Twin Peaks: Der Film
Twin Peaks: Fire Walk With Me (1992), US Laufzeit 135 Minuten, FSK 16, Thriller, Horrorfilm, Kinostart 20.08.1992
22 Bewertungen
Skala 0 bis 10
1149 Bewertungen
35 Kommentare
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von David Lynch, mit Sheryl Lee und Moira Kelly
“Twin Peaks” beschreibt die letzten Tage der Schülerin Laura Palmer, von ihren Problemen mit den Eltern, mit Drogen und diversen Freunden. Hört sich an wie ein normaler Teenagerfilm? Falsch! In diesem Film, faszinierende Vorgeschichte der Kultserie “Twin Peaks” von Regisseur David Lynch, kehren wir in das hübsche, aber irritierende Städtchen zurück und werfen einen intensiven Blick auf die seltsamen Einwohner der Gemeinde – und die Geheimnisse, die sie verbergen. FBI Special Agent Chester Desmond verschwindet auf mysteriöse Weise, als er den Tod der Kellnerin Teresa Banks untersucht. Im Jahr darauf verschwindet ein weiteres junges Mädchen – Ballkönigin Laura Palmer ist offensichtlich den gleichen bösartigen Kräften zum Opfer gefallen, die scheinbar die gesamte Gemeinde vergiften. An diesem Punkt übernimmt Special Agent Dale Cooper die Ermittlungen – fest entschlossen, mit seinen intuitiven Kräften das Geheimnis zu lüften.
Cast & Crew
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David Lynch
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Sheryl Lee
Fan werden!Du bist Fan! (löschen) Laura Palmer
-
Moira Kelly
Fan werden!Du bist Fan! (löschen) Donna Hayward
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Kyle MacLachlan
Fan werden!Du bist Fan! (löschen) Agent Dale Cooper
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Kiefer Sutherland
Fan werden!Du bist Fan! (löschen) Agent Sam Stanley
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Mädchen Amick
Fan werden!Du bist Fan! (löschen) Shelly Johnson
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David Bowie
Fan werden!Du bist Fan! (löschen) Phillip Jeffries
Regie
Schauspieler
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Ray Wise
Fan werden!Du bist Fan! (löschen) Leland Palmer
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David Lynch
Fan werden!Du bist Fan! (löschen) Gordon Cole
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Heather Graham
Fan werden!Du bist Fan! (löschen) Annie Blackburn
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Harry Dean Stanton
Fan werden!Du bist Fan! (löschen) Carl Rodd
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Lenny von Dohlen
Fan werden!Du bist Fan! (löschen) Harold Smith
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Miguel Ferrer
Fan werden!Du bist Fan! (löschen) Agent Albert Rosenfield
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James Marshall
Fan werden!Du bist Fan! (löschen) James Hurley
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Pamela Gidley
Fan werden!Du bist Fan! (löschen) Teresa Banks
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Phoebe Augustine
Fan werden!Du bist Fan! (löschen) Ronette Pulaski
-
Eric DaRe
Fan werden!Du bist Fan! (löschen) Leo Johnson
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Peggy Lipton
Fan werden!Du bist Fan! (löschen) Norma Jennings
-
Rick Aiello
Fan werden!Du bist Fan! (löschen) Cliff Howard
-
Joan Chen
Fan werden!Du bist Fan! (löschen) Jocelyn "Josie" Packard
-
Don S. Davis
Fan werden!Du bist Fan! (löschen) Major Garland Briggs
-
Mark Frost
-
Robert Engels
- Genre
- Mysterythriller, Horrorfilm
- Ort
- Kanada, Kleinstadt
- Handlung
