State of Violence

Holli-dei (2006), KR
Laufzeit 117 Minuten, FSK 18, Drama, Actionfilm

admin edit edit group memberships sweep cache
- Kritiker
1 Bewertungen
Skala 0 bis 10
5.8 Community
18 Bewertungen
3 Kommentare
Diesen Film bewerten
Bewertung löschen
noch nicht bewertet

von Yun-ho Yang, mit Min-su Choi und Hyun Dong

Seoul 1988: Die Regierung will die Stadt für die Olympischen Spiele vorbereiten und lässt mehrere Armensiedlungen räumen. Dort sollen neue Prachtbauten errichtet werden, um den Besuchern aus aller Welt zu beweisen, welch würdiger Gastgeber man ist. Bei einer dieser äußerst gewaltsamen Räumungen erschießt der unbarmherzige Polizist An-seok Kim den jungen, behinderten Ju-hwan. Dessen Bruder Kang-heon Ji wird verhaftet und zu sieben Jahren Gefängnis wegen “Behinderung der Behörden” verurteilt. Im Knast erwartet ihn die Hölle, da der beförderte An-seok Kim mittlerweile zum Gefängnisdirektor aufgestiegen ist. Nach etlichen Stunden der Folter und Demütigung sowie gescheiterten Attentaten auf Kim, beschließt Kang-heon mit dem Gangsterboss Dae-chul Hwang und mehreren Knastbrüdern auszubrechen, um die Welt auf Südkoreas politische Missstände aufmerksam zu machen.Eine blutige und folgenschwere Entscheidung!


Cast & Crew


Kommentare (3) — Film: State of Violence

Kommentar schreiben
Sortierung

dustyOn3

Kommentar löschen
Bewertung5.0Geht so

Packende Story, gespielt von schlechten Schauspielern. Gerade Min-su Choi hat mich total enttäuscht. Die Figuren wirken grausam überzeichnet und trotz der eigentlich guten Story, kommt nur selten Spannung auf. Das Gesamtpaket passt gar nicht. Erst gegen Ende des Films merkt man dann langsam mal das Adrenalin.

bedenklich? 3 Mitgliedern gefällt das Kommentar gefällt mir Kommentar gefällt mir doch nicht Antworten

bobo-lemon

Kommentar löschen
Bewertung8.0Ausgezeichnet

Die Figur des Kim An-seok ist sowas wie das koreanische Pendant zu Jaques Mesrine nur ohne dessen eingeschlagene Gangsterkarierre. Ihm geht es nur darum, die Missstände der koreanischen Justizpolitik ins Licht der Öffentlichkeit zu rücken. Was mit den menschenunwürdigen Zuständen im Gefängnis beginnt, mündet in eine Flucht mehrer Inhaftierter. Jeder der Gruppe verfolgt nach dem Ausbruch eigene Ziele, während An-seok's Streben nach Gerechtigkeit in einer dramatischen Geiselnahme endet. Das ist wirklich bewegend und eindringlich inszeniert - lediglich der Oberaufseher und persönliche Gegenspieler An-seok's neigt etwas zum asia-typischen Overacting. Ansonsten eine klare Empfehlung für Freunde fernöstlichen Kinos.

bedenklich? Kommentar gefällt mir Kommentar gefällt mir doch nicht Antworten

treebeard3rd

Kommentar löschen
Bewertung10.0Lieblingsfilm

Ich liebe diesen Film. Die Geschichte eines Mannes, der eigentlich nur zur falschen Zeit am falschen Ort ist. Bei einer Zwangsräumung in den Slums von Soeul wird der Bruder des Hauptcharakters von einem sadistischen Polizisten erschossen. Der Film ist eher gemächlich. Er nimmt erst zum Ende hin Fahrt auf. Der handelt im großen und ganzen um eine Gruppe von Menschen, die mehr oder weniger ungerechte Strafen absitzen müssen. Sie brechen aus, um die Bevölkerung auf die Missstände in Südkoreas Justiz aufmerksam zu machen. Das Schicksal der Hauptpersonen hat mich mitgerissen bis zum Ende.

Kann ich nur empfehlen!

bedenklich? Kommentar gefällt mir Kommentar gefällt mir doch nicht Antworten

Kommentar schreiben