einer wirklich sehr coolen Rolle).
Getoppt wird das ganze dann aber von Mr.Bandit "Burt Reynolds" persönlich!
Und das in seiner bis heute wohl besten Rolle.
Das schöne ist dass es hier zwar ohne Zweifel um den Auf und Abstieg von Pornodarsteller Dirk Diggler geht, aber auch alle eben genannten Personen nie zu kurz kommen und immer sehr gut beschrieben und beleuchtet werden.
Außerdem ist es interessant anzusehen wie die Entwicklung der Pornoindustrie in den 70ern und 80ern voran geschritten ist.
Jack Horner (hätte es ihn wirklich gegeben) würde sich wohl im Grab umdrehen wenn er sehen könnte wie sich das ganze heutzutage entwickelt hat.
Zwar hat es Anderson geschafft bisher keinen schlechten Film abzuliefern, Boogie Nights bleibt für mich aber der bisher beste in seiner Filmografie!

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AndiiSc

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Bewertung5.5Geht so

Nein, Herr Wahlberg war noch nie ein guter Schauspieler.

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Zephir

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Bewertung10.0Lieblingsfilm

Ein Meisterwerk in allen Bereichen. Vom genialen Cast und deren schauspielerischen Leistungen, über die Kamera (gibt wirklich Szenen die gehen minutenlang ohne Schnitt, wie der Anfang z.B!) über den grandiosen und passenden Soundtrack. Was soll ich noch schreiben? Lasst euch von der Story und der Lauflänge nicht abschrecken und ihr bekommt einen Film zu Gesicht, in dem euch Mark Wahlberg von seinem Können beeindrucken kann, falls ihr ihn nur aus Filmen wie "Ted" oder "Transformers" kennt, oder als Muskelprotz in, von mir aus, "Pain & Gain". Hier lernt ihr ihn wirklich (besser) kennen und lieben.
Viel Spaß! :)

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Hoxton

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Wieder einmal eine sehr schöne Review, ich werde ihn mir auch mal geben. Story hört sich ja echt interessant an. :-)


DieFilmguckerin

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Bewertung7.5Sehenswert

"I got a feeling that behind those jeans is something wonderful just waiting to get out."

Es war einmal ein junger Mann, der nichts hatte und nichts wirklich gut konnte, aber zum Glück hatte er einen enorm großen Penis. Er war so gigantisch und der junge Mann war so gut im Bett, dass bald ein Pornofilm-Regisseur auf ihn aufmerksam wurde und die beiden von nun an viele tolle Filme zusammen drehten. Es waren die wilden Siebziger, alle trugen fetzige Klamotten, koksten sich die Nasenscheidewand weg, gingen auf krasse Partys und träumten vom großen Geld. In "Boogie Nights" begleiten wir den jungen Eddie Adams (noch grün hinter den Ohren: Mark Wahlberg) in eben diese Szene, in der er dank seines ausgprägten Geschlechtsteils schnell aufsteigt. Doch die Berühmtheit, die vielen Komplimente und auch die unausweichliche Drogensucht bekommen dem Pornostar nicht gut.

"Boogie Nights" ist ein detailverliebtes Siebziger-Feuerwerk, das vor allem in der ersten Stunde jede Menge Spaß macht. Wunderschöne Kamerafahrten durch allerlei Nacht-Etablissments, die teilweise die Grenzen zur Plansequenz überschreiten, zeigen das wilde Treiben und die vielen verrückten Menschen in all ihren Facetten. Allein die Ausstattung und die Kostüme ziehen den Zuschauer in den Bann, die interessante Geschichte und das Eintauchen in das Millieu der Pornoindustrie machen daraus eine Filmperle mit Seltenheitswert.