- Alptraum, Besessenheit, Blut, Brutalität, Brüste, Doppelgänger, Doppelleben, Drogen, Drogendealer, Dunkelheit, Déjà-vu, Eifersucht, Engel, Erlösung, FBI, FBI Agent, Faszination, Fingernägel, Geheimnis, Gewalt, Halluzination, Intrige, Inzest, Jugendlicher, Kellnerin, Kokain, Korruption, Kultfilm, Leiden, Leidenschaft, Licht, Mord, Mord an Mädchen, Mordopfer, Nackte Frau, Neid, Offenbarung, Persönlichkeitsstörung, Pferd, Prostituierte, Prostitution, Psychopath, Rauchen, Rätsel, Schizophrenie, Schrei, Sexualität, Sexueller Missbrauch, Sprache, Sterben und Tod, Suche nach vermisster Person, Traum, Untersuchung, Unterwäsche, Vergewaltigung, Vermisste Person, Verzweiflung, Visionen, Vorhang, Wahnsinn, Wahnvorstellung, Wald, Wut und Hass, Zurückweisung, Zwerg
- Stimmung
- Aufregend, Berührend, Gruselig, Hart, Verstörend
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Drehbuch
Filmdetails Twin Peaks: Der Film
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Kritiken (2) — Film: Twin Peaks: Der Film
Flibbo: wieistderfilm.de
Kommentar löschen[...] „Twin Peaks – Der Film“ bleibt weit hinter dem zurück, was er (zumindest für die unzähligen Fans der TV-Serie) hätte leisten können. Stattdessen konzentriert sich Lynch zu sehr auf ganz neue Aspekte der Hintergrundschichte – zu sehr, weil sie ärgerlicherweise ohnehin zu nichts führen. Was bei Lynch sonst als undurchsichtiges Mysterium für viele Interpretationsansätze funktioniert, wirkt hier eher einfach planlos. Was bleibt, sind einige interessante und teilweise einzigartig beklemmende Schlüsselszenen von imposanter Intensität sowie ein erwähnenswerter, sehr stimmungsvoller Soundtrack. Musik wie die über den Köpfen wabernde Rauchwolke in einem Jazzkeller kurz vorm Morgengrauen. Für Freunde der gruselig-surrealen Kunst („Eraserhead“ lässt grüßen) einen Blick wert. Als Vorgeschichte der kultigen TV-Serie weitgehend unbefriedigend.
Kritik im Original 1 Mitglied gefällt das Kommentar gefällt mir Kommentar gefällt mir doch nicht Antworten
Hitmanski: Reihe Sieben / MehrFilm / I...
Kommentar löschenObgleich die ersten dreißig Minuten von "Fire Walk With Me" nicht im namensgebenden Ort der Serie spielen, so haben sie aufgrund der - zugegebenermaßen pflichtmäßigen - Kurzauftritte alter Bekannter vom Feeling her doch noch am meisten mit Lynchs 29teiligen opus magnum zu tun.
Alles darauf folgende ist dagegen ein langwieriges Dahinvegetieren, dem nahezu all die Dinge die "Twin Peaks" einzigartig gemacht haben - beispielsweise die skurillen Charaktere, die Cliffhanger, die überspitzten Soapelemente, das Mittendrin-Gefühl im Dorf - abgehen. Übrig bleibt ein recht lieblos zusammengepapptes Mystery-Puzzle-Potpourri, nach dessen Sichtung man froh sein muss, dass die Figur der Laura Palmer während der Serie drehbuchtechnisch die meiste Zeit aufs Rumliegen und Schweigen festgelegt war.
Für die erste halbe Stunde und das Wiedersehen mit den liebgewonnenen Gesichtern innerhalb des FBI gibt es vier Bonuspünktchen - aber fernab dieser Nostalgie ist "Fire Walk With Me" ziemlich verdrängenswerter Humbug.
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Kommentare (33) — Film: Twin Peaks: Der Film
Kommentar schreibenkronenhummer 2012/01/21 21:09:25
Kommentar löschenWie soll ein Film von David Lynch, der vor allem dafür da ist Erklärungen zu geben und Mysterien aufzulösen und nicht zu schaffen, wirklich überzeugen? „Fire walk with me“ ist jedoch das filmische Exemplar in Lynchs Werk, das sich mit dieser Aufgabe befasst hat – und dabei zwangsläufig weit unter dem Niveau der Serie bleibt.
Erstaunlich stringent und nachvollziehbar erläutert Lynch sowohl den Weg von Dale Cooper nach Twin Peaks mit der mysteriösen Vorgeschichte um seinen Kollegen Chester Desmond, aber auch die Vorgeschichte zum Tod Laura Palmers. Lynch führt uns dabei an neue, aber auch altbekannte Orte, stellt uns viele bekannte und wenige neue Charaktere vor. Lynch erklärt vieles, aber nicht alles. Manche Erklärungen können überzeugen, manche eher nicht. Und es wäre kein Lynch, wenn er nicht auch neue Mysterien schaffen und neue Abgründe offenbaren würde. So schaffen diese neuen Abgründe neue offene Fragen und offenbaren durchaus interessante Geheimnisse rund um die Bewohner von Twin Peaks.
