Subway

Subway (1985), FR Laufzeit 102 Minuten, FSK 12, Actionfilm, Thriller, Drama, Kinostart 13.02.1986

noch nicht bewertet

Diesen Film bewerten
Bewertung löschen
4.7
Kritiker
8 Bewertungen
Skala 0 bis 10
6.1
Community
349 Bewertungen
10 Kommentare
admin image admin trailer admin edit edit group memberships sweep cache Moviemaster:Movie

von Luc Besson, mit Christopher Lambert und Jean Reno

Edel-Punker Fred, ein draufgängerischer Lebenskünstler, will eine Musik-Band auf die Beine stellen und groß herausbringen. Doch dazu braucht man eine Stange Geld. Während einer Szene-Party bei Helena, der gelangweilten Gattin eines reichen Geschäftsmanns, sprengt der Desperado kurzerhand den Safe. Mit einem Bündel von Dokumenten, in denen Helenas Mafioso-Gatte seine “Geschäfte” verzeichnet hat, flüchtet Fred in die Pariser Metro. Im verzweigten unterirdischen Labyrinth aus Versorgungs- und Luftschächten trifft er eine Reihe skurriler Outlaws: Dazu gehören ein wieselflinker Rollschuhfahrer, ein grimmiger Bodybuilder – Experte im Handschellen-Entfernen -, ein wortkarger Wunderschlagzeuger und ein schlitzohriger Florist, der nicht nur mit Blumen handelt. Während Fred hauptsächlich damit beschäftigt ist, mit seinen neuen Freunden eine Band zu gründen, versucht er nebenher, die Dokumente zu Geld zu machen. Bei dem Versuch einer Übergabe verliebt Fred sich in Helena und behält die Papiere, denn nur so kann er sie wiedersehen. Doch mit der Mafia ist nicht zu spaßen, und so setzt Helenas Ehemann einen Killer auf Fred an. Auch Kommissar Gesberg und seine beiden tollpatschigen Gehilfen “Batman” und “Robin” sind dem blonden Punker auf den Fersen.

  • Subway - Bild 6443865
  • Subway - Bild 4394476
  • Subway - Bild 4394459
  • Subway - Bild 38306

Mehr Bilder (6) und Videos (0) zu Subway


Cast & Crew


Kommentare (10) — Film: Subway


Sortierung

Gearbreaker

Kommentar löschen
Bewertung6.5Ganz gut

Die Musik reißt's raus!

Subway, ein früher Film von Luc Besson, erzählt eine ebenso chaotische, wie einfache Geschichte, in der sich die Wege des Rollschuhfahrers, des Schlagzeugers, des Rebellen und diverser anderer Figuren hauptsächlich im Untergrund kreuzen - der Name ist Programm: Mit der Eröffnungsszene steigen wir hinab in die U-Bahn-Unterwelt von Paris und bleiben größtenteils dort.

Die Geschichte bietet zwar einige ebenso skurille wie denkwürdige Momente, wird aber (selbst für französische Verhältnisse) zu elliptisch und ungeordnet erzählt, so dass man zu viel vom nötigen Überblick verliert.
Macht aber nix. Eric Serras Soundtrack samt der beiden Gesangseinlagen der von Christoper Lambert zusammengewürfelten Band geben dem Film zwei wichtige zusätzliche Highlights, die jeden noch so vertrockneten Spießer sofort dazu animieren den Takt mitzuklopfen.

