Spun
Spun (2002), SE/US Laufzeit 101 Minuten, FSK 16, Komödie, Drama, Kinostart 07.08.2003
10 Bewertungen
Skala 0 bis 10
2482 Bewertungen
59 Kommentare
Keine
von Jonas Åkerlund, mit Mickey Rourke und Peter Stormare
Drei Tage im Leben einer Clique von Drogendealern, Junkies und Kleingaunern in der amerikanischen Provinz: Ross ist gerade vom College geflogen und zu allem Überfluss auch noch von seiner Freundin verlassen worden; der irre Kleindealer Spider Mike träumt in seiner heruntergekommenen Wohnung vom “großen Deal”; für den völlig durchgeknallten Drogenproduzent “Cook” arbeitet Ross als Kurierfahrer, wodurch er in immer neue, ebenso brenzlige wie absurde Situationen gerät. Sie alle führen ein Leben im Vollrausch – aber das böse Erwachen lässt nicht mehr lange auf sich warten.
Mehr Bilder (16) und Videos (3) zu Spun
Cast & Crew
-
Jonas Åkerlund
-
Mickey Rourke
Fan werden!Du bist Fan! (löschen) Der Koch
-
Peter Stormare
-
John Leguizamo
Fan werden!Du bist Fan! (löschen) Spider Mike
-
Alexis Arquette
-
Brittany Murphy
-
Jason Schwartzman
Regie
Schauspieler
-
Eric Roberts
Fan werden!Du bist Fan! (löschen) Der Mann
-
Mena Suvari
-
Patrick Fugit
-
Nicholas Gonzalez
-
Tony Kaye
-
Ron Jeremy
Fan werden!Du bist Fan! (löschen) Barkeeper
-
Will De Los Santos
-
Creighton Vero
- Genre
- Tragikomödie, Coming of Age-Film
- Zeit
- 2000er Jahre
- Ort
- Kleinstadt
- Handlung
- Art House-Film, Chauffeur, Clique, Drogen, Entführung, Explosion, Koch, Kultfilm, Speed, Verfolgungsjagd
- Stimmung
- Hart, Witzig
- Mitmachen
- Wie gut passen diese Schlagworte? Stimm ab und hilf uns sie neu zu gewichten!
Drehbuch
Filmdetails Spun
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Trailer zum Film Spun
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Kritiken (2) — Film: Spun
Oceanic6: CinemaForever
Kommentar löschenNehmen wir einmal "Requiem for a dream", "Trainspotting" und "Fear and Loathing in Las Vegas". Diese drei mehr oder minder genialen Filme schmeißen wir dann in einen Mixer. Was dabei herauskommt ist gequirlte Sch****. Ganz ehrlich, lange nicht mehr so was Bescheuertes gesehen. Der Film "Spun" versucht nicht nur so schockierend, krank und abgespaced zu erscheinen, wie die anfangs genannten Werke. Er versucht in seiner Verrücktheit noch mehr zu bieten. Das Problem dabei sind jedoch die unglaublich schlechten Darsteller, die an sich dumme Story ohne Tiefgang und das unsägliche Versagen in der Kombination vieler Vertreter der Thematik "Drogen". Sein Handwerk weiss Regisseur Akerlund zwar teils zu verstehen, ebenso ist Rourke noch irgendwo überzeugend, alles andere grenzt meiner Meinung nach jedoch an Unfähigkeit. Weder weiss das Filmteam dem Thema neue Facetten abzugewinnen, noch eine eigene Inszenierung zu schaffen. Als Kenner solcher Filme hat man einfach alles schon gesehen, und vor allem um einiges besser! In einer Sache ist der Autor allerdings Profi: Im Aneinanderreihen perverser Sätze!
Fazit: Mieser Trash ist "Spun" und kein Deut mehr. Vielleicht mag der Film im Drogenrausch zu genießen sein?! OHNE mich!
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Wumz 2011/07/19 18:19:44
Antwort löschenAls Kenner solcher Filme sage ich: Spun ist ausgezeichnet!