Skurrile Momente dürfen natürlich ebenso wenig fehlen, wie der ein oder andere wirklich schockierende Moment. Doch die Atmosphäre, die die Serie hierbei erzeugen konnte, bietet der Film zu keiner Zeit. Stattdessen verfällt er immer wieder der Gefahr, wie einer von vielen B-Movie-Mysterythrillern zu wirken.
„Fire walk with me” macht letztendlich jedoch eines deutlich: David Lynch ist kein Mann für Erklärungen. David Lynch ist ein Mann für Mysterien. Von diesen Mysterien hat die Serie gelebt, diese entmystifiziert der Film zum Teil. Ein Film, der in keiner Weise wirklich nötig war. Aber zum Glück auch ein Film, der nicht so viel erklärt, dass er die Serie zerstört.
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momopipi 2012/01/22 12:30:06
Antwort löschenSo rational darf man nicht an den Film rangehen. Überhaupt ist der Film nur eine Art Leckerbissen für alle Fans der Serie. Ich habe nicht viel vom Film erwartet, allerdings hat er mich als Prequel ziemlich überzeugt. Ich könnte mir nicht vorstellen, dass man das Schneckentempo der Serie auch im Film bringen würde. Es wäre voll cool, wenn man noch irgendwann ein Sequel rausbringen würde, welches die Geschehnisse nach der Serie offenbart.
Nur mal so ne Idee xD
RoosterCogburn 2011/12/28 20:34:30
Kommentar löschenEs mögen die Zuschauer den Film unterschiedlich bewerten. Aber eines steht (bisher) für mich fest. DIESEN FILM WOLLTE KEIN MENSCH.
Jeden Filmfreund den ich kenne, jeder der Lynch mag und jeder der "Twin Peaks" gesehen hat, habe ich nach diesen Film gefragt. 'Hat der Film für dich offene Fragen beantwortet, die es nötig waren beantwortet zu werden?' Die Antwort war immer 'Nein'. Ich frage mich wirklich, was die Motivation war diesen Film zu produzieren. Man kann nur vermuten, das es das Geld war. Der Film hatte ein sehr geringes Budget von ca. 10 Mio Dollar. Man kann also von einem Low-Budget-Film sprechen. Entwickelte sich aber wirtschaftlich zum Flop. Allein in den Staaten hat er gerade $ 4 Mio. wieder reingespielt. Effektiv hat er wohl durch seine weltweite Vermarktung seine Kosten gedeckt.
Aber wen interessiert nach DER Serie was Laura in ihren letzten sieben Tagen gemacht hat? Eigentlich hatte der Film nicht mehr viel zu erzählen. Ich erwarte bei Lynch nicht einmal eine Erklärung in Bezug auf die TV Serie. Dann würde er sich selbst auch nicht treu bleiben. Jedoch eine erzählenswerte Story erwarte ich von Mr. Lynch! Letztendlich wurde meine Vermutung nur bestätigt. Der Film KONNTE mir leider nicht viel neues erzählen.
Mein Fazit: Nettes Wiedersehen mit den Darstellern der Serie. Ein angenehmes Stell-dich-ein. Ansonsten UNNÖTIG!!!
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lieber_tee 2011/12/28 20:49:20
Antwort löschenIm Zusammenhang mit der Serie war der Film vielleicht unnötig aber als Lynch-Werk hat er einige wirklich grandiose Szenen, passt hervorragend in seine Vita und ist trotz (Erklärungs-) Mängel hervorragend. Zudem ist gerade das mystisch-absurde der Serie und des Films so stark, das ich gar nicht wollte das mir Fragen beantwortet werden.
