Troll 2

Troll 2 (1990), US
Laufzeit 95 Minuten, FSK 16, Komödie, Horrorfilm

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- Kritiker
1 Bewertungen
Skala 0 bis 10
5.1 Community
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von Claudio Fragasso, mit Michael Stephenson und George Hardy

Die Familie Waits ist gerade in Nilbog angekommen, um ihre Ferien auf dem Lande zu verbringen. Joshua erkennt als erster, daß die Bevölkerung von Nilborg nicht das ist, was sie zu sein scheint. Unglücklicherweise glaubt seine Familie den haarsträubenden Geschichten nicht. Das unheimliche Geschehen beginnt.


Cast & Crew


Kritiken (1) — Film: Troll 2

Flibbo: wieistderfilm.de

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3.0Schwach

[...] „Troll 2“ ist also ein zweischneidiges Schwert. Von Anfang an misslingt der Versuch, so etwas wie eine unheimliche Atmosphäre aufzubauen. Der Horror genügt, um einem den Appetit zu verderben, hat jedoch mit Angsterzeugung rein gar nichts zu tun. Die Dialoge, die Handlung an sich sowie die „Spezialeffekte“ sind ein Fehlschlag der kuriosesten Sorte. Dafür wird die Technik gerne unterbewertet und die Schauspielerei ist in ihrer Unzulänglichkeit so konsequent, dass sie auf wundersame Weise funktioniert. [...]

Kritik im Original 1 Mitglied gefällt das Kommentar gefällt mir Kommentar gefällt mir doch nicht 1 Antworten

Flibbo

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...was ich in der kompletten Kritik auch aufgreife.



Kommentare (16) — Film: Troll 2

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Ich_mache_Seife

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Bewertung8.0Ausgezeichnet

Was für ein Fest! Unglaublich!
In den knapp 95 Minuten bekommt man wirklich so einiges geboten, wobei so etwas wie Anspruch oder das Niveau der Schauspieler, der Maske und des Drehbuches - falls vorhanden - nicht einmal mit den sensibelsten Detektionsgeräten messbar wäre.
Allerdings ist er trotzdem ein König, die Spitze der Trashpyramide, da in seinem unbeholfenen, dilettantischen Bestreben ein ernster Horrorfilm zu sein all seine Komik doch irgendwie so unabsichtlich, unfreiwillig wirkt. Da werden schon mal Dialoge völlig ohne Sinn und Verstand geführt. Die Kostüme der Goblins sind Kartoffelsäcke mit billigsten Masken aus der Halloweenecke im Supermarkt. Das wäre noch lang nicht so unterhaltsam, wenn nicht jegliche Ambitionen des Regisseurs durch seine völlige Talentfreiheit schon im Keim erstickt werden würden.
Ein einziger Anfall geistiger Umnachtung, so herrlich stupide dass sich die Balken biegen.
Pure Unterhaltung, ein einzigartiges Wagnis, ein Referenzwerk des Übertrashs das wohl nicht jeden begeistern wird. Da verlockt es schon fast die Höchstwertung zu geben.

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Ich_mache_Seife

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@exonic und LokisSon: Da steht bei euch beiden dem Vergnügen ja nichts mehr im Wege! :-)


LokisSon

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Das Vergnügen war übrigens riesig! Das ganze Kino hat den Film richtig schön gefeiert :-)
So stell ich mir Weihnachten vor!


Dom699

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Bewertung0.0Hassfilm

Wieder so ein Film, in dem der Humor und der Sinn für Trash darüber entscheidet, ob man ihn nun besonders gut oder besonders schlecht findet. Auf jeden Fall ist Troll 2 nicht mittelmässig. Ich find ihn beschissen.

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Tho

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Bewertung7.5Sehenswert

I just is "The Best Worst Movie"
Schauspieler sucht man zwar verzweifelt dafür findet man aber eine menge Spass.
Gehirn abschalten und dieses Zugunglück von Film genießen.