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Oceanic6 2011/07/19 19:39:46
Antwort löschenMan kann ja nicht immer einer Meinung sein. :)
freakualizer 2011/07/29 18:14:06
Antwort löschenEin aussergewöhnlicher Film, den man lieben oder hassen kann. Für Diskussionen ist hier eigentlich kein Platz.
Moviesteve: Podcast
Kommentar löschenDas Fehlen eines erzählenswerten Standpunkts zum drogenzentrierten Leben und allem, was damit in Verbindung steht, die Junkie- und Dealer-Gestalten, die trotz aller Probleme immer noch viel zu cool und gewinnend dargestellt werden, sowie die besonders im Drogenfilm-Genre inzwischen zum Klischee verkommenen technischen Spielereien (Stakkato-Schnitt, Detailaufnahmen usw.) fallen bei diesem krampfhaft nach Kultstatus lechzenden pseudo-hippen Streifen auch nicht mehr ins Gewicht. Die Chancen stehen gut, daß man diese Mängel aus Langeweile ohnehin verschläft.
Schade um die guten Darsteller.
Kritik im Original 6 Mitgliedern gefällt das Kommentar gefällt mir Kommentar gefällt mir doch nicht 2 Antworten
johnboy1979 2010/03/11 19:59:34
Antwort löschenGanz SUBJEKTIVE Kritik, denn hier wird das Visualisierung-Konzept übersehen, und zwar bezüglich der Droge METH sowie der weißen "Unterschicht" in Amerika .
Ich empfehle also jedem den Film unter dem formalen Aspekt der Visualisierung zu sehen : Lasst euch also nicht von einer EINSEITIGEN Kritik abschrecken. Der Film bietet eine treffende Mileustudie des sogenannten "White Trash" in Amerika, der vor einem sinnentleerten Leben in die TV-Dauerberieselung und Drogenwelt flieht.
EMPFEHLENSWERT!!!!!!!!!!!!!!!!!!!
christoph-m 2011/01/05 21:51:07
Antwort löschenDas "Fehlen eines erzählenswerten Standpunkts" heißt in 'Spun': drogenzentriertes Leben wird nicht bewertet - dies halte ich für eine hervorragende Grundlage, eine (Drogen-)Geschichte zu erzählen, weil die Freiheit von Bewertungen den Blick frei macht auf den Kern der Sache, auf die Aussage, die gemacht wird - und die Aussage ist, gelinde gesagt, eine Provokation: die Figuren haben in den Momenten, in denen die Drogen anfangen zu wirken, ihre klarsten (!) Momente, ehrlichsten Gefühle und besinnen sich auf die Werte, die gemeinhin Moral, Anstand und 'Bürgertum'-Tugenden sind: dem Protagonisten wird klar, wie groß die Wut der Frau sein muss, die er am Bett gefesselt hält, seine Begleiterin erinnert sich an ihre Muttergefühle und -pflichten, und dem Drogen'koch' steigen die Tränen ins Gesicht in Gedanken an seine Mutter und ihre Aussage, dass sie ihm (!) - wenn sie könnte - das Leben habe nehmen wollen, weil sie nicht für ihn sorgen konnte.
Doch Drogen und Drogenkonsum werden dennoch nicht beschönigt: fast alle Figuren verlieren ihre Lebensgrundlage oder gar ihr Leben. Der Standpunkt ist demnach ein sarkastischer - in Verbindung mit dem eindringlichen "Visualisierungskonzept" (s. o. Johnboy1979), der unterhaltenden, allegorischen Erzählweise und der uneitlen, komischen Charakterisierung der Figuren ist 'Spun' ein prall mit Galgenhumor gefüllter Abgesang auf unsere (die amerikanische) Gesellschaft, wenn nicht das Leben selbst.
Kommentare (57) — Film: Spun
Kommentar schreibenKubrick_obscura 2012/04/16 14:13:02
Kommentar löschenEin anrüchiger, schmutziger und ekelerregender Film mit einer brillianten Besetzung. Mir fallen so viele Dinge an dem Film auf, die ich nicht mag, wahrscheinlich zu viele um sie hier aufzuzählen, aber ich denke auch, dass diese Gründe teil des Kunstwerks "Spun" sein sollen.
