Der große Bluff - Das Howard Hughes Komplott

The Hoax (2006), US
Laufzeit 116 Minuten, FSK 12, Komödie, Drama

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- Kritiker
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von Lasse Hallström, mit Richard Gere und James Biberi

“Ich arbeite an dem wohl wichtigsten Buch des 20. Jahrhunderts!” Mit diesen Worten beginnt einer der größten Betrugsfälle der amerikanischen Literaturszene. Clifford Irving ist Schriftsteller mit bescheidenem Erfolg. Als der renommierte Verlag McGraw-Hill die Veröffentlichung seines Romans überraschend knickt, steht ihm das Wasser bis zum Hals. Verzweifelt erfindet er ein neues Buchprojekt: Die Autobiographie von Howard Hughes, von Irving in persönlicher Zusammenarbeit mit dem exzentrischen, von der Öffentlichkeit völlig abgeschirmten Milliardär geschrieben. Eine absolute Sensation! Der mittelmäßige Autor entpuppt sich als so genialer Hochstapler, dass alle Verantwortlichen auf ihn hereinfallen und ein Jahrhundert-Skandal seinen bizarren Lauf nimmt.


Cast & Crew


Kommentare (7) — Film: Der große Bluff - Das Howard Hughes Komplott

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moviee

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Bewertung6.0Ganz gut

Im Jahre 1971 kam es zu einem handfesten Skandal in der Medienlandschaft der USA. Der erfolglose Schriftsteller Clifford Irving hielte eine ganze Nation zum Narren, indem er mit allerlei gefälschten Materialien eine Biografie über den Milliardär Howard Hughes ohne dessen Wissen niederschrieb. Unter dem recht sperrigen deutschen Titel "Der große Bluff - Das Howard Hughes Komplott" wurde der Skandal 2006 unter der Leitung von Lasse Hallström ("Gilbert Grape", "Schiffsmeldungen") auf die Leinwand gebracht.

Bis zu diesem Film war den meisten Europäern dieser außerordentlich dreiste und unverfrorene Fall noch überhaupt kein Begriff. "The Hoax" ist trotz Abstrichen überwiegend gelungen, die Mediensatire wurde gemäß dem damaligen Bluff nacherzählt, besonders die überaus detaillierte Erzählweise macht das Handeln der Figuren nachvollziehbar. Schauspielerisch glänzt Richard Gere auf ganzer Linie, als Clifford Irving wirkt er überraschend dynamisch was ihm unheimlich gut zu Gesicht steht, die Rolle des Schwindlers scheint wie auf ihn zugeschnitten zu sein. Dennoch muss der Film sich vorwerfen lassen, dass er mit knapp zwei Stunden etwas zu lang geraten ist und das besonders in der zweiten Hälfte der ein oder andere Abstecher zu viel gemacht wurde.

Fazit: "The Hoax" ist eine überwiegend gelungene Verfilmung wahrer Ereignissen, die sowohl inhaltlich als auch schauspielerisch durchaus überzeugen kann, mit einer Laufzeit von 116 Minuten aber unnötig in die Länge gezogen ist und so streckenweise seine Probleme hat den Zuschauer über die gesamte Dauer hinweg zu fesseln.

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knusperzwieback

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Bewertung7.0Sehenswert

War ganz unterhaltsam. Kommt zwar leider nicht an Der Informant ran, aber durchaus sehenswert... Auch wenn man wie ich nicht viel mit Richard Gere anfangen kann.

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george.taylor

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Bewertung3.5Schwach

Solide, interessant, manchmal unterhaltsam.
Aber ganz andere Gewichtsklasse als "Schtonk!".

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RaZer

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Bewertung6.0Ganz gut

Das ist eigentlich eine interessante Geschichte, von der ich noch nie etwas gehört habe. (Ehrlichgesagt interessiert mich die amerikanische Politik auch nicht übermäßig.) In wie weit das Geschehen authentisch ist, kann ich somit nicht ganz sagen, aber es machte doch einen glaubwürdigen Eindruck. Molina ist ja eigentlich immer gut, aber von Gere war ich doch eine Spur positiv überrascht. Normalerweise geht der mir ziemlich auf den Keks, aber hier hat mal gut mitgespielt. Die Story ist nicht unnötig in die Länge gezogen, verlangt aber einiges an Aufmerksamkeit. Man bekommt nicht viel von der Genialität dieser folgenreichen Fälschungsaktion mit, wenn man nur mit halben Auge hinschaut.
Solide, aber leider nie wirklich spannend.

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spanky

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Bewertung6.0Ganz gut

Gere und Molina geben ein liebenswertes Gaunerduo ab und erinnern dabei irgendwie an Lemmon und Matthau. Trotz seiner Bemühtheit um Authenzität gelingt es dem Film aber nicht, zu fesseln und den Zuschauer über die 2-Stunden-Marke bei der Stange zu halten.

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zouzou

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Bewertung6.5Ganz gut

Ich stimme Sonse zu was die elegant inszenierte Story und die tollen Schauspieler angeht, aber die Spannung hab ich ehrlich gesagt etwas vermisst.

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Sonse

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Habe den Film auf einem Langstreckenflug gesehen... War jedoch definitiv spannender als der vermeintliche Thriller "Fracture", den ich direkt im Anschluss gesehen habe.


Sonse

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Bewertung7.5Sehenswert

Ein echtes Überraschungsei: elegant inszenierte Story mit viel SPANNUNG, tolle SchauSPIELer - allen voran Gere und Molina, und als SCHOKOLADEnguss obendrauf die mysterioese Prämisse: a hoax based on a hoax...

Double-Feature-Tipp: Orson Welles' "F for Fake", der einen ganz einzigartig anderen Stil hat, aber in dem dieser "Hoax" hier auch eine Rolle spielt.

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