Tattoo
Tattoo (2002), DE Laufzeit 108 Minuten, FSK 16, Thriller, Kinostart 04.04.2002
19 Bewertungen
Skala 0 bis 10
1072 Bewertungen
10 Kommentare
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von Robert Schwentke, mit August Diehl und Christian Redl
Marc Schrader, frischgebackener Absolvent der Polizeischule, und sein Kollege, der eigenwillige Hauptkommissar Minks, stehen vor einem mysteriösen Fall. Die bis zur Unkenntlichkeit verkohlte Leiche einer jungen Frau führt die Ermittler auf die Spur einer Reihe weiterer Mordfälle, die eines gemeinsam haben: Alle Opfer weisen die gleichen bestialischen Verstümmelungen auf; ihnen wurden große Stücke ihrer Haut entfernt. Immer tiefer geraten Marc und Minks in einen Abgrund aus Gewalt, Blut und perversen Obsessionen, der sie bald selbst zu verschlingen droht. Die Entdeckungen, die sie dabei machen, übersteigen jede menschliche Vorstellungskraft.
Cast & Crew
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Robert Schwentke
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August Diehl
Fan werden!Du bist Fan! (löschen) Marc Schrader
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Christian Redl
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Gustav-Peter Wöhler
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Monica Bleibtreu
Fan werden!Du bist Fan! (löschen) Oberkommissarin Roth
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Ingo Naujoks
Fan werden!Du bist Fan! (löschen) Stefan Kreiner
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Nadeshda Brennicke
Fan werden!Du bist Fan! (löschen) Maya Kroner
Regie
Schauspieler
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Johan Leysen
Fan werden!Du bist Fan! (löschen) Frank Schoubya
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Jasmin Schwiers
Fan werden!Du bist Fan! (löschen) Marie Minks
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Ilknur Bahadir
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Joe Bausch
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Fatih Cevikkollu
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Florian Panzner
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Robert Schwentke
- Genre
- Psychothriller, Erotikthriller
- Ort
- Japan
- Handlung
- Drogen, Drogenboss, Drogenmissbrauch, Japanische Mafia, Kommissar, Rotlichtmillieu, Sterben und Tod, Tätowierung
- Stimmung
- Aufregend, Hart, Sexy, Spannend
- Mitmachen
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Drehbuch
Filmdetails Tattoo
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Kommentare (10) — Film: Tattoo
Kommentar schreibenMr. Pink 2011/05/03 18:36:31
Kommentar löschen"Tattoo" ist ein spannender Serienkiller-Thriller, der sich deutlich an "Se7en", oder auch "Das Schweigen der Lämmer" orientiert. Robert Schwentkes Werk schafft es dabei jedoch trotzdem auf eigenen Beinen zu stehen.
Die Unwohlsein hervorrufende Atmosphäre des düsteren, trostlosen Berlins ist fesselnd, und daneben kann der Streifen außerdem mit starken darstellerischen Leistungen auftrumpfen. August Diehl überzeugt als Ermittler wider Willen voll und ganz und gibt zusammen mit Christian Redl ein starkes Ermittlerduo ab.
Zusammenfassend ist zu sagen, dass "Tattoo" zwar bei Weitem kein Meisterwerk ist, aber als Regiedebüt durchaus gelungen. Der Film erreicht zwar nicht die Klasse seiner offensichtlichen Vorbilder, ist aber dennoch äußerst spannend, sehenswert und braucht sich vor seiner internationalen Konkurrenz keineswegs zu verstecken.
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seven 2011/04/21 18:28:33
Kommentar löschenRobert Schwentke kennt seine Vorbilder. Sein Erstling ist sowohl stilistisch als auch inhaltlich eine Mischung aus den beiden Filmen der Neunziger, die das Thema Serienkiller nachhaltig prägten. Das Erstaunliche: Das macht nichts und das ist wahrscheinlich das größte Kompliment, das man "Tattoo" machen kann.
Der junge Draufgänger Max Schrader hat gerade die Polizeischule absolviert und plant in den Bereich EDV zu gehen. "Was machst denn da?" - "So wenig wie möglich, hoffe ich!" Schrader ist kein Arbeitstier, kein hochmotivierter und hitziger Ermittler, wie wir ihn mit Brad Pitt als David Mills kennen gelernt haben. Er will einfach nur so stressfrei wie möglich über die Runden kommen. Doch es kommt anders, als er es sich gewünscht hat. Bei einer Razzia entkommt er nur knapp Kommissar Minks, seinerseits Urgestein in der Mordkommission und fanatischer Verbrechensbekämpfer. Jedoch hinterlässt er seine Jacke, in welcher sich unglücklicherweise Ectasypillen befinden. Schrader wird von Minks ins Büro bestellt. Minks braucht Schrader, weil sich dieser in den zwielichtigen Milieus auskennt, und Schrader kann den Vorschlag nicht ablehnen, wenn er sich ein Disziplinarverfahren ersparen will. Es kommt also, wie es kommen muss: Die beiden werden zum Team, und für Schrader beginnt gleich zu Beginn seiner Karriere in der Mordkommission der Albtraum. Leichen von jungen Frauen tauchen auf, ihnen allen gemeinsam ist das Fehlen ein Hautteils, genauer gesagt: Ein tätowiertes Hautstück.