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Toblerone 2012/03/11 21:13:37
Kommentar löschenGanz schön blöder Möchtegern-Trainspotting mit nervigen Animationen, blöden Charakteren. Arschlangweilig. "Tainspotting" und "Requiem for a Dream" haben es geschafft neben dieser Botschaft auch Geschichten über Charaktere und ihre Hoffnung zu erzählen. Der hier kloppt gewollt auf die Drüse des Verrückten und Provokanten, macht sich dabei aber eigentlich nur lächerlich.
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Tobe Berg 2011/11/08 10:33:44
Kommentar löschenÜberdreht und schnell, mit einer wirren Story und vielen bekannten Gesichtern, das ist Spun!
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fkfilmkritik 2011/10/23 18:45:24
Kommentar löschen"Spun" macht es sich stets ganz besonders leicht alle anderen Drogen-Filme in die Knie zu zwingen. "Requiem for a Dream"-Inszenierungsspielerei meets "Fear and Loathing in Las Vegas"-Verrücktheit. Oh je. Beides mag dieser Film auch noch topen zu wollen. Ständige Zeitraffer-Einstellungen und das einblenden von irgendwelchen Zeichenstrick-Zeugs. Mal ganz ehrlich; mehr als Kopfschmerzen bringt das auch nicht. Ließ diese Schnitttechnik bei "Requiem for a Dream" noch eher ein Gefühl der Leichtigkeit da, bei dem alles so einfach wie in einem Videoclip wirkt, versucht "Spun" lediglich mit seiner lächerlich überzogenem, nach dem Wort Kult bettelnden Inszenierung alles ganz cool und schnell und lässig zu zeigen. Von der ersten Minute an merkt man, dass sich der Regisseur allein darauf schon festgelegt hat. Mehr kommt kaum zu standen. Die typische Message: "Drogen sind sche*ße" Bleibt die selbe. Die Charaktere sind schlecht gespielt und gezeichnet. Konnte man mit denen aus anderen Filmen noch lachen und weinen, werden hier nur unsympathische Figuren aufgestellt, die einem von vorne rein egal sind. Mies, unerträglich und in meinem Auge völlig unnötig und überbewertet.
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hoffman587 2011/10/23 18:50:10
Antwort löschenGibs dem Ding, mag das Ding auch nicht, schrecklich, einmal und nie wieder!;)
Auch wenn ich hier auch mehr Punkte gegeben haben, und ich ihn optisch ganz nett fand^^
fkfilmkritik 2011/10/23 18:52:15
Antwort löschenDem musste ich es wirklich geben! :D kann´s verstehen, aber für mich war die Optik von Anfang an viel zu gezwungen. Pfui!
Oceanic6 2011/10/23 19:11:27
Antwort löschenScheiß Film, kann das nur unterschreiben. ;)
Imagination 2011/10/23 19:27:45
Antwort löschenGleich mal vorgemerkt. ^^
Hooded Justice 2011/10/23 19:31:43
Antwort löschenAllein vom Trailer her kann ich dir zustimmen, der seine Scheißheit beweist.
fkfilmkritik 2011/10/23 19:32:26
Antwort löschen@Oceanic6: Danke, du sagst es: Scheißfilm! :D
@Imagination: So verschieden sind unsere Geschmäcker doch gar nicht. ;)
fkfilmkritik 2011/10/23 19:33:47
Antwort löschen@Hooded Justice: Sehr gut. Also, dass du ihn dir jetzt nicht antust. ^^
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Hooded Justice 2011/10/23 22:03:56
Antwort löschenOch, dein Zeriss macht mich ehrlich gesagt nur noch heißer darauf, ihn zu sehen.