RoosterCogburn 2011/12/28 21:10:32
Antwort löschenAn dieser Stelle möchte ich einen anderen User [ElMagico] zitieren, der es seht treffend ausgedrückt hat: "Kennt man die Serie, kann der Film nicht überzeug. Kennt man die Serie nicht, kann er noch weniger überzeugen." - Genau das ist Kern und die Grundproblematik des Filmes. Selbst wenn ich das nicht berücksichtige, hat dieser Film einen Fleck auf der Weste von Mr. Lynch hinterlassen. Mich kann der Film nicht einmal ansatzweise faszinieren. Alles ist so distanziert. Nee, war nix. Lieber die Serie. Und dann Staffel 1!
lhiannan 2011/09/12 13:39:00
Kommentar löschenTrotz des gelungenen und sofort neugierig machenden Titels hat der Film für mich die dichte Atmosphäre der Serie nicht eingefangen. Der Humor wurde hier deutlich zurückgefahren, der dramatischen Story wegen, welche die letzten Tage Laura Palmers schildert. Ein deutlicher Einschnitt, war der Humor mit all seinen skurrilen Ausflügen für mich immer ein Herzstück von Twin Peaks. Leider kann das verbleibende Szenario - mit einigen sehr verstörenden Szenen - nicht überzeugen, es fehlt einfach der gewisse Flair von Twin Peaks. Laura Palmer allein kann die Handlung nicht tragen, leider ist die schauspielerische Leistung auch nicht gerade überragend. Agent Coopers herbeigeträumte Verbindung zu Laura wirkt auch sehr fragwürdig, so als ob man ihn unbedingt dabeihaben wollte (wogegen ich nichts habe, im Ggt), aber die Art und Weise ist unglücklich.
Die Serie bleibt jedenfalls dem Film turmhoch überlegen.
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DeDavid 2011/08/08 22:18:02
Kommentar löschen"Faster and faster. And for a long time, you wouldn't feel anything and then you'd burst into fire, forever. And the angels wouldn't help you. Because they've all gone away."
Im Rahmen meiner Lynch-Retrospektive gehört "Twin Peaks: Fire Walk With Me" unweigerlich zur Filmografie des 65jährigen dazu. Das an den Kinokassen überwiegend unbeachtete Prequel zur großartigsten Mysteryserie aller Zeiten baut zwar einerseits den Tod Laura Palmers aus, andererseits entmystifiziert der Film, der erst nach eienr halben Stunde zum wesentlichen Teil des Plots hinüberschwenkt , die Umstände um die "schönste Tote der Filmgeschichte" ganz und gar.
Überragend wie schon zu Zeiten der Serie, 2 Jahre zuvor, fallen die transzendenten Traum- und Schwarze Hüttesequenzen aus, mitunter das Herzstück. Nennenswert wären ebenfalls die Gastauftritte von David Bowie und Kiefer Sutherland als schrullige FBI-Agents. Dennoch bekommt der Rezipient nur einen kleinen Teil des Twin Peaks-Universums zu sehen. Viele liebgewonnene Charaktere fehlen (Harry S. Truman, Audrey Horne), manche bekommen nur einen Alibiauftritt spendiert (Dale Cooper, Log Lady) oder werden komplett ausgetauscht (Wo ist Lara Flynn Boyle alias Donna Hayward?). Stellenweise wirkt der so bekannte Ort sehr befremdlich. Seien es die Szenen, in denen Laura Palmer oben ohne kokettiert oder die Atmosphäre, die nicht wirklich den Tenor der Serie treffen will.
Fakt ist, dass alle Lynch-Anhänger der Vorgeschichte auf eine oder andere Weise etwas abgewinnen können. Für TP-Neulinge empfehle ich dringend, sich zuerst die 29teilige Serie anzusehen, denn Spoilergefahr (!) ist aufs Höchste vorprogrammiert.
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RoosterCogburn 2011/12/28 20:48:45
Antwort löschen"unbeachtete Prequel" ist noch schön umschrieben für einen finanziellen Flop :) Allerdings würde ich jedem 'Twin Peaks' Neuling von der Sichtung dieses Filmes abraten. Es lohnt sich einfach nicht. Ich halte ihn komplett für UNNÖTIG. Aber das sieht wohl jeder anders. - Als Lynch-Liebhaber kann ich diesem Film rein gar nichts "abgewinnen". Habe da mehr was über für "Der Elefantenmensch", "Blue Velvet" oder "Wild at Heart" um Beispiele zu nennen. - Aber auch wenn ich inhaltlich deinem Kommentar nicht so ganz zustimmen kann (bin halt etwas anderer Meinung), so muß ich doch ein Kompliment für deine Rezension aussprechen. Schön geschrieben.