Obwohl anfangs besonderes Augenmerk auf die Geschichte des jungen Eddie Adams (später Dirk Diggler) gelegt wird, sind auch alle anderen Charaktere glaubwürdig und haben ihre eigenen Probleme, die den Film vielfältig machen und auflockern. Die Menge an Charakteren und deren Hintergründen machen aus "Boogie Nights" eine Millieustudie, die immer wieder überrascht und interessiert. Die Stimmung im Film passt sich zudem wunderbar an die Lebensumstände des Protagonisten an. Was auch für den Zuschauer als ausgelassene Party mit vielen Lachern und Skurrilitäten beginnt, wandelt sich bald passend zum allmählichen Abstieg Digglers in ein Drama um, dem auch die anderen Charaktere zum Opfer fallen - sei es nun, weil sie aufgrund ihres Jobs ausgegrenzt und diskriminiert werden oder weil das Video allmählich die Filmrolle verdrängt.

Spannung, Spiel und Spaß gibt es vor allem in der ersten Hälfte von "Boogie Nights", zwischenzeitlich hat der Film leider einige Längen. Mit seinen 150 Minuten Spielzeit gibt es trotz der vielen Witze, Dramen und Eigenartigkeiten immer wieder kleinere Hänger, die etwas langweilen können. Der Aufstieg und lange Fall eines Pornostars hätte hier und da vielleicht noch einige Schnitte gebrauchen können, verdichtet sich zum Ende hin aber glücklicherweise wieder, sodass der Gesamteindruck trotzdem positiv bleibt.

"Boogie Nights" ist ein ungewöhnlicher und meisterhaft gemachter Film, der den Zuschauer voll und ganz in die Siebziger entführt. Tolle Schauspieler und eine grandiose Szenerie helfen dem Zuschauer über die eine oder andere Länge der Handlung hinweg und machen den Film zu einem außergewöhnlichen und interessanten Erlebnis.

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Reli

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Bewertung8.5Ausgezeichnet

großartiger Cast, großartige Musik, großartige Umsetzung des Themas, großartiger Film - und das so häufig in diesem Kommi das Wort "groß" auftaucht, daran ist nur Dirk Diggler schuld oder besser: dessen "kleiner Freund"

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Ollum666

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Bewertung8.5Ausgezeichnet

Das Niveau dieses Streifens muss man erst mal hinbekommen, in Hollywood. Ich liebe diesen Film. Groß! ;)

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francester

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Bewertung8.5Ausgezeichnet

Ich Pornos? Nein, sicher nicht. Genau so antworten die meisten, wenn Sie gefragt werden ob man Sexfilme, Pornos anschaut. Wieso ist das so? Sind Menschen die Pornos schauen, oder gar selber in dem Geschäft mitmachen schlechtere Menschen? Nein, es sind ganz normale Menschen, die halt gerne Sex haben und kein Problem darin sehen, es zur Schau zu stellen.
Wenn wir ehrlich sind, jeder Mensch hat seine Abgründe, Bedürfnisse, Ängste usw.
Mir gefällt Boogie Nights. Er gefällt mir, weil niemand stereotypisch handelt, es sind halt Menschen, die ein Leben im Leben führen. Der Aufstieg und Fall im Pornomillieu ist super von Anderson verfilmt geworden. Die Figuren sind manchmal skuril, manchmal lachhaft, machmal auch peinlich. Aber, immer mennschlich. Ich wäre gerne ein Teil dieser Gemeinschaft gewesen, im Grunde wollten Sie alle lieben und geliebt werden. Was ist daran falsch?
Ach ja, der Cast ist superb. Und meine Fresse, Heather Graham ist einfach Sex pur.
Es muss nicht immer Der Pate oder Good Fellas sein, Boogie Nights ist mindestens genau so gut.
Ach ja, der Film ist mit knapp 150 Minuten ziemlich lang, aber keine Minute langweilig. In diesem Fall kommt es halt doch auf die Länge darauf an.
Anschauen!