Sheeeeep 2011/10/24 07:47:48
Antwort löschenalso dann sag ich mal: Buuuuuuuh :P
seven 2011/09/22 17:40:51
Kommentar löschenMad, durchgeknallt, ausgeflippt, krank, hyperaktiv, größenwahnsinnig, geschmacklos, vulgär, extrovertiert. "Call ist what you will." Entgeistert und hemmungslos entfesselt von erzählerischen Konventionen rauschen audiovisuelle Eindrücken nur so vorbei, Seh- und Gehörnerven werden strapaziert. Hässlich, bezaubernd, abstoßend und sexy. "Spun" ist das Alles und noch viel mehr, lässt alle technischen Barrikaden fallen, lieber aufgedrehte Sinnesrezeptoren, die bis zum Anschlag und noch weit darüber hinaus stimuliert werden. Wahnwitziges Positionieren diverster Optikspielchen, Platzieren von akustischen Genussmomenten, gerne mal auf Basis einer Agressionen schürenden Lautstärke, kontrolliertes Chaos. Åkerlunds Debüt will gesehen werden, will gehört werden, will aufgesogen werden wie das Gift, das in den geschundenen Anatomien von Brittany Murphy, Jason Schwartzmann und Co. wütet. Figurenkonstellationen und -konstruktionen ausnahmelos vereinnahmend und abgefahren aufbereitet, zwischen einem gealtertem Chemikalienfetischist im Cowboy-Look, einem grünem Hund auf dem (Fast-)Sterbebett, zwei Möchtegern-Superbullen in einem sensationsgeilen "Real Cases"-TV-Format, einer gefesselten und mit Isolierband zugeklebten Nutte, einer männerfeindlichen Nachbarin und dem hypernervösen Slacker bemüht man sich um Orientierung. Schwarzhumorig, pervers, ultracool, infantil und irgendwie unbeschreiblich, was einem da um die Birne gehauen wird. Die Netzhaut sollte nach dem Konsum der Filmdroge eine Schonzeit einfordern dürfen, sonst besteht die akute Gefahr irreparabler Schäden. "Spun" ist nicht der erste Drogenfilm, aber doch ganz anders als Bisheriges. Denn er wirkt mehr wie ein hundertfach verstärkter Sinneseindruck als eine in sich geschlossene Geschichte. Åkerlund geht es um die physischen und psychischen Reaktionen, um die nervösen Zuckungen, Pupillenweitung und -verengung, Visionen, Fiktionen und Fantasiebeflügelung, nicht so sehr um die sozialen Konsequenzen wie in "Trainspotting" oder "Requiem for a Dream". "Spun" will den Zustand vermitteln, den hier alle durchleben. Du fühlst dich ausgekotzt und bist doch so frei wie noch nie. Unsere Protagonisten teilen aus und stecken ein, vom Cop bis zur Stripperin bauen sie alle ihre bizarren Lebensentwürfe auf dem Stoff mit Suchtgarantie. Keinem Genre verhaftet, eine kunstvolle und realitätsnahe Wiedergabe eines grotesken Charakterhaufens, der sich (zufällig) die Klinke in die Hand gibt, wissenschaftliche Vorträge über die politische Bedeutung von Pussys hält, nur um sich im nächsten Moment in die Luft zu sprengen. Der filmgewordene Drogentrip, finally.
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_Garfield 2011/09/22 17:50:02
Antwort löschenAlter Schwede (!), du wirst immer besser! Ganz großartig!
(Und vorgemerkt.) ;)
seven 2011/09/22 17:51:15
Antwort löschen@_Garfield: Danke dir! :D Super, schau ihn dir an! ;)
Wumz 2011/08/09 19:34:51
Kommentar löschenDieser Film ist klasse, doch da kann man natürlich geteilter Meinung sein. Darum geht es mir auch garnicht. Ich will nur zum besten geben das der Opener-Song einer der bestem der Filmgeschichte ist. Da könnte man natürlich auch geteilter Meinung sein, doch für mich ist das ein feststehender Fakt. Ist ein Iron Maiden Cover.
http://www.youtube.com/watch?v=jGNkm-SFsAY
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anninas 2011/08/09 19:41:55
Antwort löschenvery nice
Wumz 2011/08/09 19:56:01
Antwort löschenYes!
