Stalag 17
Stalag 17 (1953), US Laufzeit 120 Minuten, FSK 16, Historienfilm, Kinostart 02.02.1960
7.4
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von Billy Wilder, mit William Holden und Don Taylor
Zweiter Weltkrieg: Im berüchtigten deutschen Kriegsgefangenenlager Stalag 17 tut sich eine Handvoll amerikanischer GI’s zusammen. Ihr gemeinsames Ziel – Flucht! Immer wieder schmieden sie neue Pläne, wie sie einander helfen können zu entkommen. Doch dann sterben zwei von ihnen bei einem Fluchtversuch. Und den anderen wird klar: In ihrer Mitte gibt es einen Verräter!
Cast & Crew
-
Billy Wilder
-
William Holden
-
Don Taylor
Fan werden!Du bist Fan! (löschen) Lieutenant Dunbar
-
Otto Preminger
Fan werden!Du bist Fan! (löschen) Colonel von Scherbach
-
Robert Strauss
Fan werden!Du bist Fan! (löschen) Stanislas Kasava
-
Harvey Lembeck
Fan werden!Du bist Fan! (löschen) Harry Shapiro
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Richard Erdman
Regie
Schauspieler
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Peter Graves
-
Neville Brand
-
Sig Ruman
Fan werden!Du bist Fan! (löschen) Sergeant Schulz
-
Michael Moore
Fan werden!Du bist Fan! (löschen) Manfredi
-
Peter Baldwin
-
Billy Wilder
-
Edwin Blum
- Genre
- Kriegsfilm, Anti-Kriegsfilm
- Zeit
- Weihnachten, Zweiter Weltkrieg
- Ort
- Kriegsgefangenenlager
- Handlung
- Gefangenenbefreiung, Klassiker, Kriegsgefangenenlager, Kriegsgefangener, Nazi, Schutzstaffel (SS), Spion, US-Amerikaner, Weihnachten
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Drehbuch
Filmdetails Stalag 17
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Kritiken (1) — Film: Stalag 17
Filmsuechtiger: Filmsucht.org, Movieworlds
Kommentar löschenBasierend auf einem Theaterstück inszenierte der Meister des Humors, Billy Wilder, mit Stalag 17 eine äußerst unterhaltsame Kriegskomödie, die ausschließlich in einem Straflager der Deutschen spielt und seine Krimihandlung ausgeglichen mit lustigen Begebenheiten kombiniert. Insbesondere die Dialoge sind ausgezeichnet (der Originalton ist der Synchronisation vorzuziehen), auch die Darsteller um William Holden gefallen außerordentlich. Stalag 17 ist zwar nicht unbedingt temporeich inszeniert, auch geht ihm der wahnwitzige Wilder-Humor über weite Teile ab, allerdings gibt es über volle zwei Stunden Spielzeit keine Durchhänger, Stalag 17 ist jederzeit unterhaltsam.
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Kommentare (10) — Film: Stalag 17
Kommentar schreibenSigmund 2011/03/09 13:24:25
Kommentar löschenEin alter Kritiker-Konflikt: Wie einen Film bewerten, der in fast jeder Hinsicht meisterlich geraten ist, seine Qualität aber kaum verhohlen in den Dienst von Kriegspropaganda stellt?
Im Gegensatz zu den oft platt-heroischen Werken dieser Kategorie ist das Gefangenenlager-Kammerspiel Stalag 17 dabei recht subtil – es ist vor allem die wohlige Atmosphäre von eingeschworener Gemeinschaft, Herzigkeit und Augenzwinkerkumpelei, die den eigentlichen Kontext stark beschönigt. Billy Wilder macht seine Sache (leider) so gut, dass einem das Ganze einfach grenzenlos sympathisch ist.
Der Film ist dermaßen gemütlich, dass ich mich bei dem Gedanken ertappt habe: Vielleicht ist es in Afghanistan ja doch ganz nett! Da hält man zusammen, macht Witzchen und hat findige Ideen. Ja, vielleicht hat Patriotismus und Soldatenstolz am Ende gar nichts zu tun mit millionenfachem Massenmord und Kadavergehorsam...
Deshalb zwei Wertungen. Handwerklich: 9.0, ideologisch eher 0.0
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THE_JUDGE 2012/01/29 14:43:43
Antwort löschenHabe Stalag 17 gestern nochmal geschaut und ich kann nur zustimmen. Es ist eher eine Klassenfahrt ins Landschulheim, als ein Strafgefangenenlager der Deustchen. Ich wage stark zu bezweifeln, dass man in soloch einem Lager zur damaligen Witzchen mit den SS-Aufsehern reißen konnte und sich fast brüderlich mit ihnen verteht. Wirklich stark romantisiert das Ganze und eine gewisse Abenteurlust schleicht sich auch ein, wenn man sieht wie z.B. Dinge beschafft oder umgenutzt werden, das Volleyballnetz als Beispiel. Die fehlende Bestrafung oder Ahndung bleibt dann ja meist auch völlig aus wenn von den Deutschen mal etwas aufgedeckt wird.