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SilverDagger1992

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Bewertung9.0Herausragend

Paul Thomas Anderson's Porno-Drama "Boogie Nights" gehört sicher neben den Scorsese Biopics zu den besten Aufstieg/Fall Geschichten der Neu-Zeit. Der Film ist ein bewegendes Sitten-Gemälde über die Porno-Industrie der 70er Jahre. Man beleuchtet nicht nur die Charaktere in ihrem Leben, sondern widmet sich auch dem Verfall des Geschäfts, wenn in den 80ern erotische Kino-Filme, stumpfen Hardcore-Videos weichen müssen. Die Darsteller brillieren hier allesamt. Mark Whalberg zeigt eine beindruckende Leistung als Porno-Darsteller, dem der Ruhm langsam zu Kopf steigt und vom Sumpf aus Droge und innerer Lehre eingesogen wird. Burt Reynolds lieferte ein beeindruckendes Comeback als Porno-Regisseur. Auch der restliche Cast um Heather Graham, Don Cheadle, Philipp Seymour Hofman oder Juliane Moore ist beachtlich. Der Film bietet zudem einen großartigen Soundtrack und eine tolle Ausstattung, die perfektes 70's Feeling versprüht.

Anderson zeichnet ein beeindruckendes Bild über eine ganz spezielle Branche. Mit der Message, dass Porno-Akteure keine schlechten Menschen sind nur weil sie gerne Sex zur Schau stellen schafft er es mit brillianten Darstellern einen wahrlich großartigen Film zu zaubern, der sich nicht hinter ähnlich struckturierten Filmen, wie "Casino" oder "GoodFellas" verstecken muss.

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Dale_Bartholomew

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Bewertung10.0Lieblingsfilm

Unglaublich. Magisch. Sensibel.
P.T.A > Gott
Bleibt mehr zu sagen ?!

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Stardust.Spectre

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Bewertung5.0Geht so

"There will be blood" und "Magnolia" fand ich klasse. Auf Boogie Nights war ich richtig gespannt, war aber leider nicht so meins.

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doctorgonzo

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Boogie Nights hat dafür im Gegensatz zu "Magnolia" ein menschenwürdiges Ende.


Stardust.Spectre

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... vielleicht mag ich ja keine "menschenwürdigen" Filmenden ;)


Couga[MH]

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Bewertung8.0Ausgezeichnet

He did it again, wiedereinmal spitze. Wunderkind P.T.A. ist sich nicht zu schade und widmet sich mit BOOGIE NIGHTS geradezu leidenschaftlich dem "Glanz" des Pornobiz und liefert dabei nicht nur eine tolle Milieustudie, sondern auch ein super unterhaltsames Zeitportrait mit grandiosem Score und Cast. Besonders die erste Stunde macht jede Menge Laune, und die zweite Hälfte erinnert durch die Rise/Fall-Story schon ein klein wenig an einen klassischen Scorsese.

Dabei schleicht sich zwar vielleicht auch das ein oder andere kurze Längchen ein, aber besonders durch Andersons abwechlugsreiche und gleichzeitig stilsichere Inszenierung fällt das weniger stark ins Gewicht. Fazit: Inherent Vice kann kommen.

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dbeutner

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Bewertung6.5Ganz gut

[Werkschau ungesehener P.S.H.-Filme, Teil 3 von 15]

P.T.Anderson ist ja eigentlich nicht so mein Ding. "Magnolia" (ging so) und "Punch-Drunk Love" (ging so gar nicht) haben bei mir deutlich weniger gezündet als bei vielen, und "There Will Be Blood" ist in meiner Wahrnehmung vor allem ein Daniel Day-Lewis Film. Daher war "Boogie Nights" auch nichts, wo ich das Gefühl hatte, etwas nachholen zu müssen, zumal Mark Wahlberg mich sowieso eher abhält.

Also auch dieser Streifen nur gesichtet, um die Geschichte des verstorbenen P.S.Hoffman zu vervollständigen. "Boogie Nights" gilt allgemein als der Durchbruch von Hoffman - nun denn, seine Rolle ist eben sehr sehr nebenrollig, aber mit mindestens einem intensiven Moment. Ahnen, dass das mehr kommen könnte, kann man schon, aber in zweieinhalb Stunden ging seine Performance auch etwas unter.

Der Cast ist wieder mal hochkarätig, aber die Story, die Story... Sie hat mich gar nicht erwischt, auch wenn der junge Wahlberg nicht die Aggressionen in mir freisetzt, wie es der gleiche Mensch zehn Jahre später tat. Aber eine absolut untypische und unrepräsentative Darstellung eben nicht "des" Porno-Gewerbes, sonder einer Anderson-[John Holmes-]Version desselben, erreicht mich einfach nicht.

