Tatort: Mutterliebe

Tatort: Mutterliebe (2003), DE
Laufzeit 87 Minuten, Kriminalfilm, Drama

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von Züli Aladag, mit Klaus J. Behrendt und Dietmar Bär

Am frühen Morgen wird eine Krankenschwester an der Ba- byklappe ermordet aufgefunden, offensichtlich hat sich jemand sein Baby gewaltsam wiederholen wollen. Als eine Frau ins Krankenhaus eingeliefert wird, stellen die Ärzte bald fest, dass sie die Mutter des verschwundenen Babys sein muss. Die Kommissare Max Ballauf und Freddy Schenk suchen den Ehemann auf, der mit seiner Frau jedoch offensichtlich eine glückliche Ehe führt – wer sollte das Kind in die Klappe gelegt haben und warum? Wer sollte die Krankenschwester erschlagen und das Kind entführt haben? Als wenig später der scheinbar so glückliche Ehemann erschossen aufgefunden wird, kommen Max und Freddy einer Familientragödie auf die Spur.


Cast & Crew


Kommentare (2) — Film: Tatort: Mutterliebe

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Orso D'oro

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Bewertung7.0Sehenswert

Mark Polscher verwurstelt die Filmmusiken diverser Kinoklassiker (u.a. Philippe Sardes grandioses Leitmotiv für Roman Polanskis 'Le Locataire'), und lädt damit den Film mit einer Bedeutungschwere auf, dem die Bilder nur bedingt gerecht werden.
Die beiden Kölner Cops mit Ruhrpottslang tappsen bisweilen recht unbeholfen durch diese tragische Dekonstruktion einer großbürgerlichen Unternehmerfamilie, und wirken nicht selten deplatziert (was keineswegs an den schauspielerischen Fähigkeiten von Bär und Behrendt liegt, die, wie üblich, eine sehr gute Leistung abliefern).
Letztendlich ist dieser (vermeintliche?) Versuch, einen TV-Krimi auf Leinwandniveau zu heben, zum Scheitern verurteilt, und wirkt wie ein aufgeblähtes Etwas, dass fortwährend zwischen Fernsehen und Kinotraum changiert.
Nichtsdestoweniger lohnt es sich einen Blick zu riskieren, schon allein wegen der großartigen Besetzung!

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Miss Sophie

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Bewertung5.0Geht so

Reiche Familie mit ganz vielen dunklen Geheimnissen. Alles viel zu künstlich, bedeutungsschwanger und düster für das doch sehr geerdete Kölner Ermittler-Duo.

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