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Chris12zero 2011/08/09 20:06:37
Antwort löschenKlasse Song !! ;)
anninas 2011/08/09 23:08:34
Antwort löschenda haste mir aber was angetan. no me sale la cabezaaaa
sikkmeidack 2011/07/18 10:36:32
Kommentar löschenVölligst verschallerte Darsteller mit grotesken drogeninduzierten Handlungen werden hier realitäts-DICHT inszeniert. `spoil´
Kontrarhythmische death-speed-metal Terrorbrettbeschallung in einer Lautstärke, die man mal für´n paar Minuten aushält, angefesselt an einem Bett erleben zu müssen mit einem drogenabhängigen Speedhead, der das Zimmer verlässt: „Ich komme sofort wieder, - keine Zeit mehr…“ könnte evtl. ein bisschen nerven, wenn´s denn 3 Tage dauert. `spoil end`.
Ein sehr unterhaltsamer Film für den Teil der ganzen Familie, der Schore, Speed, Designerdrugs und andere outlaw-Substanzen als probate Eskapanzien empfindet. Total durch geknallte, teils lakonische, teils hysterische Groteske. Drogengebrauch wird als Hobby einfach unterschätzt.
I love Mickey Rourke.
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smokeweedeveryday 2011/07/18 03:32:54
Kommentar löschenTotal abgedreht. Wer nichts gegen einen film voller speedfreaks, dämlicher bullen und anderen spacken hat macht keinen fehler bei dem film. Die szene wo Mickey Rourke einen Vortrag über Pornos hält ist Kult (für mich):)
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mikkean 2011/07/16 16:36:04
Kommentar löschenAch ja, "Spun" - du wundervoll gesetzter Tritt in die Weichteile der filmischen Konformität, du Rasierklinge im Auge der visuellen Mattheit und ausgesteckter Mittelfinger gegen die erzählerische Belanglosigkeit. Für einen durchgedrehten Film-Trip bist du eigentlich viel zu nett und geradlinig aufgezogen, das kann sein. Aber hey, wann hat ein Streifen mit einer geschätzten Billion Schnitten das letzte Mal so viel Sinn ergeben? "Spun", dein Held ist krank, versumpft und ein Bilderbuch-Loser. Ganz zu Schweigen von seinen Arschloch-Schüben, wie kann man auch nur eine heiße Schnecke bei nervtötendem Krach eine heiße Schnecke ans Bett fesseln. Und ihr dann noch Mund und Augen zu kleben. Na ja, immerhin ist er auch ganz sympathisch in seiner Misere, so wie der obercoole Mickey Rourke, den du, lieber "Spun" einige Zeit dem "Wrestler" wiederentdeckt hast. Noch so ein Über-Verdienst. Genau wie die unglaublichen Rollen, die du einer Debbie Harry, einem Eric Roberts, Billy Corgan, Ron Jeremy oder auch Rob Halford einräumst. Was für ein Mix, beinahe unglaublicher als die Rollen, die du deinen restlichen Protagonisten verleihst. Und da bist du "Spun" so vielen Indie-Dramchen, die es einfach nicht auf die Reihe kriegen, wieder tausend Umdrehungen voraus. Bist böse ehrlich in deiner Schilderung vom versifften lokalen Drogen-Milieu, der Tragik vereinsamter Leben und deren ja unausweichlichem Scheitern. Oh ja, mein lieber "Spun", andere mögen dich vielleicht zu rührselig, engstirnig oder einfach nur großspurig nennen. Für mich bist und bleibst du, lieber "Spun", ein echter Rausch, mitsamt aller üblen Nachwirkungen, auf den ich mich jedes Mal gerne einlasse. Es lebe die Droge Film!!!
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pilot007 2011/09/03 12:38:48
Antwort löschenHallo mikkean,
ich habe spun vor ein paar tagen zum 2.mal gesehen. 2006 zum 1. mal. Ich stimme deinem eindruck 100%ig zu.
Ich kenne so die im extrem gezeichnete welt ein ganz klein wenig von aussen. Die von boyle, guilliam und aronofsky zuvor im 2jahresrhythmus erschienenen beiträge zum thema geben nur ansatzweise und teils moralingetränkt die mit speed und allem sonst greifbaren gefüllte leere und das selbstmitleid der von der herkunft zerbrochenen wieder.
Spun ist im grunde keine überzeichnung. Er hält im grunde fest, was sich die leergebrannten existenzen (wenn sie überhaupt noch in einen verkaterten zustand kommen) aus dem bewußtsein speeden.
