Three Burials - Die drei Begräbnisse des Melquiades Estrada
Los Tres entierros de Melquiades Estrada (2005), FR/US Laufzeit 116 Minuten, FSK 16, Drama, Western, Abenteuerfilm, Kriminalfilm, Kinostart 08.11.2007
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42 Kommentare
Keine
von Tommy Lee Jones, mit Tommy Lee Jones und Barry Pepper
“Three Burials – Die drei Begräbnisse des Melquiades Estrada” ist das Kino-Regiedebüt von Oscar-Preisträger Tommy Lee Jones, eine epische Geschichte über Rache und Erlösung, Freundschaft und Loyalität, die im zerklüfteten Grenzgebiet zwischen den USA und Mexiko spielt. Der Rancharbeiter Melquiades Estrada wird irrtümlich von einem Grenzpolizist erschossen. Die lokale Polizei ist nicht daran interessiert, den Tod des illegalen Einwanderer aufzuklären. Estradas Vorarbeiter und bester Freund Pete Perkins hat dem Mexikaner jedoch versprochen, ihn in dessen Heimat zu beerdigen. Der Cowboy nimmt den Grenzer als Geisel, zwingt ihn Estrada wieder auszugraben und mit ihm und der Leiche nach Mexiko zu reiten. Doch die Grenzpolizei startet eine gnadenlose Hetzjagd auf das Trio.
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Cast & Crew
- Genre
- Sozialdrama, Später Western, Abenteuerfilm, Drama, Kriminalfilm, Western
- Zeit
- 2000er Jahre, Gegenwart
- Ort
- Mexiko, Texas, Wüste
- Handlung
- Art House-Film, Bestattung, Beste Freunde, Ehe, Ehekrise, Ehemann-Ehefrau-Beziehung, Einwanderer, Familie, Freundschaft, Frisch vermählt, Frostschutzmittel, Grenze USA-Mexiko, Grenzschutz, Illegale Immigration, Immigration, Jenseits, Kojote, Leiche, Letzte Ehre, Maultier, Mord, Mumie, Männerfreundschaft, Polizist, Prostituierte, Schäfer, Tod eines Freundes, Unfalltod, Verfolgung, Verschwundene Leiche, Ziege
- Stimmung
- Berührend, Ernst, Hart
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Kritiken (4) — Film: Three Burials - Die drei Begräbnisse des Melquiades Estrada
Gnislew: Sneakfilm - Kino mal anders
Kommentar löschen“Three Burials – Die drei Begräbnisse des Melquiades Estrada” ist kein Meisterwerk, aber ein Film den man sich durchaus mal ansehen kann. Tommy Lee Jones zeigt hier, dass er auch als Regisseur eine gute Figur macht, wenn er auch noch ein gutes Stück von der Klasse eines Clint Eastwoods entfernt ist. Aber der ist ja noch ein paar Jahre älter, so das Tommy Lee Jones noch Zeit hat zu reifen.
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Christian H.: Kino, TV und Co, Wicked Vis...
Kommentar löschenAuch das Regiedebüt von Tommy Lee Jones handelt von Tod, Schuld und Sühne. Die Geschichte um den alternden Cowboy, der seinem mexikanischen Freund einst versprach, seine sterblichen Überreste in dessen Heimat zu bestatten, und dieses Versprechen gleich mit einer Lektion in Demut für den an dessen Tod Verantwortlichen zu verbinden, gewann bei den Filmfestspielen in Cannes den Preis für das beste Drehbuch. Zudem wurde Tommy Lee Jones gleich noch mit der Auszeichnung für den besten Hauptdarsteller geadelt. Trotz der texanischen Weite, die den Film prägt, trägt Jones Erstling kammerspielartige Züge. Es geht um die Würde eines Menschen, auch im Tod. Es geht um Versprechen, aber auch um Versprechungen. Die Wüste an der mexikanischen Grenze. Ein trostloser, ein heißer Ort, ohne jegliche Perspektive. Die Weite des Horizonts, hier kein Zeichen der Freiheit, sondern der Depression. Stillstand, Gleichgültigkeit, Perspektivlosigkeit. Mitten drin eine Geschichte um Gerechtigkeit und Verbrechen. Angesichts…
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The-Duke: Dukesmovieblog/powermetal/s... The-Duke: Dukesmovieblog/powermetal/s...