ElMagico 2011/07/28 10:35:58
Kommentar löschen"Fire walk with me" ist die Antwort Lynchs, auf die Frage die Niemand gestellt hat. Ich zumindest nicht.
David Lynch versammelt in diesem Prequel zur Serie "Twin Peaks" fast das gesamte Cast eben jener, spielt mit den selben visuellen Mitteln und entfernt sich auch sonst nicht zu weit vom Stil der Serie, aber dieses alte Feeling will sich zu keinem, und ich meine wirklich keinem, Moment einstellen. Eigentlich merkt man schon nach 2 Minuten, dass dies nicht dasselbe ist, das "Fire walk with me" weder den Charme, noch die Intelligenz und schon gar nicht diese bodenlose Atmosphäre besitzt. Aufgrund dieser Enttäuschungen, orientiert man sich unweigerlich an all den bekannten Gesichtern, doch auch die blitzen meist nur kurz auf und sind dann wieder verschwunden. Bleiben die neue Donna und Laura Palmer. Vergessen wir es aber lieber, sie taugen nich als Mittelpunkt dieses Films, bieten keinerlei Sympathie- oder Identifikationspotential und wäre Laura noch in der Serie zugegen gewesen, sie wäre unangenehm aufgefallen und hätte genervt. Und so verfolgen wir sie bei Geschehnissen, die wir eigentlich schon kannten, uns fehlten nur die Bilder dazu. Aber die Bilder im Kopf waren schöner, als die, die Lynch mit diesem Film nachreicht. Hier wird wirklich kaum etwas neues erzählt, man sieht wie die 2 Mädels koksen und sich von einigen Männern nehmen lassen (Ja, Lynch kann mal wieder seine Alt-Männer-Phantasien auf Zelluloid bannen) und schlussendlich, wird man Zeuge der Mordnacht. Neu ist lediglich das Bild, das von Lauras Vater Leland gezeichnet wird...so wirklich konnte mich das aber auch nicht überzeugen...die Eindrücke die ich durch die Serie hatte waren für mich genug und stimmig.
Eklatant bei "Fire walk with me" ist: Kennt man die Serie, kann der Film nicht überzeug. Kennt man die Serie nicht, kann er noch weniger überzeugen. Aber so oder so, der Film ist mittelmässig, kann nicht mitreissen und gibt sich völlig austauschbar. Da können die paar Szenen im roten Raum und in der Schwarzen/Weissen Hütte auch nicht mehr viel retten.
So ganz kann ich nicht nachvollziehen, was Lynch dazu genötigt hat dieses Prequel zu drehen, da er mit "Fire walk with me" das ganze Bild, den Kult und den Mythos von "Twin Peaks" ziemlich angekratzt hat. Hätte er "Twin Peaks" ad absurdum führen wollen, den Kult wirklich total zerstören und die Anhänger vor den Kopf stossen wollen...hey, da wär ich dabei gewesen, sowas mag ich. Aber das dann bitte radikal und mit einem Paukenschlage. Aber dieses Gefühl vermittelt "Fire walk with me" nie. Nein, das hier war wohl ein Kalkül, der Wunsch aus dem Kult Geld zu machen, was auch immer...Gut ist es nicht. Das es der Ausstrahlung der Serie dann aber doch nicht geschadet hat, zeigt wie gut diese doch war.
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doctorgonzo 2011/07/28 11:10:41
Antwort löschenGanz so hart wäre ich in der Bewertung nicht, aber den Grundton kann ich mittragen.
LynchFan1706 2011/07/28 11:12:04
Antwort löschenIch fand Laura auch immer am nervigsten und nur in den Rückblenden der Serie erträglich... Sie war die perfekte Leiche ;-)... Den Film hätte Lynch sich sparen können... Ich habe "Das geheime Tagebuch der Laura Palmer" von Jennifer Lynch gelesen... dieses Buch zu verfilmen wäre vielleicht ein besseres Prequel geworden...