Zunächst einmal muss ich etwas loswerden: Ich bin kein wirklicher Fan von heimischen Produktionen. In meinen Augen fokussiert sich deutsches Kino viel zu stark auf tonnenschwere Dramen, die sich dann auch noch oft mit der unrühmlichen Vergangenheit Deutschlands auseinandersetzen. Dabei gab es schon die ein oder andere Gelegenheit, zu beweisen, dass deutsches Kino spannend wie "Das Experiment" oder - zumindest in Ansätzen - originell sein kann, man denke nur zurück an Tykwers "Lola rennt". Nun ist "Tattoo" sehr weit davon entfernt, in irgendeiner Form mit frischen Akzenten punkten zu können, ganz im Gegenteil. Und das muss sich der Zuschauer auch klar machen, dass er den Handlungsverlauf so oder so ähnlich bereits mehrmals gesehen hat. Der Plot fährt die typische Ausgangslage auf: Mehrere Leichen, ein Psychopath, ein ungleiches Ermittlergespann. Dass der Killer zugleich Sammler ist und zwar in diesem Fall von Tattoos, die er seinen Opfern abzieht, kommt auch nicht von ungefähr, es scheint fast so, als wollte man hier Buffalo Bill persönlich seinen Tribut zollen.
Aber gerade hier, inmitten all der Konventionen, wird´s interessant, denn obwohl Schwentke hemmungslos klaut, kopiert und imitiert, hat er bei mir sein eigentliches Hauptziel erreicht, sprich: Der Abspann läuft, der bedrohliche Score lässt die Luft vibrieren und ich sitze da, geradezu überrumpelt von dieser erschütternden Heftigkeit. Dass "Tattoo" trotz dieser gewöhnlichen Story mich so geschockt und sprachlos gemacht hat, dazu braucht es schon eine gehörige Portion handwerkliches Geschick und Talent. Und das hat Schwentke ohne Frage, denn seine Inszenierung braucht keine Vergleiche zu scheuen. Da erweist er Thrillermeister Fincher seine Ehrerbietung, wenn er die Großstadt als pulsierendes Geschwür zeichnet, verregnet, trostlos, ein Magnet für Junkies und andere Kriminelle. Und wenn´s mal nicht regnet, dann ist das Bild trotzdem alles andere als lebensfroh. Der Regisseur arbeitet mit Filtern, die das Farbspektrum oft auf ein Minimum reduzieren. Die Gesichter der Protagonisten sind so weiß, als könnten sie sich nicht recht entscheiden, ob sie nun zu den Lebenden gehören oder nicht. Auffällig auch die teils ausufernde Brutalität, die unter allen Umständen noch perverser und extremer sein möchte, als sie in den berühmten Vorbildern präsentiert wurde. Da geht natürlich der subtile Schauder eines Jonathan Demme flöten, aber zumindest ein konstantes Gefühl des Unbehagens wird hervorgerufen (Wie heißt es so schön: Ich möchte nicht in seiner Haut stecken). Dezente Spannung sieht anders aus, gar keine Frage. Trotzdem, der Anblick einer verkohlten Frau mit gespaltener Zunge ist alles andere als appetitlich und erzeugt einigen Ekel. Und über allem schwebt der unheilvollverkündende Score, der die alptraumhafte und morbide Atmosphäre komplettiert.
Die Thematik ist wie gesagt altbekannt, der Plot geizt nicht mit Logikfehlern, ist in sich aber stimmig und spielt die ein oder andere fiese Wendung aus. So denke ich mit einem Schaudern an die Szene der Paketübergabe zurück, die mich ebenfalls stark an "Se7en" erinnerte, und trotzdem wirklich an die Nieren ging. Die Auflösung ist dann doch abzusehen und recht unspektakulär, allerdings weit davon entfernt eine Katastrophe zu sein.
