Tödliches Gelübde

The Good Shepherd (2004), CA
Laufzeit 88 Minuten, FSK 16, Thriller, Drama

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5.5 Kritiker
8 Bewertungen
Skala 0 bis 10
5.6 Community
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3 Kommentare
Tödliches Gelübde - Bild 15794
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von Lewin Webb, mit Christian Slater und Molly Parker

Der angesehene Priester Andrews wird über der Leiche eines jungen Strichers gefunden – die Hände voller Blut. Für die Polizei ist der Fall klar, doch Andrews beteuert seine Unschuld. Er kann jedoch keine Aussage machen, da er durch das Beichtgeheimnis gebunden ist. Die Kirche beauftragt den eigensinnigen Pater Daniel Clemens, den Vorfall aufzuklären. Als aber auch der Verdächtige ums Leben kommt, will man die ganze Sache vertuschen. Doch Pater Clemens stellt sich gegen seine Vorgesetzten, um den Namen des Toten reinzuwaschen – und macht sich selbst zur Zielscheibe des Killers.

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Cast & Crew


Kritiken (1) — Film: Tödliches Gelübde

Julio Sacchi: Das Manifest

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4.5Uninteressant

Das Ganze gipfelt in einer flott geschnittenen, aber völlig überflüssigen Ballerei. Überflüssig, weil man bis dahin einen unspektakulären, aber keineswegs unspannenden kleinen Krimi gesehen hat, der sich an einem Sonntagabend nicht verstecken muß. Slater kauft man den Geistlichen zu keiner Sekunde ab, aber man ist dennoch froh, daß Produzent Christopher "Schielauge" Lambert nicht selbst in den Talar gesprungen ist und wie üblich verheult durch das Geschehen stolpert. Positiv fällt vor allem Molly Parker auf, die auch schon bei István Szabó spielte und hier den Klischees ihrer Rolle erfolgreich trotzt.

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Kommentare (2) — Film: Tödliches Gelübde

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aberaber

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Bewertung4.0Uninteressant

Ziemlicher lahmer Thriller. Passabel besetzt, aber nicht besonders gut gespielt.

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8martin

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Bewertung3.0Schwach

Die Handlung erscheint arg konstruiert bzw. man hat thematisch fast alles mit verwurstelt, was die katholische Kirche in den letzten Jahren in Schwulitäten oder in die Schlagzeilen gebracht hat: Homosexualität und Pädophilie bei Priestern, das Beichtgeheimnis, die Gehorsamspflicht gegenüber dem Vorgesetzten Bischof, die Beziehung zu einer Frau vor der Berufung und auch kapitalistische Talente. Und damit Christian Slater als Priester Clemens noch besser wegkommt, ist er auch noch Sozialarbeiter. Ebenso unglaubwürdig ist der Showdown am Ende mit Stephen Rea als seinem Bruder. Es ist immer leicht und soll wohl besonders überraschen, wenn man am Ende den Unverdächtigsten zum Übeltäter macht. Auch die übrigen Darsteller wie Molly Parker bleiben blass. Alles dreht sich offenbar nur um den Gutmenschen Slater. Der soll wohl einen von mehreren Originaltiteln „Der gute Hirte“ voll und ganz herauskehren. Die Vertreter der Kirche sind bestimmt nicht besonders von dem Machwerk angetan, den Übrigen ist es vielleicht doch zu schal.

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