Wenn etwas wertvoll am Film ist, dann die Subplots. Also die leichte Sozialkritik beim Aussteigeversuchen (allerdings in seiner Tiefe sehr dünn, in seiner Plakativität schon wieder zu dick aufgetragen); oder die kleine Gauner-Einlage beim Deal, wo der Film mal 15 Minuten in eine witzig-spannende Richtung läuft. Vor allem aber die filmischen Reflektionen, die waren schon wieder richtig witzig: Der DP, den das Licht und die Bildwirkung interessieren, und nicht die auf der Straße gefickte Frau; die Diskussionen um Film und Video. Da ich gerade tags zuvor "Side by Side" gesehen habe, war dadurch erst meine Wahrnehmung dieser Ebene voll geschärft - das hat Spaß gemacht und war eher ein schlauer augenzwinkernder Teil.

Insgesamt aber zu wenig, um mich über zwei Stunden hochinteressiert bei der Stange zu halten.

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Martinmartin

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Bewertung10.0Lieblingsfilm

Eben durfte ich eine 35mm Kopie von Boogie Nights im vollgepackten Kinosaal bewundern und alles andere als ein Herzchen neben der 10 würde meiner Begeisterung (und der des ganzen Saals) nicht gerecht. Dass der Film großartig ist, wusste ich schon immer. Die wahre Bild- und Tongewalt von Paul Thomas Andersons Meisterwerk erschloss sich mir allerdings erst jetzt. Manche Kamerafahrten sind so gut, dass man aufstehen und der Choreographie applaudieren will. Die bunte over-the-top Ästhetik und der wahnsinnig gute Soundtrack fangen die Stimmung der späten 70er und frühen 80er Jahre perfekt ein, doch obwohl optisch und musikalisch eine klare Richtlinie vorgegeben wird strotzt der Film nur so von erzählerischer Abwechslung: mal schwarzhumorig fies, mal bitterernst authentisch, mal vollends skurril. Der Cast ist nicht von dieser Welt: Wahlberg, Reynolds, Moore, Reilly, Macy, Cheadle, Hoffman, Jane.
Die erste Hälfte ist so wahnsinnig flott und komisch, dass der Schlag in die Magengrube zum Dekadenwechsel umso intensiver daherkommt. Anderson beleuchtet die Schattenseiten der Pornoindustrie, ohne je den Respekt für deren Akteure zu verlieren. Hinter der glänzenden Fassade der Erotikbranche stecken Menschen mit verschiedensten Hinter- und Beweggründen und denen haucht Paul Thomas Anderson, wie er es eben am besten kann, so viel Leben ein dass Jack Horners Porno-Mikrokosmos Material für fünf Filme beinhalten könnte.

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Diana1407

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Bewertung1.0Ärgerlich

Guter Cast, jedoch total bescheuerte Story! Nach der Hälfte hab ich es nicht mehr ausgehalten.

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OptiMaster

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Bewertung9.0Herausragend

Ein Lümmel, sie zu knechten,
sie alle zu verführen,
in seinen Bann zu ziehen
und ewig zu nageln.

Entschuldigung, da gingen wohl kurz die wilden Pferde mit mir durch. Also die schwarzen Reiter aus Der Herr der Ringe, die… Ich schweife ab!

Aber diese Zeilen beschreiben, wenn natürlich nur sehr vulgär und oberflächlich, das besondere Talent, mit dem Mark Wahlberg als Eddie Adams alias Dirk Diggler in diesem großartigen Film versehen ist. Es macht uns auch klar, dass in jedem von uns eine gewisse Gabe steckt, die uns zu etwas Besonderem, Einzigartigem macht. Erfolg kommt nicht selten von innen heraus (in diesem Fall aus der Hose), denn wenn man sich seiner eigenen Fähigkeiten und Interessen bewusst ist, braucht es keinen Abschluss mit Prädikat bzw. eine „vorbelastete“ gesellschaftliche Position, die man innehat – The American Dream is alive, oder?