Kommentar löschen„Three Burials” ist keineswegs ein Film für den normalen Western-Fan, genauso wenig aber auch ein sinniger Zeitvertreib für eher Mainstream orientierte Zeitgenossen. Narration, wie auch Intention des Regisseurs sprechen in vielen Teilen klar eine Arthousesprache, die sich zwar in ihrer Dringlichkeit zu beherrschen weiß, aber doch unverkennbar vorhanden ist. Wen dies nicht abstößt, der sollte dringlichst einen Blick riskieren, eine klare Empfehlung aber lässt sich leider nur schwerlich aussprechen. Dazu sind „Die drei Begräbnisse des Melquiades Estrada” in ihrer vermindert unterhaltungsfokussierten Machart einfach zu wenig massentauglich.
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JesusQuintana Wed, 22 Jun 2011 20:37:36 -0000
Antwort löschennaja für den modernen western-fan doch eigentlich schon finde ich...
Chuchaqui: Critic.de
Kommentar löschenWunderbarer Film, genial unvorhersehbar. Tommy Lee Jones hat sich für seine Idee mit Iñárritu-Writer Arriaga den richtigen Mann fürs Drehbuch geholt und inszeniert die großartige Geschichte wunderbar gegen den Strich. Ein Kino-Erlebnis, das begeistert, weil es so ganz anders ist.
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Kommentare (38) — Film: Three Burials - Die drei Begräbnisse des Melquiades Estrada
Cayopei Fri, 22 Mar 2013 17:48:33 -0000
Kommentar löschenGroßes Schuld-&-Sühne-Drama im Wüstenstaub des mexikanisch-amerikanischen Grenzlandes. Ein kleines Juwel.
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Melcon Sat, 23 Feb 2013 17:38:24 -0000
Kommentar löschenHöchst poetisches Sozialdrama welches ein aus der Höchstgeschwindigkeit des jetzt herausreißest und einen trotz der Tristes mit in die amerikanischen Weite mitnimmt. Erinnert von der Stimmung an "Into the Wild".
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Tom S. Jaeger Sun, 09 Dec 2012 23:16:00 -0000
Kommentar löschenAlso ich denke wenn man Western als genre nicht mag - kann man diesen Film für sich so ziemlich vergessen. ist er doch eine ode an den klassischen western. Er vermag es aufs feinste das genre und seine bestandteile in die heutige Zeit zu retten. Das ansich ist schon eine echte leistung. Und ich mag Tommy lee Jones einfach sehr gerne - seit ich mal ein interview mit ihm gelesen hab und bemerkt hab was für ein ja will nich sagen intelektueller, aber was für ein feingeistiger mensch er ist. Er hat bei mir auf jedenfall einen Stein im Brett. Und auch der andere Hauptdarsteller ist mir seit Der Soldat James Rayen (Ryan? ... Gottverdammter Ryan!) irgendwie ans Herz gewachsen. Der ganze Film ist wie ein Country Song. Der Mann der seinen toten freund in die heimat bringt um ihn dort zu begraben wärend er zur gleichen zeit den Mörder vor sich hertreibt. Das könnte von Johnny Cash sein. Die Story ist gelungen wenn auch klassisch (aber grade deswegen gelungen). Tommy Lee J. war nie härter drauf als hier möchte ich meinen und den raubeinigen, etwas naiven dennoch großherzigen aufrechten Westmann nimmt man ihm ohne zweifel ab. Die Machart ist... naja ungewohnt direkt aber denoch gefällt es mir. Vielleicht lag es dadran das ich etwas high war aber trotzdem waren die unchronologisch angeordneten szenen zubeginn für mich erst verwirrend bis sich alles klärte ab da fand ichs gut. ich mag episodengeschichten bei denen man selber etwas mitdenken muss. Ich mag filme die in kapiteln unterteilt sind. Das hat Stil. Ich würde sein erstes Regiewerk als gelungen beurteilen es zeugt auch von seiner erfahrung mit Theater und klassischer Inszenierunng. Da ich eine version ohne utnertitel zur Hand hatte muss ich sagen das mir deutlich zu viel ununtertitelte spanische passagen dabei waren. ich kann grade mal ein paar brocken und grade zu beginn nervt es weil man nicht weiß wie man die personen einordnen soll. (un)/symphatisch etc. Das zieht nen ganzen Punkt.Trotzdem hat mich persönlich der film sehr gut utnerhalten.
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deinvaddah Wed, 28 Nov 2012 21:21:46 -0000
Kommentar löschenSehr sehr sehr Langatmig. ABER : Eine super Story, ich fand sie wirklich bewegend. Der Mexikaner Melquiades kommt, zumindest glaubt man das, in die USA um ein wenig Geld zu verdienen. Ein etwas übereifriger Grenzschützer erschiesst Ihn. Die Akteure werden ausführlich vorgestellt, so das man genug Zeit hat sich emotional auf die weitere Handlung eizustellen. Ein alter Rough-Neck (gespielt von Tommy Lee Jones) freundet sich mit Melqiades an und will nach seinem Tod für gerechtigkeit sorgen, wobei er Anfänglich handelt ohne zu wissen wie die Gerechtigkeit aussieht. Ich will nicht zuviel verraten, nur soviel: der Film ist sehenswert und birgt ein interessantes Ende.