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Link36

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Bewertung4.5Uninteressant

Irgendwie fande ich den film lustig ich mag auch myhten aber sonst nicht so toll

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Dan Psycho

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Bewertung2.0Ärgerlich

"Oh my Gooooooooooooooooooooooooooood!!!" Objektiv betrachtet eine einzige Katastrophe, aber ein Fest für jeden Trashfan! Daher Bewertung: 2/10 aber Trashwertung: 9.5/10

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Rene Rossmanith

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Bewertung7.0Sehenswert

Die 7 gibts weil es der beste schlechte Film der Welt ist!

Absoluter Kult.....ansonsten sicherlich nicht mehr wert als 1 ^^

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huggybaer

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Bewertung5.0Geht so

Schlecht? Ja. So schlecht, dass er wieder gut ist? Ja. BEST worst movie? Eher nicht. So viele geniale Stellen der Film auch hat (You cant piss on hospitality!!), so viele Längen hat er leider auch. Habe ich schon wesentlich schlechtere Filme gesehen. Für mich als Trash Fan eine nette Abend-Unterhaltung.

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Vincent van Gore

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vorgemerkt

Ich glaub, ich werd mir dieses cineastische Meisterwerk wohl auch mal ansehen. ;)

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SpiceWeasel

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am besten dazu noch die Doku: "Best worst Movie"

http://www.imdb.com/title/tt1144539/ die ist auf jeden fall "besser" als der Film! =)


Vincent van Gore

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Danke für den Tipp..werd ich mir mal besorgen. :)


R3v0

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Bewertung0.5Schmerzhaft

hahahaha! geiler film, ich mag trash ja wirklich gern :D

aber nichtsdestotrotz bleibt der film für mich "Schmerzhaft" xD

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moep0r

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Bewertung8.0Ausgezeichnet

http://www.youtube.com/watch?v=HyophYBP_w4
And that's why you don't feed feed the trolls!

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Fulsome.

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kein Interesse

"They're eating her, and then they're gonna eat me! OMG!"

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guggenheim

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Bewertung7.0Sehenswert

Ursprungstext:

>> Die hohen Bewertungen, die es hier z.T. gibt, kann ich zwar irgendwo nachvollziehen, denn unter Trashaspekten gesehen liegt dieser "Film" ganz, aber wirklich gaaaaaaaaaaaanz weit vorne, dass Wort "schlecht" wird hier praktisch neu definiert.
Aber um hier Ausgleich zu schaffen und die Durchschnittsbewertung auf ein angemessenes Niveau zu bringen und weil ich den kleinen Jungen im Film passioniert hassen könnte, fällt meine Bewertung sehr niedrig aus.
Einen halben Punkt gebe ich aber doch, weil man wirklich lachen muss... <<

Ich muss meine Wertung revidieren. Nein, der Film ist nicht besser geworden, der ist und bleibt so katastrophal wie eh und je (und den kleinen Jungen mag ich noch immer nicht). Aber wer mit solch einer Zielgenauigkeit daneben haut und auf diese Weise unfreiwillig einen Klassiker erschafft, der muss Punkte bekommen. "So schlecht, dass es schon wieder gut ist" trifft hier zu. Zudem wäre es unfair, "Troll II" auf einer Stufe mit Filmen wie "Monster Arche", "Cannibals - Welcome to the Jungle" oder "Island of Beasts" zu belassen, wo er sich bei mir mit einer 0,5er Wertung befinden würde. Man muss zwar bei allen genannten Filmen weinen, aber nur bei "Troll II" sind es Lachtränen.
Gäbe es eine Trashskala, würde ich glatt 10 Punkte vergeben. Die Einheitsskala verlangt aber eine angepasstere Wertung und somit gebe ich "Troll II" 7 Punkte, denn mit der richtigen Herangehensweise ist er exakt das: sehenswert.

