Tatort: Hitchcock und Frau Wernicke
Tatort: Hitchcock und Frau Wernicke (2010), DE Laufzeit 90 Minuten, Kriminalfilm
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21 Kommentare
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von Klaus Krämer, mit Dominic Raacke und Boris Aljinovic
Einsam lebt Irmgard Wernicke in einer kleinen Mietwohnung. Die betagte Rentnerin spricht mit ihren Wellensittichen, sieht fern und beobachtet die Fabriketage gegenüber. Eines Morgens geht bei der Mordkommission Frau Wernickes Hilferuf ein: Sie behauptet fest, im Haus gegenüber sei eine Frau ermordet worden. Ritter und Stark sprechen mit der alten Dame und stellen wenig später erste Ermittlungen am vermeintlichen Tatort an. Der dort lebende Weinhändler Benkelmann gibt freundlich Auskunft – eine Leiche oder Spuren, die auf einen Mord hinweisen, existieren jedoch nicht. Dennoch geraten Ritter und Stark mehr und mehr in den Bann der Schilderung der liebenswürdigen alten Frau, die Ritter an seine Mutter erinnert. Die Kommissare lernen auch Frau Wernickes Krankenpflegerin Renate Müller und den Zivi Timo kennen – die einzigen Menschen, mit denen sie näher Kontakt hat. Als herauskommt, dass Frau Wernicke in der angeblichen Mordnacht Hitchcocks Film “Fenster zum Hof” im Fernsehen gesehen hat, rühren sich Zweifel: Hat sich die alte Dame anstecken lassen und ihre Aussagen nur erfunden? Aber wieso versucht Benkelmann dann den Kontakt zu der attraktiven Ella Leiser zu verheimlichen? Kurz darauf verschwindet Irmgard Wernicke, dafür tauchen weibliche Leichenteile auf. Ritter und Stark sind bestürzt. Haben sie die Situation falsch eingeschätzt und hätten sie die alte Dame schützen sollen?
Einsam lebt Irmgard Wernicke in einer kleinen Mietwohnung. Die betagte Rentnerin spricht mit ihren Wellensittichen, sieht fern und beobachtet die Fabriketage gegenüber.
Eines Morgens geht bei der Mordkommission Frau Wernickes Hilferuf ein: Sie behauptet fest, im Haus gegenüber sei eine Frau ermordet worden. Ritter und Stark sprechen mit der alten Dame und stellen wenig später erste Ermittlungen am vermeintlichen Tatort an. Der dort lebende Weinhändler Benkelmann gibt freundlich Auskunft – eine Leiche oder Spuren, die auf einen Mord hinweisen, existieren jedoch nicht.
Dennoch geraten Ritter und Stark mehr und mehr in den Bann der Schilderung der liebenswürdigen alten Frau, die Ritter an seine Mutter erinnert. Die Kommissare lernen auch Frau Wernickes Krankenpflegerin Renate Müller und den Zivi Timo kennen – die einzigen Menschen, mit denen sie näher Kontakt hat.
Als herauskommt, dass Frau Wernicke in der angeblichen Mordnacht Hitchcocks Film “Fenster zum Hof” im Fernsehen gesehen hat, rühren sich Zweifel: Hat sich die alte Dame anstecken lassen und ihre Aussagen nur erfunden? Aber wieso versucht Benkelmann dann den Kontakt zu der attraktiven Ella Leiser zu verheimlichen?
Kurz darauf verschwindet Irmgard Wernicke, dafür tauchen weibliche Leichenteile auf. Ritter und Stark sind bestürzt. Haben sie die Situation falsch eingeschätzt und hätten sie die alte Dame schützen sollen?