ElMagico 2011/07/28 11:15:30
Antwort löschenSoo hart ist ne 6 ja auch nicht ;)
Hmm ich glaub ich würd noch nicht mal ein Buch dazu wollen, die Serie war so gut für mich und aus. Aber "perfekte Leiche" ist gut :) Da kenn ich einige, die sich für diese Rolle nur so aufdrängen! ;)
LynchFan1706 2011/07/28 11:25:27
Antwort löschenDas Buch ist ein Tagebuch über Laura's Kindheit... hört da auf, wo die Serie beginnt... Ich hab auch eine 6,5 gegeben... Ich mochte Chris Isaak in seiner Rolle und Ray Wise ist für mich bis heute der perfekte Psycho Vater... Und ich liebe diesen kleinen, feinen Auftritt von Bowie... :-)
ElMagico 2011/07/28 11:35:52
Antwort löschenaber Isaak ist leider kein Ersatz für MacLachlan :(
da ist niemand, der alles bisschen zusammenhält find ich...
LynchFan1706 2011/07/28 12:00:52
Antwort löschenNatürlich nicht, MacLachlan ist Dale Cooper und der ist eben Gott ;-)... und da passt nichts drüber... es fehlen einfach die wichtigsten Charaktere, es fehlt "die Familie", die eben alles zusammengehalten hat... und deswegen ist der Film so zerstückelt... und das, was erzählt wird, interessiert gar nicht wirklich, weil wir es irgendwie alle schon so ähnlich geahnt hatten...
Alle 8 Antworten zeigen
ElMagico 2011/07/28 12:06:36
Antwort löschenwir verstehen uns ;)
LynchFan1706 2011/07/28 12:16:45
Antwort löschenblind ;-)
Mr. Pink 2011/07/16 16:37:44
Kommentar löschenDiesen Film für sich alleinstehend zu betrachten ist schlicht nicht möglich, da er, obwohl zeitlich vor "Twin Peaks" angesiedelt, doch sehr auf der Serie aufbaut. Ich finde jedoch, dass "Twin Peaks: Fire walk with me" als Ergänzung zur TV-Serie, auch wenn hier nicht ganz (aber zumindest beinahe!) das Niveau selbiger erreicht wird, sehr gelungen ist.
Der Cast des Films ist ausgezeichnet, auch wenn die Umbesetzung für die Rolle der Donna natürlich schon stark auffällt und meines Erachtens auch sehr schade ist. Special Agent Dale Cooper kommt hier zwar etwas zu kurz, wurde allerdings trotzdem gut in die Handlung eingebracht.
Ansonsten ist "Twin Peaks: Fire walk with me" genauso verstörend und verwirrend wie die Serie und daher auch genauso fesselnd und faszinierend.
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momopipi 2011/06/04 16:12:10
Kommentar löschenPositive Überraschung. Natürlich ist der Film eine Selbstverständlichkeit, wenn man die komplette Serie geschaut hat.
Anders wie die Serie, konzentriert sich der Film nur auf Mysterie, also keine Witze oder Belanglosigkeiten! Ich finds toll, dass der Film sehr gut die Serie ergänzt. Letztendlich würd ich sagen, dass die Serie und der Film zusammen den "1+1=3" -Effekt ergeben, also beides zusammen ist besser als beides einzeln.
Der Film bietet ein gefühltes Dauerfeuer an Psychospielchen vom Meister Lynch, leider viel weniger Feinfühligkeit als in der Serie, aber halt eine super Ergänzung. Die manchmal sehr blasse Serie gewinnt in Kombination mit dem Film sicherlich an Farbe.
Die Milchtüten von der Laura haben mich aber echt enttäuscht :(
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Dalia 2011/04/27 10:13:12
Kommentar löschenSelten einen derart wirren Film gesehen, dessen Atmosphäre den Zuschauer wie ein schwarzes Loch voller verstörender Momente und fassbaren Wahnsinn eingesogen hat.
Ich konnte tatsächlich zwei Tage nur mit Unbehagen im Bauch einschlafen, ich Sensibelchen; BOB hat Schuld.