Aber Erfüllung im Pornobusiness?! Handlung und Umsetzung sind ein Stück unterhalb meiner Kritik von @Martin Oberndorf schon wunderbar beschrieben worden. Mir liegt es an dieser Stelle nur nochmal daran, zu vergegenwärtigen, dass jeder Mensch eine zweite Chance verdient hat. Gerade in den prüden USA ist der Ausstieg aus der Branche des „Verruchten und Schmutzigen“ und Einstieg in ein „normales“ bürgerliches Leben noch immer (!) keine Selbstverständlichkeit. Das schnelle Geld war auch damals in den 70er und 80er Hauptantriebskraft für viele junge Menschen, den Einstieg ins Milieu zu wagen, ohne daran zu denken, dass der Rest der (ach so) zivilisierten Gesellschaft, sich stark distanzieren wird. Im Film war dies für mich besonders tragisch mitanzusehen, als Buck Swope (Don Cheadle) einen Bankkredit für die Erfüllung seines Lebenstraumes verwehrt bekommt.

Der Film ist absolut Wahnsinn! Ehrlich gesagt sogar weitaus „cleaner“ als ich erwartete. Sicher spielt der voyeuristische Anteil eine Rolle, aber es bleibt im Großen gesehen, der Einblick in eine völlig andere Welt, der Pornos, mit ihren eigenen Regeln, Helden und Geschichten.

Nicht vollkommen überzeugend wirkten – nur aus meiner Sicht – der relativ abrupt ändernde und deutlich schneller werdende Erzählstil, sowie die auftauchenden Nebenschauplätze mit ihren Charakteren, die mir letztlich ziemlich fremd blieben.

Letztes Wort zum Cast: MEHR GEHT NICHT!!! Gerade bei William H. Macy alias Little Bill hab ich mich weggeschmissen. Großes Kompliment wieder mal an P. T. Anderson.

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freakualizer

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Bewertung9.0Herausragend

Minutenlange Szenen und Kameraeinstellung bringen diesen Film auf fette Überlänge. Das hätte es nicht immergebraucht, aber Punktabzug kann ich dafür auch nicht geben. Meine Zweitsichtung gibt die verdienten 9 Punkte.

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Martin Oberndorf

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Bewertung10.0Herausragend

[enthält SPOILER]
[Handlungsbedingt wird es teilweise etwas sexueller, lässt sich nicht vermeiden. Prüde Leute, step aside now.]

Sex.
Es ist doch irgendwie immer ein Thema, immer und immer noch, aber wahrscheinlich wird dieses Wörtchen 'noch' auch ewig stehen bleiben.
Doch was ist das?
Ist das ein Produkt der Liebe, der Lust, der Gier? Ein Business, ein Beruf? Geldquelle oder einfach nur etwas, was man gut kann oder eben nicht?
Diese Fragen, die sind auch wichtig in der Pornoindustrie.
Und genau in diesem Millieu spielt sich auch ein wahres Meisterstück an Film, nämlich P.T. Andersons Epos "Boogie Night".
...
"Sie sind Pornodarsteller."
"Ich bin Schauspieler."

In "Boogie Nights" gleicht der Pornofilm einem jeden anderen Genre bewegter Bilder, wie Western, Action oder Science Fiction.
Dirk Diggler hat einen Riesenschwengel und passt damit in die Rolle wie ein Typ mit dämlichen Gesichtsausdruck in eine Komödie.

Es ist die Geschichte einer Industrie, am Beispiel einer Gruppe von Leuten, eine Arbeitsgemeinschaft wie eine Familie. Eine Inzestfamilie wohlgemerkt
Es beginnt alles in den 1970er Jahren, als Pornos ihren Höhepunkt als quasi akzeptierte Kinofilme fanden.
Dirk wird über Nacht zum Star.
Er lebt, wischt im Kopf seinen Eltern eines aus, die ihn niedermachten - wer zuletzt lacht, der lacht eben immer noch am Besten. Das hat sich bewährt.
Es regnet Geld wie Kokain, Parties ufern aus, es ist die liberale Erfüllung. Es wird die Freiheit geschmeckt und ausgiebigst auf der Zunge verteilt.
Exzessiv gelebt, den Morgen und das Gestern vergessen.
Es wird geknallt.
Ein Schuss, eine abgefeuerte Ladung durchbricht das aufgeweckte Tun, etwa genau so wie es angefangen hat?
Bumm, und Körperflüssigkeiten ergießen sich.
Anders als zuvor.
Zufall? Wer weiß.