(Pressetext ARD)
Cast & Crew
-
Klaus Krämer
-
Dominic Raacke
Fan werden!Du bist Fan! (löschen) Till Ritter
-
Boris Aljinovic
Fan werden!Du bist Fan! (löschen) Felix Stark
-
Ernst-Georg Schwill
Fan werden!Du bist Fan! (löschen) Lutz Weber
-
Barbara Morawiecz
Fan werden!Du bist Fan! (löschen) Irmgard Wernicke
-
Lotte Ohm
Fan werden!Du bist Fan! (löschen) Krankenpflegerin Renate Müller
-
Hans-Jochen Wagner
Fan werden!Du bist Fan! (löschen) Weinhändler Benkelmann
Regie
Schauspieler
-
Jenny Schily
Fan werden!Du bist Fan! (löschen) Ella Leiser
-
Aaron Altaras
Fan werden!Du bist Fan! (löschen) Sebastian Stark
-
Cathrin Böhme
Fan werden!Du bist Fan! (löschen) Moderatorin
-
Robert Höller
Fan werden!Du bist Fan! (löschen) Zivi Timo
-
Steffen Münster
Fan werden!Du bist Fan! (löschen) Gernot Schuber
-
Klaus Krämer
-
Klaus Krämer
- Genre
- Kriminalfilm
- Stimmung
- Berührend, Eigenwillig, Ernst, Spannend
- Mitmachen
- Wie gut passen diese Schlagworte? Stimm ab und hilf uns sie neu zu gewichten!
Drehbuch
Filmdetails Tatort: Hitchcock und Frau Wernicke
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Kommentare (20) — Film: Tatort: Hitchcock und Frau Wernicke
Kommentar schreibenDarbon 2010/05/26 00:57:13
Kommentar löschenGemütlich ermüdend und hübsch langsam, als ermittelte Jessica Fletcher in New-Maine statt in Neukölln. Leider nicht so clever und flott wie "Murder she wrote".
Wir erfahren in dem überraschungsarmen Mimi-Krimi endlich, dass Kommissar Ritter betroffen sein darf, weil er seine Mutter das letzte Mal zwei Jahre vor deren Tod besucht hat. Es schmonzettet arg ZDFig im Ersten. Die optische Gemächlichkeit gibt Barbara Morawiecz, einst als Nebendarstellerin die vor Gericht stehende Zugehfrau Rupp in Gabi Kubachs "Rendezvous in Paris", Raum für eine wohlverdient schöne Altersrolle. Doch ein allzu vorhersehbarer und deshalb spannungsarmer Plot (zumal Jenny Schilys Leichentransport-Funktion bereits im Vorspann verraten wird) macht diesen "Tatort" zu einer gemächlichen Margarinefahrt, bei der Nierentee und Gänsewein gereicht wird. Entzückend sind Lotte Ohm als Frau Wernickes Vertraute Renate Müller (was für ein Name!) und der in Frau Müller verliebte Boris Aljinovic. Leider haben Ohm und Aljinovic keine Chance gegen die platte Entwicklung des Blaupause-Remakes von "Rear Window".
Dass die Autoren bei diesem Titel nicht die Chance genutzt haben, Hitchcock Referenz zu erweisen, ist kläglich: Ein Komplott zwischen Frau Müller, Herrn Gegenüber und dessen Komplizin, die arme Frau Wernicke nach Ausstrahlung eines Hitchcock-Klassikers in den Wahnsinn zu treiben - als McGuffin ein sattes Erbe oder die Noten eines einträglichen Kinderliedes -, wäre twistiger gewesen.
Es bleiben: ausnahmslos vorzügliche und oft zu arg in ihrer Spielfreude gedrosselte Darsteller in einem luschigen Tranquilizer; als "Tatort" ein echter Flop als auch ein passabler Internetabstimmungsklassiker.
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fabel 2010/05/26 16:03:03
Antwort löschenNett geschrieben, Hut ab!
Sonst kann ich dir nicht zustimmen aus gewissen Gründen.
Aber, Geschmäcker sind halt verschieden und es steckt viel Inhalt drin, in diesem Kommentar. Ich verstehe warum du ihn nicht mochtest und das ist gut so. Fundierte Kritik ist gute Kritik, auch wenn die Meinung nicht meine trifft.
elizabethanne 2010/05/25 19:14:18
Kommentar löschenSo was von gut! Man mußte aber auch gut hinsehen und -hören; so viele Zwischentöne, soviel Schauspielkunst und Till Ritters Auftreten endlich nicht mehr spätpubertär.