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pischti Wed, 28 Nov 2012 21:38:36 -0000
Antwort löschenIch fand Barry Pepper genial in dem Film, einer meiner Lieblings-Nebenrollen Darsteller ^^
deinvaddah Wed, 28 Nov 2012 22:01:31 -0000
Antwort löschenich weis nicht, ich bring ihn irgendwie immer mit seiner rolle in soldat james ryan in verbindung. aber ja, er überzeugt eigentlich immer.
craax Mon, 19 Nov 2012 15:33:33 -0000
Kommentar löschenDieser Film handelt von Gerechtigkeit. Gerechtigkeit ist eine Sache des Gleichgewichts. Zwei Dinge streben gegeneinander und gleichen sich aus: wenn sie gleich/wertig schwer sind. Zwei Seiten einer ‚Waage‘ sind also beteiligt. Es gibt Reaktion und Gegenreaktion,- Mittel und Gegenmittel. Und so tauchen in diesem Film viele Paarbildungen auf,- die sich entgegenkommen, anstoßen, um schließlich in Ruhe –wenn die Kräfte genau gleich sind – zu kommen.
Einige dieser Gegensatzpaare: am offensichtlichsten die junge (abgeschobene) Grenzgängerin, welcher Mike, der unbedarfte Grenzpolizist, völlig unnötig und überflüsigerweise brutal bei der Arretierung die Nase brach. Sie, mit weißem Pflaster später, wird von demjenigen schwarzen (Schuld und Unschuld (divinisch „Ich brauche ihn lebend“)) konterkariert, welches er, nach der Revanche („jetzt sind wir quitt“, ihre Worte), zur Schau trägt,- um doch dann endlich „befriedet“ kollegial ausgeglichen, „gesühnt“, neben ihr Maikolben entblättern zu können (ihr damaliger Begleiter bei der Einwanderungsszene hält sich nicht weit entfernt davon auf).
Alles gleicht sich in Gegenbewegung aus: die selbstlose Freundlichkeit der bitterarmen mexikanischen Landbevölkerung und hohles Dasein in äußerlich bessergestelltem Lebenstan-dard. Oder drei Lieben der Bedienung : die seelenverwandte zu Pete, dem Cowboy, die reizend-körperliche zu xxx, dem Polizisten,- und die pflichtgemäße zu Bob, ihrem (Ehe-)Mann.
Die Verbrechensaufklärung: die berufliche Aktenabbarbeitung durch xx, dem Polizisten,- und die engagierte, an Sühne Interessierte von Pete, dem Freund des Ermordeten. Äußerlichkeit und Innerlichkeit: die erst ruht, wenn das wahre Gleichgewicht erreicht und erfüllt ist.
Dieser Film beschreibt eine Katharsis: eine Wandlung, die Mike, dem Grenzwächter, wider-fährt,- und anhand einer recht drastischen Inszenierung, in Form einer den Film hindurch sich fortzersetzenden Leiche (großartig: xxx) durchgeführt wird. Zu Beginn seiner Odyssee ist Mike ein nüchtern-brutaler, oberflächlicher Widerling, der hinter dem Buchstaben seiner Gesetze, denen er unverständig dient, sich keinen Jota schert um die tiefere Begründung und das Verstehen dessen, woraus die Tatenspuren seines Daseins erwachsen. Immigranten abzuwehren ist sein Berufsalltag, für den er bezahlt wird: und er hakt die Präliminarien dieser Existenz gründlich, sogar übermäßig, ab. Er hat ein sterilisiertes Erklärungsmodell all seiner innerlichen überall entfremdeten Existenz parat, eine einmal gegebene und gültige Antwort auf alles, die jederzeit längst entseelt gilt: und seine ‚Seele‘ ist also bei dem, was er tut, eigentlich sich ereignet, so unbeteiligt wie möglich. Er soll Einwanderer festnehmen: also erledigt er das, unnachdenklich, erbarmungslos, gründlich. Er ist mit seiner Frau verheiratet: also erledigt er einen entscheidenden Teil diesbezüglichen Bedarfs so unromantisch wie möglich, von hinten ihren Rock und Weiteres betatschend und hochschiebend, während sie, solches offensichtlich leidlich gewohnt, den Broccoli für das Abendessen bereitet, und das langweilige üble Fernsehspiel nebenher interessierter verfolgt, als was hinter ihrem Rücken abwärts geschieht. Ein intensives, ausdrucksstarkes Bild: fast so drastisch, wie wenn Pete seinem toten, mexikanischen Freund Melciades, dräuend besorgt Ameisen aus dem entleibten Silikon-Gesicht puhlt, und es kurzerhand abfackelt, um ja auch nicht zuzulassen, das eine von ihnen weiters die Pietät verletzt, wobei es befriedigend anläßlich der Eingebung wirkt, das dieses mittels unentgeltlich zur Verfügung gestellten, eingeflößten Glykol-Frostschutzmittels nun in Zukunft nicht mehr vorkommen kann.