Im Großen und Ganzen ein gelungener, aber kein herausragender Film, der aber schon einige der späteren Stärken von Besson in sich birgt und andeutet. Sechseinhalb von zehn namenlosen Schlagzeugern für "Subway"!

bedenklich? 1 Mitglied gefällt das Kommentar gefällt mir Kommentar gefällt mir doch nicht Antworten

Rukus

Kommentar löschen
Bewertung6.0Ganz gut

Was für ein surrealer und skurriler Einblick in die Unterwelt von Paris.

bedenklich? Kommentar gefällt mir Kommentar gefällt mir doch nicht Antworten

tischo

Kommentar löschen
Bewertung7.5Sehenswert

Das Sinatrazitat am Anfang und die letzten Worte von Fred sind die Essenz des Films.

bedenklich? Kommentar gefällt mir Kommentar gefällt mir doch nicht Antworten

RoosterCogburn

Kommentar löschen
Bewertung8.0Ausgezeichnet

Eine 80er Jahre Version des "film noir" ist in genau diesem Film von Luc Besson hervoragend wiederzufinden. Er hat mit "Subway" einen klasse Film geschaffen, der durch einen mitreissenden Plot und einen bestechenden Cast begeistert. Neben Isabelle Adjani fällt vor allem Michel Galabru ins Auge. Ausser natürlich Christopher Lambert macht in einer Nebenrolle auch Jean Reno auf sich aufmerksam. Produzent Luc Besson, der auch am Drehbuch mitwirkte, hat mit seiner dritten Regiearbeit seiner ersten grossen, komerziellen Erfolg erwirtschaftet. "Subway" gehört nicht zu Luc Besson's besten Filmen, ist aber schon nahe dran. Auf jeden Fall ist der Film atmosphärisch, faszinierend, etwas surreal, actionhaltig und eine Hommage an die Pariser Metro.

bedenklich? 4 Mitgliedern gefällt das Kommentar gefällt mir Kommentar gefällt mir doch nicht 2 Antworten

Rukus

Antwort löschen

Für "gehört nicht zu Luc Besson's besten Filmen" ist ne 8.0 aber ordentlich. ;)


RoosterCogburn

Antwort löschen

"[...] ist aber schon nahe dran." ^^
Der Film ist ja auch ausgezeichnet. Wenn er zu den besten gehören will (was im allgemeinen gilt) dann hätte er eine 9 oder 10. So bewerte ich eben. Was denkst du denn warum ich nicht so ultra viele Filme mit dieser Wertung habe? Von derzeit über 2300 bewerteten Filmen haben momentan keine 50 Filme 10 Punkte und knapp 100 mit 9.0 bzw 9.5!
Ich finde halt nicht alles "episch" was ich sehe. Und denke mir was bei meiner Bewertung :)


badifischau

Kommentar löschen
Bewertung1.0Ärgerlich

So einen Schwachsinn habe ich selten gesehen, Luc Besson hat nur zwei sehenswerte Filme gedreht, Leon der Profi und Nikita - wer über diesen Film lachen kann, ist zu beneiden - wer ihm aber acht Punkte gibt - zu bedauern.

bedenklich? Kommentar gefällt mir Kommentar gefällt mir doch nicht Antworten

8martin

Kommentar löschen
Bewertung8.0Ausgezeichnet

Der Film lässt sich in keine Schublade zwängen. Es ist ein Liebeskrimi und ein Märchen der ganz anderen Art. Es endet im Chaos, begleitet von beswingter, leichter Musik. Und gerade da passiert’s! Die Tragik schlägt voll zu. Aber auch die wird wiederum etwas relativiert. Christopher Lambert beherrscht die Szene nicht nur mit seinem unverkennbaren Highlander-Blick. Eine renommierte Riege von prominenten Darstellern steht ihm zur Seite und entführt uns in eine Welt im Untergrund von Paris. Die Dialoge nehmen ungewöhnliche Wendungen und das Polizeiaufgebot sorgt wie so oft für die ungewollte Komik. Aber das Auffallendste ist der Stil: Lichteffekte und die gestylte Beleuchtung schaffen die besondere Atmosphäre dieser Unterwelt, die sich als ein eigenständiger Kosmos darstellt. Hier ist immer Nacht, neonerleuchtete Nacht. Aber es ist auch der Tag da unten. Isabelle Adjanis Outfit ist umwerfend und ihre Gesellschaftskritik entwaffnend frech.

