Strajk - Die Heldin von Danzig
Strajk - Die Heldin von Danzig (2006), DE Laufzeit 108 Minuten, FSK 12, Drama, Kinostart 08.03.2007
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6 Kommentare
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von Volker Schlöndorff, mit Joanna Bogacka und Andrzej Chyra
Polen, 1980: Agnieszka ist bescheiden, fleißig und hat sich auf der Lenin-Werft von der Hilfsarbeiterin bis zur Kranführerin hochgearbeitet. Doch die Arbeitsbedingungen sind katastrophal. Als ein Unfall, der mehrere Menschenleben kostete, vertuscht werden soll, lehnt sie sich gegen die Werksführung auf und fordert bessere Arbeitsbedingungen. Prompt wird sie entlassen, doch ihre Kollegen stehen hinter ihr. Was als Streik begann, entwickelt sich zur Solidarnosc-Bewegung, die sich über ganz Polen ausbreitet.
Cast & Crew
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Volker Schlöndorff
-
Joanna Bogacka
Fan werden!Du bist Fan! (löschen) Szymborska
-
Andrzej Chyra
Fan werden!Du bist Fan! (löschen) Lech Walesa
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Henryk Golebiewski
-
Andrzej Grabowski
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Dominique Horwitz
Fan werden!Du bist Fan! (löschen) Kazimierz
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Dorota Kolak
Fan werden!Du bist Fan! (löschen) Kaminska
Regie
Schauspieler
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Dariusz Kowalski
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Barbara Kurzaj
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Maria Maj
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Jowita Miondlikowska
-
Magdalena Smalara
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Ewa Telega
-
Volker Schlöndorff
Fan werden!Du bist Fan! (löschen) Radiosprecher
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Kritiken (1) — Film: Strajk - Die Heldin von Danzig
Kirsten Liese: BR Online, WDR3, Darmstädte... Kirsten Liese: BR Online, WDR3, Darmstädte...
Kommentar löschenEigentlich wollte sie gar nicht als Volksheldin in die Annalen eingehen. Aber manchmal ist es gut, wenn Regisseure an einer Idee festhalten und sich über die Empfindlichkeiten Anderer hinwegsetzen. Denn die heute 77-jährige Anna Walentynowicz, die im Film Agnieszka heißt, ist eine faszinierende Frau. Mit viel Mut engagiert sie sich im kommunistischen Polen auf der Lenin-Werft für die Rechte der Belegschaft. ...Volker Schlöndorff hat das alles glaubwürdig an Originalschauplätzen mit einem deutsch-polnischen Schauspielerensemble nachinszeniert. Ergebnis ist eine – wenn auch ein bisschen steif erzählte –
Kritik im Original Kommentar gefällt mir Kommentar gefällt mir doch nicht Antworten
Kommentare (4) — Film: Strajk - Die Heldin von Danzig
Kommentar schreibennephrotranz 2012/03/24 18:34:35
Kommentar löschenNachdem der Fim gestern bei arte zu sehen war und ich sowieso ein Fan von Schlöndorffs Werken bin, blieb mir ja gar keine andere Wahl als einzuschalten, obwohl mich die eigentlich trockene Thematik eigentlich nicht wirklich reizte.
Trotzdem bekam ich einen Film mit einer herausragenden Katharina Thalbach zu sehen, die eindrucksvoll die Rolle der im Hintergrund agierenden Anna Walentynowicz verkörperte und mich während der gesamten Sendezeit am Bildschirm fesselte.
Für politisch Uninteressierte sicher nicht unbedingt erste Wahl - für mich, der die Anfänge der "Solidarnosc" als Jugendlicher erlebt hat und damit aber damals nicht viel anfangen konnte auch eine gute Möglichkeit eine Bildungslücke zu schliessen.
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Sinister Kid 2012/03/14 09:56:19
Kommentar löschenBewegender Film über die Solidarność mit einer überzeugenden Katharina Thalbach.
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donfelipe 2009/02/01 00:51:31
Kommentar löschenDer Anfang vom Ende des Kommunismus - neun Jahre vor dem Fall der Berliner Mauer. Ein wichtiges Thema, nur leider völlig spannungsfrei in Szene gesetzt. Und dann noch mal einen ganzen Punkt Abzug für die völlig deplatzierte Musik von Jean Michel Jarre.
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8martin 2008/09/27 12:56:10
Kommentar löschenEs ist nicht nur ein sehr guter Film, den Volker Schlöndorff hier abgeliefert hat, sondern auch ein ganz wichtiger. Mit feinem Gespür für echte menschliche Tragik erteilt er uns außerdem noch eine Lektion in Sachen Zeitgeschichte.
Die alleinerziehende Agnieszka, eindrucksvoll dargestellt von Katharina Thalbach, arbeitet sich, obwohl Analphabetin, von einer Hilfsarbeiterin zur Kranführerin empor und prangert mutig die Missstände auf der Werft gegenüber Partei und Betriebsleitung an.
Als 1980 die Arbeiter der Danziger Werft streikten und kurz danach die Solidarnosc die politische Landschaft in Polen total in Richtung Demokratisierung umkrempelte, wusste jeder im Westen, dass der Held der Gewerkschaft Lech Walesa war, der dann ja auch später mit dem Friedensnobelpreis ausgezeichnet wurde. Doch jetzt dokumentiert dieser Film, dass Anna Walentynowicz (hier die Agnieszka) die eigentliche Vorkämpferin war. Sie hatte die weitsichtigeren Perspektiven und den großen Rückhalt bei den Arbeitskollegen, während Walesa nicht über den Tellerrand der Verbesserung der Arbeitsbedingungen hinaus denken konnte. Die Walentynowicz blieb aber im Hintergrund, weil sei der Meinung war, dass an die Spitze ein Mann gehöre. Nach damaligem Verständnis hätte er mehr Aussicht auf Erfolg.
Schlöndorff setzt Anna Walentynowicz ein Denkmal, ohne Lech Walesa zu demontieren.
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