Mike also muß zwangsweise rekrutiert eine Katharsis hinter sich bringen, indem er die Seelenbeschaffenheit dessen, was durch seine fehlgeleitete, unbegründete Lebenswahrnehmung aus dem Lot gebracht wurde, annähernd erkundet und inhaliert, bis er die Sichtweise auf sich (was er zum Zeitpunkt zu Beginn dieser Katharsis war) durch die Augen der anderen Seite erfahren hat und versteht : ein Positionswechsel vorgenommen ist, in dem er an die Stelle des Toten tritt,- (wie er aus seiner Tasse zu trinken hat und sein Hemd trägt) und auf sich endlich, „erkennend“, zurück zu blicken imstande ist : die Waage, das Gleichgewicht, (fast) hergestellt,- und schließlich ganz.
Zu diesem Prozeß der Gegenläufigkeit der Bewegung der Waagschalen gehört auch, das die Einwanderung, vom armen Mexiko ins wohlhabende Texas hinein,- ausgeglichen wird durch eine wahnwitzig-skurrile Pilgerreise unter ungekehrtem Vorzeichen: die Leiche des Melciades kehrt, an der Hand seines Mörders einen Sühnepfad entlanggeführt, der all seinen Dreck buchstäblich selber wegzumachen endlich – anhand vorgehaltener Pistole - lernt, zurück: an ihren Ursprung, ein mythisches ‚Jimenez‘ „an einem kristallklaren Fluß zwischen zwei Hügeln“, vom reichen Texas ins billige Mexiko zurück, dabei ebenso verfolgt und bedroht von Grenzwächtern, die absurd nun die Rückkehr des Mexikaners (eigentlich natürlich Petes entführter Geisel) verhindern wollen.
Pete, der scheinbar „Gute“ im Spiel, der mit übersinnlichen Kräften ausgestattet zum Racheengel im Dienste der höheren als gesetzlichen Gerechtigkeit avanciert, des bis dahin gedankenlos Fremdeinflüssen botmäßig gehorchenden Mike, bildet das natürliche Gegengewicht zu diesem (Congratulations zu einer überragenden dargereichten Bringschuld Barry Peppers, der erstmalig in einer Glanzrolle paradieren darf,- und über alle Erwartung genügt!- mehr davon!-) ,- Pete ist, als Mensch, auch nicht vollkommen: in dem Maße, wie Mike „vermenschlicht“, und allmählich die Berechtigung der Sühnemission „einsieht“, an deren Ende ihn nach seiner Einschätzung der Tod erwartet,- umso mehr offenbaren sich Schwächen des ebenfalls menschlich entkernten Petes, des Schwertengels der Gerechtigkeit (wie immer grandios überragend: Tommy Lee Jones, einer der GrandOldMan des amerikanischen Mehr-Als-Kintopps, ähnlich einem Clint Eastwood, der endlich zu Mythengröße aufstockt. Tommy Lee wird, wenn er nicht aufpaßt, zu einer wiederum ausgleichenden Doublette, auch hier: Gefahr besteht, das er einen ähnlich fortwirkenden phantastischen Nachhall, wie ein vorausgehender Humphrey Bogart,- ins Gedächtnis der liebevoll zugetanen Menschen pflanzen wird).