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Meister97 2010/05/25 11:57:22
Kommentar löschenKlasse Tatort meint ein ständiger Tatort-Gucker.
Verstehe gar nicht, wie Fr. Zinn auf so eine
Meinung kommen kann.
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Darbon 2010/05/26 01:17:21
Antwort löschenVielleicht, weil Frau Zinn sich auskennt?! Lieblingsfilm ist dann doch etwas doll, findest du nicht, Herr Meister97, der sich erst vor 13 Stunden hier angemeldet hat, um nur diesen einen Film aufzuwerten? ;)
fabel 2010/05/26 16:00:47
Antwort löschenNaja, Lieblingsfilm ist hoch gegriffen.
Bei "Weil sie böse sind" kann ichs vollends verstehen(seitdem ist es eigentlich verboten, für Fernsehfilme und Tatorte 10 Punkte zu geben), dieser Tatort damals war einfach der Hit.
Dieser hier rangiert aber auch ganz oben. Er war menschlich, er hatte durchaus spannende Momente. Er war halt etwas ruhiger erzählt worden und davon bin ich normalerweise kein Fan, aber dieser hier war einfach umwerfend sympatisch, wie ich fande.
Seisdrum.
Dieser Kommentar hier, ist schon leicht lächerlich. Hauptsache man disst andere Mitglieder dieser Seite und gut ist.
Nenenene, das geht besser.
krimifan11 2010/05/25 11:38:47
Kommentar löschenDieser Film beweist, dass ein guter Krimi kein Blutbad und keine Hammeraktion braucht, um spannend und tiefgründig zu sein. Die leise und subtil erzählte Geschichte hat den Zuschauer zu seinem eigenen "Kopfkino" geführt, das heißt, der eigentliche Mordfall mit dem ganzen Drumherum spielte sich nicht auf der Mattscheibe, sondern im Kopf ab. Es fungierte sozusagen der individuelle Regisseur in Form des ganz persönlichen Einfühlungs- und Vorstellungsvermögens. Eine herausragende Art, einen Kriminalfall darzustellen, finde ich. Die ganz besondere Qualität dieses Tatorts ließ sich am dirket folgenden Wallander-Krimi messen, der wie gewohnt mit brutalen und blutigen Bildern aufwartete und mit einer Leiche nicht auskam.
Auch die Darsteller im "Hitchcock-Tatort", allen voran die alte Dame mit ihrem eindrucksvollen Minenspiel, sowie die Dialoge und die passend gesetzten Stimmungsbilder waren einfach klasse!
Solches dürfte es ruhig öfters geben!
krimifan11
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Darbon 2010/05/26 15:27:56
Antwort löschenSchon bedenklich, dass fast alle, die den Film als herausragend bewerten, erst am Sendetag Moviepiloten wurden und einzig und allein "Hitchcock und Frau Wernicke" bewertet haben. ;)
fabel 2010/05/26 15:54:00
Antwort löschensolche Anmelder gehen mir auch immer gehörig auf den *PIEP*
mattenbb 2010/05/25 11:30:06
Kommentar löschenVorab: Dieser Krimi war weder "... zum Einschlafen" noch "nicht kreativ genug"!
Wenn ich die letzten Tatorte Revue passieren lasse, komme ich nicht umhin zu sagen, dass sich die Qualität sehr verbessert hat. Sowohl die neuen Reihen aus Rostock und Kiel als auch alt- und liebgewonnene Reihen steigern sich in letzter Zeit.
Was an diesem eher dialoglastigen Krimi aus Berlin so bestechend gut war, waren neben den schauspielerischen Leistungen die Geschichte an sich, die wenn auch nur von Hitchkock adaptiert, so doch sehr schön ins Berliner Milijeu passte. Das Thema Einsamkeit im Alter wurde nicht zu plakativ verarbeitet und war realitätsgetreu nachgezeichnet. Mehr Stoff von diesen Autoren bitte!