Dauerhigh und totales verlöschen, wie das verpennen des drogenkochabgangs zeigen das verloschensein dieser in sich gefangenen kreaturen.!!
Grohacke 2011/07/16 14:46:16
Kommentar löschen"Tragikomödie, Coming of Age-Film"...
Äh, bitte??
Weiß nicht, wie klassifizieren, aber so jedenfalls nicht.
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__Andie 2011/07/16 00:55:30
Kommentar löschenBespickt mit allen Zutaten des modernen Indie-Drogenfilms - seien es die tarantinoesken Figuren, die an Videoclips orientierte Schnittechnik oder die Spannungsarmut des eigentlichen Plots -, deklassiert "Spun" seine Genrekollegen gnadenlos, indem er uns die Realität des Junkielebens ins Gesicht drückt. Und zwar diesmal im Extended Cut, unzensiert, ohne auch nur einmal wegzusehen. Die Ekstase auf den Gesichtern der Junkies wird ebenso eingefangen wie eigen-(und unfrei-)willige Sexpraktiken.
Dass dieses stakkatische Hin und Her aus Licht und Schatten, surreal-vollkommenem Glück und schmutziger Wirklichkeit so gut funktioniert, liegt vor allem an den durch die Bank weg grandiosen Darstellern. Allen voran Brittany Murphy, die mir hier wieder mal bewusst macht, dass ich ihr Gesicht auf der Leinwand immer mehr vermisse. Wenn Murphys Figur Nikki mit strahlendem Lächeln ihren Rausch genießt, toppt das in seiner Intensität sogar "Requiem for a Dream".
Abgefuckter, rotziger, und vor allem: ehrlicher als viele Filme dieser Art. Für andere Werke ist der Drogenrausch ein Stilmittel, dieser Film jedoch wird selber zum 100-minütigen Rausch.
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Jesse James 2011/07/15 23:36:03
Kommentar löschenPuh... erstmal eine Aspirin nehmen. Lange nicht mehr solch einen stumpfsinnigen Kram gesehen. Alle Charaktere so ÜBERcool und ÜBERdreht, dass sie einem ÜBERmäßig auf die Nerven gehen. Klischees pur, die einem ohne Rücksicht auf die Gesundheit ungestreckt direkt in den Arm gespritzt werden. Dazu ein paar trendy Comiczeichnungen, Tagträume und... ach ja, ein ausgewogener Wortschatz. Im Gedächtnis bleiben besonders "Fickschwein", "Fotze von Dschingis Khan" und natürlich "Ich lass' dich auch lecken, wo ich pinkel.". Wieso sich dafür Leute wie Peter Stormare, Mickey Rourke und Jason Schwartzman hergeben? Scheinbar weil die Coolness schon durch's Drehbuch triefte. Hach, so ein Müll... was ich, beispielsweise, absolut nicht verstehen kann: Wieso bekommt es Ross nicht auf die Reihe, seine kleine Abendbekanntschaft einfach mal loszuketten? Wenn man sich den Film schon so dämlich zurechtschreiben muss, ist der Erfolg bekanntlich vorprogrammiert. Gesehen und vergessen.
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johnboy1979 2011/07/16 11:16:01
Antwort löschen"Wieso bekommt es Ross nicht auf die Reihe, seine kleine Abendbekanntschaft einfach mal loszuketten?" -> Wenn du das nicht verstehst, dann ist der Film wirklich nichts für dich!
Jesse James 2011/07/16 12:24:57
Antwort löschenJa, Drogenprobleme... oje oje. Da der Film seine Figuren leider nur als Karikaturen darstellt, fehlt mir da leider jegliches Mitgefühl. Wenn du ihn trotzdem mochtest, kein Problem.