Pete also enthüllt selbstverständliche Schwächen, in menschlicher unumgänglicher Beschränkung, hier vor allem: der Einsicht, auf Dauer ebenso, wie Mike zu einem besseren Selbst, in Annahme der Sühneforderung, in sich vordringt (etwa angesichts einer Erkenntnis im Freundeskreis anläßlich einer von früher bekannten TVSeifenoper, deren verfügter Wahrheitsblitz ihn fast in die Knie zwingt (Bravo Barry Pepper für diese Szene!)- : Pete’s Fehleinschätzung dagegen etwa, was die ‚Liebe‘ seiner xxx angeht („Entschuldige Pete, aber das verstehst du nicht“),- wie auch der offensichtlichen wirklichkeitsabweichenden Einschätzung seines Freundes, der ihm einen vollkommen erfundenen – und geglaubten – Bären eines Familienzusammenhangs aufgebunden hat. ‚Jimenez‘ wird zwar nicht gefunden, aber erklärend ersetzt: und ‚Melciades‘ bekommt ein ebenbürtiges, angemessenes Begräbnis, und hoffentlich, endlich, endgültig Ruhe. Mike kommt endlich dazu, seine Tat aufrichtig zu bekennen und zu bereuen, und ein Pferd, mit dem er die Einöde, so er will, verlassen könnte, dazu ; Pete bekommt das Gefühl, der Gerechtigkeit Genüge getan zu haben, ohne sich, wie er dem blinden Einsiedler zur Hoffnung zugestanden hat, sich vor Gott, was er nicht will, versündigen zu müssen, und rein bleiben zu dürfen; die Pferde im Film und die Zuschauer bekommen stets labsalendes Wasser; und die Zukunft liegt, unter einem wunderbar pittoresk eingefärbten mexikanisch cinematografischen Himmel, wieder weit ausgebreitet einladend offen vor uns. Ein herrlicher, ein wunderbarer Film; großartig vom dramaturgischen Aufbau, und seiner Offerierung her, ein Werk genußvoller Reife. Dürften wir das öfter erleben! – weit unterschätzt, ein großartiges Fazit bisher gewonnener Film- und Lebensdarbietungserfahrung. –Ein reifes Werk, ein gekonntes Werk; ein liebevolles Werk, ein gerechtes Werk; eines von Tommy Lee Jones, dem man, allein hierwegen schon, gründlich zugetan sein müßte, wenn man es nicht ohnehin schon, früher klug geworden, aufmerksam würdigend, tat. Tommy Lee Jones verdient es ; er gehört zum Besten dieser Erde und dessen, was die nicht fern hiervon lokalisierte Filmindustrie, die nicht nur dieses,- einer Industrie -, sondern auch einer Seele bedarf,- zu bieten hat. T. Lee Jones, bedeutet dieses Eine, Seele; und dazu noch eine sehr Ausgeprägte, gezeichnete, markante- und markierte, dazu. Tommy Lee Jones ist, nicht nur äußerlich, pockennarbiges Urgestein; wer es bisher noch nicht bemerkte, dürfte es nun anerkannt haben: er ist der Besten einer, die sich dort rumtreiben. Ich hoffe, dies war nicht der letzte Film, dem wir ihm zu verdanken haben werden; ein Film für Genießer,- und Könner, und Bewunderer, des Stillen, des Echten, der Kraft, und der Reife. Danke schön.
PS Warum eigentlich „Three“ Burials? – es waren doch nur zwei? – was ist Das, was im Film mit „The Second Burial“ angekündigt wird? – denken Sie darüber nach!
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Tocris Sat, 01 Dec 2012 20:09:42 -0000
Antwort löschenHochgeistig
moviee Sun, 03 Jun 2012 17:37:48 -0000
Kommentar löschenEine echte Männerfreundschaft ist geprägt von Loyalität und Treue und sollte selbst über den Tod hinaus Bestand haben. Diese Botschaft versucht Tommy Lee Jones dem Betrachter in seinem beeindruckenden Kino-Regiedebüt mitzuteilen. „The Three Burials of Melquiades Estrada“ schildert eine Odyssee durch das Niemandsland im Grenzgebiet zwischen den USA und Mexiko. Inmitten hypnotischer Landschaftsaufnahmen wird eine Geschichte um ewig währende Freundschaft und sühnende Vergeltung zugleich erzählt. Während nach dem recht harschen Beginn noch ein eher grobmaschiger Neowestern zu erwarten ist, so werden nach einem vorzeitigen Höhepunkt überraschend ganz andere, fast schon seelenruhige Klänge angeschlagen. Klänge von Melancholie, die einen rauen Neowestern in endlose Dramaturgie novellieren. Ein durch und durch intensives, ruhiges und tiefgreifendes Westerndrama.
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8martin Thu, 31 May 2012 14:23:54 -0000
Kommentar löschenTommy Lee Jones (Hauptdarsteller und Regisseur) überzeugt sowohl vor der Kamera als auch dahinter. Es ist ihm ein ganz ungewöhnlicher Spätwestern gelungen: die Story mit dem Leichentransport eines Freundes unter tätiger Mithilfe seines Mörders Mike (eindrucksvoll Barry Pepper) in sein Heimatdorf Jiménes ist das eine, das andere ist hierbei die gekonnte Erzählweise dieser wahren Geschichte. Spannend, stimmungsvoll und atmosphärisch dicht. Die drei Begräbnisse sind streng formal gegliedert; quasi Kapitelüberschriften.