Die Besetzung ist ausgezeichnet, August Diehl und Christian Redl spielen sehr souverän auf, überzeugen als zunehmend überfordertes Ermittlerduo, das trotz seiner Differenzen mit der Zeit Solidarität füreinander entwickelt. Oberflächlich betrachtet scheinen ihre Figuren ebenfalls nur Abziehbilder zu sein, doch dem ist in Wahrheit nicht so. Ungewöhnlich ist die Konstellation zwischen den Ermittlern, die Zusammenarbeit basiert nicht auf gegenseitigem Wunsch, sondern ist vielmehr eine erzwungene Tatsache. Auch bedienen sie nicht der typischen Klischees des Polizisten-Einmaleins. Schrader ist zwar der junge von beiden, erinnert aber nicht die Spur an den dynamischen Part eines Vincent Cassel. Er glaubt nicht wirklich an den Sieg der Gerechtigkeit, des Guten, hat sich ja nicht einmal freiwillig für seine Arbeit gemeldet. Auch wenn er Erfahrung in den Milieus hat, geht er nicht in seiner Arbeit auf, sondern droht an der ungeheuerlichen Realität zu zerbrechen. Im Grunde ist er bereits eine ebenso verlorene Existenz wie sein Kollege Minks. Der ist ein verbittertes Individuum, dessen einziger Antrieb in seiner neurotischen Vorgehensweise die Suche nach seiner verschwundenen Tochter Marie ist. Redl spielt mit seiner Kombination aus stoischer Berufshärte und tiefer Traurigkeit äußerst beeindruckend, ohne dabei auf ausgeleierte Klischees à la Alkoholiker zurückgreifen zu müssen. Monica Bleibtreu ist in einer kleinen Nebenrolle zu sehen, gut gefallen hat mir auch Nadeshda Brennicke als mysteriöse Galeriebesitzerin.
Insgesamt ein überraschend gelungener Genrevertreter, er kommt teilweise an die Qualität eines "Die purpurnen Flüsse" heran, wird zwar durch die üblichen Genrekonventionen beschränkt, holt bei einem knackigem und soliden Drehbuch aber eindeutig das Maximum raus. Atmosphärisch ein regelrechter Höllentrip kann "Tattoo" in erster Linie auf seine bedrohliche Inszenierung sowie die stark aufspielenden Schauspieler zurückgreifen. Ein geradezu unerhört knallhartes Regiedebüt aus deutschen Landen, in seiner Konsequenz absolut eiskalt und in seiner Radikalität unglaublich kompromisslos. Deutsches Spannungskino at it´s best- Anschauen, husch, husch!
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countcount 2011/03/09 13:34:13
Kommentar löschengeht so.
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Filmkenner77 2010/09/08 16:42:59
Kommentar löschenGuter deutscher Thriller. So etwas kommt eher selten vor.
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dAShEIKO 2010/09/04 12:59:05
Kommentar löschenEin deutscher Film...und doch nicht. Denn das Look&Feel dieses Thrillers ist fernab jeder vorabendkompatiblen Tatortoptik. Der Regisseur Robert Schwendkte, der später auch mit Flightplan und Dei Frau des Zeitreisenden in Hollywood sein Können unter Beweis stellen durfte, liefert eine nicht immer realitätsnahe aber nichts desto Trotz fesselnde Geschichte ab, die Christian Redl und August Diehl in den Hauptrollen eindrücklich umsetzen.
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Kill_Diether 2010/07/18 23:03:46
Kommentar löschenGerman Bullshit hoch Zehn.
Wieso finden so Wannabes a la Robert Schwentke
Geldgeber für ihre Pseudo-Originalität?
Entweder hat er einen Top-Manager, so'n
richtiges Schlitzohr, oder er hat die Gabe sich selbst
zu verkaufen wie'n Weltmeister.
Er hat noch eine Gabe. Nämlich interessante Themen
durch einen Miesmach-Wolf zu drehen, wie es das
kommerziellste Mainstream-Kino nicht hin bekommt.
Siehe dazu auch meinen Kommentar zum Film:
"Die Frau des Zeitreisenden".
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Punk 2009/09/18 20:11:42
Kommentar löschenFür einmal schauen gehts...
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guggenheim 2009/05/08 12:47:09
Kommentar löschenTotal überbewertet! Die Story ist nicht besonders, höchstens besonders gut in Geschichte aufgepasst oder besonders gut Zeitung gelesen (Aus Tatoos wurden während des 2. WK z.B. auch mal Lampenschirme angefertigt bzw. es kommt immer wieder zum Raub eines solchen "Kunstwerks"). Dazu ist sie auch noch mäßig erzählt. Also, da gibt es viiiieeel besseres!
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jackii93 2008/01/24 15:28:43
Kommentar löschenspannender film.mit interessanter story.made in germany!
muss man gesehen ham.
eine klasse atmosphäre mit vielen beeindruckende szenen!
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käfer11 2007/05/23 20:49:03
Kommentar löschenGut gemacht, spannend und einfach unglaublich...
Hoffentlich wird mein Tätowierer nie berühmt...
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Kill_Diether 2010/07/18 23:06:06
Antwort löschenIch würde das noch steigern auf...völlig unglaublich,
total uninteressant ;-)