JohnCarlos 2010/12/07 19:14:18
Kommentar löschenSehr unterhaltsamer Film, für den ich die Bezeichnung "Kriegsfilm" aber nicht sehr angemessen finde. Vor dem Hintergrund eines Kriegsgefangenenlagers spielt der Film gekonnt mit den typischen "Kraut"-Klischees und liefert dazu noch ein gutes Maß an Spannung.
Befremdlich wirken nur ab und zu die völlig überzeichnete Figur des "Animal" und der daraus entstehende Herrenwitz der 50er und Stan Laurel-Slapstick.
Trotzdem sehr sehenswert, obwohl ich lieber nicht wissen will, was die deutsche Synchronisation aus diesem auf Dialog und Wortwitz basierendem Streifen gemacht hat.
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Sonse 2010/06/13 14:15:55
Kommentar löschen"Droppen Sie dead!"
Den find ich so gut, der kommt in meinen aktiven Wortschatz. :)
US-Kriegsgefangene in einem Lager der Deutschen sind überzeugt, dass sich in ihren Reihen ein Verräter befindet, der ihr Wissen und ihre Fluchtpläne den Nazis meldet.
Billy Wilders "Stalag 17" (1953) geht erstaunlich erfrischend für sein Alter mit dem Thema Kriegsgefangenschaft um. Basierend auf einem Theaterstück bleibt es diesem insofern treu, als dass es sich hierbei um eine Kriegskomödie handelt, wobei Wilder diesen Aspekt angeblich zugunsten des Dramas mit einem Schuss Noir herunterspielte. Tatsächlich sind Klamauk und Ernst ganz gut ausbalanciert.
Vor allem William Holden erdet als Sefton regelmässig den Film, wenn die beiden Clowns Shapiro und Animal drohen, ihn an sich zu reißen. Dabei gibt es einige großartige Szenen, wenn z.B. die Gefangenen sich, um Schulz zu ärgern, mit Hitler-Bärtchen und allerlei Klischee-Denglish à la "Verboten, Gesundheit, kaputt" schmücken:
Schultz: Bah, one Führer is enough... Now please, gentlemen take off those mustaches or do you want me arrested by the Gestapo?
Alle: Jawooooohl.
Ein gelungener Ausgleich ist der Humor auch dafür, dass der Verräterplot nicht der pfiffigste ist und, wie ich finde, recht vorhersehbar.
Umso mehr freut es mich, dass Charlton Heston nicht zum Sefton wurde, als dieser zu zynisch und nicht heroisch genug für ihn war, Kirk Douglas ebenfalls ablehnte und William Holden vom Studio angeblich gezwungen wurde ihn zu spielen und sein Betteln, Wilder möge seine Figur doch netter machen, beim Regisseur auf taube Ohren stieß. Holden ist hier wunderbar und wurde dafür sogar mit einem Oscar belohnt.
Schließlich sind Rumanns Schulz und Premingers Kommandant von Scherbach auch nicht die zu erwartenden Nazi-Abziehbildchen und der McCarthy-Subtext der Handlung, welcher sich gefühlt mindestens in jedem Film aus Hollywood jener Zeit findet, nicht zu plakativ und ablenkend.
"Stalag 17" ist ganz bestimmt nicht Wilders bestes Werk, ich hab ihn mir jedoch, wie alle seine Filme, ungeheuer gern angesehen.
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BlueSquirrel 2010/06/13 14:25:42
Antwort löschen"Droppen Sie dead!" ist hier auch notiert worden! :D Wer sind diese Typen, Klamauk und Ernst?
Sonse 2010/06/13 14:59:02
Antwort löschenWen meinst du? Die Clowns im Lager? Animal und Shapiro?
Den Spruch tauschen die Gefangenen mehrmals mit Schulz aus.