Sie werden fast zur Nebensache, da sie jeweils mit einem Mord einhergehen. Mit viel Liebe zum Detail achtet Jones auf Kleinigkeiten und so gelingt ihm ein komplexes und äußerst subtiles Stimmungsbild der Grenzstadt zu Mexiko. Hier schleichen Langeweile und latente Geilheit um die Ecken der Wohnwagen. Wer kann, will bloß weg, wie z.B. Lou Ann (January Jones) Mikes Ehefrau. Das Verhältnis zwischen Grenzern und Mexikanern wird kritisch beleuchtet. Ein zweites Zusammentreffen kann dann sogar lustig sein.
Als wir erfahren, dass Jiménes nicht existiert und Mel auch keine Frau hat, wird die Handlung zur Parabel über Freundschaft und das Einhalten eines Versprechens. Es geht um Vergebung und Sühne. Das sind hehre Werte, die, wenn sie so verpackt sind, der Spannung keinen Abbruch tun. Gelungen!
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kronenhummer Thu, 31 May 2012 08:55:47 -0000
Kommentar löschenTommy Lee Jones als Regisseur und Hauptdarsteller einer interessanten Mischung zwischen Western und Drama, einem Road Trip der besonderen Art. Als starker Charakter, der sich gegen die bestehende Ordnung und Staatshoheiten wendet, um seinem Freund die letzte Ehre zu erweisen, erinnert Tommy Lee Jones dabei unweigerlich an Clint Eastwoods Selbstdarstellungen in dessen Filmen.
„Die drei Begräbnisse des Melquiades Estrada“ zeigt dabei definitiv, dass T.L.J. auch als Regisseur Zukunft hat. Eine eigentümliche und doch fesselnde Story, die sich vor allem am Ende großartig entwickelt, im Vorfeld jedoch etwas sperrig und langatmig erscheinen kann. Präsentiert in stimmungsvollen Bildern einer weiten und unwirklichen Landschaft, sind die Differenzen an der Grenze zwischen Mexiko und den USA imposant festgehalten und lassen dabei nicht unbedingt ein gutes Bild der USA stehen. So stößt T.L.J. auch eine moralische Diskussion an, ohne diese über den Film und seine Geschichte zu stellen, die im Kern auch immer noch eine Geschichte um Freundschaft und Gerechtigkeit ist.
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BattlemasterIZ Thu, 31 May 2012 07:48:01 -0000
Kommentar löschenTommy Lee Jones - >Ich ziehe meinen Hut vor Dir< Richtig beeindruckendes Drama in tollen Bildern..
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nithical Thu, 31 May 2012 06:03:43 -0000
Kommentar löschenDie Erzählweise ist zwar stellenweise etwas holprig, aber die Atmosphäre ist durchgehend stimmig und die unterschwellige Kritik am "gelobten Land" ist schon fast mit Größe oder Weisheit gleichzusetzen.
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marlonx Wed, 30 May 2012 21:22:23 -0000
Kommentar löschenDas Regiedebüt von Tommy Lee Jones beginnt sehr schleppend und verwirrend. Zwar steigert der Film sich zum Ende hin, dennoch fand ich insgesamt Story und Drehbuch eher schwach. Die Erzählweise ist sehr speziell und hebt sich von anderen Produktionen ab, dennoch hat sich mich etwas gestört. Die große Stärke des Film sind die guten Schauspieler und die tolle Kameraarbeit. Ansonsten Spannungsarm und Überraschungsfrei. Ein Durchwachsenes Regiedebüt.
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dbeutner Mon, 02 Jan 2012 15:40:12 -0000
Kommentar löschenTommy Lee Jones inszeniert sich und den Film, dass einem (bisher hier nur zwei, huch) Clint Eastwood eigentlich sofort in den Kopf schießen muss. Nun, mit beiden habe ich potentiell Probleme - starke Darsteller, die aber zu leicht reaktionären Stoffen neigen. Und da macht dieser Film keine große Ausnahme.