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maraflecken 2010/05/25 18:11:04
Antwort löschenAuch ich weiß nicht, wie man zu dem obigen Kommentar des gestrigen Tatorts kommen kann. Denn der war wirklich gut. Ohne Blut und ohne unnötige Effekte - ohne die die meisten Krimis leider nicht mehr auskommen. Weiter so!!!
Darbon 2010/05/26 15:35:06
Antwort löschenSowohl maraflecken als auch mattenbb haben sich nur für die Bewertung dieser Tatort-Folge registriert. Also sind deren Bewertungen wie die der meisten Bewerter hier(krimifan11, meister97, do 28, atlantic003, inno ostbayern, haneda....) nicht ernst zu nehmen. :-D
fabel 2010/05/26 15:53:22
Antwort löschenmuhahahaha Darbon :D
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Darbon 2010/05/26 16:11:17
Antwort löschenErinnert fast an den "Gonger"-Hype. :D
fabel 2010/05/26 16:17:45
Antwort löschenJap......an den "Gonger-Dario-Hype" :D
Schröder 2010/05/25 11:19:46
Kommentar löschenNur Langweilig.
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fabel 2010/05/25 11:23:01
Antwort löschenDaumen runter. :D
fabel 2010/05/25 11:19:14
Kommentar löschenIrgendwo hab ich gelesen, dass dieser Tatort der beste sei, seit dem Schweighöfer-Tatort.
Und ja, das war er.
Wenn man einen Charakter Renate Müller tauft, dann sollte man auch schon was erwarten.
Der Tatort war letztendlich auch so spannend wie ein Hitchkock.
Die Erzählweise hat mir auch imponiert. Schön ruhig. Ruhig, aber richtig spannend.
Wie gruselig Hans-Jochen Wagner dem Benkelmann ein Gesicht gab, war schon eine Klasse für sich.
Ein Tatort wie wir ihn lieben. Ich rutschte die ganze Zeit hin und her, da ich ebenso wie die Kommissare, den Kaffee aufhatte. Ich war verzweifelt und dachte genau das gleiche wie Stark:"So langsam weis ich nicht mehr was ich glauben soll."
Und solche Gedanken sind gut für Krimis. Undurchsichtig, spannend, skurril-Herrliche Unterhaltung, mit einem großen Fingernägelkaufaktor.
An manchen Stellen konnte man sich auch wieder zurücklehnen und das köstliche kühle Weizen genießen.
Ein Higlhight war auch der Sohn des Kommissars Stark:
Lacht der seinen Vater eiskalt aus! :-)
Allein die Auflösung hat mir nicht gefallen:
Ein Täter, von dem der Betrachter nix gesehen hatt vorher. Sowas mag ich eher weniger, das hält mich auch von einer Perfekten Bewertung ab.
Jajaja, das war mal wieder große Sonntagabendunterhaltung.
Wegen solcher Werke, wie diesem hier, freu ich mich immer wie ein kleines Kind wenn die Tatortmusik erklingt und der Vorspann läuft.
Experiment geglückt!
Zuschauer beglückt!
Daumen hoch!
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Schröder 2010/05/25 11:21:14
Antwort löschendaumen runter
Olenhoff 2010/05/25 11:08:49
Kommentar löschenDas war ein psychologischer Krimi ohne Schnickschnack. Auch so kann sich Spannung aufbauen. Das hat der Kritiker wohl nicht bemerkt.
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Darbon 2010/05/26 01:24:25
Antwort löschenDann schau mal nach dem Spannungsverweigerer "Hitchcock und Frau Wernicke" zum Ausgleich "Rear Window" ;)
fabel 2010/05/26 15:55:43
Antwort löschenSpannung ist relativ.
Ich glaube jeder Mensch definiert spannend anders. Ich für meinen Teil fand ihn spannend. Aber, ist Ansichtssache. Dieser Film wurde behäbig inszeniert, ja. Aber, dafür war er positiv behäbig inszeniert worden. Und das gefiel mir und so hat sich eine gewisse Spannung aufgebaut.
Dantine 2010/05/25 11:01:00
Kommentar löschenNun, ich würde als erstes den Kritiker hier in die Wüste schicken!