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guggenheim

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Passt wie die Faust auf's Auge :)
Eigentlich ist es ja auch ein super Lehrfilm: das wohl größte Overacting der aller Zeiten, die schlechtesten Kostüme, der unpassendste Titel und ein Schluss, den man sich nicht einmal in seinen kühnsten Träumen ausdenken würde. Man kann ihnen nicht böse sein, denn das ist schon wunderbar einmalig versemmelt XD


Tyler__Durden

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Bewertung7.5Sehenswert

Es gibt viele gute, schlechte, provokative, liebevolle, katastrophale, anstößige und "insert random adejktiv" Filme. Doch gibt es keinen Film wie Troll 2. Selbst der Versuch zu beschreiben was/wie dieser Film alles "erreicht" bereitet mir Kopfschmerzen und bringt mich zum schwitzen (grün natürlich). Von dem wohl besten overacting eines Schauspielers in der Filmgeschichte (Deborah Reed als Creedence Leonore Gielgud)
bis zu der, vor Subtilität kaum noch zu rettenden, Pro Meat Message. Troll 2 hat so verdammt viel zu bieten in seiner degeneriert-esquen Ausführung das man als Zuschauer einfach nur überwältigt ist von diesem Gerne definierenden "Film" welcher, man muss es ja mal sagen, alles andere als Schlecht ist. Denn sind es ja gerade die Aspekte des Films die so absurd und dumm sind die Troll 2 so verdammt unterhaltend machen. Aus diesem Grund kann ich dem Film auch nicht schlecht bewerten, denn wenn es ein Film schafft das mir die komplette Laufzeit über ein breites Grinsen im Gesicht hängt und ich mich auch im Nachhinein einfach nur großartig fühle......Wie kann so was schlecht sein?

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DustRaiser

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Bewertung1.0Ärgerlich

Ich habe schon wesentlich schlechteres gesehen.

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Muffin Man

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Bewertung8.0Ausgezeichnet

"Do you see this writing? Do you know what it means? Hospitality. And you can't piss on hospitality! I won't allow it!"

Wald. Nebel. Ein junger Mann in brauner Hose und mit brauner Mütze, die wie ein aus Papier gefaltetes Schiffchen aussieht, rennt vor einer Horde untersetzter Menschen in Kartoffelsäcken und Masken über dem Gesicht in schierer Panik weg. Unheimlich zu dieser erschreckend intensiven Szene trägt bei, dass die Goblins im durch die Bäume gefilterten Tageslicht gefährlich glitzernde Plastikspeere tragen und alles mit Musik unterlegt ist, die auch als Melodie für amerikanische Fighting Game Shows aus den 80ern hergehalten hätte. Wir merken, dass all dies eine Art Märchen ist, das Grandpa Seth seinem Enkel Joshua Waits, der mit gebanntem Blick im Bett aufgerichtet ist, hinter ihm an der Wand ein Poster mit dem Joker aus dem unter Batmanfans berühmten Comic "The Killing Joke", der von Alan Moore geschrieben wurde, erzählt. Während Peter, der junge Mann, flieht, laufen die Credits. Wer wohl für diese tollen Kostüme verantwortlich ist? Da steht es... Laura Gemser. Was, die Black Emanuelle? Egal, Peter fällt hin und wird ohnmächtig... Als er aufwacht, lächelt ihn eine holde Maid mit hyperrealen Sommersprossen an, die dem sofort liebestrunkenen Peter einen schmackhaften, giftgrünen, dickflüssigen Trunk einflösst... Und dann? Grandpa Seth erklärt, dass das Fröllein bloss ein Goblin ist, als Mensch maskiert, aber mit boshaftem Plan! Denn Peter verwandelt sich nach des Grossvaters Aussage in ein Geschöpf halb Mensch halb Pflanze, um dann von den widerlichen Geschöpfen gegessen zu werden!

"They're eating her... and then they're going to eat me... OH MY GOOOOOOOOOOOOD!"