Jones als Darsteller ist eigentlich zunächst einmal immer stark, wenn man vom Rest absieht, und da gibt es hier auch nichts weiter zu ergänzen. Barry Pepper mochte ich immer sehr gerne und habe mich entsprechend gefreut, dass ihm hier eine echte Hauptrolle zuteil wurde. Pepper macht seine Sache auch gut, aber keineswegs besonders überdurchschnittlich (Aaron Paul hätte das bestimmt genau so gut umgesetzt und wäre vielleicht der frischere Charakter gewesen; oh, 2005 - OK, da war Paul noch zu jung :-)). Während der mir sympathische Pepper gleich mal in seiner Rolle sehr effektiv als das größte Arschloch auf Erden geoutet wird, hängt sich hieran wenig bis nichts auf; welchen Sinn es macht, dem Border-Patrol-Arsch alle Last aufzuerlegen - da wird nicht viel mit Inhalt gekommen, sondern laut geschrien: "Epik! Epik!". Und das alleine ist mir immer etwas wenig. Drumrum gibt es auch einige Skriptschwächen, etwa dass der Border-Patrol-Mann erst nach gefühlten Ewigkeiten darauf hinweist, dass es sich um einen Unfall gehandelt hat (was dann aber auch gleich so gar keine Relevanz haben soll). Ich stehe ja auf gut gemachte Schuld-und-Sühne-Dramen, aber gerade unter diesem Aspekt ist der Film eher unterdurchschnittlich.
Dann kommen noch sehr unsichere Schnitte und Zeitreihenfolge hinzu, die einfach vom fehlenden Regiegespür Jones Beweis ablegen. Das ist schon etwas sehr holprig, weil, wie andere schon angemerkt haben, weder im einzelnen gut inszeniert noch über den ganzen Film mit irgendeiner echten Stoßrichtung versehen.
Dennoch: Darstellerisch, auch in den Nebenrollen (mutig und großartig besetzt: Melissa Leo als Rachel), macht der Film Spaß und hat ganz sicher einige Momente zu bieten. Die erste Hälfte erzählt auch noch etwas dichter die eigentliche Geschichte, während es zum Ende hin immer mal wieder zäh wird. Der Schuld-und-Sühne-Gedanke ist leider zu grob gestrickt und lässt auch etwas intellektuelle Tiefe vermissen. Trotzdem mitunter stark und insgesamt sehenswert.
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WaaayneTrain Tue, 29 Nov 2011 12:28:42 -0000
Kommentar löschen"Three Burials" ist atmosphärisch sicher ein hochradiges Stück Kunst: Die wunderschönen Landschaftaufnahmen und die liebevoll gestaltete Musikuntermalung sind einfach spitze. Der Film braucht einige Minuten um in Fahrt zu kommen, doch dann kommt viel Spannung auf. Sehr stilvoll und innovativ war auch die Idee, den Mord an Melquiades Estrada aus verschiedenen Blickwinkel aus zu schildern. Gegen Ende verliert der Film meiner Meinung nach etwas an Qualität und bei mir entstanden einige Lücken alles genau nachzuvollziehen: Die Grenzwache gab sich keine bis nur sehr wenig Mühe Pete aufzuspüren und ich fand die brüderliche Freundschaft von Melquiades und Pete nicht wirklich glaubwürdig. Ich hatte das Gefühl, dass mir wieder einmal verzettelt wird, dass die Amerikaner die tollsten Menschen auf der Welt sind und niemals ein Versprechen brechen.
Doch trotzdem: "Three Burials" ist ein äusserst spannender und sehr schön anzusehender Neowestern. Einzigartig und eigenständig. Es gibt nur wenige solche Filme, die auf ihre ganz eigene Art brillieren.
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Hungerkünstler Sun, 11 Dec 2011 17:31:23 -0000
Antwort löschenEigentlich ist es ja ein Mexikaner, der seinem toten Freund das Versprechen hält. Die US-Amerikaner kommen nicht so gut weg. Aber insgesamt stimme ich der Besprechung zu und finde sie gut.
Digit Mon, 07 Nov 2011 14:23:49 -0000
Kommentar löschenGuter, stimmungsvoller Film mit Herz... über Stolz, Liebe, Freundschaft und Vergebung..
***kann Spoilern****Allerdings haben mich die Nekromantik Einlagen leicht irritiert, da ging mir die Liebe/Freundschaft ein wenig zu weit.
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Baumkopf Holzfaust Tue, 25 Oct 2011 08:36:23 -0000
Kommentar löschenWer immer mal wissen wollte, was es mit dem Begriff "Heldenreise" auf sich hat, der bekommt hier gleich drei präsentiert. Großartig, nach dem ansehen im TV sofort bestellt.
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guilecourier Fri, 29 Jul 2011 10:20:28 -0000
Kommentar löschenWelchem alternden Schauspieler, der seine besten Zeiten schon lange hinter sich hat, gelingt schon so ein anspruchsvolles Regiedebüt/Comeback? Doch nicht nur mit diesem respektvollem Gedanken im Hinterkopf wird dieser "New Western" zu einem der Besten seines Genres. Der raue und doch melancholische Ton gepaart mit den grimmigen Charakteren, die sich durch das elegische Setting des US/Mexico Grenzgebietes bewegen, und die etwas eigene Erzählweise, machen Three Burials zu einer glaubwürdigen Parabel auf die US-Grenzpolitik und den Umgang der Vereinigten Staaten mit den Menschenrechten.