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johnboy1979 2011/07/16 12:45:15
Antwort löschenKarikaturen? -> Wenn du wüßtest? ;)
freakualizer 2011/07/29 18:11:16
Antwort löschenAussergewöhnlich= Mag man, oder nicht, da gibt es keine Grauzone...
freakualizer 2011/07/15 20:28:15
Kommentar löschenDer Film wurde von einem ehemaligen Musik-Video-Regisseur ganz im Stil der schnellgeschnittenen MTV-Videos gedreht und die Amphetamin-Thematik passt hervorrangend zu der Geschwindigkeit des Films. Das ganze ergänzt ein großartiger Soundtrack und Score von Zwan (kurzlebiges Projekt von The Smashing Pumpkins- Frontmann Billy Corgan, dem Mastermind).
Die drei Hauptfiguren (Jason Schwartzman als Ross, Mickey Rourke als The Cook und Brittany Murphy als Nikki) geben sich mit Ihrer schauspielerischen Ausnahmeleistung jeweils die Klinke in die Hand. Und die herrlich gecasteten Nebenrollen sind das "Sahnehäubchen". Ganz großes (Drogen-)Kino!
Einige der Vor-Kommentatoren schrieben "ein Film wie ein Trip"- so einen Trip möchte ich nicht erleben! Egal aus welcher Perspektive.
(Was ist denn mit 3SAT los, zwei Tage hintereinander so bomben Filme?)
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Mr.Film 2011/07/15 20:30:45
Antwort löschenDa kann man sich ja freuen :)
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hoffman587 2011/07/15 20:31:15
Antwort löschenDie haben auch sonst sehr gute Filme, ich meine 3Sat;)
freakualizer 2011/07/15 20:35:31
Antwort löschen@Mr. Film: Auf jeden!
@hoffman: Stimmt, hab grad gesehen, es kommt danach direkt "In 3 Tagen bist Du tot", hab gestern den zweiten Teil gesehen und nur bis heute ärgern müssen, dass ich den Ersten verpasst hab. :)
cpt. chaos 2011/07/13 09:30:29
Kommentar löschenEine Aussage hat dieser kunterbunte visuelle Trip durchs Drogenmilieu nun nicht gerade im Gepäck. Zu verstört und überdreht die abgehalfterten Freaks einerseits, die in ihrer Charakterdarstellung schon recht überzeichnet wirken - wie bei einer Satire - und zum anderen die schnellen Schnitte, die den Film mächtig hektisch gestalten.
Wenngleich mir vergleichsweise "Requiem for a dream" ein wenig besser gefiel, so hat auch "Spun" seine Stärken. Richtig genial vor allem Mickey Rourke als Drogenkoch "Cook"! Echt abgefuckt!
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Sheeeeep 2011/07/10 22:20:54
Kommentar löschenEin Film wie ein Trip. Überbordende visuelle Ideen und rasante Schnitte lassen die Synapsen nur so glühen. Der tolle Cast (Schwartzmann, Rourke, Murphy, Leguizamo) spielt hier hervorragend jeder seinen eigenen Drogenrausch. Ironie des Schicksals: in Mickey Rourke's Zimmer läuft die ganze Zeit Wrestling im Fernsehen. Positiv anzumerken ist auch die Neutralität des Films, hier wird weder mit der Moralkeule geschwungen noch werden Drogen verherrlicht.
Mal abstoßend, mal lustig, mal ernst und einfach immer skurril.
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DCr33p 2011/07/15 05:03:04
Antwort löschen"Positiv anzumerken ist auch die Neutralität des Films, hier wird weder mit der Moralkeule geschwungen noch werden Drogen verherrlicht.
Mal abstoßend, mal lustig, mal ernst und einfach immer skurril. "
Genau das hat mir gefallen, auch wenn ich persönlich einen festen Standpunkt zu diesem Thema habe, so sehe ich die Thematik aus meiner Sicht, bin aber gerade deswegen gezwungen die andere Seite zu vernachlässigen :-) OK das kling doof, jedoch ist eben genau diese Freiheit das richtig gute an dem Film, finde ich.
Frollein Betty 2011/06/30 12:30:14
Kommentar löschenMein älterer Bruder hat mich zum Filme gucken eingeladen. Und was kommt dabei raus? Spun ! Muss dazu sagen, dass ich damals 12 oder 13 war.
Ich war so schockiert von dem Streifen! Hab ihn mir vor einiger Zeit nochmals angeschaut.