Und die 1980er Jahre brechen heran.
Es ändern sich die Zeiten.
Man wandert, es wechselt der Schauplatz. Von groß auf klein, die Formate wie das Leben.
Es verändert sich der Ruhm zu Verpöhnung. Heterosexuelle Lust wird zur vermeintlichen Misogynie.
Eine Rolle ergreift Besitz vom Schauspieler.
Der Schauspieler wird zu einem Sexdämon.
Glück zu Sucht. Abhängigkeit.
Exzesse zu brutaler Gewalt.
Es wird sich fleißig zurückgesehnt.
Ein Spirale, doch kann man sie durchbrechen - man wird sehen - und wieder zurückkehren?

In "Boogie Nights" werden um den Protagonisten Dirk Diggler - überragend gespielt von Mark Wahlberg - viele Geschichten gesponnen, von Leuten, die ihren Träumen hinterherjagen - gespielt von einem ebenso überragenden Cast - und kurz- bis langzeitig vergessen, dass es eben Träume sind.
Es ist eine klassische Geschichte um Aufstieg und Fall.
Keines Gangsters, eines Stars.
Ein Portrait einer Branche im Wandel der Zeit - und einer Gesellschaft, die vorgibt, aufgeschlossen zu sein und hinter vorgehaltener Hand oder einfach so ihrer Prüdheit fröhnt.
Es wird hier niemand als Mittel zum Zweck eingesetzt, die Figuren sind fabelhaft und tief gezeichnet, haben alle einen Charakter. Und das ist das Besondere. Man erfährt über jeden etwas.
Das überrascht vielleicht, in einem Film über dieses Millieu ein Mosaik aus komplexen und tiefgehenden Rollen zu haben, aber wenn man weiß, dass hier P.T. Anderson am Werk war ("There Will Be Blood", 9.0 Punkte, "Magnolia", 10.0 Punkte mit Herz) dann wundert man sich nicht mehr.
Denn der Film ist ein Drama, das sich hin und wieder Elementen von Tarantino oder Scorsese bedient, jedoch nie seinen eigenen Stil verliert und sich selbst bis zum Schluss treu bleibt.

Das ist ein Film höchsten Niveaus, den man gesehen haben sollte, und wo's (hoffentlich) nix zu meckern gibt.

PS: Der Soundtrack ist selbstredend klasse.
Vor Allem das Stück bei dem verrückten Drogenhaini ;3

PPS: Findet so ein Riesending wirklich jemand anregend? Also ich nicht...

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Martin Oberndorf

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Wenn man nicht grad Jay Gatsby heißt, ist es allein von den Größenverhältnissen ungeeignet.


kobbi88

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Call me Jay.


Luke_92

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Bewertung8.0Ausgezeichnet

P.T. Anderson landet mit seinem zweiten Film bereits einen fulminanten Volltreffer. 1997, als blutjunger Regisseur, erteilt er Hollywood mit >Boogie Nights< eine entlarvende Abreibung. Anderson karikiert in seiner Darstellung der Pornoindustrie gleichzeitig das herkömmliche Filmbuisness mit mutigem Tiefgang und ist dabei nicht nur ernst, sondern häufig auch zum Brüllen komisch.
Der erste Teil über die Entdeckung und den Aufstieg von Eddie Adams/Dirk Diggler (genial von Mark Wahlberg verkörpert) erzählt das schillernde Leben, die Schokoladenseite und gefällt gut, allerdings mit einer Ausnahme: Die Vergangenheit von Eddie ist zu schnell abgehandelt.
Danach zeigt P.T. Anderson dann, was er in >Magnolia< mit Meisterhand zur Vollendung führen sollte, nämlich sein herausragendes Talent für Storytelling und ausgefeilte Charakterstudien.
Fazit: >Boogie Nights< ist ein detailliertes Portrait, das nach einer Stunde Laufzeit eine herrlich-melancholische Dynamik entwickelt und ein Must-See für alle Drama-Fans ist.