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The_Comedian Wed, 27 Apr 2011 18:35:34 -0000
Kommentar löschenEin illegaler Einwanderer verhilft dem alten Hollywood-Haudegen Tommy Lee Jones zu späten Ehren im anspruchsvollen Independent-Sektor. Wie er es schafft, gänzlich unprätentiös und gleichzeitig absolut authentisch darzustellen, verlangt höchsten Respekt. Spannung, Tiefe und düstere Grundstimmung sind nicht provoziert, sondern gewollt präzise und dosiert gesetzt. Jones paßt sich unmerklich der im Großen und Ganzen doch ziemlich unbekannten Crew an, welche jedoch charakterlich fast perfekt passend ausgewählt wurde. In dem Film geht es um Liebe, Freundschaft, Ehre, Loyalität, Schuld und Sühne, sowie ganz banal aber gnadenlos gezeigt, Leben und Tod Gespickt ist dies mit einer bittersüßen Brise Humor der schwärzesten Sorte.
´Three Burials´ wäre der ´Coen-Film´ gewesen, der nie gedreht wurde, an dessen Stelle ´No Country For Old Men´ trat.
So erlebt man ein leises, aber eindringliches Stück Filmgeschichte abseits der Hollywood-Blockbuster-Kultur.
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Moe Szyslak Sun, 10 Apr 2011 21:54:24 -0000
Kommentar löschenBeeindruckendes und mit hohem Anspruch versehenes Regiedebüt von Tommy Lee Jones, das zu keiner Sekunde leichtgängig anzuschauen ist. Die erste Filmhälfte bestand aus meist nur wenige Minuten dauernden Szenen, die wie wild durcheinander geworfene Puzzleteile agierten und immer zwischen Gegenwart, jüngerer und älterer Vergangenheit hin- und hergeworfen wurden, bis es dann irgendwann einmal ein Gesamtbild ergab. Sehr irritierend aber zugleich faszinierend zu beobachten und echt klasse inszeniert und erzählt, machte aber wie gesagt den Film recht schwierig zu schauen. Die zweite Filmhälfte hingegen ist linear erzählt, war aber keinesfalls leichtgängiger, ganz im Gegenteil. Neben der teils ziemlich schleppenden Erzählweise gaben sich makaber-morbide, bittere, schöne und surreale, ja fast schon verstörende Szenen die Klinke in die Hand. Zudem noch die ganze Zeit dieser depressive und trostlose Unterton, bedingt durch die tragische Geschichte, deren Verlauf und Ausgang aufgrund des unberechenbaren Handelns des vom mal wieder hervorragend auftrumpfenden Tommy Lee Jones gespielten Charakters bis in die letzte Minute hinein ungewiss ist. Und das Ganze wird klasse abgerundet durch wunderschöne Landschaftsaufnahmen aus und vielen interessanten Begegnungen in Mexiko und einen hochinteressanten und kritischen Blick auf die Grenzbeziehung USA-Mexiko.
Absolut sehenswerter, sich in jeder Sekunde jenseits des Mainstreams bewegender Film, der eine interessante und intelligente Geschichte erzählt, klasse Landschaftsaufnahmen, eine total merkwürdige Atmosphäre und mit Tommy Lee Jones, Barry Pepper und January Jones hervorragend agierende Darsteller aufbieten kann, der aber aufgrund seiner ab und an zähflüssigen Erzählweise und schwierig anzuschauenden Szenen, die sich zwar auf gewisse Art innerhalb der Western- und Drama-Grenzen bewegen, aber auf verstörende und faszinierende Weise auch nicht, ziemlich starker und alles andere als leichtgängiger Stoff ist.
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Sigrun Thu, 24 Mar 2011 11:24:33 -0000
Kommentar löschenDas genaue Gegenteil von einem Mainstreamfilm, genau so wie ich es schätze! Hat mich hier und da an Buñuel erinnert, das schaffen heutzutage nicht mehr viele Filme.
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Dana Scully Tue, 01 Mar 2011 14:39:58 -0000
Kommentar löschentommy lee jones ist eine wahre größe. aber ich frage mich doch sehr was aus diesem film ohne diese besetzung werden würde...ich meine das thema ist sowohl heikel als auch bis jetzt sehr wenig behandelt, dafür gibt es also einen dicken pluspunkt und auch die idee der 3 begräbnisse ist exelent. allerdings hätte es der film eine stunde gekürzt auch getan...meiner meinung nach eine super idee nur einfach zu langatmig...
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