Der Film dauert keine fünf Minuten und ist schon ein absolutes Erlebnis, das sich nur noch steigert.
Die Familie Waits tauscht ihre Wohnung für einen Monat gegen diejenige einer Familie in einem Kaff namens Nilbog. Tochter Holly hätte auch gerne ihren Freund Elliot dabei, aber bloss, wenn er sich endgültig von seinen Freunden, mit denen er zu viel Zeit verbringt, lossagt. Was er nicht tut, sondern mit ihnen gleich nach Nilbog nachfährt. Grandpa Seth, der eigentlich tot ist, erscheint Joshua immer wieder und warnt ihn vor diesem Ort, dem Königreich der Goblins. Denn alles grüne Zeug, das einem die 26 Bewohner andrehen wollen, verwandelt einen in eine grüne, schlabbrige Masse! Im folgenden Verlauf begegnen die Charaktere der durchgedrehten Goblinkönigin, bekommen Molotowcocktails aus dem Jenseits, werden in Pflanzen verwandelt und benutzen als finale Waffe gegen die Goblins... nein, das darf ich nicht verraten, denn die Enthüllung ebendieser Waffe legt für einen kurzen Moment sämtliche Synapsen im Gehirn lahm.

"There're sandwiches for tonight in here! It'll go easier on you if you eat'em. It'll make our work easy. Otherwise, we'll be forced to kill you VIOLENTLY!"
"It would be a shame! The blood would mix with the meat, and we'd have to leave it in vinegar for the whole night!"

"Troll 2" handelt von solchen Dingen wie diffusen Ängsten Käfflern gegenüber, davon, was man aufgeben muss, um in einer Familie akzeptiert zu werden, und natürlich gibt uns der Film eigenwillige Ansichten über Vegetarismus preis.
Aber eigentlich ist es einer der schlechtesten, miesesten Filme, die es gibt. Die unerfahrenen Schauspieler spielen grauenhaft, allen voran Deborah Reed als hysterische Goblinkönigin Creedence Leonore Gielgud. Das ist mehr als blosses Overacting, diese Frau gestikuliert und reisst die Augen in einem Rahmen auf, der nicht gesund sein kann.
Die Kostüme sind unglaublich billig. Die Dialoge sind nicht nur völlig hölzern, sie ergeben zusammen mit dem Gezeigten teilweise nicht einmal Sinn: In der Szene, in der Familie Waits in Nilbog ankommt, fragt Tochter Holly ihren Vater Michael mit Blick auf die leeren Strassen, wo denn alle Leute sind, worauf dieser antwortet, dass um diese Zeit der Nacht jeder hier schläft, obwohl draussen heller Tag ist. Die Geschichte ist von vorne bis hinten unsäglicher Quatsch, und alle Figuren, egal ob Menschen oder Goblins, verhalten sich dümmer als Brot.

"Nilbog! It's "goblin" spelled backwards! This is their kingdom!"

