Tatort: Schleichendes Gift

Tatort: Schleichendes Gift (2007), DE
Laufzeit 90 Minuten, Kriminalfilm, Drama

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- Kritiker
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mit Dominic Raacke und Jürgen Tarrach

Der Referatsleiter eines Ministeriums wird tot aufgefunden. Als sich herausstellt, dass der Regierungsbeamte vergiftet worden ist, beginnen die Kommissare Ritter und Stark ihre Ermittlungen im beruflichen Umfeld des Toten. Sie erfahren, dass er noch kurz vor seinem Tod einen Fahrradkurier zu sich bestellt hatte. Doch der Kurier liegt nach einem Unfall im Koma. Schnell wird klar, dass der Unfall offenbar absichtlich herbeigeführt wurde, denn die Kuriertasche ist verschwunden. Wollte jemand die Botschaft des toten Referatsleiters abfangen? Stark versucht bei der Referentin des Toten Details der Tatumstände zu ermitteln, doch die will keinen Fahrradkurier bei ihrem Chef gesehen haben. Als der Bote aus dem Koma erwacht, erfahren die Kommissare, wer der Adressat der Botschaft aus dem Ministerium war: Ein Journalist namens Koch hat herausgefunden, dass der Tote und dessen Stellvertreter mit dem Anwalt Dr. Böhler zu tun hatten, einem Lobbyisten von großen Konzernen.


Cast & Crew


Kritiken (1) — Film: Tatort: Schleichendes Gift

Batzman: moviepilot / Fünf Filmfreunde

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6.5Ganz gut

Solider Sonntagskrimi, mit etwas zu vielen Nebenhandlungen, die die Story unnötig verkomplizieren. Nicht alle Handlungsstränge bekommen eine befriedigende Auflösung. Dennoch leidlich spannend, auch wenn die Macher am Ende etwas der Mut verlässt und sie eine private statt politische Auflösung wählen.

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Kommentare (10) — Film: Tatort: Schleichendes Gift

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DJ Peer Siehl

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Bewertung7.0Sehenswert

Spannende Folge - wie fast immer beim Tatort. Schauplatz Berlin. Diesmal spielt die hübsche Anja Kling eine erst unscheinbare Firmenangestellte und ist am Ende sogar noch die Böse. Damit rechnet kaum einer der Hobby-Detektive vor dem TV-Gerät.

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nico78

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Bewertung7.0Sehenswert

der raacke greift wieder die frauen ab, das nervt. sonst ganz passabel.

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Ferdinand

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Bewertung6.0Ganz gut

Ich sehe die Beiden ganz gerne, aber realistischer hätte der Film gewirkt, wenn er geendet hätte, als die Sache "unter den Teppich" gekehrt werden sollte.

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jadzia

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Bewertung3.0Schwach

naja, aus lokalpatriotismus guckt man ja die berliner tatörtchen dann doch immer wieder. ist nur leider meistens dieselbe laue sosse. die jungs ganz artig miteinander und gleichbleibend vorhersehbar in ihren rollen zu den frauen. die story etwas wirr und nur ansatzweise spannend. gerade bei dem thema gestern wäre mehr drin gewesen. fiese pharma-lobby und jürgen tarrach als journalist auf ihrer fährte! liebe drehbuchschreiber: der herr tarrach kann da aber eindeutig mehr! den habt ihr gestern geradezu sträflich unterfordert! nun ja, war wie immer berlinerisch betulich. aber einschalten, tut man aus o.g. grund dann doch nächstes mal wieder...

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ovgucker

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Bewertung6.5Ganz gut

Okay, die Spannung hielt sich in Grenzen. Aber der Tatort spielte mal wieder in Berlin und er griff mit der Korruption im Gesundheitssystem ein Thema auf, dessen Abgründe sonst viel zu selten thematisiert werden.

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loewenzahn

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Bewertung7.0Sehenswert

Ich hab mich gut unterhalten. Die Optik war super. Aber trotzdem war er zwischendurch zu verkopft und kompliziert und zu wenig spannend. An sich gefallen mir die Berliner ganz gut. Aber zu meinen Favoriten werden sie wohl eher nicht.

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Wombat

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Bewertung6.0Ganz gut

Die Kamera war originell, Berlin eine gute Wahl und das Thema sehr brisant. Die politische Komponente war ungewöhnlich klar umrissen und versteckt sich keineswegs. Wenn die Schauspielerei der Fahrradstaffel-Mitte nur annähernd mitgehalten hätte, hätte dies einen sehr runden Tatort ergeben.

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Alter Sack

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Bewertung10.0Lieblingsfilm

Der Tatort hatte einen Hauch von Politthriller, wobei Thriller wohl etwas übertrieben ist. Leider befürchte ich, dass die geschilderten Zustände im Bundestag mit den Lobbys und der Korruption noch untertrieben dargestellt wurden. So ist denn auch das Ende mit dem Abwürgen der Ermittlungen durchaus nachvollziehbar, wenn auch bedauerlich. Das Dumme an solchen "Enthüllungen" ist nur, dass sie absolut keine Veränderung bewirken in dieser sich Demokratie nennenden Gesellschaftsform und letzlich nur zur beruhigung der Bürger beitragen sollen. Ansonsten aber ein guter Tatort mit drei prima Polizeibeamten, die zu meinen Spitzentatortermittlern zählen.

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Chatchamp

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Bewertung3.0Schwach

Der Tatort ist kein Actionkrimi. Aber das die Filme nur sehr selten spannend sind, ist unübersehbar. Endloses Geschwafel, konstruierte Fälle und einfach gestrikte Typen lassen keine Spannung, sondern Langeweile aufkommen. Die Selbstverliebtheit der Macher des Tatort kennt keine Grenzen; die Redaktionen scheinen bei Ihrer Arbeit ebenfalls jede Kreativität und jedes Durchsetzungsvermögen zu Hause gelassen zu haben. Die Werbung, die Mercedes für den Typ W204 (neue C-Klasse) bekommt, zeigt dagegen, wie wichtig Product Placement beim Tatort genommen wird. Aber anstatt das Auto handlungsbedingt in guten Fahrszenen zu zeigen, trifft der Wagen nur an Handlungsorten ein oder fährt wieder. Zu häufiges Spiel mit Großaufnahmen dort, wo es nicht angebracht ist, stellen Kameramann und Regie kein gutes Zeugnis aus. Fazit: Dialoglastige Routinearbeit mit Blick auf geringe Herstellungskosten und dementsprechend reduzierter Handlung - "Gelbe Karte" für ARD und Produktionsfirma!

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midsommarros

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Bewertung8.0Ausgezeichnet

Endlich wieder ein Berliner Tatort. Ein bisschen Regierungsviertel, ein Charmeur mit Dienstmarke und ein Zitat für die Bibliothek: "Wir sind Beamte, letztenendes haben wir ja keine Meinung. Wir haben nichts zu entscheiden, wir setzen um". Gut gemacht.

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