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MoeByDays 2011/04/21 12:47:03
Kommentar löschenFür Fans der Serie - wozu ich mich eindeutig zähle - ein hübsches Prequel, welches einige Geschehnisse, die im Verlauf von der zwei Staffeln rekonstruiert werden, noch einmal chronologisch zusammenfasst. Insbesondere ist es für den Serienfan spannend endlich mal diese Laura Palmer beobachten zu können, deren Todesfall ja in der Serie behandelt wird. Desweiteren stören lediglich einige fehlende Charaktere. Größtes Manko des Films ist es, dass die Figuren, welche sich dem Zuschauer in der Serie erst nach und nach erschließen, hier zu kurz abgerissen werden. Für Neulinge wirkt die Handlung außerdem sehr zerfahren und verwirrend. Ich kann mir kaum vorstellen, dass es Sinn macht, den Film zu gucken ohne alle wichtigen Hintergründe aus der "Twin Peaks" Serie zu kennen. Die sollte aber ohnehin Jeder gesehen haben. Von daher komplettiert dieser Film die Serie trotz einiger Schwächen ganz gut.
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MikeC. 2011/03/29 19:19:39
Kommentar löschenIch kenne und MOCHTE die Serie, aber der Film ist einfach nur merkwürdig.
Vermutlich fanden das auch einige Darsteller der Serie, weshalb auf andere Schauspieler zurückgegriffen werden musste => Atmosphäre-Killer!
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Nishi 2011/03/29 22:23:34
Antwort löschenDu MOCHTEST die Serie nicht, die LIEBST die Serie! <3
theONEinsane 2011/03/21 20:04:33
Kommentar löschenDas lynch da was gestartet hat, was fast 10 jahre später für die filmindustrie zur tagesordnung gehört und zwar das phänomen der prequel-flut.war ihm beim dreh von fire walk with me, dem spielfilm zur hervorragenden kultserie twin peaks, bestimmt nicht klar.
dafür sieht man ganz deutlich, wie kalkuliert hier mit dem kult der serie gespielt wurde.
um ein maximum an geld aus einer maximal guten serie auszupressen.wenn man den film mit heutigen prequels vergleicht, fällt auf, das der film sich stilistisch nahezu nahtlos in die franshice einreit , alleine schon deswegen, weil serie und kinofilm quasie hand in hand, im selben zeitfenster abgedreht wurden.dadurch kommt es qualitativ zu keinem alzu großem bruch, zwischen den beiden produkten.die erste konfrontation mit der "schwarzen hütte" wirkt zwar etwas lieblos, im vergleich zur letzten folge der serie, dafür sind manche elemente fast noch besser gelungen.der film ist mit sicherheit besser als jeder scream teil oder alle anderen horrorfilme dieser art.der vergleich ruht daher, das lynch in diesem film, eine sehr wirksame, fast schon für seine verhältnisse sehr unkomplizierte art des horrors gewählt hat.
man kann also sagen, das der film zwar nicht umbedingt hätte sein müssen"".
er hat aber trotzdem auf jeden fall seine existenzberechtigung.
ein kritikpunkt ist:
man vermisst coopers monologe und die reizende audrey, das fehlen der beiden ist aber logisch erklärbar..dennoch wundert man sich hin und wieder, wieso manche characktere übernommen und andere nicht übernommen wurden.
sehr gelungen wiederum ist:
die schauspielerische leistung der darsteller ist als erstaunlich authentisch zu bezeichnen.man hat das gefühl als hätte der ausnahme regisseur die leute an ihre tiefsten grenzen getrieben.obwohl man ja eh das gefühl hat, das jeder einzelne twin peaks darsteller, generell schon einen hang zum wahnsinn hat.man kann diesen film in kontext stellen ,man kann diesen film aber ebenso gut ansehe ohne davor jede einzelne folge der serie gesehen zu haben.deswegen ist mein fazit:
einer der ersten, der offensichtlich kalkulierten geldmacher filme.aber unterm strich bleibt es ein mega gut gemachter psychohorror film,der spitzenklasse.
manche horroreffeckte sind wirklich sehr bissig.und das ohne immer gleich ausschließlich brutal und gewalttätig zu sein.sondern tiefer, lynch tötet von innen^^
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dustyOn3 2010/12/09 11:35:01
Kommentar löschenObwohl ich die Serie nie gesehen habe, habe ich mir den Film angesehen. Ich wurde nicht enttäuscht. "Twin Peaks" ist spannend und wird geleitet von einer klaren und simplen Story, welche Serie-Charakter zeigt.
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murderbydeath 2010/11/20 04:08:18
Kommentar löschenViel verschenktes Potential. Die Serie war insgesamt einfach viel besser (und davon im Endeffekt auch nur Staffel 1, Beginn der Staffel 2 und Ende der Staffel 2).