"Troll 2" hat auch rein gar nichts mit dem ersten "Troll" zu tun, der Titel wurde dem Film nur verpasst, um vom mässigen Erfolg von "Troll" profitieren zu können.
Aber wenn man diesen "Troll" mit "Troll 2" zu vergleichen sucht, fallen einem ein paar Dinge auf. "Troll" war schon ein unerträglicher Misthaufen, ein Film, der so schlecht ist, dass er schlecht ist und gehörig nervt. "Troll 2" schlägt Nummer 1 in punkto Schwachsinn nochmals um Längen, ist hingegen ein Film, so schlecht, dass er köstlich unterhält. Die Lächerlichkeit, die in jeder Filmminute spürbar ist, ist umwerfend. Zudem wird "Troll 2" in Betrachtung seiner Entstehungsgeschichte gleich noch interessanter: Die italienische Filmcrew war des Englischen grösstenteils nicht mächtig, und die Schauspieler waren genötigt, die stumpfen Sätze des Drehbuchs 1:1 aufzusagen.
Überhaupt, die Schauspieler: Darren Ewing, der im Film Arnold darstellt, sagte in einem Interview, dass er während der Produktion nicht merkte, dass "Troll 2" eine Katastrophe werden würde. Es war seine erste Rolle und er viel zu aufgeregt, als dass er nicht alles getan hätte, was im Drehbuch stand. Auch George Hardy fiel erst bei der Sichtung des ganzen Films auf VHS auf, wie schlecht das Endprodukt war. Alle Hoffnungen, dass der Film als Ganzes funktionieren würde, waren dahin. Denn "Troll 2" ist auch die Geschichte einer Gruppe Menschen, die einen ernsthaften Horrorfilm machen wollen und in jeder erdenklichen Beziehung scheitern. Man merkt es dem Film an: Das Herzblut der Beteiligten, der Schauspieler zum Beispiel, die sich, wie die oben erwähnte Deborah Reed, nach Kräften mühen, aber von vornherein auf verlorenem Posten stehen. Dass alles so ernst gemeint ist, macht "Troll 2" noch witziger und lachhafter, aber auch sympathischer.

"I'm Sheriff Gene Freak..."

Mittlerweile ist "Troll 2" zum Kultfilm geworden, die Schauspieler in gewissen Kreisen zu richtigen Superstars avanciert, und Regisseur Claudio Fragasso hat den Schlüssel zur Stadt Morgan, in der der Film gedreht wurde, erhalten. So wurde aus einem kolossalen Versagen schliesslich ein Triumph, der Hauptdarsteller Michael Stephenson sogar dazu brachte, einen Dokumentarfilm über dieses "disasterpiece" zu drehen.
Daneben bleibt "Troll 2" aber ganz einfach ein sehr unterhaltsamer Film, der seine letztendlichen Stärken allesamt aus den zahllosen Schwächen bezieht.

Es ist Abend. Einer von Elliots Kumpeln liegt im Bett des Campmobils und schaut fern, als das Bild plötzlich zu rauschen beginnt und eine mysteriöse, brünette Schönheit in schwarzem Kleid im Fernseher erscheint, in der Hand ein Maiskolben. Während eine Art Parodie auf Joe Cockers Version von "You Can Leave Your Hat On" läuft, schreitet die Dame lasziv in Richtung Kamera. Sie zeigt auf den Maiskolben und fragt den jungen Mann durch den Fernseher, ob sie den Mais zusammen verspeisen sollen. Sie informiert den Erstaunten, dass sie kein Programm sei (Closeups von Augen und Lippen inklusive). Er solle nach draussen kommen und sehen. Und tatsächlich, da steht sie! Sie gehen zusammen ins Campmobil, und er fragt sie, ob es ihr hier gefalle. Anstatt zu antworten, fährt sie ihm sachte durch die Haare und streift ihm durchs Gesicht. Ruckartig stösst sie ihn von sich weg, sodass er auf dem Bett landet. Die Musik hört auf. Sie entblösst lüstern ein Bein, stellt sich über den verdutzten Jüngling, hält ihm den Maiskolben vor den Mund und fragt: "What's the matter? Aren't you hungry?", worauf er antwortet: "Uh... actually I like popcorn." Mit sanfter Stimme und im sekundentakt aufgerissenen Augen sagt sie: "Oh, well, no problem. All we have to do is heat it up." Die Musik beginnt wieder, sie legt sich auf den jungen Mann drauf, steckt ihm den Maiskolben in den Mund, und während sie selber reinbeisst und beide zu essen beginnen, fängt es im ganzen Raum an, Popcorn zu poppen, als ob ein Kameraassistent ein paar Popcornmaschinen hinter der Kamera aufgestellt hat und nun laufen lässt.

"Concentrate harder!"

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Schlegel

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Bewertung0.0Hassfilm

So schlecht, dass einem das Hirn zu Grütze zerläuft.

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