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HomerSimpson09

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True Story Bro!


natedb

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Bewertung8.0Ausgezeichnet

"Das ist ROLLERGIRL! Zeig ein bisschen mehr Respekt!"
Wie Heather Graham auf ihren Rollern durch die farbprächtigen 70er/80er Sets flitzte sorgte bei mir für sehr viele Lacher und auch sonst ist Paul Thomas Andersons "Boogie Nights", welcher den Auf- und Abstieg des fiktiven und leicht beschränkten Schwanzwunders Dirk Digglers beschreibt, voll von humoristischen Elementen, die diese Darstellung des exzessiven Lebens vor und hinter den Kulissen der Erotikindustrie geglückt würzen.
Anderson entwarf hiermit ein meistens spaßiges Sittenportrait, unter welchem jedoch die Tragödie lauert und sich im letzten Drittel schließlich auch als solche entlarvt. "Boogie Nights" glänzt mit großartig skurrilen Szenen, beispielsweise dem verpatzten Koksdeal gegen Ende der in einer wilden Schießerei endet, bei der im Hintergrund Nenas "99 Luftballons" dröhnen - wunderbar absurd, dramatisch und eigenartigerweise auch witzig.
Anderson beweist schon hier ein gutes Händchen für Schauspielführung und das Erstellen von einprägsamen Sequenzen und markanten Charakteren. Neben Mark Wahlberg in der Hauptrolle als Mann mit dem langen Jonny glänzen vor allem Julianne Moore als verkokstes, aber dabei doch sehr liebenswertes, sensibles Sexluder und Burt Reynolds als narzisstischer, ehrgeiziger und berechnender Pornoregisseur mit großen Visionen.
Schon anfangs zieht "Boogie Nights" einen in das rauschende Partyleben hinein und wirft einen sofort in die Fänge eines angesagten Nachtclubs, wo man gar nicht anders kann als bei den ganzen verrückt gekleideten Menschen und Boney M´s "Sunny" erfreut mitzuwippen. Später auftretende, unerfreulichere Zwischenfälle wie eine Überdosis Koks werden nebenbei unter den Teppich gekehrt und trüben den Spaß an der Freude keineswegs, bis jedoch die eigentliche Leere hinter all dem Glitzer und dem Zeitkolorit hervortritt und das eigentliche Unglück der Protagonisten immer deutlicher wird.
Dies ist unterlegt mit fabelhaftem Soundtrack und einer ganzen Reihe außergewöhnlich gut ausgewählten Songs, die diesen Film nicht besser hätten unterstreichen können.
Abschließend ist "Boogie Nights" ein wirklich schönes Werk, überragend gespielt und mit einer perfekten Balance aus Drama und Komödie. Anderson bewegt sich mit seinem Drehbuch auf einem schmalen Grat zwischen Tiefsinn und Banalität, schafft aber einen guten Ausgleich und gibt seinen Charakteren den nötigen Raum und anhand seiner hervorragend geschriebenen Szenen den erforderlichen Charme, um nicht ins Oberflächliche abzugleiten. Und so verkommen die ganzen Titten und das Gerede übers Ficken nicht zu reinem Selbstzweck sondern vervollständigen einen in sich runden Kosmos aus Figuren und einmaligem Flair.
Eigentlich empfände ich "Boogie Nights" als Meisterwerk, allerdings ist der Film arg lang geraten und kann nicht über einige sich dehnende Abschnitte hinwegtäuschen, die im Endeffekt lieber nochmal vom Cutter bearbeitet worden wären, um den ein oder anderen Gähner meinerseits zu umgehen. Trotzdem ein wirklich einzigartiger, bewegender Film, den es sich anzusehen lohnt.

bedenklich? 17 Mitgliedern gefällt das Kommentar gefällt mir Kommentar gefällt mir doch nicht 1 Antworten

cpt. chaos

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Ein absolut genialer Streifen!



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