Es fällt mir auf, dass dieser Kritiker entweder zu dumm ist, einen Film richtig zu sehen und zu beurteilen, oder einfach "dagegen" ist.
Was er z.B. hier wieder schreibt, zeigt eindeutig davon, dass ER sich am Hitchcock-Krimi aufgehängt hat und von DIESER Handlung nichts kapiert hat!
Ich finde, dass der Regisseur hier sehr einfühlsam die Probleme der Kriminalisten aufgezeigt hat und die Ergebnisse, die sich aus vorgefertigter Meinung ergeben. Die Erinnerung an den "verlassenen" Tod der Mutter und der sich daraus ergebenden Motivation war sehr gefühlvoll gezeichnet, ebenso wie der pubertierende Sohn seine Rolle sehr gut eingepaßt war.
Resultat war ein hervorragend gezeichneter Krimi mit sehr gut ausgewogenen Phasen von Nachdenklichkeit, Aktion und täglicher Routine!
Da will ich sehen!
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annaberlin 2010/05/25 10:54:04
Kommentar löschenDass Alfred Hitchcock die deutsche Hauptstadt bewunderte, wissen zumindest die Berliner. Mehrfach befand sich der wohl größte Thriller-Regisseur aller Zeiten in Berlin und holte sich vielleicht auch die ein oder andere Inspiration in der geschichtsträchtigen Stadt ab. Das Erste kehrte gestern den Spieß um und adaptierte gewissermaßen Hitchcocks Kammerspiel Das Fenster zum Hof im Tatort: Hitchcock und Frau Wernicke. Diese im Grunde amüsante Idee unterhielt dann jedoch nur 30 Minuten lang, um in den restlichen 60 jeden Tatort-Fan zum Einschlafen zu bringen.
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octavianus99 2010/05/25 13:19:44
Antwort löschenwie kann man eigentlich solch eine Tatort-Kritik "Hitchcock ..." verfassen???
bekanntlich sind Kritiken Einzelmeinungen, aber sollten offizielle TV-Kritiken nicht auch das Spiegelbild unserer Gesellschaft, des breiten Publikums, wiederspiegeln?
auf der Homepage "tatort-fundus" findet sich unser "Hitchcock"-Tatort derzeit auf dem Gesamtplatz 19, in der Jahreswertung 2010 auf Platz 1, wieder ... das sagt doch alles aus über die Meinung des breiten Publikums
irgendwann platzt einem normalen Fernsehzuschauer eben der Kragen, so wie mir jetzt ... überwiegend sind die TV-Kritiken zu den Tatorts völlig konträr zur Meinung des breiten Publikums? was soll das? ist das so gewollt?
ich kann nur sagen, Ihre Tatort-Kritik "fällt bei mir voll durch", absolut "unkreativ" - um es mit Ihren Worten auszudrücken
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Darbon 2010/05/26 01:09:26
Antwort löschenAuch Baudelaire weiß um die Vorliebe der breiten Masse für das, was hinten rauskommt, lieber octavianus. Unkreativ und einschläfernd waren hier die "Tatort"-Autoren, denen ein Hitchcock-Seminar empfohlen sei.
fabel 2010/05/26 15:56:59
Antwort löschenEs war nur ein Autor. Ich bin ein Stammtatortzuschauer und ich fand ihn super. Aber, wie eben woanders kommentiert:
Jedem das seine.
carrie 2010/05/25 10:24:08
Kommentar löschenIch fand den Tatort Klasse - einmal ohne blutige Leiche, dafür mit feinem zwischenmenschlichen Gespür für die Angst der alten Dame, man konnte zwischendurch mitdenken und mit überlegen, wer es nun war. Ich persönlich wußte von Anfang an, dass Benkelmann der Täter war, aber das tat der Spannung keinen Abbruch. Ich war gespannt, wie sie es rauskriegen würden. Und das war sehr gut gemacht.