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Nishi 2010/10/28 23:05:27
Kommentar löschenlangweilig, in die Länge gezogen, und das schlimmste: Er bietet gegenüber der Serie überhaupt keine neuen Faceten.
Zudem noch eine so schlechte schauspielerische Leistung von Sheryl Lee - die meiste Zeit über konnte ich sie nicht ernst nehmen.
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Nishi 2010/10/28 23:06:06
Antwort löschenUnd dabei ist Twin Peaks die beste Serie aller Zeiten!
Wirklich schade!
A_Frame_Of_Mind 2010/10/08 15:30:28
Kommentar löschenDavid Lynch pur und dabei fast so gut wie die Serie selbst. Das Donna Hayward neu gecastet wurde, ist definitiv ein Minuspunkt und ohne die Serie gesehen zu haben, sollte man den Film wohl nicht anfassen. Nur schade, dass es wohl keine Fortsetzung geben wird.
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L-viz 2010/06/26 18:14:01
Kommentar löschenTwin Peaks: Fire walk with me ist gut gelungen, unterscheidet sich aber doch deutlich von der Serie. Er ist wegweisend für die späteren Lynch-Filme und deutet schon an, was in Lost Highway, Mulholland Drive und Inland Empire schließlich ausformuliert wird.
Der Film ist also düsterer und verstörender. Der Humoranteil wurde deutlich zurückgeschraubt (was nicht heißen soll, dass er ganz fehlt) und auch die Nebenhandlungen wurden fast komplett weggelassen.
Zu Beginn wird der Mordfall Teresa Banks behandelt und es dauert ganze 30 Minuten, bis endlich Cooper seinen ersten Auftritt hat. Selbst dann bleibt er für den Rest des Films nur eine Nebenfigur (was kein Wunder ist, schließlich ist er zuvor noch nie in Twin Peaks gewesen). Der zweite Teil dreht sich um die letzten Tage im Leben von Laura Palmer. Hierbei wird dann auf Nebenhandlungen komplett verzichtet, d. h. es tauchen nur die Personen auf, mit denen Laura zu tun hatte und auch nur dann, wenn Laura dabei ist.
Eine Verabschiedung der Figuren aus der Serie gibt es also nicht. Insgesamt beantwortet der Film einige Fragen, wirft aber auch viele neue auf.
Wer also die Serie mochte, sollte sich auch den Film ansehen. Wer die Serie nicht kennt, für den wird auch der Film uninteressant sein.
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maniacmonkey 2010/05/10 22:08:19
Kommentar löschenSerie: Gut
Film: Pain in the ass
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schlix 2010/04/12 23:38:42
Kommentar löschenAnders als die Serie, aber nicht schlechter. Man sollte die grandiose Serie natürlich vorher gesehen haben. Kann man nur empfehlen, wobei ich zugeben muss, dass ich von der zweiten Hälfte von Season 2 recht enttäuscht war. Trotzdem ein must-see!
Achja, und BOB ist einfach dermassen angsteinflößend.
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phoenix409 2010/03/14 17:26:38
Kommentar löschenDer Kreis schließt sich leider nicht ganz, weil Lynch's düsteres Prequel hier nicht nur ein paar Antworten gibt, sondern auch neue Fragen aufwirft. Trotzdem darf man wieder das gewisse "Twin-Peaks"-Feeling spüren: Alpträume und surreale Illusion, absurder Humor und all die bekannten Gesichter (abgesehen von der dürftig ausgetauschten Donna... schade!) werden auf's Neue nach Lynch-Art durcheinandergewürfelt und sorgen für ein faszinierendes Unbehagen.
Letztlich bleibt aber zu viel hinterm Berg... Hat Laura all das erlebt, weil sie Koks nahm oder hat sie Koks genommen, weil sie das alles erlebt hat? Wie sieht es denn genau aus mit den Auswahlkriterien für BOB's Seelen, und was steckt hinter den Fähigkeiten von Coop und Laura's Mutter als Medium?
Wohl oder übel, die Interpretation hört niemals auf...
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teorirum 2009/12/21 17:47:28
Kommentar löschender plot ist nur für sehr aufmerksame zuschauer der serie ansatzweise nachvollziehbar. absolut unnötiger film.
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