Finde den Film sogar super! Irgendwie stimmt alles, Rourke und Schwartzmann spielen grandios und auch vor Lachern konnte ich mich nicht schützen.
Mein Fazit: Diesen Trip sollte man sich wirklich mal angetan haben!
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HauntedSaint 2011/06/29 17:41:19
Kommentar löschenDer Film setzt sich nicht wirklich mit dem Thema Drogen auseinander, eher wird das Leben der verschiedenen Personen im Rausch dargestellt. Ob das jetzt negativ oder positiv ist, hat jeder selbst zu entscheiden. Die Umsetzung ist jedoch sehr glaubwürdig, aufgrund der schnellen Schnitte und der Zooms, wie auch zum Beispiel in "Requiem For A Dream" , und dem gut gewählten Cast. Teilweise wird der Film aber etwas zu hektisch, so das ihm der Spagat zwischen Komödie und Bedrückung nicht mehr wirklich gelingt. Lieben oder hassen, etwas dazwischen gibt es nicht. Tendiere leider zu hassen, da mich wenige Dinge an dem Film überzeugen und von dem Wort Kultstatus ist dieser Film auch noch seeehr weit entfernt. Ich sehe Akerlund lieber als Regisseur abgefreakter Musikvideos.
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RaZer 2011/06/26 19:21:36
Kommentar löschenAlter, da bist du aufm Trip ohne irgendwas eingeworfen zu haben. In Sachen Optik und Schnitt hat sich der Film viel von "Requiem for a Dream" abgeschaut, geht dann storytechnisch aber eher in die Richtung von "Fear and Loathing in Las Vegas" wenn man die irren und absurd komischen Szenen sieht. Das Resultat ist ein mitunter anstrengender Trip, der einen teilweise wirklich die Rübe mürbe klopfen kann, aber eben auch ziemlich gut unterhält. Der Cast tut ausnahmslos sein bestes. Es wirkt fast so, als hätten die Beteiligten tatsächlich so einige Chemikalien intus. Mickey Rourke und Brittany Murphy seien besonders hervorgehoben. Aber auch Stormare als kranker Bulle kommt richtig cool.
Ich bin zwar nicht sicher, was mir der Film sagen will oder ob er überhaupt eine Aussage hat, aber auf eine verschrobene Art ist er durch sehenswert.
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seniorem 2011/05/09 13:54:00
Kommentar löschenDialoge, Kostüme, Schnitte sind der Hammer visuell fast noch besser als Fear and loathing und Reqiem for a dream
Mickey Rourke in einer seiner coolsten Rollen
und was für eine fette Coverversion von Iron Maidens "Number of the beast" von Zwan
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AltH85 2010/12/15 14:02:49
Kommentar löschenDer Film kommt nicht mit der Moralkeule um die Ecke und setzt uns mitten in einer Welt voller überzeichneter, trotzdem klischeehafter Darsteller aus. Die Handlung ist genauso "durch", wie die Charaktere und nicht alles gestaltet sich wirklich glaubhaft für außenstehende.
Jason Schwartzman spielt die einzige Rolle, die sich über den Film entwickelt, zumindest denkt man das beim ersten zusehen, jedoch merkt man am Ende des Films, das er auch nur auf der Stelle tritt.
DIe restlichen Darsteller sind wie o.e. recht typisch gehalten. Rourke macht das, was er am besten kann, das Arschloch vom Dienst zu spielen.
Schade ist nur, das auch er durch die überdrehten Charakterzüge seiner Figur nicht wirklich glaubhaft rüberkommt.
Optisch wie akustisch würde ich den Film als Durchschnitt bewerten. Schnitttechnisch ist man mittlerweile schnelleres gewöhnt und auf die Ohren gibts Säuselmusik (Smashing Pumpkins?)
Zugegebenermaßen, anfangs kommt der Film ziemlich zerstreut und unkoordiniert daher, aber nach einer gewissen Zeit entwickelt er einen ganz eigenen Charme, ohne wie Trainspotting mit der "Botschaft" ins Haus zu fallen, oder das Thema zu sehr ins lächerliche zu ziehen wie FaL in LV.
Auf jeden Fall mal einen Blick wert....
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