bedenklich? Kommentar gefällt mir Kommentar gefällt mir doch nicht Antworten

Kill_Diether

Kommentar löschen
Bewertung4.5Uninteressant

Weiß noch, dass ich damals hohe Erwartungen hatte,
als ich mir den auf VHS auslieh. Mit einem '85 noch
ziemlich unbekanntem Edel-Punk. Musste dann aber
feststellen, dass zu sehr auf Stil und weniger auf
Inhalt gesetzt wurde. Typisch französisch und für mich
zu wenig.
Insgesamt wirkte der Stil, auch bereits in den 80ern,
aufgesetzt, bezuglos, beliebig, wie einer der meint, dass er
damit völlig auf der Höhe der Zeit ist, tatsächlich aber
keine Ahnung vom urbanen Zeitgeist hat.
Davon abgesehen bleibt ein eher lahmer, durchschnittlicher Krimi.

bedenklich? Kommentar gefällt mir Kommentar gefällt mir doch nicht Antworten

BigDi

Kommentar löschen
Bewertung6.0Ganz gut

Wenn es einen Film gibt, den ich nicht ein bisschen verstanden habe, dann ist es wohl dieser hier. Seltsam, irgendwie nichtssagend, aber auf doch auf irgendeine Art und Weise faszinierend, alleine wegen der teilweise wirklich tollen Atmosphäre. Trotzdem, etwas mehr Aussage wäre auch ganz nett gewesen.

bedenklich? 3 Mitgliedern gefällt das Kommentar gefällt mir Kommentar gefällt mir doch nicht Antworten

Stefan Ishii

Kommentar löschen
Bewertung7.0Sehenswert

"Subway" war Luc Bessons erst zweiter Langfilm (nach "Der letzte Kampf"). Und schon hier ist sein etwas surrealer Stil sehr stark ausgeprägt. Die Art, wie er die Figuren in Szenen setzt (z.B. lange ungeschnitte Kamerafahrten oder das Reinzoomen auf die Personen), ist schon hier unverkennlich.

Wirklich erstaunlich ist das Staraufgebot. Neben den tollen Hauptdarstellern Isabelle Adjani und Christopher Lambert (der lustigerweise im Vorspann falsch geschrieben wurde), sind in Nebenrollen Jean-Hugues Anglade und Jean Reno zu bewundern. Auch der Auftritt von Michel Galabru als Inspektor ist toll. In klitzekleinen Gastrollen sind sogar Regisseur Luc Besson (als U-Bahn-Fahrer) und Eric Serra (als Bassist), der für fast alle Besson-Filme die Musik komponiert hat, zu sehen.

Der Film hat eine sehr eigene Atmosphäre. "Subway" ist eine Mischung aus Film Noir und punkiger New-Wave-Kunst, die aber leider etwas zu temporär ist. Die Musik, die Frisuren und Kleidungen sind extrem 1980er. Außerdem ist die Handlung zweitrangig. Es geht eher um skurile Figuren.

Was der Film aber auf jedenfall schafft, ist Lust auf Luc Bessons Meisterwerke "Im Rausch der Tiefe", "Léon - Der Profi" oder "Nikita" zu machen.

Fazit: Wer mit dem frühen Stil von Luc Besson klarkommt, ist bei "Subway" gut aufgehoben.

bedenklich? 2 Mitgliedern gefällt das Kommentar gefällt mir Kommentar gefällt mir doch nicht Antworten

Alecprime

Kommentar löschen
Bewertung8.0Ausgezeichnet

Ein Juwel der 80er, kühles Französisches Kino, getränkt in eine Mischung aus Pernod und Kokain.

bedenklich? 2 Mitgliedern gefällt das Kommentar gefällt mir Kommentar gefällt mir doch nicht Antworten


Fans dieses Films mögen auch