Hier ist jedenfalls die nette Bärtchen-Szene, da kommt auch ein "Droppen Sie dead" vor:
http://www.youtube.com/watch?v=jEi5PAFkiNI
BlueSquirrel 2010/06/13 15:07:57
Antwort löschenEs sollte nur ein Witz sein der so schlecht war das er nicht deiner Antwort würdig ist. ;) ...watch....Der "Große Diktator" da war auch nicht übel. Sehr schön! :)
Sonse 2010/06/13 15:15:14
Antwort löschenStimmt, an Chaplin musste ich bei "Stalag 17" auch mehrmals denken. :)
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Schlegel 2010/06/14 00:53:47
Antwort löschenPreminger und seine Stiefel. Einfach schön.
pellekraut007 2010/06/14 13:53:45
Antwort löschenWilder rules! Yeah... "FU... ich habe den ganzen Tag gebraucht um heraus zu finden, dass FU Felix UNger heisst!" xD xD xD Gruhunz!
Negombo 2010/05/13 18:56:43
Kommentar löschenIch habe diesen Film schon sehr oft gesehen und bin immer wieder auf`s Neue von ihm begeistert!
Hans Zeller
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Adio 2009/12/16 00:15:19
Kommentar löschen"He was a Schweinehund. Oh, Mother - was he ever a lousy Schweinehund!" Ganz großes Kino für Fans von "The Great Escape" mit Steve McQueen. Im Prinzip ist Stalag 17 mehr oder weniger die Vorlage hierzu. Billy Wilders Werk ist humorvoll, dramatisch und spannend. Tolles Filmerlebnis, auch nach 56 Jahren!
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Muad'dib 2009/10/04 02:54:07
Kommentar löschenStalag 17 ist ein grandioses Kriegsdrama, dem der Spagat zwischen Humor und Tragik absolut perfekt gelingt. Die Schauspieler liefern alle eine fantastische Leistung ab, allen voran Holden. Ich habe selten so einen Spannenden Film auf dermaßen beengtem Raum gesehen. Wer "die Verurteilten"
oder "gesprengte Ketten" mochte, wird mit dem Film viel Spaß haben.
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Schlegel 2009/09/23 03:38:07
Kommentar löschenBestes Handwerk, so gut, so ausgefeilt, dass eine Komödie draus geworden ist. Hat mich irritiert, aber warum nicht.
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Zuri 2009/03/16 21:46:07
Kommentar löschenGesprengte Ketten ist natürlich besser! Aber Stalag 17 ist auch sehr sehenswert. Ein Käfig voller Helden erinnert an Stalag 17. Besonders der deutsche Feldwebel hat eine verblüffende Ähnlichkeit!
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Gater9999 2008/12/29 21:46:52
Kommentar löschenBilly Wilder schuf mit dem Kriegsdrama Stalag 17 ein absolutes Meisterwerk,das den Zuschauer schnell in seinen Bann zieht und zudem exzellent besetzt ist. William Holden erhielt hierbei seinen Oscar als bester Hauptdarsteller für die Rolle des geschäftstüchtigen Seargant Sefton, der verdächtigt wird ein Spitzel der Deutschen zu sein. Neben der Spannung auf der Suche nach dem wahren Verräter besticht das Werk durch grandiose Lacheinlagen und Zynismus, beispielsweise wenn der deutsche Oberst nur auf Holzbrettern über den matschigen Boden läuft oder auf seine ganz eigene Weise ein Telefonat mit Berlin führt. Trotz des Humors werden aber der trostlose Lageralltag und das bedrückende Leben in einem Kriegsgefangenenlager hervorragend dargestellt und der Zuschauer staunt, wie die Gefangenen sich trotz der widrigen Bedingungen mit der Situation arrangieren und Improvisationstalent entwickeln, so wird beispielsweise ein kleiner Weihnachtsbaum mit den Hundemarken der Insassen geschmückt. Perfektioniert wird das ganze noch durch die brilliante musikalische Untermalung mit "When Johnny comes marching home".
Stalag 17 folgten später mit vergleichbarer Thematik der ebenfalls meisterliche Film "Gesprengte Ketten" (1963) mit Steve McQueen und die geniale Fernsehserie "Ein Käfig voller Helden (Hogans Heroes)" (ab 1965). Für letztere war Stalag 17 merklich eine große Inspirationsquelle, so findet sich unter anderem in beiden Werken der Feldwebel Schulz und auch diverse Attitüden von Oberst Klink lassen sich in Stalag 17s Oberst von Scherbach wiederfinden.
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annaberlin 2008/07/18 19:42:16
Kommentar löschenAus heutiger Sicht finde ich den Film nicht mehr komisch. Was damals vielleicht noch viel mit Aufarbeitung der Nazi-Greueltaten und Kriegserlebnisse zu tun hat, wirkt heute nicht mehr passend. Dennoch vereint der Film eine Riege an großartigen Darstellern und war 1953 sehr erfolgreich.
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