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Do 28 2010/05/25 10:23:12
Kommentar löschenEin sehr guter Tatort der auch ohne reißerische Szenen, Rumgebrülle und Rumgepatze mit Kollegen auskam. Es war tatsächlich ein ruhiger Tatort, aber es soll durchaus auch Menschen geben, die so etwas auch mal gerne sehen . Ich fand ihn durchaus sehr spannend, zwar das Ende schon erahnenend , wenn man "Das Fenster zum
Hof" schon ein paar mal geschaut hat. Ein immer gerne geguckter Klassiker!!
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atlantic003 2010/05/25 10:09:02
Kommentar löschenEiner der besten Tatorte seit langem, der sich wohltuend vom hektischen Gemetzel des nachfolgenden Wallander abhob. Auch die Befindlichkeiten älterer Menschen wurden prima herausgearbeitet. Selbst mit wenig Aktion haben die Berliner zu einem spannenden Krimiabend beigetragen!
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Philomena 2010/05/25 09:54:24
Kommentar löschenDie feinen leisen Töne, das einfühlsame Spiel der Schauspieler war einfach beeindruckend! Die Handlung spannend, die Idee gut. Schade, dass vielen Menschen das Gespür für diesen Tonfall abhanden gekommen zu sein scheint. Der Beste Tatort seit Langem!
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inno ostbayern 2010/05/25 09:09:41
Kommentar löschenAlso ich bin über den Tatort auch nur begeistert. Endlich wieder mal ein Krimi mit Sinn und enormer Spannung. Kein Blutgespritze oder zefetzte Leichen. Ich bin eigentlich nur noch ein News und Sport-Fernsehgucker. Der Krimi gestern hat mich wieder begeistert !!!. Weiter so. P.S. Bin froh nicht in einem so engen Wohnviertel zu wohnen.
Der Benkelmann war schauspielerisch top drauf. Nur weiter so !
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Kurt Bruns 2010/05/25 09:08:55
Kommentar löschenDieser Tatort war suuuuper , spannend , ohne nervige Musik.
Er hat mir sehr gut gefallen, weg von alten Serienkliesches !
Danke !!!
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haneda 2010/05/25 08:56:05
Kommentar löschenIch fand die schauspielerische Leistung sehr gut - kein billiger Abklatsch - keine Sofortlösung in der Handlung - der Film machte auch betroffen über die Bindungen in der Polizeiarbeit und den Gefühlen eines Polizisten.
HaSi
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Greta001 2010/05/25 08:48:31
Kommentar löschenIch bin eingeschlafen.
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Schloti 2010/05/25 08:47:57
Kommentar löschenDas war ein Tatort der besseren Sorte, der u.a. auch zum Nachdenken angeregt hat. Im Gegensatz zum Kritiker hier, bin ich der Meinung, dass dieser Film einmal nicht das niveaulose Actionkino beherrschte, sondern ein etwas nachdenklicher machte. Vielleichte ist dies ja nicht mehr "in", aber diese etwas stupide herumballerei, wie es der Kritiker von T-Online wohl bevorzugt, um möglichst nicht auch noch nachdenken zu müssen, fan hier gottseidank nicht statt.
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Marie Krolock 2010/05/24 22:02:44
Kommentar löschenEin wirklich guter Berliner Tatort. Tolles Drehbuch, spannend, mit vielen Wendungen. Der Benkelmann sah aus wie Kachelmann, komisch :) Auch komisch fand ich, dass wirklich jeder abends seine Gardinen offen lässt bzw. gar keine hat. Ich habe keine Lust, dass mir irgendwelche Spanner reingucken und nach dem Film weiß ich auch wieder warum. ;)
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kinogaengerin 2010/05/25 14:49:18
Antwort löschenDas dachte ich mir auch. Wie kann man in so einem Loft wohnen aber dann keine Gardinen aufhängen?! Das wär nichts für mich. ;)
Marie Krolock 2010/05/25 17:06:07
Antwort löschenVielleicht ist das so in Kreuzberg :-D
fabel 2010/05/25 19:25:17
Antwort löschenNeukölln wars :D
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Marie Krolock 2010/05/25 19:36:36
Antwort löschenNun ist mir alles klar! ;-)
fabel 2010/05/26 15:57:34
Antwort löschenhöhöhöhöhö